bumi bahagia / Glückliche Erde

aus der Reihe „Theo-Logisches“ – von Theo dem Logeler

Bewußtes SEIN bedeutet zuerst einmal „ICH BIN“ – die Erkenntnis, daß ich DA BIN und ein SEIN bin. Und daß ICH es bin, der da ist. Drei Bestandteile.

Trivial? Auch. Aber nicht nur.

Denn diese Erkenntnis allein hilft nicht viel weiter – wir müssen sie in den richtigen Zusammenhang stellen. „Ich bin HIER und JETZT.“

Also die lokale und temporale Bestimmung.

Dazu gehört auch die Beziehung zu den umgebenden Orten und Zeiten, d.h. die Erkenntnis dessen, was mich umgibt – heute meist mit dem irrigen Begriff „Umwelt“ beschrieben, und die Erkenntnis, daß ich mich in einer zeitlichen Abfolge befinde, also daß es ein GESTERN, eine Vergangenheit, gibt und demzufolge auch ein MORGEN, eine Zukunft.

Das führt uns ganz organisch zu der Schlußfolgerung, daß ständig alles in Bewegung, im Fluß ist – im Fluß der ZEIT.

Und zwar Zeit als Abfolge von Ereignissen, nicht als Bewegung im Raum.

„Panta rhei – alles fließt.“ (Heraklit)

Somit ist VERÄNDERUNG das wichtigste Kriterium für alles, was uns umgibt.

Also kann nichts unverändert bleiben.

Wenn sich ständig alles verändert, dann geschieht das natürlich auch mit mir – ICH BIN ist also eine Momentaufnahme, die zwar jederzeit richtig ist, aber die auch zu jedem Zeitpunkt etwas ANDERS ist.

SEIN als Vorgang, als Prozeß. Nicht als Zustand.

In diesem Vorgang der Veränderung sind laufend Verbindungen und Wechselwirkungen im Gange mit allem, was mich örtlich und zeitlich umgibt – die sich auch ständig verändern – das nennt man LEBEN.

ICH BIN somit jederzeit unlösbar verbunden mit Allem-was-ist.

Und daher nehme ich auch mit allem, was ich denke, will, sage und tue, auf alles Einfluß, was passiert – mit mir und um mich herum – ich bin (ob ich will oder nicht) Gestalter meines Lebens.

Ist das Gestalten nicht viel interessanter als sich endlos mit der Untersuchung der Details zu befassen, was wo wie im Einzelnen zusammenhängt? Wenn man die großen Zusammenhänge erfaßt hat?

Sich all dessen BEWUßT sein – genau da beginnt Bewußtsein.

„Mei, is des kompelsiert.“ – „A geh, wenns oifach wär, dat’s ja a jeder glei kapiern…“ 😉


22 Kommentare

  1. ewald1952 sagt:

    Einfach ausgedrückt :

    Ich bin mir eines Stuhls bewusst, also bin ich nicht der Stuhl.
    Ich bin mir meines Körpers bewusst, also bin ich nicht mein Körper.
    Ich bin mir meiner Gedanken bewusst, also bin ich nicht meine Gedanken.
    Ich bin mir meiner Wünsche bewusst, also bin ich nicht meine Wünsche.
    Ich bin mir meiner Gefühle bewusst, also bin ich nicht meine Gefühle.
    Ich bin reines Bewusstsein und dieses ist das Symptom der SEELE !
    Es ist Antimateriell und unzerstörbar, ewig, und voller Glückseeligkeit.

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  2. Petra von Haldem sagt:

    …ich bin das was mit(be)kommt, dass ich bin…… 😉 :)…………….oder so…………………..

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  3. Frieda sagt:

    Ich bin ganz einfach und sehe keinen Grund, zu hinterfragen, warum, wieso, weshalb ich bin.

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  4. ich bin ES heißt für mich, ich bin mit Allem verbunden, ohne es zu wissen, das gibt mir die Gewissheit von INTER SEIN

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  5. Dude sagt:

    Man sollte Bewusst-sein keinesfalls mit Existenz verwechseln!

    https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/07/bewusstsein-und-existenz/

    Natürlich ist in der Existenz im QC alles der Vergänlichkeit unterworfen, und somit unendlich veränderlich, aber im ewigen Bewusst-Sein des Individuums jenseits des QC verändert sich nichts – es kann sich gar nichts verändern, da Ewigkeit = Zeitlosigkeit ist

    Das hab ich zwar erst küzrlich schon mal angemerkt, es scheint aber untergegangen zu sein. 😦

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  6. Dude sagt:

    Ewald bringts prächtig auf den Punkt:

    „Ich bin reines Bewusstsein und dieses ist das Symptom der SEELE !
    Es ist Antimateriell und unzerstörbar, ewig, und voller Glückseeligkeit.

    Wobei ich hier nicht von Symptom sprechen würde. 😉

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  7. Petra von Haldem sagt:

    Was Ihr alles so genau wißt, toll!!
    ich werde mich hüten, hier mitzusenfen… 😉
    hier hilft mir nämlich k(aum)ein Wissen….. 😉 😉 🙂

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  8. luckyhans sagt:

    @ Petra:

    Immerhin interessant, daß keiner der Kommentatoren bisher die logische Kette der Schlußfolgerungen von Theo irgendwie erschüttern konnte – es sind nur eigene Behauptungen dagegen gestellt worde, ohne jeglichen Zusammenhang… 😉

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  9. Dude sagt:

    Längstg belegt..

    https://bumibahagia.com/2014/11/26/bewust-sein/comment-page-1/#comment-20929

    ausführlicher im anbderen kommentarstrang… mir fehlt aber der omnisearch…

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  10. pieter sagt:

    Ich hab mir jetzt xmal Die Ausführungen samt aller Kommentare durchgelesen um für mich rauszufinden was Sache ist.
    Ich weiß es nicht ,,und ich halte es mit Frieda :es ist vollkommen unerheblich wieso, weshalb, warum, es ist ganz einfach meine Aufgabe die Dinge die für mich zu machen sind so gut wie mir möglich ist zu machen.
    Fände ich eine Lösung für das wieso, weshalb, warum, es würde nichts ändern . Also ?!

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  11. Petra von Haldem sagt:

    @ lucky,
    eine unerschütterliche logische Schlußfolgerungskette zum Thema BewusstSein k a n n nur durch eigenes Dazustellen selbstredend zusammenhangslos „anerkannt“ werden, wie denn sonst?

    Wer will denn hier seine Wissenslosigkeit offenbaren?

    Gruß an Theo, der für mich immer wie der Mogler klingt, scheint mit der Resonanz zu tun zu haben der Anfangskonsonaten, die ja alfabetisch aneinanderkleben…………….. 😉 🙂

    @ Dude
    ***Längst belegt..*** (wenn etwas belegt ist, ist es nicht mehr frei)

    Das Schöne ist ja, dass ausgerechnet BewußtSein keinerlei Belege mehr braucht..das ist das Befreiende an der geistigen Freiheit! :),
    was natürlich eine Oberfrechheit ist, so ne Beleglosigkeit…………. 😉 🙂

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  12. Petra von Haldem sagt:

    @ pieter
    ***Fände ich eine Lösung für das wieso, weshalb, warum, es würde nichts ändern . Also ?!***

    Das finde ich jetzt interessant.
    Seit wann ändern LÖSUNGEN nichts???
    Das kenne ich anders.

    Allerdings scheint es ja eine sehr hypothetische Lösungsfindung zu sein, da ja kein Problem vorzuliegen scheint…………

    Und wo es kein Problem gibt, ist auch keine Lösung zu suchen. Wozu denn………….
    vor allem, wenn auch kein anderer ein Problem zu haben scheint…..

    Vielleicht auch hier wieder mal schön zu sehen:
    wer Keine hat, macht sich Welche, reines Schöpferprinzip 😉 😉 die pure Schöpferlust ! 🙂

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  13. in der analyse gibt es für mich kein lösung im subjektiven verstehen, ist das nichtverstehen verschwunden, und das vertrauen trägt uns, so geht mir das z.b. mit Dir Petra, was soll ich da noch forschen…?

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  14. pieter sagt:

    Du sagst es Petra im letzten Satz. Und ja, eben alles hypothetisch, äh, mir keine Probleme machen…? zeigt aber dass doch welche da sind ?
    Egal, Frieda hats genau für mich passend gesagt

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  15. Petra von Haldem sagt:

    @ promi
    *** so geht mir das z.b. mit Dir Petra, was soll ich da noch forschen…?***
    Hahahaha…………..
    es verreisst mich fast vor Lachen…………ich bin unerforschbar!……oder so ähnlich 😉

    @pieter
    es lebe Frieda, die Passendsagende….. 🙂

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  16. pieter sagt:

    Habs nochmal gelesen Petra, definitiv ist das Wort Lösung nicht das richtige, Antwort wäre es.
    Aber interessant, dass ich offensichtlich im Unter Bewusst SEIN nach Lösung suche, seltsam.

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  17. Petra von Haldem sagt:

    @pieter

    ich bleib noch n bisschen dabei:
    ***Fände ich eine (Lösung) Antwort für das wieso, weshalb, warum, es würde nichts ändern . Also ?!***

    Woher nimmst Du dieses anscheinend so sichere Wissen? Ernste Frage.
    —————————————————————————————————-

    In meinem Leben hat jede Lösung und jede Antwort auf Probleme und Fragen IMMER eine totale Veränderung gebracht bezüglich der vorhergehenden ungelösten Situation.

    Aber unser ganzes Gerede ist nett, aber eben überflüssig, da Du ja keine Fragen hast diesbezüglich und von daher eben auch Antworten nix ändern würden.
    Und nun biste reingeraten in Theos Provo-Kiste und ich habe doch noch mit rumgesenft.
    Na, is aber kein Problem…. 🙂

    bis denne auf der Antenne………. 😉

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  18. pieter sagt:

    Ja Petra es ist eigentlich ganz einfach.
    Irgendwann und noch gar nicht so lange her war es für mich völlig klar, dass es für mich und ich spreche wirklich nur für mich, für andere mag das ganz anders sein, völlig unerheblich ist dieses wieso weshalb warum zu ergründen.
    Das war irgendwann die Erkenntnis aus meinem bisherigen Lebensablauf.
    Das kam aber wirklich erst dann als ich definitiv nur noch für mich allein verantwortlich war.
    Dazu müsste ich Dir meine ganze Lebensentwicklung angefangen von meinen am weitest zurückliegenden Erinnerungen schildern. Denn da fing es schon an.
    Es war mir mit 4 Jahren klar, dass ich der Friedensstifter war, zuallererst in der Familie.
    Ich hatte und hab noch immer ein untrügliches Gefühl dafür wann irgend etwas nicht stimmt, nicht die materiellen Schwierigkeiten und Probleme die Menschen haben sind es, die nicht gesagten Gefühle sind es die ich spüre.
    Ich kann nicht ausschließen dass diese Fähigkeit sich zu meinem eigene Schutz entwickelt hatten.
    Ich wollte und will noch immer nichts als Frieden zwischen den Menschen, allen, nicht nur die ich liebe.
    Und witziger Weise heiße ich ja mit Familiennamen FRIEDLEIN.
    Und sag mir keiner das sei Zufall.
    Das war meine Aufgabe und ist es noch immer. Frieden zu wahren und mich gleichzeitig zu schützen hatte absolut Priorität.
    All das wieso weshalb warum hatte ich schon in meiner Jugend versucht zu ergründen und festgestellt, dass entsprechende Handlungen der Logik folgend, irgend ein Problem betreffend, fast nie das gewünschte Ergebnis brachten.
    Folgte ich aber meinem Gefühl und handelte ich auch entsprechend konsequent so blieb eine für alle Beteiligen befriedigende Lösung nicht aus.
    So ist es noch heute. Und daher meine absolute Gewissheit. Ich brauche nichts ergründen wenn es darum geht zu tun was zu tun ist.
    Sind es technische Naturwissenschaftliche Dinge die meine unglaubliche Neugier weckten, frage ich selbstverständlich nach dem Wieso Weshalb Warum.
    Uff , jetzt ist es doch wieder lange geworden.
    1/2 3 Uhr, ich geh ins Bett

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  19. Hahahaha…………..
    es verreisst mich fast vor Lachen…………ich bin unerforschbar!……oder so ähnlich
    so sehe ich das nicht, ich sitze am Wasser und betrachte die Wellen, ich spüre den Frühling und höre den Vögeln zu,
    das kann ich erforschen oder einfach SEIN, so lass ich das Forschen und BIN einfach in diesem SEIN glücklich im Augenblick
    das unbekannte – bekannte Wesen was einfach LEBENDIG ist und mir meine Lebendigkeit spiegelt, was will ich da meine ZEIT mit ER-FORSCHEN vertun?
    »Und du, du kommst von weit her! Du bist ein Forscher! Du wirst mir Deinen Planeten beschreiben!«

    Und der Geograph schlug sein Registrierbuch auf und spitzte einen Bleistift.

    Zuerst notiert man die Erzählungen der Forscher mit Bleistift. Um sie mit Tinte aufzuschreiben, wartet man, bis der Forscher Beweise geliefert hat.

    »Nun?« fragte der Geograph.

    »Oh, bei mir zu Hause«, sagte der kleine Prinz, »ist nicht viel los, da ist es ganz klein. Ich habe drei Vulkane. Zwei Vulkane in Tätigkeit und einen erloschenen. Aber man kann nie wissen.«

    »Man weiß nie«, sagte der Geograph.

    »Ich habe auch eine Blume.«

    »Wir schreiben Blumen nicht auf«, sagte der Geograph.

    »Warum das? Sie sind das Schönste!«

    »Weil Blumen vergänglich sind.«

    »Was heißt ‚vergänglich‘?«

    »Die Geographiebücher«, entgegnete der Geograph, »sind die wertvollsten von allen Büchern. Sie veralten nie. Es ist sehr selten, dass ein Berg seinen Platz wechselt. Es ist sehr selten, dass ein Ozean seine Wasser ausleert. Wir schreiben die ewigen Dinge auf.«

    »Aber die erloschenen Vulkane können wieder aufwachen«, unterbrach der kleine Prinz. »Was bedeutet ‚vergänglich‘?«

    »Ob die Vulkane erloschen oder tätig sind, kommt für uns aufs gleiche hinaus«, sagte der Geograph. »Was für uns zählt, ist der Berg. Er verändert sich nicht.«

    »Aber was bedeutet ‚vergänglich‘?« wiederholte der kleine Prinz, der in seinem Leben noch nie auf eine einmal gestellte Frage verzichtet hatte.

    »Das heißt ‚von baldigem Entschwinden bedroht‘.«

    »Ist meine Blume von baldigem Entschwinden bedroht?«

    »Gewiß.«

    Meine Blume ist vergänglich, sagte sich der kleine Prinz, und sie hat nur vier Dornen, um sich gegen die Welt zu wehren! Und ich habe sie ganz allein zu Hause zurückgelassen!

    Das war die erste Regung seiner Reue. Aber er fasste wieder Mut.

    »Was raten Sie mir, wohin ich gehen soll?« fragte er.

    »Auf den Planeten Erde«, antwortete der Geograph, »er hat einen guten Ruf…«

    Und der kleine Prinz machte sich auf und dachte an seine Blume.
    aus
    http://roman-hartmann.de/Prinz_de/html/kapitel_15.html

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  20. Frieda sagt:

    „witzig“ UNERFORSCHbar…
    Zu mir hat mal ein Neurologe gesagt, ich sei UNBELEHRbar, weil ich die MS-Beschleuniger , ähmmm… ich meine natürlich die Wunderspritzen (Kanonen) gegen den unbekannten Feind, verweigert habe.
    Supi, Unerforschbar und Unbelehrbar ergeben ein interessantes Duo.

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  21. Garten-Amsel sagt:

    @Danke an Alle 😀 ))) !!!
    und Prommi für das Hin-Weiß !

    Werd mich wohl doch noch an meine Haar-Geschichte machen… bei soviel An-Regung hier … 😉

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  22. Cimi sagt:

    Neue Tagesenergien – Wagandt und Conrad – Bewusstsein, sich bewusst – sein

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