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Der Kreislauf des Geldes

von Angela, 05.04.2019

Vor nicht allzu langer Zeit trug sich in einer Stadt Folgendes zu: Die
Zeiten waren schlecht und beinahe jeder lebte auf Kredit.
Spontan buchte ein Reisender ein Zimmer für eine ganze Woche und
hinterlegte 100 Euro als Kaution.
Der Gastronom lief mit dem Geldschein sofort zum Metzger, um seine
Schulden zu begleichen.
Dieser klopfte umgehend beim Bäcker an die Türe, um ihm seine geliehenen
100 Euro zurückzugeben.
Der Mann staubte sich das Mehl von seiner Schürze und suchte den
Müller auf, um seine offene Rechnung zu bezahlen.
Der Müller ging mit dem Geld zum Bauern, dem er noch den Betrag für
das Korn des letzten Jahres schuldete.
Der Bauer spähte nach seiner Frau und steckte schnell das Geld ein,
um beim Wirt seine längst ausstehende Zeche zu bezahlen und um sich
gleich noch ein Bier zu gönnen.
Dieser beglich sofort seine Schuld bei einem Getränkelieferanten, der
den Schein umgehend an einen Genossenschaftsanleger zurückzahlte.
Jener gab das Geld an eine Dame weiter, bei der er in Kredit stand.
Diese wiederum suchte den Gastronomen auf, bei dem sie für ihre Zimmerbuchungen
mit 100 Euro in der Kreide stand.
Wenige Stunden später überlegte es sich der Gast anders und verließ
das Hotel. Der Gastronom reichte ihm lächelnd den als Kaution hinterlegten
100-Euro-Schein zurück.
Somit tilgten neun Menschen innerhalb weniger Stunden ihre Schulden
und konnten vergnügt in die neue Woche starten.

 

© Gisela Rieger; aus dem Buch „Geschichten die dein Herz berühren“

Mit freundlicher Genehmigung durch die Autorin. Danke!


22 Kommentare

  1. webmax sagt:

    Das ist eine alte Geschichte, vergleichbar mit dem Josefspfennig. Beide funktionieren leider nicht… Tipp: Es entsteht kein Vermögensaufbau durch die Schuldentilgung.

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  2. Vollidiot sagt:

    Das spielt sich privatrechtlich ab.
    Frage ist: woher kommt hier das Geld.
    Es war eine Art temporärer kettenwirkige Schenkung…………

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  3. Thom Ram sagt:

    Bezug mittels Kredit ist Oberscheisse. Zieht nach sich immer Leid. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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  4. webmax sagt:

    @Volli,
    Der Vorgang ist mit Kredit Gleichsetzgarten. Nur dass der bei Banken mit Zins beaufschlagt wird. Es soll also mehr als geliehen zurückgezahlt werden. Das funktioniert in einem großen Geldkreislauf eine Zeitlang, dann muß mit allerlei Tricks und falschem „Wachstum“ bis zur Radikalzerstörung gearbeitet werden. Mit Krieg und Wiederaufbau beginnt das Spiel von vorn.

    @Thom
    Kredit (lat. credere – glauben) ist eine gute und sinnvolle Sache! Nur der Zins nicht!!! Das wußte schon Jesus und die katholische Kirche. Was als Zinsverbot die jüdischen Geldverleiher ins Spiel brachte…

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  5. DET sagt:

    Das der Mensch der Kreditor ist und der genannte Euroschein noch nicht einmal
    die Anforderungen eines Schuldscheines erfüllt, …. davon ist leider nie die Rede.

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  6. eckehardnyk sagt:

    Die Eingangsgeschichte funktioniert nur, wenn der 100er zum Anfang zurückkehrt. Hätte „die Dame“ einen anderen Gastronomen bedient, wäre der erste Gastronom dumm dagestanden. Das Geld macht in der jetzigen Wirklichkeit meistens keine Runde, sondern wird nach wenigen Stationen schon gehortet. Nicht der Zins (wann soll Jesus den verboten haben? Zeig mir die Stelle) ist das Übel sondern das Hocken auf dem Potential wie der Fafner auf dem Nibelungenschatz, der von Siegfried erschlagen werden musste. Doch der machte dann den gleichen Fehler und versenkte das Gold im Rhein. Danach wurde auch er, wenn auch hinterrücks, erstochen. Und der ihn umbrachte, ging selbst daran unter.
    Fazit: Gebt, solange ihr habt, dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist, aber bringt eure Schätze unter die Leute. Ich hab fast 77 Jahre gebraucht um das zu kapieren, aber jetzt wird ausgegeben, was von Wert ist. Und was Geld angeht: Macht euch Freunde mit dem Mammon, das hat Jesus gesagt.

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  7. Guido sagt:

    eckehardnyk
    09/04/2019 um 05:20

    Nicht der Zins (wann soll Jesus den verboten haben? Zeig mir die Stelle) ist das Übel sondern das Hocken auf dem Potential wie der Fafner auf dem Nibelungenschatz, der von Siegfried erschlagen werden musste. …

    Fazit: …aber bringt eure Schätze unter die Leute. Ich hab fast 77 Jahre gebraucht um das zu kapieren, aber jetzt wird ausgegeben, was von Wert ist. …

    Was den Zins anbetrifft, habe ich es mal so ausgedrückt:

    Dank Nullzinspolitik haben wir praktisch schon eine Situation, die einem Zinsverbot nahe kommt.

    Wobei das natürlich nicht für den privaten Kreditnehmer gilt, sondern für Staaten und andere Profiteure.
    Auch kann ich dem Zins durchaus positive Seiten abgewinnen. Bei hohem Zins würde z.B. die Schweiz nicht so zugepflastert, wie es Dank billigem Geld gerade passiert.
    Wird der Zins im Geldsystem so integriert, dass Vorteile daraus dem Volk zugute kommen, sehe ich ihn als natürlichen Ausgleich zur Verleihung von Geld.
    Das heutige Zinssystem dient zum Schröpfen des Volkes zugunsten einiger Superreicher, die das Geldsystem kontrollieren.

    Und was du mit „bringt eure Schätze unter das Volk“ meinst, beschreibe ich anders mit „Fliessen lassen“. Damit ein Strom harmonisch fliesst muss das Kommen und Gehen im Gleichklang sein, sonst kommt es zu Staus oder zum Austrocknen.

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  8. Vollidiot sagt:

    Guido

    Der Umgang mit dem Geld zeigt den Reifegrad des Menschen.
    Also ziemlich beschissen.

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  9. Thom Ram sagt:

    Guido und Ecki

    Der Zins sei nicht von Uebel?
    Ich gehe einig und ich widerspreche.

    Einig gehe ich insofern, als es in Ordnung ist, dass du einen kleinen Gewinn von mir verlangst, wenn du mir Geld vorstreckst.

    Widersprechen tue ich, wenn FED und die angeschlossenen „Nationalbanken“ Geld „drucken“ und dafür Zins verlangen. Was ihnen an Zins abgeliefert werden muss, das existiert nicht, wurde ja eben nicht „gedruckt“. Dies hat zur Folge, dass die Menschen sich den nicht vorhandenen Zins permanent gegenseitig abluchsen müssen, was wiederum dem Konkurrenzdenken gewaltig Vorschub leistet.

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  10. Vollidiot sagt:

    Zins ist durch und durch pervertiert.
    Widerspricht dem Sinn des Geldes.
    Denn Geld ist etwas durch und durch Soziales, dem Menswchen verbundenes.
    Es muß fließen und wer zuviel hat darf sich fragen, ob er noch verantwortungsvoll handelt, sonst sollte er es schenken oder zur Verfügung stellen.
    Freiheit ist gefragt und nicht rigid-anales Handeln, wenn es um Geld geht.
    Geld dient der Gemeinschaft.
    Dann ist der Geist der Materie weitgehend außen vor.

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  11. webmax sagt:

    Dass Jesus die Geldwechsler und Wucherer (heute Banken genannt) aus dem Tempel vertrieben hat, ist dir also nicht bekannt? Mannomann…

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  12. Vollidiot sagt:

    Maxe

    Des mit dem Jesus im Tempel ist auch und vor allem für den eigenen Tempel zu beachten – darum der Schlußsatz von mir um 18:55.
    Wäre das der Fall, dann ginge es allen besser.
    Die Gier und die von der Materie zerfressenen Seelen sind das Problem.
    Keine Problembären, die man dann abschießt, sondern Problemmenschen, da braucht man mehr Geduld………………..

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  13. eckehardnyk sagt:

    Der Wechsler-Rauswurf gehört zum Thema Gebt dem Kaiser was des Kaisers und Gott was Gottes ist. Der Zins wie RAM sagt gilt für reales Vorstrecken. Siehe das Gleichnis mit den Dreien, die je eine Mine Silber zu verwalten bekamen: Der Erste hat die Mine verdoppelt, der Zweite hat sie veranderthalbt, der Dritte hat sie vernullt, das heißt zinsfrei gehortet. Daraus zog Jeshua die Summe und gab dem Verdoppler die Mine dessen, der die vergraben (gehortet) hatte. Wer habe, dem werde gegeben, hieß es dazu.
    Das bezieht sich zwar auf den Umgang mit Geist und Gott, aber, wenn JCh hier am „Wucher“ Anstoß genommen hätte, würde er dann dieses Bild angewandt haben?

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  14. Thom Ram sagt:

    Ecki 08:44

    Richtig.

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  15. Vollidiot sagt:

    Ecke
    JC bezieht sich auf Geist und Individuum in seinen Gleichnissen.
    Der materielle „Wucher“ dient der Anschaulichkeit.
    Auch die Händler im Tempel hat er als Gleichnis verwendet.
    Einer geistlosen Population kommt mit solchen Gleichnissen näher.
    Packst die Menge am Beutel wird sie schneller wach.
    Das zeigt sich besonders deutlich in Gesellschaften, die Gottes Huld mit materiellem Wohlergehen gleichsetzen.

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  16. webmax sagt:

    Das geht hier Einiges ganz schön durcheinander… Zinsen sind etwas völlig anderes als z.B. Gebühren zur Ausfallrisiko-Absicherung.
    Und die Vergabe eines Investments an einen erfolgreicheren Investor – was auch mehr Arbeitsplätze bedeutet – nicht gleichzusetzen mit Spekulation und Hortung.
    Die erwähnte „Gier“ ist nichts anderes als eine menschliche Urangst vor Verlust des bisher Erreichten und Absicherung, sehr oft auch zu Lasten anderer.
    Nach dem Vorbild der verdrängungsschwangeren und verschwenderischen Natur eben. Wildgansprinzip? No Chance!

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  17. Texmex sagt:

    Nein @webmax, wie immer voll daneben.
    Gier ist eines der 3 Wurzelgifte, neben Hass und Wahn. Entspricht in der “ menschlichen “ Ernährung “ dem Kochsalz entspricht.
    Die beiden anderen Entsprechungen sind das Blüten in den meisten Getreidesorten und die Katalase in den Milchprodukten.
    Die sogenannte „weisse Mauer“.
    Das “ wirkliche“ Leben außerhalb der „w.M.“ wird durch Natron, Brunnenwasser und Gerste bestimmt. Nur das wirst Du nicht verstehen.
    Noch etwas zum Zins:
    Wer sich ernsthaft mit der Geldbeschaffung befasst, wird feststellen, dass der Zins Betrug ist. Kredit – das Wort bedeutet in der Sprache der „Herren des Geldes“ GESCHENK! Und für Geschenke zahlt man keinen Zins. Da helfen auch die Lügenbücher a la NT nicht weiter. Die wurden ja immer von solchen Jenen (Khasdim) wie z.B. Martin Luther einer war, „verfasst“ – in dem Fall „über setzt“ – also dem Volk übergestülpt. Martin Luther bedeutet richtig über setzt “ Geld regiert die Welt“ ( nach der chaldäischen Kabbala). Mehr muss man dazu nicht wissen. Man kann aber auch ergänzend bei Distrikt Eckart und Adi H. nachlesen, die kamen 1924 zum selben Schluss, weil sie auch „Wissende“ waren.
    (Der Bolschewismus von Moses bis Lenin – Zwiegespräch zwischen Adi H. und mir“
    Hoheneichen-Verlag München, Hildegardatr.9)

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  18. Texmex sagt:

    Dietrich Eckart – Scheiss Telefon.

    Und nicht Blüten sondern Gluten!

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  19. webmax sagt:

    Texmex
    Gelöscht.
    Webmax, äussere Solches hier:
    https://bumibahagia.com/streiten-keifen-sich-beschweren-sich-ansch/
    Danke.
    Thom Ram

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  20. webmax sagt:

    Texmex nochmal
    In deinem „Beitrag“ ist nur ein Satz richtig:
    „Wer sich ernsthaft mit der Geldbeschaffung befasst, wird feststellen, dass der Zins Betrug ist“
    Was meinst du, tue ich seit fast 20 Jahren?


    Charaktereigenschaften auf Ernährung zurückzuführen, ist unsinnig Wie immer macht die Dosis das Gift.
    Und deine Zins-Herleitung ist mit dem Dartpfeil aus vielen anderen herbeigeholt und greift zu kurz.

    Spricht deine Frau noch mit dir? Mochte ich angesicht deiner selbstherrlichen, unpassenden Reaktion hier zum Thema mal fragen…

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  21. Texmex sagt:

    @ webmax
    Irgend etwas Substantielles in Deinem Erguss? Nein? Wieder nicht. Na so was aber auch.

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  22. eckehardnyk sagt:

    Ein guter Satz: „Spricht deine Frau noch mit dir?“
    Nur schade, e$ scheint mir er stehe hier im falschen $tück.

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