bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Aus anderer Sicht » Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen ( August Strindberg)

Wer zu lange gegen Drachen kämpft, wird selbst zum Drachen ( August Strindberg)

von Angela, 03. 07. 2022

F R I E D E N – schon der Klang des Wortes hat etwas Wundervolles. Wir alle träumen vom Frieden, doch wie sieht es aus in der Welt?

Krieg, Kampf, Streit, Hass, Abwertung und  Gier dominieren im Großen wie im Kleinen. Das kann jeder unschwer am Zustand der Erde und vieler Mitmenschen erkennen.

Sich über „DIE ANDEREN“ aufzuregen, ihre Schandtaten anzuprangern ist relativ einfach und die Welt ist voll davon .  

Sicher, Aufklärung  ist wichtig, doch das Graben in immer schlimmeren Scheußlichkeiten führt meiner Ansicht nach nicht zum ersehnten Ziel – dem inneren und äußeren Frieden. Oder hat sich etwas im Laufe der Jahre intensiver Anprangerung etwas Grundlegendes auf der Erde  geändert?

Alles in unserer Welt wurde von uns als menschlichem Kollektiv erschaffen, dieser Verantwortung können wir uns nicht entziehen, indem wir mit dem Finger auf unsere Mitmenschen zeigen.

Was geschieht nun, wenn wir aus vergangenen Erfahrungen heraus überzeugt sind,  dass ALLE Politiker und Banker, alle „Grünen“ , alle Migranten, alle Russen oder Ukrainer ( je nach politischer Einstellung)  korrupt und bösartig sind, wir nach und nach durch Chemtrails und durch Nahrungsmittel vergiftet – , durch Mobilfunk verstrahlt werden, durch Impfungen umgebracht werden sollen?

Was geschieht dann in uns?

Ich sage NICHT, dass manchem  keine Wahrheit zugrunde liegt, und es ist auch notwendig, die Dinge beim richtigen Namen zu nennen und Missstände aufzudecken.Doch wie bei allem kommt es hier auf das richtige Maß an und ebenfalls auf das starke Gegengewicht, welches wir in unserem eigenen Leben erschaffen.

Den Weltfrieden entscheidend zu beeinflussen wird uns als einzelner Mensch kaum gelingen, doch nützen wir nicht viel besser dem Frieden und vor allem auch uns selbst, wenn wir einmal zu den Wurzeln des Unfriedens vorstoßen und sie achtsam in uns selbst und unserem Umfeld beobachten.

Womit sind wir in unserem Leben noch nicht im Frieden, wo geben wir den anderen die Schuld, wo herrscht Anspannung, Druck und Kampf? Wo wollen wir nicht loslassen  vom Wettbewerb und der Eifersucht, dem Ehrgeiz, etwas erreichen oder sein zu müssen ? Durch alle diese Vorstellungen leben wir ein Leben des Kampfes und entfernen uns daher immer mehr vom ersehnten inneren Frieden.

 Das hört der Verstand nicht gern… Er liebt die täglichen Dramen ebenso, wie die großen Dramen in der Welt, von denen in aller Ausführlichkeit berichtet wird. Die meisten Menschen sind  in ihr Lebensdrama „verliebt“ und fürchten nichts mehr als dessen Ende, – wer wären sie dann noch ? –  halten ein friedvolles Leben sogar für langweilig. Das sind die Mechanismen der Unbewusstheit.

Ein vollbewusster Mensch lebt keine Konflikte mehr, vor allem keine Konflikte mit sich selbst, die aufhören, sobald es zwischen den Erwartungen und Forderungen des Verstandes und dem, was IST, keine Zusammenstöße mehr gibt. Wenn Widerstand, Macht, Kontrolle, Gier, Abwehr , Angriff einmal durchschaut und aufgegeben werden, kann innerer Frieden im Menschen entstehen.

Das bedeutet nicht, aufzuhören, seine Meinung klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, aber die reaktive Kraft steht nicht mehr dahinter, es findet kein Angriff, keine Verteidigung statt. So entsteht kein Drama mehr.

Konzentration auf höhere Ideale und das, was wir uns von Herzen wünschen, bewirken, dass uns unliebsame Ereignisse viel weniger beeinflussen können. Vergebung – auch sich selbst gegenüber ist unbedingt notwendig, um inneren Frieden zu erreichen, denn Schuldzuweisungen und Schuldgefühle verhindern ihn in entscheidender Weise.

Es gibt im Leben so vieler Menschen große persönliche Probleme, mit denen sie fertig werden müssen, schwere Krankheiten, Tod eines geliebten Menschen oder der eigene nahende Tod , finanzielle Zusammenbrüche , Verlust der Heimat usw. ……… dann wird es wohl niemandem gelingen, glücklich zu sein. Aber auch dann ist es möglich, inneren Frieden zu bewahren, indem jeder das, was vorhanden ist, erst einmal als vorhanden akzeptiert.  Alles im Leben hat einen Sinn und in den Dingen, die als negativ bezeichnet werden , ist eine tiefe Lehre enthalten, auch wenn das vielleicht anfangs schwer zu erkennen sein wird.

Als zweiten Schritt kann man aus dieser Haltung dann ohne Hass, ohne Wut oder Depression erkennen, was zu tun wäre. Aus solch einer Haltung  entsteht dann eine kraftvolle Handlung , die frei von Negativität ist, und einfach aus der erkannten Notwendigkeit heraus agiert.

.Inneren Frieden zu empfinden ist einfach, wenn man sich in einem aufsteigenden Zyklus seiner Entwicklung befindet. Alles läuft gut und leicht und Wohlbefinden breitet sich aus. Das Leben ist wundervoll, alles ist voller Farbe, Klang und Duft und wir können Freude empfinden über ganz unscheinbare Dinge, die immer um uns herum sind, liebevolle, freundliche Menschen, Tiere, die Natur. Das sind Perioden, in denen alle Dinge auf einen zukommen ,aber ebenso gibt es Perioden, in denen alles vergeht, in denen man das Erlangte wieder loslassen muss.

„Nicht immer so“ – , diesen Zen- Satz in seinem Leben voll und ganz anzunehmen und dem Lebensrhythmus bereitwillig zu folgen, ist ein entscheidender Schritt zu inneren Frieden.

Auch wenn wir diesen Raum des Friedens manchmal wieder verlassen, denn das ist menschlich, so kann uns doch nichts daran hindern, immer wieder entstandene Negativität zu verlassen , unheilsame Gedanken durch heilsame zu ersetzen, um Frieden zu schaffen, sowohl in uns selbst , wie auch in der Welt.

Angela


25 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Alles liegt im loslassen, wer dies kann geniesst eine hohe Freiheit und inneren Frieden.

    Gefällt 2 Personen

  2. Angela sagt:

    @ Mujo

    Ja, im Grunde ist es die Anhaftung , die uns vom Inneren Frieden trennt. Wir „haften“ an unseren Vorstellungen , wie die Welt unserer Meinung nach zu sein hat und alles andere wird bekämpft. Daraus entsteht Leiden.

    Ich habe mich in der letzten Zeit intensiv mit buddhistischer Psychologie beschäftigt, und da wird ganz klar gesagt, „Schmerz ist unvermeidlich, Leiden entsteht aus Anhaftung. Lerne loszulassen und befreie dich vom Leid“.
    Nur wenn man sich innerlich dem Schmerz stellt, dem Schmerz im Körper und dem Schmerz der Welt und aufhört, davor weg zu laufen, oder darin zu „ertrinken“, erlangt man Freiheit , die zu innerem Frieden findet.

    Joseph Campbell schrieb: “ Der erste Schritt zum Wissen über die Wunder und Mysterien des Lebens ist die Anerkennung des Schreckens des irdisch- menschlichen Daseins und seiner unabweisbaren Glorie“.

    Natürlich hat auch die westliche Psychologie Mittel und Wege gefunden, um mit dem Leid umzugehen. Doch in gewisser Weise versucht sie vor allem, uns zur Akzeptanz des Leidens zu bringen. ( S. Freud: „Wo ES war, soll ICH werden“ ) Doch mit einer Akzeptanz des „normalen Unglücks“ aus psychologischen Gründen ist noch nicht viel gewonnen.

    Die buddhistische Psychologie geht da viel weiter, sie zeigt ein komplexes System psychologischer Prinzipien und Lehren, die wir einsetzen können, um die Ursachen des Leidens ein-für allemal zu beseitigen, aber das zu erläutern würde hier zu umfassend werden.

    Ein großartiges , sehr lebendig geschriebenes Buch für jemanden, der sich damit beschäftigen möchte, ist „Jack Kornfield, Das weise Herz“- die universellen Prinzipien buddhistischer Psychologie, Arkana Verlag .

    Angela

    Gefällt 3 Personen

  3. Mujo sagt:

    In einer Familienaufstellung wenn alles sehr verzwickt ist und man keinen Millimeter voran kommt ist der erste Schritt auf den weg der Heilung „Die Akzeptanz dessen was ist“.
    Manchmal genügt dieser eine Schritt und man kann es so stehen lassen dann setzt sich dessen Prozess im aussen und innern weiter. Ich habe schon völlig Überraschende Ergebnisse damit erreicht. Es völlig loszulassen das es seine eigene Dynamik bekommt setzt es natürlich voraus.

    Dieter Lange sagte öfter alle Dinge gelingen am besten mit Leichtigkeit fast Spielerisch wie bei Kindern, trotzdem kann es sehr ernsthaft sein. Beobachte Kinder wenn die ihre Sandburg Bauen, die vergessen völlig die Zeit die dahin fliegt und sind nur mit sich selbst Beschäftigt.

    Gefällt 2 Personen

  4. Bettina März sagt:

    Ein Schmankerl für Thom, eine alte BRD-Serie aus 1977, u. a. betrifft Bali….als Alles noch Normal erschien????
    Viel Spaß beim Anschauen…..

    Gefällt mir

  5. Bettina März sagt:

    Für Thom,
    ein alter Serienfilm aus 1977…dieser spielt in Bali….
    viel Spaß beim Gucken

    Gefällt mir

  6. Thom Ram sagt:

    Bettina 03:40

    Oooch, dette Vid ist hier nicht abrufbar, das ist ärgerlich, es hätte mich interessiert.
    Danke trotzdem!

    Gefällt mir

  7. Vollidiot sagt:

    Strindberg litt unter Depressionen…………..
    Nur als leichter Hinweis.

    Gefällt mir

  8. Angela sagt:

    @ Vollidiot

    Zitat: „… Strindberg litt unter Depressionen…………..
    Nur als leichter Hinweis. “

    Was sagt das schon aus! Ich könnte es auch anders formulieren: Wer sich vehement in den Kampf gegen unbewusste Menschen stürzt, wird selber unbewusst.

    Angela

    Gefällt mir

  9. Vollidiot sagt:

    Diese These verringert des Menschen Psychologie und weiter, seine seelischen Fähigkeiten, zumal diese individuell sehr stark variieren, auf unzulässige Weise.

    Gefällt mir

  10. Guido sagt:

    Das bedeutet nicht, aufzuhören, seine Meinung klar und deutlich zum Ausdruck zu bringen, aber die reaktive Kraft steht nicht mehr dahinter, es findet kein Angriff, keine Verteidigung statt. So entsteht kein Drama mehr.

    Dramen sind das Mittel, um uns an die alte Welt zu binden. Um weiterzukommen, müssen alle Dramen losgelassen und keine Neuen kreiert werden.

    Wichtig ist, dass ich das Geschehen in meinem Umfeld zwar im Auge behalte, um einfach mein Gesamtbild zu pflegen. Das möglichst von einem neutralen Standpunkt aus betrachtet. Grenze ist dort, wo ich meine, Andere zum „Besseren“ bekehren zu müssen und sei es sogar mit Gewalt.

    Damit ich mit etwas in Resonanz gerate, muss etwas Entsprechendes in mir bereits vorhanden sein. Gerade, wenn ich emotional auf etwas reagiere, ist das der Fall. Egal, ob ich mir dabei einbilde, die Emotionen wären im höchsten Mass gerechtfertigt, denn ich täte es ja nur zum Wohle aller. Selbsttäuschung ist die Mutter aller Täuschung.

    Meine Reaktion darauf, wenn ich emotional reagiere, ist: Ich schlucke zuerst ein paar mal, bis sich meine Empörung gelegt hat. Dann gehe ich in die Analyse, warum ich so und nicht anders reagiert habe. Punkt für Punkt. Und überlege wie ich mich zum Besseren verändern kann. Mich und nicht die Anderen.

    Gerade aus heutiger Sicht, wo ich Neuland betreten will, kann und will ich nicht alte Schwächen mitnehmen und das Alte, das ich loslasse, bedarf auch keiner Verbesserung mehr.

    Loslassen ist eben angesagt… 😉

    So meine momentane Sicht…

    Gefällt 2 Personen

  11. Thom Ram sagt:

    Guido 15:31

    Ja. Ich übe Dasselbige ebenso.

    Gefällt mir

  12. Vollidiot sagt:

    „Damit ich mit etwas in Resonanz gerate, muss etwas Entsprechendes in mir bereits vorhanden sein.“
    In Resonanz geht auch das Unbewußte, das, was vom Ich noch nicht bearbeitet wurde/wird.
    Mehr oder weniger Kontrolle habe ich aber nur über das, was im Bewußtsein schon seinen Niederschlag gefunden hat.
    Auch das Instinktive und Emotionale kann in Resonanz gehen.
    Hier tut sich also eine „weites Feld“ (Fontane) auf.
    Es ist nicht erforderlich gleich vom Extrem zu sprechen (in den Kampf gehen).
    Wenn Kampf, dann bestenfalls innerer Kampf gegen das Unbewußte, den Schweinehund, die Feigheit, das sog. Ja leck doch mi……
    Die Entwicklung des Bewußtseins bietet vor allem Selbstschulung und -entwicklung.
    Ganz ohne Kampf gegen wen oder was auch immer.

    Gefällt 2 Personen

  13. palina sagt:

    @Volli
    „Die Entwicklung des Bewußtseins bietet vor allem Selbstschulung und -entwicklung.“

    Muss halt nur erkannt werden. Das ist das Problem.

    Gefällt 2 Personen

  14. Ost-West-Divan sagt:

    Die wichtigste Frage lautet, was ist meine Motivation, warum tue ich etwas .

    Ein Mensch kann aus einer Art inneren Zwang sein Leben lang gegen das Establishment rebellieren, er selbst meint, er tue es aus Wahrheitsliebe und Patriotismus. In Wirklichkeit kommt es aus seinem Inneren, weil er eine tiefe Kränkung erlebt hat, in frühen Zeiten als Kind-gar-?
    Der Schrei danach , um seiner Selbst….

    Etwas völlig anderes ist es, wenn ein Mensch aus freien Stücken und wahrer Liebe zu Gerechtigkeit gegen menschenfeindliche Zustände aufbegehrt.
    Das kann niemals falsch sein.
    Und dieser Kampf geht so lange,-für diesen Menschen- bis wahre menschliche Zustände erreicht sind.

    Es geht also um die wahre Motivation und nicht darum, was Menschen glauben ,warum sie etwas tun. Der Mensch selbst belügt sich am meisten darüber, warum er etwas tut. Aber sein Unterbewusstsein weiß es trotzdem und immer. Darum findet eine Art Abspaltung statt, was schon wieder ein weiteres „Faß“ ist.

    Gefällt 2 Personen

  15. Angela sagt:

    Test

    Gefällt mir

  16. Ost-West-Divan sagt:

    Diese erwähnte Kränkung sitzt so tief und ist fest „eingewachsen“ dass die meisten Menschen damit sterben werden, bevor sie auch nur etwas davon ahnen, dass diese Kränkung überhaupt existierte und sie bewegte, zu vielen Handlungen in ihrem Leben. Im Gegenteil, die Kränkung ist dermaßen, das alles getan wird, die Er-Kenntnis davon zu verdrängen. Das ist das Fatale daran.
    Besserung wäre nur möglich, wenn man sich der Kränkung stellt-aber man tut alles, die Kenntnis davon zu verdrängen.
    Und damit handelt man ja nicht als freier Mensch, sondern als Getriebener (der besagten Kränkung)-und das sein Leben lang.

    Gefällt 2 Personen

  17. Angela sagt:

    Es ist verrückt, ich kann nur „Gefällt mir“ klicken, wenn ich selbst vorher einen eigenen Kommentar mit meinem WordPress-Konto abgeschickt habe ! Sonst nicht.
    Ludwig, hast Du nicht eine Idee? Wäre Dir sehr dankbar!

    Angela

    Gefällt mir

  18. Ost-West-Divan sagt:

    Viele Menschen welche diese Kränkung erlebt haben, werden als Erwachsene einen äußeren Feind brauchen und suchen, um von dieser eigenen Kränkung abzulenken/wegzukommen.
    Man denke an die nie endenden Konflikte und Politiker, die nach äußeren Feinden suchen.
    Oder man denke an „Mind Control“ wo Kinder erniedrigt werden, um sie so darauf zu trainieren, ihr Leben einem Feind zu widmen.
    So „einfach“ kann man eine Welt in Feindschaft spalten.

    Gefällt 1 Person

  19. Ost-West-Divan sagt:

    Oder man stelle sich vor, wie einfach man Menschen manipulieren kann, wenn man von diesem Zusammenhang weiß.
    Wenn ein großer Teil des Volkes diese Kränkung erlebt hat, werden sie gutwillig auf einen äußeren Feind anspringen, wenn die Politik diesen über die Medien darbietet, um beispielsweise von inneren Problemen abzulenken.

    Gefällt 1 Person

  20. Vollidiot sagt:

    Man nehme Michel Kohlhaas.
    Das war ein Kämpfer gegen das Unrecht.
    Auch Münzer.
    Ganz konsekwent.
    Graf Egmont war es auch, aber er war flexibel und vertrauensseelig.
    Thomas Morus hat hermetisches Wissen verraten, Schiller war zu offen, Steiner tat beides.
    Alle haben dadurch den vorzeitigen Exitus erlebt!
    Welche hatten eine Kränkung erlitten – wohl jeder.
    Die innerpsychischen Vorgänge sind viel zu komplex um mal so eben, zack, zu mutmaßen (net massen!!).
    Goethe hat die sachte, verschlüsselte Variante gewählt, das hat ihm das Leben gerettet – aber sein Werk ist trotzdem weitgehend so gut wie tot.
    Erkennbar wird an solchen Personen (Symptome), daß hier auch geistige Kräfte am Wirken sind.
    Alles eine Aufforderung Erkenntnis zu betreiben, Erkenntnis ist dabei ein Fluß, der an uns vorüber fließt und man den Mut haben muß sich von der Strömung tragen zu lassen (net zulassen).
    Der Geist, wenn er denn erst einmal in die Seele eingelassen wurde, wird dann tragen – mindestens wie Schwimmflügel das kleine Kind………..

    Gefällt 1 Person

  21. Bettina März sagt:

    Volli 16.13

    Welche hatten eine Kränkung erlitten – wohl jeder.
    Genau.
    Denke, daß wir fast alle Kränkungen erlitten haben. Durch schon vor uns traumatisierte Vorfahren. Diese erlitten schon Kränkungen und dies wird im Genpool weitergegeben. Ausschlaggebend sind natürlich die schrecklichen Kriege, die unsere Ahnen erfahren mußten.
    Jetzt ist die Frage:
    Erben wir dieses alles von Eltern, Großeltern usw., wie Psychologen sagen oder werden wir naturrein inkarniert. Was nimmt die Seele mit bzw. entwickelte sie sich schon weiter, in welchem Stadium ist sie?

    Gefällt 1 Person

  22. Mujo sagt:

    Das Thema Kränkung ist ein großes Fass das da Geöffnet wird.
    Und ist natürlich Fruchtbarer Nährboden für sein Ego ständig darin zu verweilen.
    Kinder können damit noch nicht umgehen, es sei den die haben Eltern die schon sehr Weise sind und dem Ego nicht mehr die Bedeutung gibt die er oft bekommt. Dann Lernen die Kinder auch mit Kränkung gut umzugehen was ihnen später sehr zu gute kommt.

    Gefällt mir

  23. Vollidiot sagt:

    Bettina M.

    Im AT hieß es “ bis ins 3. und 4. Glied“.
    Heute sagt man Epigenetik.
    Vieles vom Erlebten geht in die Epigenetik und wird vom neuen Erdenmenschen auch bei seinen Eltern gesucht.
    Bei einer Inkarnation wird all das mitgebracht und gesucht was zu dem passt, was das Ich benötigt auf seiner neuen Erdetappe.
    Lebten dann alle gemäß dem Postulat „Liebe zur Tat“ oder „Jeder sein Bestes einbringen in die Gemeinschaft“, dann wäre es sicher um einiges hübscher hier.
    Is aber net so, man braucht nur die Fotos von den hohen Herrn beim Na(z)to-Treffen in Madrid sich anschauen um zu sehen, daß das Beste bei manchen Menschen vom Satan bestimmt wird.
    Das wird ja schon nicht erkannt und so ist der weitere Weg mit reichen Scharten im Strange der Genetik absehbar.
    Nichts wird geschenkt, aber Vieles erreicht.
    Das läßt die Ontogenese des Menschen erwarten.
    Kränkungen sind notwendiger Bestandteil des Seins, im Sinne des Vorgenannten.
    Alles „Mechanismen“ um Liebe zu entwickeln………………

    Gefällt mir

  24. Ost-West-Divan sagt:

    Das Wort Kränkung beschreibt zu wenig und klingt zu ungefährlich , für das, was ich meine.
    Was ich meine ist die lieblose Beziehung zu Kindern, wenn ein Kind bsp. erfährt, dass es dies und das tun muß, um den Eltern zu gefallen und dafür geliebt zu werden. Das kommt auch ohne Worte herüber und Kinder spüren das, wenn sie nicht anerkannt werden um ihrer Selbst willen, sondern für das, was sie tun. Wenn sie bestimmte Erwartungen erfüllen müssen, um dafür Liebe oder Aufmerksamkeit zu erhalten.
    Das bewirkt etwas im Kind, dass es sich verschliesst und abwendet von seinem wahren Selbst und alles tut, um den Erwartungen gemäß zu handeln bezw. zu gefallen..
    Diese Abwendung von seinem wahren Selbst ist wohl für das Kind wie ein Verrat an sich selbst, und das führt wohl zu einer Abspaltung . Das ist natürlich dann ein innerer Prozess, der im Unterbewusstsein abläuft. Als Erwachsener geht es dann so weiter, dass alles getan wird, um äußere Anerkennung zu erhalten . Die Welt ist heute voll von solchen Leuten.
    Aber da das Kind vollkommen abhängig ist von der Anerkennung und dem Schutz der Eltern, ist es gezwungen so zu handeln,-Anerkennung und Liebe zu erhalten,um jeden Preis, was in dem Alter wichtiger ist als Nahrung.
    Und unterscheiden kann das Kind noch nicht zwischen einer Anerkennung und Liebe die um seiner selbst willen geschieht, und einer solchen die an Bedingungen und Erwartungen geknüpft ist.
    Es ist nur auf diese bedingungslose Anerkennung angewiesen wie auf die körperliche Nähe, warum sie die Mutter in alten Kulturen auch noch mit sich tragen.

    Gefällt 2 Personen

  25. Ost-West-Divan sagt:

    Wahrscheinlich werden Kinder heute teilweise noch immer angesehen wie leere Gefäße, die es gilt mit Wissen und Benimmregeln zu füllen.
    Man setzt sich über die Integrität und Grenzen von Kindern hinweg und denkt nicht daran wie zerbrechlich sie sind in ihrer Seele, weil sie noch vollkommen rein sind.
    Selbst ein Tier möchte nicht gleich von Anfang an von einem Fremden gestreichelt werden, weil auch ein Tier eine Integrität besitzt.
    Viel mehr gilt das für Menschen und besonders für Kinder .

    Gefällt 2 Personen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..

%d Bloggern gefällt das: