bumi bahagia / Glückliche Erde

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TV Spannteppich Schlafdorf / Familien Land Sitz

Es ist jedem Menschen frei gestellt, was er anstrebt.

Tags Hamsterrad und abends Totalrestlosverblödungsglotz, zusammen mit dem längst nicht mehr geliebten Partner, nicht mehr geliebt, weil die Berührungssituationen sich darauf beschränken, Totalrestlosverblödungsglotz anzustieren. Dazu ein Kind, dazu verdammt, tags sich in rechtwinkligen Kuben mit überfordertem Personal und Plastik“spielzeug“ zu vegetieren, um dann von gehässig gestresst ungeduldigen und von Gefühlen abgeschnittenen PapaMama abgeholt zu werden.

Jajajaja. Ich überzeichne.
Ueberzeichne ich?
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Oder strebt der Mensch an, sich seiner selbst zu besinnen?
Wir sind feuriger Geist. UND wir sind Erde, unser Körper ist Geschenk von Gaia, Mutter Erde.
Das bedingt, dass wir, um hier uns froh zu fühlen, uns auf unseren Geist und auf die Scholle zurückbesinnen.
Das bedingt, dass wir entschlossen dem ver rück ten Theater von Kontrolle, „Staat“, Fiat – Geld, Konsum – Irrsinn den Rücken zuwenden und da hin gehen, wo wir in Tat und Wahrheit erfülltes Menschenleben schaffen können.
Hier eine der heute rasant aus dem Boden spriessenden Ideen dazu.
thom ram feb2014
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Der Familienlandsitz ist ein etwa ein-Hektar-großes Stück Land (100m x 100m oder 10.000m2), das von einer Familie bewohnt wird. Ein Hektar ist ausreichend groß um Lebensraum und Lebensmittel für eine Familie zu bieten und klein genug um von einer Familie bearbeitet werden zu können.

Der Landsitz ist von einem Lebenden Zaun umgeben, d.h. einer Art dichten Hecke aus Bäumen und Sträuchern, die die natürliche Grenze zum Nachbarlandsitz darstellt und gleichzeitig schon Beeren, Früchte, Nüsse, Holz und Windschutz für die auf ihm lebenden Menschen und Lebensraum für viele Tiere bietet.

Es werden eine Vielfalt an robusten, einheimischen Gehölzen gewählt sowie ein- und mehrjährige Kletterpflanzen. Frucht- und nusstragende Pflanzen, Stangenbohnen und weitere essbare Gewächse machen den Lebenden Zaun zu einem Hauptnahrungslieferanten auf dem Landsitz. Die Früchte werden auf täglichen Rundgängen direkt gegessen oder für den Winter eingelagert. Wege oder Pfade führen um jeden Landsitz herum um den Lebenden Zaun auch von außen beerntbar zu machen. Ein großer Teil des Landes wird mit Wald-, Obst- und Nussbäumen bepflanzt, so dass über die Jahre ein Mischwald heranwächst. Obst und Nüsse bilden einen Hauptpfeiler der Ernährung.

Auf jedem Landsitz wird ein Teich angelegt, der zum Baden geeignet ist und zur Biotop- und Artenvielfalt beiträgt. Regenwasser kann hier gesammelt werden und zur Bewässerung oder als Tränke verwendet werden. Auch kann der Teich als natürlicher Kühlschrank dienen.

Ein Gemüse- und Kräutergarten liefert einen weiteren erheblichen Beitrag zur Nahrungsversorgung. Hier steht der Ertrag im Mittelpunkt und eine geordnete Anlage des Gartens in Hochbeeten vereinfacht die Pflege. Hügelbeete und Kräuterspiralen können geeignete Methoden sein und auch kleinere Felder für den Anbau von Getreide oder zur Weidenutzung sind möglich.

Das Haus auf dem Landsitz wird aus natürlichen Materialien erbaut und berücksichtigt einen geringen Verbrauch an Heizenergie sowie die individuellen Wünsche der jeweiligen Bewohner. Um viel Zeit draußen zu verbringen, bieten sich eine Sommerküche und Sommerdusche an.

Die Landsitze erschaffen eine vielfältige und intakte Umwelt für Pflanzen, Tiere und Menschen. Die Verbundenheit mit dem eigenen Stück Land und das gemeinsame Leben und Arbeiten stärken den Zusammenhalt und die Harmonie innerhalb der Familie. Durch die Gestaltung eines Familienlandsitzes kann sich jede Familie individuell eine Umgebung schaffen, in der sie sich wohlfühlt.

Mehrere Familienlandsitze in direkter Nachbarschaft bilden eine Familienlandsitz-Siedlung. Größere Siedlungen können eine Infrastruktur mit einem Gemeinschaftshaus, einer Schule, Kulturveranstaltungen, Handwerk und Gewerbe tragen, die den Gemeinschaftscharakter der Siedlung ausmachen. Auch wird durch den Austausch zwischen den Landsitzen die Selbstversorgung mit Lebensmitteln und handgefertigten Gebrauchsgegenständen erweitert.

Autorin: Laura Kirsch

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1 Kommentar

  1. luckyhans sagt:

    Siehe auch http://www.weda-elysia.de – dort gibt es eine wunderschöne Erzählung zum Runterladen, die eine mögliche Zukunft aufzeigt – schade daß wir nicht mehr jung genug sind, um uns dort noch einzubringen…

    Gefällt mir

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