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Portraits von Gurus in der Wohnung

Ein Beitrag von Kunterbunt. Einleuchtend. Beherzigenswert.

Lediglich auch hier…..wenn eine liebe Bekannte Guru x verehrt und sein Konterfei im Schlafenzimmer hängen hat…..wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß sie das hier Beschriebene zu Herzen nimmt, würde ich es ihr weitervermitteln?

Bah. Wir geben dieses Wissen kosmisch automatisch gesteuert in das entsprechende morphische Feld ein, stärken es damit, vergrößern damit die Chance, daß Falsch-Guru-Verehrer ihrem Verehrten auf die Schliche kommen.

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Von Kunterbunt

Im Zusammenhang mit VOR-BILDERN möchte ich Folgendes schreiben:
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Vor ein paar Wochen wachte ich auf mit der klaren Eingebung (Expresspaket: innerlich-akustisch, innerlich-bildlich, intuitiv, mental), man solle keine Bilder von Meistern in seiner Wohnung aufhängen oder stehen haben (hatte ich nicht/nie, auch als Teenager nicht).
Ich bekam diese Mitteilung bereits viele Jahre zuvor im Zusammenhang mit einer Kusine, der es immer je schlechter ging (sie hatte überall Bilder eines düsteren Vergewaltigers – angeblichen Avatars – hängen, der eine extrem starke Präsenz ausstrahlt, noch nach seinem Tod, aber eben innerlich sehr düster/finster, nach aussen gefälscht lichtvoll).
Nun war dieselbe Mitteilung wieder sensitiv unüberseh-, fühl- und hörbar aufgetaucht. Ein paar Tage später ruft mich mein Bruder an, in der Wohnung seiner Freundin hingen Bilder eines Sikh-Meisters; die Aufnahmen hingen sogar im Schlafzimmer. Er habe nun Schluss gemacht, weil er dies nicht länger ertrage. Mein Bruder hatte die Wirkung der Bilder genau wahrgenommen, obwohl wir nie über so etwas gesprochen hatten. Seine Freundin war nicht bereit, diese wenigstens aus dem Schlafzimmer zu entfernen.

Bilder von einem (mitunter vermeintlichen) Vorbild haben eine starke Wirkung auf die Energie im Raum. Sie verbinden uns mit dieser Seele (ob inkarniert oder nicht), je nachdem sogar mit seiner Ahnenreihe, seiner Geschichte, seiner Kultur, seiner Veranlagung, seinem Bewusstsein, seinen Irrtümern, seinen Konditionierungen – wenn vorhanden seinen Missbräuchen usw. Es verBINDET uns ein programmierender Faden mit diesem Wesen, auf das wir gewöhnlich irgendwas projizieren, z.B. hohes Bewusstsein, Wissen, Können, Ehrbarkeit, Erleuchtung, spirituelle Unfehlbarkeit, Befreiung etc.
Kürzlich war ich bei einer Heilerin, mit der ich mich ab und zu austausche. Ich kam auf dieses Thema zu sprechen, sie reagierte hellwach und sagte, „…ja, dies ist ein ganz wichtiges Thema, teile es mit, wo du kannst – wir sollten keine Bilder von Meistern und Gurus weder mit uns tragen noch in der Wohnung stehen/hängen haben…“.
Eine Begründung von vielen weiteren ist, dass eigentlich WIR diese Seelen durch Verehrung und Gefolgschaft nähren (wir machen sie zu Egregoren), statt sie UNS, was uns in einer Stagnation und manchmal sogar in einer völligen Illusion hält – und sie auch! Die Übernahme von Namen ist ein ähnliches Thema. Wir delegieren die Souveränität unserer Seele an diese Wesen. Oder es geht fallweise so weit, dass wir ahnungslos dabei helfen, ein Lügengebäude weiterzuhäkeln…

->>> Sich inspirieren lassen, das Gelesene bzw. Gehörte prüfen und gegebenenfalls später erweitern oder evtl. hinter sich lassen, gehört m.E. nicht in diese Kategorie, da hier die Selbstverantwortung noch bei einem selbst liegt.<<<-

Ende Zitat

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Plauderplauder dazu:

Ich wäre zeitlebens, so wie Kunterbunt, nie auf die Idee gekommen, das Konterfei eines von mir als mehr denn durchschnittlich Weisen an eine meiner Zimmerwände zu kleben.

Es waren (waren!) Abdru Shin (legte ich nach zwei Jahren ad Acta, für mich komplett lichtlos),

Sai Baba (ich hatte und habe keinen Anlaß, ihm zu misstrauen. Lebt er eigentlich noch?),

der letzten Jahre der köstlich komische Kauz im wallenden weißen Kleide versehen mit ebenso wallendem Barte, wie war sein Name, Sadhguru oder so, der meisterhaft versteht, Falsches in viel Wahrem zu verstecken, stoße ich mal wieder auf ihn, dann meine ich, wichtige Wahrheit von schlangischer Tücke unterscheiden zu können,

und Osho, dem sowas von dankbar bin ich, viele Lichter hatte der mir aufgesetzt, und oberköstlich fand ich seinen Witz und seine Tricks, Freund wie Feind zu täuschen, zum Beispiel sich in RR vorführen lassend. Wirklich, des Oshos Witz, der ist fabelhaft. Habt Ihr seine Sequenz mit „fuck“ gesehen, gehört? Zum totlachen und die Reinigungskultur nackt. Link wie immer nicht vorhanden, da meine 72 Jungfrauen äh Sekretärinnen grad in der Sauna sind.

Uff, da waren noch andere. Weggesteckt längstens. Ach ja. Der Eckehard Tolle. In der Szene wird ihm heute Unlauterkeit nachgesagt. Kann nicht beipflichten. Schlage ich sein „Jetzt“ auf, so mal alle Jahre einmal, ich finde nichts, womit ich nicht ein Pferd standen wäre.

Horche gerne der Stimmen. Nehme heraus das, wofür ich Verwändung habe.

Bin mein eigener Guru.

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Herzensgruß in die erlauchtete Runde 😉

Thom Ram, 14.11.10

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10 Kommentare

  1. Wer sich Selber gefunden hat, sich vom Alten freimacht und sich dann erwirbt,
    braucht eh keine Gurus = Lehrer = Rabbiner mehr.

    Dennoch bin ich dankbar für die wahrhaftigen Lehrer – auch wenn nicht alles richtig ist, was sie so lehren,
    weil jeder Mensch nun einmal „ein Kind seiner Zeit ist“ und
    von einer Gesellschaft, ihrer Kultur, Religion und Philosophie geprägt wird, in der vieles wahr,
    aber auch vieles einfach falsch ist.

    Nur ein Beispiel:
    „Warme Luft steigt nach oben“, obwohl das physikalisch absurd ist, weil warme Luft nicht steigen kann.

    Gefällt 1 Person

  2. naomi sagt:

    Ja, Ja, der Sadhguru, der Superyogi in wallenden Tüchern,
    wandelt gerne mal in Davos (2020)in Schwabs heiligen Hallen…..
    Zur Freundin von Kunterbunts Bruder-was soll da im Schlafzimmer ,noch an Liebe, Zweisamkeit und Lust bei solcher An(Wesen)heit hochkommen .
    Das“ hochkommen“ wäre in so einer Situation durchaus physisch zu verstehen..
    In dem sehr katholischen Schlafzimmer meiner Großmutter, hing früher das Kreuz über dem Bett-immer wenn der Opa das Kreuz abgehängt hatte ,wusste meine Oma was nun Abendprogramm war 🙂

    Gefällt 2 Personen

  3. Mujo sagt:

    @naomi
    15/11/2022 um 00:31

    „In dem sehr katholischen Schlafzimmer meiner Großmutter, hing früher das Kreuz über dem Bett-immer wenn der Opa das Kreuz abgehängt hatte ,wusste meine Oma was nun Abendprogramm war 🙂“

    Herrlich, hab ich gelacht.
    Ich würde mich Beobachtet fühlen wenn so einer übern Bett hängt.

    Ich hab mich nie so einen an die Wand gepimpt. Nicht mal als Jugendlicher wo noch ganz andere Helden angesagt waren wie Pop und Rockband’s.

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  4. Vollidiot sagt:

    Jeder wird immer beobachtet.
    Hätten wir den Sinn entwickelt, der uns mit der Geisterwelt in Kontakt treten ließe – dann wüßten wir’s.
    So aber ist‘ s ein Irrtum, wenn auch vielleicht frommer Art, das Kreuz abzuhängen.
    Tiefenpsychologisch ist es aber schon interessant – ist’s ein Kreuz mit der Sach?

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  5. Vollidiot sagt:

    Ich habe mich immer gewundert über die Weißen, die Maharischis Aufforderung zu schweben umsetzen wollten.
    Aber das kennzeichnet genau das Guru-Jünger-Verhalten.
    Und zuguterletzt wird der Weiße an diesem Verhalten scheitern – konditioniert – bewußtheitsarm – impfen und ähnliches.
    Wieder wird die Menschheit einen „Umweg“ gehen……………………..
    Was sind schon 30.000 Jahre – nichts………………..
    Je länger, desto mehr derfst lerne.

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  6. Thom Ram sagt:

    Volli 22:16

    Die Menschheit werde einen Umweg gehen.

    Die Menschheit?

    Vielleicht gibt es da ein paar Dutzend oder ein paar dutzend Milliönchenoder gar noch mehr, welche direktiter in den Zieleinlauf schwenken, verlockten Umweg meidend?
    Ich meine: ja.

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  7. Frollein Schmidt sagt:

    Wie wär’s mit einem schmucken Stammbaum und Familienfotos in der Stube und im Schlafgemach das schönste Bild der eigenen Hochzeit?

    Wann hat das eigentlich angefangen, dass die Ahnengalerie durch Götzenbilder ersetzt wurde?

    Ich erinnere mich an einen Bericht über Kelten, die in Rom einfielen und in schallendes Gelächter über die dortigen Götzenstatuetten ausbrachen. Diese Barbaren. 🙂

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  8. naomi sagt:

    Frollein Schmidt 01:01
    Angefangen hat das in Europa in der literarischen Salonkultur des Groß- Bürgertum.
    Konnte z.B Goethe nicht anwesend sein, so wurde ein Bild von der abwesenden Person als An(WESEN)heit aufgehängt, damit der Meister zumindest im Geiste vor Ort ist.
    Und die Bilder der aufgestiegenen “ Meister “ und Gurus entspringen dem Gedanken des New (C)Age. Dieser Trend startete bereits mit Aleister Crowley und anderen.

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  9. Drusius sagt:

    @Naomi
    Jeder der Hauptakteure am 2.WK hatte einen okkulten Berater, der von Gröfaz ist bekannt, Chuchill hatte seinen Crowley und Stalin seinen Wolf und St. hatte sogar ein Jahr in Gurdijews Wohnung gelebt (Anwärter auf einen schwarzmagischen Ordne).
    Vielleicht ist die Welt nicht so, wie wir glauben?
    Andere Berater werden für uns unsichtbar gehalten, damit die Schuld nicht auf die Verursacher, sondern auf die Mitspieler verteilt werden kann.

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  10. Frollein Schmidt sagt:

    @Drusius
    „Jeder der Hauptakteure am 2.WK hatte einen okkulten Berater, der von Gröfaz ist bekannt“

    Wer oder was ist „Gröfaz“ und wer ist dieser „bekannte okkulte Berater“ der/die/des „Gröfaz“?

    Dass „Jeder“ einen „okkulten Berater“ gehabt habe, ist nicht richtig. Das setzt nämlich eine Anfälligkeit (zum Aberglauben und konspirativ sein wollen) voraus, die zwar sehr viele Leute, aus verschiedenen Gründen, leider aufweisen, aber eben nicht alle.
    Von der deutschen Regierung der 1930er-Jahre wurde das konspirative Abergläubertum jedenfalls wenig gemocht, weshalb ja auch für Ämter und Würden ein Eid darauf zu leisten war, nicht Mitglied in irgend einer „Loge“ zu sein. Man wollte wieder echte Ritter anstatt der Möchtegernritter- Kasperl und Eunuchen, die das Logentum hervorbringt.
    (Heute ist das genau umgekehrt, wie man sieht).

    Es gehört zur derzeit angestrebten „vollständigen paradigmatischen Umkehrung“ und „kopernikanischen Wende der Geschichtsschreibung“ (-so formulieren es die entlauchten Herrschaften Magaldi, Attali, Breszinski und Konsorten in ihrem Schachzugbüchle „Massoni“), die Geschichte dahingehend umzuschreiben, dass die Menschheit (-von ihnen allen grundsätzlich nur als steuerbare Masse betrachtet, man streitet sich nur vorgeblich um das WIE der Steuerung-) dahin gebracht werden möge, zu glauben, dass in aller Vergangenheit immer schon die „Brüder“ alles lenkten, ausnahmslos. Der hoffnungsfrohe Gedanke, dass es – wenigstens mitunter, vereinzelt -, echte Männer gegeben habe oder nochmals geben könnte, die als Menschen, ohne Logen und außerhalb dieser, für etwas gekämpft und etwas zustandegebracht haben oder folglich zustandebringen könnten, soll in unseren Köpfen ausgemerzt werden.

    Sie reagieren damit darauf, dass es in der umzuschreibenden Geschichte Helden gibt, die sie nicht „ent-helden“ können, also führen sie jetzt diese groß angelegte Kampagne durch, mit der sie, mit ihrer üblichen Dialektik, die sie so lieb haben und auf die sie so stolz sind, einfach die gesamte Menschheitshistorie als „ihr Werk“ vereinnahmen. Das machen sie, wie sie es immer machen: sie „offenbaren“ tausend Wahrheiten, von denen bis zu 999 richtig sein dürfen, wenn es nur geschafft wird, dass die eine eingestreute Lüge von den Menschen dann ebenfalls als „wahr“ geschluckt wird.
    Diese eine eingestreute Lüge hat grundsätzlich immer mit gewissen Deutschen zu tun.
    Deshalb kann ich nur immer und immer wieder meinen Rat hier einbringen, diese einstigen deutschen Gedanken aus erster Hand zu lesen, anstatt nur Fremdmeinungen und Fremdanalysen!

    „Ohne die Geschichte des Vaterlandes, ohne die Kenntnis seiner Vorteile, kann der Bürger sein Vaterland nicht lieben, ohne die Tugenden seiner Väter zu wissen, kann er ihnen nicht nachstreben; ohne von den Patrioten gehört zu haben, kann er ihnen nicht nacheifern; kurz, ohne die Kenntnis der vaterländischen Geschichte ist der Bürger ein Spielball in der Hand eines schlauen Betrügers.“ (Friedrich Ludwig Jahn)

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