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Zum Sonntag / Besinnliche Wassertropfen

Der Titel ist falsch gewählt. Die Wassertropfen waren nicht besinnlich, denn – Frage – kann sich Wassertropfen besinnen? Mich zu besinnen bewegten sie mich, nämlich ich störte mich ihrer. Ich war Kind, in Schöftland, wollte schlafen, mein Zimmer war im zweiten Stock, und darunter war der Wasserhahn im Garten.

Es war damals dortens des Nachts so still, und mein Gehör war natürlich-kindesgemäß so scharf, daß jeder Tropfe als wie in schierem Mezzoforte eines Symphonieorchesters er mir einfuhr.

Warum konnte klein Thomas darob nicht schlafen? Die Tropfen, sie fielen regelmäßig, hätten doch als Schäfchenzählen-Schlafliedchen dienen können?

Immer mal später, als sogenannt Erwachsener, habe ich darüber sinniert, fragte mich, warum ich nicht einfach runterging und den Hahn kräftig zudrehte, fragte mich, dies dringlicher noch, was es denn war, was mich, hintergründig, ob des Tropfens Klicken am Schlafen hinderte.

Rede ich mich schön? Die einzige Antwort, die ich gefunden habe, sie ist die:

Mich störte der nichtsnützige Wasserverbrauch. Oh, ich hatte keine Angst, daß wir darob brotlos würden. Nein, dies war es definitiv nicht. Sinn für Größenordnungen ist mir in dieser Inkarnationen eingepflanzt. Stammleser wissen, mein Papa war Landarzt, wir hatten reichlich zum Leben, was wir zum Leben brauchten, klein Thomas wusste, daß die Tropfen uns nicht haha Brot vom Teller nahmen.

Damals auch löschte ich in meinem Elterlichen Hause täglich Lampen in Bereichen, da sich niemand aufhielt. Vermutlich aus demselben Grunde. Mir war zutiefst unbewusst bewusst, daß Verschwendung gegen Natur und göttliche Ordnung geht, die Schöpfung missachtend frevelhaft ist.

Das Zweite.

Meine Grandma mütterlicherseits, die hatte mit Gas betriebenen Kochherd. Ich erinnere mich lebhaftigstens des Geräusches. Scharf und laut!!!

Heute, ich alter Mann auf Bali, ich habe auch Gasherd. Ich höre das Zischen des Gases kaum. Ebenso die Meeresbrandung. Ich erinnere mich lebhaft dessen, was ich in Ferien am Mittelmeer damals hörte. Tausend Kaskaden von Obertönen. Heute, an der gewaltigeren Brandung des Indischen, da ist wohltuende, doch akustisch dumpfe Meldung: „Hallo, ich bin da, verläßlich, ich, dein Bruder Wasser, hier als Meer.“ Aber kein Rauschen ist mehr da, dies Fabelhafte.

Was geht da ab?

Meine Vermutung.

Kind und auch noch junger Mann, der, hier inkarniert, möge wahrnehmen „äußeres Rauschen“ und sich daran orientieren

Alter Mann, der möge lernen, sich „innerlichen Rauschens“ zu erfreuen und sich daran zu orientieren.

Love.

Ram, 30.07.10

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