bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » AUTOREN » ADMIN THOM RAM » Essay / Mann, Frau / Gleichstellung / Gleichberechtigung

Essay / Mann, Frau / Gleichstellung / Gleichberechtigung

In meinen Zwanzigern brachten mich sogenannte Frauenrechtlerinnen zur Weissglut.

Als ich 20 war, widersprach ich zwar meinem Papa, der gegen Frauenstimmrecht war mit der Begründung, die Aufgaben der Frau seien der entscheidend Wichtigen andere, denn in poli Tick mitzuwirken. Heute widerspräche ich ihm so einfach nicht, ich würde die Vielfalt ins Spiel bringen und damit Frauenstimmrecht  verteidigen. „Würde“ bin ich gezwungen zu sagen, weil mein Papa 1997 die Ebene gewechselt hat.  Also heute sage ich: Frau, welch geneigt ist, sich mit poli Tick zu befassen, sie möge stimmen gerne. Doch ist es – meines Papas absolutiernde Meinung differenzierend, naturgemäss untergeordnet weibliche Eigenschaft, sich mit poli Tick zu befassen.

Die Frauenrechtlerinnen jedoch, die wollten eben nicht gleiche Rechte. Was sie wollten, was Gleichstellung.

Was ist der Unterschied? Muss ich das ausdeutschen?
Ich tue es.

Gleiches Recht bedeutet:

Wenn Frau begabte Pilotin ist, dann möge sie Pilotin sein. Wenn Mann begnadeter Kleinkindbetreuer ist, möge er Kleinkind betreuen. Wenn Frau brennend interessierte Astrologin ist, möge sie einen Lehrstuhl für Astrologie einnehmen. Wenn Mann genialer Heb Amm ist, dann möge er Frauen bei Geburt beistehen. Und Höhe der Saläre? Gleiche Leistung, gleiches Salär, unbesehen Schlitz oder Schwanz. Null Frage.

Das ist Gleichberechtigung.

.

Gleichstellung aber heisst: Wenn ich weltweit Mann und Frau vergleiche, so sind deren Eigenschaften beidseitig gleich.

Und das ist einfach unsinniger Seich. 

.

Die Emanzen damals, sorry, die so weisen scharfwortigen Jungweiber (Jungfrauen waren allesamt nicht, darum „Weiber“), sie fäiteten keineswegs im von oben mir kurz beschriebenen, von seit Kindheit mir hochgehaltenen Sinne, sondern sie verfochten, dass Mann und Frau, scharf geistreich betrachtet, eben gleich seien.

Wenn ich mit meinen Argumenten, Unterschied zwischen Mann und Frau zu beleuchten am Ende war, dann blieb mir nur noch zu sagen: „Du bist eine blöde Kuh. Es ist Zweierlei, ob Mann reinsteckt oder wenn Frau reinstecken lässt.“

Selbstverständlich war dies Endargument „Runterziehen des heiligen Aktes von Vereinigung auf Ebene von Stab und Loch“… doch wusste ich auch damals, dass dieses Argument sitzt, denn – ich sagte schon – diese Emanzen hatten sich ihre sogenannte Jungfräulichkeit interessanterweise allesamt längst rauben lassen von von ihnen so verachteten Schwanzträgern.

Ich war einfach sprachlos. Wie konnten sie so ahnungslos sein?

.

Tja, und höite, da erleben wir die ultima tiefe Steigerung, da alles gleich sei. Kalb mit Hund. Kind mit Sau. Kind mit Kind. Sau mit Kind. Es ist der verzweifelte Versuch unserer Erden“elite“, Menschen den letzten Tritt in die Niere zu geben, auf dass er: Arbeite wie verrückt, dankbar sei, dass er Glotz, es bitzeli Sex, es bitzeli ur Laub im Süden, ein Autoli hat und die Miete dennoch scharfknapp bezahlen kann. Und. Auf dass er auf Grund dessen, dass er ja arbeiten muss wie verrückt und auf Grund dessen, dass er fasziniert auf die 1000 täglich durch die Dörfer getriebenen Säue stierend nicht merkt, dass er Spielbällchen derer ist, die ihn aussaugen. Ludwig der Träumer nennt die Bällchen „das kleine Arschloch“, und diese Bezeichnung beschreibt den Duft trefflich.

.

Gleichberechtigung war mir von Kindesbeinen an Selbstverständlichkeit. Dass Mann und Frau, gesamthaft betrachtet, verschieden sind, ist mir alter Sau auch heute noch klar.

Es gibt Ausnahmen. Die Schwester meiner Patin war echter Blaustrumpf. Sie war damals, als sowas noch Sensation war, Chefin Finanz der Swissair. Unmöglich damals, denn „Frau“ konnte die dazu erforderlichen Fähigkeiten nicht haben. Hatte sie aber. In ihrer Zeit florierte die Swissair, unter anderem dessentwegen, weil unmöglicherweise eine Frau die Finanzen führte.

Einer meiner Onkels war homosexuell. Das ist interessant, denn Homosexuellen spricht man häufig männliche Eigenschaften ab. Der hatte aber welche. Er exponierte sich zu eine Zeit, da „schwul ist geil“ äh nicht propagiert wurde so, wie heute in Täuschlands Schulen, indem er sich dazu bekannte. Das erforderte enormen Mut.

Es kostete ihn Ansehen, auch innerhalb der Familie. Er war mutig. Mut ist eine männliche Eigenschaft.

Habe ich damit gesagt, dass eine frauliche Frau keinen Mut habe? Habe ich nicht. Immer und immer weise ich darauf hin:

Du hast alle Eigenschaften in dir. Die einen stärker, die anderen schwächer. Die Frau in gesundem Umfeld wird durch den starken Mut der Männer ihrer Sippe gschützt. Der ihr eigene Mut ist geringer als der Mut der Männer. Doch sollte sie in Not geraten, ihre Kinder verteidigen müssen, dann würde sie ihren weiblich kleinen Mut explodieren lassen durch ihre hervorragenden Eigenschaften: Nährend lieben. „Nährend lieben“ würde ihren  im gesunden Fall nicht besonders entwickelten und  nicht notwendigen Mut drastisch erhöhen, und heroisch mutig würde sie ihre Kinder schützen. 1000000000fach belegt.

Und dass Mutter in Not mutig ist, heisst nicht (ich sage es nochmals) dass „Mut“ eine weibliche Tugend sei. Mut ist eine männliche Tugend.

.

Selbstverständlich gilt das Gleiche im anderen Pol. Wenn Mann ein Kind zu betreuen hat, und Mutter ist nicht da, dann werden seine weiblichen Eigenschaften erhöht. Er kann mütterlich halten, kann Liedlein singen, kann sehr zärtlich (eben nicht kriegerisch dreinhauend) sein.

.

Ich breche ab, vermute, dass einige von Euch was dazu zu sagen haben werden und freue mich drauf.

thom ram, 01.10. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da alles aus den Fugen zu brechen schien.

.

.

 

 


30 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. haluise sagt:

    MUTIG
    IST
    WER SICH
    DAZU
    ENTSCHEIDEN
    WILL, SICH ERLAUBT …
    MUSS.

    BIN LUISE, die gerne MUSS-MUTIGE

    Gefällt mir

  3. haluise sagt:

    HUMORIG – DAS LUISEL …

    ICH ERINNERE mich nicht an den WITZ von den SPATZEN-MÄNNERN UND -FRAUEN …

    ICH ERINNERE jedoch daran, dass es am ende getrennte KLOs gab für SPATZEN-MÄNNERN UND -FRAUEN …

    ooaaaaah

    Gefällt mir

  4. Da gibt es gar nicht viel zu sagen dazu, denn Du hast sehr gut Unterschiede als auch Nichtunterschiede aufgezeigt.

    Unsere Mutter war Hausfrau, konnte besser einen Nagel in die Wand bekommen als unser Vater, der zwei linke Hände hatte.
    Mutti dagegen hatte in der Nachkriegszeit ziemlich erfinderisch mitgeholfen, die eigene Mutter und die Geschwister zu unterstützen, was das Überleben anging, da gehörten Tätigkeiten dazu, die eigentlich dem Manne zugeschrieben sind.
    Meiner Meinung nach werden Frauen männlicher in ihren Handlungen und Ausdruck, wenn ihnen der Mann Teil an ihrer Seite fehlt, es ist so etwas wie eine Überlebensstrategie, was ich bei mir und meiner beruflichen Tätigkeit gut beobachten konnte.
    Ich musste mir so viel an männlichen Attributen zulegen, dass trotz einem äusseren weiblichen Ausdruck der männliche Teil dominierte. Es brauchte viele Jahre um mich wieder zu meiner ganz ureigenen Weiblichkeit bekennen zu können, womit ich jetzt natürlich den Unmut der EManzenWeibsen auf mich ziehe, die ihre verirrten Sichtweisen gut unter die weibliche Bevölkerung eingepflanzt haben.
    Kann mich entsinnen dass ich vor ca. 12 Jahren mal in einer Diskussion erwähnt hatte, dass es doch ein schöner Ausdruck einer Frau sei, die sich zu ihrer Mütterlichkeit und dem Hausfrauenleben bewusst entscheidet und zu ihrem Teil des Paarmiteinanders beiträgt.
    Was glaubt ihr welch ScheisseRegen da auf mich niederging !

    Damit wünsche ich mir nicht Frauen zurück an den Herd oder in Richtung Kinder, Küche, Kirche ( auch da kenne ich einige nicht so schöne Beispiele wie mit Frauen umgegangen wurde) …..sondern einfach eine Selbstbestimmtheit von uns Frauen in Richtung Familie hin, ein inneres Wohlgefühl und Wertigkeitsgefühl bei dem, was man leistet innerhalb der Gesellschaft und keine versteckte Ressentiments diesen Frauen gegenüber von feministischer Seite.

    Nun noch etwas zu den andersgelagerten Männern und Frauen.

    Der beste Freund und ihr Lieblingstänzer meiner Mutter war homosexuell.
    E wusste jeder, man redete nicht drüber, es musste auch nicht an die grosse Genderglocke gehängt werden und damit glockenläutend durchs Dorf gelatscht werden. Dieser Mann war im Sportverein ebenso vertreten als in der Gemeindesitzung. Bei den Dorffesten konnte er sich kaum retten vor Tänzerinnen und so manche Träne floss, wenn das Mädel erfuhr, dass er für die holde Weiberwelt nicht zur Verfügung stand.

    Eine alte Dame, die Muttern bis zu ihrem Tode pflegte, war eine Lesbe, die aber gar nicht sich als Lesbe fühlte, sie wollte einfach nix mit Männers zu tun haben. Sie war Leiterin der Berliner Stadtbibliothek gewesen.
    Zu ihren besten Freunden gehörten ein schwules Männerpärchen, die bei uns aus und ein gingen und immer mal wieder sich auch meldeten, nach dem Tod der alten Dame.

    Ein Onkel von uns verbrachte jedes Jahr mindestens einen URlaub bei uns, der war stockeschwul und mit allen Klischees behaftet die man sich denken kann. Es störte niemanden im Dorf. Er ging mit zum Angeln, zum Wandern und hatte ( mit ziemlicher Sicherheit ) einige Treffen mit Bekannten die ähnlich gelagert waren wie er. Es wurde nicht drüber geredet, so wie auch nicht drüber geredet wurde wann und wie oft und in welcher Position man Sex hatte.

    Gefällt 1 Person

  5. palina sagt:

    Gleichstellung – das ist eine Erfindung, ich vermute, von den versifften Grünen.
    Das ist unnütz und vollkommen indiskutabel.
    Zielt drauf hinaus alles „gleich zu machen“. Es gibt kein Individium mehr.
    Ist genauso unnütz wie „Inklusion.“

    Gefällt mir

  6. mariettalucia sagt:

    Joo Palina, bei Inklusion bekomme ich auch immer das große Gruseln

    Gefällt mir

  7. helmutn sagt:

    Homosexualität ist kein Problem.Jeder nach seinem Gusto aber das aggressive Nachvornpreschen wie solche Volker Becks ist abstoßend.Genauso das konfrontieren der Schulkinder mit diesen Themen.Da ziehe ich mir die Russen vor die nichts gegen Homosexualität tun aber ihnen nicht die Themen überlassen wollen.
    Was die Frauen angeht sind mir die Umgangsformen in anderen Ländern angenehmer als in Europa.Hier sind mir zu viele mit Haare auf den Zähnen unterwegs.Muß jeder für sich entscheiden.Es hat wohl seinen Grund das viele Karrierefrauen nicht den richtigen Partner finden.

    Gefällt mir

  8. ziegenlippe sagt:

    Für mich hat meine Frau etliche unschätzbar wertvolle Eigenschaften, zum Beispiel ihre Art unausgesprochene Dinge zu fühlen und auch auszusprechen, ein praktisches Denken was mich so manchmal auf die Erde zurück holt und sie hat alles im Kopf, wer hat wann Geburtstag, wo ist wann was verabredet und als der erste geboren wurde, wusste sie immer! was dem kleinen Kerl fehlt!, ha, der hat Bauchschmerzen, nee diesmal sind es die Zähne und nächstes Mal war er wund irgendwo. Für mich ein großes Rätsel. Oder auch der Ordnungsinn einer Frau, es ist erstaunlich wie sie mit ein paar Handgriffen irgendwelche Sachen ordnen kann. (Gut, als Mann mit schöpferischer Un-Ordnung findet man anschließend nix mehr 😁)

    Und die Diskutiererei mit Frauen ist ein ganz anderes Thema 😅

    Und ja, thom, der Mut einer Mutter wird riesengroß geht es an die Kinder.

    Jedes Geschlecht hat so bestimmte Vorteile und ich habe mal irgendwo gelesen, der Grosse da Oben hat Mann und Frau als Einheit erschaffen und dann geteilt, damit sie auch richtig gut zusammen passen….. Hmm, weiß jetzt auch nicht genau, was er sich dabei gedacht hat… 😉

    —-
    @mariettalucia, ich finde das so schön, wie du den früheren Umgang mit Menschen beschreibst die nun mal andere Orientierungen haben.
    Heute wird das als Nonplusultra gefeiert und erklärt und genau das soll wohl als Folge potentiell Feindschaft erzeugen.

    Gefällt 1 Person

  9. ziegenlippe sagt:

    Da kam heute die Nachricht im Lugradio, dass alle Leute ab jetzt, und in Hessen besonders früh, ja jetzt heiraten können, egal wie wer wem und das damit alle Hindernisse für Adoption
    von Kindern wegfallen.
    Und genau das ist es was einen dabei so ankotzt, es sind nicht alles Heilige die anders sind.

    Gefällt mir

  10. thom ram sagt:

    Marietta 23:39

    Wunderschöne Beispiele, welche du erlebt hast und beschreibst. Genau so stelle ich mir menschenwürdiges, frohes Zusammenleben vor. Je unterschiedlicher Menschen veranlagt sind, desto bunter und inspirierender ist das Zusammenleben – eben vorausgesetzt, dass sich die Menschen untereinander im Anderssein leicht und selbstverständlich respektieren.

    Gefällt 2 Personen

  11. thom ram sagt:

    Palina 02:01

    Ooch, Palinchen, liebe Grüne führten und führen doch nur aus, was an giftigen Ideen von ganz oben her runtergeträufelt wurde und wird. Wozu haben die ganz oben Denkfabriken mit zehntausenden von Spezis, Psychologis, Völkerkundles, Werbefachleuts, welche nichts anderes machen als Strategien entwickeln, um Zwist, Neid, Trauer, Wut, Trennung, Krieg….Angst eben, entstehen zu lassen.
    Das Programm „Mann ist gleich Frau“ war eine von den ziemlich gut funzenden Ideen, sie wirkte und wirkt sich verheerend aus. Beispiele wurden von euch erwähnt. Zum Beispiel die Mutter, welche es ablehnt, die auf allen Ebenen liebevoll Nährende zu sein, weil das nämlich nicht männlich wäre.

    ***

    Inklusion musste ich erst nachschlagen. So, wie Inklusion bei meinem ersten Nachlesen beschrieben wird, ist sie eine gute Sache.

    Dass du sie als unnütz bezeichnest, hat seinen Grund. Ich bitte dich, zu sagen, was denn unter den Begriff runtergemogelt wurde so, dass der Inhalt der Flasche unrein wurde.

    Gefällt 1 Person

  12. palina sagt:

    @Thom

    ich füge hier Auszüge aus einem Artikel ein, der das sehr gut beschreibt und dem ich aus Erfahrung auch nur zustimmen kann.

    Vor einigen Jahren stellte der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus fest: „….., dass Deutschland das höchstdifferenzierte Förderschulwesen der Welt hat, mit eigenen Schulzweigen für die unterschiedlichsten Benachteiligungen, mit eigens dafür ausgebildeten Lehrern, mit kleinsten Lern- und Betreuungsgruppen.“ Über Jahrzehnte ist also in Deutschland ein sehr ausgeklügeltes Förderschulsystem entstanden, das davon ausgeht, dass jedes Kind – welche Schwierigkeiten es auch haben mag – eine ihm angemessene Förderung erhalten soll. Das aus gutem Grund. Es kann doch einleuchten, dass ein taubstummes Kind einen ganz anderen Unterricht, einen ganz anderen Umgang mit ihm fordert und ganz andere Lernmittel und Unterrichtspersonen benötigt, als ein lernbehindertes Kind. Ganz zu schweigen von den unterschiedlichen Tempi, vor allem wenn man noch ein normal lernendes Schulkind dazu nimmt. Wer jetzt schon mit der alles vernichtenden Keule der Diskriminierung drohen möchte, dem sei gesagt, dass gerade durch eine ungleiche Behandlung der verschiedenen „Schwierigkeitsgrade“ der Kinder eine optimale Bildung und möglichst weitgehende Chancengleichheit der einzelnen Kinder erreicht werden kann. Diese optimale Bildung und möglichst weitgehende Chancengleichheit ist also durch eine ungleiche Behandlung und nicht durch eine gleiche Behandlung erreichbar. Was würde jemand von der Idee halten, wenn man sagen würde, dass allen Patienten in einem Krankenhaus mit derselben Operation geholfen werden könne? Auch hier ist nur durch eine ungleiche Behandlung ein Erfolg gesichert.
    Solche Kinder brauchen einen geschützten Raum und entsprechend ausgebildetes Personal, um sich ihrer Behinderung gemäß entwickeln zu können.
    Man könnte meinen, dass man sich mit einem Förderschulwesen, das zu den besten in der Welt gehört, beruhigt zurücklehnen könnte. Weit gefehlt. Das hochorganisierte deutsche Schulsystem wurde in schlimmster Weise angegriffen. Folgendes wurde von höchster Stelle behauptet: Die spezifische Förderung der unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bei behinderten Kindern sei nicht etwa positiv, sondern eine Diskriminierung. Die Diskriminierungs-Keule wird gerne auch von Eltern der benachteiligten Kinder benützt.
    Bildung für alle wurde bisher durch Ungleichheit erreicht und nicht durch Gleichheit und zwar dadurch, dass jeder Begabungs– bzw. Behinderungsgrad seine eigene Schule bekam. Dagegen behauptet das UNESCO-Papier von 1994, dass durch diese von der UNESCO angestrebten „All-inklusiv-Schulen“ ein wichtiger Beitrag im Erreichen des Zieles „Bildung für alle“ und die Steigerung der Effektivität von Schulen darstellen. Jeder kann klar erkennen, dass hier eine Umkehrung der Werte ganz bewusst betrieben wird. Weiter stellt dieses Papier fest, dass die differenzierten Einrichtungen eine Isolation der Schüler betreibe. Die Pädagogik für besondere Bedürfnisse könne sich nicht in Isolation weiter entwickeln. Sie müsse Teil einer allgemeinen pädagogischen Strategie sein und wohl auch einer neuen sozialen und wirtschaftlichen Politik. Sie fordere große Reformen in den herkömmlichen Schulen.

    http://www.pelagius.de/index.php?id=109

    Gefällt mir

  13. eckehardnyk sagt:

    Lieber Tom RAM, eine Freude ist es deinen Auslösern zu einer fruchtbaren Unterhaltung zu folgen. Das Forum hat die von Damen des 18. Und 19. Jahrhundets geführten Salons ersetzt. Dabei fällt mir passend zum Thema hier die Varnhagen ein. In ihrem Salon in Berlin verkehrten zwar namentlich Männer, aber aus allen Ständen.
    Ihr Wunsch an ihren literarisch gebildeten Mann war, sie nicht als UNWEIBLICH erscheinen zu lassen und ihre interessanten Tagebücher, Briefe etc. erst nach ihrem Tod zu veröffentlichen. Daran hat er sich gehalten.
    Noch was zur feministischen Sprechregelei : Als es noch zumeist männliche Monarchen und Hoheiten hab, haben diese niemals Anstio9 daran genommen (geschweige denn eine Änderung befohlen, wozu sie Nacht gehabt hätten) mit einem „weiblichen“ (femininen) Titel angeredet zu werden.

    Gefällt mir

  14. palina sagt:

    @Marietta
    danke für deine Zeilen. Sehr schön geschildert, wie das funktionieren kann.

    Gefällt mir

  15. Vollidiot sagt:

    Inklusion wäre auch Claudia Roth am Sportunterricht teilnehmen zu lassen,
    jeder darf Hochsprung tränieren, kriegt einen speziellen Helfer zur Seite.
    Warum nicht bei den Paralümpiks starten lassen – sie, des Claudchen, im Hochsprung, in der Klasse des Adipöshändykäpps..
    Und Inclusion ist auch wenn alle Kinder sich im Hinblick auf die wenigen (statistisch) zu erwartenden schwul werdenden Kinder die Vorteile schwuler Lebensweise und Sexualpraktiken erlernen dürfen.
    Es geht bei den ganzen staatlichen Umerziehungsprogrammen um Entfremdung – der entfremdete Mensch ist Spielball der Manipulierer, leicht zu steuern, ihm das Menschsein noch ganz zu nehmen.
    Wir sollten uns das Menschseinwollen bewußtmachen und uns es nehmen – es steht uns zu – weil wir Menschen sind.
    Das ist aber mit den westlichen Werten unserer Demokraten und Befreier sowie den Absichten der Kirchen nicht zu vereinen.
    Darum mit anarchischem Geist gegen diese freiheitstötenden Strukturen antreten.

    Gefällt 1 Person

  16. thom ram sagt:

    15:08

    Ich danke dir herzlich, Eckehard Nick 😉 für deinen freundlichen Zuspruch. Und ja, mir geht es wie dir, so viele Kommentare inspirieren mich, und ja, es ist der Salon von damals, lach.

    Gefällt mir

  17. thom ram sagt:

    Volli 15:33

    Aus deinen die „Inklusion“ verzierenden Worten entnehme ich, dass Leute unter Inklusion verstehen: Alle sind bei Allem dabei?
    Das wäre natürlich wirklich lustig. Ich als Fussballer, meine beste Freundin als Autorennfahrerin, ich als Domtscher Indonesisch – Deutsch, die hier spielenden Jungs im Schönheitssalon, der Kleptomane an den Vereinskassen, einfach alles verwursteln. Tjoo, luschtig.

    Gefällt mir

  18. thom ram sagt:

    Palina 15:08

    In der Schweiz dito. Wir hatten hervorragende Förderung von weniger Begabten.

    Was fehlte, war Nahrung für Sonderbegabte. Mir machte es Spass. Vereinzelte meiner Progymnasiasten waren wirklich saugute Musiker. War mit dem grossen Tross Dur und Molldreiklang singen dran, in Dreiergrüppchen, versteht sich, und ebenso das Singen zu dritt einfacher Kadenzen, dann kriegte der Begabte Aufgaben wie dreifach verminderten Septakkord singen und korrekt schreiben und so. LoL.

    Zurück zur Schweiz dito.

    Unter der Fahne von „Integration“ werden jetzt möglichst, aber auch möglichst sämtliche Kinder in ein Klassenzimmer gesetzt.
    Mit der grotesken Folge, dass keine Unterrichtsstunde vergeht, da alle da sind, weil es eben Stützkurse gibt, für Rechnen, für Sprache, für Körperentwicklung, für dies und jens. Pah, ich finde es schlecht, ich habe Stellvertretungen gemacht mit solchen neuen Klassen. Nix kann man in Ruhe durchziehen.

    Gefällt mir

  19. palina sagt:

    @Thom
    „Nahrung für Sonderbegabte.“ Genau das ist es was man versucht unter dem Deckmantel der „Inklusion“ zu verhindern.
    Du hast da ja schon zahlreiche Erfahrungen dazu gemacht.
    Ich kenne Lehrer, denen es ähnlich ging.

    Den Vergleich in dem Artikel finde ich sehr gut:
    Was würde jemand von der Idee halten, wenn man sagen würde, dass allen Patienten in einem Krankenhaus mit derselben Operation geholfen werden könne? Auch hier ist nur durch eine ungleiche Behandlung ein Erfolg gesichert.

    @Volli
    „Darum mit anarchischem Geist gegen diese freiheitstötenden Strukturen antreten.“
    Genau so ist es.

    Gefällt mir

  20. haluise sagt:

    palina
    02/10/2017 um 15:08

    DAS „Förderschulwesen“ DER TRENNUNG

    IN NEUZEITLICHEN SCHULEN IN RUSSLAND BEFINDEN SICH KINDER ALLER ALTERGRUPPEN u.m. IN EINEM RAUM UND …
    H E L F E N EINANDER, DIE PROBLEMSTELLUNGEN G E M E I N S A M zu LÖSEN.
    der lehrer steht herum und greift nur in seltensten fällen inspirierend ein.

    „behinderte“ KINDER haben ihre eigenen vorteilhaften FÄHIGKEITEN… die GESTEN-sprache dürfen ruhig viele lernen …

    kollaterale LERNergebnisse :: viel ZEIT und viel GEDULD … für ALLE und GLÜCHSGEFÜHL für ALLE bei problembewältigung.

    BIN LUISE

    „allen Patienten in einem Krankenhaus mit derselben Operation geholfen werden könne“ >>> alle blinddärme raus und heute für alle kreuz-OPs …
    JEDOCH
    und dann
    alle, ob dick, dünn, jung, alt baby, grossi bekommen 3X2 tabletten …xy .. und gleichprozentige infusionen und, und, und

    wat nu ?

    Gefällt mir

  21. haluise sagt:

    die ALLGEMEINPLÄTZE, DIE HIER GRASSIEREN füllen ein kuriositätenkabinett:

    versifften Grünen., aggressive Nachvornpreschen wie solche Volker Becks, Haare auf den Zähnen, Es hat wohl seinen Grund das viele Karrierefrauen nicht „“den richtigen““))Partner finden., höchstdifferenzierte Förderschulwesen, Es kann doch einleuchten, dass ein taubstummes Kind einen ganz anderen Unterricht, einen ganz anderen Umgang mit ihm fordert und ganz andere Lernmittel und Unterrichtspersonen benötigt, als ein lernbehindertes Kind. siehe haluise
    02/10/2017 um 19:11
    Diese optimale Bildung und möglichst weitgehende Chancengleichheit ist also durch eine ungleiche Behandlung und nicht durch eine gleiche Behandlung erreichbar.,
    „Jeder kann klar erkennen, dass hier eine Umkehrung der Werte ganz bewusst betrieben wird. “ —
    JEDER SOLLTE SELBER NACHDENKEN UND PRÜFEN.
    „“anarchischem Geist „“ GEFÄLLT MIR SÄULI-GUET, wenn man auch FÄHIGKEITEN mit sogenannter SOZiAL-KOMPETENZ berücksichtigt und nicht nur konkurrenz-attritbute.
    BIN LUISE

    Gefällt mir

  22. Hawey sagt:

    Komisch die Wissen hier alle woran es liegt und trotzdem ändert sich nichts. Scheinbar reicht Wissen nicht aus und was machen wir jetzt damit?

    Gefällt mir

  23. thom ram sagt:

    Häwi 22:13

    Doofi, darum ändert sich nix, weil der Wissenden noch Wenige sind.

    Gefällt mir

  24. L.Bagusch sagt:

    Heirat für Alle ist ja voll daneben, da dürfen die Geistig-Durchgeknallten auch Tiere heiraten oder was ?
    Noch negativer ist es ja daß es ein Freifahrschein für Pädophile-Minusmenschen ist, und das betrifft nicht nur die Musels !
    Sorry das ich Tiere und Kinder als Beispiel nutze, aber beide haben eins gemeinsam wenn es um körperiche und psychische Gewalt geht, denn beide sind Wehrlos gegenüber solche Sex-Monstern !!!

    Gefällt mir

  25. L.Bagusch sagt:

    Hawey,
    es wissen eignetlich schon recht viele Leute bescheid, leider haben die Eltern eine Protestbremse aus Muffe vor dem restriktiven System im Kopfe oder denen sind ihre Kinder Scheißegal.

    Gefällt mir

  26. Hawey sagt:

    Stimmt nicht, es gibt nur so viele die noch schlafen. 😴😄

    Gefällt mir

  27. palina sagt:

    @Hawey
    über diese Frage habe ich mich köstlich amüsiert. War wohl als Scherz gemeint?

    Gefällt mir

  28. palina sagt:

    @haluise
    „Diese optimale Bildung und möglichst weitgehende Chancengleichheit ist also durch eine ungleiche Behandlung und nicht durch eine gleiche Behandlung erreichbar.“
    stimme dir vollkommen zu.
    Das ist ja der Trick der „Gleichmacherei.“
    Das Individium wird nicht mehr berücksichtigt.

    Gefällt mir

  29. Ishani Diana sagt:

    Lieber Thom

    ICH BIN DER, DIE ICH BIN
    Ich habe die männlichen, wie die weiblichen Aspekte in meinem Wesen vereint. Heute gehe ich voran, egal was mir begegnet und nehme jede Herausforderung an. Da kommt mein innerer Wikinger hervor und ich lasse es zu, auch mal zur Furie zu werden.
    Und doch werde ich immer das Verbindende, beschützende weibliche Wesen sein, als Das ich inkarniert bin.
    Jetzt besteht die Möglichkeit, die Amazone zu sein die ruhig und gelassen den zukünftigen Weg vorlebt.
    Und der Mann hat die Chance jetzt seine weiblichen Aspekte im Leben mit einzubringen. Grosse starke Männer die sanft und liebevoll sind.
    Kleinere Frauen, die ihren Mann stehen. Wundervoll 🙂 Und das ganze mit Anstand, Respekt, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft was ich bei vielen Personen sehr vermisse.
    Wir sollten alle Beurteilungen los lassen damit wir wieder zu den Wesen werden die wir einst waren. Alles was sich in den letzten 100 Jahren als extrem herausgestellt hat, wird zerbröckeln, denn es wird Erkannt, Benannt und Aufgelöst.
    Ishani Diana

    Gefällt mir

  30. thom ram sagt:

    Diana 17:20

    Ja und ja.

    Ich fasse deine Aussage in haha männlichere anal ytische Form. Jeder Mensch vereint in sich eine Vielzahl von Eigenschaften. Nehme ich alle die in weiblichen, und alle die in männlichem Körper inkarniert sind, und schaue ich die im Schnitt stark ausgeprägten Eigenschaften an, dann sind das, immer im Schnitt, beim Mann eben männliche und bei Frau weibliche Tugenden. Und je nach Situation kann Frau „ihren Mann stellen“ so wie der männlichste Mann, und der Mann kann, wenn es die Situation gebietet, seine Frau hervorkehren und so mütterlich sein wie die mütterlichste Mutter.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: