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Russland / OIi gar Chie / 700 Kilogramm Heroin / Na und?

Ich hör‘ Nachtigallen trapsen. 700 Kilogramm Heroin. Ist ja, weit betrachtet, nichts. Zum Aufspüren der Hintermänner haben russische Sauguthirnis vier Jahre gebraucht. Das allerdings lässt mich aufhorchen, denn Russen sind nicht blöd.

Der Kernpunkt ist in meinem Ohr die Ansage, dass es erstmalig gelungen sei, Gewinn- und anderen Süchten geschuldeten Drogenhandel auf nicht unterster Ebene aufgeklärt und eliminiert zu haben.

Also nicht Poli, der schwarzem Kleinstdealer per Fuss nachrennt, wie ich damals in der Hasenheide (Berlin) zu beobachten in den Genuss kam, vor 15 Jahren, sondern immerhin 700 Kilo aufs Mal, vermutet zuvor Tonnen, nehme ich an.

 

Leser, verstehst du, was ich andeute? Es bröckelt. Zwar verfüge ich über null autenthische Quellen in Russland. Doch mache ich mir meine Reime. Die Meldung, wonach erstmalig, erstmalig es gelungen sei, liebe Leute aus dem Verkehr zu ziehen, welche Dielen drogen, äh Drogen dielen, so heisst das für mich: Dortens verliert die Oligarchie an Boden. Für mich bedeutet diese Nachricht mehr als 700kg Heroin ausm Verkehr jezogn.

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Fall aufjeschnappt hier.

Thom Ram, 25.05.07

 

Nach vier Jahren intensiven Ermittlungen ist es der russischen Polizei gelungen, ein Drogenkartell zu sprengen, das fast 700 Kilogramm Heroin nach Russland geschmuggelt hat. Fünfzehn Mitglieder wurden zu Haftstrafen zwischen sechs Jahren und lebenslänglich verurteilt.

Zum ersten Mal in der Geschichte der russischen Strafverfolgung ist die Haftstrafe für den Leiter eines internationalen Drogenkartells, der an dem Schmuggel von fast 700 Kilogramm Heroin beteiligt war, rechtskräftig geworden. Dies berichtete die Sprecherin des russischen Innenministeriums Irina Wolk der Nachrichtenagentur TASS. Sie erklärte:

FSB hebt Drogenlabor bei Moskau samt Internetgeschäft aus, kiloweise Material sichergestellt (Video)
(Chemielabor der beiden Drogendealer, das zur Herstellung synthetischer Drogensubstanzen diente)

Der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation hat das Urteil des Moskauer Bezirksgerichts im Strafverfahren gegen den Anführer der internationalen Verbrecherbande, Scherali Tabarow, sowie die Organisatoren und aktiven Mitglieder der kriminellen Vereinigung bestätigt. Ihnen wurde der Schmuggel und der Handel mit Heroin im großem Stil vorgeworfen.

Zum ersten Mal wird in Russland eine lebenslange Freiheitsstrafe für den Anführer einer internationalen Verbrecherbande rechtskräftig, der bereits zuvor auf dem Territorium des Landes wegen Verbrechen im Bereich des illegalen Drogenhandels verurteilt wurde.

Mit dem Urteil des Moskauer Bezirksgerichts wurden 14 Organisatoren und Mitglieder des Drogenkartells zu Haftstrafen zwischen sechs und 23 Jahren verurteilt. Der Anführer erhielt eine lebenslange Gefängnisstrafe.

Laut Wolk ermittelte die Polizei im Fall Tabarow fast vier Jahre. Die kriminelle Vereinigung hatte einen Kanal für die Lieferung besonders großer Mengen an Heroin aus Afghanistan nach Tadschikistan sowie einen Transit durch andere zentralasiatische Länder nach Russland eingerichtet. Der Drogenhandel fand über ein ausgedehntes Netzwerk in verschiedenen Regionen Russlands statt. Die Sprecherin des Innenministeriums fügte hinzu:

Als Ergebnis der akribischen Arbeit von Ermittlern und operativen Mitarbeitern wurde ein komplexes Muster krimineller Aktivitäten identifiziert. Die Täter wurden 20 besonders schweren Verbrechen überführt. Es konnten mehr als 696 Kilogramm Heroin aus dem Verkehr gezogen werden.

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8 Kommentare

  1. eckehardnyk sagt:

    Ich bin nicht der Einzige, aber bestimmt der Geringste, der fordert, dass die Kriminalisierung der Drogerien aufhört. DIE Alkoholisierung der Verbrecher durch die „Prohibition“ im Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat nur die dunklen Nester reicher, aber keinen Abhängigen gesünder gemacht.
    Dass man Jugendliche schützt bleibt unberührt.
    Anti Drogen und Anti Doping sind lukrative Geschäftsmodelle geworden, die niemand der darin seine Pffünde hat zum Kurswechsel begeistern. Es scheint, dass sehr große Gewichte darin ihre Masse vergrößern.

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  2. Mujo sagt:

    Drogen, letzter Ausweg keine Verantwortung für sein Handeln zu übernehmen, geschweige den für andere.
    Also da wären Medikamente, Chemo-Therapie, Alkohol, Ungesundes Essen, Pestizide im Wasser und auf den Feldern. Letzteres braucht es etwas länger um Krank zu werden………., achso, alles Legal. Na dann kann es doch nicht so schlimm sein !

    Es braucht einen anderen Umgang damit. Das mit den Ilegalen. Die Verbote machen es besonders Gewinnträchtig für gewisse Kreise. Bestraft wird dann meistens nur das arme Schwein das selber Konsumiert.
    Bei Kokain läßt man die Zügel ohnehin etwas Lockerer, man möchte das Etablisment nicht zu sehr Aufschrecken.
    Übrigends hat London den Weltweit höchsten Verbraucht. Hat man bei einer Abwasser Untersuchung festgestellt, und da besonders im Einzuggebiet von City of London. Die Zocker an der Börse brauchen ja besonders viel davon um den Stress und was weis ich noch alles zu Kompensieren.

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  3. Leser sagt:

    @Thom Ram,

    gebt das Zeug einfach frei. Je eher haben wir hier wieder Ruhe auf der Erde und keiner macht mehr Geschäft mit Beschaffen und Elend.

    „Wer alles des Geldes wegen tut, der alles des Geldes wegen tut“!

    Wer „Harte“ Drogen nimmt, hat die Botschaft nicht verstanden.

    „Du hast zuviel Geld“.

    L G Leser

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  4. Leser sagt:

    @Thom Ram,

    https://www.bild.de/ratgeber/gesundheit/gesundheit/medikament-zolgensma-teuerste-arznei-der-welt-in-den-usa-zugelassen-62172990.bild.html

    OK, Ist Bild – Zeitung. Bleibt aber immerzu rin geschlossenes System! Alles ist hier vorhanden, nichts verlässt die Erde. Es geht nur darum, wie ein Panzerknacker aus dem Komik den richtigen Schlüssel 🔐 zu finden.

    Nebenbei genau die falschen Hinweise in die Medien zu streuen um „Kunden“ zu haben?

    Was für eine diabolische Scheixxe!

    L G Leser

    …wirklich, ich lese das nur….

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  5. Leser sagt:

    @Thom Ram.

    Sind wir alle Mädchen? Nicht einmal das! Oder wer kann sich so bewegen?

    L G Leser

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  6. eckehardnyk sagt:

    Ich verstehe die Beiträge von dem Heldenmädchen und dem Novartis Wundermittel hier nicht. Es geht doch um Freigabe dessen, was als Droge im Umlauf durch durch Verbrecher gehalten wird. Darüber ist schon ein Jahrhundert diskutiert worden, insbesondere der Wiener Gefängnisarzt und Kollege von Freud, Federn, hat die freie Erhältlichkeot analog zu Alkoholika dringend gefordert. Es ist an der Zeit, dass die Sache ein für allemal so beendet wird, dass wir nicht ständig das Feld neu umgraben müssen.
    Alles kann missbraucht werden.

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  7. Mujo sagt:

    Zufällig !!!!…..heute mal das Radio an, und da bringen die eine Doku über Drogen Problematik wie es Portugal angeht. Dann fand ich diesen Link dazu.
    Jetzt mit 15 Jahren Erfahrung könnte es Schule machen wie es besser geht.

    https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html

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  8. Thom Ram sagt:

    Mujo 04:30

    Danke für deine Eingabe!

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