bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Thailand / Einfuhr von Westmüll

Thailand / Einfuhr von Westmüll

.

Anfang dieses Jahres hat China Plastikmüllimport gecancelt. Als Folge davon wurde das eh schon zugemüllte Thailand um ein Zehnfaches als bisher schon mit Plastikgrüssen aus dem freien Westen überzogen. Auch damit ist Schluss.

.

Flockige Ergänzungen dazu:

Thailand war schon vor 10 Jahren, als ich dortens war, ein Plastikmeer.

Bali, welches ich heute erlebe, ersäuft im Kunststoffmüll.

Nicht nur kunststoffige, sondern auch strahlende Abfälle werden gerne nach China geschickt. Neugierig bin ich, wann China auch das abstellt. Atomkraftwerke sind Ausfluss von Verrücktheit. Keiner weiss, was mit dem Ultralangzeitabfall anzufangen ist. Bah, geht ja nur unsere Ururururururururururenkel etwas an.

Und bitte dessen gedenken: Im Atlantik gibt es ein Gebiet so gross wie die BRD, da die Meeresoberfläche aus Plastikmüll besteht.

.

Müll zurückverwerten ist gut. Sich so verhalten, dass kein Müll entsteht, ist besser.

.

Thom Ram, 15.07.06, einen Tag vor dem ersten wirklichen Treffen Trump-Putin.

.

.

Quelle: Infosperber

.

Müllimporte: Jetzt sagt auch Thailand «Nein»

Red. / 15. Jul 2018 – 

Seit Chinas Import-Bann laufen die Häfen in Südostasien vor Plastikmüll über.

.

Nachdem China Anfang des Jahres die Einfuhr von Plastikmüll verboten hat, haben Müllimporte in den südostasiatischen Ländern stark zugenommen. Thailand droht nun damit, nicht sauber deklarierte Plastikmüllimporte einfach wieder zurückzuschicken, und arbeitet an einem Einfuhrverbot für Elektronikmüll.

In den ersten vier Monaten 2018 seien allein die Müllexporte aus Grossbritannien auf 6‘800 Tonnen angestiegen, schreibt das Portal «Unearthed». Von Januar bis April 2017 seien es noch 123 Tonnen gewesen.

Thailand bekommt so viel Müll, dass die Müllcontainer die Häfen verstopfen. Die Grossreederei APL schloss in Folge Ende Juni mehrere thailändische Häfen für Plastikmüll.

Müll-Razzien sollen illegale Müllimporte finden

Die thailändische Verwaltung greift nun zu drastischen Mitteln. Alle Importe von Kunststoffen und Elektronikschrott sollen inspiziert werden. «Unklar beschriebene» Abfälle sollen dorthin zurückgeschickt werden, wo sie herkommen. Neben Thailand haben auch Länder wie Malaysia, Vietnam und Polen Massnahmen gegen die Müllflut getroffen oder angekündigt.

.

Weiterlesen

.

Bis zum 25.Juli kann kommentiert werden.

.

 

 


12 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Es gibt mittlerweile einige unverpackt Läden, in denen man in seine eigenen Netze abfüllen kann. Ich will das demnächst mal probieren und werde mir einige waschbare Netze zulegen.

    https://utopia.de/ratgeber/unverpackt-einkaufen-tipps/

    Gefällt mir

  3. palina sagt:

    den meisten Plastikmüll habe ich immer noch durch Shampoo, Duschgel und Spüli. Wobei ich hin und wieder auch eine Shampoo-Seife benutze und zum Duschen auch wieder zur Seife greife.
    Wasser kaufe ich in Glasflaschen.
    Milch, Joghurt, Sahne und anderes auch in Gläsern.
    Gemüse und Obst bekomme ich von der SOLAWI. Wird im Korb nachhause gebracht.

    Klar liegt die Verantwortung bei den Verbrauchern. Doch genau so liegt sie auch bei den Konzernen.

    Schlendere ab und zu mal durch einen Supermarkt und es erschreckt mich jedesmal, was da so alles in Plastik verpackt wird.

    Gefällt mir

  4. Ishani Diana sagt:

    Leider sind noch zu wenige damit beschäftigt, sich Umweltfreundlich zu Verhalten.
    Doch bin ich mir Sicher, dass der Effekt des 100. Affen, bald gelingen kann.

    Wenn ich an ein Stadtfest gehe, nehme ich meinen Kaffe To Go Becher aus Porzellan mit, und lasse ihn befüllen, statt mir jedes mal einen Plastikbecher geben zu lassen, worin der Kaffe sowieso komisch schmeckt.
    Auch die Styroporbehälter die manche Firmen als Standart verwenden, nehme ich nicht an.
    Im Laden kaufe ich möglichst Unverpacktes ein.
    Milchprodukte sind bei uns nur in Plastik, oder in plastifiziertem Karton erhältlich.
    Da sieht man mal wieder, wie wir zur Wegwerfgesellschaft umerzogen wurden.
    Und wir haben es zugelassen!

    Gefällt mir

  5. thom ram sagt:

    Diana 13:27

    Was du tust, entspricht meinem Tun und meiner Vorstellung.
    Es begann vor gefühlt 100 Jahren, als ich Neuling feststellen musste, dass die Tintenpatronen meines ersten Druckers erstens sauschnell leer sind und zweitens nicht nachfüllbar sind, dass man also jedesmal so ein Plastikgehäuse wegschmeissen muss.(Ich versuchte das mit der Nachfüllerei. Bei mir gab es immer nur Eines: Schweinerei).
    Ich stellte mich im Laden auf und sagte, das sei Materialverschwendung, zudem Abzocke pur (30DM oder so).
    Und ich sagte, sie sollen das dem höchsten ihrer erreichbaren Chefs weiterreichen.
    Und ich werde keinen Drucker mehr kaufen, werde in öffentlichen Anstalten kopieren lassen.

    Im Nachhinein betrachtet, habe ich ein Wichtiges unterlassen. Ich hätte den Drucker holen sollen und einen Hammer, ihn im Laden feierlich auf den Tisch stellen und mittels dreier wohlgezielter Schläge kaputten. Auf dass man glaube, dass dem blöden Konsumenten ernst ist, auf dass im Betrieb wirklich Meldung nach oben stattfinde.
    Na ja, um nicht als „gefährlicher Gewalttäter“ eingeliefert zu werden, genügete auch, das Gerät zurückzubringen und feierlich zu sagen: „Die Entsorgung dieses Abzockproduktes überlasse ich Ihnen.“

    Klar ist es nicht mal ein Fürzchen, wenn einer das tut. Wenn es aber auch nur 50% der Druckerbesitzer tun, dann kommt Bewegung in die Sache, denn dann meldet Kleinchef Grossschef und der dem Direktor und der bespricht das im Verwaltungsrat wohl. Noch sind wir nicht soweit. Doch weisest du richtigerweise auf den 100.Affen-Effekt hin. Wir werden dahin kommen, dass erdenfreundlich produziert und angewendet wird.

    Dass die Drucker einen Chip eingebaut haben, der „Defekt“ meldet dann, wenn eine bestimmte Anzahl Kopien gemacht worden sind, dürfte hier bekannt sein. Auch das muss bei jedem Ladenbesuch kristallklar über die Theke gereicht werden. Wer gerne mittels Paragraphen fightet, kann ja auch mal eine Firma einklagen, zusammen mit sagen wir mal 100 oder 1000 Gesinnungsgenossen, welche moralisch und finanziell stützen. Schulterschluss ist Voraussetzung.

    Gefällt mir

  6. Ishani Diana sagt:

    Super Thometje

    Habe mich auch immer über die teuren Patronen aufgeregt. Und du hast Recht damit, dass man es lauthals heraus posaunen soll, wie wir verarscht werden.
    Ich mache das gerne in der Apotheke 😉

    Mich nervt auch, dass wenn du zur Miete wohnst, dir vorgeschrieben wird, wie lang ein Waschprogramm zu laufen hat.
    Jeder kauf das neuste Gerät, welche so eingestellt sind, dass du regelrecht gequält wirst von dem Unsinn, der da programmiert wurde.
    Nicht das Programm läuft, nein du läufst zur Hochform auf, weil die Geräte meist ne Fehldiagnose erstellen, und Du verlierst Zeit ohne Ende.
    Zustand am Tagesende…. Erschöpfung, da kein Lift vorhanden und du jedes mal 4 Stockwerke zu Fuss und in rechtsdrehung, hinaufstapfen darfst.

    Gefällt mir

  7. Ishani Diana sagt:

    Sorry das gehört jetzt grad nicht zum Plastikmüll, jedoch auch zur allgemeinen Vermüllung.

    Geräte welche dir keinen Spielraum für selbstständiges Handeln zulassen, sollten vom Markt genommen werden. Denn es dient nur der Wirtschaft.
    Das selbe gilt für unsere Autos.
    Das sind ja Mittlerweile vollelektronische Folterkammern, für Leute die kein räumliches Denken mehr haben, und sich auch auf einer Landes-karte, nicht zurecht finden.
    Ach wie schön war es im VW-Käfer. Da musste man noch selber Singen um nicht ein zu schlafen ;-D

    Alle Plastikbeutel und Papiertaschen die ich erhalte und nicht mehr brauche, bringe ich am Kiosk vorbei. Die sind immer froh, wenn sie eine kostenlose Tasche zur Verfügung haben. So werden sie bestimmt mehr als einmal gebraucht.

    Wenn ich mich in den Spitälern umsehe, dann wird mir auch ganz schwindelig. Was da an Abfall generiert wird ist schier unglaublich.
    Wenn alle Plastikproduzenten dazu gebracht werden, den Misstand wieder abzubauen, dann werden sie vermutlich kein Plastik mehr herstellen wollen.
    Wenn das stimmt, dass es Bakterien gibt, die Plastik fressen, warum nutzt man das denn nicht schon?

    Gefällt 1 Person

  8. Ishani Diana, so ist es.

    Ich könnte schreien wenn ich sehe wie alles doppelt und dreifach verpackt ist.
    Bei den Verbandsmitteln versteh ich es noch, aber man stelle sich vor, früher war das meiste davon Mehrwegmaterial, aus die Spritzen und Kanülen wurden mehrfach benutzt und sterilisiert. Wenn sie stumpf waren kamen sie zum Schleifen.
    Es war eine ziemliche Arbeit die Materialien gesäubert zu bekommen, denn es durfte keine Gewebe oder Blutreste drin bleiben.
    Es gab viel zu tun für uns Pflegende, aber auch für Hilfskräfte.
    Verbandsmaterial wurde in grosse Metallkisten aus Edelstahl gepackt und täglich sterilisiert.
    Drainagenflaschen waren auch aus Glas, wurden sterilisiert und auch in Kisten angeliefert..
    OP Kittel und Mundschutz ebenso.

    Ich könnte endlos so weitermachen.

    Dann kamen Infektionserkrankungen neuer Art auf, Hepatitis, HiV und mehr……das Personal wurde zu teuer in der Unterhaltung und Wegwerfmaterial das Non plus Ultra.
    Die Kliniken machen nun Profite durch mit dem Abbau von Pflegestellen, können sich rühmen die hygienischste Klinik in der Stadt zu sein, rutschen im
    QM damit in beste Positionen.

    Ich will nicht die alten Kanülen und Spritzen wiederhaben, denn wir würden die Arbeit eh nicht mehr schaffen, bekommen ja jetzt schon kaum noch die Pflege von alten und pflegebedürftigen Menschen gebacken……

    Ich frage mich allerdings was die Häuser in Krisensituationen wie Erdbeben, Überschwemmungen ungewöhnlicher Art, Kriegen usw. machen wollen, wenn nichts mehr von wiederverwendbaren Dingen vorhanden ist.
    Die haben ja noch nicht mal mehr eigene Küchen um Mittagessen zu kochen, geschweige denn ganz normale Vordrucke für ein Notfallmanagement an Verordnungen (Labor, Röntgen, Ekg)
    Alles ist digitalisiert, fällt da etwas aus, hängt alles fest !

    ich kann ehrlich gesagt nur noch Kopf schütteln…….

    Gefällt mir

  9. palina sagt:

    Über 500 Menschen sammeln Plastikmüll – doch das ist nicht genug

    Nach eigenen Angaben arbeitet die Organisation in Santo Domingo mit dem Militär und der Stadt zusammen, um die Gegend vom Plastikmüll zu befreien. Über 500 Menschen haben am Samstag bei einer Aufräum-Aktion mitgeholfen. „Innerhalb von drei Tagen, haben wir hier mehr als 30 Tonnen Plastikmüll gesammelt, doch es muss noch viel mehr getan werden.“ Schreibt die NGO auf Instagram.

    Das Video hat Parley for the Oceans auch gepostet, um zu einer erneuten Aufräum-Aktion aufzurufen. Kommenden Samstag soll der Strand Montesinos in Santo Domingo vom Plastikmüll befreit werden. Jeder, der sich auf der Insel aufhält, kann mitmachen.

    Damit der Film läuft muss man Instagam zustimmen.

    https://utopia.de/plastik-wellen-im-urlaubsparadies-erschuetterndes-video-geht-viral-97788/?utm_source=Interessenten&utm_campaign=4378ab33b8-Newsletter_DO_18KW29&utm_medium=email&utm_term=0_af58dac727-4378ab33b8-264693617

    Gefällt mir

  10. Wolf sagt:

    Ein Supermarktsprecher: „Viele Kunden lieben die Bequemlichkeit.“


    Geschälte Avocados aus der Kühltruhe für „ein bißchen mehr Komfort“


    Der „bequeme“ Kunde ist König.

    Offenbar sind solche Kunden auch oft zu bequem, um einen Abfallkorb aufzusuchen.

    Gefällt mir

  11. Wolf sagt:

    Der Hygienewahn scheint ebenfalls keine Grenzen zu kennen.


    Eine Coladose mit hygienischer „Schutzverpackung“ in einem Supermarkt in Hongkong

    Mehr darüber:
    https://utopia.de/absurde-plastikverpackungen-17699/

    Gefällt mir

  12. webmax sagt:

    Hi Thom ram, etwas OT, möchte ich mich auf deine Eingangsbemerkung zum Atommüll beziehen.

    Es gibt eine sehr sichere und bezahlbare Entsorgungsmethode!
    Jedoch soll die lt. EU nicht angewendet werden, denn: „Atommüll und verstrahlter Abfall soll zur späteren Bearbeitung jederzeit zugänglich bleiben“…Etwa so wie in Asse, Frau damalige Umweltministerin Merkel?

    Ein Hamburger Senats-Baudirektor und späterer Präsident der Schweizer Tunnelbohrgesellschaft, Rolf Bielecki (gest. 2017)i, hat ein funktionierendesVerfahren zur Verbringung und gesinterter Gesteinseinschweißung in 4-5 km Tiefe entwickelt, samt neutraler Verfüllung und Deckelverschweißung mit Gestein. Es wird quasi ein großformatiges Loch in bestimmte Gesteinarten gebrannt und geschmolzen.
    Erfolg? Abgelehnt, siehe oben.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: