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Ein wenig Magie

von Angela, 08.12.2019

 

Eine geheimnisvolle Zeit beginnt nach dem germanischen Mondkalender  am  21. Dezember und dauert 12 Tage, welche man DIE RAUNÄCHTE ( auch Rauhnächte geschrieben)  nennt.

In einigen Traditionen beginnen die Rauhnächte am 21.12. zur Wintersonnenwende, in anderen in der Nacht vom 24. auf den 25.12.

Die „dunkle“ Zeit endet, die Täge werden wieder länger, das Licht kehrt zurück und mit diesem Tag beginnt die magischste Zeit des Jahres.

Nach altem Volksglauben sind diese Nächte eine Vorbereitung auf das kommende Jahr. Viele Brauchtümer, Orakel und Erzählungen ranken sich um sie.

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“ Rauhnächte sind heilige Nächte, in denen die Tore zur Anderswelt weit geöffnet sind.

Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich vom mittelhochdeutschen „rûch“ ab, was so viel wie haarig oder wild bedeutet. Aber auch von Rauch; vielerorts heißen die Nächte deshalb auch Rauchnächte. Schriftlich überliefert ist von den Bräuchen aus der Anfangszeit kaum etwas. Vieles wurde über Jahrhunderte nur mündlich weitergegeben. Erstmals fanden die Rauhnächte im 16. Jahrhundert in Dokumenten Erwähnung. Vermutlich nahmen die Rauhnächte ihren Ursprung im germanischen Mondkalender. In dem hat das Jahr 12 Monde. Und die entsprechen nicht unseren 12 Monaten mit 365 Tagen, sondern sind nur 354 Tage lang. Um ein Sonnenjahr voll zu machen, fehlen also 11 Tage – oder eben 12 Nächte – die als “tote Tage” eingeschoben wurden. In einigen Traditionen beginnen die Rauhnächte bereits am 21.12. zur Wintersonnenwende, in anderen in der Nacht vom 24. auf den 25.12. Hier endet und beginnt der Weg des Lichtes, das um diese Zeit wiedergeboren wird.

Am Weihnachtsabend haben Geister und Hexen besondere Macht. Deswegen läuten die Kirchenglocken von Einbruch der Dunkelheit bis zur Mitternachtsmesse in regelmäßigen Abständen das sogenannte Schreckensgeläut. Hier erhält das heidnische Geister-Austreiben einen christlichen Deckmantel. Genauso wie an Heilig Drei König, wenn die Sternsinger mit Weihrauch von Haus zu Haus ziehen……..“ https://www.engelmagazin.de/rauhnacht-raeuchern/

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Es gibt ein schönes Ritual, wodurch sich mancher  in den Zauber dieser magischen Zeit einklinken kann.

Man denke sich 13 Wünsche aus, die wirklich von Herzen kommen und deren Erfüllung man sich für das neue Jahr wünscht.

Diese Wünsche schreibe man auf gleichgroße Zettel, falte sie klein zusammen und lege sie in eine Schachtel.

In der Dämmerung gehe man hinaus,. ziehe einen Zettel, ohne ihn zu lesen und übergebe seinen Wunsch der geistigen Welt, indem man den Zettel in einer feuerfesten Schale verbrennt , die Asche der Erde übergibt und den Elementen für ihre Unterstützung dankt.

In jeder der 12 Raunächte verfahre man ebenso.

Am 6. Januar bleibt  noch ein Zettel in der Schachtel. Dieser wird dann gelesen und für dessen Erfüllung ist jeder selbst verantwortlich.

Ein schöner meditativer Brauch, wie ich finde. Ich habe es in einem der früheren Jahre ausprobiert, und 7 Wünsche haben sich erfüllt……

Im folgenden Buch werden viele, auch andere Rituale beschrieben:

https://www.buch7.de/produkt/vom-zauber-der-rauhnaechte-vera-griebert-schroed/1019712578?ean=9783424151732

Angela   


2 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

  2. Hilke sagt:

    Auch ein sehr schönes u. informatives Vid mit Martin Strübin und Patrick zum Thema:

    „Die mystische Bedeutung von Weihnachten und den Rauhnächten“ und sehr viel anderes, über das Planetenbewußtsein, die Analogien zwischen den Erdteilen und unserem Körper/ Bewußtsein, und warum die Ausrichtung der Südhalbkugelbewohner eine andere ist, als die auf der Nordhalbkugel Lebenden, was die Erdachse gemeinsam hat mit unseren beiden Hirnhälften, etcpp.
    Zwei, bei denen die Chemie stimmt und die sich gegenseitig befruchten.

    Gefällt 2 Personen

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