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Alexander Malofeev / Rach III

Letzte Nacht hatte ich Geburtstag, Weihnacht und Ostern an einem Haufen. Hörte unglaubliche Interpretationen von Kindern und Jugendlichen, landete dann beim 3.Klavierkonzert von Rachmaninov, ha, gespielt vom Alexander Malofeev, den wir schon mit der saagenhaften Rach II Interpretation in bb haben.

Da werde ich schier süchtig, es wurde drei Uhren nachts, bis ich mich lösen konnte, und entgegen jeder Gewohnheit hänge ich schon wieder drin, des Morgens. Fehlen mir die Worte. Leben pur. Feuerwerk an Gestaltungswillen und Gestaltungskraft. Innigste Innigkeit, gewaltigste Explosionskraft, schier nicht aushaltbar spannend gezogene Bögen. Bleibt ein vollgeheultes Taschentuch.

Thom Ram, 31.05.07

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6 Kommentare

  1. enoon sagt:

    Allein das Startbild von diesem Vid…
    suggeriert mir tiefe Hingabe, Liebe, innerste Verbundenheit, einen Zustand höchster Versunkenheit unvm
    Ich habe keine Ahnung von klassischer Musik, aber müsste sollte k ö n n t e ich mein Innenleben musikalisch beschreiben, so wäre es den Piano Concerto No.2 und No.3 von Rachmaninoff mehr als ähnlich.
    Danke für’s reinstellen und der damit verbundenen Anregung, sich diese Virtuosität dieses begnadeten Malofeev, mal wieder zu Gemüte führen!

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  2. Reiner Ernst sagt:

    Der Alexander Malofeev ist ein Virtuose, ein Mensch aus Fleisch und Blut – und wohl mit einer göttlichen Begabung.
    Man hört’s und sieht’s wie er vor seiner Yamaha* sitzt und sich bewegt. (Hatte auch mal mehrere Yamahas, saß aber drauf!)
    Beim Kind Roman Sher kommen bei mir langsam Zweifel auf. Hab mir die gut 20 Minuten mehrmals angehört – zweimal in SlowMotion in HD fullScreen – ohne Ton. (Wirklich viel Zeit „investiert“!)
    Dabei habe ich festgestellt, dass der Junge während seines „Spiels“ max. etwa 3-4mal seine Gesichtsmimik verändert hat. Absolut starr und tot das Gesicht und aus den Augenhöhlen schauen ausdruckslose, fremd wirkende Augäpfel, die viel zu tief sitzen und oft auch deutlich schielen. (14:19) Es sieht für mich oft so aus, als ob sie nicht zu Roman gehörten. Dann ab und zu auch das Einaugen-Symbol (z.B. bei 16:09) – und dann beim Interview das Zeigen von satanischen Symbolen mit den Händen/Fingern. Deutlichst bei 25:20 zu erkennen.
    Vielleicht tu ich dem Roman unrecht – dann mög er mir verzeihen.
    Für mich aber wirkt „DAS GANZE“ eher illuminati-satanisch.
    Seit einigen Monaten betrachte ich meine Welt äußerst kritisch und bin grundsätzlich skeptisch.
    Wir sitzen im Saal – und unmittelbar vor uns – was sag ich – wir sitzen mitten drin in einem Theater.

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  3. Vollidiot sagt:

    RE

    Selbst bei aller Genialität.
    Motorisch und sensorisch muß das Hirn angepaßt werden.
    Das geht bei Talent schnell oder noch schneller.
    Ein Kind ist ein werdender, sich ausbildender Organismus.
    Von daher stellen sich mir einige Fragen.
    Ich tu mir diese Zurschaustellung nicht an.
    Der Ergeiz von Eltern kann schon grob in ein Kind einwirken.
    Bei dem Talent hätten es auch 6 Jahre später getan.
    Auf dem Gymi, Leistungskurs Musik, da kann man was erleben, wenn die Kinder den versammelten Eltern vorspielen.
    Mir wurde jedesmal ganz elend.

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  4. Thom Ram sagt:

    Volli 19:41

    Deine Einschätzung teile ich und teile ich nicht. Beides entschieden.

    Von Eltern gepushte Kinder haben schweres Los gezogen, insofern eins mit dir.

    Der Alexander? Schau dir Interviews mit ihm an. Spricht so ein gepushtes Kind?
    Nein.
    So spricht ein Kind, ein Jüngling, welches/welcher von seinen Eltern begleitet wurde und Kraft seiner vielfältigen Sonderbegabungen mit 11 und 16 und selbständig war, selber entschied, ob er täglich 12 Stunden üben wolle oder nicht.

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  5. Thom Ram sagt:

    Volli

    Noch.
    Ich bitte dich, mir zu erklären, was du mit der Zurschaustellung des Alexes meinst.

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