bumi bahagia / Glückliche Erde

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Frieden auf Erden!

Für alle, die sich noch nicht soweit von der momentanen Wirklichkeit entfernt haben wie Gabriel auf Bali, seien hier einige Gedanken gesammelt, die zum Überdenken und Handeln anregen sollen.
Es ist nämlich so, daß mit uns allen, ob wir wollen oder nicht, momentan eine Partie „Va-banque“ gespielt wird: wir sollen mit allen Mitteln in einen Krieg hineingelogen werden, oder zumindest soll ein großer Krieg immer bedrohlich am Himmel schweben, damit wir immer schön in Angst und Schrecken gehalten werden können.
Vielleicht weil viele andere Angst-Konzepte (Crash! Bargeldverbot! Staatsbankrott! etc.) nicht mehr so richtig funktionieren und die Menschen beginnen, ihre Furcht zu verlieren – langsam aber sicher.

Beginnen möchte ich bei einem sehr aufschlußreichen Vid, das Jasinna (nach eigener Mitteilung 1,74 m, 53 kg; sehr angenehme Stimme) unlängst auf der Duröhre gepostet hat (danke an Dude für den Hinweis darauf) – es hat zwar den Titel „Die Logik und der Tod von Boris Nemzow“, aber es geht dann im wesentlichen um Krieg und Frieden – sehr gut herausgearbeitet, was da läuft. Bitte schön – bitte nehmt euch die Zeit dafür:

Und als Bestätigung, daß es hier nicht um etwas geht, was weit weg von uns passiert und mit dem wir nichts zu tun haben, hier das Neueste aus der Ukraine: http://quer-denken.tv/index.php/1484-bericht-aus-der-ukraine-11 – bitte lesen, denn in „den Medien“ wird das totgeschwiegen!

Sodann zwei Videos, welche die im soeben genannten Beitrag dargelegten Fakten bestätigen und weitere nennen – es sind ein ukrainischer Geheimdienstmann und ein Mitarbeiter der ukrainischen Botschaft in Paris – beide Brüder – in ihre Heimat nach Lugansk zurückgekehrt – was sie zu berichten haben, möchte sich bitte jeder zu Gemüte führen – es sind jeweils nur ein paar Minuten, und die Übersetzungen sind nicht perfekt, aber von den Fakten her sind sie richtig. (Dank für den Hinweis an KPK)

Die folgende Nachricht kann ich bestätigen, da auch von mir bereits in russischen Medien gefunden – die gegenseitige Rhetorik wird schärfer:
http://www.gegenfrage.com/general-usa-zwingen-russland-zu-militaerischer-reaktion/

Und eine ganz wichtige Information dazu, wie das Volk auf der Straße in den VSA und in Rußland darauf antwortet, wenn ihm vorgeschlagen wird, die andere Seite doch einfach mit Atomraketen zur Räson zu bringen:
http://n8waechter.info/2015/06/nuklearschlag-gegen-die-usa-sind-sie-irre/

So, und nun noch ein kleines Nachwort mit einigen Schlußfolgerungen.

Denn ich denke, es ist völlig egal, wie die Kriege herbeigehetzt werden, wer da wen wie belügt und wer letztendlich hinter den Figuren im Vordergrund und wer hinter den Strippenziehern im Hintergrund stehen mag.

Es ist alles viel einfacher: egal wann und wo, Krieg ist immer unmenschlich, und die Formel von der „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln“ stammt aus einer Zeit, da Kriege noch eine Sache von mehr oder weniger ehrenhaften Auseinandersetzungen von „Profis gegen Profis“ waren.

Das hat sich aber seit Beginn des vorigen Jahrhunderts sehr stark verändert – man gockele nur mal die Anteile der Zivilbevölkerung an den Kriegstoten (hier auch schon gepostet).

Und daher ist eigentlich nur noch eines wichtig:
den Menschen klarzumachen, daß – egal wann und wo und wer – jegliche Gewaltanwendung immer abzulehnen ist – angefangen vom täglichen Leben in der Familie, der Nachbarschaft, der Gemeinde bis hin zu den „großen Zusammenhängen“, die wir sowieso immer nur teilweise erfassen können.

Und deshalb sollten wir aufhören mit irgendwelchen „Entlarvungen“ und Detaildarstellungen, sondern nur noch offene Gegenpropaganda mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln machen – nein, nicht mit denselben hinterhältigen Methoden, aber genauso wirksam – indem wir ehrlich und offen sagen:

Leute, jeder Krieg und jede Gewaltanwendung ist eines Menschen unwürdig.

Befleckt eure Hände nicht mit dem Blut anderer Menschen – egal ob direkt oder virtuell am Drohnen- oder Raketen-Steuerpult.

Und eventuellen Zweiflern möchte ich das Büchlein „Krieg dem Kriege“ von Ernst Friedrich empfehlen, das dürfte den meisten Menschen genügen sich zu überzeugen, daß es wichtig ist, von Krieg und Gewalt Abstand zu nehmen.

Und ich möchte jede und jeden bitten, daran mitzuwirken, daß sich diese Überzeugungen endlich verbreiten. Denn am Ende ist es egal, wer die Raketen abschießt, die hier bei uns einschlagen, und es ist auch egal, wer denjenigen dazu „provoziert“ hat: wir werden vernichtet werden, wir hier in Europa, und viele anderen Menschen auf der Welt an anderen Orten.


10 Kommentare

  1. gabrielbali sagt:

    Sorry, aber was soll dieser fuerchterliche, negative Satz in diesem Blog? Furcht erzeugen?

    „Wir werden vernichtet werden, wir hier in Europa, und viele anderen Menschen auf der Welt an anderen Orten.“

    Darf ich den Satz anders formulieren, um ein Beispiel zu geben, was fuer uns dran ist, wollen wir endlich weiterkommen?

    „Wir werden es schaffen, wir hier in Europa, und viele anderen Menschen auf der Welt an anderen Orten.“

    Jedem sollte allerdings klar sein, dass wir uns dafuer aber auch bewegen muessen. JEDER VON UNS MUSS SICH BEWEGEN, SOLANGE, BIS ES ZU EINER WELTUMSPANNENDEN, STARKEN BEWEGUNG KOMMT, DIE ALL DEN MUELL ENDLICH WEGSPUELT!

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  2. luckyhans sagt:

    @ Gab-I:
    Da haben wir wieder einen Fall von selektiver Wahrnehmung – den ersten Satzteil lassen wir einfach beiseite, und erheben den zweiten Satzteil zum Satz.
    Liest Du immer so? 😉

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  3. gabrielbali sagt:

    @ luckyhans

    Und da haben wir wieder einen Fall von „Partout NichtundNicht-Lernenwollen“ – Was sollten wir mit unseren Formulierungen fokussieren? Was wir vermeiden oder was wir erreichen wollen? Ist das soooo schwierig zu verstehen?

    Es ist ermuedend… ;-/

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  4. gabrielbali sagt:

    @ ALLE

    Und ich möchte jede und jeden bitten, daran mitzuwirken, daß sich auch diese Überzeugungen endlich verbreiten. Denn am Ende ist es alles andere als egal, wie wir formulieren und was wir in unseren Fokus ruecken.

    Ein, die Katastrophe beschreibender, also katastrophaler zweiter Halbsatz ist imstande, die Wirkung eines ersten Halbsatzes mit den allerbesten Absichten voellig ausser Kraft zu setzen. Aber spuert doch einfach selbst, was Ihr beim rot geschriebenen Satz im urspruenglichen Beitrag fuehlt…

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  5. Vollidiot sagt:

    Also Gaba

    Folgendes ganz positivistisch:
    Des Mannes Taten waren abhold einer positiven Entwicklung des Menschseins.
    Es frommte ihm, mehr als einmal, einen seiner Mitmenschen in einem exaltierten Zustande seiner Seele, das Licht des Lebens in eine andere Sfäre zu schieben. Bewundernswert dabei war seine Freude und sein leuchtetender Blick.
    Es war jedesmal wie eine Verklärung.
    In Anbetracht seiner positiven Herangehensweise kamen die Juroren zu dem Entscheid ihn selbst einem Tätigkeitsfeld zuzuführen, in dem er seine eigene positive Lebenseinstellung auch weiterhin seinen Mitmenschen vollumfänglich angedeihen lassen wird.

    DPA-Meldung von letzter Woche: Fritz. H. hat, gemäß dem Entscheid des Kammergerichtes, in Syrien seine positive Lebenseinstellung eingebracht und mindestens 28 seinen Mitmenschen in eine lichte Welt überführt. Wie uns das Foto von H. zeigt, tragen seine Gesichtszüge den Ausdruck von Glückseligkeit.

    Vielleicht sollten unsere Medialen sich dieser Sprache befleißigen.

    Da fehlt eigentlich noch eine Kleinigkeit; wär nicht schlecht um unnötige Gemütserregungen zu vermeiden.

    Ich hoffe die Sätze waren nicht zu lang, teilweise.

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  6. luckyhans sagt:

    @ Gab-I:
    Statt auf dem eigenen „Stand“-Punkt herumzureiten, wäre es sicherlich für die Leser interessanter gewesen, wenn Dein sehr prägnant formulierter Aufruf an alle, sich zu bewegen, mit ein paar Ideen-Stupsern für solche möglichen (natürlich gewaltlosen) Bewegungen ergänzt worden wäre – wie wär’s? 😉

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  7. jojo471160 sagt:

    Hat dies auf Deutschlands Suizid rebloggt und kommentierte:
    Gute Arbeit.

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  8. onkelmanny sagt:

    Hat dies auf Zeitzentrum rebloggt.

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