bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » Ich glaube, daß ich nichts glaube

Ich glaube, daß ich nichts glaube

(Ludwig der Träumer) Gott sei Dank bin ich Atheist und glaube an gar nix – so glaube ich! Das schützt mich vor irgendwas – vor allem an den Irrglauben, daß etwas falsch an meinem Glauben sein könnte, an den ich glaube. Glauben ist die Verdrängung der Eigenverantwortung aus dem jetzigen Leben, das sein Glück in ferner Zukunft – vlt. in Gottes Schoß aus dem Märchen des Schlaraffenlandes finden will. Zurück in die Zukunft nenne ich diesen Gedanken. Da ist der Wunsch nach vorwärts in die Vergangenheit schon realer – also glaubhafter, weil bereits erfahren und nicht mehr des nebulösen Glaubens bedarf. Aber wo bleibt dann der Fortschritt der Schöpfung? Früher war alles besser, hören wir allenthalben. Warum haben wir es dann aufgegeben? Ja, weil es vlt. doch nicht der inneren / schöpferischen Seele der Erdenbewohner entsprach.

Zurück in die Zukunft, scheint mir nach einiger Überlegung in Ludwigs Braukeller der bessere Weg zur Menschwerdung. In den Worten Erfinden und Entdecken liegt der Schüssel. Es gibt nix neues im Universum. Es muß nur gefunden und entdeckt werden. Im ständigen Entdecken – Erfinden neuer Möglichkeiten, die Welt – unsere Umwelt im Sinne des Erfinders zu gestalten, liegt die Kraft der Schöpfung. Nicht in deren Zerstörung durch ihre Allmachtfantasien posaunen, die derzeit einige Verirrte aus dem Wahnsinn, Gott spielen zu wollen. Sie kriechen inzwischen atemlos aus ihren Löchern, schreien ihren Great Reset gnadenlos der Schöpfung überlegen raus und maskieren, impfen die Menschen, die noch an Vorwärts in die Vergangenheit glauben. Sie haben sich selbst dadurch demaskiert. Der Mensch, der derzeit eine Maske aufzieht um keinen Ärger zu bekommen, wird sie in Kürze aus dem Tempel jagen. Das kleine Arschloch ist gar nicht so dumm wie es daherkommt. Ein kleiner, klitzekleiner Schritt fehlt jedoch noch. Die Great Resetter müssen noch einen draufsetzen im Sinne der Tyrannei – noch mehr Maßnahmen und Elend verordnen. Erst dann hat das kleine Arschloch kapiert, daß es kein Vorwärts in die Vergangenheit – der Tyrannei mit dem jonglieren der Schuld und Angst mehr gibt. Der Apfel wird genüßlich aufgegessen. Adam und Eva braten die Schlange mit Olivenöl und Kräutern aus dem Garten Eden. Aus der Schlangenhaut werden sehr angenehme Schuhe, die uns in die wunderbare Zukunft tragen. Daran glaube ich, obwohl ich nix glaube.

Hin und wieder geißl‘ ich mich und geh‘ hart mit mir ins Gericht
Und befrag‘ mich hochnotpeinlich, ob ich glaube oder nicht
Nur ein bißchen Folter und schon erpress‘ ich mir den Beweis
Dass ich erstens gar nichts glaube und zweitens gar nichts weiß
Ich glaub‘ nur, dass wenn es ihn tatsächlich geben sollte
Er, was hier in seinem Namen abgeht, gar nicht wollte!
Erstmal glaub‘ ich, dass die Weihwasserbeckenfrösche ihn stören
Und die viel zu großen Häuser, die angeblich ihm gehören
Glaubt ihr denn, er ist auf Lakaien und Grundbesitz erpicht?
Ja-Sager und Immobilien?
Ich glaube nicht!

Ich glaub‘ nicht, wenn es ihn wirklich gibt, dass er’s überaus liebt
Dass sich jemand hartnäckig als sein Stellvertreter ausgibt
Und sich für unfehlbar hält. Ich glaub nicht, dass es ihm gefällt
Dass man ihm krause Ansichten als ’sein Wille‘ unterstellt
Ich verwette mein Gesäß: Brimborium und Geplänkel
Mummenschanz und Rumgeprotze gehn ihm auf den Senkel
Dieses Ringeküssen, diese selbstgefäll’gen Frömmigkeiten
Dies in seinem Namen Eselei’n und Torheiten verbreiten
Glaubt ihr, dass er will, dass irgendwer an seiner Stelle spricht?
Irgend so ein kleines Licht?
Ich glaube nicht!

Ich glaub‘ nicht, dass er in seiner Weisheit, seinem ew’gen Rat
Sowas Abartiges ausgeheckt hat wie den Zöllibat
Denn sonst hätt‘ er sich zum Arterhalt was andres ausgedacht
Und uns nicht so fabelhafte Vorrichtungen angebracht
Welch ein Frevel, daran rumzupfuschen, zu beschneiden
Zu verstümmeln! Statt sich dran zu erfreu’n, dran zu leiden!
Und wenn Pillermann und Muschi nicht in den Masterplan passen
Glaubt ihr nicht, er hätt‘ sie schlicht und einfach weggelassen?
Glaubst du Mensch, armsel’ger Stümper, du überheblicher Wicht
Dass du daran rumschnippeln darfst?
Ich glaube nicht!

Ich glaub‘ nicht, dass ihm der Höllenlärm etwas bedeutet
Wenn man in die göttliche Ruhe hinein die Glocken läutet
Ich bin sicher, dass er es als schlimme Lästerung betrachtet
Wenn man, um ihn zu bestechen kleine Lämmerchen abschlachtet
Und er muss sich sofort übergeben, denkt er nur ans Schächten
Oder an die schleim’gen Heuchler, an diese gottlosen Schlechten
Die scheinheilig die Kinderlein zu sich kommen lassen
Und ihnen in die Hose fassen!

Ich glaub‘ nicht, dass er in euren pompösen Palästen thront
Ich glaub‘ eher, dass er beim geringsten meiner Brüder wohnt
Eher bei den Junkies, bei den Trebern im Park als in Rom
Eher in den Slums, den Schlachthöfen, den Ghettos als im Dom
Im Parterre bei Oma Krause, in der Aldi-Filiale
Eher auf dem Straßenstrich als in der Kathedrale
Wo Schiefköpfige, Händeknetende Schuldgefühle schüren
Eitel, selbstgerecht, als würden sie IHN an der Leine führen
Eher als in eurer düstren, modrig-lustfeindlichen Gruft
Sitzt er unter freiem Himmel in der lauen, klaren Luft
Neben mir auf der Bank vor der Gartenlaube
Bei einer Flasche Deidesheimer Herrgottsacker
Ja, ich glaube! Ja, ich glaube! (Reinhard Mey)


20 Kommentare

  1. “ Glauben“ bedeutet für mich nicht Wissen…..
    Banal und einfach ausgedrückt. Wobei „Wissen“
    immer ein relativer Begriff ist, denn dieser sollte
    theoretisch und auch praktisch
    immer Synchron laufen….
    Mit den Begriffen Metapher-Hypothetische Annahmen
    und Glauben sowie Vermutungen, sind
    eben weit entfernt vom Wissen, wobei unser Wissen
    auf der physikalischen Ebene extrem eingeschränkt ist.
    Was über bleibt nennt man Glaube und wenn der nichts bringt
    besteht eben noch die Hoffnung 🙂

    Gefällt mir

  2. Gernotina sagt:

    Ich glaub auch nicht, dass Menschen so etwas tun können (vorwärts in die Vergangenheit) – ich glaub es einfach nicht – und dann hat es auch nicht stattgefunden, wenn ich es nicht glaube.

    https://christiansfortruth.com/flashback-1955-unsolved-jewish-ritual-murder-of-5-chicago-children/

    Gefällt mir

  3. Gernotina sagt:

    Aus Johann Gottfried Herders Schrift „Gott“ – hatte nach „Panentheismus“ gesucht, weil Hebbel Panentheist war und das Gedicht entdeckt:

    http://www.zeno.org/Literatur/M/Herder,+Johann+Gottfried/Theoretische+Schriften/Gott.+Einige+Gespr%C3%A4che+%C3%BCber+Spinoza%27s+System+nebst+Shaftesbury%27s+Naturhymnus/Erstes+Gespr%C3%A4ch

    THEOPHRON. Eben fällt mir eine Ode in die Hand: An Gott, von einem Atheisten.

    PHILOLAUS. Von Spinoza?

    THEOPHRON. Der war kein Dichter; von einem Atheisten, der des Atheismus wegen verbrannt ward.

    PHILOLAUS. Und eine Ode auf Gott machte? ich will sie lesen. …

    Gott
    Durchwebt von Dessen Odem, der ewig lebt,

    Von Dessen Gluth gezündet, der nie erlischt,

    Entbrennt die Seele, schwingt den Fittig,

    Steiget in nimmer erflogne Höhen,

    Und strebet mühsam aufwärts zum Throne Deß,

    Den keine Zunge nannte, kein Hymnus sang,

    Den keine Schranke grenzt noch enget,

    Nicht des Beginns, noch des Endens Schranke.

    Er ist der Wesen Urgrund und ist ihr Ziel,

    Sein eigner ew’ger Urgrund, sein eignes Ziel,

    Beginnt, begrenzt, beschränkt sich selber,

    Grenzenlos zwar und beginn- und endlos.

    Ganz, ungetheilt, untheilbar und unverrückt,

    Erfüllt sein Wesen jeglichen Atomus

    Des ungemessnen Raums und jeden

    Stiebenden Tropfen des Zeitenstromes.

    Ihn deckenhohe Tempelgewölbe nicht,

    Ihn fassen nicht die Himmel, die Erden nicht;

    Frei, unumhüllet, ungefesselt

    Waltet und herrscht er im großen Alle.

    Sein Will‘ ist That. Wer steuert dem Mächtigen?

    Wer hemmt den Unrückrufbaren? Groß ist er

    Und gut, nicht mit der Meßkunst Größen,

    Nicht mit der Güte der Sittenlehren.

    Stracks, flugs, im Hui geschiehet, was er gebeut.

    Das Weltall schlief des eisernen Nichtseins Schlaf;

    Er rief: Erwache? Schnell erwachend

    Rafft‘ es sich auf und erstaunt‘ und kniete.

    Sein alldurchdringend Auge durchschaut das All

    Und hegt und trägt, bewahret und wärmet es.

    Allmächtig herrscht sein Wink, allmächtig

    Waltet des Schrecklichen hohe Brane.

    Dich fleh‘ ich, Guter! lächel‘ auf mich herab!

    Mit Demantketten binde mich fest an Dich!

    Bei Dir, bei Dir ist volle Gnüge,

    Einzig bei Dir, und bei keinem Andern!

    Wohl Dem, der Dich ergreifet, an Dich sich hängt.

    An Dich sich innig schmieget, Dich fest umflicht!

    Dich habend, Vater, hat er Alles,

    Alles, was sättigt, und was beseligt.

    Du, Du entzeuchst Dich Keinem, der Dein bedarf,

    Freiwillig schenkst Du Jeglichem Jegliches;

    Dich selbst, der war und ist und sein wird,

    Ewiger, schenkst Du dem frommen Fleher!

    Du bist dem Müherliegenden Nerv und Mark,

    Und bist dem Klippenscheiternden Bucht und Port,

    Und bist der durstgeborstnen Lippe

    Lechzender Wanderer Quellenkühle.

    Du bist der Arbeitseligen süße Ruh‘,

    Bist unsern Busen Frieden und Freudigkeit

    Bist jeder Schönheit Urgebilde,

    Jeglicher Trefflichkeit ew’ge Urform.

    Bist Zahl und Maß und Zirkel und Harmonie

    Und Pracht und Ordnung, Hoheit und Majestät,

    Bist unsre Wonne, unsre Wollust,

    Unsre Ambrosia, unser Nektar.

    O Du, der Wahrheit Richtscheit, des Rechtes Norm,

    Des Guten Bleischnur, heiliges Urgesetz,

    Du, unsre Hoffnung, unsre Weisheit,

    Leuchtende Fackel des irren Geistes!

    Glanz, Lichtstrahl, Würde, Hoheit, wie sing‘ ich Dich!

    Licht, Liebe, Leben, Labsal, wie feir‘ ich Dich!

    Der Summen Summe! All das Allen!

    Einziger, Ewiger, Größter, Bester!

    Gefällt 1 Person

  4. Gernotina sagt:

    Wär nicht das Auge sonnenhaft, die Sonne könnt es nie erblicken; läg nicht in uns des Gottes eigne Kraft, wie könnt uns Göttliches entzücken? (Johann Wolfgang von Goethe)

    Gefällt 1 Person

  5. Die Vergangenheit lehrt uns:

    „Im Menschen sind Geschöpf und Schöpfer vereint: im Menschen ist Stoff, Bruchstück, Überfluss, Lehm, Kot, Unsinn, Chaos; aber im Menschen ist auch Schöpfer, Bildner, Härte des Hammers, Göttlichkeit und der siebte Tag – versteht ihr diesen Gegensatz?“ (Friedrich Wilhelm Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, Siebtes Hauptstück / 214.)

    Die Essenz der Gegensätze erfahren wir – wenn überhaupt in der Zukunft. Die Wahrheit und auch die Falschheit wird im Jetzt bestimmt und gestaltet die Zukunft – so meine Einsicht in die Schöpfung.

    »Wie könnte Etwas aus seinem Gegensatz entstehn? Zum Beispiel die Wahrheit aus dem Irrthume? Oder der Wille zur Wahrheit aus dem Willen zur Täuschung? Oder die selbstlose Handlung aus dem Eigennutze? Oder das reine sonnenhafte Schauen des Weisen aus der Begehrlichkeit? Solcherlei Entstehung ist unmöglich; wer davon träumt, ein Narr, ja Schlimmeres; die Dinge höchsten Werthes müssen einen anderen, eigenen Ursprung haben, – aus dieser vergänglichen verführerischen täuschenden geringen Welt, aus diesem Wirrsal von Wahn und Begierde sind sie unableitbar!“ (ebd. Erstes Hauptstück / 2.)

    Die Dinge des höchsten Wertes müssen also einen anderen Ursprung haben als in der Vergangenheit gelernt oder in die Zukunft projiziert. Warum wohl haben wir die Geburtswehen unseres Ursprungs vergessen und lassen uns durch Prognosen – das Programm der künftigen Handlung irreleiten? Vermutlich liegen sie nur im jetzigen Handeln. Könnte es sein daß sich die Gegensätze wie Parasiten bedingen, zum Spaß der Götter?
    Gott ist nicht tot. Er hat ausschließlich Parasiten geschaffen die sich bis zur Sintflut gegenseitig zerstören und sie dann über die Arche Noah in die nächste Runde der Evolution retten. Wäre ich heute Nietzsche, so würde ich behaupten, Gott war das erste Arschloch. Leider haben wir nur das eine Universum, in dem solche Spielchen möglich sind.

    Oder doch nicht? In der Gegenwart, in dieser ultimativen Geschichte wird unser Schicksal ausgemacht. Denken wir uns ein angenehmeres Universum um das Paradies auf Erden zu gestalten. Es soll viele davon außerhalb von diesem Idiotenuniversum geben. Packen wir es an. Sei es nur in den Träumen – sie werden wirken.

    Gefällt mir

  6. Gernotina sagt:

    Ludwig der Träumer

    Sollte es vielleicht einen speziellen Sinn haben, dass Du gerade in diesem (geschlossenen) Universum als lebender Mensch auf einem heimgesuchten Planeten namens „Erde“ Dich als lebend und wirklich empfindest und nicht in einem so schön erträumten Paralleluniversum unter all den zahllosen Universen ?

    Das Fenster ist klein, Zufälle gibt es nicht und somit gehe ich davon aus, dass es etwas mit Deinem ganz persönlichen freien Willen zu tun hat.
    Gutes Gelingen der einst vorgenommenen Aufgabe!

    Über den Kosmos und unzählige Universen im Raum – gelungene Zusammenstellung nach der Neu-Offenbarung (nur erweitert, nicht im Widerspruch zur „Altoffenbarung“ stehend) durch Jakob Lorber – enthält Videos über das Weltall und eine andere Perspektive als die üblichen Theorien, die immer wieder verworfen und überarbeitet werden müssen – wie das halt so die Natur vom Menschen aufgestellter „wissenschaftlicher“ THESEN ist. Die meisten menschlichen Theorien diesbezüglich sind vorläufig und „sterblich“. Nur dauert die Hybris meistens solange, wie der verantwortliche Lehrstuhlinhaber lebt und wirkt.

    Eine recht anregende Präsentation (meine Meinung)… , um einen Eindruck von der Größe der Schöpfung zu gewinnen:

    https://www.jakob-lorber-bilder.de/Das_Universum-Genesis/das_universum-genesis.html

    Wünsche Freude beim „geistigen Fliegen“!

    Gefällt 1 Person

  7. Gernotina sagt:

    Dieser Künstler steht Hinter der Präsentation des Weltalls nach Jakob Lorber:

    https://www.jakob-lorber-bilder.de/Bilder/bilder.html

    Gefällt mir

  8. Thom Ram sagt:

    Gernotina, oh ja, haha, herrlich, was da skizziert wird.

    Der Witz für mich: Im Grundzuge altbekannt. Als Kind fiel es mir zu.
    Als ich Kunde von Atomen bekam, darüber sinnierte, dachte ich es mir, analog zu Jakob Lorbers Bild: Jedes uns bekannte kleinste Teilchen ist ein Universum. Und in diesem Universum enthält jedes kleinste Teilchen ein Universum. Und so weiter und unendlich.
    Dann musste ich meine Gedanken stoppen, denn ich merkte, daß ich überzuschnappen drohte. Ja, und daß unser Universum auch nur ein Kügelchen in einem übergeordneten Universum ist, das war mir natürlich auch klar.

    Dies Modell begleitet mich bis zum heutigen Tage und fragen tu‘ ich mich schon, wie es kommen konnte, daß ich selber die Idee gebar.

    Gefällt 1 Person

  9. Thom Ram sagt:

    Uhu 14:29

    Ja. Sagenhaft.
    Und ich hatte das enorme Vergnügen, in Lenzburg, vor Urzeiten, muß vor 2000 gewesen sein, fraktale Entwickelungen per Orgel akustisch zu untermalen. Vielleicht so die 40 Minuten.
    Der Film mit den Fraktalen war streng privat, sozusagen geheim…warum, weiß ich noch heute nicht. Vielleicht wusste der Besitzer, daß Solcherlei nicht unter das gewöhnliche Volk kommen sollte.

    Gefällt mir

  10. Du bist ja Musiker. Kannst du da nicht mal eine „fraktale“ Musik komponieren?

    Gefällt mir

  11. Gernotina sagt:

    Ja, Thomram, „Wie oben, so unten“ (Hermes Trismegistos), kennen wir! … von „großen Schöpfungsmenschen“ bis zur kleinsten Zelle, bis dahin, wo Teilchen aufhören, Materie zu sein … immer die gleiche Ordnung, gleiche Prinzipien.

    Und hier etwas zur früheren Lage von Orten im alten Palästina oder Kanaan – vieles hat sich verändert, manches wurde gefaked:

    Klicke, um auf Die_Lage_der_Orte_in_Pal%E4stina.pdf zuzugreifen

    Gefällt mir

  12. Gernotina sagt:

    Thom, ich denke, dieses Modell ist uns eingeboren, wohl meist ins Unbewusste versunken. An Stellen, wo Gehirn Größenordnugen nicht mehr denken kann, einfach abschalten, umschalten auf Intuition … geistig weiterfliegen. Manche nutzen Pilze, geht aber auch ohne :).

    In den Lorberschriften steht etwas über Menschen (Gemela), denen mittels ihrer geöffneten „geistigen Sehe“ das Universum in einem Sandkorn gezeigt wurde.
    Unsere Körperzellen arbeiten ebenfalls in Verbänden mit höheren Ebenen. Die Ganzheit erscheint dann als ICH-bewusster Mensch, bestehend aus unzähligen „Verbänden“ die mittels Information gemeinsam operieren. So kann man sich vorstellen, was durch feindliche Angriffe auf die Körper der Menschen für Schindluder getrieben wird.
    Alles, was ist, die Glieder eines Leibes; solche Bilder bekommen Leben und Bedeutung – es ist atemberaubend, das Gesamtwerk der Schöpfung.
    Ich denke, u.a. Goethe hat sehr viel davon erfasst, auch sehr viele Mystiker wie Meister Eckhart.

    Gefällt mir

  13. Thom Ram sagt:

    Uhu 17:30

    Ich habe Klavier und Orgel gespielt, könnte hiemit als „Musiker“ betitelt werden, doch wer was ist „Musiker“?
    Die Frage kömmet mir intuitiv so rauf. War Bach mehr Musiker als Picasso oder als Schiller? Ich verstehe selber nicht, warum mir die Frage hochkommt, sie kommt mir so hoch.

    Fraktale Musik komponieren. Uhu, Uhu, Uhu, du gibst mir zu denken.
    Und ich sag dir was, ich sag dir das, was mir da hochkömmet.

    Die fraktalen Entwickelungen, sie sind perfekt. Immer.

    Musik von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, einem Dutzend weiteren noch, sie folgte der fraktalen Idee, machten indes Umwege in der Entwickelung. Was menschlichen Leben entspricht.

    Fraktale Musik komponieren. Hm. Du bist mir ja ein Teufelskerl. Die gibt es schon. Bachs Fuge der vorangegangenen Passagaglia. Reine Fraktur. Fraktur in Reinkultur. Aus dem Einen entwickelt sich das Andere, das Neue ist das Alte und es ist neu.

    Uhu, danke für die Anregung. Saugut. Danke.

    Gefällt mir

  14. Gernotina sagt:

    Graphische Darstellung vom Aufbau des Universums, wie es Jakob Lorber übermittelt hat …
    Unsere Galaxie mit unserem Sonnensystem befindet sich „im linken kleinen Zeh“ des „Kosmischen Menschen“. Das geistige Pendent (jede Form von Materie hat ein geistiges Pendant) jedoch, die „geistige Erde“ befindet sich im HERZEN des „Kosmischen Menschen“.

    Gefällt mir

  15. Gernotina sagt:

    Was wäre, wenn nicht … ? Gut gemacht in Bildern:

    Gefällt mir

  16. Gernotina sagt:

    Mandelbrot Mengen – Fraktale

    Gefällt 1 Person

  17. Gernotina sagt:

    FRIEDRICH NIETZSCHE – DAS TRUNKENE LIED

    Gefällt mir

  18. wie kann ich „es erklären“???

    Ich denke, daß du weißt, was ein *ton-tauber* Mensch ist (???)

    Ich bin *ton-taub* = ich kann die verschiedenen TÖNE „einfach“ nicht unterscheiden,
    weil ich Töne nun einmal nicht hören kann. Für mich ist „alles“ Gleich-Ton, bzw. Gleich-Klang:

    Ich kann dir einfach nicht sagen, ob du gerade eine ‚C‘ ‚D‘ oder ‚fis* gespielt hast —
    ALL die schöne Musik – immer gleicher Klang, immer gleicher Ton …
    und seltsamerweise kann ich dennoch komponieren – kann
    aber dazu nicht eine einzige Note schreiben, weil ich
    einfach nicht weiß, welche das denn sein soll!

    Metapher: Ich bin wie ein SEHENDER, der keine Farben erkenne kann —
    also wie ein HÖRENDER, der halt keine Töne erkenne kann.
    ————————————————————————————————–

    Weißt du, daß ich dich mit „den Großen der Musik“ GLEICHSETZE ???

    Weißt du auch warum???

    WEIL du — vielleicht „nur“ auf einer Orgel – die das komplizierteste „Musikinstrument“ IST,
    das der MENSCH entwickelt hat — ALLES „perfekt“ – sogar mit der Taubheit deiner Ohren,
    die dir widerfahren ist, „VORTRAGEN“ kannst!!!

    NIEMALS NIE und NIX
    hätte sich „zu dir ein ***Petr Eben*** einfinden können,
    wenn er nicht — wie auch immer — deine Genialtität und PERFEKTION erkannt hätte,
    mit der du die Orgel BEHERRSCHST !!!
    https://bumibahagia.com/2021/06/01/atemberaubendes-weit-abseits-vom-schus-petr-eben-okna/

    Vor dir hat NIEMAND die Orgel BEHERRSCHT wie du …
    und es werden wohl noch einmal ein paar Jahrhunderte vergehen,
    bis jemand – wie du – geboren wird, der es dir GLEICHTUT oder sogar besser kann.

    … Ich habe einen Freund, der JEDES Instrument – selbst die Orgel oder die Geige – spielt …
    Er kann sogar jede Stimme eines Menschen nachmachen und beherrscht jeden Ton, den
    ein Opernsänger oder eine Opernsängerin vortragen kann — egal welches Geräusch ihm
    zu Ohren kommt, kann er einem sagen: „Das war aber jetzt ein *E*“!

    Ich denke, daß selbst du BEGEISTERT wärst, wenn du ihn Orgel oder die Geige spielen
    hören könntest … wozu er seine Stimme einsetzen kann, daß man sich vorkommt, wie in
    einer anderen Welt, weil er zwei verschiedene Stimmen gleichzeitig „singen“ kann:
    Eine aus der „Nase“ und eine aus dem „Rachen“!
    ————————————————————————————————————————
    „Fraktale Musik komponieren. Uhu, Uhu, Uhu, du gibst mir zu denken.
    Und ich sag dir was, ich sag dir das, was mir da hochkömmet.

    Die fraktalen Entwickelungen, sie sind perfekt. Immer.

    Musik von Bach, Mozart, Beethoven, Brahms, einem Dutzend weiteren noch,
    sie folgte der fraktalen Idee, machten indes Umwege in der Entwickelung.
    Was menschlichen Leben entspricht.

    Fraktale Musik komponieren. Hm. Du bist mir ja ein Teufelskerl. Die gibt es schon.
    Bachs Fuge der vorangegangenen Passagaglia. Reine Fraktur. Fraktur in Reinkultur.
    Aus dem Einen entwickelt sich das Andere, das Neue ist das Alte und es ist neu.

    Uhu, danke für die Anregung. Saugut. Danke.“

    Ich denke, daß die *Fraktale Musik* „verloren gegangen ist“!,

    weil niemand mehr auf einer Harfe mit zehn Saiten spielen kann und
    es deshalb ‚quasi‘ verunmöglicht ist, *frakatal* komponieren zu können.

    Ich denke, daß der Mensch erst dann wieder *fraktal* komponieren kann,
    wenn er wieder erlernt auf einer Harfe mit zehn Saiten zu spielen.

    Die *Harfe mit den zehn Saiten* wird nur ein einziges Mal in der Bibel erwähnt.

    … und zwar in Psalm 144 –
    den ich während der „Großen Folter *an* meinem Leben in Englisch gelesen,
    gebetet, vertont und jeden Tag gesungen und in meinem Herzen mit mir getragen habe.

    Sozusagen: Das *Fraktal* der „Harfe mit den zehn Saiten“ „lebte“.

    Aber möglicherweise weißt du,
    was die „Harfe mit den zehn Saiten“ „ist“ oder bedeutet.

    Manchmal „texte“ ich Gedichte — dazu kommt auch noch eine Melodie.

    Sowohl der Text als auch die Melodie dazu, „höre“ ich:
    Text und Melodie „kommen einfach so aus *mir* heraus“,
    wobei die Melodie „zum Text“ bisher immer dem „Text“ folgte;
    wobei schon der Text *in sich selbst* eine vollkommene Harmonie darstellt.

    Text und Melodie sind sich dabei „selbstähnlich“ – also *fraktal*.

    ————————————————————————————
    Ich hoffe, mein Text war jetzt nicht wieder mal „zu lang“!

    Hier noch einer meiner Texte, die einfach so entstanden sind:

    AGAPE

    Liebe die mein Sein durchflutet

    meine Freundin Duft der Rose

    wie ein Licht aus fernen Welten
    gleich dem Himmel weit und groß
    unermesslich tiefes Meer

    heller als die Sternlein funkeln
    glänzender als jeder Stern

    Liebe wärmender als jede Sonne
    Reich und reicher du dich schenkst

    deine farbenfrohen Lillienkleider
    mich ganz seidenweich umschmiegen
    labend warm an deinem Busen

    goldner Staub von deiner Schönheit
    mich dein Frieden sanft umstreicht

    still und lieblich zärtlicher
    wie des Lebens Atem Hauch

    Wonne schönster Morgenstern
    süßer lieblich Trank der Freude

    Gefällt mir

  19. Vollidiot sagt:

    Fraktale

    Überall, im Größten wie im Kleinsten, kann man den Geistern der Bewegung und denen der Form zuschauen,
    Nicht nur denen, unsere Augen sind ja sonnenhaft……………….
    Unser Hirn ist sowas ähnliches, wir müssen’s nur so machen, wie wir es mit den Augen und den Ohren gemacht haben, bei denen kann man die erfolgreiche und temporär notwendige physische Konfiguration als Entwicklungsschritt ablesen. Fürs Geistige ehmt.
    Denn, wie es ein kluger Chopf mal sächte, ohne Geischt keine Materie und ohne Materie kein Geischt.
    Den Zugang zum Geischt über das was was der Mensch sein Eigen nennt, Materie und Hirn, soll verhindert werden – da wirken viele mit.
    Macht nichts, ja nicht eifern und Geduld haben (Glaube), swerd scho wern.
    Die vielen kleinen und sehr kleinen Teufelchen (Kräfte der Materie) in uns versuchen die Verharrungskräfte aufzubauen.
    Dem entgegen gibt es die anderen Bürschchen, die uns das Blaue vom Himmel erzählen (Morgen CO2-frei, und alles ischt gut).
    Auch der Atheist ist ein gläubiger Mensch, wir sollten ihn als solchen achten, meist glaubt er mehr als er sich zugesteht.
    Alles in des Lebens langem Kampfe ischt Erkenntnis.
    Und hier greift erbarmungslos die Liebe ein – sie gibt jedem sehr, sehr viel Zeit.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: