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Die Familie – Die Sippe

Das heutige Ideal in christlichen Hemisphären ist:

Mann und Frau versprechen sich treuen Zusammenhalt so lange, bis ihre Kinder flügge sind, viel besser noch, sie halten ihre Treue zueinander bis der Tod sie scheidet.
Über Treue ist bei anderer Gelegenheit mal zu sprechen.
Mann und Frau werden Papa und Mama, und sie ziehen zwei und mehr Kinder auf. Sie tun das in überragender Hauptverantwortung. Sie sind diejenigen, welche den Kindern die grosse liebevolle Zuwendung schenken, welche ihnen Kleidung und Nahrung sicherstellen und welche für die gesamte Erziehung zuständig sind.
Papa, Mama und Kinder leben als geschlossene Gesellschaft, andere Personen gehören nicht unter das gleiche Dach und an den gleichen Tisch.
Papa, Mama und die Kinder können, wenn Papa und Mama alles gut machen, ein sehr glückliches Leben führen.

Ich sage: Es ist eine unmenschliche Uebeforderung für ein Paar.
Ich sage: Auch bei idealen Eltern ist das Kind in einem zu engen Bezugsrahmen bezüglich Menschenkontakt.

Es gibt ein weises afrikanisches Sprichwort.

„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“

Mit diesem Dorf ist nicht eine europäische autopark – schlaf – rasenmäh – hauswartbetreute – TV Glotz – Spannteppichstuben – Steinwüste gemeint.
Mit diesem Dorf ist eine Gemeinschaft von Menschen gemeint, welche weitgehend autark leben, mit allem was das impliziert.
Wenn das Kind durch das Dorf geht, kennt es mit der Zeit alle Menschen, und an jeder Ecke stösst es auf menschenfreundlich – sinnvolles handwerkliches Tun.
Es ist weiss von klein auf, dass das Brot aus der Scholle wächst und dass ein Happen Fleisch von einem schönen, vormals lebendigen Tier stammt.
Es erfährt, was es bedeutet, Rad oder einen Motor zu reparieren und es kann auch da und dort erst kleine, dann grössere Handreichungen machen.
Langeweile? Unmöglich.
Anregung dazu hier.
https://bumibahagia.com/2014/02/19/autark-mit-15ha-das-weda-elysia-projekt/

Ich postuliere als ideale „Familie“ die Sippe.

Da sind 20 bis 60 Menschen, welche zusammenleben. Je nach Bedürfnis alleine oder beliebig viele in einer Behausung.
Jeder einzelne lebt im Gefühl der Verantwortlichkeit für alle. Entsprechend leistet jeder den Beitrag zur Gemeinschaft, welche seinen Fähigkeiten entspricht.
Familien gibt es nicht.
Wenn die Sippe zusammensitzt, ist oft die Frage, ob es für die Sippe gut wäre, wenn ein Kind nachwachsen würde. Diese Frage wird sorgfältig erörtert. Es ist allen klar, dass ein Kind zu zeugen ein heiliger Akt ist, und dass es einer Seele eine so wertvolle Menschenleben – Erfahrung ermöglicht. Ebenso bedenken sie genau, wievielt Nahrung die Sippe erschaffen kann, denn das Kind ist ein neues Sippenmitglied und muss auch ernährt werden können. Auch die zu erledigenden Arbeiten sind ein Punkt, der erwogen wird: Benötigen wir mehr Arme?

Wenn sie zum Schluss kommen, dass eine neue Seele herbeigezogen werden möge, dann wird besprochen, wer die schöne Aufgabe der Zeugung und der Schwangerschaft übernehmen soll und will.

Es gibt keine Kirchenmoral von „der und die haben schon mal zusammen, der und die dürfen nicht mit anderen“ und ähnlich idiotischen Unsinn.
Mit Umsicht und Respekt vor Leben und Individuum werden ein Mann und eine Frau für die Aufgabe erkoren.

Diese Papa und Mama sind dann zwar die Erzeuger des Menschenkörpers, und vielleicht (vielleicht!) werden sie für das Kind ganz besondere Bezugspersonen werden.
Tatsächlich aber fühlen sich alle Mitglieder der Sippe jederzeit für jedes Kind verantwortlich. So ist es naturgegeben, dass das Kind in einer farbigen, abwechslungsreichen kleinen Gesellschaft aufwächst – wobei sich jedes Kind unweigerlich besondere Bezugspersonen selber wählt, auf Grund des Gesetzes der Resonanz.

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Thom Ram, 19.02.02 (2014)

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42 Kommentare

  1. jauhuchanam sagt:

    Ich denke, du verkennst dabei die biologische Natur des Menschen, sprich, dass wir Säugetiere sind, die archaisch konditioniert und empirisch vorbelastet sind. So wie sich die Menschen in den verschiedenen Gesellschaften entwickelt haben, bzw. entwickelt wurden, würde die praktische Umsetzung deines Postulats binnen ganz kurzer Zeit zur Auslöschung der Art Mensch der Gattung homo aus der Unterordnung der Trockennasenaffen aus der Familie der Menschenaffen führen. Ich schätze, dass dabei mindestens 99,9999% aller Menschen den Tod dabei finden würden.

    Eigentlich stelle ich mir die Befreiung aus der Sklaverei praktisch so vor, dass dabei eigentlich kein Mensch für oder bei sterben muss oder einer neuen Form der Sklaverei ausgesetzt wird von der er dann unterdrückt und ausgebeutet wird. Ich halte es jedenfalls für wenig sinnvoll oder gar zielführend bestimmte afrikanische Gesellschaftsformen zu kopieren und umsetzen zu wollen.

    Und ich frage mich dabei dann natürlich sofort, wie denn so etwas funktionieren soll – bei all dem Schein-Wissen und einer allgemeinen Verblödung, in der nicht einmal einer von zehn Millionen Bunzeln überhaupt, weiß, was denn Geld eigentlich überhaupt ist. Ich postuliere das perfekte Brot und du die perfekte Musik. Ich kann aber nicht Musik, wie du nicht Brot kannst. Das muss in einem Desaster enden, es bleibt dann alles in einem Chaos mit allerlei Hierarchie und Sklaverei, die auf Gewalt beruhen muss, aber die ebene Ordnung, die auf der Macht beruht, rückt damit in weite Ferne und wird letztlich wieder eine Utopie bleiben mit der die Sklaven sich vortrefflich unterhalten lassen.

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  2. thomram sagt:

    @Jauhu

    Ich richte mich nach den Sternen.

    Es ist dir freigestellt, jede gute Idee als unerreichbare Utopie hinzustellen.
    Ich denke, du bremsest damit dich und nicht nur dich.
    Warum nicht? Auch Bremsen ist Bewegung.

    Ich liebe Vollgas mehr als bremsen.

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  3. jauhuchanam sagt:

    Ich weiß doch, dass jede gute Idee als unerreichbare Utopie hingestellt wird, um uns an der Verwirklichung derselben zu hindern. „Es werden einem Steine – ich möchte sagen Felsbrocken, ja scheinbar schier unüberwindliche Gebirgszüge – in den Weg gestellt.“ Dadurch werde ich dahingehend manipuliert mich damit zu beschäftigen und nicht mehr dem Weg folgend, der diese Probleme entweder einem Serpentinen gleichen Alpenpass ähnelt oder sie in einem weiten Bogen umgeht. Der Unfall ist damit geradezu vorprogrammiert, der Absturz so gut wie sicher.

    Ich habe gesagt, dass der Ansatz ein falscher ist und es daher zu einer „unerreichbaren Utopie“ werden muss und nicht zum Ausdruck bringen wollen, dass es sich dabei um eine Utopie handelt, die nie verwirklicht werden kann. Denn seit der Auferstehung des Joshuas steht ja dem Weg zum Paradies nichts mehr im Wege, so dass es sich doch nur um Ausreden handeln kann, wir könnten bumibahagia „ja eh nie erreichen„, womit, wir doch schon als Spinner gelten, wenn wir auch nur anfangen zu wagen, davon zu träumen. Ich bin lediglich der Meinung – wir reden und schreiben doch hier zu richtigen Sklaven, die von Geburt an blind gemacht wurden – dass die Menschen auch nicht überfordert werden dürfen, die doch alle nach der Freiheit suchen und sich mehr als nach allem anderen sehnen. Selbst den meisten greisen Menschen, die ich pflegen durfte, konnte diese Sehnsucht und Hoffnung nicht genommen werden, aber die „Utopie“ blieb für viele ein Traum, der sich nie verwirklichte, weil sie ihr Leben lang überfordert wurden. Lieber thomram, du gibst doch einem Säugling auch keine heiße Kartoffel in die kleinen Händchen oder hältst die an Kinder Ohren oder an Lippen eines Menschen.

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  4. thomram sagt:

    @Jauhu
    Ich kann leicht verstehen, warum du schreist.
    Musst du aber nicht.
    Richte dich nach deinen Sternen.
    Wann erreichen wir unsere Sterne? Ist scheissegal, wann.

    Es wäre gut, würdest du es lassen, auf Nichtkönnen rumzureiten.

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  5. luckyhans sagt:

    Es sind kaum Widersprüche in euren Darstellungen feststellbar – wenn man das Ganze betrachtet.

    Natürlich sind zwei Eltern („die Älteren“) mit der Großwerdung der Kinder ganz praktisch überfordert – sie sind zwar die Hauptakteure, aber sie dürfen nicht allein gelassen werden – und sich selbst nicht allein stellen.
    Die Großfamilie (nicht umsonst sind wir die „Groß-Eltern“) ist das Mindeste, was den Kindern zusteht – das tut sowohl den Kleinen als auch den „Großen“ gut – die einen lernen etwas, das ihnen ihre Eltern (noch – mangels Erfahrung) nicht geben können, und die anderen bleiben geistig jung und körperlich in Bewegung.

    Ob es die Sippe dann sein muß, sei dahingestellt – auf jeden Fall ist die „Dorfgemeinschaft“ das nächste notwendige Kollektiv, das seine Aufgaben bei der Großwerdung der Kinder hat – genau so wie es Thomram oben dargelegt hat.
    Auch ist die Dorfgemeinschaft (Gemeinde) der Souverän bezüglich der in ihrem Einflußbereich vorhandenen Naturgüter – vom Boden (Allmende) über Wasser und Luft bis zu den Bodenschätzen und allen gemeinschaftlichen Ressourcen (Grundversorgung aller).

    „Utopie“ ist vielleicht auch der falsche Begriff – es sollte schon als ZIEL definiert werden – eine Utopie hat sich in den Köpfen als etwas weit Entferntes, nie Erreichbares festgesetzt – auch weil utopia (griech. οὐτοπία) „die Nicht-Örtlichkeit“ bedeutet, also etwas, das es nicht gibt.

    Auch ist wohl nicht zu diskutieren, daß es einen Übergangsprozeß geben muß und wird – wie sollen die heutigen Menschen mit ihren vielfältigen Konditionierungen und Fehl-„erziehungen“ denn zu einer neuen Denkweise kommen? Das geht nur Schritt für Schritt, wie jauhu richtig bemerkte.
    Dabei ist der Blick aber immer auf das Ziel gerichtet, damit man nicht vom Wege abkommt oder auf halbem Wege stehenbleibt (von Rotkäppchen über andere deutsche Märchen gibt es viele volksmündliche Hinweise auf diese beiden Gefahren).

    Auch das „heiße“ Thema des mono- oder (zeitlich) polygamen Paarungsverhaltens darf durchaus noch diskutiert werden – was von der Vorgabe „bis daß der Tod euch scheidet“ ist Machtkonzept und was von der „sexuellen Freiheit“ ist ebensolches – wer kann das schon genau sagen?

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  6. jauhuchanam sagt:

    Es mag durchaus sein, dass du verstehst, was ich zu schreiben wage, aber mit Schreien hat das wirklich nichts zu tun.

    Mein Schreien blieb all mein Leben lang ungehört, es wurde vom leeren Lärm der Welt verschlungen, und ist in mir verklungen und hat sich weit von mir entfernt, so dass ich behaupten möchte, es ist verstorben. Fakt ist, es wurde in den ersten 21 Tagen nach meiner Geburt ermordet. Ich denke, das ist das richtige Wort dafür.

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  7. jauhuchanam sagt:

    Bitte, luckyhans

    könnten wir uns darauf verständigen statt „Machtkonzept“ lieber/besser Gewaltkonzept zu sagen?

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  8. luckyhans sagt:

    Lieber Jauhu,
    damit hätte ich kein Problem, verstehe aber den Grund dafür nicht – für mich ist Macht = Unterdrückung – das Denken in formalen Macht-Kategorien (siehe zum Beispiel die Beiträge auf German-foreign-policy.com) ist uns viel zu vertraut, als daß wir uns recht bald davon lösen könnten, daher finde ich eine durchgängige Ablehnung dieser Denkweisen richtig.
    Aber sag doch bitte: Warum willst Du die „Macht“ behalten?
    Wie siehst Du diesen Begriff?

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  9. Petra von Haldem sagt:

    @ laggy und juhu

    also ich will auf jeden Fall die Macht behalten. Kommt ja schließlich von „machen“.

    Es ist die Matrix, das Systhem, dass uns die Macht entziehen will, besser: meint entzogen zu haben u.s.w.

    Die Esoszene, die Pazifistenszene, alles Matrix-installationen.
    Geht ja auch gut, da der naive menschenbunzel, um mit Juhu zu sprechen, ja beim gedrückten Knopf „Licht Friede Freude“ gleich wieder machtlos gemacht werden kann, allerdings „Freiheit“ war beim Knopf nicht mit dabei, merkt der schlummerne Michel aber noch nicht !!

    Es gibt in der sogenannten christlichen Terminologie mit seiner Hier-Archien-Lehre sowohl „die Mächte“ als auch „die Gewalten“ und die heißen nicht umsonst so.
    Und damit habe ich gerne was zu tun, selbstredend bei d e m Haufen, der für die Freiheit des Menschen gewaltig mitmacht. 🙂

    ( es gibt auch einen anderen Haufen, den meinen wohl die Machtundgewaltangsthaber)

    seid umreicht, Ihr beiden 🙂

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  10. thomram sagt:

    @Jauhu
    Ich schliesse mich der Umreichung an. Ich umreiche dich. Du machst alles richtig, Uhu. Du erträgst doch ein bisschen Spass?

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  11. thomram sagt:

    @Luciy

    Ich bin nicht einverstanden. Macht ist kein es Wegs zwingend gleich Machtmissbrauch.
    Wenn ich einen Bagger fahre, habe ich Macht. Wenn ich damit die Erde schaufle, um ein Haus zu bauen, wende ich Macht an.
    Wenn ich damit dein Gehäus zerdeppere, dann begehe ich Machtmissbrauch.

    Uhu hat unbedingt recht, wenn er anregt, zwischen Macht und Gewalt zu unterscheiden.

    Lustig, vor einem Monat hatte ich den Impuls, kurz was eben darüber zu schreiben: Macht, Gewalt, Machtmissbrauch. Vielleicht kommt es heut.

    Und ich habe immer recht 😉

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  12. Vollidiot sagt:

    Eltern hin, Dorfgemeinschaft her.
    Für ein Kind ist das Microsystem Familie und das Mesosystem Umgebung wichtig.
    Je nach Alter.
    Je gesünder beide sind, desto besser.
    Werden die Systeme gefördert haben Kinder bessere Chancen sich gesund zu entwickeln.

    In beide Systeme ist viel Störendes eingedrungen (ist gewollt).
    Die Wirkungen sind nicht zu übersehen.

    Christlich hin, sonstwas her.
    In der Ehe hat der Mensch ein ungeheures Entwicklungspotential – für sich und für den Partner.
    Das fördern die christl. Kirchen gar nicht.

    Sie geben törichte Regeln von sich – aber Helfendes, Förderliches kaum.
    Und so wirken sie an der Zersetzung ihrer eigenen Fundamente mit.

    Macht und Gewalt sind 2 Stiefel.
    Alternativen im Machtkonzept gibt es.
    Im Konzept der Gewalt auch.
    Beide bedienen sich an den Ideen.

    Die gute Macht bedient sich der guten Gewalt?
    Wir zwingen die Menschen zum Glück sagen gewisse Kreise.

    Reißen gewachsene, „verkommene“ Siedlungen ab und bauen neue.
    Wir geben ihnen esoterisches Gedankengut mit viel Licht und ganz viel Frieden.
    Dafür geben wir anderen Plastiksprengstoff und „Voksaufstände“.
    Grelle, aufgegeilte Homoszenen und – bestrebungen v.s. römische Enthaltsamkeit vor der Ehe , darum sind Präser überflüssig.
    Überall die gewollten Antagonismen – damit das Mittlere, Gesunde überstrahlt wird.

    Dies Anforderungen werden also un Jeden gestellt.

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  13. jauhuchanam sagt:

    „Wie siehst Du diesen Begriff?“

    In einem absoluten Sinne POSITIV!!!

    George Orwell deutet in seinem Buch 1984 an, wie Neusprech wissenschaftlich erschaffen wird und in einem Gedicht von mir heißt es:

    Dem Wort wurde die Macht genommen, es wurde seiner Macht entkleidet, ihm wurden die Flügel gebrochen, die Ärmchen und Beinchen wurden ihm ausgerissen – da liegt es nun, mit dem Gesicht im Dreck der Lüge und der Gewalt im Nacken.

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  14. luckyhans sagt:

    Liebe Freunde,

    vielen Dank für die vielen guten Argumente – allerdings fehlt mir noch der Nachweis, daß Macht und Gewalt in der künftigen menschlichen Welt noch notwendig sind.

    Wir kommen wohl nicht umhin, zu definieren, was wir darunter verstehen – ich fang mal an:

    Macht = die Fähigkeit, bestimmte Dinge zu tun und sich dabei über die Interessen anderer Wesen hinwegsetzen zu können – der Bagger zerstört immer Natur, egal wo er baggert – nur wollen wir es oft nicht sehen oder anerkennen

    Gewalt = anderen Wesen gegen deren erklärten oder vermuteten Willen den eigenen Willen aufzwingen –

    Andere Meinungen?

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  15. jauhuchanam sagt:

    Ja, ich bin anderer Meinung, nämlich deiner!

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  16. Petra von Haldem sagt:

    bei uns im Flur hängen diverse klugschei..erische Texte 🙂
    einer davon:

    Wenn Du den Sumpf trockenlegen willst, darfst Du nicht die Frösche fragen!

    Jedes-und jedesmal steht doch bei dem Thema die Frage im Raum:

    worum geht es?

    Heute habe ich den Wein geschnitten.
    Das ist Gewalt, pure Gewalt, wenn ich mit der Rosenschere so richtig in ein schon Saft treibendes Rebenstück schneide.

    Ich mache es mit Sorgfalt, mit Wahrnehmung und ja auch mit Hingabe….und doch ist es ein Gewaltakt, der Schnitt!!!!

    Wein ist ein schönes Beispiel, denn Wein ist eine reine Kulturpflanze, d.h. sie muß permanent vom Menschen betreut werden, und dann heisst es reinschneiden, wenn mensch Weintrauben u.s.w.möchte.
    Und jede Kulturtat ist verbunden mit einem gewaltigen Griff in die Natur.
    Dass Vieles auch anders, also mit „sanfter Gewalt“ gehandhabt werden kann, spielt jetzt grad eine Nebenrolle ,
    denn die Rosenschere könnte ich, je nach Willkür, auch als sanft bezeichnen.

    Für jede Arbeit brauche ich Macht (das ist eine Energieform :)), den jeweiligen Weg durchzusetzen,
    sonst bringe ich nix zustande als machtloses Lolli!

    Ich finde „machen“ toll und ab und zu „gewaltig“ was machen, auch.

    Ich muß die Wortwaschmaschine anschmeißen…..

    Die Kabale schafft in gradliniger Orwell-Manier scheinheilig/seidigweich mit dem geheuchelten Pazifismus der Licht-Liebe-Eso- Gut-Menschen-Kiste die wichtigsten Eigenschaften des Menschen ab:

    mächtig zu sein und gewaltig dazu.

    Ja, und ich glaube ganz fest an die Macht der Liebe, sie ist für mich die mächtigste gewaltigste Kraft und kann – wie Wasser auch, – s e h r verschieden auftreten.

    So, das war das Wort zum Montag! Herrschaftzeiten………………

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  17. Petra von Haldem sagt:

    o.k. war zu langsam, alles schon geklärt………….
    die Waschmaschine war schon früher fertig geworden 🙂

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  18. luckyhans sagt:

    Liebe Petra,
    es ist schön, daß wir verschiedene Beispiele „abklopfen“ können – zuerst mal ist zwischen gewaltig und gewattätig ein Riesenschiedunter – nich wahr?
    „Mächtig gewaltig, Egon“ war eine Redewendung, die uns vor wenigen Jahren noch die Lachtränen in die Augen trieb („Die Olsenbande“).

    Der Spruch mit den Fröschen ist nun eine typische Hirnwäsche – wen soll man denn sonst fragen, wenn nicht die Betroffenen?

    Aber zurück zur Sache – Zielansprache.
    Wenn wir „Kultur“(pflanze) als „Gewalt gegen die Natur“(pflanze) verstehen, haben wir auch etwas nicht begriffen, finde ich.
    Wir haben unseren Wein seit Jahren nicht geschnitten – nicht nur weil er uns mehrmals im Frühjahr dann verblutet war, wenn wir es getan hatten, sondern weil es einfach richtig ist.
    Und gerade DU hast mir geraten, anders mit den Lebewesen im meinem Garten umzugehen – was ich gern annehme – aber wodurch unterscheidet sich der Wein von den Schnecken? Doch nur weniger beweglich, oder? Und süßer… 😉
    Ja, unsere Trauben waren vergangenes Jahr zwar viele, aber klein und relativ sauer – na und? Getrocknet und zu Weihnachten als Rosinen verzehrt wurden sie „plötzlich“ ganz normal süß (und Traubenkernöl ist am gesündesten, wenn wir es direkt aus den Traubenkernen unserem Körper zuführen.)
    Bin mir sicher, daß die Rebstöcke auch auf Ansprache reagieren, und daß die Zweige und Äste, die nicht benötigt werden, dann von ganz allein vertrocknen werden… 😉
    Dazu noch ein Erlebnis aus dem vorvorigen Jahr: wir hatten 5 Jahren einen schönen kleinen Apfelquitten-Baum gepflanzt, und er hat nach 2 Jahren ganz freundlich prima Früchte getragen – etwa 10 kg. Die hatten wir geerntet, aber wir waren aus verschiedenen Gründen nicht dazu gekommen, diese geernteten Quitten auch zu verarbeiten – so wurden sie irgendwann im Winter, als sie friedlich verfault waren, auf den Komposthaufen geworfen. Das hat das Bäumchen nicht überstanden – es „kam“ im Frühjahr nicht wieder, obwohl es schon mehrere Jahre die Winter gut überstanden hatte…

    Meine nachdrückliche Nach-Fragerei zu Macht und Gewalt geht immer wieder darauf hinaus, inwieweit wir uns der Konditionierungen und Verinnerlichungen von falschen Idealen und Vorstellungen überhaupt noch bewußt werden – bin mir da auch nicht sicher, daher immer wieder die Fragen.
    „Die Liebe ist eine Himmelsmacht“ – wirklich? Was sagt man damit?
    Oder „Wissen ist Macht“ – echt? Wohl kaum, oder? – „Nichts wissen macht nichts“ – genauso ein Quatsch…

    Bitte – nochmal – es geht nicht um JETZT oder DEMNÄCHST – es geht um das Ziel, die menschliche Gesellschaft der von der Skalverei Befreiten.
    Und da sollten wir uns weder über die Interessen anderer hinwegsetzen noch anderen Wesen unseren Willen aufzwingen müssen… da muß es andere Wege geben, die Dinge zu „machen“, die zu tun sind – ohne Macht und ohne Gewalt.

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  19. Petra von Haldem sagt:

    @lyh

    danke für Deine liebe ernste Antwort.

    Na klar sehe ich das sehr ähnlich, wie Du es hier beschreibst.

    Und…das Beispiel mit dem Wein habe ich gerne genommen, da ich dabei gerade heute im „Zwiespracheerlebnis“ mit dem Wein eine Zustimmung für den „Haarschnitt“ erhalten habe.
    Dennoch ist es ein Schnitt!!!
    Das meine ich.

    Nun fragst Du “Die Liebe ist eine Himmelsmacht” – wirklich? Was sagt man damit?
    Macht hat in m e i n e m Selbstverständnis (in meiner Konditionierung) etwas damit zu tun, mich jederzeit in der Lage zu sehen,
    „nach vorne gehen“** zu können, als Potenz, wenn gebraucht.

    **nach vorne gehen oder vorgehen , siehe aggredere………..

    Wortbedeutung: „Ag-gredi bedeutet ursprünglich ‘In-Angriff-nehmen‘, ‘Selbstbehauptung‘, letztlich jede ‘Aktivität‘. Die weit gefasste Definition von Gewalt hingegen ist noch in den Worten ‘walten‘, ‘Anwalt‘, ‘Verwaltung‘, als ‘gestaltende Machtausübung‘, ‘potestas‘ deutlich.

    Mir geht es tatsächlich neuerrungenerweise ums Jetzt.
    Visionen für das Demnächst habe ich noch nicht.

    Mein Handeln ist grad eben.

    Es tut mir noch nicht mal Leid, wenn oder falls ich hier auch aggressiv sein sollte, äh 🙂

    Sei von Herzen gegrüßt und zubewinkt von einem anderen Planeten 🙂

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  20. jauhuchanam sagt:

    „… die zu tun sind – ohne Macht und ohne Gewalt.“

    Macht und (auch) Gewalt sind meiner Ansicht nach zu „negativ“ besetzten Begriffen gemacht worden.
    Ich nenne das die Auflösung unserer Sprache, eine Art unterschiedsloser Gleichmacherei an deren
    Ende wirklich das Gute, auch das Böse und das Böse, das Gute ist, nämlich das Große EGAL.

    Egal = die Unfähigkeit unterscheiden zu können und führt in die Auflösung des biologischen Seins.

    Es wurden Versuche mit Menschen gemacht, die dem „Egal“ ausgesetzt wurden.
    Weißer, schallschluckender Raum, mit einem bestimmten Licht und einer Temperatur, die nicht mehr
    wahrnehmbar für die menschliche Haut ist. Alle diese Versuche mussten mit den „Probanden“ nach
    weniger als 120 Sekunden abgebrochen werden, weil sich die Zellen in massiver Weise auflösten,
    was den schnellen Tod der Versuchspersonen zur Folge gehabt hätte. Ob Menschen bei diesen
    „Versuchen“ umgekommen sind – wovon ich ausgehe – wurde nicht mitgeteilt.

    Das deutet für mich darauf hin, dass das Leben als solches, um überhaupt Leben zu sein, des Unterschieds bedarf.

    Zurück zu den Begriffen Macht und Gewalt. Ich denke, es ist der Missbrauch,
    bzw. die Verführung mit oder des eigentlich Guten, die uns vor ein Problem oder Dilemma stellen.

    Macht und Gewalt sind für mich erst einmal grundsätzlich Eigenschaften des Lebens selbst,
    Eigenschaften, die der Tod zum Beispiel nicht hat und ihn vom Leben total unterscheiden.

    Ohne Unterscheidung, keine Entscheidung.
    Ohne Entscheidung kommt das „Egal“.
    Daraus folgt der mentale, psychische und schließlich körperliche Verfall.
    Jedenfalls ist das meine Beobachtung aus 13 Jahren Alten-, Behinderten- und Krankenpflege.
    „Man“ kann geradezu die Uhr nach stellen. Sage mir das „Egal“ eines Menschen:
    ich prognostiziere dir den Tag seines Todes +/- zehn Tage.

    Das Große EGAL ist auch mit einer Abstumpfung gleichzusetzen,
    die sich durch die Flut der „Gewalt“ in Sprache und Bilder schleichend einstellt. Irgendwann
    wird es nicht mehr als „gut“ oder „böse“ wahrgenommen, sondern als „Egal“, worauf
    dann auch noch immer mehr und mehr Bunzel eine Art Rechtsanspruch erheben.

    Gedanken morgens um Drei.

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  21. thomram sagt:

    @Jauhu

    EGAL.
    Richtig.

    Mir ist es scharf ins Auge gesprungen, als ich die Filme von der Schule in Tekos angeschaut habe.
    Die Kinder dort sind ruhig und total vital. Sie sind total vital und ruhig. Sie stehen um 0500 auf und haben einen erfüllten Tag, und sie sind auf kraftvoll ruhige Art mit Leib und Seele engagiert.

    Wenn ich vergleiche, läuft mir Eiter aus den Augen. Wenn ich Jugend in Westeuropa anschaue – ich verallgemeinere jetzt grob, das ist klar, aber ist will die Grundtendenz zeichnen – bis 12 Jahre ist der grösste Kitzel, in die neuesten virtuellen Welten einzutauchen, und ab 12 ist Abhängen das einzig Erstrebenswerte. Es ist genau das, was du sagst, es ist das grosse EGAL.

    Schreib doch einen Artikel über das „Egal“, stell ihn in „muss man wissen“ ein, ich reblogge!

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  22. Vollidiot sagt:

    Wir sind, wie gesagt, nach dem Ebenbilde geschaffen.
    Darum haben wir eine „gewaltige“ Potenz in uns.
    Unsere Seele, als Medaille gesehen, hat zwei Seiten.
    Die helle und die dunkle.
    Das ist unabhängig vom heiligen Selbst.
    Wie wir mit Macht, Gewalt und allen anderen Anteilen in uns umgehen – das ist des Menschen Weg.
    Es gibt eine Richtschnur und den Geist und die Seele und den Willen.
    Mit diesen unseren Gaben werden wir arbeiten.

    Und wer das „Böse“ für inexistent hält, der darf das – es fehlt ihm dann nur in seinem Denken und in seiner Erkenntnis.
    Die Wirklichkeit ist einerseits Wirklichkeit und andererseits das gehätschelte Kind unserer eigenen Wahrnehmung.
    In diesem Spannungsfeld, geprägt von der Auseinandersetzung in der Geisteswelt, haben wir auf Gewalten in dieser Welt, also auch in uns, zu reagieren.
    Das ist dann die Zeit des klaren Blickes, ohne zu verdrängen.
    Je mehr ich sehe – ohne Aversionen, desto umfassender sehe, erkenne ich.
    Ich habe die Macht dazu – für mich und die Welt.

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  23. Petra von Haldem sagt:

    Das große EGAL.

    Danke., Georg.
    Morgens um dreie ist die Welt noch in Ordnung.

    Das war es, was ich als Begriff brauchte.

    Und diesen Vorgang, durch den wir hier gehen und gegangen sind, nenne i c h durchaus : kämpfen,
    ja es ist für mich ein Kämpfen um Klarheit.
    -o.k.- nehmen wir „Ringen“ stattdessen,
    aber wie ich vernahm, geht das ja auch in die Richtung Kampf…

    Dieser Art kämpfe ich gerne und freue mich über alle Gegenübers und Miteinanders 🙂

    Mensch Leute (läute?), bin ich froh, dass mir das hier nicht alles egal ist……..

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  24. thomram sagt:

    Kampf – kämpfen – ringen

    Kleiner Imput:

    Wenn wir dann mal als erleutete Entitäten auf der Wolke hocken, dann denken wir ein Schloss und es wird da stehen.
    Heute sind wir da, wofür wir uns entschieden haben: Im Körper und auf der Ursache – Wirkungs- und Zeitschiene.

    Da sind Tugenden gefragt. Kraft und Geschicklichkeit sind männliche Tugenden. Na ja, Geschicklichkeit ist meinetwegen genau so gut auch weiblich.

    Wenn ein Mensch Kampfsport macht, Kraft und Geschick kombiniert also, dann trainiert er Tugenden. Es ist gut.
    Welcher Rang an einem Wettkampf, das ist Nebensache. Die meisten Laiensportler werden das bestätigen?

    Ich habe es als Jogger gelernt. Am den Berlin Marathons wusste ich nie, wer die ersten Plätze errang. Es war völlig egal. Von 30’000 Läufern war ich auf Rang 3000. Ja, mein Ego freute das ein bisschen – hehe, von 30 Läufern wärest du auf Rang 3 – aber diese kleine Ego – Regung war ein NICHTS im Vergleich zum Erleben des Laufes selbst. Der Lauf selbst? Wer sowas gemacht hat, weiss wovon ich spreche: Da erlebst du dich selber, aber wie:
    Training von Tugenden.

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  25. Petra von Haldem sagt:

    Danke, ich sammle weiter: zum Thema Familie /Sippe

    Macht
    Gewalt
    Gampf
    Das große EGAL
    Tugenden
    ?

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  26. Vollidiot sagt:

    Egal
    Diesen Begriff hätte ich den „Muselmanen“ (zombiartig) in den KZs zugeordnet.
    Der von Jauhu geschilderte Versuch beinhaltet für mich unklare Bedingungen bei dem Versuch selber, denn was ist egal.
    Wie ist es definiert?
    Das Egal ist der bewußt herbeigeführte Zustand den Menschen ihr Göttliches zu nehmen.
    Durch Übermüllung, Überreizung, Angst, Antagonismen (Wahl zwischen Extremen), Verblödung.
    Jede Tierart hat ihre eigene Tierseele. Darin ist alles drin, was das Tier braucht.
    Das ist der Unterschied zum Menschen, der eine individuelle Seele hat.
    Nimmt man ihm diese, entwickelt er sich zurück zum Tier mit dessen Tierseele – die individuelle Seele ist dahin.
    Das Egal nimmt Bewußtsein, lähmt den (eigenen) Willen und fördert das willensfreie Handeln.
    Zombiartige Menschen, der Traum der NWO.

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  27. stonebridge sagt:

    Als erleuchtete Entitäten in den Wolken hat man es auch nicht wirklich leicht…… 😉

    Namaste

    Tula

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  28. jauhuchanam sagt:

    „Egal
    Diesen Begriff hätte ich den “Muselmanen” (zombiartig) in den KZs zugeordnet. Der von Jauhu geschilderte Versuch beinhaltet für mich unklare Bedingungen bei dem Versuch selber, denn was ist egal. Wie ist es definiert?“

    Welche „Muselmanen“ meinst du? Sind Muslime zombiartige Menschen? Ich war bisher der Meinung, dass Zombies Menschen sind, die andere Menschen in einem Anfall von Wahn als Nahrung betrachten, also nicht etwa Kannibalen für die der Mensch natürlicherweise eine Nahrungsquelle ist und damit nicht als verwerflich gelten kann. Ja, und wer das Fleisch seines eigenen Gottes isst und sogar dessen Blut trinkt, ist das kein Zombie?

    Nach meiner Kenntnis waren die meisten Menschen in den Konzentrationslagern Christen und Juden, also Registrierte Mitglieder sowohl der Zombie-Synagoge als auch der Zombie-Kirche Satans. Vor, während und nach dem KZ war ihnen das große EGAL beschieden. Egal ist die Behauptung, keine Kenntnis von Gut und Böse zu haben. Nun ist aber das Gesetz des Lebens in jedes Menschen Herz geschrieben. Jeder Mensch, der keine Erkrankung oder einen Unfall an seinem Gehirn hatte, weiß, was Gut und Böse ist, und er allein entscheidet auch, ob er gut oder böse handelt.
    Jeder kann seine falschen Entscheidungen natürlich versuchen zu rechtfertigen, ich habe mich entschieden, mich gerade dem zu stellen. Gut das all überall das große „Denn sie wissen nicht, was sie tun!“ von Joshua steht.

    Für dich müssen die Versuche unklare Bedingungen beinhalten. Wenn sich mit der Biologie eingehender beschäftigt wird, sind die Bedingungen klar und eindeutig, die zu schaffen sind, um das biologische „EGAL empirisch nachzuweisen und zu der Aussagen zu gelangen: „Wenn der Mensch den und den Bedingungen ausgesetzt wird, kann selbst die Einzelzelle nicht mehr zwischen /ich/ und /du/ unterscheiden, dies hat den Tod des gesamten Organismus innerhalb von drei Minuten zur Folge.“ In der Enthüllung des Joshuas wird eine Gemeinschaft von Menschen in der Stadt Laodicea und ihr Egal-Verhalten beschrieben, das den Tod der Menschen in einer solchen Gemeinschaft zur Folge hat – was ja auch geschichtlich nachweisbar ist.

    … bei den meisten Überlegungen, ob nun „religiöser“ oder „philosophischer“ Natur wird meines Erachtens schlicht außer Acht gelassen, dass wir biologisch nichts weiter als Tiere sind, und dass es sich auch bei Krishna, Moses, Buddha, Plato, Sokrates, Joshua und Mohamed vorrangig zunächst einmal um ganz normale Trockennasenaffen gehandelt hat. Auch wenn sie das Große EGAL mental überwunden hatten.

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  29. jauhuchanam sagt:

    „Und wer das “Böse” für inexistent hält, der darf das – es fehlt ihm dann nur in seinem Denken und in seiner Erkenntnis.“

    Dass das Böse inexistent ist, ist keine Annahme von mir, es ist die Lehre des Evangeliums des Joshuas und deckt sich mit jeder Aussage des Buches, dass in unserem Kulturkreis „Bibel“ genannt wird.

    Alles, was ist, ist nach allen Aussagen der Bibel geschaffen.
    Wäre das Böse existent, wäre es Schöpfung Gottes, damit wäre Gott der Urheber und der Grund des Bösen.
    Das nun wiederum ist die höchste aller Blasphemien, die es gibt. Sie ist der Kern des „Schuld-Kultes“.

    Es fehlt mir das Böse also nicht nur in meinem Denken oder meiner Erkenntnis, es fehlt überhaupt am Bösen!

    Dass, was wohl „allgemein“ unter das Böse/dem Bösen verstanden wird, ist nichts weiter als die Abwesenheit oder der Mangel des Guten.

    Die „materialistische“ Dualität/Polarität ist eine Denk-Halluzination, ein echtes Hirngespinst, nichts als ein Phantasma falschen Denkens.
    Alle „Gegensatz-Paare“, wie etwa „Licht – Finsternis“, „Gut – Böse“ sind Denk-Konstrukte, „Schatten der Wahrheit“, die durch das Licht derselben auf die Wirklichkeit auf der Höhlenwand des Herrn Plato abgebildet werden.

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  30. Petra von Haldem sagt:

    zum vorletzten Juhu Kommentar:

    der Nächste bist Du selbst
    Laodizea –
    Du weißt nicht mehr was kalt was warm
    Du weißt nicht mehr was reich was arm

    Nichts bist Du.

    Und dieses Nichts noch viel zu viel –
    Dies Nichts hat noch ein Ziel
    Und lauend schleppst Du weiter – zu

    o – wo verdienst Du Lohn für Feuergold?
    Wo die Gerechtigkeit für weiße Tücher?
    Wo willst Du hin mit Deinem Kummersold?
    Wo ist das Lebensbuch der Bücher?

    Wird denn das taube Ohr das Klopfen hören?
    Wird denn das blinde Aug‘ die Türe seh’n?

    Ach~~~lass das Klopfen doch vor diese Türe geh’n
    Es wird doch (n)immermehr und niemals stören~~~~

    P.v.H. 1982

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  31. Petra von Haldem sagt:

    @ Juhu

    eine Frage:
    Wenn es die Polarität nicht gibt, wenn es nur Licht und kein Dunkel gibt,
    dann gibt es logischerweise auch kein Unbewußtes, ist das richtig?

    Ich bin bereit, neue Hologramme mitzuschaffen
    mit andern Trockennasenaffen……

    Werde ich? Verstanden?

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  32. Vollidiot sagt:

    Jauhu
    Ich sehe den Menschen prinzipiell nicht biologistisch oder antropologisch oder sonst was.
    Das hieße für mich, ich reduziere. Für mich der unverträgliche Weg, wie Du sagst „unklar“.
    Bei Maschinentests wird die Mechanik irgendwann versagen – kein Problem, biologisch ist beim Menschen das Ende eingebaut, außerdem lebt im physischen Leib so etwas wie ein das Physische belebendes Element. Den Menschen empirisch behandeln kann man – in den Enden der Gaußschen Verteilung ist mit Empirik aber Null.
    Der Organismus/das Physische geht dahin. Übrig bleibt aber etwas, das mit wissenschaftlichen Methoden derzeit noch nicht als existentiabel anerkannt wird.
    Biologisch ist der Mensch ein Tier.
    Neurobiologisch schon ein ganz besonderes Tier.
    Das einzige Tier mit einem Präfrontalcortex.
    Von daher hab ich auch noch nicht nachvollziehen können wie ein Tier das Große Egal mental überwinden konnte/kann.
    Und warum nur sie, die von Dir genannten, hatten sie doch eine Mutterscholle und einen samendarinversenkenden Vater.

    In der Offenbarung wird verhüllt von den „Gemeinden“ gesprochen. Da die Offenbarung die Geschichte der irdischen Menschheit darstellen soll, ist mit Philadelphia die letzte, schon dekadente Kulturepoche (in Nordamerika) dargestellt und mit Laodicea die vorletzte. Das kommt noch.

    Muselmanen – hat nix mit Muslimen zu tun.
    Das waren Menschen die zwar noch den Eindruck Lebender erweckten, aber seelisch-geistig schon etwas „entrückt“ waren.
    Weil sie das erlebte nicht verarbeiten konnten – sie waren „Verrückte“.
    Sie bewegten sich langsam und waren nicht mehr anwesend.

    „Denn sie wissen nicht was sie tun.“
    Vor J.C. wußten die Menschen, bis auf Ausnahmen, nicht was sie tun.
    Woher auch.
    Aber seit J.C. ist es in der Welt und wer will, der kann es wissen.

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  33. Vollidiot sagt:

    Seltsamerweise wurde J.C. 3mal versucht.
    Das war „nur“ der Versucher.
    Hat mit böse nix zu tun.
    Und den Herrn der Materie (Ahriman), der ein ausgewachsener Satan ist und Teil des Bösen, bekommt von Jesus selber Anerkennung seiner Macht (Brot zu Steinen).
    Nämlich Herr der Materie/des Materiellen und Heimatplatz dereinst für die Böcke.
    Weiß nicht woher Du die Annahme holst, daß das NT frei vom Konstrukt „Bösen“ sei.

    In Haydns „Schöpfung“ ist es eindrucksvoll komponiert: …und es ward Liiiiiiiiiiiiiiiiiiiicht!

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  34. thomram sagt:

    @Jauhu und Volli
    Die Muselmanen in den KZ waren nach meiner Info das, was Volli sagt: Noch wandelnd aber klar vom Tode gezeichnet, sie haben die Existenz im Körper (wohl unbewusst) aufgegeben, und aufmerksame Mithäftlinge sahen ihnen das an.

    Ist das nicht einleuchtend: Hier ist der Erdenkörper, der wunderbare, mit seinen unglaublichen Funktionalitäten, bis und mit Angriff – Flucht – Sachen, Krokodil – ähnlich, und der ist durchfeuert von dem, was wir nicht benennen können: Geist, Seele, das hohe Selbst meinetwegen? Und es geht eben darum, diese beiden Elemente ZUSAMMEN zu erleben?

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  35. jauhuchanam sagt:

    Wenn er „versucht“ wurde, was kann ich nach 1.700 jährigen Schuld-Kult noch unter dem Begriff „Versuchung“ überhaupt verstehen?

    Ich bringe einem Kind das Ein-Mal-Eins bis zur Zehn bei. Dann wird geprüft, ob es das Gelehrte/Beigebrachte verstanden hat.
    Ist das „Versuchung“ ???

    Ich sehe diesen Bericht anders. „Der Herr der Lüfte“ hat doch nur LÜGEN parat.
    Jesus geht erst gar nicht auf sie ein. „Der Herr der Lüfte“ ist nichts, er hat nichts,
    er kann den Menschen nur verführen und verblenden damit der Mensch tut, was er nicht sollte.
    Jesus hat seine Macht nicht anerkannt. Er hat ihn als den Vater der Lüge bezeichnet.
    Damit macht er doch klar, dass „Der Herr der Lüfte“ in der Wüste doch auch nur Lügen aufgetischt hat:

    „Gebe dir alle Reiche der Welt, mir sind sie übergeben“
    . Lüge aus Lügen-Mund. Nichts hat er,
    was er einem geben könnte, nichts ist ihm übergeben als der TOTALE MANGEL, davon ist
    er allerdings überreichlich angefüllt, will er natürlich mit den Menschen „teilen“: gibt die Lüge,
    raubt die Wahrheit, gibt den Mangel, raubt den Reichtum.
    (Metapher)

    Das ist ja schön, dass der Mensch den Präfrontalcortex hat.
    Dennoch sprach der Esel zum Propheten Bileam.

    Auch ohne diesen hebt die Wespe, Biene, Hummel ihre beiden mittleren Beine in die Höhe, wenn du ihr das Halleluja sagst.

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  36. jauhuchanam sagt:

    Liebe Petra,

    meine biologischen Augen, nehmen wie alles, was ist, alles auf,
    dennoch nehme ich nur einen Teil, einen kleinen Ausschnitt wahr.
    Meine Sicht das ist. Nur weil ich es (noch) nicht sehen kann, heißt
    das für mich nicht, dass nicht alles Gut und Licht ist, allerdings
    benutze ich für den Mangel als Metapher den Begriff „Böse“ und
    bezeichne das natürlich nicht als „gutes Gut“. Meinetwegen kann
    das auch als das „Unbewusste“ bezeichnet werden.

    … und an Vollidiot. Ist das keine „Reduktion“, wenn Jesus sagt:
    „Ihr seid das Salz der Erde, meine Schafe hören meine Stimme.“ ?
    Macht mich das zum Schaf, zum Salz?

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  37. Vollidiot sagt:

    Jauhu
    Warum sagest Du mir etwas von Reduktion?
    Wo Du genau weiß, von hoher Stelle, daß ich gV bin.

    Trotzdem bin ich sowohl Salz als auch Schaf.
    Und ganz tief drinnen rufet die Stimme, zart und weich: macht auf liebe Kinder, ich bins, Eure Mutter.

    Gefällt mir

  38. jauhuchanam sagt:

    Aber Gott-sei-es-Gedankt, dass du die Stimme zwischen Wolf, Räuber und dem Guten Hirten unterscheiden kannst.
    Leider ist es mir mehr als einmal im Leben passiert, dass ich den Wolf für meine Mutter hielt, um auf das Märchen vom
    Wolf und den sieben Geißlein anzusprechen auf das du Bezug genommen hast.

    Warum ich Reduktion schrieb? Na, ich bitte dich, es schwingt doch mit, wenn mir ein „biologistisches“ Weltbild „unterstellt“ wird,
    wo ich doch nur schreibe, dass unser biologisches Sein meines Erachtens allzu oft einfach ausgeblendet wird, und wir deshalb
    auf alle möglichen falschen „Lehrer“ und ihre Irrlehren hereinfallen, um uns zu verführen und durcheinander zu bringen.
    Ich meine, ich will mich doch nicht dafür entschuldigen, dass ich erst 52 bin und keine Ahnung vom Leben habe.
    Aber, was so abgeht … meine Fresse, meine Fresse – kann ich da nur sagen. Ich kann nur bekennen, das der Auferstandene
    Gott aller Götter mich von sehr vielen Verführungen befreit hat. In seiner Sprache heißt er eben Jauhushua, wenn es dir lieber ist,
    nenne ich ihn gerne Jesus.

    Ich habe auch kein Problem damit, zu sagen, dass Jesus Christus mein Herr, König, (im Griechischen steht „Despot“) ist,
    dennoch ist er ja auch mein Heiland, Arzt und Helfer. Auch stehe ich dazu, dass ich gerne sein Diener und Sklave bin. Aber sein
    Freund bin ich nun einmal auch. Und ich finde, dass es ihn verunehrt, wenn ich zulasse, dass ihm abgesprochen wird, dass er
    mich liebt, es ihn „gar nicht gäbe“ oder ich nichts mit ihm zu tun hätte.

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  39. Petra von Haldem sagt:

    Na klar das Salz der Erde.

    zum Suppe versalzen!
    zum Christallisieren der Pampe
    zum in Form bringen,
    zum Strukturieren des Egal was ….

    Na klar Schaf, am besten im Wolfspelz

    Herrschafts-Zeiten, Hoch-zeiten sind angesagt

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  40. Vollidiot sagt:

    Jauhu
    Da sind wir auf dem selben Weg.

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  41. Vollidiot sagt:

    Pet
    Warum mußt Du mein Hirn so in Semantikerkennungsstreß setzen.
    J.C. weiß, daß die Suppe nicht versalzen wird.
    Wenn die Gefahr bestünde, käme einer seiner Boten und würde sagen:
    lasset das HCl und werdet Bergkristall.
    Bausteine, und das hat er ja an anderer Stelle gesagt, des Neuen Jerusalem.
    Salz ist also noch zu metamorphisieren.
    Übe Dir in Jeduld.

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  42. Petra von Haldem sagt:

    jes,ju häw raiht, komplietliidiot 🙂

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