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EDEKA nimmt Nestlé-Produkte aus dem Regal / Kampf der Giganten

…wieder mal habe ich mich zu früh gefreut.

Gigant Nestlé (90 Milliarden Jahreszumsatz) muss komplett umgekrempelt werden. Dass er eines Tages umgekrempelt werden wird, das ist keine Frage. Eine Firma Nestlé von heute wäre im kommenden Neuen Zeitalter für jedermann auf Anhieb erkennbar als Eiterbeule, welche entfernt werden muss. Kein Mensch auf dieser Erde benötigt Nestlé Nahrung Bauchfüller. Nestlé Bauchfüller schaden dem Menschen, und sie basieren auf Ausbeutung von Arbeitskräften und Natur. Hätte würde wollte: Würden Nestléprodukte heute weltweit boykottiert, dann geschähe es: Nestlé wäre heute schon gezwungen, umzudenken und den Fokus von Geldmachen weg, hin auf oekologische Forderungen  zu richten.

Ja, darum freute mich die Ankündigung, dass Gigant EDEKA (50 Milliarden Jahresumsatz) einen Teil der Nestléprodukte aus dem Sortiment streicht. Ich Dummerchen dachte spontan, EDEKA mache das, weil EDEKA Bauchfüller als Dienst am Kunden durch Nahrung ersetzen und damit die Schadstofffirma Nestlé zum Nachdenken anregen wolle, dachte, EDEKA denke dabei auch an faire Arbeitsbedingungen für die einfachen Arbeiter.

Welch Witz.

Es geht bloss um Eines, es geht ums Geld. EDEKA will den Absatz seiner eigenen Produzenten hochschrauben. So weit wäre das in Ordnung, jedoch seien, so lese ich, die Arbeitsbedingungen für die Zulieferer EDEKA’s am unteren Ende der Kette (also Bauer, Pflücker, einfacher Arbeiter) denkbar schlecht, und offenbar geht es keineswegs darum, Nestlé Bauchfüller durch wertvolle Nahrungsmittel zu ersetzen.

Weil der Artikel viel Wissenswertes über die lieben Nestlé und EDEKA enthält, hänge ich ihn trotzdem raus. Was ich hier hineinkopiere ist der Schluss davon.

Dank an die Netzfrauen!

Thom Ram, 27.02.06

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Das Original:

Kampf der Giganten! EDEKA legt sich mit Nestlé an und nimmt 163 Produkte aus dem Regal!

 

Zu Nestle haben wir bereits viel geschrieben.

Gewinn von Nestlé bricht um 16 Prozent ein

Wachstumsraten von sechs Prozent und mehr gibt es bei dem ehemals von Erfolg verwöhnten Konzern, beziehungsweise Aktionären, schon lange nicht mehr. In absoluten Zahlen stieg der Umsatz im vergangenen Jahr leicht auf 89,8 Milliarden Franken (77,8 Milliarden Euro). Der Gewinn sackte laut boerse-online.de hingegen um knapp 16 Prozent auf 7,2 Milliarden Franken ab. Grund dafür war eine Abschreibung im Hautgesundheits-Geschäft.

Wir hatten vermutet, dass Nestlé zum größten Pharmakonzern aufsteigen wolle, doch das verneinte Schneider. „Es ist mir wichtig, diese Spekulationen zurechtzurücken. Nestlé erzielt 95 Prozent seines Umsatzes mit Nahrungsmitteln und Getränken, das Health-Care-Business trägt nur rund 5 Prozent bei“, so Schneider im Juli 2017 laut Manager- Magazin.

Siehe auch Krankheit des Menschen ist ein einträgliches Geschäft – Fusionswelle Big Pharma – Nestlé will größte Pharma werden und spezialisiert sich auf Krankheiten – hervorgerufen durch Ernährung!

„Seit einigen Jahren greifen Konsumenten zu gesünderen, hochwertigeren und besseren Lebensmitteln“, sagte Firmenchef Mark Schneider am Donnerstag, dem 15. Februar 2018  auf der Bilanzpressekonferenz. Weltweit ändere sich der Geschmack der Kunden immer schneller und sie schauten genau aufs Geld. Um mithalten zu können, setzt Nestle nun auch auf eine raschere Erneuerung seiner Produkte. Damit will der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern mit Marken wie Maggi, Nespresso und KitKat bis zum Ende des Jahrzehnts wieder zu alter Stärke zurückfinden.

Ob der CEO Schneider schon da geahnt hat, dass in Zukunft EDEKA und 5 weitere Lebensmittelketten etwa 160 Produkte von Nestlé durch Eigenmarken ersetzen werden?

Bedenken Sie aber auch als Kunde, den wahren Preis zahlen immer andere und dies sogar mit dem Leben, denn was billig ist, wird auch billig produziert.

Netzfrau Doro Schreier

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Ganzen Artikel lesen

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9 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Wer kauft denn Nestle-Verbrecher-Kacke?
    Brauchts nicht.
    Muß ich bei EDEKA schoppen?=
    Selten, ganz selten.
    Der Krieg ums Geld interessiert mich nicht.
    Hyänen.
    So gesehen bräuchte es diese Hyänen nicht.
    Nestle ist natürlich eine Kategorie für sich.
    Westlich, wertedemokratisch, blutzollfordernd fundierte Raubtierkapitalismusausgeburt, also Dreck der abgefeimtesten Sorte.
    Umdenken, oder umherzen.
    Hier wird nur deutlich was Kapitalismus ist.
    Einige Wenige machen das Klappmesser auf, weil die genehmigte (geförderte, auch von den sog. Kartellwächtern) Konzentration in die Endphase kommt.
    Noch haben wir die Nahversorgung, die ist in jeder Beziehung gesünder.

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  2. NORBERT FUCHS sagt:

    Herr Maucher ,ehemaliger Nestlé Chef hat gewisse Personen als Wohlstandsmüll bezeichnet.Diese Geisteshaltung sagt doch alles.

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  3. jpr65 sagt:

    Wer in größeren Städten lebt und wenig Geld zur Verfügung hat, hat nicht so die Wahl, denn egal bei welcher Kette er einkauft, richtige Nahrungsmittel gibt es da nicht, nur Überlebensmittel. Notessen.

    Und selber prodzuieren will gelernt sein. Das hat man uns ja „aberzogen“ und absichtlich „abgelernt“. Zeit braucht es auch dazu und den Willen, es zu tun.

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  4. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  5. palina sagt:

    in fast jeder Stadt gibt es Bio-Läden oder Reformhäuser. Somit ist man auf die „Füllstoffe“ nicht angewiesen.
    Oder schaut mal in dieser Liste nach ob da bei euch was in der Nähe ist.
    https://www.solidarische-landwirtschaft.org/index.php?id=92

    Auch eine schöne Initiative
    http://www.freizeit-farmer.de/

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  6. Vollidiot sagt:

    jpr

    Klar, wer als Normalrentner von 220 Euro zur Verfügung stehender Restrente Kleider und Essen kaufen muß, in Neukölln oder im Gostenhof oder im Norden Münchens wohnt und sich keinen ÖPNV leisten kann, wird nicht zum nächsten Bioladen laufen.
    Er hat aber auch nicht mehr so lange zu leben und die ärztl. Versorgung ist für Alte eh suboptimal.
    So wird diesem Renter der Anspruch der herrschenden Gesellschaft unaufdringlich nahegebracht.
    Das ist auch ein Wert der westlichen Wertegemeinschaft, „Demokratie“ unserer Provenienz eben.
    Hoch lebe die Solidarität – die liefert die Empirik. Jeder Deutsche hat im Schnitt ein Vermögen von 40000 Euro.
    Warum jammern denn so viele über Armut – wo sie empirisch gesehen durchaus wohlhabend sind.
    Ist doch logisch daß Regierung und Abgeordnete da keinen Handlungsbedarf sehen.

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  7. Bettina sagt:

    Vollidiot
    27/02/2018 um 15:42

    Wer kauft denn Nestle-Verbrecher-Kacke?
    Brauchts nicht.
    Muß ich bei EDEKA schoppen?=

    Da muss ich dir widersprechen, ich würde jetzt EDEKA nicht in eine Tonne mit Nestle werfen, natürlich gibt es dort auch ganz viele Nestle-Produkte, aber diese sind auch als solche gekennzeichnet und nicht wie bei Aldi oder Lidl, speziell deklariert mit Pseudofirmen (aus selben Hause, jedoch billiger).

    Ich geh jetzt mal von unserem örtlichen Edeka aus, da gibt es ganz viele regionale Produkte zu kaufen, die sind zwar in der Regel teurer aber ich kann mir zur Not den Betrieb ansehen (dort anrufen) und mir selbst ein Bild machen.
    Von den Eieren aus dem Hühner-Hof, ca. 3 km entfernt, bis zum Mehl der nächsten Mühle ca. 10 km weit.
    Das Fleisch in der Theke wird ausgewiesen nach den jeweiligen Metzgern, auch überwiegend regional.
    Natürlich liefern diese regionalen Betriebe auch an die regionalen Schlachthöfe oder Fabriken, und ich kann vielleicht das selbe Produkt bei Penny günstiger erwerben, leider sind dort aber auch ganz viele Firmen aus Polen, fremden Ländern usw. ich kann es dann leider gar nicht mehr speziell nachprüfen.

    Ich glaube halt, wenn ich mich daran halte und versuche nur noch regionale Produkte zu kaufen, dann wird es sich auch etablieren, auch in den anderen Diskountern.

    Gefällt 2 Personen

  8. Vollidiot sagt:

    Betti

    Bassd scho.
    ich wollte nur sagen, daß ich das so halte.
    I gang zum Biolandhof und zum „Naturkoster“.
    Und alle 2 Jahre geh ich vielleicht mal zu Aldi, da gibts mal Unterhosen in Tarnfarben oder so.
    EDEKA ist ja so eine Art Genossenschaft.
    Nestle fast eine kriminelle Vereinichung.
    Das sind 2 Tonnen.

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  9. thom ram sagt:

    Bettina 20:21

    Ich danke dir ausdrücklich für deine konkreten Angaben, EDEKA betreffend.
    Ich weiss zu wenig, weiss über EDEKA nur das, was im Artikel steht. Wer zu wenig weiss, schmeisst Kraut und Rüben in die gleiche Tonne.
    Ich stimme ein Halleluja an, sollte EDEKA die Grundtendenz haben und allenfalls steigern, lokale und gesunde Grundnahrung anbieten zu wollen.

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