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Nichts ist von Dauer, das Leben ist ein Fluss…

von Angela, 02.02.2021

Unser Leben, unser Alltag hat sich aufgrund von politischen Einschränkungen radikal verändert und immer noch ist kein Ende abzusehen.

Obwohl für viele BB´ler der Grund für all die Einschränkungen ganz klar zu sein scheint ,(NWO ?) frage ich mich immer noch, ob reine Machtgier oder persönliche Angst der Grund für die vollkommen überzogenen Maßnahmen ist. Haben die Politiker selbst Angst vor dem Virus  ( glauben sie an ihre eigenen Worte?) oder haben sie eher Angst , eines Tages für ein Nichtstun verantwortlich und verurteilt zu werden? 

Immer  lauter hört man die Stimmen von Psychologen, die von vielen Depressionen , Suiziden berichten und auch Wutanfälle, ob in der Ehe, der Familie oder  der Gesellschaft in erschreckendem Maße feststellen.

Demgegenüber setzen viele Psychologen mit ihren Ratschlägen  auf  eine Haltung des POSITIVEN DENKENS. Wir sollen uns auf unsere Familie besinnen, auf die Hoffnung, dass eines Tages alles vorbei ist, uns entspannen und schöne Aktivitäten fördern.

Obwohl all das natürlich sehr gut und hilfreich im Alltag sein kann, heißt Positives Denken einfach, dass alles Negative ins Unbewusste verdrängt und das Bewusste mit positiven Gedanken konditioniert wird.  Doch es gibt einen Haken dabei: Das Unbewusste ist neunmal stärker ist als das Bewusste. Deshalb verstärkt sich das Unbewusste eher noch. Es mag sich nicht auf die alte Weise zeigen, aber mit Sicherheit  wird es neue Wege finden, sich auszudrücken.

Positives Denken wurde von einer christlichen Sekte in Amerika erfunden, die sich „Christliche Wissenschaft“ nannte. Sie lehrte, dass alles, was in unserem Leben geschieht, lediglich eine Gedankenprojektion ist. Wer reich sein will, möge es sich vorstellen ,- und er zieht alles Gewünschte an, wird reich, gesund, hat viele Freunde… etc.  Dale Carnegie war einer der größten Verfechter dieser Lehre. Vor einigen Jahren gab es einen großen Bestseller von Rhonda Byrne “ The Secret“, der millionenfach verkauft wurde, bis die Leute merkten, dass „DAS GEHEIMNIS“ ( der gedanklichen Wunschvorstellung )  so nicht funktionierte.

Das „Positive Denken“ und unsere Meinung, dass Negatives, welches wir denken, dann auch passiert, ist ein oberflächlicher Weg , obwohl es bei ein paar Problemen  helfen kann. Insbesondere können Dinge, die wirklich durch Gedanken kreiert werden,  verändert werden.

Aber das ganze Leben wird nicht durch unser Denken kreiert.

Positives Denken, wobei jeder als negativ empfundene Gedanke sofort durch einen positiven ersetzt wird, kann sogar gefährlich sein. Ich habe solch einen Fall vor vielen Jahren erlebt, er endete in einer Art von Verwirrung und Wahnsinn. 

Die Lösung besteht nicht darin, die negativen Emotionen zu verdrängen,sondern, sie zu beobachten, und dann freizulassen. Es geht darum, ein Bewusstsein zu schaffen, das weder positiv, noch negativ ist, ein reines Bewusstsein.

Wer eine negative Vorstellung verdrängt, zum Beispiel Wut auf einen Menschen, einen Politiker etc.  und sich bemüht , die Energie in etwas Positives zu verwandeln, Liebe und Mitgefühl zu empfinden, wird sehr schnell merken, dass er sich etwas vormacht.

Wir haben Tausende von negativen Gefühlen im Leben. Viele Dinge mögen wir nicht, oder uns selbst, oder die Situation, in der wir leben. Dieser ganze Müll sammelt sich unaufhörlich im Unbewussten an und mit positivem Denken wird an  der Oberfläche  ein Heuchler geboren, der sagt: “ Ich liebe alle Menschen, Liebe ist der Schlüssel zur Glückseligkeit“………  Doch wird  man im Leben eines solchen Menschen  Glückseligkeit finden? Wohl kaum. 

Wut, Traurigkeit und Depression sind sich sehr ähnlich:

Wut ist aktive Traurigkeit, Traurigkeit ist passive Wut . Sie unterscheiden sich nur wenig voneinander.

An sich ist Wut nichts Schlechtes. Tatsächlich sind die Menschen, die wütend werden können und ihre Wut im nächsten Moment schon wieder vergessen haben, wirklich gute Menschen. Jeder kann sie als freundlich, lebendig, liebevoll und mitfühlend erleben.

Aber Menschen, die ständig ihre Emotionen zurückhalten, sie immerfort kontrollieren, sind gefährlich. Sie versuchen, den Anschein zu erwecken, besonders lieb und fromm zu sein, aber man kann die Wut in ihren Augen, in ihrem Verhalten, in ihren Kommentaren erkennen. Wut ist kein Fehler, sie ist menschlich. Sie kommt einfach in einer Situation, in der man provoziert wurde in einem hoch und da man lebendig ist, antwortet man darauf. Ein Mensch, der in der Gegenwart lebt, ist manchmal wütend, manchmal traurig, manchmal glücklich. Aber er wird diese Zustände nicht ewig mit sich herumschleppen.

Doch eine Person, die sehr kontrolliert ist und keine Emotionen in sich zulässt, alles mit positvem Denken zudeckt, ist sehr gefährlich. Wenn ein solcher Mensch beleidigt wird, wird er nicht wütend, sondern hält die Gefühle zurück. Doch mit der Zeit wird sich so viel Ärger ansammeln, dass etwas sehr Böses geschehen kann.

Depressionen sind vor allem eine Erscheinung unserer Zeit und sie sind entstanden, weil die Menschen kein Morgen mehr erkennen können. Alle politischen Ideologien sind fehlgeschlagen. Es wird niemals Gleichheit unter den Menschen geben, es wird auch niemals die Zeit kommen, in der es keine Regierungen mehr gibt, es besteht keine Möglichkeit, dass sich alle Träume erfüllen. Das wirkt auf viele wie ein großer Schock.

Früher war das anders, die religiösen Führer, die Retter und politischen Utopisten versprachen den Menschen alle möglichen Freuden in der Zukunft. Die Welt war voller Begeisterung und vor dem Hintergrund vieler Träume verblasste das gegenwärtige Leiden.  Die Menschen waren  damals nicht depressiv. Heute ist man erwachsener geworden und weiß, dass es kein Paradies gibt und dass kein Retter je erscheinen wird. Das ist ein wichtiger Grund für Depressionen.

Worin besteht nun der Ausweg?

Ich denke, als Erstes sollte man im Leben den Sinn im gegenwärtigen Moment finden. Wir wollen uns ein Leben voller Liebe und Freude erschaffen und Gleiches ausstrahlen.Wenn dann das Außen feindselig ist und beschränkt wird, ist es immer noch möglich, sich in eine neue Richtung aufzumachen. Diese neue Richtung liegt in unserem Inneren und sie steht uns schon seit Urzeiten zur Verfügung.

Achtsamkeit ist das Schlüsselwort. Wenn wir unsere Emotionen , seien es Wut, Hass, Angst oder Ablehnung einfach ansehen, ohne uns darin zu verstricken, werden sie sich verändern und verschwinden, denn sie kommen nicht uneingeladen. Jedes Mal, wenn eine negative Emotion in uns entsteht, besteht die Chance, reine Energie zu erfahren.  „Energie ist Freude“, wie William Blake sagt, einfache Energie. Aber wir erlauben unserer Energie meist nicht, rein zu sein, Sie ist immer mit Wut, Hass, Liebe, Gier oder Verlangen verknüpft. Alle Emotionen, die in uns aufsteigen, sind eine wundervolle Gelegenheit , durch einfache Beobachtung tiefer zu gehen und bewusster zu werden.

Wer achtsam ist, dem geschehen überall Wunder und sein wirkliches , essenzielles Leben  gestaltet sich unabhängig  von äußeren Ereignissen und negativen Emotionen.

Angela


40 Kommentare

  1. Macht und Profitgier verbunden mit hochkrimineller Energie
    sind die Säulen für ihr Tun und Handeln und ihrer „Vorgaben sowie Regelungen“
    Wenn sie jetzt mit ihren Macht Spielchen durchkommen
    dann hat die jetzt hier Lebende Bevölkerung nichts mehr zu Lachen
    Wenn Joseph Göbbels ,dass sehen könnte
    was die heute alles anstellen um die Bevölkerung unter ihre Knute zu bekommen,
    dann würde er blass vor Neid werden .
    Allerdings haben sich im Verhältnis zu früher, die psychologischen Methoden geändert
    um das Ziel zu erreichen ….

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. haluise sagt:

    partei-po lit iker fütchten, ihre diäten NICHT/NIE WIEDER aufstocken zu können

    sie sind sich wohl garnicht bewusst, dass sie selbst den zorn des volkes überreizen und befreien … luise

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  4. Angela sagt:

    Zitat aus meinem Artikel: “ Früher war das anders, die religiösen Führer, die Retter und politischen Utopisten versprachen den Menschen alle möglichen Freuden in der Zukunft. Die Welt war voller Begeisterung und vor dem Hintergrund vieler Träume verblasste das gegenwärtige Leiden. Die Menschen waren damals nicht depressiv. Heute ist man erwachsener geworden und weiß, dass es kein Paradies gibt und dass kein Retter je erscheinen wird. Das ist ein wichtiger Grund für Depressionen“ …..

    Und ist es nicht auch mit der Hoffnung auf den Lichtbringer Trump so ähnlich? Erst einmal in seinen Erwartungen enttäuscht, gibt es immer noch für viele eine Möglichkeit, um sich aus einer depressiven Stimmung zu befreien. Nämlich die Hoffnung , Hoffnung auf eine Wiederkehr, Hoffnung auf eine Änderung der Umstände, auf das Militär, Hoffnung auf ein Wunder…. die Hoffnung stirbt nie und so geht es immer weiter und weiter….
    Negative Emotionen wie Enttäuschung werden häufig verdrängt und durch Hoffnung auf die Zukunft ersetzt, ein ewiger Kreislauf.

    Angela

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  5. Bettina März sagt:

    Finde den Beitrag sehr gut Angela,
    es ist wirklich wichtig, Emotionen auch Gefühle rauszulassen, natürlich bis zu einem gewissen Punkt, d. h. ohne das der andere körperlich zu Schaden kommt. Seelisch kann so manche Lebensform zu Schaden kommen, das wissen wir vorher nicht. Dann ist es erst einmal für den Aufgebrachten gut. Und danach fühlt es sich besser an und manche Menschen sind wieder aufnahmefähig. Emotionen oder Gefühle zu unterdrücken, ist nicht angebracht. So mancher ist deswegen schon Amok gelaufen.

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  6. arnomakari sagt:

    Früher war es auch so, das sagten die Menschen, arbeit macht das leben Süss, und Faulheit stärkt die Glieder, aber das sagten die Reichen um noch Reicher zuwerden, oder arbeit macht das Lebvebn Süss, das machen die Reichen den Armen wies.
    Es ist so wie zu allen Zeiten, mit den Opfergaben oder auch Opferlamm, die Priester sagen wir müssen mehr Opfern, aber warum sagen Sie das, damit Sie mehr Fleisch zu Essen bekommen, denn Schöpfergott und Satan brauchen keine Opfer, das ist von menschlichen Gehirne ausgedacht.

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  7. Mujo sagt:

    Depression ist ja so eine neue Erfindung, wie Corona 😉

    Früher gab es auch, wurde nur nicht so betitelt und man hat nicht die Aufmerksamkeit darauf so Stark gelegt wie heute.
    Heute kommt es auch häufiger vor weil die Menschen mehr Zeit für sich haben, aber oft nicht Wissen wie man damit umgeht.
    Es ist die Leere in einen ohne Perspektiven wie es weiter geht die eine Depression auslöst. Und die kommt ganz besonders dann hoch wenn man nicht beschäftigt ist.

    Eigentlich haben wir heute die ideale Zeit um uns weiter zu Entwickeln auf einer höheren ebene. Alles ist da und leicht zu bekommen. Lassen uns aber noch viel zu leicht ablenken von all den Versuchungen die uns das Leben bietet. Und die unbewussten Programme Laufen weiter und Treiben uns voran weil wir sie nicht sehen oder sehen wollen. Und ist die Gruppe groß genug schaffen sie auch großes wie diese Möchtegern Kaiser in Berlin und München.
    Der Spruch jeder hat den Staat den er verdient bekommt da eine neue Bedeutung.

    Wut ist gleich Traurigkeit stimmt Absolut. Menschen die ständig Wütend sind Kompensieren etwas. Eine kurze Entladung wie ein Gewitter und dann ist wieder gut kann heilsam sein. Ein dauerzustand egal in welcher Richtung ist immer ein Warnsignal der gesehen werden möchte. Wer es nicht beachtet wird irgendwann einmal sich in Körpersymptome zeigen. Krebs ist ein großer Indikator für das was mit der eigenen Welt nicht im Ausgleich ist. Deswegen ist jeder Krebs Heilbar wenn man die Ursache löst.

    Achtsam sein ist ein Schlüssel um etwas zu erkennen. Noch höher sehe ich aber die Freude die der Liebe nahe steht. Alles mit Freude zu machen schafft kein Platz für Trübe Gedanken. Und da man immer den Samen in der Gegenwart setzt was man in Zukunft erntet ist es umso Wichtiger das bewusst zu tun.

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  8. muktananda13 sagt:

    GEDANKEN BESTIMMEN DAS GANZE LEBEN, DENN EXISTENZ IST NUR EIN MULTIDIMENSIONALER GEDANKE.
    Wie man tickt, so lebt man. Das sind deine Sprache, auch Gefühle, Handlungen , das ist dein ganzes Leben! Das Resultat davon bekommt man natürlich zurück- natürlich in Zeit und Raum, irgendwann als neue Person, woanders, mit neuer Identität.
    Wer dies weiß, weiß auch den ganzen Mechanismus dahinter.
    Wer nicht, glaubt nur.

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  9. muktananda13 sagt:

    „Aber das ganze Leben wird nicht durch unser Denken kreiert.“ ????????

    Echt nicht? Denkt bitte mal kurz, aber tiefsinnig nach. Macht bitte das!

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  10. muktananda13 sagt:

    Man wählt immer das , was und wie man denkt. Denn das ganze Leben ist eine kontinuierliche Wahl.
    Oder?

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  11. Wolf sagt:

    @Angela

    „Wer achtsam ist, dem geschehen überall Wunder und sein wirkliches , essenzielles Leben gestaltet sich unabhängig von äußeren Ereignissen und negativen Emotionen.“

    Während der „Corona“-Krise – unabhängig davon – ist mein Leben wesentlich einfacher (leichter) geworden. Man behauptet auch, einer Seele wird nur das zugemutet, was sie ertragen kann bzw. muss.

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  12. Bettina März sagt:

    Muktananda13 01.48 u. 01.51 u. 01.52
    Gedanken auf das Individium; Meine Gedanken, mein Leben, meine Zukunft….. macht Sinn… ist stimmig. Kann ich auch nachvollziehen.
    Obwohl es gibt Menschen, die Alleinsein bzw. Einsamkeit durchmachten und die dachten, nie wieder. Stürzten sich ins Leben..
    Und es gibt Menschen, die wünschen sich Alleinsein und auch manchmal Einsamkeit, aber nicht für immer, und bekommen sie für immer. Und wenn ich heute so denke und morgen so? Und übermorgen und nächste Woche so? Dann kommen Menschen in Dein Leben, die verändern dann alles……….
    Einerseits ein selbstgewähltes Urteil über mein Leben ohne das Äußere oder dann ein nicht selbstgewähltes Leben und ein Urteil über mein Leben?
    Muß noch mehr darüber nachdenken…
    Ansonsten nicht schlecht der Gedankengang, Hat was…
    Ein paar Pluspunkte von meinereiner..

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  13. Angela sagt:

    @ muktananda

    Zitat: „… „Aber das ganze Leben wird nicht durch unser Denken kreiert.“ ????????
    Echt nicht? Denkt bitte mal kurz, aber tiefsinnig nach. Macht bitte das! …

    Ich bin der Ansicht, dass die Gefühle und Glaubenssysteme viel stärker auf unseren Lebensweg einwirken. Denken, welches ja im Verstand entsteht, ist nur ein kleiner Teil des Bewusstseins.

    Angela

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  14. Angela sagt:

    @ muktananda

    Zitat: „… Man wählt immer das , was und wie man denkt. Denn das ganze Leben ist eine kontinuierliche Wahl.
    Oder?.. “

    Als höher würde ich eine nichtwählende Bewusstheit ansehen. Dann kann etwas, was jenseits von negativ und positiv , nämlich etwas, was über beidem steht, entstehen. Und um überhaupt eine Wahl haben zu können, braucht man ein hohes Bewusstsein, ansonsten ist man ein Sklave seines konditionierten Verstandes.

    Angela

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  15. Gernotina sagt:

    Dale Carnegie soll der dunklen Seite angehört haben (kürzlich gefunden), hätte ich früher nicht für möglich gehalten. Auch sogenannte „christliche Sekten“ sind – davon gehe ich aus – in hohem Maße von den Dunklen unterwandert worden – genauso, wie es im Gegenzug die „Lichtseite“ gemacht hat mit der Unterwanderung (über Jahrzehnte) der dunklen Seite, weil es keine andere Möglichkeit gibt, diesen Feind der Menschheit zu bezwingen.
    Am Ende kann man gar nicht (von allen) wissen, wer sauber oder dreckig war.

    Bärbel Mohr mit ihren publizierten Wunschvorstellungen (Bestellungen beim Universum) ist auch schon mit 42 Jahren gestorben, hatte sie sich bestimmt nicht bestellt.
    Diese sehr schlichten Modelle zur erfolgreichen Lebensbewältigung halte ich für eine gezielte Täuschung der dunklen Seite.

    Was die Achsamkeit angeht, auch das nach Innen-Gehen – dies halte ich für ein gutes Instrument für Klarheit und Bewusstwerdung (habe Yoga, Zenmeditation, TM alles praktiziert).
    Ich frage mich nur, wie aus Achtsamkeit allein die so vielbeschworene Liebe hervortreten soll ! Liebe habe ich in anderen Zusammenhängen erlebt,
    nicht durch Achtsamkeit. Meine nicht das übliche Missverständnis (da reduziert) von Liebe, sondern die allumfassende Form, die mit „Ausdehnung“ von Geist und Seele zu tun hat.

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  16. Angela sagt:

    @ Gernotina

    Zitat: „… Ich frage mich nur, wie aus Achtsamkeit allein die so vielbeschworene Liebe hervortreten soll ! …“

    Ich finde die Definition von Liebe, die da lautet: —„Liebe ist das Gefühl des Einsseins mit allem, was ist“ — so wundervoll. Und nur ein achtsamer Mensch kann dieses Einssein wirklich empfinden.

    Angela

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  17. Gravitant sagt:

    Die Dunkelheit wird dazu verwendet, uns zu finden.
    Der Meister, der nur das Licht erfahren hat, ist ein Meister des Lichts.
    Der Meister, der Licht und Dunkelheit erfahren und durchlebt hat,
    ist ein Meister von allem – was – ist, denn die Dunkelheit ist genauso wie Licht.
    Was jeder einzelne Mensch programmieren will,
    bestimmt jeder selbst.

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  18. Gernotina sagt:

    Angela

    Dieses Einssein kenne ich schon aus meiner frühen Kindheit – aufgewachsen auf dem Land und eins mit allem, mit Blumen, Steinen, Bäumen, Tieren – stundenlang am Bach sitzend in der Wiese – auch Einssein mit den Menschen dort. Deshalb konnte ich mir später nicht vorstellen, dass Menschen (wie ich sie als Kind kannte), so Ultra-Böses getan haben sollten … die uns erzählte „Wirklichkeit“.

    Oft hatte ich den Eindruck, dass viele andere dieses Einssein gar nicht kennen, wie ich es erlebt hatte. Später wurde mir bewusst, dass ich von Anfang an geführt worden bin (in Freiheit, mit all meinen Irrtümern) , dies trat immer stärker hervor, je älter ich wurde. Viele Facetten des Lebens fügten sich zu einem Gesamtbild zusammen, das für mich absolut Sinn ergab, der ja meist erst in der Rückwärtsschau erkannt wird.

    So manches könnte man auch nie kreieren mit Gedanken (als Werkzeug), es muss erlebt werden, um verstanden zu werden. Dabei lernt man schließlich auch Gefühle kennen, von denen man nicht wusste, dass sie existieren ;).

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  19. Gernotina sagt:

    „Das Leben ist ein Fluss“ … dies habe ich durch Hesses Siddharta wahrnehmen gelernt, ein stimmiges Bild.

    Guten Gewissens kann ich das Buch „Der wunderbare Weg“ von Scott Peck empfehlen, der im zweiten Kapitel so fundamental und wundervoll (wirklich) über Liebe geschrieben hat, wie ich es von anderen nie wieder gelesen habe.

    Scott Peck war ein amerikanischer Therapeut, der zuvor Alkoholiker war und sich selber aus diesem dunklen, zerstörenden Tunnel befreien konnte und später vielen Menschen zur Rettung aus diesem dunklen Tunnel – auch der Depression – verhelfen konnte, was einer Wiedergeburt zum Licht gleicht.
    Diesen Geburtsvorgang muss eigentlich jeder Mensch auf seine Weise durchmachen, mehr oder weniger dramatisch.
    Scott hat den Zustand der Depression mit dem Steckenbleiben im dunklen Geburtskanal verglichen. Wenn jemand in dieser Situation Hilfe geben kann, diesen Geburtsvorgang zu beenden, dann gelangt der Mensch zum Licht (seine Bestimmung) und ist befreit.

    Was Scott über Liebe schreibt, ist für mich das Schönste und Nachvollziehbarste, was ein Mensch je darüber gesagt hat. Er schreibt auch sehr glaubwürdig über den „Mythos der romantischen Liebe“. Damit könnte so mancher verhängnisvolle Irrtum (Illusion) geheilt werden ;).
    Leider ist Kapitel 2 in der Leseprobe nicht enthalten:

    Klicke, um auf leseprobe_9783442216666.pdf zuzugreifen

    Hier findet man Teil II über Liebe, ab Seite 5:

    https://docplayer.org/338053-Scott-peck-der-wunderbare-weg-1.html

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  20. Gernotina sagt:

    Keine Ahnung, was mit der Formatierung geschehen ist, dieser Teil fehlte:

    Klicke, um auf leseprobe_9783442216666.pdf zuzugreifen

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  21. DET sagt:

    Die Überschrift
    „…Nichts ist von Dauer, das Leben ist ein Fluss….“
    erinnerte mich wieder einmal an ein Gedicht von unserem Dichterfürsten.

    Dauer im Wechsel

    Hielte diesen frühen Segen,

    Ach, nur eine Stunde fest!

    Aber vollen Blütenregen

    Schüttelt schon der laue West.

    Soll ich mich des Grünen freuen,

    Dem ich Schatten erst verdankt?

    Bald wird Sturm auch das zerstreuen,

    Wenn es falb im Herbst geschwankt.

    Willst du nach den Früchten greifen,

    Eilig nimm dein Teil davon!

    Diese fangen an zu reifen,

    Und die andern keimen schon;

    Gleich mit jedem Regengusse

    Ändert sich dein holdes Tal,

    Ach, und in demselben Flusse

    Schwimmst du nicht zum Zweitenmal.

    Du nun selbst! Was felsenfeste

    Sich vor dir hervorgetan,

    Mauern siehst du, siehst Paläste

    Stets mit andern Augen an.

    Weggeschwunden ist die Lippe,

    Die im Kusse sonst genas,

    Jener Fuß, der an der Klippe

    Sich mit Gemsenfreche maß.

    Jene Hand, die gern und milde

    Sich bewegte, wohlzutun,

    Das gegliederte Gebilde,

    Alles ist ein andres nun.

    Und was sich an jener Stelle

    Nun mit deinem Namen nennt,

    Kam herbei wie eine Welle,

    Und so eilt’s zum Element.

    Laß den Anfang mit dem Ende

    Sich in eins zusammenzieh’n!

    Schneller als die Gegenstände

    Selber dich vorüberflieh’n.

    Danke, daß die Gunst der Musen

    Unvergängliches verheißt:

    Den Gehalt in deinem Busen

    Und die Form in deinem Geist.

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  22. Thom Ram sagt:

    Ich halte es ganz entschieden mit dem „sowohl als auch“.

    Ich steuere meine Gedanken so bewusst als es mir nur möglich ist, lenke sie in die Richtung, da meine Ziele liegen: Freude, Kreativität, Freiheit, Behaglichkeit, Energie, Licht, Bewegung, herrliche Natur.

    Gleichermaßen lasse ich alles, was meine Wesenheit hier produziert zu, öffne mich dafür so gut ich es nur vermag und betrachte es, betrachte es einfach.

    Noch… Ich las damals auch Bärbel Moor. Ich kann mich nicht erinnern, dass sie mittels positivem Denken Unangenehmes wegschieben oder unter den Tisch kehren wollte. Ich lernte durch sie die Macht meines Denkens kennen. Dass ich meine Gefühle, Emotionen und Programme wahrnehmen muss, um mich zu entfalten, war mir klar und wurde durch die konsequente Positiv-Denkerei in der Bedeutung nicht verringert.

    Beides gleichzeitig zu tun übe ich, haha, da wird es erst recht interessant!

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  23. griepswoolder sagt:

    „Der Washingtoner Friseur widersetzt sich den Einschränkungen des Coronavirus und fordert die Kunden auf, einen Schuss Whisky zu trinken, anstatt eine Maske zu tragen
    (…)
    Während der Staat verlangt, dass Kunden und Mitarbeiter Masken tragen , bittet Martin die Kunden, ihre Masken abzunehmen, und bietet ihnen stattdessen einen Schluck an. „Ich sage den Leuten … ‚Wenn du dir Sorgen um Keime machst, gebe ich dir einen Schuss Whisky.'“
    (…)
    https://7tqm2q6zezea33jfpfh7h57u6y–www-washingtonexaminer-com.translate.goog/news/barber-washington-coronavirus-lockdown-fines

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  24. muktananda13 sagt:

    Guten Morgen!
    Ganz egal, was ein Mensch wählt, so ist das eine Handlung – sei es als Sprache oder Aktion- nur das Resultat eigener Denkweise, also seiner Schar der Gedanken. All unser Tun und die Endergebnisse daraus ist das Gesamtergebnis unserer Gedanken.
    Man ist, was man denkt. Und durch den Willen steuert gar Instinkte, Gedanken und Gefühle.
    Urteile sind ebenso , ob sie von innen oder Außen kommen, auch das Resultat der Gedankenvorgänge. Letzendlich ist jedoch so, dass nur scheinbar es ein Innen und ein Außen gibt, denn alles ist unzertrennlich Eines. Wie das Wasser des Ozeans- alle Wellen und Tropfen sind nur an der Oberfläche. Trennung ist nur Oberfläche.

    Alles Zeit und Raum, samt Personen- alles nur ein göttlicher Gedanke. Alles spielt ab im All-Bewusstsein. Doch um dies zu sehen ist es absolut notwendig, jenseits übers Denken und Gefühle hinabzutauchen.

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  25. muktananda13 sagt:

    Guten Morgen!
    Du sprichst hier die Gefühle und Glaubensysteme an. Nun, was sind die Gedanken? Energie. Erschaffene und auch erschaffende Energieformen, die nicht ewig sind und eine persönliche und auch unpersönliche Form annehmen- denn sie sind der Anbeginn jeder materieller Erschaffung und jeder Handlung eines Wesens. Ob Gegenstände, unbeachtet ihrer Natur, Werzeuge, Vehikel, Instrumente, Gebäude, Kleidung, Geräte, usw. oder unser Umfeld mitten in der Natur oder was wir zu tun pflegen, die wir seit unserer Geburt und Anbeginn als Geschlecht als Menschen tun- all das ist DAS RESULTAT UNSERER GEDANKEN. Die Gedankenvorgänge sind das Produkt des schöpferischen Bewusstseins, das als Denken bekannt ist und ein Teil des Bewusstseins als solches darstellt.
    Nun, mittels des Willens steuert Gedanken, die ebenfalls die Gefühle und Instinkte steuern. Das Denken ermöglicht die sekundenschnelle Zusammenfassung all unserer Empfindungen und des Wahrnehmungsfeldes, die wir zusammen durch die 5 Sinne über die Nervenzellen, als Schaltvorgänge in Empfindungen übergehen. Die Gefühlsregungen, welche als Empfindungen auftreten und kontinuierlicher Änderung und diversen Tonalitäten unterlegen, sind sehr ähnlich der Gedanken. Sie werden erschaffen, doch meist unbewusst.Man kann zwar mittels der Gefühle auch spüren , intuitiv spüren, fühlen, ob etwas aus unserem Umfeld stimmt oder auch nicht- aber eine richtige ANALYSE all unserer Gesamtheit der Gedanken, Gefühle , Instinkte und Ereignisse als bewusste Reaktion freigeben kann man nur durch das Denken ermöglichen.

    Ja, es gibt viele Menschen und Wesen, die mehr fühlen als sie denken- und auch umgekehrt. Nun, jede Art von Aufnahme des Umfeldes hat als SEPARATES ELEMENT Vor- und Nachteile. Nur die bewusste Zusammenarbeit beider Möglichkeiten bringen ein Optimum.
    Und übrigens:
    das Denken entsteht nicht im Verstand, sondern umgekehrt. Der Verstand ist eine Eigenschaft des Denkens, des Denkapparats. Es ist das Vermögen, logisch zu denken und Urteile zu bilden, samt Reaktionen hervorzurufen- also das, was das LOGISCHE DENKEN ausmacht. Aber es ist NICHT das Denken selbst sondern nur dessen Fähigkeit, logische Betrachtungen und Analysen zu bilden als Funktion.
    Und ja, das Denke ist , sozusagen, nur ein teil des Bewusstseins. Auch nur eine Funktion. Bewusstsein ist BEWUSST- SEIN. Aber auch dies ist zweierlei: Relativ , manifestiert(Raumzeit und Wesen) und Absolut (einheitlich, ewig, unmanifestiert).

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  26. muktananda13 sagt:

    Das , was du vermutbar meinst, ist das Unmenifestierte, also das Absolute Bewusstsein- was weder positiv, noch negativ ist, was weder erschafft, noch erschaffen ist und keine Vielfalt kennt. Doch dies entsteht nicht. Sondern ist, gegen allem was wir kennen und mit der Logik nachvollziehen, verstehen können, war schon immer da und kennt auch keine Ende und Änderung.
    Das „hohe Bewusstsein“, wie du es nennst, kennt Wahlen noch, wenn es im Relativen von Vielfalt und Änderung noch zu existieren scheint, agieren mag , es noch daran verkoppelt zu sein scheint- aber nicht das höchste Bewusstsein. Das kennt kein „weder“, „noch“.

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  27. muktananda13 sagt:

    Alles Leben ist ein Fluß, der ins randlose Meer der bewegungslosen Einheit mündet.

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  28. muktananda13 sagt:

    Alles Leben ist ein Fluß, weil einfach alles ein Fluß der Gedanken des Bewusstseins ist. Alles spielt sich ab IM Bewusstsein. Alles Projektion.

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  29. muktananda13 sagt:

    Bitte „Wählen“ anstatt „Wahlen“, was aber nicht ganz verkehrt ist…

    Hierzu noch: Gedanken und Gefühle sind komplexe Werkzeuge des Bewusstseins , um Erfahrungen der eigenen Schöpfung sammeln zu können.

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  30. Thom Ram sagt:

    Muki 14:33

    Hervorragend. Danke.

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  31. Danke Angela für die hervorragende Bearbeitung dieses Themas. Es sollte des öfteren in unser Bewußtsein geholt werden um viele Illusionen über Bord zu werfen.
    Ergänzend dazu:

    https://bumibahagia.com/2014/10/04/hindernisse-zur-menschwerdung-marchen-und-prognosen/#more-12370

    https://bumibahagia.com/2016/09/24/raus-aus-dem-teufelskreis/

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  32. Nochmals danke liebe Angela,

    du hast mich mit deinem Beitrag befeuert über eine der wichtigsten Inspirationen zur Menscherdung nachzudenken – die Träume. Ich habe mir vorgenommen als Nächstes mir darüber weitere Gedanken zu machen. Bis dahin mein gebasteltes Gedicht.

    Traumfeuer

    Den Irrsinn dieser Welt versuche ich nun zu ergründen
    Also alles her, was beschlaut und Wissen drüber schafft
    Eltern, Schulinisten, Pfaffen sowieso, universitäre Elite
    Mit oder ohne Muff unter den Talaren von 1000 Jahren

    Politiker von links, rechts oder Mitte mir Antwort geben
    Besonders mir die Gegenderten auf die Sprünge helfen
    Die Kumpels ihr Bestes tun und mir weißsagen, was ist
    Fast vergessen die eigene Intelligenz, die Wichtigste

    Wozu alles gelernt, gefiltert und für tauglich sortiert
    Es bleibt nichts. Allem Widersinn gekeult, stehe nun da
    Mein Geldbeutel schreit wieder alles Gute geflüchtet
    Das Finanzamt mir höflich schreibt die letzte Mahnung

    Dieser wahrer Freund, will mich nicht mehr quetschen aus
    So steht meine Seele nun da. Vor allem und vor nichts.
    Da doch ein Lichtblick. Ein neuer Guru, steht vor mir
    Wallende Gewänder, dem Frisör, der Dusche abtrünnig

    Lächelnd steht er vor mir, Ein Lichtblick in meinem Leben
    Verkündet die frohe Botschaft – verzweifle nicht, ich bin da
    Folge mir und dein Traum einer schönen Welt wird wahr
    So tausche ich nur die Verführer meines bisherigen Lebens

    Du mußt nur dies und das, ¬sie alle mir salbenhaft verkünden
    Paß dich an zum Wohle aller, sie plärren aus allen Kanälen
    Wollten nur mein Bestes. Bekamen es, das beschämt mich
    Wo blieb der Denker in mir, der früh deren Idiotie ahnte
    Halt inne mein zweites Ich. Zermürbe dich nicht im Außen
    Alle Gurus reden von deinem erfüllten Traum, wenn du folgst
    Halt nochmal inne, mein zweites Ich. Sie reden von ihrem Traum
    Wo ist Deiner? Bewußtlos nimmst du deren als gegeben hin
    Des Nachts in deinem Schlafe deren Träume bedeutungslos
    Grenzenlos schwerelos, fernab aller Trübsal sie dich erreichen
    Im Irrsinn deiner indoktrinierten Tageslaune die verstummen

    Das größte Schöpferpotential, der Traum soll nichts wert sein?
    Deren Traum soviel gewichtig, könnte meiner es auch sein?
    Phantasien, Verirrungen der Chemie im Hirn wird gepredigt
    Die Wissenschaft, die Pfründe dafür einsammelt, dafür belohnt
    Ihren Traum dir eingehirnt – deiner deshalb so bedeutungslos?
    Folgst du ihnen – findest dich geknechtet in fremdes Traum

    Wach endlich auf – merke dir deinen Traum – denk darüber nach
    Steckt da nicht drinne das wahre Wissen um dein irdisches Wesen?
    Deine Traumfeuer nicht beachten, bringt nur Elend und Verdruß
    Deine Träume sind Schöpfers Funke, Energie des schönen Lebens
    Laß fallen fremde Träume – sie nur besetzen deine eignen Räume

    Schau sie dir an, des Nachts und jeden Morgen nach dem Aufwachen
    Sehe auch den Alpträumen ins Gesicht – sie zeigen deine Verirrung
    Sie sind liebevolle Aufdecker deiner indoktrinierten Gehirnwäsche
    Deine Träume im Schlaf, die wichtigste Erkenntnis schätzt du gering
    Wenn nach dem Traum in der Nacht als erstes Nachrichten müssen
    Vor dem Müssen Fratzenbuch liken, hast du dein Souverän verloren
    Beklage dich dann nicht, wenn die Anderen dein Leben richten
    So wie du ihres richtest –

    Hör auf deinen Traum – er kommt vom besten Freund, den es gibt
    Im Traum ist alles verdichtet, das der Schöpfer jemals erbracht
    Erinnere dich an deinen Traum des Nachts und baue daraus Leben
    Leben – das einzige Feuer der Schöpfung – es begann mit dem Traum
    Pflanzt sich fort unbekümmert, nimmer endend von Traum zu Traum
    (LdT)

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  33. Gravitant sagt:

    Seid gesegnet, ihr Götter auf Erden!

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  34. Gernotina sagt:

    Die Kunst des Lebens in der Wanderung durch die Jahrzehnte … loslassen, nicht anhaften. Wenn es besonders gut gelingen soll:
    bedingungslos lieben

    DIE LEBENSALTER
    Zehn

    Schimmernd umrundet das Kind die Sphäre des Paradieses.
    Ach, zerplatze noch nicht! Spielts doch und träumts doch so süß.

    Zwanzig

    Rose und Nachtigall und Sonne und Wind gratulieren,
    Und in den Schatten fliehst du? Ist es nicht Wonne, zu blühn?

    Dreißig

    Schweiß der Arbeit erfrischt und ziert den Erbauer des Hauses,
    Drin er die Seinen bewahrt, sich und der Heimat zum Hort.

    Vierzig
    Schwinge begrüßend den Hut, da du singend den Gipfel erklommen,
    Wie du gewachsen an Kraft, grüßen dich höhere fern.

    Fünfzig

    Glücklicher Fünfziger, mit noch schwungvollem Gange trittst du
    In das schöne Jahrzehnt der Ernte mitten im Kampf.
    Denn du wandelst nun schon unter selbstgezogenen Bäumen,
    Früchte erquicken dich schon, die du für andre gereift.

    Sechzig

    Tapfer voran! Und fällt auch der liebste der Kriegskameraden,
    Der im Gedränge der Schlacht hilfreich zur Seite dir stand,
    Fröhlicher Nachwuchs dringt in die gelichtete Reihe,
    Sei er dir freund oder feind, grüß ihn mit Ernst und mit Huld.

    Siebzig

    Schöner wird täglich die Welt, die zärtlich das Abendrot anhaucht.
    Trinke, des Abschieds gedenk, selig das nährende Gold.

    Achtzig

    Sterne ziehen herauf, des Mondes silberne Welle
    Fließt um dein silbernes Haupt. Liebend umfängt dich die Nacht.

    Ricarda Huch – deutsche Dichterin, 1864 – 1947
    Aus der Sammlung Herbstfeuer

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  35. Gernotina sagt:

    Hermann Hesse

    Stufen

    Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
    Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
    Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
    Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
    Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
    Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
    Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
    In andre, neue Bindungen zu geben.
    Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
    Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

    Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
    An keinem wie an einer Heimat hängen,
    Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
    Er will uns Stuf´ um Stufe heben, weiten.
    Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
    Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen;
    Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
    Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

    Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
    Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
    Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden,
    Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

    Gefällt 2 Personen

  36. rechtobler sagt:

    „Es wird niemals Gleichheit unter den Menschen geben, es wird auch niemals die Zeit kommen, in der es keine Regierungen mehr gibt, es besteht keine Möglichkeit, dass sich alle Träume erfüllen.“

    Einspruch …. lies die Phönix-Journale und Du wirst erkennen, dass eine Zeit ohne ‚ReGIERungen‘ kommen wird. Sie steht bereits vor der Türe, aber zuvor müssen die Menschen erkennen, was Sache ist. Der Mensch muss – wie Du treffend schreibst – REINES Bewusstsein entwickeln, er muss erkennen, dass er Schöpfer seiner Realität ist – nicht durch positives Denken. Dass letzteres in eine Sackgasse führt, habe ich vor Jahren auch erkannt, dass ‚Wünsche an das Universum‘ ins Leere führen, ebenfalls. Wir SIND Schöpfer und kreieren unsere Gegenwart jeden Augenblick, wenn auch die Resultate manchmal auf sich warten lassen, was wiederum auch gut sein kann. 😉

    „Das Unbewusste ist neunmal stärker als das Bewusste“ Nur neunmal? Ich habe vor Jahren gelernt, dass es wäre als würde man auf einem Dreirad sitzend (Bewusstsein) in einer D-Zug-Lok (Unbewusstsein) die Richtung vorgeben wollte. Das trifft es schon eher – meinst Du nicht auch?

    Gefällt 2 Personen

  37. Ist Leidenschaft der stärkste Motor im Leben?
    · Könnten Sie ohne Musik leben?
    · Liegt Schönheit in ständiger Erneuerung, oder ist sie ein eher statischer Zustand?
    · Verschlägt Ihnen Schönheit den Atem?
    · Was ist wichtiger: Freundschaft oder Liebe?
    · Was hält länger?
    · Kann Musik (frei nach Konfuzius) Harmonie in der Gesellschaft garantieren und Kriege verhindern?
    · Ist Kultur der Olymp des menschlichen Zusammenlebens?
    · Lieben Sie Cello?
    · Wenn ja, warum? Wenn nein, was klingt schöner?
    · Verkleiden Sie sich gern?
    · Schön oder klug: Was ist attraktiver?
    · Bedeutet Lifestyle für Sie eine Verfeinerung der Sinne oder oberflächlichen Konsum?
    · Glauben Sie, dass transatlantische Beziehungen den Weltfrieden fördern?
    · Denken Sie, dass die lange Friedensperiode in Europa dem Ende zugeht?
    · Was sollte man mit Putin machen: isolieren oder wöchentlich mit ihm Kaffee trinken?
    · Was können Künstler in Zeiten schwindender Toleranz und wachsender Konfrontation tun?
    · Kennen Sie einen AfD-Wahler persönlich?
    · Was sagen Sie ihm?
    · Wären Sie lieber Supermodel oder Philosoph?
    · 25 Jahre Wende: Fühlen Sie sich komplett wieder vereint?
    · Wann haben Sie das letzte Mal Freunde ohne Vorankündigung besucht?
    · Könnten Sie ohne Handy leben?
    · Sehnen Sie sich danach, ohne Handy und E-Mail zu leben?
    · Was ist romantischer: See oder Ozean?
    · Wünschen Sie sich Be- oder Entschleunigung?
    · Was würden Sie mich fragen, wenn ich versprechen würde, in jedem Fall ehrlich zu antworten?

    Gefällt 2 Personen

  38. Angela sagt:

    @ Rechtobler

    Zitat: „…. Sie steht bereits vor der Türe, aber zuvor müssen die Menschen erkennen, was Sache ist…“

    Genau das ist ja der Knackpunkt! Hat sich die menschliche Natur Deiner Ansicht nach im Laufe der Zeit grundlegend geändert? Es sind immer nur Einzelne…. mal mehr, mal weniger. ( Ich gehe immer lieber von dem aus, was IST und habe oft beobachtet , dass schon so viele Utopien sich als Wunschträume erwiesen haben und gescheitert sind)

    Was das Unbewusste betrifft, habe ich dieses „Neunmal“ irgendwoher, weiß leider nicht mehr wo. Eigentlich kenne ich mehr diesen Satz: „Das Bewusste ist nur die Spitze des Eisbergs ( der das Unbewusste darstellt) .“ Das trifft es vielleicht besser.

    Angela

    Gefällt 1 Person

  39. Sein oder nicht Sein, dass ist hier die Frage ….

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