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Immer beliebter: Hindernisfussball

Bislang sorgfältigst von der Oeffentlichkeit abgeschirmt, die Medien schwiegen sich konsequent aus, sind seit Jahrtausenden Fussballspiele sabotiert worden und konnten nicht stattfinden. Wenn zwei Mannschaften nach Plan antreten und sich des Spieles erfreuen wollten, fanden sie ach so oft ein verdorbenes Fussballfeld vor. In Nacht und Nebelaktionen gruben irgendwelche Leute ganze Gräben ins Feld, mehr noch, sie überstellten das Feld mit Steinen und mit Gerümpel, so dass an ein regelkonformes Spiel überhaupt nicht zu denken war.

Heute weiss man, dass die Uebeltäter Neider waren, selbst kunstvollen Kickens nicht befähigt und übellaunig, gewandten Spielern zuzuschauen, so dass sie die Spiele durch ihren Vandalismus sabotierten. Auch heute findet man allenorten verdorbene Spielfelder vor, mehr sogar noch als früher, doch werden heute Nachforschungen betrieben und es tritt Schritt für Schritt zutage, wer denn die Uebeltäter sind.

Derzeit ist jedoch eine ganz und gar bemerkenswerte Entwicklung zu beobachten. Während man sich früher grämte, wenn ein Spiel wegen des kaputten Feldes nicht stattfinden konnte, geschieht es heute immer öfter, dass sich die Spielparteien darauf einigen, ihr Spiel eben gerade doch durchzuziehen.

Ja, mittlerweile ist es so, dass bereits viele Mannschaften dann den grössten Spass am Spiel finden, wenn ein Feld so richtig rigoros zugestellt und holperig ist! Welch eine Kunst, wie beim Billard Abprallwinkel an den in den Weg gestellten Schrottwagen einzuschätzen, den Ball über ein abgestelltes Jauchefass zu kicken, ihn aus einem Krater kunstvoll wieder ins Spiel zu bringen, ihn durch die 68 Beine eines hingeknallten Büromobiliars zu künstlern!

Die Spiele werden mittlerweile nicht nur nach den Anzahl der erzielten Tore entschieden, vielmehr gibt eine Juri Punkte für besonders gekonntes Hindernis – Umspielen und Hindernis – Ausnutzen!

Die neidischen Uebeltäter wissen keinen Rat. Ihre lange erfolgreiche Taktik, die Spieler zu bremsen hat in das Gegenteil umgeschlagen. Das Hindernis-Fussball verbreitet sich schnell.

Zurzeit seien sie 70Meter unter der Erde am bedauerlicherweise erfolglosen Grübeln darüber, wie sie Spiel und Spass der Mannschaften anderweitig verderben könnten.

***

Es erreicht mich grad noch eine Eilmeldung.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2014/11/10/kiew-furchtet-ausbreitung-von-ebola-virus-in-ukraine/#comment-498546

Unbedingt weiterleiten!

Ein neuer Virus sei aufgetaucht und verbreite sich rasend schnell!

thomram, 11.11.2014

 


4 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Elf zu null für diesen Beitrag !!!!!

    Auch wenn „diese Spiele“ keinesfalls in den Kwalidätsmediän auftauchen, so finden sie dennoch allerorten statt.

    Warum fällt mir da jetzt grad die Schmetterlingszelle in der verpuppten Raupe ein?

    Es lebe die Metaffer 😉 😉 😉

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  2. Frieda sagt:

    Mmmmhhh…
    Schon wieder? Diesen Virus habe ich heute morgen schon auf BB geleitet – Kopf kratz und jetzt mal in mich gehe…

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  3. Frieda sagt:

    dieser Senf war auf „Unbedingt weiterleiten!“ bezogen – kaum hatte dieser Virus mein Postfach erfasst, habe ich ihn schon wieder durch die Leitung geblasen.

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  4. thomram sagt:

    @ Frieda

    Ja, danke! Der Virus war noch schneller. Schon vor deiner Sendung ist er bei mir aufgekreuzt. Hab vergessen, über welchen Weg. Egal. Hauptsache, er ist unwiderstehlich.
    🙂

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