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Kind spielt wie Argerich Barenboim und weitere Weltspitze / Das Unmögliche

Kompromisslos spielt der Junge. Technisch sagenhaft, gestalterisch inspiriert, dass es knallt.

Kompromisslos, sagte ich? Ja. Komponisten sagen auch Banales. Wenn Komponist Banales beschreibt (vertont), dann soll es banal daherkommen. Versteht der Junge und knallt das Banale mir ums Ohr. Oh Wohltat. Wahr gesprochen Wort, Junge, wahr geschlagene Tasten.

Dank sei dem Internet. Was als fast Steinalter mir dank Internet zu hören vergönnt ist, haut mich fast täglich vom Stuhl. Hoffnungsträger. Solch Kind wird wohl Goethe lesen, ist aber selber Goethe. Oder Mozart oder Messiaen oder Rachmaninow.

Keine Bange.

Die Welt wird toben noch und kochen,

doch nicht wird übrigbleiben Knochen.

Uebrig bleiben wird der Segen,

sanfter Wind und Regen,

fördernd guten Samens Keim,

wir werden fühlen uns daheim.

.

Thom Ram, 29.05.07

.

 


9 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Hat dies auf Der Geist der Wahrheit rebloggt und kommentierte:
    Fantastisch !

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  3. Klasse ,dass haut mich vom Hocker!

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  4. Reiner Ernst sagt:

    Zählt der Knabe tatsächlich noch zur Gattung MENSCH ?
    Irgendwie fasst man es nicht.

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  5. Vollidiot sagt:

    Der Musikbetrieb (ähnlich in der bildenden Kunst) ist ähnlich krank wie der Profifußball.
    Es geht um die Schöpfung aus dem Geiste, die des Komponisten.
    Alles weitere ist der Versuch ein Zipfel dieses Vorganges zu erhaschen.

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  6. Thom Ram sagt:

    Reiner 15:05

    Und das i-Tüpfelchen ist: Wenn du auf der Duröhre auf die Spur von Contests mit Klassischer Musik gehst, findest du der Kinder viele, welche auf ähnlichem Level spielen. Bloss…Also Rachmaninov…ich war ja Tastenschläger, aber beim Anblick solchen Notentextes wird mir schwindelig. Die, welche solch Allerschwierigstes hinlegen sind denne schon die Ausnahmen. Die zum Anbeissen reizende Yuja Wang gehört in diese Kategorie…was Souveränität im Hinlegen schwierigsten Zeugs ist, auch als Jugendliche schon. Bloss…sie kann noch so anbeissreizend aussehen und noch so unglaublich virtuos spielen…die Ausdruckskraft dieses Jünglings erreicht sie nicht. Der haut mich einfach restlos aus den Socken. Das ist Barenboim in bester Stunde mit Beethoven oder Argerich mit Ravel oder Horowitz mit Kinderszenen oder LangLang mit Chopin (in meinen Ohren. Andere sagen, sein Chopin sei nicht mehr Chopin. Sei’s drum)

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  7. Angela sagt:

    Wirklich unglaublich ! Ein Genuss! Dieses Talent ist sicher in unzähligen Inkarnationen immer weiter verfeinert worden.
    Danke !

    Lg A n g e l a

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  8. eckehardnyk sagt:

    Hört seine Stimm und Sprache, so selbstverständlich fest und klar ist auch sein Spiel, ganz Menschensohn als Kind.

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  9. Reiner Ernst sagt:

    Angela 30/05/2019 um 17:22
    Hier muss dann Rachmaninov in persona inkarniert sein.
    Für mich die einzig plausible Erklärung.

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