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Plauderplauder / Om Thoms Indonesisch und die Kinder

Bin ich nun Kinderschänder? Nö, dette nicht. Doch bin ich nun Sprachschänder? Könnte wohl sein.

Heute haben mir übereinstimmend Ira und Ibu Kadek und Suri gesagt, daß ihre Kleinen, also der 5 jährige Aby von Ira und die 5 jährige Ningsih von Ibu Kadek und die fünfjährige Rosali von Suri oft so reden, wie ich es tue, nämlich äh äh äh indonesisch so gut als ich es vermag, sowas wie lustig schräg. Vermute: Verdeutschtes Indonesisch. Genauer: Verindonesierischest Deutsch.

Was möööglicherweise nicht so ganz sehr dumm krumm sein könnte.

Um indonesisch zu sprechen so, wie es die Leut tun, muß man, und das betrifft eine jede der 10000 Sprachen auf Erden, sich in die Denkweise der Leut einschlaufen, und offenbar bin ich dessen kaum fähig. Immer noch spreche ich hier – schulterklopp immerhin leicht an hier Angepasstes – Deutsch mit indonesischen Vokabeln,

zum Beispiel selbstverständlich kehre ich um „gute Absicht“ in „Absicht gut“, besser noch in „Absicht, welche gut“, nämlich „maksud yang bagus“, also Nominativ und Adjektiv ich kehre um, korrekterweise.

Aber Abläufe zu beschreiben….liebe Leut romanischer und germanischer Spracke, da ticken sie hier einfach kompeletto anders. Ich kann nicht verstehen, daß sie sich verstehen, wenn sie ein Ereignis sich schildern.

Ich frag mal Gabriel an. Der ist spracklick begabter als ich, spricht Indonesisch 3x besser als ich, seine Ohren auch sind noch fitter als die Meinen, und er bewegt sich, also wie ich, schwerstgewichtlich unter Einheimischen.

Zurück.

Sind da kleine Kinder. Die haben Eltern und Geschwister. Eltern und Geschwister sprechen (ich kann es nicht beurteilen, vermutlich) gut balinesisch und indonesisch. Und diese Kinder noch nöcher fallen in mein Bruchindonesisch…was ich meinerseits nicht wahrnehmen kann, was mir heute aber Mama von Ningsih und Mama von Rosali und Mama von Aby bestätigt haben.

Nicht wichtig so sehr. Vielmehr belustigend, meine ich.

Diese drei Kinder werden ihren Weg wacker beschreiten hier. Alle drei wohlauf und munter. Mit oder ohne Ohm Thom komisch-indonesisch.

So skurril, auch auf Briefmarkengröße, heute alles.

Gehabe Dich wohl, guter Leser, alles Gute Dir.

Thom Ram, 09.12.NZ9

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29 Kommentare

  1. petravonhaldem sagt:

    Sprech doch einfach deutsch.
    Das können die cleveren Kerlchen gut lernen von und mit bei Dir.
    Oder verlernst Du dann Dein mühsam Dir angeeignetes Balinesisch? 🙂

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  2. Mujo sagt:

    Sehe ich auch so wie Petra.
    Kinder sind unglaublich Aufnahme fähig mehrere Sprachen gleichzeitig zu Lernen. Das kann denen zum Vorteil werden wenn sie größer sind.
    Denn irgendwann wird der Tourismus als einer der Wichtigsten Einnahme Quellen wieder auf Bali zurück kommen. Welcher Gast Freut sich nicht wenn er in seiner Muttersprache Begrüßt wird. Und wenn es noch mehr Wörter sind umso besser.

    Gefällt 3 Personen

  3. Thom Ram sagt:

    Petra

    …hat mir meine gute Schwester auch schon x fach gesagt. Ich solle doch einfach deutsch mit ihnen reden, zack und zack, und die würden Deutsch lernen, mit Garantie.

    Bin in all den Jahren hier meiner äh gut gemeinten äh Schwäche erlegen, mich doch möglichst verständlich zu machen und habe in 99,99% der Fälle indonesisch geradegebrochen, äh krummgebogen.

    Mein einer Enkel, der hat zur Mutter Moskauerin. Der kann Schwiizertüütsch, deutsch und russisch.

    Aber nicht alle Kinder sind so. Ich jedenfalls war es nicht. Meine Mama sprach mit ihrer Mama englisch und französisch. Ich lernte auch nicht kein null einzig Wort dabei, es will mir schon scheinen, ich sei ein Sprackschenii.

    Kein Probe Lehm. Ich fühle mich in Deutsch gut aufgehoben, weiß, daß ich, ein Jahr en France oder in UK mich aufhaltend, die dortigen Spracks leidlich schnell könnte. Aber in do Nesisch, es ist sowas von weit von unseren Spracken entfernt, nicht nur in den Wortlauten, auch in der Art des Denkens, welches ja Grundlage der Sprache ist, ich schnall dette auch nach 11 Jahren nicht.

    Wenn auch meine Vertrautesten mir eine einfache Begebenheit erzählen, immer noch höre ich oft für mich Kauderwelsch. Erwidere, was ich gemeint verstanden zu haben, lasse korrigieren, das ist oft lang Hin und Her, bis (hoffentlich) Konsens geschaffen ist.

    Am Rande:

    Balinesisch ist eine der 200 indonesischen Sprachen.

    Wir üben uns in Indonesisch, eine Sprache, ursprünglich in einer Ecke von Java gesprochen, ca. 1965 zur indonesischen Landessprache erklärt.

    Es ist eine Zwickmühle. Viele balinesische Kinder können bereits besser indonesisch als balinesisch. Damit geht etwas von Bali flöten. In der Schule wird mehrheitlich indonesisch gesprochen. So meine ich zur Stunde, werde dette noch genau nachfragen.

    In der Deutschschweiz gibts die kleine Entsprechung. Alle Kinder lernen und können deutsch. Aber achtung. Anders als hier spricht kein Papa oder keine Mama mit ihrem Kinde deutsch. Alle sprechen Schwiizertüütsch zusammen. Hier knickt das. Die Eltern meiner vier Familien sprechen mit ihren Kindern vorwiegend indonesisch. Die eingeborene Sprache, so will mir scheinen, wird verdrängt. Aus meiner Sicht nix gut.

    Gefällt 1 Person

  4. Mujo sagt:

    Also Thom jetzt muss ich mal ne Lanze für Indonesisch Brechen das Malaysisch sehr ähnlich ist wie Deutsch und Schweizerisch.
    Ich war lange auf Malaysia und konnte deren Sprache als einer der Leichtesten lernbare für Europäer Feststellen. Keine einzige Sprache ist so leicht wie die. Der Grund ist ganz einfach sie haben das selbe Alphabet wie wir, und es wird fast gleich Ausgesprochen wie bei uns. Ich habe mal eine Tageszeitung vorgelesen ohne Sprachkenntnisse und sie haben fast alles Verstanden.

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  5. Thom Ram sagt:

    Mujo 22:27

    Damit bist Du einer im Kreise derer, die ich um ihre Sprachlernfähigkeit beneide. Aber wahr.

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  6. eckehardnyk sagt:

    Phänomenal sind die Berg-Bauern in Graubünden. Sie lernen als Kinder ihr Bündnerdeutsch, reden mit den Fremden meistens Standarddeutsch, mit ihren südlichen Nachbarn Romanisch oder auch Italienisch. Dermaßen von Jugend auf trainiert, ist es für sie leicht, Französisch dazulernen und im King’s Englischen werden sie schneller heimisch, als die Hafenarbeiter in London.
    Das Wichtigste dabei sind die frühkindlichen Experimente mit dem Mund. Das beste Training für „Völkerverständigung“: Schon in jungen Jahren die komischen Verrenkungen ihrer Reden auszukundschaften.

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  7. Gabriel Bali sagt:

    Interessante Fragen, die hier erörtert werden…

    Wie Mujo richtig anmerkt, ist Indonesisch eine extrem leicht zu erlernende Sprache, dies erlebe ich genauso. Auch Thom gebe ich recht, der auf die Wichtigkeit hinweist, sich in die Denkweise der Indonesier hineinzufühlen, will man ihre Sprache verstehen und auch verständlich sprechen. Da beginnt auch schon der Problembereich, den Thom hier anschneidet.

    Als Österreicher, der nun schon seit 25 Jahren in Bali und da vorwiegend mit Indonesiern zusammenlebt – und selbstverständlich auch fließend Indonesisch, aber doch nur leidlich Balinesisch spricht – erachte ich es für die meisten Ausländer als nahezu unmöglich, sich die Denkweise von Indonesiern auch nur in der abgeschwächtesten Form anzugewöhnen. Die meisten von uns, die in westlichen, sogenannten christlichen Gesellschaften aufgewachsen und geprägt wurden, in einer sozialen Umgebung, in der die Verwirklichung des Egos mit Hilfe materieller Werte längst zur Perfektion pervertiert wurde, sind jene Werte, auf welchen die meisten süd-ost-asiatische Denkweisen begründet sind, nahezu unbekannt. Da geht es stark um das, der meisten Indonesier Leben vorwiegend bestimmendes Thema Religion und um die wichtige Bedeutung der Groß-Familie, beides enorm bedeutende Elemente des täglichen Lebens hierzulande, die übrigens für die allermeisten Süd-Ost-Asiaten an der Spitze ihrer Prioritäten stehen.

    Wie wollen wir es schaffen, uns in höchst empathische Menschen hineinzudenken, für die Kinder – also ihr Nachwuchs – generell das Wertvollste auf Erden sind, in fühlende Menschen, die es sich niemals vorstellen könnten, ein Leben als Single auch nur in theoretische Erwägung zu ziehen oder sich in eine Partnerschaft zu begeben, die nicht religiös, wie auch nicht staatlich legitimiert und damit verbrieft und versiegelt ist?

    Wie wollen wir das Denken von Menschen nachvollziehen, die bedroht sind, im Gefängnis zu landen, sollten sie gemeinsam in einem Haus oder in einer Wohnung und sozusagen in „wilder Ehe“ leben?

    Wie wollen wir am Ende ihre, wenn auch simple Sprache verstehen, solange wir in unseren westlichen Ego-Denkmustern gefangen sind, die ihrem Denken genaugenommen diametral gegenüber stehen?

    Wie wollen wir uns erfolgreich mit all den, für uns exotischen Menschen verbinden, die nicht nur an Geister glauben, sondern die die höchst lebendige Geisterwelt permanent als alltägliche Realität wahrnehmen und mit deren Bewohnern auch regelmäßig im Kontakt stehen? Wie wollen wir diesen Menschen nahekommen, wenn ihre Wahrnehmungen im feinstofflichen Bereich, ihre religiösen Überzeugungen, ihr Glaube, aber auch ihr hohes Wissen, das Faktum der Reinkarnation betreffend, von uns bestenfalls belächelt und am Ende sogar abwertend als „bloßer Aberglaube“ abgetan werden.

    Wie wollen wir einer Kultur näherkommen, die nicht, wie wir „West-Verirrten“ meinen, unser Land von unseren Vorfahren geerbt zu haben, sondern wie die indianischen Völker auch wissen, dass alles Land, das existiert, nur geliehen ist und zwar von unseren Kindern und Kindeskindern, die vielleicht noch nicht einmal geboren sind.

    Liegen nicht genau darin, in all dem von mir Aufgezählten, die wahren Ursachen von den vielfachen Schwierigkeiten, die wir am Ende als Probleme sprachlicher Verständigung wahrzunehmen glauben?

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  8. Mujo sagt:

    @Gabriel Bali

    Ja, zu allen ja was du sagst.
    Die Asiatische ist generell eine andere zur Europäischen. Wenn man sich nicht dahin hineinfühlen kann oder will wird es auch ohne Sprachkenntnisse schwer haben.
    Der Vorteil der Asiatischen gegenüber unseren Kultur liegt an ihre offenen Art auf sie zugehen zu können. Sie Loben ein auch viel wenn man nur wenige Wörter beherrscht. Das macht es ein leichter ihre Sprache als auch ihre Kultur kennen zu lernen.

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  9. Bettina März sagt:

    Hoffe, diese Sprache wird nicht gegendert….dann ens gut Nacht oder Nachtin, würg….

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  10. Waldi sagt:

    Man hört oft, Kinder könnten eine Sprache besser erlernen als Erwachsene.
    Nach meiner persönlichen Erfahrung trifft dies nicht zu!
    Wenn sich ein Sprachschüler im Erwachsenenalter wie ein Kind benimmt (d.h. wenn er alle Muttersprachler der zu erlernenden Fremdsprache als „Erwachsene“ betrachtet und sich selbst als „Kind“ einstuft), dann kann er eine Sprache ebensogut wie ein Kind erlernen. Dies bedeutet u.a., dass man seine eigene Sprache während des Lernprozesses ablegen muss. Am Anfang hört man den Fremdsprachlern („Erwachsenen“) nur zu und beobachtet sie. (Dies kann man zum Beispiel auch tun, indem man sich eine Fernsehsendung vierzigmal anschaut.) Dann versucht man, sie zu imitieren. Zweisprachige Wörterbücher oder Untertitel sind ausdrücklich erlaubt. Als Anreiz gilt: Wenn man beim Einkaufen etwas haben möchte, aber in der Fremdsprache nicht danach fragen kann, bekommt man es nicht.

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  11. Bettina März sagt:

    Hab mal einen Film geschaut, keine Ahnung, wie der hieß und wann das war. Da sagte ein Schauspieler folgendes: Erst wenn man in der Fremdsprache träumt, beherrschat man sie….

    Vielleicht weiß jemand, wie der Film hieß….

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  12. Mujo sagt:

    @Bettina März
    10/12/2021 UM 06:03

    Ich kenn den Film nicht aber da ist was wahres dran. Als ich Intensiv Englisch und Thailändisch lernte habe ich Teile meines Traumes auch in dieser Sprache geträumt.

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  13. Bettina März sagt:

    a hat sich nur niesen reingemogelt..

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  14. Waldi sagt:

    Bettina März 06:03

    Am Anfang muss man fleißig sein und lernen.
    Das Träumen kommt von selbst. Bei mir geht es sprachlich kreuz und quer durcheinander.

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  15. Mujo sagt:

    @Waldi
    10/12/2021 UM 05:51

    „Man hört oft, Kinder könnten eine Sprache besser erlernen als Erwachsene.
    Nach meiner persönlichen Erfahrung trifft dies nicht zu!“

    Da muss ich dir widersprechen des trifft nicht zu. Es Präzise zu erlernen ist sicher bei Erwachsene besser weil sie auch einen eignen Reichen Sprachsatz Entwickelt haben.
    Ansonsten lernen Kinder viel schneller und besser als Erwachsene. Und wenn ihr Geist nicht durch Verbote und Dinge wie du kannst das nicht gebremst wurde sogar mehrere Sprachen gleichzeitig.
    Meine Ex Frau konnte 18 Sprachen Sprechen als wir uns mit 24 kennengelernt hatten. Sie sagte als Kind mit 6 Jahren konnte sie schon 5 Sprachen.
    Das geht aber nur wenn viele Voraussetzungen gegeben sind. In Malaysia wird dies schon von klein auf gefördert. Der Staat ist Malaiisch seine Ethnische Bewohner sind Chinesen und Inder. Von den Chinesen allein sind mir mindestens 4 Verschiedene Kulturen bekannt jeder mit seiner eigenen Sprache. Diese Gruppe Verheiratet sich auch so lernen sie alle diese Sprachen um sich in der Familie zu verständigen. Die Landessprache ich Malayisch, die Geschäftssprache ist Englisch die schon im Kindergarten gelehrt wird. Jedes Kind kann dort mindestens 3 Sprachen Sprechen bevor es je eine Schule Besucht hat.

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  16. Waldi sagt:

    Mujo
    10/12/2021 UM 06:41

    Ich behaupte nicht, dass ich es weiß.
    Als Kind konnte ich nur eine Sprache in drei Mundarten verstehen.
    Jedenfalls ist es nach meiner Erfahrung ohne Weiteres möglich, auch als Erwachsener eine Fremdsprache wie eine Muttersprache zu erlernen, wenn man sich die Zeit nimmt und die nötige Energie investiert.

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  17. Mujo sagt:

    @Waldi
    10/12/2021 UM 07:01

    Sprache Lernen ist so wie das Klavier Spielen. Erwachsene können es gut wenn Begeisterung und Wille bei der Sache ist. Kinder tun sich trotzdem leichter wenn man sie auch Spielerisch lässt.

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  18. Waldi sagt:

    Mujo
    10/12/2021 UM 07:21

    Ich denke, wenn man sich als körperlich Ausgewachsener seinen „kindlichen“ Geist bewahrt, kann man auch eine Sprache spielerisch erlernen. Viele Leute halten sich aufgrund ihres Alters für „Erwachsene“ und verlieren deshalb ihre Neugier. Im Laufe des Alters tut man sich geistig schwerer, wenn die „kindliche“ Neugier nachlässt.

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  19. Mujo 10/12/2021 UM 06:41

    Zustimmung. Generell kann gesagt werden, daß Kinder Sprache(n) schneller erlernen, als Erwachsene.

    Das ist auch vollkommen natürlich, schließlich lernt das menschliche Gehirn zuerst das Hören, dann das Sprechen und danach das Sehen; später dann das Lesen und Schreiben und so manches Gehirn lernt sogar das Rechnen – auch wenn das gar nicht allzu häufig ist.

    „Ansonsten lernen Kinder viel schneller und besser als Erwachsene. Und wenn ihr Geist nicht durch Verbote und Dinge wie *du kannst das nicht* gebremst wurde sogar mehrere Sprachen gleichzeitig.“

    Was aber stark von der Umgebung abhängig ist, in der ein Kind aufwächst. Drei unserer fünf Kinder sind die ersten Jahre in Uganda aufgewachsen und konnten fünf Sprachen sprechen, das älteste von ihnen sogar sechs. Dies hat(te) viel damit zu tun, daß in der Nähe unserer Farm vor vielen Jahrzehnten eine Zementfabrik gebaut wurde und aus allen Landesteilen Menschen dorthin zogen, um einen Arbeitsplatz zu bekommen; und so ist die ganze Gegend von mindestens zehn verschiedenen Sprachen durchmischt. Untereinander sprechen sie ihre Muttersprache – miteinander unterhalten sich die verschieden „Sprachgruppen“ in Englisch oder wenn sie im Handel arbeiten Swahili (eine der Haupt-Verkehrssprachen in Ostafrika, die von deutschen Sprachforschern/-Wissenschaftlern „entwickelt“ wurde).

    Das Sprachen-Lernen hat aber sehr viel damit zu tun, wie viele Laute das Gehirn erlernt hat.
    Beispiel. Das Wort *Ngo* (Leopard): Ich lese und spreche und höre da *en-go* und meine afrikanischen Freunde dort, wundern sich, warum ich *en* ausspreche – „das heißt ‚N’go“ – also ohne den Vokal ‚e‘ in der Aussprache.
    Noch ein lustiges Beispiel. Es war auf meiner Baustelle und es war schon dunkel als Material ankam, das sofort entladen werden mußte. „Polle-Polle – polle-polle“, rief der Vorarbeiter den anderen zu. Ich ganz verwundert: „Woher kennt der denn das Wort *Volle Pulle*?“ – war aber noch mehr erstaunt, als die gar nicht schneller arbeiteten, sondern langsamer. Eindeutig hatte ich *Volle Pulle* „gehört – tatsächlich aber hatte er gesagt: *polle-polle* – was so viel bedeutet wie *langsam-langsam* im Sinne von *vorsichtig-langsam* – denn es war schon dunkel und er wollte einfach einen Arbeitsunfall vermeiden …

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  20. Gabriel Bali 10/12/2021 UM 02:44

    Ich bin baff erstaunt über deine Sichtweise und wie tief du bereits in der Erkenntnis vorgedrungen bist.
    Ich muß ehrlich zugeben, daß ich noch nicht so weit bin! Deine Fragen haben mich inspiriert, darüber mal tiefgründiger nachzudenken und
    darüber zu reflektieren, wie sehr ich doch immer noch in der „abendländischen Denke“ feststecke.

    Gefällt mir

  21. Thom Ram sagt:

    Waldi 05:51

    Trifft auf mich nicht zu.

    Unzuläßige Verallgemeinerung von Dir.

    Gefällt mir

  22. Thom Ram sagt:

    Rosali, fünfjährig, neuerdings spricht gelegentlich koreanisch. Sie wächst mit Zusek und Suri auf, welche mit ihr indonesisch sprechen. In diesem Leben hat sie wahrscheinlich keinen einzigen Satz auf koreanisch gehört.

    Habe heute ersten kleinen Test gemacht, habe in den Transleeter eingegeben einige wenige einfache Fragen, tja, sie hat verstanden die Fragen in koreanischer Sprache. War aber genervt, fühlte sich getestet, war genervt vermutlich vor allem darum, weil sie frisch aus dem Mittagsschläfchen sich wieder in dieser Dimension hier zurechtfinden musste und noch nicht ganz „da“ war.

    Gefällt 1 Person

  23. Thom 19:23

    Ja, da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

    Aber, dies Beispiel zeigt mal wieder, was wir Menschen doch für ein grandioses Gehirn haben
    und über welche „ersaunlichen“ Sinnesorgane wir verfügen.

    Ich sage mal ganz vorsichtig – Rosalis Ohren nehmen die koreanische Sprache von weit her wahr;
    sie filtern sozusagen aus allen Geräuschen der gesamten Erde die krieanische Sprache heraus.

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  24. Waldi sagt:

    Thom Ram 19:17: „Unzuläßige Verallgemeinerung von Dir.“

    Mein Kommentar war als Hilfestellung und Ermutigung gedacht. Ich habe aus meiner persönlichen Erfahrung berichtet. (Lies den zweiten Satz nochmal. Dort steht es wörtlich so.) Von einer Verallgemeinerung kann also keine Rede sein!

    Wenn es auf Dich nicht zutrifft, dann bedeutet dies nicht, dass meine Worte „unzulässig“ sind.
    Manchmal wundere ich mich über Deine Reaktionen.

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  25. Waldi sagt:

    Thom Ram 19:17: „Unzuläßige Verallgemeinerung von Dir.“

    Im Titel hast Du geschrieben: „Plauderplauder“.
    Doch mein Geplauder ist „unzulässig“.

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  26. Thom Ram sagt:

    Waldi 20:56

    Mag sein, daß der alte Leerer und ausrangierte Orgelist irgend nen Seich von sich gegeben hat. Er ist grad zu faul, um nachzulesen. Doch sagt er, der Alte:

    Sich wundern tut gut, denn es weckt Bewusstseinskräfte.

    „Unzuläßige Verallgemeinerung“. Wer sagt denn, was zu- und was unzuläßig ist? Hier der Leerer und ausrangierte Orgelist.

    Kümmert Dich das? Wie wäre es, es würde Dich lediglich leise freundlich belustigen?

    Es gibt Tiere, doch ist damit nicht gegeben ein Gebot, dies das und noch was tierisch Hans äh Ernst zu nehmen.

    Schön locker bleiben, Waldi. Bleibe Deiner sicher. Und wir alle seichen mal einen Seich. Ich zum Beispiel seiche gerne. Schön jepflecht, an gesunden Baumes Wurzeln, starker Strahl, jute Sache dette, jepflecht seichen.

    Einfach weiter plaudern, Wolfi Waldi, und, dies sei bemerkt, ich mag Wölfe, und Wälder eh.

    Gefällt mir

  27. Thom Ram sagt:

    Uhu 19:38

    Rosalis ablehnende Reaktion auf meine drei kleinen Tests haben mich gewarnt. Nochmal. Ich habe in meinen Handföhn eingegeben: Wie geht es Dir?
    Habe die Übersetzung vom Handföhn sprechen lassen.
    Danach noch:
    Hast Du vorhin gut geschlafen?
    und:
    hattest Du Träume?
    Sachte, sachte. Um nichts in der Welt will ich störend in ihre Entwickelung reinpfuschen. Doch so leise werde ich schon wieder mal anklopfen, werde was auf engellisch sagen, und, von nicht nur meiner Schwester immer wieder empfohlen, schlichtweg nur deutsch mit ihr sprechen. Sach ma ein Jahr lang.

    Vielleicht liegt die deutsche Sprache Rosali fern, wieviele Sprachen haben wir erdenweit? Nur Indonesien hat derer schon Hunderte. Gibt aber Sprachfamilien. Und Korea, das ist Asien. Also vermutlich ist Rosalis Sprachverständnis auf Asien fokussiert, eher nicht auf eine Sprache der Weissen.

    Anders die Ningsih hier. Wenn ich ihr was auf deutsch sage, sie ist 6 Jahre alt, sie wiederholt es phonetisch schier perfekt.

    Ein neues Feld für mich, hier. Hätte es läängst öffnen sollen.

    Gefällt 2 Personen

  28. Thom 22:33 „Mag sein, daß der alte Leerer und ausrangierte Orgelist irgend nen Seich von sich gegeben hat.
    Er ist grad zu faul, um nachzulesen.“

    ALLES Das IST doch überhaupt NICHT auch nur EINES Deiner Eigenen Probleme!

    Wenn ich mich jetzt nicht schon wieder irre, bist du 71 Jahre alt (vielleicht habe ich mich verlesen und du bist 72)

    Aus meiner Erinnerung heraus [Berlin] bist du einen Kopf größer als ich.

    Wie du uns mitgeteilt hast, wiegst du noch 55 kg — und wenn ich mir die Fotos von dir anschaue …

    … da weiß ich eigentlich auch nichts mehr zu sagen —
    außer, daß ich von 55 kg [mehr habe ich seit meinem 16 Lebensjahr nie gewogen – aber dannach sah ich nicht aus]
    auf 47 kg „abgenomen“ habe!!!

    Und ??? WORAN liegt es, daß du von 72 kg Körpergewicht (seit unserer Begnung UND Feier!!! in Berlin) 17 kg verloren hast?!

    Es liegt daran, daß wir weiter Rauchen, unseren Lunge eine COPD zugefügt haben und jetzt an einer *Karchexie* leiden,
    die unseren gesunden Körper dazu veranlasst, unser Fett und unsere MUSKEL-Gewebe zu fressen!!!

    Wenn Du oder ich eine Monat unser SUCHT des Rauchens UNTERBRECHEN,
    dann würdest Du in diesen vier Wochen VIER KILO und ich ZWEI KILO Körpergewicht dazugewinnen!!!

    Leider bin ich genauso bescheuert und ein DEPP, wie Du!!!
    und UNTERBRECHE das Rauchen nicht!!!

    Nicht mal einen Tag! …

    … und wenn wir es dann 12 Stunden schaffen, uns nicht zu vergiften:

    … dann hängen wir beide schon wieder – spätestens nach der 13. Stunde an der Zigarette, die
    — und wir beide sind ja sonst KERNGESUND !!! — unseren kerngesunden Körper VERNICHTET !!!

    Dabei – wenn du das Rauchen aufgibst –
    kannst du noch mindestens 40 Jahre …
    – und ich es auch sein lasse –
    noch mindestens 61 Jahre LEBE !!!

    Gefällt mir

  29. Das „hat“ MIT dem MENSCHEN *Rosali* direkt gar nichts zu tun!

    Ihr SINNES-ORGAN „Ohr“ FILTERT sich aus allen GERÄUSCHEN,
    die es gibt, das Koreansche „heraus“ und leitet es an ihr Gehirn weiter!
    Und ihr Gehirn „fängt diese Informationen auf“ und *übersetzt es ins „Koreanische“.

    Wenn du oder ich oder sonst ein Mensch WIRKLICH das Meditieren erlernt haben und
    „uns fallen lassen“ *Hören UND Verstehen UND Sprechen* wir Sprachen,
    die wir „meinen“ NIE Gehört zu HABEN !!!

    Ich ahne es schon jetzt, „daß ich mal wieder als Spinner abgewertet werde“,
    wenn ich nun mitteile, daß ich Texte aus tausend Sprachen FLIEßEND vorlesen kann
    und die Menschen, in deren Sprachen ich es vortrage, verstehen, was ich ihnen vorgelesen habe.

    … und es ist vollkommmen egal, ob es die europäischen, afrikanischen, asiatischen, hebräisch-arabischen
    oder ESKIMO oder PYGMEN-Sprache handelt … kann ich alle vorlesen! und doch Gar Kein Einziges Wort Verstehen!!!

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