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Geburt und Tod sind Eins

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Von Angela.

Der November wird allgemein  als „Todesmonat“ bezeichnet, all die entsprechenden Feiertage überschatten die Stimmung vieler Menschen und nähren ihre TODESANGST.

Die meisten Menschen leiden,- je älter sie werden, umso mehr daran. Ihr Verstand fürchtet um sein Überleben, weil er ohne das Leben in einem Körper  seinen Zweck auf Erden nicht erfüllen kann. Doch wir sind mehr als unser Verstand , wir sind reines Bewusstsein im Strom des Lebens. Die Qual , verloren zu gehen ist einfach unnötig. Leiden bedeutet immer Widerstand gegen den Fluss des Lebens.

Jeder Mensch möchte dem Leid ausweichen und wünscht sich ein Leben in Freude. Und tatsächlich ist Lernen durch Freude möglich, auch dadurch kann man innerlich wachsen und sich entwickeln. Doch damit sind nicht die oberflächlichen Freuden und Vergnügungen gemeint, denn diese gestatten es der Seele nicht, tiefgreifende und verändernde Erfahrungen zu machen. Echte Freude ist keine oberflächliche Emotion, sondern eine tief empfundene Bejahung all dessen, was ist. Diese Freude hat etwas mit Liebe und Dankbarkeit zu tun und jegliches Leid wird dann überflüssig.

So kann man den Tod eines Angehörigen oder eines Freundes betrauern, ohne tiefes Leid zu empfinden. In Asien hat man es gelernt, mit dem Tod anders umzugehen, ihn sogar freudvoll zu feiern. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, die Erfahrung des Abschieds so schmerzlich zu gestalten, dass das ganze Leben davon überschattet wird.

Die meisten Menschen haben- vielleicht nur insgeheim, Angst vor dem eigenen Tod. Und vom Körperbewusstsein her ist das auch ganz verständlich. Vielerlei Berichte von Sterbenden sprechen von Qualen und Leiden des Körpers. Das geht nicht spurlos an uns vorbei, die Aussagen von Ärzten und Angehörigen graben sich in unsere Seele ein. Der biologische Körper fürchtet um sein Überleben und hierbei hilft es uns , diese Angst zu akzeptieren, ihr nicht auszuweichen. So wird in Asien das Sterben und Loslassen oft meditativ „geübt“ – und dieses Sterben, bevor man stirbt, führt dazu, zu erkennen, dass im im Grunde keinen „Tod“ gibt, nur Leben, welches die Dimension wechselt.

Angst ist manchmal auch ein biologischer Mechanismus, bewahrt uns vor manchen Schwierigkeiten und verhilft uns zum Überleben in Krisenzeiten oder bei Gefahren. Doch es gibt noch eine geistige Angst vor dem Sterben und dem Leben nach dem Tod, und die ist unnötig. Für die meisten Menschen in der Gesellschaft scheint festzustehen: “Sterben ist schrecklich”. So lange es geht, wird der Gedanke daran verdrängt und in den Todesanzeigen lesen wir dann über “Entschlafene” und “Ruhende”. Die Dinge werden nicht beim Namen genannt.

Doch das Beschönigen nützt nichts- wir sollten uns klarmachen, dass wir weder sterblich, noch unsterblich sind. Wenn wir ganzheitlich denken und empfinden, wissen wir, dass ein “sowohl-als auch” besteht . Körper und Verstand sterben, die Seele jedoch nicht..

Oftmals hören wir von einer Todesart und bezeichnen sie als “grauenvoll”, doch jeder Tod hat seinen eigenen Wert. Tod an sich ist nicht schrecklich, ebenso wenig wie das Geborenwerden. Über beides jedoch hat der Mensch keine Kontrolle und das erscheint den meisten Menschen als das Beängstigende an einem ganz natürlichen Vorgang. Auch hier gilt die Empfehlung, schon im Leben das Loslassen gelernt zu haben, andernfalls kann der Tod nur sehr schwer akzeptiert werden.

Mancher Mensch, der starke Angst vor dem Sterben hat, hat diese durch die Beeinflussung verschiedener Glaubensrichtungen, vornehmlich der christlichen Kirchen und deren Verständnis von Schuld und Sünde in seiner Seele gespeichert. Diese begrenzte Sichtweise ist sehr bedauerlich und es wäre gut, wenn sich unser Bewusstsein schon jetzt davon frei machen könnte.

Etliche Menschen behaupten, keine Angst mehr vor dem Tod zu haben. In den seltensten Fällen stimmt das wirklich. Meist verdrängen sie nur ihre Angst oder versuchen sich selbst etwas einzureden.

Die Angst vor dem Tod ist die elementarste Angst im Menschen und wer sie wirklich gemeistert hat, hat sämtliche Ängste in sich transformiert.

Zum Abschluss noch ein wundervolles kleines Video- 5 Minuten ganz ohne Worte. Einfach bei Google eingeben:
https://vimeo.com/154739710– Es ist das Schönste, was ich je über dieses Thema gesehen habe.

Angela, 28.10.06

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37 Kommentare

  1. webmax sagt:

    Angst vor dem Tod und Angst vor dem Sterben sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.
    Wo bitte ist die Begründung für den imho unsinnigen Titel?

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  2. Angela sagt:

    @ webmax :

    Zitat: „… Wo bitte ist die Begründung für den imho unsinnigen Titel?…“

    Die Geburt beinhaltet den Tod und der Tod wiederum die Geburt: ein Kreislauf… eine unendliche Geschichte.

    Der Tod ist demnach eine Geburt in die andere Richtung. ( Geburt und Tod sind eins )

    LG von A n g e l a

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  3. Wolf sagt:

    Danke für den schönen Artikel!

    Ach die Geburt eines Menschen ist mit „Wehen“ (Wehtun) verbunden, also in der Regel scherzhaft.
    Auch das Neugeborene läßt etwas hinter sich – nämlich den Mutterleib.

    Auch ich sehe im Tod eine Geburt und zugleich eine Trennung.

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  4. Wolf sagt:

    zu Wolf [23:54]

    Ich meinte „schmerzhaft“, nicht „scherzhaft“.

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  5. Gigi Lichtaubergh sagt:

    Danke liebe A n g e l a für den guten Artikel und das berührende Video.

    Den Tod bewusster in unser Leben zu nehmen und ihn nicht zu verdrängen,
    wie wir das gelernt haben, begrüße ich sehr. Es wird uns ja nur vorgemacht,
    dass wir den Tod als schrecklich zu fürchten hätten. Na ja, der körperlose
    Zustand danach ist eben ein uns jetzt unbekannter.
    Ich las bei Jan van Helsing, „Wer fürchtet sich vorm Schwarzen Mann?“, dass
    die Verwandten oft verhindern, dass der Mensch gehen, einschlafen kann,
    weil sie ihn nicht loslassen können.

    Wir sollten uns viel mehr mit dem Tod beschäftigen und ihn erforschen. Gigi

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  6. Wolf sagt:

    Der Tod ist die Geburt eines Engels.

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  7. Gigi Lichtaubergh sagt:

    Wolf, so wie Du das um 00:05 schreibst, will ich am Liebsten gleich auf den Berg gehen.
    Weil „heute ist ein guter Tag zum Sterben“ ……

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  8. Wolf sagt:

    Gigi, warte noch. Der Tod und Deine Zukunft als Engel läuft Dir nicht davon.

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  9. Wolf sagt:

    Gigi,

    ich schreibe dies, weil ich die Reise selbst erlebt habe. Durch den „Lichttunnel“ gehen wir alle durch, wenn wir mit Lichtgeschwindigkeit unseren Körper verlassen. Das ist wie bei einer Geburt. Das Kind muß ja auch erst durch einen Tunnel hindurch, wenn es zur Welt kommt.

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  10. Hilke sagt:

    Angela,
    die Aussage:
    „Vielerlei Berichte von Sterbenden sprechen von Qualen und Leiden des Körpers. Das geht nicht spurlos an uns vorbei, die Aussagen von Ärzten und Angehörigen graben sich in unsere Seele ein.“
    Dazu möcht ich sagen, daß weder die eine Gruppe noch die andere m.E. etwas wirklich Passendes sagen kann, Ausnahmen sind wohl möglich, aber:
    Die Ärzte als Berufsgruppe sind äußerst selten dabei, wenn jemand stirbt. Es sind die Pflegepersonen, die anwesend sind.
    Die AngeHÖRIGEN sind involviert, z.T. emotional völlig hysterisch.
    Für beide genannten Gruppen ist der Tod/ das Sterben etwas was es eigentlich nicht geben sollte, salopp gesagt.
    Die Dr’s haben genau dafür studiert, um DAS zu verhindern, naja, ursprünglich jedenfalls.
    Und die Angehörigen wollen meist das gleiche: verhindern daß getsroben wird; ‚verflixt nochmal Dr, du mußt es verhindern, dafür zahle ich dir dein Honorar‘, so ungefähr.

    Das Video fand ich zuckersüß, in dem Sinne wie klebrig. Niedlich, ABER:
    „Der Tod“ ist neutral, derdiedas hat doch kein Mit-Leid! V.a.: mit dem einen nicht und mit dem anderen dann doch, weil das Reh ja so süß aussieht? Was für eine message! Gott tut also trennen, selekTIERen? Würd ich meinem Kind jetzt nicht zeigen.
    Was die Angst vor dem Tod betrifft, ist sie die verkappte Angst wirklich zu leben, mit allen Sinnen und ohne Angst zu leben.

    Gigi,
    das Buch hätt ich jetzt hier empfohlen, ich habs schon 2mal gelesen und empfinde es, den Engel des Wandels als absolut neutral und doch bzw. gerade deswegen als sehr liebevoll.
    Ein einzigartiges Buch!

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  11. Guido sagt:

    Hab mir überlegt, ob ich das was schreiben soll, muss oder darf oder wie auch immer

    Wie immer mit der gebührenden Vorsicht lesen…

    Will ja das Thema Matrix nicht über strapazieren. 😉

    Aber Wolfs Stichwort scherzhaft bzw. schmerzhaft hat mich „getriggert“ 🙂

    Aber zuerst gibt es wie

    webmax
    28/10/2018 um 23:07

    erwähnt zwei Begriffe: Sterben und Tod. Sterben ist der Prozess, der mit dem Tod beendet wird.

    Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen. Die Angst vor dem Tod zu überwinden ist nicht etwas Theoretisches, sondern wird dann aktuell, wenn wir kurz vor oder uns im Sterbeprozess befinden. Damit meine ich, dass ich zumindest nicht eines Tages entscheide, nun heute überwinde ich die Angst vor dem Tod, sondern diese Angst will immer wieder von neuem überwunden werden.

    Ich hatte schon mal diese Angst überwunden, weil es bei mir fast soweit gewesen wäre. Sobald die Phase des kompletten Loslassens und der bedingungslosen Übergabe an die Quelle erreicht wird, kehrt innerer Friede ein und Angst hat da keinen Platz mehr.

    Ich weiss nun zwar wie das abläuft, aber ich werde mit der gleichen Angst beim nächsten Mal konfrontiert werden. Vielleicht dann einfach etwas reifer reagieren…

    Nun zu

    Wolf
    28/10/2018 um 23:59

    scherzhaft bzw. schmerzhaft

    Wie ich mal erwähnt habe und jetzt gerade aktuell im Matrixfaden behandelt wird, befinden wir uns nach dem Tod noch immer in der Matrix. Das heisst der Reinkarnationsprozess ist ein Recyclingprozess der Matrix.

    Nach dem Tod wird unser nicht materieller Teil in einem Prozess, auf den ich nicht weiter eingehen will, in einen Warteraum geführt, bis dann die nächste Inkarnation fällig ist.

    Für den gewöhnlichen Menschen ist das normalerweise schönster Urlaub. Und wenn dann die neue Inkarnation angetreten werden muss, folgte ein grausamer Kater, denn der Lebensplan ist bekannt.

    Das ist etwa wie schönste Ferien in der Südsee und anschliessender Kriegseinsatz in Vietnam (oder heute woanders)

    Ich kann versichern, denn ich erinnere mich noch an die Abschiedsphase, dieser Schmerz stellt den Schmerz, den wir beim Sterben hier erfahren weit in den Schatten.

    Kein Wunder, dass es Kulturen gab, die den Tod mehr gefeiert haben, als die Geburt.

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  12. @Hilke

    Mich berührt es und ich finde es gar nicht klebrig.
    Nach ca. 20 Jahren onkologischer Tätigkeit, davon fast 5 Jahre Hospiz, finde ich genau diese Aussagekraft aus dem Film sehr schön.
    Es geht um Akzeptanz dieser Wesenheit, die uns ein Leben lang begleitet.
    Wir gehen nebeneinander her, gehen miteinander vielleicht auch, wenn wir eine Erkrankung haben die schwerwiegend ist, wir gehen so lange bis der Zeitpunkt da ist. Und dann können wir auf diese Wesenheit zugehen oder davor weglaufen…….als Engel möchte ich ihn nicht bezeichnen, sondern eher als einen unsichtbaren Gefährten auf unserem Lebensweg.
    Bei Akzeptanz ist auch nicht das Leiden so vorhanden wie üblicherweise, wobei das Leiden aus unseren Angehörigenaugen mehr wie Leiden ausschaut. Klar, es gibt auch wirklich leidvolle Erfahrungen die Menschen in der letzten Lebensphase machen können und vielleicht sogar müssen.
    Es gibt Hospize, besonders gern die klerikalen Einrichtungen, da meint das Personal daß man nur ins Himmelreich kommt indem man leidet…..und ich sage NEIN, man muss gar nicht leiden wenn es möglich ist Leiden und Schmerzen zu lindern.
    Es sind Glaubenspostulate dass es so sein muss, diktiert von Ärztekammern und Bischöfen und was weiss ich noch für komische Heilige !

    Ich habe Sterbende erlebt die sowas von friedlich von dannen gezogen sind und wiederum andere die wirklich es schwer hatten zu gehen.
    Wir hatten eine Pflegekraft die die Ausbildung zur Sterbeamme gemacht hat, denn das Hinausgehen ist ebenso schwierig wie das Hineingehen ins Leben, nur ganz selten geht es einfach……aber das hat etwas mit der Seele zu tun die in dem Körper dann wohnt.

    Ich glaube Kinder verstehen diesen Film, denn sie sehen ihn mit anderen Augen an.

    Ich könnte noch viel mehr schreiben, denn ich habe grade einen grossen Film vor mir ablaufen mit all den Begegnungen aus meiner Hospizzeit.
    Aber genug erst einmal.

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  13. Angela sagt:

    @ Hilke

    Zitat: „….. Was die Angst vor dem Tod betrifft, ist sie die verkappte Angst wirklich zu leben, mit allen Sinnen und ohne Angst zu leben….“

    Da stimme ich Dir hundertprozentig zu, je mehr jemand das Leben vermeidet, desto größer wird seine Todesangst sein.

    Das kleine Video zerpflückst Du mit dem Verstand. Meiner Ansicht nach soll es vor allem symbolisieren, dass es einen Zeitpunkt gibt, an dem der Mensch ( das Reh) von selbst bereit ist, zu sterben, den eigenen Tod sogar einlädt. „Den Tod“ als eigenständiges Wesen gibt es ja gar nicht, es geht m.E. vor allem um das Thema Widerstand und Akzeptanz.

    LG von A n g e l a

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  14. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  15. Hilke sagt:

    Marie,
    „Sterbeamme“ ist ein schönes Wort, wie ich finde!
    Der „Engel des Wandels“ nennt sich selbst so, da er bei Gerburt -das Wort Amme- und beim Tod da ist, er durchtrennt die Fäden. Du weißt ja sicher, daß die Atmung beim Sterben „Schnappatmung“ genannt, bei der Geburt genauso vonstatten geht, nur genau umgekehrt. Mit den langen Atemzügen gehen wir, entweder aus der geistigen Welt in das s.g. Leben, od. aus dem s.G. Leben in die geistige Heimat zurück.
    Ich habe auch viele Sterbende gesehen, die friedlich gingen und was du zu Leid gesagt hast, seh ich auch so, Leiden ist wenn Widerstand ist, fällt er weg, ist Frieden und mensch geht leichter. Es gibt das Buch „5 Dinge, die Sterbende bereuen“, da ist sehr gut zu lesen, wie wichtig es ist, Frieden zu finden, z.B. indem mensch noch einem etwas mitteilt o.ä. Wenn alles erledigt ist, ist der Weg frei.
    Zum Video: schön, daß es dich berührt, es ist ja auch irgendwie schön gemacht, daß es wie ein Einschlafen ist und daß das Tier scheinbar einverstanden ist und den Tod erwartet wenn nicht sogar ersehnt. Soweit fand ich’s gut. Doch dann die letzte Botschaft wie oben erwähnt, find ich eben genau gegenteilig, Kind könnte in seinem einfach Gemüt denken: Oh, nur wenn ich süß/ Hübsch/ nett war (wie der Nikolaus mit seinem großen Buch), dann könnte ich’s verhindern bzw. aufschieben und das ist selektieren.
    Ich hab mich mal eine Zeitlang damit beschäftigt, was Kinder so vorgelesden wurde an Märchen etc und wie es dann später, die Botschaft längst vergessen (!), als hypnotischen Befehl zum Leben erweckt wird. Das ist gewollt, jedenfalls was die Märchen etc betrifft.
    Aber bitte, jeder darf sich berühren lassen wie es ihm/ihr beliebt 😉

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  16. Gigi Lichtaubergh sagt:

    @ Wolf, 00:16 gut, überredet… kicher….

    @ Guido 00:41

    genau das ist das Problem. Diese Wesenheiten, die Seelen manipulieren
    und ihnen allerhand vorgaukeln, damit sie wieder inkarnieren. Das beschäftigt
    mich brennend, wie ich diesmal in die Freiheit entkomme. Mir reicht dieses
    klägliche Spiel hier. Ich bin froh, dass ich Euch hier gefunden habe, das
    heilt mich, weil Ihr echt seid in Eurem Streben nach Lösungen.

    Ich lerne von beinahe jedem Kommentar hier etwas.
    Zum Video möchte ich noch sagen, dass ich a l l e Tiere als schön empfand..
    Der Engel der Transformation, oder Engel des Wandels erscheint mir eine
    Wesenheit zu sein, in anderer Form, nicht leicht zu erklären.

    Danke, Gigi

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  17. Wolf sagt:

    mariettalucia 00:48

    „….als Engel möchte ich ihn nicht bezeichnen [den Tod] , sondern eher als einen unsichtbaren Gefährten auf unserem Lebensweg.“

    Als ich schrieb „Der Tod ist die Geburt eines Engels“, bezog ich mich nicht auf das, was stirbt bzw. auf das, was uns den Tod bringt. Der Begriff „Tod“ bezieht sich in der abendländischen Kultur ja vor allem auf das, was stirbt. Meine Aussage bezog sich auf den Engel in uns, der beim Tod des Körpers freikommt und somit „geboren“ wird.

    Das Video „The Life of Death“ zeigt vor allem die Schönheit der Schöpfung. Die Macherin des Videos, Marsha Onderstijn, bezeichnet die Handlung des Films selbst als „den Tag, an dem sich der Tod in das Leben verliebte“.
    Für die Hinterbliebenen ist der Verlust fast immer eine schmerzliche Erfahrung. Doch es handelt sich bei diesem Wandlungsprozeß gleichzeitig um die Geburt eines Engels in einer anderen Dimension!

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  18. Lieber Hilke,
    wir Erwachsenen interpretieren viel zu viel in Märchen rein was die Sichtweise von Kindern angeht in Bezug darauf.
    Wie oben schon gesagt wurde, wir gehen mit unserem Verstand daran, die Kinder mit dem Herzen.
    Geschichten werden geschrieben zur persönlichen Verarbeitung und auch die Brüder Grimm haben Märchen nicht geschrieben um zu indoktrinieren, sondern haben eigene Themen damit berührt, auch wenn es ihnen vielleicht gar nicht bewusst gewesen ist.

    Ich habe gerne Märchen gehört und gelesen, bis heute.
    Ich schreibe auch selbst, spirituelle Märchen für die Grossen….und auch Anderes.
    Darin stecken ebenso eigene Seelengeschichten, verkleidet damit man sie oder mich nicht erkennt.
    Für mich ist es Aufarbeitung gewesen, jemand Anderes findet sich vielleicht auch darin wieder.

    5 Dinge die Sterbende bereuen……ja hab ich gelesen, doch habe ich komischerweise ein nicht so gutes Gefühl gehabt, es kam mir etwas aufgebauscht vor……da sind mir die Berichte von Kübler Ross und Anderen näher und realistischer.
    Auch das Buch mit den Photoaufnahmen von Menschen, im Leben und kurz nach dem Hinübergehen finde ich aussagekräftiger.

    Kennst Du es ?
    Kann ich wärmstens empfehlen, es berührt auf eine ganz stille Art und Weise.

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  19. Angela sagt:

    Ich kann Euch auch noch ein wirklich außergewöhnliches Buch zu diesem Thema empfehlen:
    Otmar Jenner, Das Buch des Übergangs- was wirklich geschieht, wenn wir sterben. Allegria/Ullstein Verlag Taschenbuch ca. 10.– €

    (Aus dem Klappentext: Ein Reiseführer für zwei Welten, ein moderner Leitfaden für die Kunst des Lebens und des Sterbens. Aus seinen eigenen Nahtoderfahrungen und seiner jahrelangen Arbeit als Sterbebegleiter hat Otmar Jenner ein einfühlsames Handbuch entwickelt, das Menschen aus dem europäischen Umfeld an die Hand nimmt und sie auf den Prozess des Sterbens und die damit verbundenen Erfahrungen vorbereitet. )

    Das Buch beginnt sehr einfühlsam mit der Sterbebegleitung einer krebskranken Patientin und mündet in eine europäisch übersetzte Darstellung des Tibetanischen Totenbuchs. Das Totenbuch, welches der Sterbenden kurz vor und einige Tage nach ihrem Tod laut vorgelesen wird, ist als Anleitung während der Reise durch das Zwischenreich gedacht . Und dieses Zwischenreich ist bevölkert mit allerlei Verlockungen, Dämonen, Engeln, vielen irrealen Erfahrungen, die allesamt dem Bewusstseinsstand derToten entsprechen, – und demzufolge nicht real sind. Vielleicht ist das mit der Matrix zu vergleichen?

    Ich fand es wirklich interessant, hier wird der Licht-und Liebe Vorstellung vieler religiösen und esoterisch angehauchten Menschen in diesem Zwischenstadium nach dem Tod etwas entgegengesetzt.

    Lg von A n g e l a

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  20. Hilke sagt:

    Marie,
    “ wir Erwachsenen interpretieren viel zu viel in Märchen rein was die Sichtweise von Kindern angeht in Bezug darauf.“
    Das mag sein. Doch habe ich einst ein Büchlein gelesen wo eine Frau z.B. sagte, ihr wurde als Kind vorgesungen „Schlaf Kindlein schlaf…“und dann kommt ja „Und morgen wirst du wieder wach wenn Gott es will“. Diese Frau hatte Angst bekommen, daß sie Gott nicht gefalle wenn sie nicht lieb sei (wie gesagt selbe Botschaft wie der Cola-Nikolaus) und daß ER sie dann niht wieder aufwecken würde. Sie hatte jahrelang Einschlafprobleme. Sie hat mit keinem darüber gesprochen, da sie die Botschaft ja für wahr hielt und was die Mama vorsingt, ist für ein Kind die Wahrheit. Ich selbst hatte als Kind ein Buch vorgelesen bekomen und viieele Jahre später wurde mir bewußt, daß es wie eine hypnot. Botschaft gewirkt gehabt hatte. Märchen haben Symbolgehalt, ob das Kinder verstehen? „Peter und der Wolf“ etcpp. Ich glaube kaum! Sie sind m.A.n. codiert. Wie einige Texte.
    Noch was zu dem Engel des Wandels, ich denke, es ist wie du es nennst ein „unsichtbarer Gefährte auf unserem Lebensweg“, wobei das ja nicht sehr unterschiedlich ist. Engel sehe ich als Energien, Bewußtseinsfelder, konzentrierte Energie auf eine Absicht ausgerichtet, hier eben die Absicht bei Wandlung zu helfen u. die Fäden zu durchtrennen, was auch im Leben geschehen kann, durch Ablösungsprozesse wie Verluste od. im besten Falle durch Änderung im Leben wie Angela es oben beschrieben hat im Sinne von freiwilliger Transformation/ -zendenz.
    Was mich echt nervt ist dieses persönliche von
    Angela: „Das kleine Video zerpflückst Du mit dem Verstand.“ Und du liebe Marie bläst direkt in das gleiche Horn.
    Was maßt ihr euch an, einen sachliche Beitrag ins Persönliche reinziehen zu wollen? Mich zu beurteilen anstatt das was ich schrieb.
    Angela, die doch immer wieder Tolle zitiert hat und für sich selbst in Anspruch nimmt, Persönliches weitgehend abgelegt zu haben, zumindest schreibt sie darüber.
    Wenn du Märchen mochtest,Marie, dann laß dir doch von mir deine Kindheitserinnerungen nicht verderben, mir war es wichtig, hinzuweisen auf etwas.

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  21. makieken sagt:

    Eigentlich beginnt der Prozess des Sterbens doch mit der Geburt, da wir uns mit jedem Tag in dieser Welt dem Tag X nähern. Somit ist das ganze Leben ein Prozess des Sterbens… Ein ewiger Kreis eben:

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  22. webmax sagt:

    Angela
    28/10/2018 um 23:30

    Zitat:
    „Der Tod ist demnach eine Geburt in die andere Richtung. ( Geburt und Tod sind eins ) “

    Danke für die Begründung des Beitragstitels.
    Ich finde das nicht zutreffend, wie etwa auch die Aussage Die Nacht gehört zum Tag. Warum? Beide Geschehen haben völlig unterschiedliche Bedeutung und Auswirkungen, und das in vieler Hinsicht. Wobei man bei Tag/Nacht noch eher aus unserer beschränkten menschlichen Sicht von einem „Kreislauf“ sprechen könnte.
    Der Tod bedeutet für jedes (!) Individuum das Ende des Daseins und einen kompletten Aggregatwechsel, da diese Restenergie nicht verloren gehen, sondern nur umgewandelt werden kann. Hier oft geäußert, fälschlich an Erhält des individuellen Bewußtseins zu glauben, ist Narretei.

    Die genauso mythisch umworbene Geburt, genauer gesagt, der Zeugungsvorgang ist ebenfalls ein Aggregatwechsel überreichlich vorhandener Energie im Samen.
    Nur bei Autorundrennen sind Start- und Ziellinie identisch, der Rennwagen aber verschlissen.

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  23. Angela sagt:

    Liebe Hilke !

    Zitat: „…. Angela: „Das kleine Video zerpflückst Du mit dem Verstand.“ Und du liebe Marie bläst direkt in das gleiche Horn.
    Was maßt ihr euch an, einen sachlichen Beitrag ins Persönliche reinziehen zu wollen? Mich zu beurteilen anstatt das was ich schrieb…. “

    Da möchte ich Dich einfach mal fragen, Bist DU Dein Verstand! ? Bist Du identisch mit etwas so wechselhaftem und im Tode entschwundenen kleinen Anteil Deiner selbst? Identifizierst Du Dich damit, dass Du Dich so getroffen fühlst?

    Oder bist Du mehr, nämlich Bewusstsein, das, was den Tod überlebt?

    Ich habe DICH nicht beurteilt, nur eine Herangehensweise benannt, die für mich in diesem Moment bei Dir zum Ausdruck kam.

    LG von A n g e l a

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  24. Vollidiot sagt:

    WebMax

    Mich befriedigt der Begriff „Aggregatzuatand“ nicht, vielleicht gerade noch in Anführungszeichend stehend.
    Denn wie ist der Aggregat-Zustand des Geistes definiert?
    Als Feinstofflichkeit oder Feinststofflichkeit usw. – also feinster geht nicht?

    Erhalt des individuellen Bewußtsein wohl nicht, aber vielleicht des individuell (noch) Unbewußten.
    Und die Zeugung?
    Die Umsetzung einer geistigen Notwendigkeit – eine ganz eigene Form des „Aggregatzustandswechsels“.
    Der Tod?
    Ebenso.
    Und wie Steiner sagte: wer im Geistigen vorankommen will, muß erst mal sich dem Geistigen öffnen, seine Breitschaft dafür erwecken..

    Warum ist Angst unser Begleiter und Ratgeber?
    Sie ist Nahrung im Prozeß auf dem Wege der Verwandlung unseres Menschseins.
    Wie sagte mal ein Kluger/Wissender: der Tod, des Schlafes Bruder.
    Die allermeisten Menschen haben keine Angst vor dem Schlaf, weil sie die Erfahrung haben, daß sie wieder aufwachen, im Alltagsbewußtsein.
    Wenn wir das erweitern, dann haben wir die Möglichkeit über unsere Fähigkeiten als Menschen genau dieses, über den Wandel von irdischem zu geistigem Leben, in uns aufzunehmen.
    Wir haben also die Möglichkeit mittels Angst (vor dem Tod) unsere Erkenntnis zu erweitern und so die Angst abzubauen.
    Psychologisch interessant ist ja auch das im Unbewußten wirkende Gelebte – macht das etwa Angst vor der Tatsache, daß die eigenen Taten Karma erzeugt haben und dieses uns begleiten wird?
    Hier ist erhebliche Abwehr vorhanden.
    Auch dieses zeigt, daß wir als Mensch auf dem Wege sind, aber noch eine erhebliche Strecke zu gehen haben.
    Dabei haben wir alle Möglichkeiten, in uns und mit allen anderen.
    Was hilft?
    Demut und der Wille den Weg anzunehmen mit dem, wenn möglich, Wissen, „daß das Leben ein Ziel hat“.

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  25. Meine Güte, wat sind wir heute empfindlich……

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  26. Vollidiot sagt:

    MaLu

    Manchmal stört halt was.
    Und Montags bin ich immer Spitze drauf…………….
    So fand ich bei Angela: „Bist DU Dein Verstand! ?“
    Gute Frage, oder?
    Natürlich nicht.
    Aber der Verstand ist der Teil des Menschen, der den Menschen von den anderen Säugetieren unterscheidet.
    Drück mich mal zeitgemäß wissenschaftlich aus.
    Ohne Verstand könnte man mit dem Hinweis: „Herr lehre auch mich, daß eine Ende mit mir haben muß und mein Leben ein Ziel hat“ nichts anfangen.
    Die östliche Denkschule (denk!) beliebt das Denken klein zu reden, beliebt es sich beim Meditieren „leer“ zu machen.
    Das hat Tradition und der heutige Mensch liebt es an Traditionen anzudocken.
    Egal an welcher der wohlfeilen Religionen.
    Dabei zählt doch nur diese zu überwinden.
    Aber – so ist das mit der Angst – sie hält immer zurück und baut einen hinderlichen Popanz auf.
    Die Angst beliebt es uns zu „trüben Gästen auf der dunklen Erde zu machen“ (Göethe).
    Dabei sind wir doch allesamt Würste, im Glas, arm am Beutel, krank am Körper, bei Lidl im Regal…………………
    Die existentielle Frage lautet: wann lassen wir uns nicht mehr einglasen und verkaufen?
    Woller mer uns do debei helfe oder dumer uns ans Hossebä säsche?

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  27. webmax sagt:

    Hi Vollidiot!

    Interessante Ausführunmgen, mir teilweise schwer verständlich.

    Antwortversuch:
    „Aggregatszustand“ von mir gewählt mangels besseren Wortes, definiert durch die gegebene Wechselmöglichkeit (analog zu: Wasser, Schnee, Eis, Dampf – und einem enthaltenen Informationsgedächtnis der wichtigsten Substanz auf der Erde).

    Der Vergleich passt insofern gut, als das Wasser bestimmte, dauerhafte Informationen erhält, wie man jetzt weiß, sich aber gewiß nicht an seinen vorherigen Zustand erinnern kann – wozu auch?

    Die zutreffende, aber meist nicht (mehr) wahrgenommene Verbundenheit der Menschheit untereinander – das ist Karma; keineswegs mit sofortiger Auswirkung, sondern Langzeiteffekt auf die Menschheit

    Dies im Unterschied zur Wissensschaffung und Weitergabe in der realen Welt. Erst die Erkenntnis der – manchmal sehr schnellen – Endlichkeit des Lebens schafft die Angst. Damit sollen wir leben, denke ich.

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  28. jpr65 sagt:

    Viele Sterbende verlieren kurz vor ihrem Tode die Angst vor demselben.

    Ob das der Grund ist, warum heutzutage im Krankenhaus gestorben wird und nicht mehr zu Hause? Womöglich, ohne die Begleitung der Verwandten und engen Freunde?

    Damit wir noch Lebenden immer mehr Angst vor dem Tod eingetrichtert bekommen können?

    Wer in der Lage ist, Kontakt mit seinen bereits verstorbenen Verwandten und Freunden zu fühlen, der hat ja keine Angst mehr vor dem Tod. Weil er dann auch als Mensch ganz sicher weiß, daß es weiter geht.

    Nur eben ohne physische Hülle.

    Und wer um die Grausamkeit der Matrix weiß, die sie hier um uns errichtet haben, der würde den Tod als Befreiung feiern.

    Und allen neu hier reingeborenen sein Mitgefühl geben. Für den vielleicht schweren Weg, den er/sie noch vor sich haben.

    Doch wir feiern jedes Jahr unseren Geburtstag mit den anderen, und die Todestage betrauern oder verdrängen wir…

    So wurden wie durch die Matrix programmiert. Und die Angst vor dem Tod ist ein sehr wichtiges Druckmittel gegen uns.

    Bei mir allerdings nicht mehr.

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  29. @Vollidiot

    entschuldige bitte, ich hatte vergessen denjenigen zu benennen, der empfindlich ist….und damit meinte ich nicht Dich sondern Hilke, wo vermutlich etwas angetriggert wurde……weshalb so empfindlich reagiert.

    Meine Meinung zur Thematik ist halt eine andere, sie kommt aus meiner Betreuung von Patienten und Bewohnern her, deshalb auch andere Ansichten. Und da war mir Angelas Sichtweise eben näher als die von Hilke.

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  30. Angela sagt:

    @ Volli

    Zitat: „….. Die östliche Denkschule (denk!) beliebt das Denken klein zu reden, beliebt es sich beim Meditieren „leer“ zu machen.
    Das hat Tradition und der heutige Mensch liebt es an Traditionen anzudocken.
    Egal an welcher der wohlfeilen Religionen.
    Dabei zählt doch nur diese zu überwinden……. “

    Ich bin kein Anhänger irgendeiner Religion, und ich verteufele auch in keiner Weise den Verstand. Er ist ein nützliches Werkzeug, mehr aber auch nicht. Aber wir identifizieren uns mit ihm, mit diesem ewigen Gedankenstrom in unserem Inneren. Oder kannst Du Deine Gedanken abschalten? Du kannst sie vielleicht lenken, aber ganz abschalten? In dieser von Dir so süffisant 😀 genannten Leere taucht das eigentliche, ich würde sagen GÖTTLICHE Sein auf und erst dann ist der Mensch wirklich kreativ. Das kann jeder durch Beobachtung des Verstandes , bzw. durch Meditation erreichen.

    Der Verstand ist nicht schöpferisch, seine Aufgabe ist es , zu sammeln, zu speichern und zu analysieren. Und der Verstand beeinhaltet auch die Emotionen, die als Reaktion des Verstandes auf den Körper bezeichnet werden. Liebe, Freude und Frieden sind dagegen Zustände des Seins und vom Denken unabhängig.

    Dazu kommt noch, dass der Verstand immer durch die Vergangenheit konditioniert ist.

    Ich habe Dir schon öfter auf Deine „Verstandes-Verliebtheit“, haha… geantwortet und möchte noch einmal betonen, dass ich in keiner Weise der Ansicht bin, dass man den Verstand „abschaffen“ sollte, er muss nur den ihm gebührenden Platz einnehmen und es wäre hilfreich, ZEUGE seiner Gedanken zu sein, das BEWUSSTSEIN, von dem der Verstand nur ein winziger Teil ist, zu stärken.

    Erleuchtung bedeutet ja nicht, auf die Ebene der Tiere und Pflanzen zurückzufallen, also UNTER die Gedanken, sondern sich DARÜBER zu erheben. Ein erleuchteter Mensch benutzt seinen Verstand immer noch, aber viel effektiver und er wird nicht vom Denken beherrscht.

    Dass das wahr ist, wirst Du merken, wenn Du stirbst. Der Tod nimmt alles weg, was DU nicht bist. Ganz am Anfang den Körper und den Verstand .

    LG von A n g e l a

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  31. Vollidiot sagt:

    Angela

    Hier gründen unsere Seelenfundamente auf verschiedenem „Baugrund“.
    Deine GRUNDANNAHMEN bezüglich Denken und Verstand sind ANDERE.
    Bei mir ist die Leere die Abwesenheit des (alten) Vatergottes (Schöpfers) – Nietzsches „Gott ist tot“, die Bereitschaft diesen Schöpfer(geist) in mir zu erwecken und zu entwickeln.
    Ich identifiziere mich nicht mit dem Gedankenstrom, ich bin ich.
    Gedanken kann ich abschalten.
    Gedanken in die Meditation nehmen ist sogar sinnreich, in der Absicht den Schöpfer(geist) in mir zu erwecken und zu entwickeln.
    Darum!
    Ich muß nur ab und an, wenns hier zu massiv erscheint, mal was dazwischen sagen.

    Gefällt 1 Person

  32. Vollidiot sagt:

    Angela

    „Dass das wahr ist, wirst Du merken, wenn Du stirbst. Der Tod nimmt alles weg, was DU nicht bist. Ganz am Anfang den Körper und den Verstand “

    Der Tod nimmt(?) mir nur meine irdische Hülle, die mir zur Verfügung gestellt wurde, in der ich hier leben wollte (brauche ich die noch?).
    Und mit dieser Hülle und meinen Seelenkräften kann ich meinen irdischen Körper gestalten und mein Ich entwickeln; über meinen irdischen Körper, mit meinen Seelenkräften, mein Ich entwickeln, damit es in der geistigen Welt dieses Leben, unter vielen, alles darin Gesammelte, metamorphosieren kann. Denn, es kommt die Zeit, in der ich wieder leben auf der Erde will, wenn der Zeitgeist und die vielen verbundenen Seelen rufen (normal).
    Der Tod nimmt mir nichts weg (warum erleichtert er mich nicht?), er gibt mir.
    Auch hier wieder ist ein Unterschied zu bemerken in unseren Grundannahmen.

    Gefällt 1 Person

  33. Angela sagt:

    @ Volli

    Es ist meiner Ansicht nach mehr eine Frage der Formulierung. Ich hätte vielleicht besser sagen sollen: “ Im Tod FÄLLT alles weg, das DU nicht bist“-

    In meiner Weltanschauung bist DU NICHT Dein Verstand und natürlich auch nicht Dein Körper. Was nach dem Tode übrig bleibt ist Deine Essenz, REINES BEWUSSTSEIN , das Unmanifestierte, das Ewige – , (die Intelligenz hinter der Entstehung aller Formen), und das kann nicht verloren gehen.

    Es inkarniert sich ständig neu in einer anderen Form, aber dabei verliert es die Bewusstheit seiner selbst. Es lebt dann wie in einem Traum und mit diesem Traum identifiziert es sich. Der Mensch verkörpert die letzte Phase dieses Schlafes und das war wahrscheinlich eine notwendige Stufe in der Evolution des Bewusstseins.

    Man könnte denken, dass das göttliche Bewusstsein in einer anderen Dimension angesiedelt ist, aber das ist nicht richtig. Im Grunde durchdringt es alle Formen, also auch uns Menschen. („ICH BIN“. )

    Man kann es als inneren Raum, als Präsenz fühlen ( in der sogenannten Leere oder Stille )

    Es gibt so etwas, was man Seelenenergie nennen kann , – und diese weiß um ihre Göttlichkeit. Mit jeder Inkarnation, mit jedem Leben gehen Aspekte der Person zurück zur Quelle und der Faden führt weiter ins neue Leben.

    Wenn die Aspekte zurück zur Quelle gehen und sie dann wiederkehren, „werden sie verteilt“. Es gibt mehr und mehr davon und sie sind alle Teile des EINEN, der Quelle.

    Daher gibt es im Grunde keine Teilung. In diesem Sinne sind wir alles, was je existiert hat. Reines Bewusstsein schlafend oder träumend in einer Form mit dem Ziel, aufzuwachen, um seine göttliche Natur zu erkennen und damit zu verschmelzen.

    Lg von A n g e l a

    Gefällt 1 Person

  34. Thom Ram sagt:

    Bah.
    Ich geniesse Eure Ausbeinelung all unserer Realitäten, Volli und Angela.

    Nicht wahres Deutsch Sprechende kennen den Begriff „ausbeineln“?

    Das Fleisch von den Knochen trennen beim geschlachteten Tier.

    Und damit lässt sich wieder der Bogen schlagen vom polaren Erkennen zurück zum Ursprünglichen Ganzen. Hier beineln wir aus, um das ausgebeinelt Habende, nämlich unser Ganzes wieder zu erkennen und zu „erlangen“, bereichert durch das lustige Spiel in dieser so besonderen polaren Getrenntheit, welche unter Anderem anal Üse, also Ausbeineln, als Hauptfreizeitbeschäftigung inne hat.

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  35. Vollidiot sagt:

    Angela

    Ich verwende keine Begriffe wie Energie, Schwingung, Essenz usw. für Dinge, die jenseits der Naturkonstante beheimatet sind..
    Auch „reines Bewußtsein“ bedarf einer Definition.
    Im Tod fällt nichts ab was nicht meins ist, alles ist meins, ALLES, weil ich, ICH, mit allem, was mir zu verwandeln gelungen ist, ins Geistige gehe und meine, meine, Hülle bleibt in der Erde.
    Und was bei mir Leere ist ist bei mir Leere – bei Dir nicht; bei Dir ist Leere etwas anderes.
    Das macht nichts, gar nichts.
    Es ist einfach so.
    Wir belieben es unterschiedliche esoterische Schulen in unsere Seelen aufzunehmen.
    Mein reines Bewußtsein werde ich dereinst, hoffentlich, erworben haben.
    Mir gehts erstmal um die Ausbildung der Bewußtseinsseele.
    Das ist FÜR MICH wichtiger.

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  36. Cimi sagt:

    Erst im Tod, kann der „unsichtbare Gefährte“ das Leben umarmen.

    Danke für dieses tief berührende Geschenk.

    Cimi

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