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Charlie Hebdo / Monsieur Hollande / Und die lieben NZZ und FAZ

Könnte es sein, dass Monsieur Hollande die zweite Fliege ist? Die lieben Freunde Weltgeldtadel bevorzugen Aktionen, welche mehreren Zwecken dienlich sind, sie scheinen mir insofern verantwortungsvoll energiesparbewusst. Mittels 9/11 konnte nicht nur der neue Besitzer die Versicherungssummen einstecken, er konnte auch auf die Entfernung von Asbest verzichten (die kleine Fliege), und „man“ konnte schöne Kontrollen im Lande einführen und ein paar Eroberungsfeldzüge inszenieren (die fette Fliege).

Und nun Charlie Hebdo? Nach den Berichten wurde die Aktion hochprofessionell durchgeführt.

Also nicht ein paar in ihrem Religionsfanatismus gekränkte einfache Bärtige, welche dann auch mal zur Knarre griffen, sondern exakt geplant und blitzschnell durchgeführt war die Aktion.

Ich bitte um Verzeihung, aber es scheint mir naiv, dahinter nicht eine Organisation zu vermuten, welche von hoher Stelle geleitet wird, und „die dort“ sind auf Effizienz bedacht.

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Ich gedenke der Ermordeten, ich gedenke ihrer Angehörigen und ich spreche ihnen mein Mitgefühl aus.

Ich bitte um Verständnis, dass ich hier nicht ein Requiem schreibe, sondern laut denke, was denn hinter dem Anschlag stehen könnte.

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Wenn ich Herrn Hollande nachgehe, dann stosse ich auf ein paar Ausrufezeichen. In einer Zeit, da USUKIL

Rosenkriecher, die DE Verwaltung allen voran, alles tun, um Russland zu verteufeln und mittels der absichtlich geschürten Spannungen in der Ukraine einen Krieg herzuzerren, hört man von Monsieur Hollande ein paar Aktionen, welche so gar nicht in die USUKIL – Hörigkeit passen:

Am 4. Dezember 2014  habe Hollande in Kasachstan nicht nur dessen Präsidenten Nasarbajew getroffen, schlimmer, er hat mit Präsident Putin ein Gespräch geführt. Danach habe er sich dafür stark gemacht, dass die Spannungen in der Ukraine durch Gespräche gelöst werden mögen.

Am 6. Dezember habe er sich gar ein zweites Mal mit Putin getroffen.

Am 30. Dezember habe er in der UN gar für eine Resolution zugunsten der Palästinenser gestimmt.

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Daraus lässt sich ableiten, dass der Anschlag eine kitzekleine Warnung von Seiten des Weltgeldadels an die Adresse von Monsieur Hollande ist, er möge sein Tun neu überdenken.

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Nun, das ist das Eine.

Das Andere aber ist die Hauptsache:

Ich lese im Netz in verschiedenen Kommentarsträngen von empörten Lesern, welche fordern, dass man die Muslimschweine nun endlich richtig drannehmen und dass sämtliche Korans verbrannt werden sollen.

Das wären kleine Lüftchen.

Auffällig nun ist, was der Mainstream schreibt. Hier eine Kostprobe aus dem Hause meiner lieben Landesleute der Redaktionsstuben mit dem Aushängeschild Neue Zürcher Zeitung:

Durch die Terrorwelle in Frankreich werden die Spannungen in einer gespaltenen Gesellschaft verstärkt. Es besteht die Gefahr, dass ein autoritäres Gesellschaftsmodell das freiheitliche verdrängt.

Der Jihad der islamistischen Kämpfer und selbsternannten Rächer ist endgültig in Frankreich angekommen. Unausweichlich macht sich nach dem Terroranschlag von Paris in der Bevölkerung ein Gefühl der Bedrohung breit, zumal diese nicht von aussen kommt, sondern von innen, aus der Gesellschaft selbst. Die Täter sind nicht Fremde, sondern französische Staatsbürger, aufgewachsen in Frankreich. Dass junge Leute plötzlich im eigenen Land einen sogenannten heiligen Krieg eröffnen, mit Berufung auf Gott und den Propheten, verstört. Und diese Bedrohung betrifft nicht nur Frankreich, sondern alle westeuropäischen Länder.

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Durch die Terrorwelle in Frankreich werden die Spannungen in einer gespaltenen Gesellschaft verstärkt.

Es ist keine Terrorwelle. Es ist ein Anschlag. Uebertreibung zwecks Anheizen.

Daran angehängt die richtige Feststellung der Spannung. Der einfache Trick: Wahrheit mit gefälschtem Bild verbinden, damit das gefälschte Bild für wahr genommen werde.

Der Jihad der islamistischen Kämpfer und selbsternannten Rächer ist endgültig in Frankreich angekommen.

So grausam der Anschlag für sich betrachtet auch war – die liebe NZZ schreibt so, als hätten nun landesweit Morde stattgefunden und als lauerten in jeder Ortschaft Bärtige hinter den Ecken. Masslose Uebertreibung zwecks Angstmache und Auflageförderung.

Unausweichlich macht sich nach dem Terroranschlag von Paris in der Bevölkerung ein Gefühl der Bedrohung breit, zumal diese nicht von aussen kommt, sondern von innen, aus der Gesellschaft selbst.

Steigerung des eben Gesagten. Auch der gute Nachbar könnte ein verkappter Agent der Jihad sein. Noch mehr Angstmache.

Die Täter sind nicht Fremde, sondern französische Staatsbürger, aufgewachsen in Frankreich.

Nochmalige Steigerung des gleichen Effektes.

Dass junge Leute plötzlich im eigenen Land einen sogenannten heiligen Krieg eröffnen, mit Berufung auf Gott und den Propheten, verstört.

Stopp!

Die NZZ entblödet sich nicht, Zeugs in die Welt zu setzen, welches frei phantasiert ist.

Die französischen Behörden haben die Täter weder gefasst, noch wissen sie, wer die Täter waren.

Richtig?

Die NZZ aber weiss Bescheid:

Die Täter waren

– jung

– sie eröffnen plötzlich einen heiligen Krieg

– die Täter haben sich auf Gott berufen

Drei Behauptungen, frei den Hirnis in der NZZ Redaktion entsprungen.

Sodann sagt dir die NZZ auch gleich, was du zu tun hast: Du hast verstört zu sein.

Und diese Bedrohung betrifft nicht nur Frankreich, sondern alle westeuropäischen Länder.

Das nun musste unbedingt beigefügt werden. Nicht nur Franzosen sollen schlottern. Auch Frau Annelies Hilfiker von Hinterlupfigen möge bitte schlottern, wenn sie beim Kiosk ihren Kaugummi kauft. Attentate können überall und jederzeit passieren.

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Die liebe FAZ macht es differenzierter – und damit infamer noch als die NZZ. Sie weist darauf hin, dass das Gros der Muslime friedliebende Menschen seien, dass aber hinter den fanatischen Attentätern doch Aspekte des Islam zu finden seien.

Die Faz lenkt damit den Fokus auch auf den Islam und verschweigt geflissentlich, dass weder Täter noch Drahtzieher überführt worden sind. Das bedeutet: Auch die FAZ schuldigt ohne Beweise an und bewirkt das Selbe wie der plumpe Auftritt der NZZ: Sucht beim Islam, und ihr werdet fündig werden.

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Nein, ich rede nichts schön. Es gibt die Thora. Sie empfiehlt Verbrechen und Mord an allen Ungläubigen. Es gibt fanatisierte Menschen, welche dieser Idee Folge leisten.

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Ja.

Hinter dem Massaker bei Charlie Hebdo muss mehr stecken:

Kleines Ziel 1 erreicht:

Monsieur Hollande einen kleinen Wink gegeben.

Grösseres Ziel erreicht:

Ein grosser Teil der Welt starrt auf Charlie Hebdo. Was an gigantischen Verbrechen munter läuft, wird ausgeblendet.

Grosses Ziel erreicht:

Wackere Christen fürchten „den Islam“, misstrauen Muslimen und fordern noch mehr Kontrolle, nehmen gerne weitere Einschränkungen in der Bewegungsfreiheit in Kauf und atmen erleichtert auf, wenn „man“ harte Massnahmen gegen das „Geschwür“ Islam trifft. Die Türkei zum Beispiel steht zwangsläufig unter Generalverdacht. Was „man“ unter Berufung auf diese Tatsache politisch alles drehen kann. Super.

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Oder doch nicht? Lassen sich die Menschen nicht mehr täuschen?

Ist es nun oft genug über die Bühne? Haben die Menschen oft genug gesehen, dass hinter Terror immer gigantisch mehr steckt als jeweils eine kleine Gruppe missgeleiteter Fanatiker?

Wir werden sehen. Ich hoffe.

thom ram, 11.01.2015

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P.S.

Der Schwarze und seine Rosettenkriecher im Weissen Haus killen mit jedem Drohneneinsatz dutzende von Menschen.

Die Menschen sollen permanent abgelenkt werden. Fussball ist gut. Anschlag ist besser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


5 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    In einer Rundfunknachrichtensendung tönte es: Man hat einen Täter identifiziert, weil er seinen PERSONALAUSWEIS im Fluchtauto verloren hat.!!
    Warum lassen diese Blödel ihre Ausweise so einfach liegen?

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  2. thomram sagt:

    @ Volli

    Na du Schneckenpost. Machen doch alle. Bei 9/11 doch auch. Weisch, das isch wi de Rüüd, wo überall woner gsi isch sinei Duftmaarke hinderloot.
    Das ist eine Art Urbedürfnis: Abhauen aber doch erkannt sein wollen.
    Alles Psücholoschii.

    Nein wirklich. Die Geschichte ist so was von mit Ungereimtheiten gespickt. Ich halte es für sone Art lustiges Pausenzwischenspiel des Adels, zur unterhaltenden Ablenkung der Leuts, en passant inszeniert. Muss immer mal was laufen.
    Drauf allerdings lässt sich addieren die Verschärfung der Separatierung der bösen Muslim.

    – Dass Einzeltäter den Charlie massakriert haben sollen, leuchtet mir nicht ein. Wenn, dann bitte mit richtigen Leibesbomben. Und nicht mit blauen Augen. Aber wer weiss, vielleicht haben Braunäuger in Stresssituationen blaue Verfärbung?

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