bumi bahagia / Glückliche Erde

Wie lenken und leiten (1)

Eines der interessantesten Themen auf dem Wege in eine wahrhaft menschliche Gesellschaft ist die Frage nach der Lenkung und Leitung von Wirtschaft und Gesellschaft.

Natürlich könnte man einfach sagen, daß die Wirtschaft wieder dem Menschen dienen muß und zur Befriedigung seiner Bedürfnisse da ist – das wäre unstrittig, aber wohl kaum ausreichend.

Hier steckt mehr dahinter: die Frage nach Strukturen und „Hierarchien“, nach Gesetzen und Regeln, nach Disziplin und Freiheit – ein sehr weites Feld – hier werden mal einige Aspekte kurz angerissen.

1. Grundlegend ist der kategorische Imperativ von Kant, der besagt, daß jeder die Freiheit haben muß, alles zu tun, solange er nicht dieselbe Freiheit eines anderen Wesens einschränkt.
Wobei „Wesen“ nicht nur „Mensch“ bedeuten kann, sondern alle beseelten Wesen gemeint sein sollten. Da kann man schon mal einige Zeit drüber nachsinnen.

Und hier müßte nach meinem Empfinden auch die Natur als Wesen hinzugefügt werden – es nützt ja nichts, wenn alle hemmungslos die Natur ausnutzen, und dann die Lebensgrundlage für alle kaputt geht. So wie es momentan eben genau abläuft.

Denn dann gehen nachfolgend alle kaputt.

2. Was uns meistens leicht fällt: auszudrücken, was wir NICHT (mehr) wollen – das will ich zuerst hier jedem selbst überlassen.

Tut euch den Gefallen – nehmt euch einen Zettel und schreibt mal auf, was auf keinen Fall wieder so sein soll, wie es jetzt ist oder mal war, und wie wir es in unserer Seele ablehnen.

Da kommt schon eine stattliche Liste zusammen, zum Beispiel Unterdrückung, Willkür, Korruption, Betrug, Enteignung, Ausbeutung, der Mensch als Ware, leistungslose Einkommen, formale Entscheidungen, fehlende Mitwirkungsmöglichkeiten des Einzelnen, allseitige Zerstörung der Natur, fehlende geschlossene Stoffkreisläufe, nicht zugelassene ergebnisoffene Forschung, Zwang für die Wissenschaft sich zu verkaufen und so weiter und so fort.

Jetzt kann sich jeder nochmal hinsetzen und Prioritäten verteilen – was davon hält er für erstrangig, und was für nicht ganz so wichtig – was ist essentiell, d.h. sofort zu ändern, und was kann anfangs auch noch toleriert (= geduldig ertragen) werden.
So bekommt jeder mehr oder weniger Klarheit, wie tiefgreifend die bevorstehenden Veränderungen sein müssen, und daß sie nur schrittweise und geduldig umzusetzen sind, denn es wird einen gewissen Prozeß dazu benötigen.

3. Für viele bedeutet jegliche Unterordnung schon einen Verlust oder eine Einschränkung ihrer Freiheit – nun: Unterordnung, oder besser: Einordnung in die Natur ist wohl das wichtigste, was jeder ganz persönlich für sich durchführen muß, wenn wir wieder „lebenswert“ leben wollen.
Dementsprechend können wir also nicht primär nach möglichst viel persönlicher Freiheit streben, sondern müssen immer im Auge behalten, was der Gemeinschaft (Familie, Sippe, Gemeinde, Volk) nützt – denn ohne Gemeinschaft kann der Mensch nicht überleben – jeder der schon mal versucht hat, einen Kratzer auf seiner Oberschenkelrückseite oder an seinem Schulterblatt zu betrachten, wird das bestätigen können.

Und alle, die heute noch von „Umwelt“ sprechen, haben etwas ganz Wesentliches noch nicht verstanden – sie sehen sich noch getrennt von der Natur, die sie als „Umwelt“ auffassen.

Erst wenn wir lernen, daß wir nicht von der Natur getrennt sind – hier ich und dort die „Umwelt“ – sondern daß es nur mich und die Meinen in der Natur gibt, und daß wir ohne eine funktionierende Natur dem baldigen Aussterben geweiht sind – erst dann werden wir verstehen können, was die Glocke geschlagen hat, und uns dementsprechend verhalten können.
Und nochmal ganz klar für alle Träumer: alle kürzlich „entdeckten“ Exo-Planeten (fast alle wenig „erdähnlich“) sind KEINE brauchbare Alternative – genauso wie eine Besiedlung des Mondes oder des Mars weder in absehbarer Zeit realisierbar ist noch eine echte Alternative für viele Menschen darstellt (vom „Elite“-Denken haben wir uns ja schon verabschiedet) – nicht mal mit unbegrenzt verfügbarer „freier“ Energie wäre das realistisch – die stofflichen Ressourcen dafür sind nicht mehr vorhanden, die haben wir bereits „verjuxt“ – die schwimmen unter anderem als siebter Kontinent, eine ungeheure „Insel“ von Plastikabfällen, im Pazifik.
Das sind also alles nur Ablenkungen per „Fata morgana“.

Zum Naturverbrauch gibt es eine nette kleine Rechenaufgabe:
gesetzt den Fall, eine intelligente Algen-Population in einem Teich verdoppelt ihre Anzahl und damit ihren Naturverbrauch alle 5 Jahre – wieviele Jahre hat diese noch Zeit, sich Lösungen auszudenken, bevor sie den gesamten Lebensraum Teich vereinnahmt, wenn sie gegenwärtig nur gut 3% der vorhandenen Ressourcen verbraucht?
Wird man den „vorwitzigen“ Algen-Denkern, die sich darüber im Klaren sind, denn zuhören, wenn sie heute schon Alarm schlagen?

Wir sind also darauf angewiesen, so schnell wie irgend möglich hier auf der Erde vernünftige Verhältnisse zu schaffen – angefangen mit der rigorosen Einschränkung unserer „Bedürfnisse“ auf das Überlebenswichtige (ein lebenswertes kulturvolles Leben darin selbstverständlich eingeschlossen) und dem Aufbau einer echten Kreislaufwirtschaft, wie es uns die Natur vormacht.

4. Immer wieder hört man: es geht nicht ohne Hierarchie. Woher kommt das Wort Hierarchie? “zu griechisch ἱεραρχία (hierarchia), der Bezeichnung für das Amt des höchsten Priesters” (http://de.wiktionary.org/wiki/Hierarchie)
„Archie“ bedeutet „Herrschaft“ – siehe Monarchie = mono + archie = Einzelherrschaft, Anarchie = an (Verneinung) + archie = ohne Herrschaft.
Gemeint ist also ursprünglich bei der Hierarchie die Herrschaft des Priesters bzw. der Priester.
Vorher ging es sehr wohl
ohne Hierarchien, d.h. ohne Priester – die Menschheit hat Hundertausende von Jahren ohne solche gelebt, und das nicht schlecht.

Hierarchien konnten also erst aufkommen, als die Menschen soviel produzierten, daß dauerhaft ein Überschuß entstand – das gesellschaftliche Mehrprodukt, das zur Verteilung kommen konnte und das sich die entsprechenden Herren dann persönlich angeeignet haben.
Der urgemeinschaftliche Schamane als Medizinmann, Stammes-Mediator und -Psychologe verwandelte sich in den Priester (als Machtposition), der sich von den Menschen aushalten ließ und zum Dank sein Wissen nicht mehr den Menschen zur Verfügung stellte, sondern “in den eigenen Reihen” behielt.

Aber versuchen wir auch, das Thema positiv anzugehen – wie wollen wir es denn haben.

5. Strukturen sollen übersichtlich und flach sein – das Thema „Demokratie“ (= Beherrschung der Massen, Beherrschen des Dorfes) hatten wir ja schon – sie funktioniert zum einen stets nur in kleinen, übersichtlichen Gemeinschaften, wo jeder jeden noch persönlich kennt, und – das blenden viele Menschen aus – immer nur, wenn Sklaven den Hauptteil der Arbeit übernehmen – wie im “alten Griechenland”, so auch heutzutage.
Daher sollten wir uns auch nicht mehr darüber wundern, daß wir wie Sklaven gehalten werden – das ist die Kehrseite der „Demokratie“ – ohne geht es nicht.

Je komplizierter die Strukturen, desto eher verselbständigen sie sich – anschaulich zu sehen am “Peter-Prinzip”, das besagt, daß in jedem Apparat nach hinreichend langer Zeit fast jeder auf der Stufe seiner absoluten Inkompetenz angekommen ist, und folglich jeder längere Zeit existierende („gewachsene“) Apparat auf allen oberen Ebenen nur noch inkompetent besetzt ist.
Dies resultiert ganz logisch aus dem Beförderungsprinzip, daß fähige Leute befördert werden, aber fast nie eine Rückstufung erfolgt, wenn sich jemand auf dem neuen „Posten“ als unfähig erweist.

Ich lasse jetzt mal die Logen, Klubs und Geheimgesellschaften als Karrieregaranten weg – diese sind in jedem Falle aufzulösen, bzw. lösen sie sich selbst auf, wenn aus ihnen kein Nutzen mehr zu ziehen ist – auch das müssen wir erreichen.
Wie? „Keine Ahnung, aber davon jede Menge…“ – nun, mir scheint, daß nur vollständige Transparenz und Offenheit uns davor retten können, daß wieder Strukturen entstehen, die das Wort „Geheim-“ im Namen tragen (Dienste, Gesellschaften, Räte etc.) – und sich auch so verhalten.

Es geht also nur mit einfachen transparenten Strukturen – und mit möglichst wenig davon.

6. Und was nützen der ganze Fleiß und die ganze Disziplin eines Volkes, wenn die Ergebnisse seiner disziplinierten fleißigen Arbeit sich andere aneignen (heute davon über 80% “per Gesetz” wegnehmen – direkte und indirekte Steuern, „Beiträge“, Abgaben, Gebühren etc.) und in alle Welt hinaus verschenken (EU-Bürokraten-Finanzierung, ESM, „Banken-Rettung“, U-Boote für ein bestimmtes Land u.v.a.m.) und es dem Volk immer schlechter geht?
Also muß der Mißbrauch der Ergebnisse unmöglich gemacht werden.
Wie?
Genauso – durch Transparenz, Offenheit und Rechenschaftslegung aller Verantwortlichen vor dem jeweiligen Teil des Volkes: Familie, Gemeinde etc., und durch stets rechtzeitige Verteilung dieser Ergebnisse.

Ja, das geht tief in die Eingeweide der Gesellschaft.

7. Die momentan überall betrachtete ungebremste Selbstsucht ist kein “menschlicher Charakterzug” oder “im Menschen angelegt” – genausowenig wie Gewalt, Aggression und anderes – das sind alles Konditionierungen, von denen wir uns befreien müssen, wenn wir anders leben wollen.
Die Alternative ist also nicht “jeder denkt nur noch an sich”, sondern der (nachgewiesenermaßen jedem Menschen angeborene) Altruismus: wenn es allen gut geht, dann geht es auch mir gut – also muß ich für mich UND die Gemeinschaft (meine Familie, meine Gemeinde, mein Volk) sorgen.

Genau das sehen wir in der Natur: nicht einen Kampf jeder gegen jeden und der Stärkste setzt sich durch, sondern ein wunderbares Netz von gegenseitigen Abhängigkeiten und ein hochkomplexes flexibles Zusammenspiel der unterschiedlichsten Faktoren – nur deshalb ist die Natur so stabil – ungeachtet der ständigen Bemühungen des Menschen, die wichtigsten für das Leben erforderlichen Komponenten nachhaltig zu zerstören.

Vielleicht ist noch nicht ganz deutlich geworden, was gemeint ist.

8. Es geht keinesfalls um die gleichmäßige Verteilung von irgendwelchen „Wohltaten“ – erst recht nicht, wenn sie so erniedrigend erfolgt wie nach den „4er“ Vorschlägen eines gewissen VW-Vorstandes, der den horizontalen Damen in Südamerika sehr zugetan war.

Es würde genügen, die vorhandene ARBEIT auf alle Menschen (ganz nach ihren Fähigkeiten) gleichmäßig zu verteilen – natürlich nachdem jede/r von uns sein Leben von den ausschließlich durch die Werbung erzeugten sinnlosen Pseudo-Bedürfnissen gereinigt hat und gleichzeitig eine naturschonende echte Kreislaufwirtschaft aufgebaut ist – und alle Menschen gleichmäßig an den Ergebnissen ihrer Arbeit partizipieren zu lassen.

9. Und selbstverständlich ist es richtig, die menschlichen Parasiten rigoros abzubauen, aber ihnen die Chance einer gleichberechtigten (nicht bevorzugten!) Teilhabe am allgemeinen Aufbauwerk zu geben.

Mit diesen Parasiten meine ich ausschließlich die Bezieher leistungsloser Einkommen am „OBEREN Rand“, wie die Besitzer von Großkapitalien, Eigner von Aktien, Renten und anderen „Wertpapieren“ im großen Stil (moderne „Kuponschneider“), aber auch die Masse der großteils erbärmlich unfähigen sog. Manager, welche nur deshalb in Führungsposition verbleiben, weil sie Mitglied bestimmter Clubs, Logen, Macht- und Geheimorganisationen sind.
Und dazu gehören auch die „Würdenträger“ der Religionen und Ideologien aller Art sowie die Besitzer der Massenverblödungsmedien.

Denn es gibt einen ganz entscheidenden Unterschied zwischen den natürlichen Parasiten und den „menschlichen“.

Während die natürlichen Parasiten ausschließlich geschwächte Organismen befallen und diese so zu einer „Gesundungsreaktion“ zwingen oder aus dem Lebenszyklus ausscheiden lassen, sind die „menschlichen Parasiten“ immer und überall dort angesiedelt, wo starke und fleißige Menschen und Strukturen (innovative mittelständische Unternehmen, arbeitsame Völker) am Wirken sind, welche sie aussaugen können.

10. Auch die Großunternehmen, die den Löwenanteil ihrer Gewinne ausschließlich ihrer Marktmacht (Microsoft), ihrem Oligopol (Öl- und Energieriesen) und ihren Traditionen (Marke, weltweite Disributionsnetze etc.) verdanken und NICHT so sehr dem Fließ oder Können der überbezahlten „Führungskräfte“, sind zu den Parasiten zu zählen – wie überhaupt die sog. „juristische Person“ ein absolut sinnloser Anachronismus ist, der in einer menschlichen Gesellschaft, die diesen Namen verdient, nichts zu suchen hat.

Da bin ich schon wieder bei der Negativ-Auslese – aber gewiß ist so einiges, was uns in tiefste Tiefen „einkonditioniert“ ist, sehr in Frage zu stellen – auch diese bei mir noch manchmal vorhandene Ausrichtung auf die Dinge, die „weg müssen“… 😉

Bitte, diese obigen Skizzen sind ein Angebot, sie zu zerpflücken und bessere Vorschläge zu machen – ich bin gespannt und lade alle ein, konstruktiv und themenbezogen sich zu äußern – danke.


8 Kommentare

  1. weltohnegeld sagt:

    Zuerst will ich mal meine Positivliste vorzeigen: Ich will Frieden. Ich will genug zu Essen. Ich will ein geschütztes Zuhause. Ich will materiellen Wohlstand (nicht Reichtum). Ich will meine Berufung ausüben. Ich will den Garten Eden.

    Was ich nicht will sind Geldsysteme. Ich will keine Bevormundung. Ich will keine Demokratie sondern Selbstbestimmung. Ich will nicht müssen sondern dürfen. Ich will keine Politik. Ich will keinen religiösen Fanatismus.

    Meiner Ansicht braucht man die Menschen nicht lenken wie einen Ackergaul sondern leiten. Noch besser gesagt, anleiten. Das geht am besten mit tätigem Beispiel. Die Pfaffen und die politischen Schwätzerbuden sind entbehrlich.

    Ist die Regierung still und zurückhaltend,
    so ist das Volk einfach und bescheiden.
    Ist die Regierung eifrig und streng,
    so ist das Volk arglistig und verdorben.
    Lao-tse, Auszug 58

    Am Besten ist gar keine Regierung. Allerdings braucht es Entscheidungsträger. Drei für ein Dorf. Fünf für eine Stadt. Sieben für ein Landesteil und dreizehn für ein Kulturvolk. (Richtwerte). Die Dorf und Stadtentscheider werden von den jeweiligen Bewohnern gewählt. Die Landesteilvertreter von den Dorf und Stadtentscheidern. Und die dreizehn Volksentscheider von den Landesentscheidern. Alle werden auf unbestimmte Zeit gewählt. So können gute Entscheider gehalten werden und bei ihrer Arbeit reifen. Bei Unvermögen oder sittlichem Fehlverhalten können sie unverzüglich ausgemustert werden bevor der Schaden zu gross wird. Bei wichtigen Angelegenheiten müssen alle Entscheider jeder Stufe mit Einbeziehung des Volkes, also ein Volksentscheid, herbeigeführt werden.

    Im Verteidigungsfalle wird ein Führer von den Kultur- und Landesentscheidern gewählt und mit den entsprechenden , zeitlich begrenzten Vollmachten ausgestattet. Wenn der Ausnahmezustand beendet werden kann wird der Führer wieder Heim zum häuslichen Herd entlassen. Die Entscheider und der ausserordentliche Führer sind voll verantwortlich für ihre Entscheidungen.

    Gesetzt den Fall, dass noch ein vertrauenswürdiges Geldsystem gehandhabt wird muss dieses durch Arbeitszeit verrechnet werden. Nicht durch Golddeckung und sonstige Schiebereien. Es gibt ganz brauchbare Systeme. Aber ich persönlich bin gegen jede „Äpfelzählerei“ Jegliches Geldsystem und Tauschsystem wird irgendwann durch Gier unterwandert. „Gib und nimm“ ist meine Devise. Wenn jeder gibt kann auch jeder nehmen! Das setzt voraus, dass jeder zwei Stunden am Tag bei fünf Tagen in der Woche (Richtwert) irgendeine gemeinnützige Tätigkeit ausübt. Als Hersteller, Künstler, Handwerker, Dienstleister usw. Keine Gleichmacherei aber Gerechtigkeit ist die Grundbedingung für ein funktionierendes Miteinander.

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  2. luckyhans sagt:

    @ WoG:
    Sehr gute Ideen – weitestgehend d’accord, d.h. alles soweit für mich klar.
    Wenige Fragen:
    + gehört zum Garten Eden auch eine intakte Natur?
    extrem gefragt: was ist dir im Grenzfalle wichtiger – daß er dir gut geht, oder daß der Natur weniger geschadet wird?
    + wie (wie oft, wann, vor wem) legen die Entscheidungsträger denn Rechenschaft über ihre Entscheidungen ab?
    wie stehst Du zu einem unabhängigen „Kontrollorgan“, das die Entscheider unangemeldet „heimsuchen“ kann?
    + Ausnahmezustand: wer stellt ihn fest, und wer hebt ihn auf?
    (siehe Nato-Verteidigungsfall – nach 9-11 eingeführt und nie wieder aufgehoben)
    + Geldsystem: das minuto-Konzept scheint mir geeignet – und Dir?
    richtigerweise nur für den Übergang – wer bestimmt wie lange der dauert?

    Ansonsten: prächtige An- und Aussichten – danke! 😉

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  3. weltohnegeld sagt:

    @luckyhans,
    zum Garten Eden gehört eine Gartenkultur und selbstverständlich eine intakte Natur. Im Grenzfalle muss es der Natur gut gehen. Wenn es der Natur nicht gut geht kann es auch mir nicht gut gehen. Oder fühlt man sich heute wohl bei den vielen negativen Informationen?

    Die Entscheider haben sich bei allen Instanzen zu verantworten. Zuletzt hat immer das Volk zu entscheiden. Zuerst selbstverständlich die jeweiligen Stadt und Landbewohner. Im Grunde genommen kontrolliert einer den anderen. Und jeder hat sich zu verantworten. Jeder kleine Handwerker und besonders die Entscheider. Der Weg ist immer von unten nach oben.

    Die Entscheider kommen nur zusammen wenn es wirklich etwas zu entscheiden gibt. Ansonsten sind sie frei wie alle anderen. Der Ausnahmezustand wird von allen Entscheidungshyrarchien beschlossen. Im Sonderfalle wird ein Volksentscheid das letzte Wort haben. Die Indianer in Nordamerika haben, glaube ich, so ein System benützt.

    Wichtig bei allen ist die Einfachheit. Manchmal müssen wichtige Entscheidungen schnell beschlossen werden. Zum Beispiel in einem Verteidigungsfall. Aber das Volk hat die Macht. Das Volk darf auch Waffen tragen. Natürlich mit Ausnahmen. Man kann nicht jedem verrückten eine Waffe in die Hand drücken. Aber hier in Paraguay ist Waffenbesitz normal. Und kein Hahn kräht danach. Es passiert auch nicht mehr als in Deutschland. Auch ein Auto kann eine Waffe sein wenn ein Betrunkener am Steuer sitzt. Im Garten Eden sind die Menschen mündig. Vertrauen gegeneinander zu bilden ist ein wichtiges Erziehungsprinzip. Im Grunde ist alles Erziehung.

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  4. luckyhans sagt:

    @ WoG:
    Mir scheint Du hast das Thema schon lange „in der Mache“ – bist schon weit damit.
    Vielleicht sind meine „Sorgen“ zum Mißbrauch der Macht ja auch unbegründet, sobald die Menschen gemerkt haben, wie sie Jahrtausende in die falsche Richtung getrieben wurden… Vertrauen ist gut – und ausreichend.
    Im Grunde ist alles Erkenntnis, denke ich.
    LG

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  5. weltohnegeld sagt:

    @luckyhans
    Ja, ich habe mich schon sehr lange mit einem freiheitlichen Leben befasst. Als Jugendlicher war ich fünf Jahre lang Hippy, also Aussteiger. Da fing es an, dass ich mir Gedanken über den Garten Eden machte und begann mir die Welt ohne Geld vorzustellen. Vor ca.vier Jahren begann ich mich mit dem Internet vertraut zu machen. Und da gab es noch kaum Ideen zum geldlosen Miteinander. Man verstand die Worte nicht, die in der Bibel stehen: „Gib so wird dir gegeben“. Ich habe schon vor vielen Jahren erfasst was damit gemeint war.

    Die Meisten denken, dass man gibt und dabei etwas verliert. Aber es steht auch „so wird dir gegeben“. Das wurde nicht berücksichtigt. Und es ist doch ganz einfach. Wenn jeder gibt kann auch jeder nehmen. Man braucht da gar keine Organisation dazu. Wenn… Ja wenn es kein Geldsystem gibt. Das ist die Voraussetzung! Denn sonst gibt einer und der Beschenkte verkauft die Sachen. Sowie aber die Menschen keinen Mangel haben und wenn sie sogar materiellen Wohlstand erreichen können werden sie bei gib und nimm-Systemen so nach und nach ruhig und gefestigt und können Vertrauen aufbauen. Dies wird bei Geldsystemen nie gelingen. Egal ob Freigeld, Punktesystemen usw. Eine Ausnahme sehe ich bei Arbeitszeitdeckung. Auch das Computergeld könnte geeignet sein. Aber natürlich ohne damit Luftgeld per Spekulation zu generieren. Denn dann nenne ich dieses glattweg Schmarotzertum. Aber ich bin skeptisch. Ich vertraue keinem <<<<<<<<<<<<<<<"Äpfelzählersystem". Es wird mit Sicherheit früher oder später unterwandert.

    Voraussetzung ist wie gesagt, dass kein langanhaltender Mangel herrscht. Dann können die Geldgläubigen und Schmarotzer noch so lange die Menschen versuchen zu verführen. Es wird ihnen bei einer gefestigten Menschengemeinschaft, die Ethik noch beim Namen nennen kann, nicht gelingen. Denn die Menschen ohne Geldsystem werden immer in der Mehrzahl sein sowie das geldlose System angelaufen ist.

    Heute wird durch das Geldsystem wieder künstlicher Mangel erzeugt. Das treibt die Menschen in die Arme der Wucherer. Anstatt sie sich verbinden und am Anfang ihre Ansprüche herunterschrauben und das gib und nimm-System inselmässig einführen. Später gibt es dann Wohlstand für alle. Es gibt dann keine Geldsystem das die Menschen aus Geldmangel ausbremst. Dies wissen die Schmarotzer auch und scheren sich weder um Freigeld noch um sonstiges Geld. Aber wenn einer mit dem gib und nimm-System plausibel daher kommt werden sie nervös. Man muss das gib und nimm System also schnell verbreitern damit es nicht wieder in der Senke verschwindet und vergessen wird. Die Menschen sind reif für ein gib und nimm. Ich beobachte das heutige Erwachen und daher bin ich sicher, dass dieses System früher oder später einen Riesenerfolg haben wird und alles mitreisst was noch ein bisschen denkt. Wir dürfen nicht vergessen. Wir sind in der Mehrzahl. Wir stinknormale Menschen die nicht von den Zinsen leben können.

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  6. Franz Schuldt sagt:

    Besorgt euch die Bücher von Wladimir Megre „Anastasia“Botschafterin eines uralten Volkes der Veden, dessen Nachkommen auch heute noch, z. B. in der Taiga wohnen und über ein Urwissen verfügen.

    Die Gründung von Familienlandsitze geht auf die Initiative von Anastasia und Wladimir zurück.

    In Rußland kann jeder der es wünscht 1 ha Land bekommen um einen Familienlandsitz zu gründen.

    Das führt zur Gesundung der Familien, der Gesellschaft und baut den Garten Eden in Verbindung mit dem Schöpfer wieder auf.

    So ist die dunkle Energie zu besiegen.

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  7. thom ram sagt:

    Franz Schuldt

    Sei willkommen und danke für deinen guten Rat, Franz.

    Wie von so vielen der von neueren Lesern aufgeworfene Themen ist auch von Megre / Anastasia bereits was in bb empfohlen:
    https://bumibahagia.com/2014/09/19/anastasia-der-beginn-der-schopfung-buchempfehlung/

    Mehreremale habe ich gehört, Wladimir Putin habe sich durch Anastasia – Lektüre massgeblich beeinflussen lassen. Dass er und seine Crew jedem Russen eine Ha Land zum Bebauen zur Verfügung stellt, passt jedenfalls schön ins Bild.

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  8. luckyhans sagt:

    @ FS:
    Auch der Fakt, daß man beim gockeln nach Anastasia sehr schnell das dicke Anti-Anastasia-Buch (die angebliche „Demaskierung des Lügners Megre“) zum kostenlosen Download empfohlen bekommt, läßt doch nachdenklich werden, oder?
    Meine Erfahrung sagt: wenn etwas vom System bekämpft wird, dann muß da was dran sein… 😉

    Ob allerdings angesichts der Bodenwerte und des Klimas im Fernen Osten Rußlands ein Hektar Land einer Familie eine ausreichende Versorgung sichert, wage ich zu bezweifeln. Die Familienlandsitze sind vor allem was für Breiten mit verträglichem Klima und einigermaßen gutem Boden – zum Beispiel Sibirien mit seiner aktuellen Vegetationsperiode von 3 – 4 Monaten gehört da gewiß nicht dazu.

    Und zu Megres Büchern: ich war selbst am Ob und hab die dortige Taiga gesehen, darin gestanden und baugearbeitet, zumindest dort, wo der Ort Surgut liegt (soll von deutschen Siedlern gegründet worden sein – Surgut von „sehr gut“ – der einzige trockene Platz weit und breit.
    Krüppelkiefern von 3 – 5 Metern Höhe und Sumpfgebiet soweit das Auge blickt (und Surgut liegt großteils schön auf einem Hügel). So sieht die westsibirische Tiefebene aus. Anderthalb Spaten tief kommt schon das Grundwasser. Permafrostboden, moderne große Häuser stehen auf 12 m langen Betonpfeilern, die in Massen in den ewigen Frost gerammt werden. Und unzählige Mücken rund um die Uhr…
    Insofern habe ich am konkreten Inhalt einiger Abschnitte der Bücher meine leisen persönlichen Zweifel…

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