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„Selig sind die Armen im Geiste.“

Hoppela. Da sitze ich, auf meinen Abschwirr wartend und lese in Jasinski, „Thalus von Athos / Das Portal“, auf Seite 266 das Zitat Joshuas:
„Selig sind die Armen im Geiste.“

Nun ist es so:

Ueber dieses Christuswort bin ich zeitlebens gestolpert, ich bemühte

mich stets vergeblich um eine sinnvolle Deutung, denn: Warum sollen geistig Arme selig sein? Das ergab mir nie einen Sinn.

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Der Kontext des Zitates im Buch nun hat mich schallend lachen lassen. So sehr einfach!

Lieber Leser, hast du das Zitat auch immer falsch verstanden, auch ein Leben lang?

Der Sinn ist: Die Armen sind im Geiste selig.

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Ich kugele, wie ich ein Leben lang die Luthersprache falsch gedeutet und mir damit ein grosses Fragezeichen geschaffen hatte. Ich kugele so sehr, dass ich das hier auf dem Flugihafi eintipple und dir, guter Leser, weiterreiche. Hoffentlich zu deiner Erheiterung, sei es, dass du auch immer „falsch gelesen“ hast, sei es, dass du über mein „falsch gelesen haben“ schmunzeln kannst.

Ich wünsche dir gute Tage, und sei also nicht traurig, so du arm bist; Sei geistig selig, so wie es gemäss Behauptung Joshuas die Regel sei.

🙂

Thom Ram, 26.12.06 (Der Jahreswechsel in der neuen Zeitrechnung findet am 21.12. der alten Zeitrechnung statt.)

Also für Neueinsteiger: Am 21.12.2012 (huu, so viele Einsen und Zweien, nicht unhübsch) war die Waage zwischen schwarzen und weissen Kräften im Gleichgewicht. Seit diesem Datum hebt sich weiss, sinkt schwarz, langsam, aber es findet statt.

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45 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    einen riesiGen barren armseligkeit für DICH und gern auch für MICH

    luise

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  3. Auf jeden Fall sehr gute und kreative Fotoshooting, immer was neues zu lernen! 😊👍

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  4. thom ram sagt:

    Danke, Louischen, danke herzlich.

    Um ehrlich zu sein: Ein ganz klein bisschen nicht ganz arm sein möchte ich schon, ich werde nicht in die Höhle abwandern. Den Begriff „Armseligkeit“ fülle ich bei unserem Anlass auch gleich mit neuem Sinn.

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  5. thom ram sagt:

    Adel, so bau s‘ Dorf

    Sei willkommen auf bb, Adeliger Dorf-Bauer.

    Lach, die erste Foto, die ist – um dein Künstlerauge richtig zu lenken – keineswegs etwa bearbeitet. Ich hatte tatsächlich vor 2 Jahren Riesenbeulen, die eine Hand war ein halber Ballon, am Hintern hatte ich eine Extrablase und an andern Orten noch mehr.

    Die zweite Foto machte ein Freund. Er kostümierte mich, plazierte mich und schoss – ohne jede spezielle Zusatzbeleuchtung. Ich finde sie auch Spitze, lächel.

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  6. Christinamaria sagt:

    Über diese Aussage sind wir wohl fast alle mal gestolpert. Verständlich, denn wer hat uns jemals die Bibel überhaupt erklärt.
    Bis vor vielen Jahren dann die Erklärung kam, die mir sofort einging: „arm“ im Geiste zu sein heißt nichts anderes, als allen Hass, Gier, Rachsucht, Neid, Konkurrenz und noch viele Dinge mehr, ihr kennt sie alle, aus seinem Gehirn, d.h. aus seinem Geist herauszureißen, um frei von diesen zerstörerischen Attributen bzw. Handlungsweisen zu werden. Wenn ich mir klar werde, wie sehr damit mein ganzes Sein, mein Leben negativ beeinflusst wird und ich in aller Ehrlichkeit mir selbst gegenüber an diese Arbeit herangehe – und es ist Knochenarbeit, ich sag’s euch!! – dann werde ich mehr und mehr spüren, wie etwas in mir, nicht nur in meinem Geist, sondern vor allem im Herzen, frei wird. Frischer Wind durchweht mich, freier Geist. Dann bin ich „selig“! Das haben wir doch alle schon mal erlebt bei Kleinigkeiten, z.B. Streit, Sorge und die anderen Alltäglichkeiten.
    Probiert es täglich neu aus, es lohnt sich!
    Sehr zu empfehlen ist auch das Büchlein von Neal Douglas-Klotz: „Das Vaterunser“. Hier werden die einzelnen Bitten des Vaterunsers und die Bergpredigt mit Auslegung der Seligpreisungen erklärt.
    Dies noch als Ergänzung.
    Ich wünsche Allen geruhsame Restfeiertage und ein gesegnetes Jahr 2018!

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  7. no one sagt:

    Sehr aufschlussreich, auch für einen Atheist wie mich, ist in diesem Zusammenhang hierzu die Auseinandersetzung mit der „Seligpreisung“:

    Viele heutige Bibelübersetzungen verstehen „die Armen nach dem Geist“ als Metapher: „die arm sind vor Gott“ (Mt 5,3 EU), „die da geistlich arm sind“ (Mt 5,3 LUT), „die erkennen, wie arm sie vor Gott sind“ (Mt 5,3 HFA), „die ihre Armut vor Gott erkennen“ (Mt 5,3 NEU), „die nur noch von Gott etwas erwarten“ (Mt 5,3 GNB), „die erkennen, dass sie Gott brauchen“ (Mt 5,3 NLB) und ähnlich. Die Einheitsübersetzung kommentiert: „Gemeint sind Menschen, die wissen, dass sie vor Gott nichts vorweisen können, und die daher alles von Gott erwarten.“[22]

    Die römisch-katholische und die lutherische Kirche verstehen „Armut im Geist“ traditionell als Grundzustand des endlichen, begrenzten, sündigen Menschen, der von sich aus keine Rechtfertigung erlangen und daher nur alles von Gott und seiner Gnade erwarten und sich davon beschenken lassen könne.[23] Im Anschluss an Bonaventura erläuterte Johann Baptist Metz: „Mensch werden heißt – ‚arm‘ werden, nichts haben, auf das man vor Gott pochen könnte, keine andere Stütze, keine andere Macht und Sicherung als den Einsatz und die Hingabe des eigenen Herzens.

    Menschwerdung geschieht als Bekenntnis zur Armut des menschlichen Geistes vor dem totalen Anspruch der unverfügbaren Transzendenz Gottes.

    […] Sich hinweggeben können, sich ausliefern können, ‚arm‘ werden können, heißt biblisch-theologisch: bei-Gott-sein, sein gottgeborgenes Wesen finden; heißt: ‚Himmel‘.“[24]

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Seligpreisung#Auslegungen_von_Mt_5,3

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  8. jpr65 sagt:

    „Selig sind die Armen im Geiste.“

    Ich lese das anders, und zwar wörtlich:

    Selig sind die, die im Geist (oder Verstand) arm sind.

    Arm im Sinne von „wenig“.

    Auf neudeutsch:

    Fahrt euren Verstand und euer Ego runter, damit ihr die Stimme eures Herzens hören könnt, die Euch in die Seeligkeit führen kann.
    Plant nicht, erwartet nichts, geht ins JETZT.

    Tja, und deswegen sind die wirklich geistig armen oft seliger. Die haben nur ein schwaches Ego.

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  9. Selig: Bedeutungen:
    [1] Religion: himmlischer Wonnen teilhaftig
    [2] aller Widrigkeiten des Lebens enthoben
    [3] von starkem Hochgefühl erfüllt

    Herkunft:
    mittelhochdeutsch sælec, sælic, althochdeutsch sālīg, germanisch *sæli- „glücklich“, belegt seit dem 8. Jahrhundert[1]
    Sinnverwandte Wörter:
    [2] verstorben
    [3] entrückt, glücklich

    Geist, Dämon, Gott ist das „Selbst“ eines jeden Menschen.

    Wer also arm an Selbstbewusstsein, an Selbsterkenntnis ist, der ist entrückt in die Welt der Person (Staat), wähnt sich dort glücklich und rundum abgesichert, ist in der Illusion dieses Wahns gefangen. Selbiger ist verstorben bei lebendigem Leib, einem fremd- (staats-) bestimmten Zombie gleich.

    „Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!“ Friedrich Nietzsche; Zarathustra

    Das Zeichen

    Des Morgens aber nach dieser Nacht sprang Zarathustra von seinem Lager auf, gürtete sich die Lenden und kam heraus aus seiner Höhle, glühend und stark, wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt.
    »Du grosses Gestirn, sprach er, wie er einstmal gesprochen hatte, du tiefes Glücks-Auge, was wäre all dein Glück, wenn du nicht Die hättest, welchen du leuchtest!
    Und wenn sie in ihren Kammern blieben, während du schon wach bist und kommst und schenkst und austheilst: wie würde darob deine stolze Scham zürnen!
    Wohlan! sie schlafen noch, diese höheren Menschen, während ich wach bin: das sind nicht meine rechten Gefährten! Nicht auf sie warte ich hier in meinen Bergen.
    Zu meinem Werke will ich, zu meinem Tage: aber sie verstehen nicht, was die Zeichen meines Morgens sind, mein Schritt – ist für sie kein Weckruf.
    Sie schlafen noch in meiner Höhle, ihr Traum käut noch an meinen Mitternächten. Das Ohr, das nach mir horcht, – das gehorchende Ohr fehlt in ihren Gliedern.«
    – Diess hatte Zarathustra zu seinem Herzen gesprochen, als die Sonne aufgieng: da blickte er fragend in die Höhe, denn er hörte über sich den scharfen Ruf seines Adlers. »Wohlan! rief er hinauf, so gefällt und gebührt es mir. Meine Thiere sind wach, denn ich bin wach.
    Mein Adler ist wach und ehrt gleich mir die Sonne. Mit Adlers-Klauen greift er nach dem neuen Lichte. Ihr seid meine rechten Thiere; ich liebe euch.
    Aber noch fehlen mir meine rechten Menschen!« –
    Also sprach Zarathustra; da aber geschah es, dass er sich plötzlich wie von unzähligen Vögeln umschwärmt und umflattert hörte, – das Geschwirr so vieler Flügel aber und das Gedräng um sein Haupt war so gross, dass er die Augen schloss. Und wahrlich, einer Wolke gleich fiel es über ihn her, einer Wolke von Pfeilen gleich, welche sich über einen neuen Feind ausschüttet. Aber siehe, hier war es eine Wolke der Liebe, und über einen neuen Freund.
    »Was geschieht mir?« dachte Zarathustra in seinem erstaunten Herzen und liess sich langsam auf dem grossen Steine nieder, der neben dem Ausgange seiner Höhle lag. Aber, indem er mit den Händen um sich und über sich und unter sich griff, und den zärtlichen Vögeln wehrte, siehe, da geschah ihm etwas noch Seltsameres: er griff nämlich dabei unvermerkt in ein dichtes warmes Haar-Gezottel hinein; zugleich aber erscholl vor ihm ein Gebrüll, – ein sanftes langes Löwen-Brüllen.
    » Das Zeichen kommt,« sprach Zarathustra und sein Herz verwandelte sich. Und in Wahrheit, als es helle vor ihm wurde, da lag ihm ein gelbes mächtiges Gethier zu Füssen und schmiegte das Haupt an seine Knie und wollte nicht von ihm lassen vor Liebe und that einem Hunde gleich, welcher seinen alten Herrn wiederfindet. Die Tauben aber waren mit ihrer Liebe nicht minder eifrig als der Löwe; und jedes Mal, wenn eine Taube über die Nase des Löwen huschte, schüttelte der Löwe das Haupt und wunderte sich und lachte dazu.
    Zu dem Allen sprach Zarathustra nur Ein Wort: » meine Kinder sind nahe, meine Kinder« –, dann wurde er ganz stumm. Sein Herz aber war gelöst, und aus seinen Augen tropften Thränen herab und fielen auf seine Hände. Und er achtete keines Dings mehr und sass da, unbeweglich und ohne dass er sich noch gegen die Thiere wehrte. Da flogen die Tauben ab und zu und setzten sich ihm auf die Schulter und liebkosten sein weisses Haar und wurden nicht müde mit Zärtlichkeit und Frohlocken. Der starke Löwe aber leckte immer die Thränen, welche auf die Hände Zarathustra’s herabfielen und brüllte und brummte schüchtern dazu. Also trieben es diese Thiere. –
    Diess Alles dauerte eine lange Zeit, oder eine kurze Zeit: denn, recht gesprochen, giebt es für dergleichen Dinge auf Erden keine Zeit –. Inzwischen aber waren die höheren Menschen in der Höhle Zarathustra’s wach geworden und ordneten sich mit einander zu einem Zuge an, dass sie Zarathustra entgegen giengen und ihm den Morgengruss böten: denn sie hatten gefunden, als sie erwachten, dass er schon nicht mehr unter ihnen weilte. Als sie aber zur Thür der Höhle gelangten, und das Geräusch ihrer Schritte ihnen voranlief, da stutzte der Löwe gewaltig, kehrte sich mit Einem Male von Zarathustra ab und sprang, wild brüllend, auf die Höhle los; die höheren Menschen aber, als sie ihn brüllen hörten, schrien alle auf, wie mit Einem Munde, und flohen zurück und waren im Nu verschwunden.
    Zarathustra selber aber, betäubt und fremd, erhob sich von seinem Sitze, sah um sich, stand staunend da, fragte sein Herz, besann sich und war allein. »Was hörte ich doch? sprach er endlich langsam, was geschah mir eben?«
    Und schon kam ihm die Erinnerung, und er begriff mit Einem Blicke Alles, was zwischen Gestern und Heute sich begeben hatte. »Hier ist ja der Stein, sprach er und strich sich den Bart, auf dem sass ich gestern am Morgen; und hier trat der Wahrsager zu mir, und hier hörte ich zuerst den Schrei, den ich eben hörte, den grossen Nothschrei.
    Oh ihr höheren Menschen, von eurer Noth war’s ja, dass gestern am Morgen jener alte Wahrsager mir wahrsagte, –
    – zu eurer Noth wollte er mich verfuhren und versuchen: oh Zarathustra, sprach er zu mir, ich komme, dass ich dich zu deiner letzten Sünde verführe.
    Zu meiner letzten Sünde? rief Zarathustra und lachte zornig über sein eigenes Wort: was blieb mir doch aufgespart als meine letzte Sünde?«
    – Und noch ein Mal versank Zarathustra in sich und setzte sich wieder auf den grossen Stein nieder und sann nach. Plötzlich sprang er empor, –
    » Mitleiden! Das Mitleiden mit dem höheren Menschen! schrie er auf, und sein Antlitz verwandelte sich in Erz. Wohlan! Das – hatte seine Zeit!
    Mein Leid und mein Mitleiden – was liegt daran! Trachte ich denn nach Glücke? Ich trachte nach meinem Werke!
    Wohlan! Der Löwe kam, meine Kinder sind nahe, Zarathustra ward reif, meine Stunde kam: –
    Dies ist mein Morgen, mein Tag hebt an: herauf nun, herauf, du grosser Mittag!« – –
    Also sprach Zarathustra und verliess seine Höhle, glühend und stark, wie eine Morgensonne, die aus dunklen Bergen kommt.

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  10. Gernotina sagt:

    Also ich sehe darin weniger eine Adverbiale Bestimmung des Ortes (Wo sind sie selig? im Geiste), obwohl man es auch so deuten könnte – die deutsche Sprache ist eben desöfteren nicht ganz eindeutig, obwohl zuweilen auch wieder rasiermesserscharf – beide Qualitäten hat unsere Sprache neben ihren reichen Sprachbildern voller Wucht, Eindringlichkeit und Plastizität.

    Entscheidend für die Interpretation ist allemal der Originaltext, den ich nicht kenne – hebräisch, aramäisch ?, griechisch).
    Ich sehe dieses Attribut GEISTIG (zum Bezugsnomen „Arme“), so, wie es jpr65 formuliert hat – Menschen mit schwächerem Ego und einer kaum ausgeprägten Egozentrik.

    *******
    Auf neudeutsch:

    Fahrt euren Verstand und euer Ego runter, damit ihr die Stimme eures Herzens hören könnt, die Euch in die Seeligkeit führen kann.
    Plant nicht, erwartet nichts, geht ins JETZT.

    Tja, und deswegen sind die wirklich geistig armen oft seliger. Die haben nur ein schwaches Ego.
    *******

    Hinzu kommt womöglich, dass solche Menschen nicht so sehr in ihre eigenen großartigen Gedanken und Konzepte verliebt sind, sondern aufmerksamer nach innen lauschen und auch einem Wort Gottes zuhören können – das „höre“ ist ja ein auffälliger, immer wiederkehrender Imperativ in der Bibel.

    Es sind dies nach m. E. auch Menschen, die ziemlich immun gegen Ideologien, Weltanschauungen aller Art sind, die nicht so schnell den großen Erzählungen und auch nicht esoterischen Konzepten aufsitzen. Eigentlich sind sie dadurch eher frei im Geist, eine tabula rasa mit ausgefahrenen Antennen und auch der nötigen Achtsamkeit und inneren Stille – deshalb fähig zur Aufnahme von Gottes Botschaften in ihrem Inneren.
    Dann steht einer ungewöhnlichen Entwicklung nichts im Wege – kann bis zur “ Wiedergeburt des Geistes“ führen, die durch Paulus (als höchste zu erreichende Bewusstseinsstufe) so bezeichnet wurde: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ (Der menschliche Wille fällt in diesem Stadium mit dem göttlichen Willen zusammen).
    Es ist dies nicht das Gleiche wie Samadhi oder Moksha. – es ist noch etwas anderes !

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  11. Kunterbunt sagt:

    Vieles wurde hier bereits erwähnt. Zurzeit unseres historischen Jeshua habe es etliche solche Jehoschuas (יְהוֹשֻׁעַ) gegeben, welche predigten und heilten, schreibt Reza Aslan in seinem Buch ‚Zelot: Jesus von Nazareth und seine Zeit‘, 20 Jahre Recherche durch einen Orientalen. Man nannte sie Zeloten (von griech. ζηλωτής zelotes, ‚Eiferer‘). Ob in der Bibel (griech. βιβλίo biblio ‚Buch‘) die Rede von nur einem Jehoschua ist…?

    Luckyhans hat im Strang ‘Es wird keinen „grossen“ Krieg geben‘ geschrieben: *Das Neue Testament allein wäre eine Grundlage, aber auch dieses wurde durch die sich katholisch nennende Kirche schon so oft geändert, beschnitten und umgeschrieben, daß nur noch wenig von den urspünglichen Volkswahrheiten darinnen ist; auch stammt die sog. „Urschrift“ aus einer Zeit etwa 200 Jahre nach Jesus…* Ich habe mal gelernt, es seien 70 Jahre nach Jesus‘ Tod gewesen, was schon viel ist, um genauestens zu wissen, was er gesagt haben soll, zumal doch an einem Tag die einen Leute und am andern Tag andere seine Worte gehört haben mögen und sich die Texte unter Nichtgelehrten damals niemand aufschrieb.

    Friedrich Weinreb (https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Weinreb) hat sich in seinen Büchern detailgenau mit den Worten (und Zahlen -> Kabbala) befasst, da Hebräisch eine kosmologische Sprache ist. Auch Neill Douglas-Klotz, der mehrere orientalische Sprachen studiert hat, hat sich der Bedeutung biblischer Texte angenommen (http://www.bunkahle.com/Aktuelles/Religion/Aramaeisches_Vaterunser.html „Jesus sprach die Worte, DIE IHM ZUGESCHRIEBEN WERDEN, auf aramäisch“). Und auch er deutet darauf hin, dass ein aramäisches und hebräisches Wort verschiedene Bedeutungen hat. Brot, im Orient Fladen, bedeutet auch Laib oder Nahrung überhaupt, auch geistige. Und so sind diese Sprachen vielschichtig, können materiell bis metaphysisch ausgelegt werden.

    Wir werden wahrscheinlich nie genau wissen, was „unser“ Jesus je gesagt und gemeint hat (haben ihn seine Zuhörer verstanden?) und was nicht (da ja zu seiner Zeit niemand etwas live stenographiert hat und erst Generationen später ausformulierte Zitate niedergeschrieben wurden) und ebenso wenig, welchen Wahrheitsgehalt das „Buch der Bücher“ der sich Christen Nennenden aufweist. Das Erstaunlichste am Ganzen scheint mir, dass wir historisch betrachtet sehr wenig Verlässliches über „unseren“ Jesus wissen, zumal gerade die Römer akribische Geschichtsschreiber waren.

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  12. eckehardnyk sagt:

    Gernotina 2:49 – und zum Vater des Gedankens ganz oben – gibt es wie schon so oft eine Weiterführung. Auf Seite 176 in „Das Matthäus-Evangelium“, GA 123, Dornach 1971 im 9. Vortrag, Rudolf Steiners zu Bern, 9.9.1910 lese ich dazu: „Wollte man das…in sachgemäßer Weise in bezug auf den Ich-Menschen beschreiben, so müßte man für jedes Glied der Menschennatur zeigen, wie es in sich beseligt werden könnte in einer neuen Art. In dem Satz ‚Selig sind die Bettler um Geist; denn sie werden in sich finden die Reiche der Himmel!‘ ist die neue Wahrheit für den physischen Leib ausgesprochen.“
    So zeigt sich, dass RAM schon oben den Code dieser Evangelienstelle für sich geknackt hat. Die anderen Interpretationen sind demgemäß berechtigt. Der Steiner’sche Ansatz betrifft jedoch die Erneuerung des Menschen über alle neun Glieder, sodass die nächste Stufe in den Seligpreisungen den Ätherleib betrifft: „Die Leidtragenden können jetzt nicht mehr bloß dadurch beseligt werden, daß sie … die Ströme der geistigen Welt im hellseherischen Zustande auf sich zukommen lassen; sondern wenn sie jetzt, …hinlebend zum Christus, sich mit der neuen Wahrheit erfüllen, erleben sie in sich den Trost für alles Leid“.
    Steiner führt aus dem alten Hellsehertum und geheimen Mysterienwesen ins neue und öffentliche Christusbewusstsein, das mit der Zeit alle Wesensglieder des Menschen erfasst.
    Es ist deshalb einerlei, ob die Texte verfälscht wurden. Die Evangelien sind ohnehin durch Einweihungserlebnisse entstanden (weder Marcus noch Lukas gehörten zu den Zwölf und der Schreiber des Johannes-Ev. – den der Herr liebhatte – kam erst am Ende dazu). Wissen, wie es damals zuging, kann heute und künftig jeder erlangen, wie sich am gezeigten Beispiel zeigt. Entscheidend ist jedoch, was hier und jetzt Christus einem zu sagen hat.

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  13. Gernotina sagt:

    eckehardnyk

    Um dieses zu wissen und zu erkennen, was vom ursprünglichen Wort der Bibel verfälscht, verkürzt, verdunkelt wurde, wurden den Menschen die Lorber-Schriften gegeben, wobei dieser Mensch nur ein „Schreibwerkzeug“ war, der alles aufschrieb, was ihm durch das innere Wort gegeben wurde.
    Die Ansage für eine Neuoffenbarung machte Jesus selbst (dass dies geschehen müsse zu einer bestimmten Zeit) in Joh. Ev. 16:12-14 …
    „da wird einer sein, der wird sagen (schreiben), was er hören wird“ … durch den Heiligen Geist, den Tröster, den Parakleten) … was vor über 150 Jahren geschehen ist. Die Neuoffenbarung wurde in deutscher Sprache gegeben – erstaunlich … oder auch nicht.

    Worüber selten gesprochen wird, ist der direkte Weg zu Jesus Christus, der weltweit von Menschen aller Kulturen und Religionen gegangen wird – bzw. geschehen plötzliche innere Erfahrungen, Begegnungen und zwar jeder Menge Juden und Moslems. Sie sind danach völlig verändert, wissen, mit wem sie es zu tun haben – sagen, dieser Gott sei mit nichts vergleichbar, was sie aus ihren Religionen kennen – eine völlig andere Mensch-Gott Beziehung.

    Steiner selbst hat dies vorausgesehen, dass es ab der 2. Hälfte des 20 Jhds. immer mehr zunehmen würde, die unmittelbare Begegnung mit JC in verschiedensten Formen. In Schweden (von einer großen Zeitung) wurden solche Erfahrungen gesammelt und veröffentlicht.

    Der historische Jesus ist längst bewiesen – am eindrucksvollsten durch russische Kommunisten (Institut für wissenschaftlichen Atheismus), die vor Ort intensiv forschten, auf wichtige Quellen (schriftliche) und Zeugnisse stießen. Sie waren entsetzt, denn sie wollten ja seine Nichtexistenz beweisen und diesen „Mythos“ ein für alle mal zerstören. Sie wurden jedoch mit dem Gegenteil ihrer Überzeugung konfrontiert :).

    Unter Gorbatschow waren diese Forschungsergebnisse offengelegt und zugänglich (kenne jemanden, der sie gelesen hat) – wurden aber später wieder in den Archiven verschlossen – denn es ist sicher kontraproduktiv für gewisse politische Ziele.

    Wer immer noch aus persönlichen Gründen eine andere These vertritt oder einfach nur behauptet, es sei ganz anders, der kann dies ruhig tun in eigener Verantwortung. Jeder schafft sich halt seine innere Wirklichkeit selbst. Wir stecken jetzt in der Eskalationsphase und auf der geschichtlichen Klimax wird eh alles offengelegt. Es ist dies wohl die spannendste aller Zeiten, der wir entgegengehen …

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  14. Pace sagt:

    „Wer immer noch aus persönlichen Gründen eine andere These vertritt oder einfach nur behauptet, es sei ganz anders, der kann dies ruhig tun in eigener Verantwortung. Jeder schafft sich halt seine innere Wirklichkeit selbst.“

    Jede Person muss für sich wissen, ob sie sich auf dem Weg des Theoriensammelns befindet oder auf einem mystischen Weg, der zu eigenem Erfahrenswissen führt. Gläubige finden gerne zu Clustern zusammen. Man kann sein Leben lang mit Zitieren fremder Texte verbringen und sich in fremde oder überlieferte Überzeugungen hineinsteigern. Manche schlagen sich sogar den Schädel ein, in dem der Datenstapel archiviert ist.

    Führt uns dies aus dem Kokon, der künstlichen Matrix hinaus – das Einzige, was zählt? Glauben ist nicht Wissen, sondern BeHAUPTung, auch wenn die Theorie noch so hochheilig daherkommt.

    „…seine Nichtexistenz beweisen“ wollte hier aus meiner Sicht niemand.

    Meines Erachtens ist die Ehrlichkeit sich selbst gegenüber das Wichtigste.

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  15. jpr65 sagt:

    Und wieder begeben wir uns in die Matrix, indem wir mit dem Verstand und geschichtlichen Quellen erforschen wollen, was uns unser Innerstes zuflüstern kann. Statt nach Innen zu lauschen, „suchen“ wir im Außen. Eine Suche erzeugt Mangel und deshalb wird man wenig finden.

    Ich betrachte die Texte der Bibel mit meiner inneren Weisheit, wie es sich anfühlt, der Text. Und es ist für mich nur eine Anregung. Die lasse ich dann solange schwingen, die Anregung, bis die Lösung/das Ergebnis zu mir kommt. Wie eine Offenbarung. Ich kann das natürlich auch alles falsch verstehen, aber das korrigiert sich mit der Zeit. Erfahrung ist wichtiger als Wissen!

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  16. jpr65 sagt:

    Wie die Erkenntnis zu euch kommen kann, zeigt „Spirit tanken an der Tanke“

    https://3rdlive.wordpress.com/2017/12/26/mein-weihnachtsgeschenk-spirit-tanken-an-der-tanke/

    Ich musste es selbst mehrmals lesen, um vollständig zu begreifen, was da aus mir „herausgelaufen“ ist, direkt in meine Tastatur…

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  17. Pace sagt:

    „Und wieder begeben wir uns in die Matrix, indem wir mit dem Verstand und geschichtlichen Quellen erforschen wollen, was uns unser Innerstes zuflüstern kann. Statt nach Innen zu lauschen, „suchen“ wir im Außen.“ KANN finde ich hier das wichtigste Wort.

    Geschichtliche Quellen erforschen ist total legitim. Es spricht nichts dagegen, ausser die Angst, dass der eigene Glaube ein paar Kratzer abbekommen könnte. Jedem flüstert sein Inneres etwas Anderes zu, desshalb all diese Divergenzen. Es gibt X Leute, die sich schon hellsichtig auf Bibeltexte eingeschwungen haben. Das ist nichts Neues. In der Bibel zu suchen bedeutet ebenfalls, im Aussen zu suchen.

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  18. eckehardnyk sagt:

    zu den X Leuten, Pace, gehörte auch der alte Bach, der mit seinen Passion und dem Weihnachtsoratorium die Musik dazu gehört hat und aufschreiben könnte.
    Auch die anderen großen Komponisten hörten und hören noch immer, was in der höheren Welt geschieht. Außer Hindemit s MATTHIAS DER MALER fällt mir (nur orchestral) das Konzert von Bela Bartok ein „für Harfe und Celesta“ f

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  19. Pace sagt:

    Wow!!!

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  20. ALTRUIST sagt:

    „Selig sind die Armen im Geiste.“

    Manch einer mag denken , das ist Propaganda .

    Das ist die einfache russische Seele und der Mensch Putin .
    Ich kenne kein Foto der Merkel mit Kindern .


    Die sechs Jahre alte Katja aus Smolensk bekam an ihrem Geburtstag einen Labrador-Welpen geschenkt, den sie Oscar nannte. Er wurde von Putins Labrador Coney geboren.

    Die ganze Bilder Serie auf

    https://de.sputniknews.com/bilder/20171228318756984-putin-bescherung-fotos/

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  21. Gernotina sagt:

    @ Pace

    Jede Person muss für sich wissen, ob sie sich auf dem Weg des Theoriensammelns befindet oder auf einem mystischen Weg, der zu eigenem Erfahrenswissen führt.
    *********

    Wie aber, wenn erst das Erleben kommt (Meister Eckhart hat darüber berichtet) und dann der Verstand nachfolgt, durch Quellen, Lernen usw. folgen und intergrieren kann. Es muss nicht nur das eine oder andere erfolgen, beides kann zusammengehen.

    Gläubige finden gerne zu Clustern zusammen. Man kann sein Leben lang mit Zitieren fremder Texte verbringen und sich in fremde oder überlieferte Überzeugungen hineinsteigern.
    *******

    Möglicherweise hattest Du nur mit solchen Leuten (Christen) zu tun, die Dein Bild geprägt haben. Die meine ich gar nicht … ich meine eher solche, die aus Erkenntnis aus der Kirche ausgetreten sind und ihren Weg meistens ganz individuell und allein gehen.
    Klar ist die Gemeinschaft als Wertvollstes den Menschen von Jesus ans Herz gelegt worden, das Miteinander und Füreinander – aber es gibt Zeiten, wo es anders laufen kann und muss. Du kennst ja die Atomisierung dieser westlichen „Zivilisation“ (die bewusst herbeigeführte) und wie sehr sich Menschen wegen ihrer unterschiedlichen Konzepte streiten und bekämpfen – sollen sie doch, wenn es ihnen Spaß macht und sie nichts Besseres zu tun haben.

    Es wird Zeiten geben, sagte mir ein Freund (in einer anderen Konfession aufgewachsen), wo wir uns in den Wäldern treffen werden – wie damals in den Katakomben – wo wir unter dem Einsatz unseres Lebens für das stehen müssen, was unsere tiefste innere Überzeugung (sehr oft Gewissheit) ist. So mag es durchaus kommen, wenn man das Kaliber des Feindes kennt.

    Ich wundere mich, warum so wenig hinterfragt und erkannt wird, wieso ausgerechnet Jesus Christus (und seine Anhänger) der größte Feind der Dunkelmacht ist, womit das zu tun hat. Jeder New Ager ist ihnen recht, passt in ihre Pläne der One-World-Religion – warum ausgerechnet der Erstgenannte nicht ??? Muss doch wohl einen triftigen Grund haben, dass sie alles Christliche auslöschen wollen – mit allen Mitteln. Schon länger sind sie kräftig und systematisch dabei, wie man sehen kann, wenn der Blick in die Welt und Realität unvoreingenommen ist.

    Dies scheint mir die Schlüsselfrage zu sein – aber stattdessen beobachte ich, wie Aufklärer alles Schattierungen gern über das Christentum, seine Anhänger, seine Ursprünge und Quellen, seinen Angelpunkt JC ablästern.
    Da gibt es eine Klientel, die findet Babylon (den gesamten alten Kult) ganz wunderbar, liegt Ischtar zu Füßen und Nimrod, findet schwarze Steine ganz geil und das Miniröckchen der Isais usw. – wollen germanisch/deutsche Ursprünge darauf zurückführen. Sie schlürfen die gleiche Suppe, wie die Verfasser des babylonischen Talmud und interpretieren alles auf sehr abenteuerliche Weise und dies ganz ohne zuverlässige Quellen 🙂 .

    Wie fruchtbar wird ein Befreiungskampf für die Deutschen, für die Menschheit sein, wenn er solche geistigen Grundlagen hat ? Das werden wir sehen, wir werden es erleben, alle gemeinsam: wohin ihre geistigen Produkte (das Realität Erscaffende) die Menschheit führen. Es kommt der Zeitpunkt, wo alle Illusionen zerplatzen werden wie Seifenblasen, wo der Mensch in den Spiegel schaut und sieht was er ist, wo den Menschen eine jetzt unvorstellbare Klarsicht ihrer eigenen Produkte gegeben wird und den Folgen, die daraus hervorgingen.

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  22. Gernotina sagt:

    Eine Vermutung – nicht mehr – von manchen, was in Russland geschehen sein könnte. Es gibt Leute, die sich vorstellen (vielleicht hoffen), dass Putin eine außergewöhnliche innere Erfahrung gemacht hat.

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  23. Gernotina sagt:

    Ein Beispiel für christliche Gemeinschaft und Zusammenhalt in den alles entscheidenden Zeiten für die Menscheit – ein christliches Thing

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  24. Gernotina sagt:

    Die gesamte Reihe von 1 bis 39 (läuft weiter) ist sehr aufschlussreich für die Haltung von Christen, die einen großen Wissensstand haben über die Zusammenhänge in der Welt. Rein faktisches politisches Wissen kommt nicht zu kurz (mit Quellenangaben usw.) – ganz im Gegenteil !

    Es wird mit ein paar Irrtümern aufgeräumt, z.B. über die nichtvorhandene Kampfesbereitschaft von Christen. Die gibt es auch, beruht aber auf vorsätzlich herbeigeführten Irreführungen durch die Institutionen (Theologien mit Falschinterpretation), die allesamt unterwandert wurden. Diese (d.h. maßgebliche Leute in der Führungsspitze) sind strengenommen gar nicht christlich, sondern schon lange etwas ganz anderes 😉 !

    https://www.youtube.com/watch?v=8bAvvqfBK0c&list=PL8n3-eXzanRLjQgGKehzEj4DtbL3-cnnK Teil 1

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  25. mitdenker sagt:

    gernotina 23:13

    Du hast das, aus meiner Sicht, sehr schön und treffend formuliert. Danke.

    Die Anschauungen aller waren für mich sehr interessant.
    Lächeln musste ich dennoch: mit wie vielen und ausgewählten
    Worten und Erklärungen das Thema: „…die Armen im Geiste!“ bedacht wurden.

    Volle Tassen (wissend, erleuchtet, reich am/im Geist) kann man nur schwer füllen.
    Die Wahrheit wartet auf uns. Wenn der Schüler bereit ist, zeigt sich der Meister.“

    Alles Gute für uns alle

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  26. *MR* sagt:

    Herz-Danke Dir Gernotina !!! 😉
    Gefundenes Wert-volles zum Nach-Denken:
    http://www.engelforscher.de/walter-nigg.html
    http://www.engelforscher.de/startseite.2.html

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  27. Gernotina sagt:

    Ich mag Euch auf Thoms Seite, auch wenn Ihr vielleicht lieber in einem anderen Duktus oder Tonfall schreibt und ich vielleicht hin und wieder sehr schwere Kost anbiete 😉 .
    Ich traue mich, Euch manchmal was anzuvertrauen – soviel Zeit haben wir alle nicht mehr, bis sich die Dinge überstürzen – sich aber schlussendlich doch zum Guten wenden für die Menschen… die Hoffnung stirbt zuletzt !

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  28. Pace sagt:

    „Muss doch wohl einen triftigen Grund haben, dass sie alles Christliche auslöschen wollen – mit allen Mitteln. Schon länger sind sie kräftig und systematisch dabei, wie man sehen kann, wenn der Blick in die Welt und Realität unvoreingenommen ist.“ Pace: JA, liebe Gernotina

    Auch Moslems und Hindus und Buddisten und Pantheisten haben allen Grund zu denken und zu fühlen, man wolle sie auslöschen. Die Absichten treffen uns alle – weltweit und unabhängig von (un)freiwilligen Etiketten. Jeder einzelne Mensch in jedem Land, jeden Alters, Glaubens und Wissens hat ein Anrecht auf Leben, Menschenwürde, geistige Entwicklung, Befreiung aus der hiesigen Gefangenschaft. Und so wünsche ich jeder hier inkarnierten Seele die für sie richtigen Erkenntnisse, Umstände, Gefährten und ein menschenwürdiges Leben sowie Möglichkeiten, den Weg aus dem Labyrinth zu finden, so sie dies wünscht.

    Wer nicht auf seine eigene Art denkt, denkt überhaupt nicht. Oscar Wilde
    Wer nicht auf seine eigene Art fühlt, fühlt überhaupt nicht. Pace (offtopic)

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  29. muktananda13 sagt:

    Thomram,

    nicht die Armut macht selig, sondern die Armut des Geistes als Denken.

    Das egozentrische Denken ist sterblich und liegt oft falsch- wie auch in deiner Annahme.

    Niemals wird die Wirklichkeit mittels Denken gefunden werden.
    Niemals ist die Seligkeit Armut und auch nie die Armut Seligkeit.

    Das immer denkende Ego ist Armut, die Beobachtung der Stille ist Permutt.

    Gefällt mir

  30. muktananda13 sagt:

    Die Armut des Geistes ist der Reichtum des Denkens, denn je mehr man denkt, umso entfernter ist man von eigenem Zentrum.

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  31. muktananda13 sagt:

    So wie der Wert einer glanzvollen Perle innerhalb der matten Perlenauster liegt, so liegt der ganze Wert des lichtvollen Geistes innerhalb seiner, nicht
    in schattiger Armut des Denkens.

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  32. mitdenker sagt:

    manchmal wollen auch wortperlen erst entdeckt werden 🙂

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  33. thom ram sagt:

    muki 23:45

    Dies ist die zweite Deutung, die mir, nach Veröffentlichung des Artikels, unter der Dusche stehend, einfiel. Ich war dann neugierig, ob sie jemand bringen werde. Du hast es getan.
    „Geist“ ist halt ein vertracktes Wort. Geist kann als Stätte des Denkens betrachtet werden. Oder als Führer des Denkens. Oder als mein eigentliches Sein. Oder oder…

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  34. *MR* sagt:

    Perlen-Ein-Sichten … 😉

    Weißt Du eigentlich, wie Perlen entstehen?

    Wenn ein Fremdkörper – z.B ein Sand-Korn – in das Innere einer Perl-Auster (Pteria (Meleagrina)margaritifera) gelangt und sie diesen Stören-Fried nicht aus-spucken kann, fängt sie an, diesen fremden Körper mit Perlmutt zu um-manteln, immer und immer wieder… …in allerfeinsten Schichten mit einer nur ihr eigenen Substanz zu umgeben, bis er ihr in seinem äußeren Wesen gleich wird und so seinen ständigen Schmerz/Reiz verliert. Manchmal verwächst er dabei auch mit ihrer Schale und ist dann mit einem Male nur noch eine UN-Regel-Mäßigkeit innerhalb ihrer äußeren Hülle.

    Solche „mißratenen“ Perlen haben keinen „materiellen Wert“ und sind für Gewinn-Maximierer fast bedeutungs-los.

    Perlen waren früher Zu-Falls-Funde und große KOSTBARKEITEN.

    Perle der Weisheit!

    Es war einmal ein Kaufmann, der fand eine wunderschöne Perle. Daraufhin verkaufte er ALLES , was er hatte, um diese eine kostbare Perle zu besitzen.. Er hütete sie wie seinen eigenen Aug-Apfel, SO kostbar war sie ihm…

    Alles hatte er für sie gegeben
    nur nicht sein eigenes Leben….

    „Werft eure Perlen nicht vor die Säue! Sie könnten sich umdrehen und euch zerreißen.“
    (JvN)

    Aber die Menschen wollten keinen ihnen nur „zugefallenen“ Fund.

    So entstand der Gedanke:
    WIE können wir den Austern Perlen ab-ringen?
    Wie könnten wir sie dazu zwingen
    wie die Wilden
    Perlen zu bilden?

    Man fischte also Austern und ‚pflanzte‘ (operierte) ihnen Fremd-Körper in ihr Innerstes, um sie zur Perl-Bildung anzuregen… Weil nun die Menschen den Hals nicht voll genug kriegen konnten, pflanzten sie gleich MEHRERE Perl-Keime in eine einzige Muschel… aber es starben leider viel zu viele dabei… …so daß das Ganze schließlich nicht mehr „rentabel“ genug war …

    In Japan entwickelte man sogar regelrechte Austern-Farmen zur Süß-Wasser-Perlen-Gewinnung (Biwa-Perlen). Man pflanzte ein Stück fremdes Auster-Gewebe in viereckiger Form – das ließ sich so besser schneiden – in die Muschel, um sie zum Um-Manteln anzuregen.

    Da das Gewebe-Stückchen deutlich größer war als ein “Sand-Korn”, war die “Perle” auch sehr viel schneller “REIF”. Außen sah sie fast so aus, wie eine natürliche Perle, aber wenn man sie auf-bohrte, um einen Faden durchzuziehen, um sie zu einer Kette aufzureihen, stank es nach vergammeltem Fleisch…

    Als es diese “Perlen” dann bald in Massen gab, verloren Perlen allgemein enorm an „Wert“. Es waren zwar noch „Perlen“, aber eben „NUR“ Süß-Wasser-Perlen, und sie galten dann als „nicht so WERT-Voll.“

    Und überhaupt:

    Es seien ja nur Tiere – wenn überhaupt –
    Aber im Vergleich zu HEUTE?!?

    Welch eine Nähe,
    wenn ich mir das Mit-Menschen-Geschehe(n) so ansehe…

    MEIN GOTT!!!

    Ihre „Form“war auch gar nicht rund, sondern im besten Falle „rundlich“, da der in sie gepflanzte Fremd-Körper ja aus einem fremden Stückchen Muschel-Fleisch bestand und kein kleines rundliches Sand-Korn war.

    Und, wie gesagt, beim Durchbohren (um sie zu einer Kette aufzureihen) fingen sie auch fürchterlich an zu stinken… …besonders, wenn der Bohrer dabei heiß wurde…

    Die unterschiedlichen Perl-Farben entstanden/entstehen meist durch Färben und Bestrahlen (rosa,blau, bis Anthrazit-farbig). Diese „nur“ Süß-Wasser-Perlen galten also schnell als „minderwertig“, zumal sie ja auch meist nicht klassisch „rund“, und ihr „Lüster“ unregelmäßiger und flacher war (=> eckige Fleisch-Stückchen und immer kürzere „Züchtungs“-Zeiten).

    Also kam man auf die Idee, aus der dickeren Schale anderer Muscheln helle Perlmutt-Kugeln zu drechseln und sie den „richtigen“ Perl-Austern dann einzupflanzen, da sie andere Materialien abstießen und der Kern auch beim Durchleuchten sichtbar gewesen wäre (=> Voll-Perle aus Perlmutt! Eben „Echte“ Perlen).

    Waren diese Perl-Kerne zu groß, so starb die Auster. Wenn nicht, quälte sie sich Lebens-lang mit der „Integrierung“ dieses Fremdlings herum, bis sie aufgebrochen und der störende Fremd-Körper Gewinn-bringend entfernt wurde.

    So brauchte sie sich nicht länger mehr mit ihm abzuquälen.

    Sie starb.

    Und der ehemalige Fremd-Körper wurde als „wert-voll“ (oder eben auch nicht) weg-sortiert zu passenden anderen.

    Zur „Bewertung“ gehören:
    Größe, „Lüster“ und Glanz.
    (Sie ergibt sich aus der Kern-Größe und der Stärke, Art und Farbe seiner Um-Mantelung.)

    Die Tränen der Auster
    sieht und bezahlt keiner
    ihren Tod, ihre Verzweiflung
    bis dahin
    nicht einer…

    *Nebel-Perlen*

    Wahrheit hält in ihrer Hand
    Vielen völlig unbekannt
    Eine zarte Perle
    Im Tränen-Nebel ganz verborgen
    Bedeckt von vielen dunklen Sorgen

    Lebens-Sturm und -Hauch bewegt sie
    Krisen übersteht sie
    So bedeckt
    Keiner ahnt, was so alles in ihr steckt
    Auch sie selber nicht
    Denn es fehlt an Licht…

    Ein Licht , das liebend-wärmend sie bescheint
    Und lebens-gut es mit ihr meint…

    Wartend hält die Perle still
    Weil sie ahnt,
    daß DAS Licht Leben für sie will!

    Und sie fühlt
    – Von lichter Zartheit aufgewühlt –
    Ihr Inneres lässt in seinem Lebens-Tanz
    Langsam wieder Licht zu –
    Nach außen dringt ein erster, zarter Glanz …

    Man könnte glatt meinen
    Perlen brauchen Licht nur um so schön zu erscheinen

    Aber wie sie entstand,
    was sie so durchgemacht, bis man sie fand…
    Danach fragt heute keiner!
    Warum sie so wurde wie sie ist – nicht einer…

    Aber:
    Ohne zu veralten
    bleibt selbst im Tränen-Nebel noch Glanz ihr erhalten
    Wartend bis ein neues Lebens-Liebes-Licht
    Wieder durch das Dunkel bricht!
    Und sachte auf sie fällt
    Und ihre Schönheit strahlend dann erhellt…

    Wahrheit hält in ihrer Hand
    – Vielen völlig unbekannt –
    eine wunderschöne Perle…

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  35. eckehardnyk sagt:

    … den Menschen GUTEN WILLENS… wie es in der Weihnachtsgeschichte wirklich steht: Pax in hominibus bonae voluntatis, woraus Luther „den Menschen ein Wohlgefallen“ gemacht hat.
    Das Christliche kann trotz aller Verfolgung nicht ausgelöscht werden. Es ereignet sich aber auch nicht nur bei „Christen“. Es ist eine universale Macht, wie auch die Geschichte von Feirefis in der Gralslegende bezeugt.

    Gefällt 1 Person

  36. Gernotina sagt:

    @ Kunterbunt

    Etwas über Evangelisten und ihre Evangelien aus der von J. Lorber empfangenen „Neuoffenbarung“ (die eigentlich nur eine Erweiterung der Bibel ist und Richtigstellung von Fälschungen) … mal so zur Anregung. Die Erzählungen aller Art sind ja oft ganz anders wie auch der bunte
    Flickenteppich über JC.
    Der hat selbst gesagt, dass außer ihm noch viele sogenannte Christusse durch die Gegend springen würden, bis zum entscheidenden Zeitpunkt, den er selbst setzt.

    Die große Prophezeiung Jesu Matth. 24

    Matthäus 24, 23-26: „Wenn dann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist der Christus! Oder da! So sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, so daß sie, wenn es möglich wäre, auch die Auserwählten verführten.“

    Sollte der Geist Gottes (der Heilige Geist) funktionieren, dann muss das Wort Gottes gar nicht von unmittelbaren Zeitzeugen aufgeschrieben worden sein – das ist in diesem Falle unnötig, denn es könnte jederzeit geschehen. Paulus (Saulus) selbst dient hierzu als Beispiel.

    Zeitzeugen, die aufschreiben, was sie sehen und interpretieren (die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters) wären in etwa so brauchbar wie viele Zeugen für Polizei und Gerichte – nämlich nur mit Abstrichen.
    Wird meiner Ansicht nach zu wenig berücksichtigt … DER GEIST (Wind) WEHT, WO ER WILL. …

    http://www.j-lorber.de/ke/2/c-verfas.htm Evangelisten und ihre Evangelien

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  37. *MR* sagt:

    eckehardnyk 01:21
    Herz-Danke für das Mut-Machen !!! 😉

    Gernotina 05:47:
    Die auch ein Herz-Danke für die *Wieder-Nach-Forsch/Denk-An-Regung* !!! Wieder was zum Lernen ! 😉

    *Der GEIST ist der Atem GOTTES.*

    Das ist nicht nur „ein kleiner Hauch“ … wenn man auch mal so bedenkt, wieviel „Menge“ allein ein Mensch dabei be-wegt …
    Zitat:
    Ein Mensch atmet täglich etwa 23.000-mal und bewegt dabei rund zwölfeinhalb Kubikmeter Luft. (Wikipedia)

    All-Es zum Staunen … nicht nur diese Wunder-volle ~“Welt“~ …
    Un-vergesslich die *FLIEGE* … 😉

    You Get More Beautiful

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  38. *MR* sagt:

    Versteh nich, warum das nicht geht…
    Hoffe, es „geht“ nu…

    Gefällt mir

  39. *MR* sagt:

    Euch und uns und Allen hier !!!
    Eine Wunder-volle Licht-Wieder-Werde-Zeit !
    und dazu
    Befiehl Du Deine Wege und was Dein Herze kränkt, der allertreusten Pflege des, der den Himmel lenkt …

    Gefällt mir

  40. Kunterbunt sagt:

    Was sagt Christina von Dreien, die ihre Verbindung zu ihrer geistigen Heimat NIE verloren hat – vom ersten Tag bis heute – zu diesen Themen?
    Aus dem Buch „Zwillinge als Licht geboren“

    Zu JC auf Seite 125:
    Jesus Christus hat sich in den vergangenen knapp 2000 Jahren enorm weiterentwickelt, er hat sehr viel dazugelernt in anderen Dimensionen, nachdem er von der Erde weggegangen ist. Seine Schwingung kann heute ganz bestimmt nicht mehr mit lediglich 1000 LOC (level of consciousness) definiert werden.
    [1000 LOC = Erleuchtung, reines Bewusstsein]

    Zur Menschheitsentwicklung auf Seite 147:
    In dieser bedeutenden Zeit des Wandels inkarnieren sich seit den 1960er-Jahren viele Seelen auf unserem Planeten, die nicht aus einer erdnahen Sphäre stammen [Reinkarnations-Pool], sondern aus weiter entfernten Sphären. Sie alle prägen diese menschliche Evolution mit. Schon in den vorherigen Jahrhunderten gab es immer wieder vereinzelte solche Seelen. Es waren Heilige, religiöse Anführer, Philosophen, Forscher, Wissenschaftler, Erfinder, Querdenker, Künstler, Musiker und Ausnahmekönner in vielen verschiedenen Gebieten, die alle konstruktiv für die schrittweise Entwicklung der Menschheit arbeiteten. Heute sind massenhaft solche Seelen hier, die ähnliches Potential haben. Viele von ihnen erkennen es selber noch nicht. Doch grundsätzlich ist jede Aufgabe gleichwertig und ein Teil des grossen Ganzen.

    Zur Bibel auf Seite 215:
    Ich bin mit einigen Hintergründen der biblischen Geschichten vertraut, die im Laufe der Zeit verloren gegangen sind oder absichtlich verschwiegen wurden. Diese sind naturgemäss weder beweisbar noch widerlegbar, weshalb es keinen Sinn ergibt, darüber zu diskutieren.
    [Christina brachte manchmal in der Schule im Religionsunterricht Ergänzungen oder weiterführende Ansichten zu gewissen Bibeltexten ein. Ihre Religionslehrerin sagte mal erstaunlicherweise zu ihr, sie solle ihre persönlichen Ansichten auf alle Fälle beibehalten, auch wenn sie damit gelegentlich auf Unverständnis stosse. :-)]

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  41. Vollidiot sagt:

    Kunt

    „Was sagt Christina von Dreien: Jesus Christus hat sich in den vergangenen knapp 2000 Jahren enorm weiterentwickelt, er hat sehr viel dazugelernt in anderen Dimensionen, nachdem er von der Erde weggegangen ist. Seine Schwingung kann heute ganz bestimmt nicht mehr mit lediglich 1000 LOC (level of consciousness) definiert werden.
    [1000 LOC = Erleuchtung, reines Bewusstsein]“

    JC hat sich weiterentwickelt!!!

    Völker der Welt – merket auf!
    Das sagt eine Erleuchtete, die beurteilen kann, daß JC sich enorm weiterentwickelt hat.
    Also in dem Sinne: wie aus einem Würstchen eine Wurst wurde.
    Und hat dazugelernt, sagt uns da jemand.
    Also doch dumm geboren, aber, immerhin, dazugelernt.

    Au backe, Schmerz laß nach.

    Gefällt mir

  42. *MR* sagt:

    Voll*Y*:
    ohhh… spannendes „Über-Legen“… äh… Legen-den… äh… wohin ?… 😉
    DAnke füa Diin Dänken ! 😉

    Hab den Henoch ent-deckt … un-glaublich, was darin so „AKTUELLES“ geschrieben steht…stand …

    Wat bünn ek do füan arma Wuurm … 😉

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  43. Kunterbunt sagt:

    Der Sinn einer spirituellen LEHRE besteht darin, aus dem materiellen sprich mentalen Gefängnis zu befreien. Ist eine Lehre archontischen Ursprungs, erfüllt sie diesen Zweck nicht – im Gegenteil. Ihre Absicht ist dann eine andere.
    Die Sehnsucht nach Gleichgesinnten oder einer Wahlfamilie, kann uns dazu drängen, uns einer bestimmten Gruppe oder Lehre anzuschliessen. Vorgefasste Ansichten, vorgegebene Normen und vorgeschriebene Verhaltensweisen können uns zwar vorübergehend helfen, sind aber wie Prothesen, die eine innere Leere kompensieren. Sie blockieren unsere Selbständigkeit und Unabhängigkeit, die wir für eine ganzheitliche Heilung und Entwicklung brauchen.
    Wenn wir andere Menschen nicht benutzen, um unsere innere LEERE zu füllen, kann ein umfassender (Liebes-)Austausch stattfinden, der uns seelisch sättigt und befriedigt. Aus dieser emotionalen und energetischen Sattheit können wir unseren inneren Reichtum überfliessen lassen.

    Gefällt 1 Person

  44. Kunterbunt
    04/01/2018 UM 13:35
    Wenn wir andere Menschen nicht benutzen, um unsere innere LEERE zu füllen, kann ein umfassender (Liebes-)Austausch stattfinden, der uns seelisch sättigt und befriedigt. Aus dieser emotionalen und energetischen Sattheit können wir unseren inneren Reichtum überfliessen lassen.
    ———————————————–

    Dazu Weiterführendes aus Steiner´s „Datenbank“ http://steinerdatenbank.de/Titelseite/Titelseite_Frameset.php?SID&Weiterleitung=lexikon/alex_t.html

    Apokalypse des Johannes
    Gläsernes Meer

    Auszug:
    (Eine gänzlich andere Interpretation lautet:) Es vererben sich nicht nur physische Keime fort, sondern es treten fortwährend Geistkeime aus den oberen Regionen an die Stelle dessen, was da war. Aber dann, wenn man sich sagt, dasjenige, was heute Wiese ist (beispielsweise), das war, sagen wir im 13. Jahrhundert nicht Wiese, sondern da war eine andere Wiese, die mittlerweile gestorben ist, dann, wenn man dies zuerst erfaßt hat, bekommt man eine Vorstellung von der Mission des Schnees, man bekommt eine Vorstellung davon, daß er der Träger des fortwährenden Absterbens ist. Schnee erneuert sich jedes Jahr auch das Eis, und indem in diese ganz elementare Gestaltung, die da in der Dynamik des Schnee- und Eisbildens liegt, fortwährend die Natur hineinstirbt, wird sie von oben fortwährend wieder erneuert. So ist es durchaus in unserer Zeit.

    Aber es ist das auch ein Zustand, der nicht ganz bleibend ist. Die Naturgelehrten meinen immer, wenn sie irgend etwas entdecken, was da draußen vor sich geht, das seien alles bleibende Zustände. Das ist aber im Grunde genommen Unsinn. Es bleibt nichts in Wirklichkeit. Es ist in Wirklichkeit so, daß die Dinge bis in die Naturgesetzlichkeit hinein sich verändern.

    Und so ist auch dieser Zustand, der uns die Erde im Wandel zeigt – im Grünenden des die Feuchtigkeit in Wärme auflösenden Sommers, im Welkenden des die Feuchtigkeit in Eis und Schnee verfestigenden Winters –, er ist etwas, was nicht immer da war und was nicht immer da sein wird.

    Es wird vielmehr ein Zustand eintreten, in dem etwas da sein wird, was jetzt gar nicht da ist. Zwischen diesen beiden (also Sommer und Winter) haben wir nun als einen hin- und herpendelnden Zustand den Herbst und den Frühling. Das wird allmählich sich ausgleichen. Es wird nicht mehr so entschieden Sommer sein, wo das Wässrige ganz aufgelöst wird, und nicht mehr so entschieden Winter, wo das Wässrige ganz zu Eis und Schnee verhärtet sein wird, sondern es wird ein Zwischenzustand einteten wo das Wässrige eine andere Konsistenz haben wird. eine wesentlich dickere als im Sommer, die nicht einfach in eine andere übergehen wird, sondern die bleiben wird.
    Eis und Schnee werden dann nicht so aussehen wie heute, sondern sie werden aussehen wie eine spiegelnde Masse, die durchsichtig ist, eine durchsichtige spiegelnde Masse, die Sommer und Winter bleibt. Wir haben da das Gläserne Meer, dessen Eintreten vom Apokalyptiker in der Apokalypse geschildert wird. [3]

    Noch mehr Erweiterndes/Erleuchtendes hier : [3] :
    http://fvn-archiv.net/PDF/GA/GA346/GA346-216.html

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  45. Kunterbunt sagt:

    Danke, Gernotina und Renate. Es ist spannend, den eigenen Weg zu entdecken und zu beschreiten. 🙂

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