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„Ist das so?“ / Nichtidentifikation

Gestern bei meiner Gutenachtlektüre (Eckhart Tolle) gelesen eine hübsche Geschichte.

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War da ein Weiser. Die Leute achteten und ehrten ihn, denn so manchen guten Rat gab er, und es kam vor, dass er Kranke heilte.

War da auch eine Bauerntochter, die war schwanger, gebar ein Kind und es war eine Schande, denn keinen Ehemann hatte sie.

Sie gestand, dass der Weise es sei, der sie geschwängert habe.

Die Bauersfrau nahm das Kind, ging zum Weisen, sagte ihm alle Schande. “Zieh du das Kind auf, du bist der Vater.”

“Ist das so?” 

erwiderte der Weise, nahm das Kind auf und gab ihm alles, was es brauchte, Liebe viel.

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Indes die Kunde der Schande machte die Runde, die Leute tratschten und mieden den weisen Mann. Alleine lebte er mit dem Kinde.

Eines Tages gestand die Bauerntochter, dass nicht der Weise, sondern der Sohn des Metzgers sie geschwängert hatte.

Die Bauersleute gingen stracks zum Weisen und baten um Vergebung. “Es ist nicht dein Kind. Es ist das Kind des Metzgersohnes. Gib uns das Kind zurück.”

Der Weise sagte:

“Ist das so?”,

verabschiedete das Kind herzlich und gab es zurück.

Die Geschichte machte die Runde, und der Weise wurde für seine Liebe und Güte gepriesen.

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Tolle erzählt diese Geschichte unter dem Thema “Nichtidentifikation”.

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Ich würde als Stichwörter setzen:

Die Gedanken. Die Emotionen. Der lebendige, stille Beobachter.

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Thom Ram, 08.02.06

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27 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Eine sehr schöne, weise, liebevolle Geschichte. Ich nehme sie auf in meine Sammlung: „Märchen der Neuen Zeit“.

    Denn sie hat sehr viele Ebenen und ist dabei kurz genug, um sie am Kaffeeautomaten zu lesen oder während man auf Bus oder Bahn wartet.

    Wunderbar! :))

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  2. Wundervolle Geschichte vom Eckhart Tolle ❤

    Ich habe sie einige Male gelesen und in mich hineingefühlt, was es so mit mir macht.
    Und komme zu dem Schluss: Ich bin noch längst nicht so weise, da zu viele Dämönchens der Identifikation mich
    immer wieder mal heimsuchen.

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  3. Security Scout sagt:

    Was lehrt uns diese Geschichte?

    Die Menschen in der Masse können sich wie Tiere verhalten.
    Sie glauben blind was sie hören und verfallen ihren Trieben.
    Der Weise hatte Glück das er nicht getötet wurde.

    Wenn wir als Aufgewachte in der Öffentlichkeit die Wahrheit sagen,
    will die große Masse der Menschen diese Wahrheit nicht hören und uns
    sogar dafür bekämpfen.

    Es geht gerade wieder damit los in Deutschland. Denunziantentum wird wieder „in“.

    Gut wer vorgesorgt hat.

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  4. thom ram sagt:

    Lieber Scouty 16:00

    Mir scheint, dass die Botschaft der Geschichte bei dir nicht so recht angekommen ist. Das macht nix, doch möchte ich einen Schubs geben.

    Gesetzt, eine Meute wäre so fanatisiert worden, dass sie bei ihm aufkreuzten, um ihn zu lynchen.
    Der Weise hätte gemacht was?
    Er hätte gesagt: „Ist das so?“

    Oder, in direktem Zusammenhang.
    Es gibt Menschen, die können sich operieren lassen ohne Narkose. Ihr Nervensystem ist ganz normal. Es ist klar, dass die Schmerzen bei operativen Schnitten höllisch sind. Und sie können ruhig sitzen und sich während des Schmerzes mit dem Chirurgen unterhalten. Sie identifizieren sich nicht mit dem Schmerz.

    Ein Beispiel, aus erster Hand.
    Ein Kursleiter, ein sehr bewusst lebender und spirituell offener Mensch, nahm Teil an Feuerlaufen. Sein erster Schritt auf die Glut verbrannte seine Fusssohle. So ziemlich heftiger Schmerz, das. Er zog sich zurück und übte das, wovon hier die Rede ist: Die Nichtidentifikation. Er konnte es schon ziemlich gut, denn immer wieder gelang es ihm. In Nichtidentifikation mit dem (trotzdem vorhandenen) Schmerz war der Schmerz kein Schmerz. Dann fiel er immer wieder raus und „es“ schmerzte ihn tierisch. Reinrausreinraus machte er.

    Ich selber übe täglich. Nicht mit verbrannten Füssen, aber mit all dem „Ueblen“ und „Unangenehmen“ und, eben, irgendwie irgendwo „Schmerzenden“. Auch übe ich täglich anlässlich von Weltnachrichten, welche „furchtbar schlecht und belastend“ sind.

    Ich bin das alles nicht. All dies ist. All dies ist die Realität auf bestimmter Ebene. Doch diese Ebene bin ich nicht. Diese Realität bin ich nicht. Ich bin, der ich bin. Alle „meine“ Reaktionen, also Angst, Wut, Trauer, die sind Teil von mir, doch sind sie ich nicht, sind ich nicht. Ich bin frei, zu meinen, ich sei sie, ich kann etwas zurücktreten, dann ist „es“ nicht mehr gar so schlimm, und wenn ich einen lichten Moment habe, dann ist Angst, Trauer, Wut eine Realität, aber meine nicht, ich bin nicht Angst, nicht Trauer, nicht Wut. Ich bin ich. Ich betrachte Trauer, Wut oder Angst, leise belustigt darüber, für wie wichtig sich die Drei halten. (Wobei Trauer und Wut, genau genommen, Unterabteilungen von Angst sind, wie wir wissen.

    Ende des tragesVor.
    🙂

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  5. mkarazzipuzz sagt:

    gefällt mir, auch die Sprache.
    Krazzi

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  6. Angela sagt:

    Das ist der Unterschied zwischen einem Weisen und einem weltlichen Menschen, der gefühlsmäßig von den Ereignissen ständig hin-und hergeworfen wird und im Grunde keinerlei Macht über sein eigenes Sein, sein Befinden besitzt.

    Der Weise lebt widerstandslos im JETZT und sträubt sich nicht gegen das, WAS IST. Mit diesem Sich-Sträuben , dem Ankämpfen macht er sich und andere nur unglücklich.
    Das bedeutet ja kein Aufgeben oder keine Unterscheidungsfähigkeit. Es ist eine rein innere Haltung und man muss auch nicht die gesamte Situation annehmen, sondern nur den Augenblick, das JETZT.

    Es ist eigentlich auch verrückt, sich gegen das, was IST zu wehren, denn „ES IST JA SCHON „! Im Außen kann man genauso gut aktiv werden, aber diese Aktivität wird dann eine ganz andere Qualität aufweisen, als wenn sie aus einer Empörung und damit der Negativität entspringt. Ein wirklich weiser Mensch kann JA sagen zu allem, was ihm das Leben bringt, weil er in Verbindung mit dem Göttlichen in ihm selber steht.

    LG von A N G E L A

    Gefällt 3 Personen

  7. anjagate sagt:

    thom ram, ich gehe total konform mit deiner Geschichte, da ich gerade die Selbstreinigung des Körpers, des Geistes und der Seele durch mache und auch darüber geschrieben habe. Sich zu etwas bekennen, egal ob es nun stimmt oder nicht spielt dann keine Rolle. Einfach nicht hinterfragen, sondern machen, denn am Ende handelt man ja nur nach dem wahren Gefühl. Unabhängig ob andere sich das Maul darüber zerreißen. LG Anja

    Gefällt 2 Personen

  8. thom ram sagt:

    Angela 17:07

    AMEN

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  9. Angela sagt:

    @ ThomRam
    „Amen“??

    Lieber ThomRam!

    Oh, hörte sich das so nach einer Predigt an….. Huch, das wollte ich nicht…

    Eckhart Tolle kann das viel besser ausdrücken. Im Buch “ Jetzt“ hat er ein tolles Beispiel für das Akzeptierendes Ist-Zustandes oder die Hingabe gebracht:

    Nehmen wir an, du stecktest irgendwo im Schlamm fest. Dann würdest du nicht sagen: „Okay, ich stecke im Schlamm fest, ich gebe auf“.
    Aufzugeben hat nichts mit Hingabe zu tun. Du musst eine unerwünschte oder unangenehme Lebenssituation nicht annehmen.

    Du musst dir auch nicht vormachen, dass es schon in Ordnung ist, im Schlamm festzustecken.
    Nein.
    Du weißt mit Sicherheit, dass du da herauskommen willst.

    Dann richtest du deine Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Moment, ohne ihn irgendwie zu benennen. Du erschaffst also kein Urteil über das Jetzt. Dadurch wird auch kein Widerstand, keine emotionale Negativität aufgebaut.
    Du akzeptierst das „So-Sein“ dieses Momentes.

    Dann schreitest du zur Tat und tust alles, was du kannst, um aus dem Schlamm herauszukommen.
    Das nenne ich positive Aktion, und sie ist weitaus effektiver als negative Aktion, die aus Wut, Verzweiflung und Frustration entsteht. Bis du dein Ziel erreichst, bleibst du weiterhin in der Hingabe, indem du das Jetzt nicht benennst und beurteilst “

    LG von A n g e l a

    Gefällt 1 Person

  10. thom ram sagt:

    Angela 22:40

    AMEN auch hier auf diesen deinen Kommentar, bzw. auf dein Zitat.

    „Amen“ heisst in meinem Sprachgebrauch: Das Gesprochene ist wahr.Was gesagt worden ist, bekräftige ich.

    Nein, bislang habe ich deine Aeusserungen nie als Predigt erlebt, also als etwas, was ich zu glauben habe, um mein Heil zu erlangen.
    Blödi du.

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  11. Angela sagt:

    Blödi du “

    Grins! 😀

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  12. Security Scout sagt:

    thom ram
    08/02/2018 um 16:36
    Lieber Scouty 16:00

    Danke für den Schubs Thom Ram.

    Mir ist klar, daß ich sehr provokativ geschrieben habe.
    Ich nenne mich einer der Wenigen, welche mit dem Kopf der Geistigkeit verbunden ist
    UND(!!!)
    gleichzeitig mit beiden Füßen FEST auf dem Boden der Materie(llen) steht.

    Ich respektiere alle Engel als auch Dämonen. Der Tod ist mein Freund.

    Wer war es denn, welcher Jesus Christus hat kreuzigen lassen?

    Lebe ich in der Materie, MUSS ich mich den Gesetzen der Materie anpassen.
    Die Energie in der Materie um etwas zu verändern ist Geld. Ich denke also unternehmerisch.
    Das Geld ist ein guter Sklave aber ein schlechter Herr
    bzw.
    Money is a good Servant but a bad Master.

    Vielleicht missverstehen Wir Uns?

    Natürlich kenne ich die hermetischen Gesetze, das Resonanz-Gesetz.

    Diese Spießer, diese Tiermenschen WER sind sie???

    Pontius Pilatus fragte diese Spießer, diese Tiermenschen:
    Wen wollt ihr, den Barrabas (ein Verbrecher) oder Jesus Christus.

    Diese Spießer, diese Tiermenschen wollten Jesus Christus am Kreuze sterben sehen.

    Sorry Thom Ram, nicht mit mir.
    Ich hätte damals alle Spießer ans Kreuz nageln lassen!!!

    Okay Bruder Pontius hat anders entschieden.

    Das alles wirkt bis in Unsere Tage hinein.

    Gefällt 1 Person

  13. Luckyhans sagt:

    zu Security Scout 08/02/2018 um 16:00
    Jeder Mensch glaubt immer nur das, was er schmerzfrei in seine momentane Anschauungswelt integrieren kann, was dort irgendwie „hineinpaßt“.
    Wenn die Wahrheiten, die du jemandem sagst, für ihn „nicht annehmbar“ sind, wird er nicht mal darüber nachsinnen – er wird sie einfach als nicht gegeben betrachten.
    Du mußt deine Wahrheiten also häppchenweise jedem Menschen darbieten, Stück für Stück, so wie dieser es „verdauen“ können… dann wirst du auch auf „Verständnis“ stoßen. 😉

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  14. muktananda13 sagt:

    Der Verstand des Menschen ist ein Kannibale : er ernährt sich hauptsächlich aus den eigenen Vorurteilen, die von ihm verdaut werden können.

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  15. muktananda13 sagt:

    ÜBER`S LERNEN:

    Der Stolze lernt stets dem Bescheidenen nach.
    Der Belesene lernt stets schneller als der Analphabet, aber stets nicht die Essenz.
    Der Glaubende lernt stets schnell zu wissen in dem Eigen glauben, das Seine sei stets das Richtige.

    Der Verstand provoziert stets, da er letzten Endes das Leben als Provokation kennenlernt. Er attakiert das Leben, weil er selbst sich als getrennt vom Leben ansieht. Er mag nur eigene rationale Antworten, die nur sein Pendel im „Ticktack“ – Modus bestätigt.

    Gefällt mir

  16. muktananda13 sagt:

    Alle Tugende der Welten vereinen sich in dem Menschen, der auf sein Herz hört.
    Weise ist eben einer, der stets im Herzen badet.

    Gefällt mir

  17. muktananda13 sagt:

    Der Intellekt befruchtet oft nur die Frust, nicht auf das Herz gehört zu haben.

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  18. thom ram sagt:

    Scouty 16:36

    🙂

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  19. Vollidiot sagt:

    Muk

    An anderer Stelle schreibst Du: „Gott ist das Einzige, was nicht Illusion ist.
    Und hier: „Der Verstand des Menschen ist ein Kannibale : er ernährt sich hauptsächlich aus den eigenen Vorurteilen, die von ihm verdaut werden können.“

    Ich bemühe mich immer ums Verstehen von Argumenten.
    Ist aber doch eh egal, weil alles Illusion ist.
    Wozu Verstand?
    Wozu Kannibalismus?
    Auch ernährt er sich nicht.
    Illusionismus spart sich diesen ganzen Firlefanz.
    Das ist auch das Magische, das macht ihn so anziehend.
    Manchmal lege ich mich auf die Kautsch und übe mich im Illusionismus, das ist reizvoll, geb ich zu.
    Das geht auch ziemlich lange, vor allem wenn ich vorher keinen Grüntee getrunken habe.
    Das harte Aufwachen kommt aber dann wenn die Blase das Kommando übernimmt.
    Mich treibt dann nicht der Verstand aufs Klo sondern das Unbewußte, das Sonnengeflecht und Teile des Hirnes erhalten von den Dehnungsrezeptoren in der Blasenwand Signale.
    Der Illusion nicht zu brauchen weicht dann einem stechenden Schmerz.
    So enden diese Chillungen regelmäßig auf det Toilette.
    Trinke ich bewußt nur 2 Tassen am Tag – ja leck – dann fängts an zu brennen.
    Ursache und Wirkung überblenden dann die Illusion.

    Ich gebe zu, daß das alles mehr oder weniger hilflose, kleingeistige Versuche sind der Illusion zu entfliehen.
    I werds aber no schaffe.

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  20. muktananda13 sagt:

    Volli,

    wo ein Wille, dort ein Weg.
    Man bricht die Illusionsblase nur, wenn man das Denken stoppt und beobachtet.

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  21. Vollidiot sagt:

    Muk

    Wie geht Beobachten mit gestopptem Denken?
    Du empfiehlst also statt reinem Denken das reine Beobachten.
    So wie man das vielleicht vor tausenden von Jahren im Osten gemacht hat?
    Nach Schiller ändern sich aber die Zeiten.

    Gut in Worte gefaßt hat das einer (der diese Art Vorstellungen, die in der Seele entstehen, als Gedankenschöpfungen, wie z.B. „In Einklang, in Harmonie mit dem Unendlichen“) der seinen Verstand auch gebrauchte:
    ….weil die Menschen in ihrer Seele zu feige sind, sich dem Widerstreit gegenüberzustellen, und sich vom Luzifer-Ahriman eine Harmonie mit dem Unendlichen erfinden lassen wollen……………… Befriedigungsuchen in einer solchen Weltanschauung ist aber gleichbedeutend mit einem Sich-legen einer Binde vor die Augen. Heute scheut der Mensch, nach der Mannigfaltigkeit des Kampfes auf geistige Gebieten hinzuschauen.

    Und dazu noch:
    Ahriman möchte fortwährend den Menschen ganz zum Kopfe machen. Luzifer möchte fortwährend dem Menschen den Kopf abschlagen, daß er gar nicht denken kann, daß alles auf dem Umwege durch das Herz in Wärme herausströmt, daß er ganz überfließt von Weltenliebe und ausfließt in die Welt als Weltenliebe, als kosmisch schwärmerisches Wesen ausfließt.

    Weiter:
    Und nirgends mischt sich Luzifer mehr in unsere Gefühle hinein als da, wo die Menschen aus ihren Leidenschaften und Begierden heraus nach dem Göttlichen streben, ohne das Göttliche durchleuchtet zu bekommen mit dem Licht der Erkenntnis.

    Ja, ja – Erkenntnis.
    Nicht über Illusionen (Das ginge ja in Richtung wohlfeiler Zirkelschluß).

    Deshalb hat de Mensch geschenkt bekommen den Verstand und das Denken.
    Den/das hat auch R.S. verwendet.

    Gefällt 1 Person

  22. @Volli

    Das ist so eine wundervolle Antwort, mit das Beste was bisher von Dir lesen durfte.

    Ich bekomm ein der letzten Zeit vermehrt von einigen spirituellen Freunden so tolle Nachrichten, mal isses eine Einladung zu einem Online Kongress, mal wunderschöne Abhandlung zum Bewusstseinswandel, mal die Aufforderung sich ja nicht mit den negativen Dingen auseinanderzusetzen…..
    Und irgendwie fühlte sich das mehr und mehr dahingehend an, dass damit ein Stückl meines realistischen Denkens und Verstand ausgeschaltet werden soll.
    Zu dem Online Kongress hatte ich mich angemeldet ( da bin ich halt mal wieder auf die Licht Asuras ein bissl reingefallen ) , aber nachdem ich jeden Tag die neue Einladung bekam und das Programm mir wie ein Verschenk Juwel feilgeboten wurde, merkte ich nur noch Widerwillen überhaupt mir einen Vortrag anhören zu wollen. Die dazugehörigen Dankesworte und wie toll das doch alles ist, wie toll doch die Energien sind……das gab mir dann den Rest.

    Ich spüre in mir den Wunsch mir nicht mehr die Augenbinden vorlegen zu wollen, auch kein rosarotes Brillchen, sondern ich möchte ganz nüchtern betrachten können, WAS vor meinen Augen liegt, möchte damit auch das DAHINTER erkennen können.
    Selbst wenn mir zur Zeit doch des Öfteren das Lachen vergeht oder im Halse stecken bleibt.

    Ich mag nicht mehr zurück in die schöne esoterische Scheinwelt, so kuschelig sie war.
    Habe mich sauwohl dort gefühlt……..was man auch mit einer gewissen Abhängigkeit sehen könnte und einem gut ausgestatteten Verdrängungsmechanismus der Wahrheit sich nicht stellen zu wollen.

    Also, bleibt nur eins, wie man in Hessisch sagt “ macht die Augen uff‘

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  23. Vollidiot sagt:

    MaLu

    Willkommen im Klub.

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  24. ALTRUIST sagt:

    muktananda13
    09/02/2018 um 04:19

    Kann es sein , dass der Verstand frei ist vom Dualismus ?

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  25. muktananda13 sagt:

    Altruist,

    der Verstand ist nie frei vom Dualismus, sondern ist die Ursache dessen.

    Gefällt mir

  26. muktananda13 sagt:

    Volli,

    die Beobachtung kommt erst, wenn das Denken verschwindet – und umgekehrt.

    Beides gibt es nie.
    Sie sind antagonistisch.

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  27. jpr65 sagt:

    Volli, Alt

    Meine Worte fließen direkt aus mir heraus und über die Tastatur direkt in diesen Kommentar. Sie sind nicht ausgedacht! Und man kann ganz gewahr sein, ohne irgendetwas zu denken.

    Ich denke oft nicht in Worten, sondern auch in Bildern.

    Nur wird unsere „Denkmaschine“ seit der Kindheit immer wieder und ständig beschäftigt im allem möglichen Zeugs, mit dem man sich beschäftigen SOLL oder sogar MUSS, so wird uns gesagt, dass wir das völlig verlernen, das NICHT-DENKEN und den Verstand schweigen zu lassen. Ständig brabbelt irgendetwas in uns. Die in der Gesellschaft „produktivsten“ können das meist gar nicht, mal abschalten und nichts tun.

    Alles SO SEIN lassen, wie es gerade IST, und es einfach annehmen. Vor allem, wenn man genau weiß, dass es NICHT SO IST, wie der andere es gerade erzählt. Oder man anderer Meinung ist, es anders kennt und erlebt hat. Keiner hat gesagt, dass man da leicht oder in diesem Leben überhaupt hinkommt. Doch die meisten wissen noch nicht einmal, dass es NICHT-DENKEN gibt und dass das nützlich sein kann.

    Jetzt fließt nix mehr, also arbeitet der Verstand, und der soll besser seinen Mund halten in solchen Fragen. Da kam bei mir bisher nix Gutes bei raus, wenn ich den habe machen lassen… Das war jetzt wieder mein Herz, es ist ein Ständiges Hin und Her. Der Verstand schaltet sich ja leider nicht selbst ab, das muss man lernen, den mundtot zu machen! Ist einiges an Arbeit.

    Also nicht verzweifeln, einfach weitermachen. Wird besser mit der Zeit.

    Gefällt 1 Person

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