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Alle wollen die Welt verändern, aber keiner sich selbst ( Leo Tolstoi )

von Angela, 22.01.2021

Viele Menschen  empfinden die Ereignisse in der Welt als immer dramatischer , immer bedrohlicher und sie  fürchten sich vor einer Zukunft, welche sie zumeist als gefährlich wahrnehmen.

Hilflosigkeit breitet sich aus und sie sehnen sich nach der „guten alten Zeit“ zurück, die es so aber nie gegeben hat. Schon immer gab es Kampf , Sieg und Niederlage und unzählige Menschen wurden aus der Bahn geworfen, wenn etwas Unbekanntes, Ungewolltes geschah, ob in der Welt oder in ihrem eigenen Leben.

Ein Ziel zu haben ist wichtig, ebenso wie in Wort und Tat dafür einzustehen. So entscheiden wir uns für eine Richtung, doch übersehen wir , dass das Leben nicht immer den eigenen  Vorstellungen folgt. Deshalb sind die großen Dramen, ob im Außen oder im eigenen Leben so nützlich.

Dramatische Ereignisse haben ihre eigene Art, den Weg freizuräumen.  Nach solchen Ereignissen fühlen wir uns vielleicht verloren, erschöpft und erschlagen, weil unsere Vorstellungen eine grandiose Niederlage einstecken mussten und das Ego zum Rückzug gezwungen wurde.

Doch das Drama schuf auch einen Raum, in dem sich neues Verständnis und Wachstum entfalten können.

Die Angst vor dem Wandel und die Angst vor dem Unbekannten sind Krankheiten des Ego. Wir müssen ( und können)  nicht wissen, was in der Zukunft passiert, nur um uns sicher und geborgen zu fühlen. Gemütliche, unveränderliche Rhythmen sind Manifestationen des Intellekts. Sie sind oft einengend und erstickend. Das Leben ist größer und immer unberechenbar. Je mehr ein Mensch erlebt, bewältigt und sich spirituell weiterentwickelt, desto gelassener wird er Veränderungen entgegentreten. Was die Zukunft bereit hält, kann niemand wissen, aber wie wir damit umgehen, hängt immer vom eigenen Bewusstseinszustand ab.

Möglicherweise steht uns eine Zeit der Unsicherheit, des Drangsals und der Ungewissheit bevor, aber wennn wir es lernen, mehr im Augenblick zu leben und all die Spekulationen über eine bedrohliche Zukunft fallen lassen, wird das psychische Bedürfnis nach äußerer Sicherheit schwächer. Dann passen wir uns den Notwendigkeiten des gegenwärtigen Augenblicks an und das gibt uns neue Kraft.

Sobald wir uns mit der Ungewissheit wohl fühlen, eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Angst und Sorge sind dann keine dominanten Faktoren mehr bei dem, was wir tun und halten uns nicht länger davon ab, notwendige Schritte zu ergreifen, um etwas zu verändern. Das bedeutet eine Zunahme von Lebendigkeit, Wachheit und Kreativität. Dann können wir die Geschehnisse mit einer neuen Klarheit erkennen und werden nicht mehr von Emotionen beherrscht, die einem konditionierten Verstand entpringen.

Wandel und Ende zu akzeptieren , die Geschehnisse erst einmal zu beobachten und sie nicht als einen persönlichen Angriff anzusehen, vermindert schon einen großen Teil der Sorge um die Zukunft. Nichts im Leben ist garantiert und sicher und doch ist es möglich, ruhig und ausgeglichen auf die Herausforderungen des Lebens zu reagieren. Wer bewusst die Möglichkeit einer , – auch ungewollten – Veränderung in sein Leben miteinbezieht, hat einen Schritt in eine  Freiheit getan, die einem keine Macht der Welt nehmen kann.  Die Gedanken werden an Kraft zunehmen und nicht durch alte Bindungen und Ängste behindert sein.

Das ist wahre Freiheit, die Freiheit des Geistes.

Angela


23 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. muktananda13 sagt:

    Wenn die Änderung, der Wechsel nur von den Regierenden oder von den Regierenden der Regierenden gewollt wird, so ist das Machenschaft und Betrug. ES HAT MIT FREIHEIT NICHTS MEHR ZU TUN. Das hier ist ein Welt-Hausarrest. Es ist ein Gefängnis im Freien. Dies ist überhaupt nicht akzeptierbar, sondern völlig betrügerisch, parasitär unakzeptabel.

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  3. muktananda13 sagt:

    Ja, die geistige Freiheit ist primär, doch auch die leibliche sollte vorhanden sein- vor allem, für alle, die nicht Verbrecher sind. Wenn jemand sie uns allen beraubt, so ist das Sklaverei. Wo Freiheit herrscht, bedarf man entweder keiner oder nur dünner Verbote und Gebote.

    Freiheitsenzug für die Unschuldigen ist Raub und Sklaverei.
    Wenn der Joch die Freiheit ersetzt, so ist der Käfig das Zuhause.

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  4. tSauBærfr0sch sagt:

    @ muktananda13
    22/01/2021 um 20:14

    Du scheinst aber über das „Unakzeptabele“ noch laut und feurig schwadronieren zu können. Mir scheinst Du Dich mit Leidenschaft selbst zu betrügen, muktananda13.

    Und wähne mich seit meiner Geburt im Gefängnis drinnen wie draussen zu befinden, muss allerdings sagen, ein höchst Konfortabeles, ich kann ’s die meiste Zeit richtig genießen…

    Anders gesagt:
    Freiheit und Wahrheit scheinen mir ein leeres Kontinuum, in das man allerlei Mist hineinpacken kann und darf, selbst den meinigen.
    Und ich halte die Vorgehensweise von so manchen Machthaber*Inne*n für inakzeptabel, doch wenn ’s ihnen Freude macht, sollen sie gern bei sich zu Hause weitermachen, doch nicht bei mir!

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  5. muktananda13 sagt:

    Angela,

    die Freiheit des Geistes trägt weder Verbot nach 20.00 Uhr, noch Maske und wird nicht bestraft und geimpft.

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  6. muktananda13 sagt:

    Sauberfrosch,
    kannst ruhig mehrere Masken gleichzeitig tragen und mehrere Impfungen beantragen., damit du diese Zeit richtig genießt.
    Zufriedene Sklaven sind die besten Sklaven.

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  7. tSauBærfr0sch sagt:

    „Das ist wahre Freiheit, die Freiheit des Geistes.“

    Zitat von Angela

    Mit diesem ziTIERtem Hinweis bin aber so was von ziemlichst weitesgehenst in Einvernehmen bei all meinen Vorlieben, meiner Verlogenheit, meinen Irrtümern Schwächen und Mängeln und Stärken, meinem Wahn-SINN, denn auch der Geist erscheint mir als leeres Kontinuum, wo ziemlich viel Mist (u.a. das Gehirn) fest-steckt und produziert wird, nicht wahr oder?

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  8. tSauBærfr0sch sagt:

    @ muktananda13-Sklave: Danke für deine Hinweise, was ich alles kann nach deiner Meinung.

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  9. Angela sagt:

    @ muktananda 13

    Du bist doch ein Mensch, der Sprüche liebt. Hier habe ich zwei für Dich:

    Der Weise sucht, was in ihm selber ist,
    der Tor, was außerhalb von ihm ist.
    Konfuzius
    ——————————————————————————————-

    Schüler:

    “Was ist der Pfad zur Befreiung?”

    Seng-ts’an:

    “Wer bindet dich?”

    Schüler:

    “Niemand bindet mich.”

    Seng-ts’an:

    “Weshalb möchtest du dann befreit werden?”

    Zen Weisheit
    ————————————————————————————————-

    Angela

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  10. tSauBærfr0sch sagt:

    Eine Analyse und Empfehlung erlaube ich mir x gegenüber muktananda 13, der mir ähnlich wie ich, ein waschECHTes Hessisches Rindviech, mir erscheine, als „MU-KUH“ erscheint:

    Du scheinst mir an einer chronischen Genickstarre zu leiden, weil Du wohl zu viel Angst hast, zu feige bist, nach unten zu schauen, in den Ab-Grund. Selbst der Administrator dieses InterNetReiches neben einigen Kommentator*Inne*n hier scheinen daran zu leiden. Du scheinst mir vom Licht kollusal verblendet, geblendet, dass ich mir erlaube, nicht nur, doch insbesondere Dir, hier ein paar Heilungsfrequenzen zu übermitteln > :https://www.youtube.com/watch?v=Rpq35wyDi7I

    Und werter Wärter muktananda 13, ich heiße mich tSauBærfr0sch und nicht sauberfrosch, hattest wohl gerade Krämpfe in deinen Fingern, was? Oder Dich mit mir verwechselt?

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  11. Texmex sagt:

    https://t.me/HaunsiAppmann/1484

    Schön wie sie übereinander herfallen. Hier, da, dort.

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  12. muktananda13 sagt:

    tSauBaerfrosch oder wie auch immer wie du dich zu nennen vermagst,
    anscheindend tut die Maske deinem Denken gar nicht gut. Mehr Luft und Logiksinn könnten auch dir gut tun, meinst du nicht?

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  13. muktananda13 sagt:

    Angela,
    du kannst ein lebenlang nur lesen und Andere zitieren, doch ohne tiefe Meditation wird dir die Freiheit ersparrt bleiben, wenn auch du ständig davon träumst und schreibst.

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  14. muktananda13 sagt:

    Rindvieh, auch hessisches, endet im Kühlregal und als Gürtel.

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  15. Webmax sagt:

    Zustimmung, aber eben n u r auf dieser Basis:

    „Erstrebe die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die du nicht ändern kannst,
    den Mut, Dinge zu ändern, die du verändern kannst,

    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

    Gefällt 1 Person

  16. Mujo sagt:

    @Frosch 21:18

    Ich erlaube mir mal deinen Verschnörkelten Namen abzukürzen den ohnehin kein Mensch richtig Lesen kann damit es hier allgemein verständlicher wird.
    Was mir auffällt ist diese Aggressive Art wie du hier reinplatzt !!
    Denn Neulinge bewegen sich zumindest am Anfang Emphatischer wenn sie ein Interesse haben Konstruktiv etwas Sinnvolles zur Gemeinschaft beizutragen statt andere anzugreifen.
    So ist jedenfalls meine Beobachtung im Augenblick, vielleicht irre ich mich ja auch !

    Aber nun gut, jetzt mal zu deinen inhalt.

    „Du scheinst mir an einer chronischen Genickstarre zu leiden, weil Du wohl zu viel Angst hast, zu feige bist, nach unten zu schauen, in den Ab-Grund. Selbst der Administrator dieses InterNetReiches neben einigen Kommentator*Inne*n hier scheinen daran zu leiden. Du scheinst mir vom Licht kollusal verblendet, geblendet, dass ich mir erlaube, nicht nur, doch insbesondere Dir, hier ein paar Heilungsfrequenzen zu übermitteln.“

    Ich Zitiere mal ein Sprichwort vorne weg: „Wer zulange in den Abgrund schaut, den schaut der Abgrund zurück“.
    Man kann sich natürlich Fernab des Lichtes in der Dunkelheit suhlen nur bringt es keinen Meter weit in seiner Entwicklung, es sei den man Verordnet es sich selbst weil man diese Erfahrung noch benötigt. Sinn macht es jedenfalls nicht.

    Wenn hier jemand Heilungsfrequenzen benötigt Lieber Frosch dann schau mal in den Spiegel, da wird man schnell fündig 😉

    Gefällt 2 Personen

  17. Angela sagt:

    @ Mujo

    Zitat: „.. Was mir auffällt ist diese Aggressive Art wie du hier reinplatzt !!
    Denn Neulinge bewegen sich zumindest am Anfang Emphatischer wenn sie ein Interesse haben Konstruktiv etwas Sinnvolles zur Gemeinschaft beizutragen statt andere anzugreifen.

    „TsauBaerfrosch“ ist doch ein alter Bekannter, namens „nOOne“ oder „Steven“ .
    Schon am „nicht wahr, oder“ kann man es erkennen. Am Schreibstil „verraten“ sich die meisten Namenswechsler … 🙂

    Angela

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  18. muktananda13 sagt:

    Am Angriffslust erkennt man das Niveau des Menschen.

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  19. tSauBærfr0sch sagt:

    „Am Angriffslust erkennt man das Niveau des Menschen.“

    und am darüber Schwadronieren und Schwafeln, wie man es richtig und recht macht, die „Sesselfurzer“, die hinterher Bescheid wissen, wie es „richtiger“ und „besser“ gewesen wäre.

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  20. @ Angela
    23/01/2021 um 15:42

    Nun ja, Angela, da hast du nicht ganz unrecht, doch was kann ich dafür, dass ihr mit nur einer Maske, einer Verblendung festverwachsen scheint und Euch dahinter versteckt?
    ich hab nun mal ein gewisses Fevel für Farben und GeStaltungen, die sich abwechseln….., kann mann auch als BeWegung deuten.

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  21. tSauBærfr0sch sagt:

    @ Mujo
    23/01/2021 um 09:07

    Ein Mensch, der des Schreibens, Lesens und Zählens, der Zeichen Buchstaben und Ziffern mächtig ist, kann meinen zur Zeit gewählten Namen sehr wohl lesen. Wenn du „kein Mensch“ und so beschränkt bist, dass du meinen gewählten NickNamen nicht auszuschreiben vermagst, vielleicht bist du so freundlich, mir bzw. uns mitzuteilen, was du dann bist.

    Oder wolltest du mir nur dein Respektlosigkeit demonstrieren: das ist dir gelungen: meinen Glückwunsch!

    Und rECHt herzlichen Dank, bezüglich Deiner Empfehlungen der Heilfrequenzen, ich fühl mich bestens versorgt und finde überall welche, die gerade zu meinen Zipperlein passen.

    Einige teile ich immer wieder gern mit denjenigen, wo ich gefühlsmäßig meine, dass könnte vielleicht was bewirken, ohne ein bestimmtes Ziel in Auge zu haben, außer, das es sie bewegt, mal die Perspektive zu wechseln.

    Mit herzlosen Grüßen
    von
    Keinem&Niemanden
    und Jemanden,
    mit offziell verliehenem Namen

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  22. Thom Ram sagt:

    Zauberfrosch, ich bremse dich ein bisschen.

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  23. Mujo sagt:

    @Thom 18:33

    Gute Entscheidung.

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