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Zeit und Zeitlosigkeit

von Angela, 03.09..2020

Die meisten Menschen klagen darüber, dass sie zu wenig Zeit haben, sie fühlen sich gehetzt und unruhig.  Dabei existiert Zeit, so wie wir sie wahrnehmen, überhaupt nicht. Zeit ist nur eine Maßeinheit innerhalb unseres Verstandes.

Andererseits existiert sie sehr wohl doch,  nämlich dann, wenn wir uns ihr unterwerfen. Wir alle haben schon gemerkt, dass Zeit dehnbar ist. Eine Stunde kann unendlich lang erscheinen, wenn man auf etwas wartet und sie kann sehr kurz sein, wenn wir etwas Schönes erleben.

Realität ist nicht das, was die Uhr sagt, sondern das, was wir erleben.

Die Zeit  fügt sich immer den Notwendigkeiten, den Empfindungen, und nicht umgekehrt. Jeder hat doch schon einmal erlebt, dass die Rückfahrt schneller erscheint als die Hinfahrt zu einem Ziel . Einem verliebten Paar erscheint eine Stunde wie zehn Minuten, das Warten an einer Supermarktschlange wirkt manchmal  wie eine Stunde….

Eine Uhr ist nichts anderes als eine Uhr, ein Apparat, der nach bestimmten Gesetzmäßigkeiten läuft. Die Uhrzeit betrifft nur die Uhr, wir aber haben unsere eigene Zeit.

Tiere kennen keine Zeit, sie sind nur den Rhythmen der Natur unterworfen.

Die lineare Zeit , wie wir sie verstehen, ist im Grunde unsere Dienerin. Wir benutzen sie, wie wir das wollen. Falls es uns weitgehend gelingen würde, wie z.B. Menschen, die meditieren,  ganz auszusteigen aus den vorgegebenen Maßeinheiten, wäre es möglich, zeitlos im Hier und Jetzt , der einzigen Wirklichkeit, die es überhaupt gibt, zu leben.  Und trotzdem könnten wir wahrnehmen, dass es eine kollektive Übereinkunft über ein Zeit-Raster gibt. So gibt es z.B. keine Maßeinheit, die verbindlich sagen kann, so und so lange braucht ein Mensch, um eine bestimmt Fähigkeit zu entwickeln. Zwanzig Jahre sind für den einen das, was zwei oder vier Jahre für den anderen sind. Zeit ordnet sich  den Dingen unter, Zeit ist flexibel.

Alles, was in unserem Leben geschieht, richtet sich nicht nach einem von uns aufgestellten Zeitplan, sondern findet dann statt, wenn die Dinge „reif“ sind. Wir sind alle miteinander verbunden, auch verflochten mit den Tieren, den Pflanzen, den Steinen, den Elementen, den Sternen und Planeten und vielen anderen uns unsichtbaren Welten. Alle diese Verflechtungen finden in einer Art Synchronizität statt, die wir dann als zeitliche Übereinstimmung oder ein Zusammentreffen von Ereignissen und Personen erfahren.  Entwicklungen in unserem Leben laufen auf einen bestimmten Punkt zu, und an einem überraschenden Tag unseres Lebens geschehen Dinge, die uns zeigen, dass hier mehrere Ströme zusammentrafen. „Plötzlich“ geschieht etwas, dessen Wunsch nach Erfüllung wir schon lange besaßen und vielleicht dann sogar aufgegeben haben.

Es ist also wichtig, zu erkennen, welche Angelegenheiten in unserem Leben “ reif“ oder noch nicht „reif“ sind; und das geschieht am zuverlässigsten durch die Intuition. Der Verstand kann in einem gewissen Maße helfen, die Zusammenhänge zu erfassen. Aber zuverlässiger, weil direkter, ist die Intuition.

Alle Menschen, die Probleme mit der Zeit haben, haben dieses Prinzip noch nicht erfasst. Sie tun die Dinge nicht im richtigen Augenblick, sie leben in Gedanken, in ihrer Vorstellung, wie sich alles ihrer Meinung nach entwickeln SOLLTE. Der Verstand arbeitet nicht synchron mit dem Pulsieren des Universums. Der Verstand lässt uns festhalten an den Dingen, die wir unbedingt realisieren WOLLEN. Aber oft ist es so, dass eine tiefere Schicht unseres Bewusstseins es besser wusste und uns einen „Stolperstein“ in den Weg legte. Für manche Vorhaben ist einfach noch nicht die  richtige Zeit vorhanden, sie sind noch nicht „reif“ . In solch einem Fall seiner Intuition zu folgen, vom geplanten Vorhaben abzulassen, erfordert Mut , der jedoch nach und nach wachsen kann.

Indem wir auf unsere Intuition hören und Geduld habem können wir schließlich eine Phase erreichen, in der die Zeit als Maßeinheit  für uns keine Rolle mehr spielt, weil wir die Dinge immer zur rechten Zeit tun und unserem Vorhaben genau die Zeit geben, die es braucht. Dann werden wir eines Tages keine Probleme mehr mit der Zeit haben und die Angst, dass uns die Zeit „davonläuft“, ist unnötig geworden. 

Angela


32 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Liebe Angela, finde ich wunderbar zusammengefaßt, danke.
    Noch ein Deine Ausführungen bestätigender Aspekt:

    In der materiell/physischen Daseinform existiert Zeit, wie Du schreibst, vor allem in Rhythmen und Zyklen und darin befindlichen Knoten, die Tore sind, um dann bestimmte Dinge besonders leicht und/oder gut umsetzen zu können, während, wenn man sich nicht in dieser Zeitqualitätswahrnehmung befindet -weil man sich durch eine Maschine = Uhr takten läßt, viele Dinge dann entweder gar nicht umsetzbar sind oder nur gegen sehr viel Widerstand und mit sehr viel Mühe verbunden.

    Was ich diesbezüglich noch erhellend finde – im wahrsten Sinne des Wortes – ist der Zeitbezug zur Sonne, die in gewisser Weise der „Zeitcomputer“ für unsere Erde, das Sonnensystem und alle in ihm befindlichen Lebewesen ist.
    So steuern hohe Bewußtseine, die ihren Sitz in der Sonne haben, z.B. die Planetenbahnen – (auf Grund der Inkommensurabilität gibt es ja kein mathematisches Modell, in dem das Planetensystem realistisch nachgebildet werden kann).

    Die Sonne wiederum erschafft durch ihr Wärmewesen erst die Zeit: denn dort wo Wärme ist, entsteht erst Alterung (das ist z.B. das Problem der Reibungswärme, die dann Maschinen altern läßt).

    Sind wir begeistert, haben wir eine ganz andere Zeit und sind gleichzeitig „erwärmt“. Dort, wo wir uns nicht richtig einbringen können, erkältet uns und die Zeit wird „langsamer“.

    Noch ein kleines Schlaglicht auf das was mit Zeit zu tun hat:
    Jeder Schwinung ist ein Zeitphänomen. Nun gibt es ja oft die Aussage: Alles ist Schwingung ! oder alles ist Ton (Nadha Brahma etc.)
    Ja, das ist natürlich ein saublöder Quatsch. Denn wie und wo kann es Schwingung geben, wenn weder Raum noch Zeit verhanden???

    Die Sonne ist ein Tor – man könnte auch sagen Wurmloch. Wenn die Seelen nach dem Tod dort hindurch gehen, dann „landen“ sie im jen(z)eits.
    Also, allles was wir von Schwingungen und Frequenzen usw. haben könnnen bezieht sich logischer weise nur auf solche Gebiete, in denen es Raum und Zeit gibt.

    so weit einmal …

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  3. Jürgen Elsen
    04/10/2020 um 19:24
    Jeder Schwinung ist ein Zeitphänomen. Nun gibt es ja oft die Aussage: Alles ist Schwingung ! oder alles ist Ton (Nadha Brahma etc.)
    Ja, das ist natürlich ein saublöder Quatsch. Denn wie und wo kann es Schwingung geben, wenn weder Raum noch Zeit verhanden???
    ——————–

    Textauszug S. 7/8/9 aus diesem link: https://peterlauster.de/download/DAS_PHAENOMEN_ZEIT.PDF

    Wir müssen unser Leben (Geist, Seele und Körper) als Schwingung begreifen, um die Harmonie der Lebendigkeit zu erreichen. Wer in der Schwingung lebt, wer sie mitfühlend in jedem Augenblick erfaßt und sich niemals eingreifend dagegen stemmt, weder im Energieaufbau noch im Abschwung, nur derjenige lebt ohne jegliche Reibung, er ist im Einklang mit seiner Lebendigkeit, er bleibt jung, elastisch und vital, sowohl geistig, seelisch als auch körperlich.

    Im Verständnis der Schwingung liegt ein großes natürliches Geheimnis, das in seiner Bedeutung leider nicht voll erkannt wird. Wir müssen lernen, tief in uns hineinzulauschen, auf die Schwingung unseres Lebens, unserer gesamten Existenz.
    Den Rhythmus erfühlen und mitgehen in jeder Stunde, den ganzen Tag, in der Woche, über die Monate und Jahre.
    Mitgehen, mitfühlen, eingehen, aufgehen, das heißt glücklich werden.

    Der Rhythmus unserer persönlichen Schwingung ist unser privates Zeiterleben, das völlig unabhängig von der physikalischen Zeit ist, denn die physikalische Zeit ist etwas Mechanisches.

    Jeder Mensch hat seine individuellen Schwingungen, er erlebt seine Energie, die sich entfalten will, die sich verbraucht und von der Steigestrebung in die Fallstrebung übergeht. Die Steigestrebung (Energieentfaltung) ist genauso wichtig wie die Fallstrebung (Energierückgewinnung = Ruhephase) für den universalen Vorgang des Lebens.

    Wer mit sich selbst in Verbindung ist und seine Befindlichkeit erfühlt, wird sich der Steigestrebung hingeben und sich danach vertrauensvoll in die Fallstrebung hineinfallen lassen, um mit neu gebildeter Energie wieder in die nächste Steigestrebung hineinzuschwingen.
    Kein anderer darf diesen Rhythmus stören, niemand darf sich hier einmischen, damit sich die Lebensenergie eines Menschen in seiner subjektiven Schwingung voll entfalten kann.

    Das persönliche Zeitgefühl wird leider nicht ernst genug genommen. Wir lassen die Uhr allzuoft in unsere Lebensschwingung hineindiktieren. Im Berufsalltag läßt sich das oft nicht ändern, aber in der Freizeit sollten wir auf unsere subjektiven Steige- und Fallstrebungen lauschen und mit Körper, Seele und Geist mitgehen.

    Dann entschwindet die physikalische Zeit, und wir spüren ein Aufgehen in einem anderen Zeitempfinden.
    Die Zeit scheint dann stillzustehen, wir gehen völlig auf in dem, was geschieht, und es herrscht Zeitlosigkeit im Erleben (während die Uhr natürlich mechanisch weitertickt). Im tiefen Erleben unserer Gegenwart gelangen wir in den Zustand der Liebe und Meditation.
    Nicht nur Ruhe und Stille sind Meditation, auch aktives Erleben ist Meditation.
    Meditation ist der Gesamtvorgang der Schwingung, also Fallen und Steigen.

    Wer in dieser Schwingung aufgeht, gelangt in eine ganz andere Zeitdimension, in der Vergangenheit und Zukunft zurücktreten
    und Gegenwart entsteht.
    Einsatz von Energie ist genauso lebendige Gegenwart wie das Hineinfallen in Passivität, in der sich neue Energie bildet.

    Aller Zwang hat dann ein Ende. Es bedarf dann keiner »Selbstdisziplin« mehr durch Einsatz des Willens, denn die Lebendigkeit ist Schwingung, sie trägt ihre Disziplin in sich selbst, wenn wir uns ihr vertrauensvoll überlassen.***

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  4. Stephanus sagt:

    …wenn die Zeit noch nicht „reif“ ist, ist meist das Thema, das zu lösen ist, auch noch nicht „reif“.
    Du versuchst, mit Gewalt, dir die Dinge vom Hals zu schaffen, aber es gelingt dir nicht.
    Du mußt selbst den Reifeprozeß durchmachen! Dann kommst du ins passende Koordinatensystem, wo die Rechenprobleme plötzlich verschwunden sind.
    Auf einmal ist alles einfach!
    Aber dann kommt das nächste Thema… 🙂

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  5. Evtl. dazu noch interessant:

    In 2010 hat Wun-Yi Shu eine Theorie entwickelt, in der die Zeit weder Anfang noch Ende hat und weder Urknall noch Dunkle Energie notwendig sind, die derzeit und in der Vergangenheit beobachtete Expansion des Raumes zu erklären.

    Charakteristika seiner Theorie sind:

    Weder die Lichtgeschwindigkeit noch die Gravitationskonstante sind zeitlich konstant: Beide variieren mit der Evolution des Universums.

    Das Universum hat Phasen, in denen der Raum anschwillt ebenso wie Phasen, in denen er schrumpft:

    Anschwellen des Raumes bedeutet Umwandlung von Zeit in Raum und von Masse (Energie) in zunehmende Abstände.
    Schrumpfen des Raumes kehrt diesen Prozess um.

    Anmerk: was hier vom Universum gesagt wird bezieht sich nur auf unser Sonnensystem, weil alles Beobachtungen – auch z.B. die Messung der Lichtgeschwindigkeit – aus diesem System getätigt werden. Die gewonnenen mathematischen Relationen usw. extrapoliert man ja dann in das Universum.
    Wenn sich also die Heliopause ausdehnt oder zusammensieht und dies Einfluss auf die Lichtgeschwindigkeit hat, so werden natürlich ausgehend von diesen neuen Konstanten alle folgenden Berechnungen – die in das Universum projiziert werden – andere Ergebnisse liefern…

    Dies wirft natürlich auch die Frage auf: was sind eigentlich wirklich „die Sterne“ bzw. der „Nachthimmel“ ???

    Abgesehen davon, daß die Sternkonstellationen über Jahrtausende gleich bleiben – nach historischen Quellen belegt – und deswegen sozusagen „ewig“ sind – können wir unsere eigene Seele dabei beobachten, welchen Eindruck dieser Sternenhimmel auf diesselbe hinterläßt und man wird sagen können, daß hier in der Seele völlig unabhängig von dem Wissen, wie lange das schon so und so aussieht, das Gefühl von Ewigkeit vermittelt wird.

    Dies könnte also ein weiteres Indiz dafür sein, daß wir es mit dem sogenannten Sternenraum gar nicht mit einem physischen Raum zu tun haben.
    Nehmen wir das als Arbeitshypothese, so macht es auch schon eher Sinn, von Tierkreiswirkungen zu sprechen, welche ja als Astrale, bzw. der Seelenraum selbst als Astralraum bezeichnet wird…

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  6. DET sagt:

    @ Angela,

    wie betrachtest Du das ?? Wenn es keine Zeit gibt, können Ereignisse in der Vergangenheit
    manipuliert werden, um ein entsprechendes Resultat in der Gegenwart zu erzielen ?

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  7. Angela sagt:

    @ Det
    Zitat: „… wie betrachtest Du das ??

    Ich antworte Dir morgen…..

    Angela

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  8. makieken sagt:

    „„Plötzlich“ geschieht etwas, dessen Wunsch nach Erfüllung wir schon lange besaßen und vielleicht dann sogar aufgegeben haben.“

    Ich behaupte mal, die Erfüllung geschieht, WEIL wir den Wunsch aufgegeben haben. Dümpelt hier noch in irgendeinem PK rum, wie ich zu meinem Wunschauto kam., nachdem ich die Hoffnung aufgegeben hatte, dieses Wunschauto zu bekommen.

    ******************************
    zu DET 01:55

    Und wieder mal steckt die Antwort in der Frage. Genial. Wenn Gedanken die Realität erschaffen und ein jeglicher Gedanke nur im Jetzt gedacht werden kann, kann auch ein jeglicher Gedanke an die Vergangenheit nur JETZT entstehen. Mit ein bissl Training sollte es also möglich sein, im JETZT ein anderes GESTERN und somit MORGEN zu erschaffen.

    ******************************
    Und hier noch ein kleiner KOAN, welchen ich kürzlich aus der Traum- in die Wachwelt mitnahm: Warum kommt der Bus?

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  9. arnomakari sagt:

    @ Angela zeit ist dehnbar.
    Nur kurz zu meinen Traum, mein Bruder der schon 15 gahre tot ist, sagte komm lass uns Kartoffel pflanzen,als ich darüber nachdachte, habe ich mit der Rute die kommenden Monate abgefragt wie das Wetter wird, bis zum Januar gibt es keinen frost, und der Winter wird sehr milde sein,
    darum habe ich Kartoffel im Eimer gepfanzt, die kann ich wenn es was kälter wird in die Überdachung stellen. mal abwarten ob ich was ernte???

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  10. n00ne§0me sagt:

    renateschoenig
    04/10/2020 um 20:27 schreibt:

    „Ja, das ist natürlich ein saublöder Quatsch. Denn wie und wo kann es Schwingung geben, wenn weder Raum noch Zeit verhanden???“

    Deine Aussage gibt mir die Schlussfolgerung: Sind weder Raum noch Zeit vorhanden, ist ja alles „saublöder Quatsch“?
    Sind sowohl Raum und Zeit vorhanden, kann alles saublöder Quatsch sein, als auch nicht und weder noch……..

    Jetzt bin ich wieder mal völlig ratlos…..

    …und nehme denoch mein Umfeld als Realität, als eine Wirk-Licht-keit wahr, wie magisch wunderbar zauberhaft faszinierend….

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  11. n00ne§0me
    05/10/2020 um 09:13
    renateschoenig
    04/10/2020 um 20:27 schreibt:
    ——————–
    Diese Aussage ist NICHT von mir – ich nehme (in meinem(!) eingestellten/reinkopierten Text) lediglich Bezug
    zu Jürgen Elsens Aussage…bzw. d e m, was ER in seinem Kommentar 04/10/2020 um 19:24 u.a. @Angela geschrieben hatte:

    ***Jeder Schwinung ist ein Zeitphänomen. Nun gibt es ja oft die Aussage: Alles ist Schwingung ! oder alles ist Ton (Nadha Brahma etc.)
    Ja, das ist natürlich ein saublöder Quatsch. Denn wie und wo kann es Schwingung geben, wenn weder Raum noch Zeit verhanden???***

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  12. Angela sagt:

    @ Det

    Zitat: “

    @ Angela, wie betrachtest Du das ?? Wenn es keine Zeit gibt, können Ereignisse in der Vergangenheit manipuliert werden, um ein entsprechendes Resultat in der Gegenwart zu erzielen ? “

    Für die Antwort muss ich noch ein bisschen ausholen…. :

    Vergangenheit und Zukunft haben aus meiner Sicht keine Realität. Es gibt NUR das Jetzt, in dem ALLES geschieht.

    Was man als Vergangenheit bezeichnet , ist eine im Verstand aufbewahrte Erinnerung an ein früheres Jetzt. Man aktiviert sozusagen eine Erinnerungsspur…. Die Zukunft wiederum ist eine Vorstellung, die jemand im Jetzt davon in seinem Verstand besitzt. Wenn sie dann eintritt, ist sie wieder das JETZT.

    Daraus ergibt sich meine Antwort auf Deine Frage. ( …. können Ereignisse in der Vergangenheit manipuliert werden, ) Da die Ereignisse aus der Vergangenheit einzig im Verstand des Betrachters existieren, können sie jederzeit verschieden ausfallen und manipuliert werden. Und das sieht man doch ganz stark an den vielen Sichtweisen , die über geschichtliche Ereignisse existieren. Im JETZT sind diese dann die Realität im Auge des Betrachters.

    Der einzige Ort, an dem eine Veränderung stattfinden kann, ganz egal, ob es sich um Vergangenheit oder Zukunft handelt, ist das JETZT. Und die Qualität des Bewusstseins bestimmt die Auslegung. Eine objektiv exxistierende Vergangenheit kann meiner Ansicht nach nur Illusion sein.

    Angela

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  13. n00ne§0me
    05/10/2020 um 09:13

    „Denn wie und wo kann es Schwingung geben, wenn weder Raum noch Zeit verhanden???“ stammt von Jürgen Elsen (mir)

    Es gibt ja die virulente Ansicht, daß ALLES Schwingung/Frequenz sei. So spricht man beispielsweise von „niedrig schwingenden Seelen(energien)“ usw. …

    Die Wortwahl „saublöder Quatsch“ hatte ich als Provokation gewählt, nämlich dadurch hier Gegenargumente oder Erklärungen herauszukitzeln, die zeigen, wie trotz Zeit- und Raumlosigkeit Schwingung stattfinden könne …

    Schließllich habe ich das als ein Beispiel dafür gebracht, wie wir geneigt sind, aus unserer „Bildungserziehung“ usw. heraus, etwas was im 3 D Raum als Struktur gefunden, einfach in „Gebiete“ zu projizieren, die völlig anderer „Struktur“ sind.
    Damit wollte ich auch das von Angela Dargestellte untermauern, da sie ja sehr gut aufgezeigt hat, wie wir „Zeit“ definieren durch ein mechanisches Raumgebilde mit einer mechanischen Taktung in einer gewissen Synchronizität zu der Erdmechanik (Umlaufzeit, Rotation Erde).

    Ich komme nicht auf Grund von logischen Schlussfolgerungen auf die Anzweiflung von „alles ist Schwingung“, sondern deshalb, weil mein Wachbewußtseinszustand (3 D Welt) noch solche Erfahrungen wiedergeben kann, die ich aus anderen jen(z)eitigen Bewußtseinszuständen getätigt habe.

    Deshalb stellte ich auch die Frage in den Raum, in wie weit der Sternenhimmel wirklich das ist, wofür ihn die „Wissenschaft“ hält, bzw. mein Hinweis darauf, ob wir eigentlich nur von gesicherten Ergebnissen reden können innerhalb unseres eigenen Sonnensystems ?!

    Michael Ende greift diese Beziehung von Sternenwelt (Kassiopeia – die Schildkröte als „zeitloses Geschöpf“ bzw. Weisheit des Tierkreises) und dem Herzen (=Momo) ja auch interessant auf.

    Nun hatte man ja eine groß angelegte Expedition gemacht, Projekt Gemini, die Sonden Voyager I und II. Da ging es ja vor allem darum auch festzustellen, was ist denn hinter der Heliopause – also im interstellaren Raum ???
    Im Internet kann man dann finden, daß diese Ergebnisse so in etwa für das Jahr 2018 erwartet worden sind.

    Doch dann steht auf einmal für das Jahr 2018 „fest“, daß die Instrumente, die dieses übertragen könnten, sich verabschieden …
    Also genau am „Durchbruchspunkt“ auf den man Jahrzehnte lang hin arbeitete, verabschieden sich auf einmal die Instrumente. Welch ein Zufall …

    HIer eine einfache Darstellung der „Mission“:

    Näheres dazu:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Voyager_1#

    man gehe dann mal auf die Website von der Nasa und gebe Voyager 1 ein:

    https://www.jpl.nasa.gov/search.php?q=voyager+1#gsc.tab=0&gsc.q=voyager%201&gsc.page=1

    Jetzt erhält man – erst ab Seite 2 – auch „aktuelle“ Beiträge zu Voyager 1 (aber nur dem Einstellungsdatum nach !!!). Klickt man auf einen neueren Eintrag, so landet man sämtlich bei Berichten, die alle vor 2015 liegen !!!

    Also, was wissen „wir“ (also das, was man uns als Wissen zugänglich machen will) jetzt im Jahre 2020 vom interstellaren Raum???
    Nichts weiter als Hypothesen … denn die (Zeit !!!) Zeugen, die tatsächlich dort hätten sein sollen, sind auf einmal verschwunden …

    Ist schon eine merkwürdige Zeit …

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  14. @angela333333 Eine objektiv existierende Vergangenheit kann meiner Ansicht nach nur Illusion sein.

    Ja und Nein, denn m.E. gibt es Entwicklungsgeschichte – wir haben dabei zwei Quellen diese abzubilden:

    1. durch historische Forschung (Archeologie, Überlieferungen usw.)
    2. durch Lesen in der Akasha-Chronik

    Nein: insofern, daß wie es heißt, die Geschichte immer die Geschichte der Sieger ist – also Geschichte bewußt oder unbewußt interpretiert und auch manipuliert wird.

    Ja, alles bildet sich im „Jetzt“ ab. Was aber wäre, wenn wir das Jetzt expandieren könnten – im Sinne von Goethe: zum Raum wird hier die Zeit ?!

    Das Jetzt ist ja für das heutige gängige „Normalbewußtsein“ nur ein winziger nicht faßbarer Punkt.
    Ich verlgeiche es immer so: stell Dir vor, daß wie Du jetzt zeitlich das Jetzt siehst, so würdest Du den Raum sehen. Um das einmal praktisch nachzuvollziehen nehme man sich ein undurchsichtiges Blatt Papier, piekse mit einer Nadel ein kleines Loch in die Mitte herein und schaue nun durch dieses kleine Loch hindurch auf ein Gebiet, was ca. 20 cm von Dir entfernt ist (das Papier darf nicht zu dicht am Auge sein).

    Wenn man auf diese Weise z.B. eine Tischplatte betrachtet, so sieht mal erst mal nur einen Braunton. Dann dreht man nur ganz leicht den Kopf oder bewegt nur ganz leicht das Papier, dann sieht man den nächsten Punkt.
    Hierdurch entsteht nun Zeit: denn wir haben die Fähigkeit der Erinnerung. Wir können uns daran erinnern, wie der Punkt ausgesehen hat, den wir zuvor durch das Papier gesehen haben. So können wir durch die Fähigkeit der Erinnerung – die also Bewegung in Momentaufnahmen festhält – uns in dem Beispiel die vielen Punkte zusammensetzen lassen und werden am Ende herausfinden: ah, das ist also ein Tisch !!!

    Wir sind also den Tisch durchgelaufen durch eine Bewegung, die uns die Momentaufnahmen geliefert hat von ganz vielen winzigen Sichtbarkeitspunkten, die hier analog zu dem Jetzt gedacht werden können.

    Wir haben also für unser „Zeitbewußtsein“ so eine Lochscheibe vor uns, durch die wir ein Ganzes (im Vergleich war es die Tischplatte) erst erkennen können, in dem wir die einzelnen Jetze wiederum im Jetzt zu einem Zeitbild zusammen fügen.

    Es würde allerdings keinen Sinn ergeben – wieder in der Analogie verbleibend – wenn wir dann im Jetzt der Zusammenfügung sagen würden, ja, der Punkt, den wir nur erinnern ist eigentlich nur eine Illusion !
    Dann könnten wir ja nie den Tisch erhalten oder dürften nie an die Realität desselben – aber damit auch an unsere eigene Realtiät – nicht glauben.
    Wir landen in einem Nihilismus, der aber nur durch etwas Seiendes existieren kann und somit mit sich selbst im Widerspruch steht ….

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  15. Angela sagt:

    @ Jürgen Elsen

    Das Jetzt besteht meiner Ansicht nach nicht aus vielen Augenblicken sondern es ist ja der Raum, in dem etwas geschieht. Und der ist unendlich.

    Das „Ganze“ ist vor allen Dingen doch eine Interpretationsfrage. Ein Tisch ist nur durch die Übereinkunft der Menschen als ein Tisch definiert.

    Demzufolge ist alles in unserem Leben- Menschen, Orte, Gegenstände, Augenblicke, Ereignisse nichts anderes als eine Reflexion unserer charakterlichen Schwingung. Das Problem ist nur, dass unsere verborgenen, unterdrückten Anteile ebenfalls widergespiegelt werden, doch wir unterdrücken sie, weil wir sie nicht mögen. Aber auch sie werden uns so lange den Spiegel vorhalten, bis wir verstehen. Das ist das Karussell des Lebens, das auch vor den Schattenseiten nicht halt macht.

    Wir alle haben uns an den Gedanken gewöhnt, dass das Physische um uns herum bereits existiert, dass es ohne unser Zutun, ohne unsere Entscheidung besteht. Doch die Quantenphysik hat einwandfrei bewiesen, dass sogar die materielle Welt nichts anderes ist als mögliche Bewegungen des Bewusstseins.

    Angela

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  16. Angela
    05/10/2020 um 14:41
    „Demzufolge ist alles in unserem Leben- Menschen, Orte, Gegenstände, Augenblicke, Ereignisse nichts anderes als eine Reflexion unserer charakterlichen Schwingung. Das Problem ist nur, dass unsere verborgenen, unterdrückten Anteile ebenfalls widergespiegelt werden, doch wir unterdrücken sie, weil wir sie nicht mögen. Aber auch sie werden uns so lange den Spiegel vorhalten, bis wir verstehen.
    Das ist das Karussell des Lebens, das auch vor den Schattenseiten nicht halt macht.“
    ——————–

    Interessante Uhrzeit Deines Kommentars @Angela 🙂

    Apropos „Schattenseiten“
    s. Neues ME-Channeling : https://bumibahagia.com/2020/09/09/postkasten-31/#comment-221987

    ***MUTTER ERDE SPRICHT ZU UNS…
    Thema: Die Schattengesellschaft***

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  17. Thom Ram sagt:

    Interessante Debatte

    Ich kann meine Vergangenheit ändern. Ich kann mir ein Ereignis wählen, welches mir nicht gefallen hat, ich kann meine damit verbundenen emotionalen Reaktionen im jetzt reinigen. Dann ist das Vergangene geändert und damit ändere ich meine Zukunft, unweigerlich, denn ich habe etwas Unerlöstes mit mir rumgeschleppt, was zur Folge hatte, dass ich mittels unangenehmer Jetzte stets damit konfrontiert war, unbewusst. Habe ich die Vergangenheit harmonisiert, ziehe ich in meiner Zukunft entsprechend Harmonisches an.

    Es ist witzig. Natürlich gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft. Es sind Gedankenkonstrukte. Und doch können wir hier in 3D damit arbeiten.

    Es gibt Mehr.
    Dankbarkeit ist ein wundervolles Werkzeug.
    Ich hatte ein schönes Erlebnis, und ich, der ich über freien Willen verfüge, hülle die Erinnerung in lichte Dankbarkeit. Die Folge? Ich mache damit den Weg frei für analog schöne Ereignisse.

    Gefällt 4 Personen

  18. Vollidiot sagt:

    Mittlerweile könnten wir Sklaven der“Zeit“ sein.
    Zeit hat weniger mit Rhythmen, denn Rhythmen sind und die Zeit interessiert eigentlich nur denjenigen, dessen Zeit begrenzt ist.
    Diese Begrenztheit läßt den Wert der Zeit entstehen, aber auch allen Unsinn, der mit diesem Begriff verbunden ist.
    Hier ist alleine das Manipulative schon machtvoll, das als Möglichkeit gegeben ist. Da war einst Tag und Nacht, danach suchte der Mensch die Ordnung und schuf sich Sonnen- und andere Uhren und nun hat er Chronometer und Tagesplaner und eine Agenda. Er füllt seine Zeit aus – heißt es – sinnvoll gar. Wie bei allem Menschenwerk hat es die Aufgabe, daß der Einzelne Herr seiner Möglichkeiten ist und nicht Sklave.
    Auch bei der Zeit ist er der Herr und Meister, Former und Schöpfer, seiner Zeit.
    Zeit hat auch immer eine Relation, eine innerliche und eine äußerliche. Ich bin Meister der Syncronisation von beiden Zeiten.
    Beim Syncronisieren habe ich die Gelegenheit einen Bezug herzustellen, denn die Zeit die von außen an mich herankommt hat einen überdauernden Anteil, in den ich mich einfügen kann, ich kann mitgehen – aber auch mich ausklinken und meine innerliche Zeit in Anspruch nehmen.
    Als Säugling habe ich mich in die äußere Zeit einzufügen, wenn das Abendrot des Lebens aufschimmert und vom Morgenrot der Ewigkeit kündet, dann darf ich mich ganz auf meine innerliche Zeit einstellen, denn in dieser kann ich den Bezug finden zur Zeitlosigkeit. Wenn es mir vergönnt ist, kann ich, wie bei den Indianern, mein Lied singen, mit dem ich meine innerliche Zeit syncronisiere mit der „Zeit Manitous“.

    Gefällt 1 Person

  19. @angela333333 Das Jetzt besteht meiner Ansicht nach nicht aus vielen Augenblicken sondern es ist ja der Raum, in dem etwas geschieht. Und der ist unendlich

    Hm, habe mich vielleicht missverständlich ausgedrückt – wollte gerade aufzeigen, daß das Jetzt uns als zeitlich nicht zu erfassender Punkt (also gerade nicht aus vielen Augenblicken, sondern selbst der Augenblick – analog dem einen Blick durch das Guckloch des Papieres ist) erscheint.
    Der Tisch ist dabei nur ein räumlicher Wahrnehmungsrepräsentant, der analog zu einem zeitlichen Wahrnehmungsrepräsentant gesetzt wurde. Es geht also auch gar nicht darum, ob der Tisch Tisch ist usw.

    Diese Erkenntnisfragen bezüglich der Erkenntnis selbst und auch das damit einhergehende Zeitbewußtsein, sowie die Interpretation von Zeit habe ich ausführlicher dargestellt in meinem Chakra-Beitrag:

    https://bumibahagia.com/2019/01/31/die-schluessel-7-siegel-6a/#more-38248

    Auf das, wo Du hindeutest (sondern es ist ja der Raum, in dem etwas geschieht), glaube ich in dem sogenannten Chronosom dargestellt zu haben 😉

    herzliche Grüße
    Jürgen

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  20. DET sagt:

    @ Angela
    05/10/2020 UM 13:32

    Danke für deine Ausführungen.

    Nach allem was ich darüber in Erfahrung bringen konnte bewirkt unser Gedankenprozess eine ständige
    Veränderung des Energiefeldes um uns und diese Veränderung soll auf Dimensionen wirken, die in die
    Vergangenheit und Zukunft reichen; es soll also möglich sein beide Bereiche beeinflussen zu können.

    @ Jürgen Elsen

    Die komplette NASA ist von Freimaurern unterwandert, die im Auftrage der Jesuiten wirkt.
    Alles was von dort kommt ist mit größter Vorsicht zu betrachten, wenn man von denen überhaupt etwas
    übernimmt. Hast Du z.B. gewußt, dass man die Sonne, wenn man sich im All befindet, überhaupt nicht
    sehen kann, wenn kein Magnetfeld in der Nähe ist ?? Nur durch Magnetfelder wird der Energiestrom,
    der von der Sonne kommt, sichtbar, ähnlich dem Kathodenstrahl in einer alten Fernsehbildröhre und nun
    überlege mal was diese Erkenntnis bedeutet in bezug auf die ganzen Bilder, die von der NASA veröffentlicht
    werden.

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  21. Angela sagt:

    @ Det

    Ein „Gefällt mir“ für das, was Du für mich geschrieben hast, so sehe ich es auch…..

    Angela

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  22. hm, also ich war noch nicht körperlich anwesend im All. Kann also nicht von eigenen Erfahrungen sprechen. Theoretisch ist das möglich, daß die Sonne dort nicht mit dem menschlichen Auge sichtbar ist. Der Vergleich mit der alten Fernsehbildröhre hinkt allerdings, denn dort wird der Kathodenstrahl nicht durch Magnetfelder sichtbar, sondern nur von ihnen in fortwährenden Zeilen und Zeilensprüngen gelenkt. die Sichtbarkeit entsteht durch eine spezielle Beschichtung der Glasbildfläche auf die der Strahl auftrifft und es eben dort zur Umwlandlung in sichtbares Licht kommt.
    Danke für die Info, ich werde diese mal ventilieren 🙂

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  23. DET man die Sonne, wenn man sich im All befindet, überhaupt nicht
    sehen kann, wenn kein Magnetfeld in der Nähe ist
    kannst Du mir kurz erklären, warum dann die Sonne rund und in der Größe erscheint, in der sie uns hier auf der Erde erscheint?

    Wäre es so, wie du schilderst, müßte nicht folgendes eintreten:
    Nehmen wir eine Kugel, die die Erde repräsentiert, die im Mittelpunkt einer durchsichtigen Plastikkugel schwebt. Wir nehmen nun eine Taschenlampe, etwas weiter weg von der Kugel gehalten, die Taschenlampe repräsentiert die Sonne.

    Schaue ich jetzt von der Erdkugel aus auf die Plastikhülle, würde ich die Taschenlampe als leuchtenden Kreis definiert auf der Plastikhülle sehen können (wäre demnach die Sonne).
    Jetzt stelle ich mir vor, daß eben die Lichtquelle selbst nicht zu sehen ist (die Sonne, die man im All nicht sieht).
    Schaue ich jetzt von der Erde aus, so müßte ja dann die helle Kreisfläche fehlen, da die Strahlen von der Taschenlampe(Sonne) aus parallel laufen und somit die ganze der Taschenlampe zugewandten Plastikhülle (die das Magnetffeld der Erde darstellen soll) hell erscheinen müßte:
    Das Magnetfeld der Erde ist ja eine Kugel, die ja dann vom magnetischen Strom der Sonne vollflächig erfasst und somit auch vollflächig das gleich Lichtphänomen zu Tage treten lassen müßte!

    Erkläre mir den Gedankenfehler in diesem Vergleich – ich sehe nämlich keinen …

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  24. Vollidiot sagt:

    JE

    Es könnte schon sein, daß die Sonne außerhalb der Erde nicht zu sehen ist.
    Den Mond macht sie schon hell und wirft Schatten (Apollo)………….
    Für den Menschen ist ja einiges angerichtet, manches sieht er, manches nicht manches noch nicht.
    Könnte daran liegen, daß der Mensch seine Augen auf der Erde gebrauchen soll und nicht zwischen Mars und Aldebaran, also die Konfiguration des Sehsinnes ganz speziell auf hiesige Verhältnisse ausgelegt ist. Es fehlt hier sonst auch so einiges an uns, weil der Bedarf noch nicht geweckt ist.
    Jedenfalls gibt es zu denken, daß der Mensch, wenn er nicht auf der Erde ist und durch den Raum segelt, in die Sonne schauen kann und sie nicht sieht. er sieht nichts und könnte sich tatsächlich in ein schwarzes Loch verfahren, denn es ist ja alles finster, wie in meinem Hosenboden. Da bleibe ich lieber hier und ertrage Spahnmerkel Söder. Da werden die finstersten Gesellen von der Sonne beschienen…………….

    Gefällt 1 Person

  25. Mujo sagt:

    Wir altern alle, jeder für sich. Jetzt kann man dies Definieren als ein ständiges weiter Entwickeln vom Leben.
    Zeit ist da ja nur eine messeinheit um sich zu ordnen besser um den Verstand eine Ordnung zu geben, sowie die Zahlen es sind. Die unser Verstand auch benötigt.
    Auf der bewussten ebene ist das unnützer Plunder weil er Multidimensional jenseits von Raum und Zeit agiert. Dort wo wir alle einmal hingehen wenn dieser Körper nicht mehr in der Form da ist.
    Da wir aber alle Götter sind und nach Ursache und Wirkung Leben, schaffen wir uns alles selber. Bewusst oder nicht, die Zeit ist ein Teil davon.

    Und wenn Nasa Raumsonden zu einen bestimmten Zeitpunkt nichts mehr von sich geben, dann haben wir es im vorfeld ebenso erschaffen.

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  26. Angela sagt:

    Der Wert der Zeit

    Um den Wert eines Jahres zu erfahren,
    frage einen Schüler, der sein Abitur nicht geschafft hat.

    Um den Wert eines Monats zu erfahren,
    frage eine Mutter, deren Kind zu früh geboren wurde.

    Um den Wert einer Woche zu erfahren,
    frage den Herausgeber einer Wochenzeitung.

    Um den Wert einer Stunde zu erfahren,
    frage frisch Verliebte, die es kaum erwarten können, sich zu sehen.

    Um den Wert einer Minute zu erfahren,
    frage Menschen, die ihr Flugzeug verpasst haben.

    Um den Wert einer Sekunde zu erfahren,
    frage jemanden, der einen Unfall verhindern konnte.

    Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren,
    frage einen Sportler, der bei der Olympiade
    knapp am Sieg gescheitert ist.

    Gib der Zeit deinen eigenen Wert und vergiss nie
    die Zeit für dich selbst!

    Nach unbekannter Quelle

    © Aus dem Buch von Gisela Rieger: „Inspirationen für`s Herz“ Mit Genehmigung der Autorin

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  27. DET sagt:

    @ Jürgen Elsen
    05/10/2020 UM 19:49

    Von der Sonne geht ein Energiestrom aus, der im All nicht sichtbar ist; erst wenn dieser Energiestrom
    auf das Magnetfeld der Erde trifft, wird er sichtbar; dies entspräche dem Kathodenstrahl (Energiestrom)
    beim Röhrenfernseher, der auf einer spezielle Beschichtung der Glasbildfläche beim Fernseher, trifft.

    Die Sichtbarkeit und Wärmestrahlung der Sonne, wie wir sie sehen und empfinden, entsteht im Magnetfeldbereich
    der Erde, das viele tausend Kilometer um die Erde existiert; Du kannst diese Aussage nachprüfen, wenn
    Du mal die Sonnenstrahlen beobachtest, wenn sich eine Wolke davorgeschoben hat. Die Strahlen streuen
    nach allen Richtungen, welches nicht möglich wäre, wenn die Strahlen direkt von der Sonne kämen,
    wie es uns suggeriert wird.
    Das gleiche Phänomen soll auch auf anderen Planeten wie Mars, Venus usw. gelten, jedenfalls da, wo ein
    genügend starkes Magnetfeld vorherrscht; aufgrund dieser Tatsache soll es möglich sein, dass auch auf
    entferntesten Planeten, wie z.B. Pluto, die Sonne genauso scheint, wie hier auf der Erde.
    Dazu gibt es ein 10 minütiges deutschsprachiges Video, welches ich vor ca 2 Jahren gesehen habe,
    finde aber im Moment nicht den Link dazu.

    Gefällt 1 Person

  28. DET sagt:

    @ Jürgen Elsen
    Hier ist das Vid, welches ich oben meinte; 10 Min in deutsch.
    (https://www.youtube.com/watch?v=lPe5ETvvrX4)

    Gefällt 1 Person

  29. makieken sagt:

    Zeit ist in der Tat eine Frage der Perspektive. Wenn ich im Jetzt bin, nehme ich alles aus der Position/dem Blickwinkel des Körpers heraus wahr. Wenn ich jedoch eine beliebige Situation aus der Vergangenheit erinnere, wird diese Sequenz aus der Position eines außenstehenden Beobachters abgespult, d.h. ich sehe die Situation nicht – wie im ursprünglichen Jetzt – aus meinen Augen heraus, sondern meinen Körper innerhalb dieser Situation im 360 Grad schwenkbaren Modus. Bei den Gedanken an die Zukunft ist es genauso. Hmm…

    Gefällt 2 Personen

  30. Angela sagt:

    Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben!

    Wunderliches Wort: die Zeit vertreiben!
    Sie zu halten, wäre das Problem.
    Denn, wen ängstigts nicht: wo ist ein Bleiben,
    wo ein endlich Sein in alledem? –

    Sieh, der Tag verlangsamt sich, entgegen
    jenem Raum, der ihn nach Abend nimmt:
    Aufstehn wurde Stehn, und Stehn wird Legen,
    und das willig Liegende verschwimmt –

    Berge ruhn, von Sternen überprächtigt; –
    aber auch in ihnen flimmert Zeit.
    Ach, in meinem wilden Herzen nächtigt
    obdachlos die Unvergänglichkeit.

    Rainer Maria Rilke (1875 – 1926

    Gefällt 2 Personen

  31. DET sagt:

    Mein Erbteil wie herrlich, weit und breit!
    Die Zeit ist mein Besitz, mein Acker ist die Zeit.

    Johann Wolfgang von Goethe

    Gefällt 1 Person

  32. „Die Zeit fügt sich immer den Notwendigkeiten, den Empfindungen, und nicht umgekehrt.“

    Gut erkannt liebe Angela. Die Zeit wird i. A. durch mein Handeln, meine Aktivitäten im Jetzt, unabhängig des Taktgebers Uhr bewertet in gut – geht so und schlecht. Warum ist das soß (aua scharf ? und ß auf einer Taste) Ernst beiseite. Die wesentliche Bewertung der Zeit – besser der Zeitqualität sind einerseits die Erinnerungen die mit dem Jetzt korrelieren, in Einklang oder Disharmonie gebracht werden – und gut so oder nie mehr(fernab der Erfahrungen die ich gesammelt habe) und anderseits mit der „Vorstellungen“ meines Lebens in der Zukunft.

    In dieser „Vorstellung“ der Zukunft liegt die eigentliche Krux unseres Lebens im Jetzt. Es läuft genau auf diese zwei Schienen der sog. Information hinaus. Das Rauschen der Vergangenheit läßt sich bei den wenigsten abstellen und schwingt immer diffus mit.

    Wir leben hauptsächlich im fremdversorgten Jetzt, in einer Phase der Angst vor allen Szenarien die uns ausrotten wenn wir nicht artig sind und vorsorgen. Liegt doch schon im Wort „Vorsorge“ das voreilige Sorgen drin. Die gedachte Zukunft bestimmt also einen Teil unseres Jetzt. Vergessen uns selbst dabei. Ein Bp. sind die Lebensversichrungen – aufgebaut aus der Angst vor der Zukunft. Das Leben versichern wollen ist so abstrus wie Selbstmord bei der Angst vor dem Tod. Und dennoch schmeißen wir Abermilliarden den Versicherungskonzerne in den Rachen um ein Krümel davon zurückzubekommen.

    Das war die erste die ich kündigte, anschließend Unfallv., Hausrat bis auf KFZ-V . Die mir zwangsweise auferlegte Krankenversicherung mit der sog. Pflegeversicherung die ein Hohn ist, kann ich nicht kündigen, sonst kommt der Vollstrecker und zieht die Rente ein.

    Nur Leben im Jetzt scheint mir kaum noch möglich. Dafür haben bisher die Zerstörer der Großfamilien gesorgt und treiben mit voller Wucht auch noch die Kleinfamilien auseinander. Darüber bald mehr.

    Mein Gedanke zur Zeit soll deinen Beitrag ergänzen liebe Angela.

    https://bumibahagia.com/2017/02/25/ich-habe-keine-zeit-lebe-ich-dann-zeitlos/

    Mein heutiges Gutenachtlied: Guten Morgen liebe Sorgen.

    Gefällt 1 Person

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