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Alles eine Frage der Information / Beispiel (keineswegs-) Püppchen Ruslana Lyschytschko

Jeder Mensch nimmt Stellung zu den Geschehnissen gemäss der Eindrücke, welche er gewonnen hat und gemäss seiner Persönlichkeitsstruktur. Ruslana Lyschytschko ist durch nichts gezwungen, ihre Fahnen anders flattern zu lassen. Sie hat eine komfortable Stellung erreicht, wurde von westlichen VIPS belobigt und ausgezeichnet, hätte leicht auf diesem Strang weitersegeln können.

Dass sie, nachdem sie eine andere Realität kennengelernt hat, auf die Arschsalberei von Zionistenknechten, von WestVIPS also,  verzichtet, welche vermutlich brot- und wurstsichernd waren, lässt sie als mutige, ehrliche Idealistin erkennen.

Gut so. Weiter so. Zum Beispiel jeder Ausland-„Journalist“, jeder Moderator, und insbesondere jeder Parlamentarier mal vor Ort.

thom ram, 25.09.2014

Quelle: http://brd-schwindel.org/euromaidan-aushaengeschild-aendert-ihre-meinung/

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Euromaidan-Aushängeschild ändert ihre Meinung

von Freeman

Ruslana Lyschytschko, bekannt als Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2004 in Istanbul, ist eine ukrainische Sängerin die auch politisch sich engagiert und als Symbolfigur der orangen Revolution im Jahr 2004 und während des Euromaidan 2013/2014 sich hervorgetan hat. Von den westlichen Medien und Politikern wird sie als Heldin des Aufstandes gegen die Regierung Janukowitsch gefeiert. Danach wurde sie vom Putsch-Regime in Kiew als Aushängeschild für die “ukrainische Revolution” benutzt und sie war aktiv daran beteiligt, die hochrangigen Vertreter der EU und der USA davon zu überzeugen, Sanktionen gegen Russland und speziell gegen Präsident Putin zu verhängen.

Für diesen Einsatz wurde Ruslana mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt. Unter anderem wurde ihr von Michelle Obama der International Woman of Courage Award beim Woman in the World Summit in New York verliehen. Vom Atlantic Council erhielt sie in Washington D.C. den Distinguished Humanitarian Leadership Award. Josè Manuel Barroso hat sie in Brüssel empfangen und sie wurde auch dort als Heldin herumgereicht. Klar, so eine Person ist auch UNESCO-Botschafterin die sich gegen Menschenhandel einsetzte, warnte vor den Folgen des Klimawandels und organisierte diverse Hilfsprojekte, welche 2009 von der deutschen Botschaft in Kiew unterstützt wurden. Eine bessere NWO-Puppe gibt es nicht, um die westliche pro-ukrainische und anti-russische Politik zu verkörpern.

Plötzlich ist aber alles anders, denn nach einem Besuch der Ostukraine und der Donbass-Region sagte sie, ihr wurden “die Augen geöffnet“. Bei einer Pressekonferenz machte sie die erstaunliche Aussage, ihre Unterstützung der Politik der ukrainischen Regierung war falsch!

“Ich kam nach Donetsk und sah etwas, dass ich nicht erwartete zu sehen. Es hat sprichwörtlich meinen Kopf gesprengt. Es fallen Granaten auf unsere Leute!” sagte die aufgebrachte Ruslana. “Es ist notwenig und einfach – sofort muss ein Waffenstillstand her, das Ende des Krieges und des Blutvergiessens. Und wenn die Politiker anders denken, dann bedeutet es, da ist etwas faul, dann werden schmutzige Spiele getrieben.”

Laut Ruslana müssen die ukrainischen Journalisten an die Front, um herauszufinden was wahr und was falsch ist und sie deutet damit an, die ukrainischen Medien berichten nicht was wirklich in Donbass passiert, nämlich, dass das Regime einen Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt.

“Wenn Sie so mutig sind, dann kommen sie mit mir nächstes Mal,” lud die Sängerin einen Reporter aus Kiew ein. “Dann werden sie in der Lage sein alles zu sehen und mich verstehen.”

Sie berichtete während der Presskonferenz, das Auto in dem sie zusammen mit dem Premierminister der Volksrepublik Donetsk unterwegs war, Alexander Zaharchenko, wurde beschossen.

“Wer hat geschossen und auf wen? Wem seine Kugeln waren das? Es war unmöglich herauszufinden. Aber es ist ganz klar, wir schiessen auf unsere eigenen Leute. Dabei war ich die erste die laut ausgerufen hat, es gibt keinen Bürgerkrieg in der Ukraine. Ich lag so falsch,” gab Ruslana zu.

Das Regime in Kiew leugnet nämlich, es handelt sich um einen Bürgerkrieg, leugnet, dass die Menschen in der Ostukraine nicht von den Faschisten regiert werden wollen. Kiew stellt die Lage so dar, es sind Russen und von Russland unterstütze Kämpfer, die gegen den Willen der Bevölkerung eine Trennung von der Ukraine mit Gewalt durchsetzen. Es würde sich um eine Invasion Russlands handeln, um die Ostukraine zu erobern.

Ruslana erzählte dann den Journalisten, sie wäre sehr vom ukrainischen “Präsidenten” Petro Poroschenko enttäuscht worden. Sie sagte, sie hätte an der Demonstration vor dem Sitz des Präsidenten in Kiew am 28. August teilgenommen. Der Protest wurde von Verwandten und Freunden der ukrainischen Soldaten organisiert, die in Ilovaisk eingekesselt waren. Die Soldaten wurden von der Führung im Stich gelassen. Die Sängerin war geschockt und wütend, dass keiner von Poroschenkos Leuten herauskamen und mit den Demonstranten sprachen.

“Man muss mit den Menschen arbeiten, mit ihnen reden, die eigene Position erklären. Und lassen Sie mich den schockierenden Satz sagen, ich wurde von Poroschenko nicht angehört, als ich vor dem Sitz des Präsidenten stand. Als ich aber in Donbass ankam, war es Zaharchenko der mir zuhörte und mich anhörte,” kritisierte sie.

Das Putsch-Regime in Kiew und dessen Unterstützer im Westen haben Ruslana als nützliches Instrument und Aushängeschild benutzt und sie hat sich auch gerne benutzen lassen. Wurde sie doch wie eine Heldin die für “Freiheit” und “Demokratie” sich einsetzt hochgejubelt und als VIP behandelt. Jetzt wo sie die Lage in Donbass mit eigenen Augen gesehen hat und Kritik an der Politik von Kiew übt, und damit auch des Westens, wird sie ignoriert.

Hat man irgendein Wort über ihre Pressekonferenz vom 7. September hier in den westlichen Medien gehört? Sicher nicht. Wer ein differenziertes Bild über die Vorgänge in der Ukraine aufzeigt, passt nicht in die einseitige Berichterstattung und wird totgeschwiegen. Russland und Putin sind die Bösen, dieses Feindbild muss aufrecht erhalten werden. Die westliche Marionetten in Kiew sind die Guten und der blutige Krieg den sie gegen die Bevölkerung in der Ostukraine führen ist völlig in Ordnung.

Die Menschen in Kiew und allgemein in der Westukraine werden völlig falsch informiert und gegen Russland und alles russische aufgehetzt. Dieses “Augenöffnen”, dass Ruslana persönlich erlebt hat, ist den wenigsten möglich. Warum? Weil alle ukrainischen Medien, Radio- und TV-Sender im Besitz von Milliarden schweren Oligarchen sind. Kanal 5 gehört sogar Poroschenko selber. Ein “Präsident” mit eigenen TV-Sender und hier im Westen hat man sich über Berlusconi aufgeregt, wegen seiner Medienmacht.

Was in der Ukraine passiert ist keine “Demokratisierung”, sondern eine Machtübernahme der Oligarchen und Kriegserklärung an die Bevölkerung, damit sie das Land ausplündern und verkaufen können. Der Westen duldet das, so lange ein “Westkurs” gefahren wird und man die Ukraine auch für die NATO-Kriegshetzer und für die Raubtierkapitalisten öffnet. Auf der Strecke bleibt die Masse der Ukrainer, die dumm gehalten, verarmt und ausgebeutet wird. Ich hoffe die Bevölkerung erkennt bald den Diebstahl, die Lügen und den Betrug und macht eine “Konterrevolution”.

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12 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    … hier die Pressekonferenz in ukrainisch/russisch – hier kurz:
    http://www.youtube.com/watch?v=rGU2mSExItg
    und hier die Vollversion:

    Natürlich ist die Dame noch Meilen entfernt von einem klaren Verständnis, was da genau vor sich geht – aber immerhin hat sie den Mut und die Zivilcouragegehabt, die Fahrt dorthin zu wagen und sich davon überzeugen müssen, daß dort ein ganz realer Bürgerkrieg stattfindet. Sie ist tief berührt vom Gesehenen – einer ihrer Bewacher wurde verwundet, als die Fahrzeuge beschossen wurden.

    Was die Hintergründe der Vorgänge angeht, so fehlt ihr natürlich immernoch auch nur die geringste Einsicht, wer dort wessen Interessen vertritt – sie hält weiterhin Putin für den „Bösen“ – aber es ist wieder ein Mensch, der mutig den Blick auf die realen Vorgänge gewagt hat und die Augen nicht verschließt – und verstanden hat, daß nicht alles so ist, wie es dargestellt wird – Krieg läßt keinen Menschen gleichgültig.

    Und hier ein Aufruf der jungen Sängerin in russisch an alle Russen, am 23.9. eine „Brücke des Friedens“ entlang dem Dnepr zu organisieren – mit Lichtern auf die russischen und ukrainischen Dnjepr-Brücken zu gehen – für den Frieden:

    Ist hier irgendwo über diese „Brücke des Friedens“ berichtet worden?

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  2. In Anbetracht der Tatsache, daß ‚Demokratie‘ allen anders lautenden Erklärungen zum Trotze ‚Massenbeherrschung‘ bedeutet, ist jede Art von Gewaltmaßnahme gegen die „eigene“ Bevölkerung ein Zeichen echter Demokratie, denn
    DEMOKRATIE IST DIE DIKTATUR DER DEMOKRATISTEN !

    Gunnar von Groppenbruch

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  3. chaukeedaar sagt:

    Die Lehre wäre doch für Personen im medialen Blickfeld: Die Fresse nicht aufmachen, solange man keine Ahnung hat… Ich mag mich über solch „gute News“ nicht mehr freuen, ich freu mich tausendmal mehr über den Postboten, der die schädlichen Muster des Globalismus erkannt hat… 😀

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  4. luckyhans sagt:

    @ chauki:
    Es ist eine Qualität unserer Jetzt-Zeit, daß immer mehr Menschen auf allen Ebenen aufwachen – freuen darf man sich über jeden Einzelnen, der langsam die Augen öffnet – bekannt (trotz Zensur) werden nur ganz wenige – danke Weltnetz… 😉

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  5. Vollidiot sagt:

    Demokratie ist die verlogene Abart der Diktatur um dem Gewaltmonopol Weniger ein schönes Kleid anzuziehen.

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  6. Vollidiot sagt:

    Gibt es Parallelen zu 1930?
    Was haben die Ukrainer vom Westen zu erwarten?
    Der Manchester Guardian schrieb damals:

    „Der polnische Terror in der Ukraine ist heute schlimmer als alles andere in Europa.
    Aus der Ukraine ist ein Land der Verzweiflung und Zerstörung geworden. Was um so aufreizender ist, als die Rechte der Ukraine völkerrechtlich gewährleistet sind, während der Völkerbund allen Appellen und Darlegungen gegenüber taub ist und die übrige Welt nichts davon weiß und sich nicht darum kümmert.“

    Wo ist die verlogene „Friedensbewegung“??
    In diesem verlogenen Land mit seinen verlogenen Eliten, eingebunden in ein verlogenes Europa mit verbrecherischen Eliten, die Überall verfilzt sind und nur ihre Geld- und Machtinteressen haben.

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  7. ohnweg sagt:

    Friedensbewegung? Ich habe genug dazu angestachelt um meine Friedensaktionen zu unterstützen. Im Stuttgarter Raum gibt es genug die über Frieden berichten. Diese absoluten Flaschen und Heuchler. Ich habe einige angemail um Helfer für AKTIONEN zu finden. Ich habe ein für alle mal die Schnauze voll vom Frieden. Ich will nur noch meine Ruhe. Nicht einmal die Weisse Fahne interessiert mich mehr. Nur Mühe und Arbeit hatte ich damit. Wer nicht hört muss fühlen. Meine geplante Aktion am 18. Oktober ist damit geplatzt! Frieden-Nachtopf-und Inhalt.

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  8. pieter sagt:

    Schade Ohnweg, aber ich kann es voll verstehen. Ich hab auch alle Aktivitäten in dieser Richtung eingestellt. schon vor längerer Zeit

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  9. Petra von Haldem sagt:

    Wer seine Handlungen abhängig macht von der Zustimmung oder Abneigung anderer, weiß nicht, w a r u m er was macht…

    und ist eigentlich ein echter Opportunist….

    und das ist heute opportun 😉

    nur mal so…….
    is ja kein Schimpfwort, nur Klärung….

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  10. ohnweg sagt:

    @Liebe Petra

    Das ist nur eine Seite der Münze. Die absolute Ignoranz ist das Problem was einen sogar körperlich Schaden kann. Bei Aktionen ist man mit LEIB UND SEELE dabei. Beim Schreiben nur mit der Seele. Das Schreiben werde ich weiterführen. Ich werde sogar in meinem „Weissen Fahnen Blog“ noch diese Woche ein selbstgemaltes Bild zu diesem Thema einfügen. Wenn ich mich innerlich abreagiert habe werde ich sogar am 18. Oktober eben allein eine Aktion auf der Königsstraße in Stuttgart veranstalten. Ich habe mir das schon komplett ausgemalt. Mal sehen. Mein innerer Ärger lässt so langsam nach. Und an Mut und Energie fehlt es mir nicht. FRIEDEN—FREIHEIT—GERECHTIGKEIT!

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  11. Garten-Amsel sagt:

    @OhWe:
    Du bist ein Herr-Licht-es und Energie-sprühendes kostbares EIN-maliges Sein !!!
    FRIEDEN—FREIHEIT—GERECHTIGKEIT!
    Dito!
    Aber dafür braucht es (noch?) mehr Be-Wußt-Werde-Sein und Zeit !

    Leida wohne ich nich bai Dia inna Nähe …
    😦
    Aba maine Bohnen wachsen und sinnt schon ca 50cm hoch !!!
    😀
    Hab auch schon über-legt, was ich hia ALL-eine machen kann und TUE es.
    – und lerne dabei immer mehr dazu … 😉
    Manchma stehe auch ich anna Tüa zum Auf-Gäben …aba … nenene !!!…
    „HIER ist dein Platz !“ tönt es dann doch wieder irgendwie irgendwoher … 😀

    Füa ain helles loderndes Feuer braucht es trockenes Holz…
    wenn aber nu das Holz noch naß iss ???
    😉

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  12. ohnweg sagt:

    @Gartenamsel

    Danke! So schiebt man müde Knochen an. In AKTION WEISSE FAHNE habe ich jetzt einen kleinen Artikel dazu geschrieben und ein von mir gemaltes Bild eingefügt. Eine Aktion der „septimo Arte“ muss ich noch durchziehen. Und dann sieht man eben weiter. Die PARTEI DER BESTEN habe ich jetzt etwas auf Eis gelegt. Man wird sehen. Für „Selbstgespräche“ bin ich noch nicht reif. Hier die Fahnenstange zur AKTION WEISSE FAHNE:
    http://aktionweissefahne.blogspot.com

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