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Hamburg 7./8. Juli / Stellungnahme von ansässigen Augenzeugen

Da lacht mein Herz. Berichte von Menschen vor Ort, die mag ich. Geschäftsleute am Schanzenviertel reichen uns ihre Beobachtungen und ihre Ueberlegungen dazu weiter.
Die farblichen Hervorhebungen im Text stammen von mir.
thom ram, 13.07.05, NZ, Neues Zeitalter, da Menschen immer schärfer zwischen Enten und wahren Botschaften zu unterscheiden lernen.
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Du findest das Original des Berichtes hier.

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Bistro Carmagnole

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+++ STELLUNGNAHME ZU DEN EREIGNISSEN VOM WOCHENENDE +++

Wir, einige Geschäfts- und Gewerbetreibende des Hamburger Schanzenviertels, sehen uns genötigt, in Anbetracht der Berichterstattung und des öffentlichen Diskurses, unsere Sicht der Ereignisse zu den Ausschreitungen im Zuge des G20-Gipfels zu schildern.

In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen.

Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt.
Wir beobachteten das Geschehen leicht verängstigt und skeptisch vor Ort und aus unseren Fenstern in den Straßen unseres Viertels.
Aber die Komplexität der Dynamik, die sich in dieser Nacht hier Bahn gebrochen hat, sehen wir weder in den Medien noch bei der Polizei oder im öffentlichen Diskurs angemessen reflektiert.

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Ja, wir haben direkt gesehen, wie Scheiben zerbarsten, Parkautomaten herausgerissen, Bankautomaten zerschlagen, Straßenschilder abgebrochen und das Pflaster aufgerissen wurde.
Wir haben aber auch gesehen, wie viele Tage in Folge völlig unverhältnismäßig bei jeder Kleinigkeit der Wasserwerfer zum Einsatz kam. Wie Menschen von uniformierten und behelmten Beamten ohne Grund geschubst oder auch vom Fahrrad geschlagen wurden.
Tagelang.
Dies darf bei der Berücksichtigung der Ereignisse nicht unter den Teppich gekehrt werden.

Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.
Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen.
Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo.
Es waren betrunkene junge Männer, die wir auf dem Baugerüst sahen, die mit Flaschen warfen – hierbei von einem geplanten „Hinterhalt“ und Bedrohung für Leib und Leben der Beamten zu sprechen, ist für uns nicht nachvollziehbar.
Überwiegend diese Leute waren es auch, die – nachdem die Scheiben eingeschlagen waren – in die Geschäfte einstiegen und beladen mit Diebesgut das Weite suchten.
Die besoffen in einem Akt sportlicher Selbstüberschätzung mit nacktem Oberkörper aus 50 Metern Entfernung Flaschen auf Wasserwerfer warfen, die zwischen anderen Menschen herniedergingen, während Herumstehende mit Bier in der Hand sie anfeuerten und Handyvideos machten.
Es war eher die Mischung aus Wut auf die Polizei, Enthemmung durch Alkohol, der Frust über die eigene Existenz und die Gier nach Spektakel – durch alle anwesenden Personengruppen hindurch –, die sich hier Bahn brach.
Das war kein linker Protest gegen den G20-Gipfel. Hier von linken AktivistInnen zu sprechen wäre verkürzt und falsch.

Wir haben neben all der Gewalt und Zerstörung an dem Tag viele Situationen gesehen, in denen offenbar gut organisierte, schwarz gekleidete Vermummte teilweise gemeinsam mit Anwohnern eingeschritten sind, um andere davon abzuhalten, kleine, inhabergeführte Läden anzugehen, die anderen Vermummten die Eisenstangen aus der Hand nahmen, die Nachbarn halfen, ihre Fahrräder in Sicherheit zu bringen und sinnlosen Flaschenbewurf entschieden unterbanden, die auch ein Feuer löschten, als im verwüsteten und geplünderten „Flying Tiger Copenhagen“ Jugendliche versuchten, mit Leuchtspurmunition einen Brand zu legen, obwohl das Haus bewohnt ist.

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Es liegt nicht an uns zu bestimmen, was hier falsch gelaufen ist, welche Aktion zu welcher Reaktion geführt hat.
Was wir aber sagen können: Wir leben und arbeiten hier, bekommen seit vielen Wochen mit, wie das „Schaufenster moderner Polizeiarbeit“ ein Klima der Ohnmacht, Angst und daraus resultierender Wut erzeugt.
Dass diese nachvollziehbare Wut sich am Wochenende nun wahllos, blind und stumpf auf diese Art und Weise artikulierte, bedauern wir sehr. Es lässt uns auch heute noch vollkommen erschüttert zurück.
Dennoch sehen wir den Ursprung dieser Wut in der verfehlten Politik des Rot-Grünen Senats, der sich nach Außen im Blitzlichtgewitter der internationalen Presse sonnen möchte, nach Innen aber vollkommen weggetaucht ist und einer hochmilitarisierten Polizei das komplette Management dieses Großereignisses auf allen Ebenen überlassen hat.
Dieser Senat hat der Polizei eine „Carte Blanche“ ausgestellt – aber dass die im Rahmen eines solchen Gipfels mitten in einer Millionenstadt entstehenden Probleme, Fragen und sozialen Implikationen nicht nur mit polizeitaktischen und repressiven Mitteln beantwortet werden können, scheint im besoffenen Taumel der quasi monarchischen Inszenierung von Macht und Glamour vollkommen unter den Tisch gefallen zu sein.
Dass einem dies um die Ohren fliegen muss, wäre mit einem Mindestmaß an politischem Weitblick absehbar gewesen.
Wenn Olaf Scholz jetzt von einer inakzeptablen „Verrohung“, der wir „uns alle entgegenstellen müssen“, spricht, können wir dem nur beipflichten.
Dass die Verrohung aber auch die Konsequenz einer Gesellschaft ist, in der jeglicher abweichende politische Ausdruck pauschal kriminalisiert und mit Sondergesetzen und militarisierten Einheiten polizeilich bekämpft wird, darf dabei nicht unberücksichtigt bleiben.

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Aber bei all der Erschütterung über die Ereignisse vom Wochenende muss auch gesagt werden:
Es sind zwar apokalyptische, dunkle, rußgeschwärzte Bilder aus unserem Viertel, die um die Welt gingen.
Von der Realität eines Bürgerkriegs waren wir aber weit entfernt.
Anstatt weiter an der Hysterieschraube zu drehen sollte jetzt Besonnenheit und Reflexion Einzug in die Diskussion halten.
Die Straße steht immer noch, ab Montag öffneten die meisten Geschäfte ganz regulär, der Schaden an Personen hält sich in Grenzen.
Wir hatten als Anwohner mehr Angst vor den mit Maschinengewehren auf unsere Nachbarn zielenden bewaffneten Spezialeinheiten als vor den alkoholisierten Halbstarken, die sich gestern hier ausgetobt haben.
Die sind dumm, lästig und schlagen hier Scheiben ein, erschießen dich aber im Zweifelsfall nicht.

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Der für die Meisten von uns Gewerbetreibende weit größere Schaden entsteht durch die Landflucht unserer Kunden, die keine Lust auf die vielen Eingriffe und Einschränkungen durch den Gipfel hatten – durch die Lieferanten, die uns seit vergangenem Dienstag nicht mehr beliefern konnten, durch das Ausbleiben unserer Gäste.
An den damit einhergehenden Umsatzeinbußen werden wir noch sehr lange zu knapsen haben.

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Wir leben seit vielen Jahren in friedlicher, oft auch freundschaftlich-solidarischer Nachbarschaft mit allen Formen des Protestes, die hier im Viertel beheimatet sind, wozu für uns selbstverständlich und nicht-verhandelbar auch die Rote Flora gehört.
Daran wird auch dieses Wochenende rein gar nichts ändern.

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In dem Wissen, dass dieser überflüssige Spektakel nun vorbei ist, hoffen wir, dass die Polizei ein maßvolles Verhältnis zur Demokratie und den in ihr lebenden Menschen findet, dass wir alle nach Wochen und Monaten der Hysterie und der Einschränkungen zur Ruhe kommen und unseren Alltag mit all den großen und kleinen Widersprüchen wieder gemeinsam angehen können.

Einige Geschäftstreibende aus dem Schanzenviertel

BISTRO CARMAGNOLE
CANTINA POPULAR
DIE DRUCKEREI – SPIELZEUGLADEN SCHANZENVIERTEL
ZARDOZ SCHALLPLATTEN
EIS SCHMIDT
JIM BURRITO’S
TIP TOP KIOSK
JEWELBERRY
SPIELPLATZ BASCHU e.V.
MONO CONCEPT STORE
BLUME 1000 & EINE ART
JUNGBLUTH PIERCING & TATTOO
SCHMITT FOXY FOOD

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Nachtrag

Was sagt mir dieser Bericht?

Er zeigt mir einmal mehr, wie schablonenhafte Beschreibungen die Wahrheit nie treffen, da nämlich

nicht jeder schwarz Vermummte mutwilliger Schläger,

nicht jeder Normalausseher friedlicher Demonstrant,

nicht jeder Polizist zurückhaltend in Gewaltanwendung war.

Anderseits

waren wohl viele schwarz Vermummte mutwillige Schläger,

waren wohl viele Normalausseher friedliche Demonstranten,

waren mit Sicherheit viele Polizisten zurückhaltend in Gewaltanwendung.

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Sämtliche mir bis Dato bekannten Berichte zeichneten ein verzerrtes Bild: 8000 friedliche Demonstranten, denen sich ein schwarzer Block mit 1000 Nasen zugesellt und dann für Zerstörungen gesorgt habe.

Propaganda ist das. Je nach Lager kann man dann baffen: Die Schwarzen sind Linke. Die Schwarzen sind Rechte. Propagandaquatsch, so wie andersrum…. Und Ablenkung von dem Bodensatz gelangweilter Jugendlicher, welchen eine gesunde Kindheit versagt war, welche dringend sinnvolle Herausforderungen benötigen.

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43 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    „Tagelang.“
    KEINER traut sich VERANTWORTUNG für das gesamte ereignis übernehmen und dann regieren hysterie und andere masslosigkeiten.

    das ZEICHEN von HEUTE::: TUN, tun, tun … nur was, was, WAS .
    WIR HABEN ja keine führungs-persönlichkeiten (die man wirken lässt), … die im-wege-herumstehen sind mitläufer und wüssten nicht wohin ohne soros- und rothschild-krim ine-lle.

    meine sicht LUISE

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  3. thom ram sagt:

    Louise 17:14

    Wir hätten keine Führungspersönlichkeiten? Richtig hängst du an: „Die man wirken lässt“.
    Joo.
    Jede Führungspersönlichkeit hat einen Makel. Zudem steckt „führen“ drin, damit ist klar, dass jede Führungspersönlichkeit abzulehnen ist per se, denn „der“ Führer, der war nun mal nur schlecht.

    Je obrigkeitshöriger ein Mensch ist, desto lauter quiikt er, wenn er was von „führen“ und „führen lassen“ und von „Führer“ hört.

    Machte es mir was aus, stramm in der Zugschule mitzumarschieren, im Militär? Nö. Ich war bei mir selbst, lachte über das lustige Spiel.
    Machte es mir, 40 Jahre später, etwas aus, mich strengster Führung zu unterwerfen, im vierwöchigen Yogalehrerkurs in Bad Meinberg? Nö, die straffe Führung ermöglichte es mir, meinen Fokus scharf auf mich gerichtet zu halten.

    Ich verallgemeinere: Der Deutsche hat eine Phührerfobie. Bloss keinem folgen. Dass er – ich verallgemeinere weiter, bitte um Nachsicht – täglich sich strengen Regeln unterwirft, sogar wie der Knallidiot bei Rot wartet dann, wenn auf 3km Distanz kein anderes Fahrzeug ist, das merkt er nicht mal mehr. Sein Unterbewusstes hingegen schon. Und dieses Unterbewusste, das nimmt dann den Knüppel und haut ihn über jeden Mann, der eine Führungsrolle einzunehmen „droht“.

    Man korrigiere meine Behauptung, falls falsch. Gnadengottenfroh wäre ich, ich läge falsch.

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  4. luckyhans sagt:

    zu Thomram um 17:51
    Jeder Mensch hat seinen inneren Führer – sein Gewissen, seine geistige Verbindung zu „alles-was-ist“, seine Instinkte, seine Intuition – von Natur aus.
    Jeder WEIß, was gut und richtig ist. Er muß als Kind nur lernen, sich auch daran zu halten – „notfalls“ erledigt das auch das „Schicksal“… 😉

    Daß wir von frühester Kindheit an krankhaft dazu erzogen (da ist es wieder, das „ziehen“) wurden, dieses möglichst vollständig zu mißachten, ist ab einem bestimmten Alter unser ureigenstes „Problem“, denn niemand kann uns daran hindern, diese Verbindung (da ist es wieder, die Bindung) wiedeherzustellen… 😉

    Fazit: niemand BRAUCHT wirklich äußere Führung – wozu also „Führungspersönlichkeiten“ oder „Führer“?

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  5. Pieter sagt:

    Thom
    bin nicht so ganz Deiner Meinung, “ Der Deutsche hat eine Führerphobie“ ??? Sehe ich ganz und gar nicht so. Wenn überhaupt so wird uns dies seit 1945 ständig eingeprügelt immer und ständig. wer da allerdings einmal durchgeblickt hat was und wie das so geschieht, der lässt sich nicht mehr Bange machen. Allerdings ist die Zahl derer die nach dem Prinzip „Augen zu und durch“ leben gewaltig. Nur ja für nichts einstehen, macht nur Mühe.

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  6. thom ram sagt:

    Danke Pieter,

    du weisest darauf hin, dass ich verallgemeinert habe. Das ist natürlich immer Seich.

    Manchmal seiche ich gerne, haha.

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  7. Renate Schönig sagt:

    thom ram
    13/07/2017 UM 17:51

    ICH finde deine beiden „Machte-es-mir-was-aus…“ – Beispiele GUT … denn solange du kein “ Dir AUFGEZWUNGENES“ empfunden hast und es dich -wie auch immer- „weiterbrachte“, ist das doch prima ….

    Statt den Begriff „FÜHRER“ bevorzuge ich diesen : „KurzStreckenWegBegleiter“ 😉

    MIR haben einige dieser KSWB auf die „Sprünge“ und somit auch zur Bewusst(er)Werdung helfen können … auch dann, wenn ich z.B.
    erkannt habe“ : „Nee, DAS ist/war nun doch NICHT das RICHTIGE für MICH“ …

    IN MIR „sträubt“ sich jedoch ALLES dagegen, wenn ich daran denke, ich solle meine Stimme -erneut- in einer Wahl-URNE „versenken“.

    DA sach ich rigoros 😉 NEIN

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  8. haluise sagt:

    also – ALSO
    ICH DACHTE MIR JENES
    > PRAGMATISCHER::: wenn ein unfall passiert, … ja dann stehen alle wie die ölgötzen umenand.; wenn noch blut fliesst, bewegt sich n i e mand von der stelle, glooootzt, aaaber hilft nicht…
    jetzt kommts: eine führerpersönlichkeit (nicht person) legt los: hol mir 2 handtücher, ruf die rettung/polizeit, bitte ein kissen o.ä. für unter die knie etc. …
    verstosch ?
    son paar vermummte halfen bei deeskalation, schutz etc wie Menschen mit umsicht, sagen sie: tu dies, tu das, so ‚kommandieren‘ sie, führen die träumer an …
    QUALITÄTEN SIND IMMER SO GUT WIE DIE MENSCHEN, DIE SIE ANWENDEN UND W I E SIE SIE ANWENDEN …nicht alle FÜHRER heissen hitler oder stalin ..
    daaaa isset von meiner seite LUISE

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  9. Till sagt:

    Hamburg hat gezeigt, dass der Staat die Menschen nicht schützen kann oder und das ließt man auch nicht wollte oder sollte. Oder kam angeblich zu spät, weil die Priorität auf dem Schutz der hohen Gäste lag, was an sich schon ein politisches Wagnis seitens der Büttel ist.
    Es zeigt nur, dass wir uns selbst unseren Schutz organisieren müssen und eine Art Bürgerwehr bilden sollten…Hausweise, Straßenweise oder im Wohngebiet.
    Trauen sich diese sensationshungrigen Menschen marodierend durch die Straßen zu ziehen, Eigentum zu beschädigen oder ungeniert zu klauen, wenn Ihnen auf der anderen Straßenseite eine nicht kleine Schaar von Frauen und Männern gegenübersteht, deren Hände auch schon mal zur Faust beballt sind, die auch mal eine Latte oder Eisenstange in der Hand haben und welche die Flaschen und Steine auch wieder zurück werfen würden? Die wilde Horde lernt dann eins zu eins die Betroffenen kennen, denen sie gerade alles zertrümmern oder abfacklen wollen.
    Zumal so eine Bürgerwehr mit der Zeit zusammenschweißt und wieder die Hausgemeinschaften entstehen, die in den letzten Jahrzehnten verschwunden sind und die Menschen in der Straße lernen sich wieder besser oder endlich mal kennen.

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  10. thom ram sagt:

    Till

    Der Staat könne die Menschen nicht schützen, sagst du.

    Du stellst den Staat als eigene Grösse hin. Falsch. Der Staat wird gebildet vom Volke. Jeder Deutsche ist Teil des Staates. Der Deutsche muss den Deutschen schützen, nicht ein imaginäres Gebilde „Staat“.

    In der Fortsetzung, da sind wir eins. Ich meine nämlich, dass wahre neue Staaten so gebildet werden, wie du es antönst: Von unten her. Erst kleine Gruppierungen. Die schliessen sich zusammen, die grossen Gebilde wiederum schliessen sich zusammen. Und so fort. Hat was mit organischem Wachstum zu tun.

    Gefällt 3 Personen

  11. Till sagt:

    thom ram

    Deine Korrektur stimmt….

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  12. thom ram sagt:

    Till

    🙂

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  13. Gravitant sagt:

    NICHTWÄHLEN-FREIER WILLE =
    Unabhängigkeit
    Selbstbestimmung
    Entscheidungsfreiheit
    Kontrolle über Ereignisse
    Die Zukunft ist offen

    WÄHLEN – DETERMINISMUS =
    Abhängigkeit von einem äußeren Willen
    Das Selbst wird vom Schicksal bestimmt
    Entscheidungen werden für einen getroffen
    Keine Kontrolle über Ereignisse
    Die Zukunft steht fest

    Das reine Sein hat keine Ursache.

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  14. luckyhans sagt:

    zu Gravi um 23:20
    … wenn es denn eine Wahl wäre, d.h. die Möglichkeit, unter VERSCHIEDENEN Alternativen zu wählen – oder wenigstens gültig alle NICHT zu wählen (wie das in Rußland der Fall ist – da gibt es immer das Kreuzchen für „gegen alle“).
    Aber abgesehen von der Betrugsproblematik, die ich hier schon mehrmals dargelegt habe, fehlt ja auch die echte Alternative… nein, bitte, jetzt nicht wieder Affen für D-Mark oder die D-Mark selbst aus dem Hut zaubern – ich rede nicht von einem Intel-leck-tüllen-Club, sondern spreche von einer Massenpartei, die mehr als paar Tausend mit Gliedern hat…

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  15. Jochen sagt:

    thom ram
    13/07/2017 um 19:01

    „Jeder Deutsche ist Teil des Staates.“

    Ich würde sagen, das ist wieder eine unzulässige Verallgemeinerung. Als Deutscher bin ich der kleinste Teil des Volkes und das aus biologischen Gründen. Ein Staat gibt es auf menschlicher Ebene nur aufgrund von angeblich demokratischen Wahlen, bei denen Gruppen (Parteien) gewählt werden, welche alle Belange des Staates koordinieren, weil ihnen ihre Wähler dazu die Ermächtigung gegeben haben. Als überzeugter Nichtwähler habe ich aber niemand die Berechtigung gegeben über mein Leben frei verfügen zu dürfen. Daß diese Leute es sich trotzdem herausnehmen es zu tun und auch gegen meinen Willen oft getan haben, lasse ich jetzt mal beiseite. Jedenfalls, ein Teil des Staates BRD bin ich nicht. Seit spätestens im Alter von neunzehn Jahren, ist die BRD für mich gestorben – BRDigt. Das mit dem „jeder“ ist nur etwas für Insekten, wobei sich ein ganzes Volk geschlossen um eine Königin schart. Ein Insektensoldat oder eine Arbeitsbiene zu sein ist nicht mein Weg. Als dummes, blökendes Schaf einem Hirten hinterherzulaufen, ist ebenfalls nicht mein Weg. Das Erste betrifft den Staat, das Zweite ist Kirchengedöns. Beides ist vom Teufel erfunden worden zur Unterdrückung des Volkes.
    Eine Gemeinschaft ist wieder etwas anderes. Dabei tritt jeder bei Bedarf für den anderen ein. Eine Gemeinschaft wird daher von Liebe getragen. Ein Staat aber vom Gewaltmonopol gegen das Volk, und so verhält es sich beim Kirchengedöns auch. Nennt sich Hierarchie, wobei ganz obenauf der größte Arsch sitzt. In einer von Liebe getragenen Gemeinschaft aber herrscht Herrschaftslosigkeit, denn jeder übernimmt mal kurz die Führungsrolle, dann, wenn ein anderer der Hilfe benötigt, es sich zeitlich begrenzt wünscht, weil der Gefragte etwas besser kann. So entstand u.a. das Handwerk.

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  16. thom ram sagt:

    Jochen,

    aber klar doch. Du fährst auf BRD Strassen, du riechst BRD Luft, du siehst die über der BRD scheinende Sonne (wenn ausnahmsweise mal nicht die Trails herrschen), du kaufst beim BRD Deutschen dein Brot, du trinkst deutsches Wasser, du trinkst vielleicht mal ein von Deutschem gebrautes Bier, aber Teil der BRD bist du nicht.

    Gähn.

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  17. Jochen sagt:

    Unsere Welt ist voller Leben,
    Licht gibt es auch,
    was der Welt aber fehlt, das ist Liebe.
    Die Menschheit ist dem Spalter verfallen.
    Der Spalter säte den Haß unter die Menschen (siehe Vers unten*).
    Er selbst ist der größte Arsch.
    Der Arsch muß weg!
    Dann wird die Liebe in die Welt zurückkehren.
    Was tut die Liebe bis dahin?
    Sie wartet.

    *Lukas 14:26 Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern haßt, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein.

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  18. Gravitant sagt:

    @Lucky
    Vielleicht gibt es einen Strom wahren Fortschritts und Frieden auf Erden,
    der Einheit aller Menschen und des Friedens mit dem Elementarreich.
    Eine friedengebietende Gegenwart.

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  19. Jochen sagt:

    @ thom ram
    13/07/2017 um 23:58

    Du bist auch dem Fürst dieser Welt verfallen Thomas, denkst in seinen Kategorien, denkst in seinem System, aber du merkst es nicht einmal mehr.

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  20. thom ram sagt:

    Jochen

    Nachtrag, ist mir vorhin in der Hitze unters Eis geraten (komisch, Eis in der Hitze, wa?)

    * In einer von Liebe getragenen Gemeinschaft aber herrscht Herrschaftslosigkeit, denn jeder übernimmt mal kurz die Führungsrolle, dann, wenn ein anderer der Hilfe benötigt, es sich zeitlich begrenzt wünscht, weil der Gefragte etwas besser kann. So entstand u.a. das Handwerk.*

    Exakt so wie du Führungsrollen hier beschreibst, sehe ich sie auch.

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  21. Thomas sagt:

    Nun, diese „Stellungnahme“ ist wohl auch Teil des Spiels. Ich gebe darauf keinen Pfifferling. Zweifellos waren der Großteil der Randalierer so wie beschrieben gelangweilte, überfütterte (auch mit Jahrzehnte dauernder Gewaltinszenierung via Medien, Videospielen und dergl.), Enttäuschte, Asoziale, mit Drogen vollgepumpte usw., narzistische Typen, so jedenfalls mein Eindruck. Politisch war da gar nichts, ist es bei den sog. Linken meist auch nicht, da geht es eher um Aneignung. Doch die Damen und Herren „linksextrem“ haben das garantiert gerne gesehen, nur eben nicht im „eigenen“ Viertel. So etwas ähnliches in der Aussage wurde auch von so einer Geistesgröße vom Klub „Antifa“, seines Zeichens „Rechtsanwalt“ über die Medien verbreitet: „Man möge doch bitte in den Bonzenvierteln abreissen gehen, aber doch nicht hier bei uns“. Schreibtischtäter. Die Vermummten „halfen“ dann gern aus, wenn es um die eigenen Leute geht. Das wäre dann die hier erwähnte „Bürgerwehr“. Allein dieser linke Duktus im Text, der regt mich so was von auf… „Wir sind friedlich-Was seid ihr? Bääh.

    „In der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 2017 tobte eine Menge für Stunden auf der Straße, plünderte einige Läden, bei vielen anderen gingen die Scheiben zu Bruch, es wurden brennende Barrikaden errichtet und mit der Polizei gerungen“.

    Und damit haben wir überhaupt nichts zu tun?

    „Uns fällt es in Anbetracht der Wahllosigkeit der Zerstörung schwer, darin die Artikulation einer politischen Überzeugung zu erkennen, noch viel weniger die Idee einer neuen, besseren Welt“.

    So etwas konnte ich mal in Freiburg beobachten, als ein von denen widerrechtlich besetztes Grundstück geräumt wurde. Drahtseile des Nachts überm Fahrradweg gespannt, alles erreichbare zur Barrikade getürmt und angezündet, Vis a vis den Alnatura entglast. Ne, ist klar, es geht da um politische Überzeugung, eine bessere Welt gar, wohl auch noch für alle. Nicht?

    „Ja, wir haben direkt gesehen, wie Scheiben zerbarsten, Parkautomaten herausgerissen, Bankautomaten zerschlagen, Straßenschilder abgebrochen und das Pflaster aufgerissen wurde“.

    Huch, und wir waren’s nicht, woher haben die das nur. Wir halten zwar Schulungen ab, sogar an UNSEREN Universitäten, aber da sind doch die intelligenten ganz unter sich. Ne ne, hier war das Pack am Werk, Tunichtgute, die gar nicht fähig sind, alles so schön „politisch“ zu verschwurbeln.

    „Zum Höhepunkt dieser Auseinandersetzung soll in der Nacht von Freitag und Samstag nun ein „Schwarzer Block“ in unserem Stadtteil gewütet haben.
    Dies können wir aus eigener Beobachtung nicht bestätigen, die außerhalb der direkten Konfrontation mit der Polizei nun von der Presse beklagten Schäden sind nur zu einem kleinen Teil auf diese Menschen zurückzuführen.
    Der weit größere Teil waren erlebnishungrige Jugendliche sowie Voyeure und Partyvolk, denen wir eher auf dem Schlagermove, beim Fußballspiel oder Bushido-Konzert über den Weg laufen würden als auf einer linksradikalen Demo.

    DIE waren das, der Pöbel, wir sind dafür zu fein, bei uns ist das „politischer Ausdruck“ wir haben auch das natürliche Recht auf eine Konfrontation mit der Polizei, dafür ist die ja schließlich da, nicht wahr? Und wenn dabei Schäden entstehen an fremdem Eigentum, so sind die vom Bürger selbstverständlich ohne Murren zu ertragen.

    „Es war eher die Mischung aus Wut auf die Polizei, Enthemmung durch Alkohol, der Frust über die eigene Existenz und die Gier nach Spektakel – durch alle anwesenden Personengruppen hindurch –, die sich hier Bahn brach.
    Das war kein linker Protest gegen den G20-Gipfel. Hier von linken AktivistInnen zu sprechen wäre verkürzt und falsch“.

    Da wurde ja nicht schon Wochen vorher getrommelt, da ist ja nicht das erlebnishungrige schwarze Volk aus ganz Europa angereist. Da wurde nicht Stimmung gemacht und angeheizt, Nö. Ach ja, Aktivistinnen sind das, „moderate Opposition“, die anderen sind Terroristen (das Spiel, welches in Syrien gespielt wird…) Ne, ist prima, das ihr solche Menschenkenner seid und alles so gut erklären könnt.

    „Dass diese nachvollziehbare Wut sich am Wochenende nun wahllos, blind und stumpf auf diese Art und Weise artikulierte, bedauern wir sehr. Es lässt uns auch heute noch vollkommen erschüttert zurück“.

    Das könnt ihr besser, nicht wahr? Wochenlang provozieren, sich immer noch breit, wichtig, frech hinstellen, aber wenn es darum geht, Konsequenzen zu tragen, sich hinter anderen verstecken und auf Opfer machen. Widerlich.

    „Wir haben neben all der Gewalt und Zerstörung an dem Tag viele Situationen gesehen, in denen offenbar gut organisierte, schwarz gekleidete Vermummte teilweise gemeinsam mit Anwohnern eingeschritten sind, um andere davon abzuhalten, kleine, inhabergeführte Läden anzugehen, die anderen Vermummten die Eisenstangen aus der Hand nahmen, die Nachbarn halfen, ihre Fahrräder in Sicherheit zu bringen und sinnlosen Flaschenbewurf entschieden unterbanden, die auch ein Feuer löschten, als im verwüsteten und geplünderten „Flying Tiger Copenhagen“ Jugendliche versuchten, mit Leuchtspurmunition einen Brand zu legen, obwohl das Haus bewohnt ist.

    Ihr seid richtig süß. Die schwarzen, „offenbar“ gut organisierten habt ihr nicht mal gekannt, nicht wahr? Helden sind das. Selbstlos sich stellend vor die armen Opfer, dafür sind die da. Sind die, die nicht mit euch unter einer Decke stecken, auch Anwohner? Haben die Blackies auch mal der Polizei geholfen oder waren da alle 20000 böööse? In Freiburg damals haben diese schwarzen Typen, die von Gott weiß woher kamen, gerne ein Päuschen bei euch im „bunten“ Wohnprojekt zum Pizzaessen zwischen Randalemachen eingelegt. Kann man bei Indymedia nachlesen. Pizzaessen, dann weiter, wieder Pizzaessen… ey cool. Jau und ihr steckt nicht kleine PKW, die womöglich selbstfinanziert und zur Existenssicherung da sind, an, oder? Schon gar nicht in der Nachbarschaft… vielleicht waren die Eigentümer nicht solidarisch und kriegen darum keinen Schutz…?

    „Dass einem dies um die Ohren fliegen muss, wäre mit einem Mindestmaß an politischem Weitblick absehbar gewesen.
    Wenn Olaf Scholz jetzt von einer inakzeptablen „Verrohung“, der wir „uns alle entgegenstellen müssen“, spricht, können wir dem nur beipflichten“.

    Stellt euch hin, es zeugt nicht von politischem Weitblick, Polizisten in einen Hinterhalt zu locken und dann feige in Überzahl anzugreifen, wie in der Rigeaer Str. zu Berlin geschehen. Das ist nur ein weiteres Beispiel für eure Anmaßung. Verdachtsweise ist euch selbst da richtig schön was um die Ohren geflogen und dieses erbärmliche Statement macht es nicht besser. Mal gucken…

    „Dass die Verrohung aber auch die Konsequenz einer Gesellschaft ist, in der jeglicher abweichende politische Ausdruck pauschal kriminalisiert und mit Sondergesetzen und militarisierten Einheiten polizeilich bekämpft wird, darf dabei nicht unberücksichtigt bleiben“.

    Ääh, wie geht ihr mit abweichenden „politischen“ Meinungen um. Was würdet ihr erst tun, wenn man euch von der Leine ließe? Was würde erst geschehen, wenn sich die Polizei, vielfach wohl undankbarerweise sich nicht dazwischenstellen würde/müsste? Was nennt ihr „politischen Ausdruck“?
    Wer nicht für uns ist… wer uns nicht gewähren lässt… Wir sind ja alle Geschwister, teilen eben so, ihr Sympathischen, ihr bunten Galgenvögel. Pauschal bin ich Nazi und ich gebe der Hoffnung Ausdruck, das eure Einladung an rechtschaffende Leute, an die Staatsmacht, nicht unberücksichtigt bleibt. Einfach zwei Schritte zurück, ist besser so!

    „Aber bei all der Erschütterung über die Ereignisse vom Wochenende muss auch gesagt werden:
    Es sind zwar apokalyptische, dunkle, rußgeschwärzte Bilder aus unserem Viertel, die um die Welt gingen.
    Von der Realität eines Bürgerkriegs waren wir aber weit entfernt“.

    Hehe, apokalyptische Bilder aus eurem Viertel… Das habt ihr euch doch ganz woanders vorgestellt. Ihr „müsst“ dazu gar nichts sagen, ihr seid friedlich. Bürgerkrieg? Nee ne. Reingefallen! Bürgerkrieg ist aus und kommt so schnell auch nicht wieder rein!

    „Anstatt weiter an der Hysterieschraube zu drehen sollte jetzt Besonnenheit und Reflexion Einzug in die Diskussion halten“.

    Macht mal, es könnte aber sein, das der Zug abgefahren ist. Viele haben keine Lust mehr, mit euch zu diskutieren. Sonst könnt ihr doch gar nicht genug an Schrauben drehen, provozieren, vereinnahmen. „Ganz Hamburg hasst die Polizei“ Ja echt? Deutschland, du Stück Scheiße? Nun?

    „Die Straße steht immer noch, ab Montag öffneten die meisten Geschäfte ganz regulär, der Schaden an Personen hält sich in Grenzen“.

    An die 500 verletzte Polizisten.? Keine Menschen, sondern Mörderviecher, Dreck? Keine Wesen mit Kindern, sich sorgenden Ehefrauen, Freunden, vielleicht Vierbeinern, die sich freuen wie Bolle, wenn Herrchen oder Frauchen gesund nach Hause kommt? Ich kann ja noch verstehen, das man denkt, deren Beruf, zumal unter solchen Umständen sei nun mal riskobehaftet und diesen MENSCHEN ist das wohl auch klar, aber eine solche Aussage zu treffen, breit und in aller Öffentlichkeit, ist hochgradig zynisch und frech, mithin verräterisch. Euch wäre es doch ganz recht gewesen, die verfügten nicht über eine so „starke“ Schutzausrüstung, nicht wahr?

    „Wir hatten als Anwohner mehr Angst vor den mit Maschinengewehren auf unsere Nachbarn zielenden bewaffneten Spezialeinheiten als vor den alkoholisierten Halbstarken, die sich gestern hier ausgetobt haben“.

    So ist das in einer NoGo Area, mit den blöden „Halbstarken kommt man zurecht, die lassen sich auch noch prima instrumentalisieren, besser wäre es natürlich, wenn die sich von euch Studierten und Intelligenzbestien indoktrinieren ließen. Na ja, wenigstens mal fragen würden: „richtig so“? Aber bewaffnete Spezialeinheiten.. Uiuiui. Das war jetzt wohl richtig ernst, nix mit Spielchen spielen, wa? Doch Respekt?

    „Die sind dumm, lästig und schlagen hier Scheiben ein, erschießen dich aber im Zweifelsfall nicht“.

    Wenn „die“ nicht ganz so dumm sind, habt ihr nun ein paar dicke Freunde mehr.
    .

    „Der für die Meisten von uns Gewerbetreibende weit größere Schaden entsteht durch die Landflucht unserer Kunden, die keine Lust auf die vielen Eingriffe und Einschränkungen durch den Gipfel hatten – durch die Lieferanten, die uns seit vergangenem Dienstag nicht mehr beliefern konnten, durch das Ausbleiben unserer Gäste“.

    Ja, wie gesagt, reingefallen. Da habt ihr gedacht, ihr setzt euch richtig schön in Szene, wenn die Welt schon zu Besuch ist bei euch. Womöglich hat man ja den ganzen Aufriss extra für euch organisiert, damit ihr der Welt zeigen könnt, was ihr drauf habt. Wie war das letztens, den Eisenbahn und U-Bahn-Verkehr, Berlin war’s wohl, auch eine Stadt, die euch gehört…ne, mit Auswirkungen deutschlandweit lahmgelegt, weil so ein paar Hirnis von euch Steuerungskabel zerstört haben? Habt ihr politisch prima erklärt dem dummen Volk, das ja von euch erzogen werden muss. Die Leute hatten bestimmt rrrichtig Lust auf die Eingriffe und Einschränkungen, besonders die, die prekär beschäftigt sind und sich fürs Zuspätkommen eine Kündigung einfangen können. Was tut Mensch nicht alles, damit es euch gut geht. Auch hier wieder „UNS Gewerbetreibenden“, das sind „Klubberer“, andere sind denen sch…egal.

    „An den damit einhergehenden Umsatzeinbußen werden wir noch sehr lange zu knapsen haben“.

    Kann man spenden? Oder holt ihr euch das über Steuergelder wieder rein?

    Abschließend vielleicht noch. die ganze Geschichte ist natürlich nebelig, viele Akteure und Interessen und eigentlich mag ich mich noch gar nicht auf etwas bestimmtes festlegen. Was ich aber überhaupt nicht mag, ist Verlogenheit, Hinterhältigkeit und „linke“ Spielchen. Diese Bande da erdreistet sich sogar, organisiert Jagd auf Andersdenkende, bzw. auch Neutrale zu machen, zu bedrohen, zusammenzuschlagen, der Stadt zu verweisen. Früher fand ich die sogar symphatisch, schöne, lebendige Frauen, kreative bunte Leute, ein Hauch von Freiheit und Ungebundenheit… Denkste, das täuscht, wie so vieles in dieser Welt. Auch bin ich kein ausgesprochener Polizeifreund, es gibt da solche und solche, wie überall, die Erfahrungen sind gemischt. Aber ich versuche immer den Menschen zu sehen, was einzeln zumeist gut gelingt, in der Gruppe ist das schwieriger. Den Einzelnen kann man auch ansprechen und so dieser für sich selbst einsteht und eben nicht sich beruft auf Ideologie, Scheff, Religion oder was weiß ich, ist auch menschliche Begegnung möglich. Witzig ist in diesem Zusammenhang, da ich einmal mit einem „linken“ sprach und irgendetwas erwähnte von, „ihr hättet da und dort usw.“ er entrüstet sagte: Er wäre nicht „die“, andersherum wenn es ihm zum Vorteil gereicht, auch schon im nächsten Augenblick, identifiziert er sich wieder gerne mit dem Klub. Diese Masche ist weit verbreitet, natürlich nicht nur bei denen.
    Nun ja, medial ist in dem Zusammenhang viel los, eine ganze Stampede von Säuen treibt da sein Unwesen. Wir sollen etwas vermittelt bekommen, das ist klar. Manipulation hoch drei. Auch die Alternativen sind da nicht ohne. Vieles wird in diesen Tagen auf die Spitze getrieben und ein Höhepunkt ist wohl noch nicht erreicht. Man möchte gerne zurücktreten, unerreichbar sein und sich schon gar nicht emotional fangen lassen. Wenn man jedoch gar nicht informiert ist, kann es leicht geschehen, das man in Fallen tappt. Der Alltag hält solcherlei reichlich vor. Unversehens ist man Teil eines Spiels… und das kann, wenn es blöd läuft in Zukunft, auch blutig werden. Ohnehin entsteht ein Spiel im Kopf, doch ist Vorsicht geboten, was sich da so fremderweise einnistet.
    Also muss man auch das Herz befragen und das muss nicht heißen, das man allen gut ist.

    Ich hoffe natürlich sehr, das uns die Polizei nicht eines Tages zusammenschießt und das wir uns auf Freund und Helfer, wenn es hier zu Tumulten kommen sollte, verlassen können. Nur, schon jetzt stehen die mitten im Gefecht und zwischen allen Stühlen. Ich finde, die haben Respekt für ihre Arbeit verdient, als Menschen allemal und ganz sicher sind die nicht zum spielen für Großkopferte und solche intelligenten Überflieger wie das „bunte“ Volk da oben da.

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  22. Vollidiot sagt:

    Jochen

    Du interpretierst Lukas im Stile der Wachtürmer.
    Diese Sprache ist eine symbolische.
    Der Text könnte auch sagen, daß man nur als individuell erarbeitetes geistiges Wesen ein Jünger sein kann.
    Im Geiste spielt Verwandtschaft oder Blutsbande null Rolle.
    Wachtürmig aufgefaßt ist das natürlich schlichter und führt zwangsläufig ins „Irdische Paradies“.
    Das ist auch schön.
    Warum auf die im Jenseits lauernden vielen Jungfrauen warten, wenn man die auch irdisch verkosten kann……………………

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  23. thom ram sagt:

    Namensvetter 14:10

    In deinem Kommentar steht kunterbunt, was ich unterschreibe und was ich anders sehe.
    Nur ein Punkt, der sei erwähnt:

    Im allerweitesten Sinne sind die Autoren Teil des Spiels. In diesem allerweitesten Sinne bist du es auch, und ich auch, keine Frage.
    Ich rieche aber in deiner an den Pranger Stellerei der Autoren, dass du ihnen unterschiebst, Untermarionetten lieber Obermarionetten lieber Oberobermarionetten und so weiter zu sein, im unmittelbaren Kleindienst der NWO also zu stehen.

    Einspruch. Da gehe ich nicht mit. Ich sehe Menschen, welche gute Läden führen, welche beobachtet haben, welche berichten, was sie gesehen haben, und welche – das steht jedem Menschen zu – ihre Schlüsse ziehen.

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  24. haluise sagt:

    schein ist schein, der plan der zerstörer läuft weiter und unser ERWACHEN HATSCHT HINTERHER

    https://geistblog.org/2017/07/13/m-und-der-zerfall-der-demokratie/
    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/07/14/tragoedie-ein-stiller-abschied-inmitten-von-ohrenbetaeubendem-schweigen/

    „Jochen
    14/07/2017 um 00:07
    Was tut die Liebe bis dahin?
    Sie wartet.“

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  25. […] via Hamburg 7./8. Juli / Stellungnahme von ansässigen Augenzeugen — bumi bahagia / Glückliche Erde […]

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  26. haluise sagt:

    luckyhans
    13/07/2017 um 18:10

    „Jeder WEIß, was gut und richtig ist. Er muß als Kind nur lernen, sich auch daran zu halten – „notfalls“ erledigt das auch das „Schicksal“… 😉“

    ARNO GRÜN berichtete von schwerstkriminellen (in usa-gefängnissen während studien) :: es waren nur einzelne, die urplötzlich begriffen, was sie getan hatten und w e l c he n schmerz sie anderen zugefügt hatten , die plötzlich EMPATHIE empfanden, sich schämten und sich umbringen wollten… ihr wissen von gut und böse war doch wohl nur theoretisch …
    ARNO GRÜN sagte klipp-klar, dass MENSCHEN,, denen ihr SELBST hinausgeprügelt oder geistig zersetzt wurde, >> keine EMPATHIE EMPFINDEN können<< oder wenn sie ständig ignoriert werden von gefühlstoten eltern (z.b. am handy heutzutage für den gelderwerb z.b.) und mit geld abgespeist werden — insgesamt zu borderline u.ä.figuriert werden mit sturm im kopf.

    prügel oder geld sind dann LIEBESBEWEISE , denn so haben sies erlebt.

    "Verbindung zu „alles-was-ist“" — hat sich was … sind einsam immer gewesen und können nur weitergeben, was sie bekommen haben und dabei gewinnen sie ENERGIE-GEFÜHLE.

    und jetzt schau hin, wieviel junge MENSCHEN ihre "realität" aus dem smartphon beziehen … wieviele einsam in kneipe, cafe in einer ecke hocken und mit ihrem e-gerät inniglich rummachen …

    BIN LUISE

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  27. thom ram sagt:

    Jochen, lieber Jochen mein, was du schrubetest, das ist so fein. 00:09

    *Du bist auch dem Fürst dieser Welt verfallen Thomas, denkst in seinen Kategorien, denkst in seinem System, aber du merkst es nicht einmal mehr.*

    A) Als Feststellung.
    Da sage ich dir vergnügt: Mir gefällt es.
    Wurde einem Zürcher das Hirn operativ auf Erbsengrösse reduziert. Wieder erwacht, wurde er gefragt, wie es sich denn anfühle?
    „Huere geil.“

    B) Als Vorwurf.
    Da sage ich dir vergnügt: Mir gefällt es. Ich tue nichts Böses, sondern gutes. Wenn jemand mein Gutes als Böses erlebt, bin ich dankbar, wenn er mir das mitteilt.

    C) Als Versuch eines Anstosses, auf dass ich gerettet würde.
    Da sage ich dir vergnügt, mir gefällt es. LoL. Seit ich 14 bin, kommen immer wieder Prediger, welche mich retten wollten und wollen.
    Nimm es dir nicht übel, dass auch du scheitern wirst dabei.

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  28. Vollidiot sagt:

    Thom

    „Und Ablenkung von dem Bodensatz gelangweilter Jugendlicher, welchen eine gesunde Kindheit versagt war, welche dringend sinnvolle Herausforderungen benötigen.“
    Es ist doch schon mal was, wenn eigentlich gut Bürgerliche etwas offenlegen, das als schwerer Mangel in der aktuellen Lebenswelt sich zeigt.
    Hort, Kindergarten, Schule, Uni oder Lehre.
    Immer im System, zum Funktionieren abgerichtet.
    Da muß sich etwas aufbauen.
    Und dieses wird dann vom System, genannt Demokratie mit Werten (?) instrumentalisiert.
    Dieses System, also Politik und Medien, instrumentalisiert generell, also immer dann,wenn sich etwas als dafür geeignet anbietet.
    Es wird als revolvierendes Ganzes betrachtet und damit die verachtete „Masse“ verraten, belogen, manipuliert.
    Das nennt sich „strukturelle Gewalt“.
    Staatlicherseits also ein „mißverstandener“ Gebrauch des „Gewaltmonopols“.
    Diese „Gewältexplosionen“ sind ein Aufbrechen schwärender Wunden am sozialen Leib.
    Also ein Akt der Aufmerksam erregen soll.
    Sofort reagiert der Staat im o.g. Sinn.
    Schon völlig intrinsisch, Reiz – Reaktion.
    Gelegentlich zeigen sich Unvereinbarkeissymptome bezgl. Propaganda und Ereignissen.
    Dieser fatale Hang alles als Propaganda zu vermitteln zeigt die niedrigen Beweggründe der Systemhandelnden.
    Wer auf Propaganda als Alltagsprodukt setzt wähnt sich kurz vor oder im Krieg.
    In diesem Zusammenhang kann also nur auf einen Krieg gegen das Volk oder Bevölkerung oder Bürger geschlossen werden.
    In der Folge wird der soziale Leib kränker, immer mehr Schwären brechen auf und als Reaktion wird, wie in der aktuellen Medizin an den Schwären gearbeitet nicht am Herd des Unglückes, der Krankheit – der liegt im System und dessen Werten, die da sind eiter- und schwärenerzeugend.
    Vielleicht muß der Körper mit einem Fieberschub reagieren, damit der Herd schrumpft und in sich zusammenfällt.

    .

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  29. thom ram sagt:

    Volli 18:09

    Yepp. Die Dramatik kann Schwindel erregen.
    Der Fieberschub steht im Buche „Ursache und Wirkung“ festgeschrieben. Der Fieberschub ist der Anfang des Gesundens.

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  30. Bettina sagt:

    @Thom,
    also, ich gehe da auch mit Thomas!

    Wurde dieser Text nun von den Anwohnern? Oder nicht doch eher nur von den Gewerbetreibenden abgefasst?
    Ich sehe keine Namen bei den Unterzeichnern, nur Firmenbezeichnungen!

    Natürlich haben die Gewerbetreibenden einen Grund dafür.
    1. ist ihr Geschäft genau in dem Zentrum und sie befürchten eventuelle Rache. So wie die Antifanten ja oft zeigen, dass sie gerne auf Menschenjagt gehen
    2. Machen sie damit auch Werbung für ihr Geschäft. Die Randalierer kaufen dort wahrscheinlich ein und könnten leichtens für einen Boykott sorgen.

    Und sind die auch mal auf die Idee gekommen, bei all des Lobes über diese seltsamen vermummten Gestalten, dass diese vielleicht gar V-Leute oder Zivilpolizisten sein könnten?
    Und diese speziell dort eingesetzt wurden, um zu deeskalieren und schlimmeres zu verhindern?
    Oder sogar speziell dafür da waren die Demonstranten zu lenken?

    Warum sonst haben die Ordnungskräfte diese Vermummten nicht festgenommen und aussortiert? Sie haben sogar dafür gesorgt, dass diese feige davonlaufen können.
    Apropos Feige:
    Alle, die vermummt auf eine Demo gehen, wollen nicht erkannt werden, oder dürfen nicht erkannt werden.
    Sofern sie nicht erkannt werden wollen, dann sind sie einfach Feiglinge, stehen nicht zu dem für was sie demonstrieren und sollten lieber daheim auf dem Sofa bleiben.
    Da wären wir wieder beim offenen Visier!

    Und nun wird überall behauptet, dass die eigentlichen Zerstörer nur dumme besoffene Kinder gewesen wären. Irgendjemand meinte sogar sie wären die wütende perspektivlose Unterschicht.

    Ich muss da jetzt unbedingt wieder den Le Bon empfehlen mit seiner „Psychologie der Massen“.
    Er schreibt darin, dass es egal ist, welchen Intellekt jemand hat, in der Dynamik der Masse reagieren alle gleich dumm und lassen sich leicht lenken.

    Das alles wissen die hochgescheiten Psychologen in der Regierung natürlich auch.

    Schon die Ankündigung und Benennung dieser Demonstration, war eine voll gewalttätige Aktion, inkl. dem Aufruf zur Gewalt.
    Es wäre ein leichtes gewesen, sie von vornherein zu verbieten.
    Ich gehe davon aus, dass die ganze Situation politsch so gewollt und rein inszeniert wurde. Die Masse wurde dahin gelenkt, wo man sie Werbewirksam brauchte um Gesetze durchzuwinken, die schon lange in der Schublade stecken.

    Gemein gehe ich mit @Thomas, weil diese staatlich finanzierte Antifa, dazu erzogen wird, die Freiheit Andersdenkender einzuschränken. Und es gemeingefährlich ist, sich so eine Brut hochzuziehen.
    Und dass es keine Entschuldigung gibt für dieses repektlose Verhalten, auch nicht für junge besoffene dumme Menschen.
    Und es auch keine Entschuldigung gibt, wenn man sich für staatlich Inszenierte Zwecke benutzen lässt!

    Stellt euch einfach mal vor, die Randale wäre von Neonazis ausgegangen?
    Da würde sogar eine Schimäre wie Jutta Dittfurt (die sich mit ihren Äußerungen ja wirklich unter der Gürtellinie bewegt) ein sofortiges Erschießungskommando fordern!

    Was ich aber am traurigsten bei der Sache finde ist, was für ein Bild in die Welt geschickt wird. Es wird mal wieder bestätigt, dass die Deutschen nie ein friedfertiges Volk sein können, da waren ja die zwölf Jahre usw…bla…..bla ….bla!

    Auch jene Welche schreien gleich wie immer auf und benutzen es für ihren Daseinszweck:

    „ANTIJÜDISCH
    Vielleicht war deshalb über der »Roten Flora«, dem Hauptquartier der Hamburger Autonomen, ein großes Transparent gespannt, mit der Aufschrift »Gegen jeden Antisemitismus«: eine Warnung für die – oder vor den – eigenen Genossen. Einige klügere Köpfe in der radikalen Linken wissen, dass der »Kampf gegen das System« von jeher eine antijüdische Komponente hat.“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29099

    Dass zum größten Teil friedlich und mit Verstand demonstriert wurde, dass mal wieder viele unterschiedliche Menschen, gemeinsam für eine bessere Welt auf die Strasse gegangen sind, das geht leider unter in der staatlich inszenierten Hysterie

    Alles liebe
    Bettina

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  31. thom ram sagt:

    @ Thomas und Bettina

    Meldung der Koordinationsstelle Hamburg G20 an die Koordinationsstelle BRD.

    „Hamburg 7/8/17
    Ziel 1 erreicht. Keiner traut mehr keinem.
    Ziel 2 in Griffweite: Jeder erschlägt jeden.“

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  32. Vollidiot sagt:

    Bettina

    „Einige klügere Köpfe in der radikalen Linken wissen, dass der »Kampf gegen das System« von jeher eine antijüdische Komponente hat.“
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29099

    Dieser Artikel gibt dem Talmud recht, denn der zieht die richtigen Konsequenzen, es gibt fast nichts was nicht antisemitisch ist.
    Ergo braucht es zum Antisemitismus den Talmud, damit der größtmögliche Benefit erziehlt wird…..
    Es geht immer um die Bedingungen – in denen das Gewünschte wachsen möge.
    Der Talmud freut sich auch über die Protokolle…..
    Und noch mehr darüber die Jesuiten………………………….
    Wo doch der Loyola als Katholik selber Jude war.

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  33. thom ram sagt:

    Jochen 0009

    Habe dir da einen kleinen Nachtrag, möchte doch, dass du den zur Kenntnis nimmst.
    Hat mir heute ein Freund geschrieben, dass dein Kommentar dem bewusst gefurzten Furz eines Gastes in einer Runde entspreche, und dass er meine Langmut bewundere, den Furzer – äh, also dich – mit einer Antwort auf deinen Gestank zu beehren, anstelle dir die Türe zu weisen.

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  34. Bettina sagt:

    @thom,
    ja, genau so ist es!

    Ich hab mir schon so den Kopf gemacht, über diese Brut.
    Und mir auch überlegt, wie ich reagieren würde, sollte eines meiner selbsaufgezogener Ableger in so eine Vereinigung eintreten?

    Kein Elternteil ist gefeit, dass die Kinder mal in schlechte Kreise kommen.
    Aber die Gefahr veringert sich schon enorm, wenn man vom Elternhaus her ein starkes Fundament legen kann.

    Ich hab meine Kinder erzogen und dazu stehe ich auch.
    Also nicht so alá, es gibt keine Grenzen oder so.
    Aber auch nie mit Bestrafung oder Strenge, eher mit Eigenverantwortung und seines Handelns bewusst werden.
    Ich hab sie z.B. auch über etweige neuen Freunde interviewt, diese Freunde auch gerne bei uns zuhause gesehen usw.

    Als dieses Antifazeugs aufkam, hat mein einer Sohn so davon geschwärmt, er war völlig hingerissen von diesen Protesten und den Politickern mal aufs Hinterteil zu hauen.
    Ich hab ihn dann darauf aufmerksam gemacht, so wegen Cui bono und benutzt werden für anderer Leute Ego.
    Dadurch hat er dann genauer hingeschaut und ist seinen Emotionen und was die ihm für einen Streich spielen auf die Schliche gekommen.

    Dazu muss ich aber auch sagen, dass er irgendwann seine Erfahrung dazu machen musste.
    Irgendwann mal klingelte mich nachts um halb zwei die Polizei aus dem Schlaf.
    Sie brachten mir meinen total besoffenen Sohn mit 1,5 Promille.

    Er hatte mit seinen Kumpels Party gemacht und sie dachten dann in ihrem Rausch, dass man ja als Graffiti-Sprayer auch Karriere machen könnte.
    Irgendjemand der Anwohner hat die Polizei gerufen und die haben nur meinen Jungen erwischt, alle Anderen sind davongelaufen.
    Die Jungs hatten aber bis dahin schon die halbe Stadt mit ihren Tacks und sonstigen modernen Künsten beglückt.

    Am übernächsten nächsten Tag stand im Polizeibericht, dass sie einen Vadalen erwischt haben, der Schaden in die Zehntausende Euro ginge und der geständige Sprüher seine Kumpels verpfiffen hätte.

    Ich hab dann dort angerufen bei der Zeitung, die fühlten sich völlig unschuldig, sie würden den Wortlaut von der Pressestelle der Polizei erhalten, ich solle mich da beschweren.
    Ich hab dann da angerufen den Zuständigen zusammengeschissen, was der für einen Dreck in die Zeitung schreiben lässt.

    Weil mein Sohn gar niemand veraten hat, er die ganze Schuld auf sich alleine nimmt und es ein Rufmord sondergleichen darstellt, wenn so falsch in der Zeitung berichtet wird.
    Er meinte dann zu mir, ich soll mich nicht so aufregen, er hätte richtig gehandelt, dagegen könnte ich gar nichts machen, weil
    „die Polizei mit ihren Pressemitteilungen eine „erzieherische Funktion“ hätte. Dadurch wäre es keine Lüge wie ich behaupten würde, weil die Öffentlichkeitswirsamkeit an erster Stelle stünde.“
    Ich könnte ja einen Anwalt…….aber damit käme ich nicht durch!

    Im Laufe der Woche hagelte es Anzeigen und Kostenvoranschläge ohne Ende.
    Die Kumpels gingen nach wie vor auf Tauchgang, es hat sich keiner von denen freiwillig gemeldet.
    Sogar der Sozialarbeiter der Schule, Leiter vom Jugendzentrum, schickte mir einen Kostenvoranschlag von 10.000,- Euro, für die Reinigung seines gefühlt 30 Jahre alten Wohnwagens.
    Er war auch der Einzige, der sich nicht darauf einlassen wollte, dass die Jungs den Schaden selbst beheben werden. Er wusste, dass ich Alleinerziehend bin mit drei Kinder und niemals so viel Geld aufbringen könnte.
    Ich hab ihm dann gedroht, dass ich es an die Zeitung weitergebe, wie unsoziale und wenig an Erziehung interessierte Menschen bei der Stadt angestellt sind.
    Er wollte dann die Garantie, dass die Scheiben vom Wohnwagen, nicht porös werden und ausgetauscht werden müssten wie ihm sein Kostenvoranschläger versichert hätte, dann könnten die Jungs es saubermachen.
    Ich hab ihm dann gesagt, dass der Lieferant des Reinigungmittels darüber gelacht hat, weil ja sonst bei der Deutschen Bahn täglich die Scheiben ausgetauscht werden müssten.

    Nun ist mein Junger losgezogen und hat Tagelang saubergemacht, nur einer seiner Spezis hat sich dazugesellt, die anderen tauchten nie wieder auf.
    Er meinte nachher zu mir, dass am peinlichsten war, dass so viele Leute gefragt haben, was sie da machen. Und sie putzten wirklich Stundenlang an einer Stelle, da liefen sehr viele Leute vorbei wo fragten.

    Warum hab ich jetzt diese lange Geschichte geschrieben?

    Mir geht es darum, was nun im Hinterher passiert ist in Hamburg.

    Ein großes Trara ein großes Hickhack mit Beschuldigungen hin und her.
    Die Randalierer kriegen ihre Bühne, viele werden eingesperrt.
    Die Versicherungen und unsere Versagerin bezahlen den Schaden.
    Die Anwohner putzen selber ihr Revier.
    Die Angeklagen kriegen nachher ein paar Sozialstunden
    usw. usf..

    Aber lernen wird keiner was daraus, nicht die Randalierer nicht die Anwohner, nicht die Presse für ihre Lügereien und die Versagerin sowiso nicht!

    Ich würde alle erwischten Beteiligten, und unbedingt die Rote Flora mit samt ihrer Demoverantwortlichen dahin schicken und alles schön putzen lassen!
    So würden sie, die Unterforderten, Übergangenen junge dumme Menschen, auch lernen wie man Pflastersteine legt, wie man Glas wieder in die Fenster kriegt, wie man seinen Dreck wieder aufräumt etct.pp..
    Aber ohne Hilfe der Anwohner, ohne Hilfe von Städtischer Seite, ganz alleine, nur mit Anleitung (die natürlich die Gipfelteilnehmer aus eigener Tasche bezahlen müssten, es war ja ihre Party), bis alles wieder ordentlich ist.

    So stelle ich es mir vor, erzieherisch und nachhaltig.

    Lieben Gruß
    Bettina

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  35. thom ram sagt:

    Bettina 22:14

    Heftig.

    Ich bitte dich, deinem Sohn zu auszurichten, dass ich ihm dazu gratuliere, wie er seinen gemachten Seich verd mannhaft ausbade.
    Kollegen nicht zu verraten sogar dann, wenn sie keine Kollegen sind, verursachten Schaden wieder gut zu machen: Der ist ein Mann, der eben das tut.

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  36. luckyhans sagt:

    zu haluise um 17:35
    „keine EMPATHIE EMPFINDEN können“ –
    das ist die Interpretation des Herrn Gruen.
    Auch das angeblich endgültige Urteil über die paar Prozent „natürlicher“ Psychopathen, daß diese sich nicht ändern könnten, kann ich nicht nachvollziehen.
    Wodurch sollte das „begründet“ sein?

    Ich bin inzwischen gegenüber auch den besten wissenschaftlichen Nachweisen sowas von skeptisch geworden, daß ich nichts, aber auch gar nichts mehr unbesehen glaube, also ohne mir darüber eigene Gedanken zu machen, mit den eigenen Erfahrungen vergleichen und mit Logik und Schärfe nachzuempfinden, so dies möglich ist.
    Denn ich bin mir nicht sicher, ob das heutzutage offensichtliche „gelenkte“ Finanzierungssystem der offiziellen „Witzchen-schafft“ nicht schon seit einigen Jahrzehnten, nein wohl eher seit vielen Jahrzehnten, bereits praktiziert wurde – nur halt nicht ganz so offen.

    Und ob nicht die vielen wirklich guten, sorgfältig arbeitenden Leute auf diesem Gebiet schon lange lange Zeit nur mißbraucht wurden und werden, um ganz bestimmte „passende“ Ergebnisse zu erzielen.
    Was paßte, wurde weiter verbreitet und durfte weiter „bearbeitet“ werden (sprich: wurde weiter mit Geld versorgt), was nicht paßte, durfte derjenige vielleicht noch, wenn gutsituiert, auf eigene Kappe veröffentlichen, soweit sich ein Verleger mit Mut und Rückgrat fand – auch letztere sind heutzutage absolute Mangelware.

    Und: glaubst du, daß die vielen Einsamen mit ihrem kleinen Viereck heute glücklich sind?
    Daß ihnen das nicht auffällt, wieviel ihnen verloren geht?
    Wie sie ihre Lebenszeit verspielen, vertändeln, verknöpfchendrücken?
    Nach meinen Beobachtungen sind sie alle sofort „da“, wenn man in ihrer Gegenwart ein Gespräch beginnt – dann bleibt „das Ding“ in der Tasche, solange geredet wird – ich fühle da ein unbewußtes Defizit an echter Kommunikation, das diese vor allem jungen Menschen (aber auch Ältere) längst spüren…

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  37. haluise sagt:

    luckyhans
    15/07/2017 um 00:43

    wir müssen sicher nicht nachsinnen, ob und wieviel aus irgendwelchen „endgültigen“ schubladen herausfallen,
    meine 3 beispiele für aus-der-kindheit-verloren-gegangene SELBST– LIEBE und daraus folgende EMPATHIE-UN-FÄHIGKEIT sind MENSCHEN aus meiner nächsten nähe + gewesern:.
    ICH spürte ihre SEHN-SUCHT nach etwas und zwar von dem sie offensichtlich nicht begreifen konnten, wie es sich anfühlt, da war NUR die ahnung, dass ihnen was unbeschreiblich anstrebenswertes fehlte… den einen machte das kirre, den anderen wütend und den dritten zynisch quälerisch …
    DAS deutete mir an, dass HERR ARNO GRÜN sehr viel LEBENS-WEISHEIT ausgesprochen haben musste…

    diese nach LIEBE , das wort ist durchaus bekannt auch frau m. (4. beispiel), LECHZENDEN menschen sind unglücklich ,, w e i l ungenährt – aber essen nützt da nix.

    alles INDIVIDUELLE hat natürlich seinen eigenen platz im LEBEN und kann völlig aus dem rahmen fallen z.b. wegen der überragenden erfahrungs-menge einer ALTEN SEELE.

    VON LUISE es GRÜSSLI

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  38. Hans Kolpak sagt:

    Ein Augenzeugenbericht aus der G20 Hölle in Hamburg – Interview mit Steffen Krug, Gründer des Instituts für Austrian Asset Management in Hamburg, über seine Erlebnisse und Eindrücke rund um den G20-Gipfel.

    „Ich wurde an diesem Abend also Zeuge, wie einige Dutzend dezentral organisierte Terrorgruppen im Straßenkampf tausende zentral gesteuerte Polizisten in Angst und Schrecken versetzen und anschließend ohne Widerstand ganze Stadtteile in Schutt und Asche legen konnten. Und das trotz des größten Polizeiaufgebots aller Zeiten!“

    http://www.dzig.de/Stuttgart_21_Gezielte_Provokationen_als_Ablenkungsmanoever

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  39. Texmex sagt:

    @ Volli

    „„Einige klügere Köpfe in der radikalen Linken wissen, dass der »Kampf gegen das System« von jeher eine antijüdische Komponente hat.“
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/29099“

    Dieser Artikel gibt dem Talmud recht, denn der zieht die richtigen Konsequenzen, es gibt fast nichts was nicht antisemitisch ist.
    Ergo braucht es zum Antisemitismus den Talmud, damit der größtmögliche Benefit erziehlt wird…..
    Es geht immer um die Bedingungen – in denen das Gewünschte wachsen möge.
    Der Talmud freut sich auch über die Protokolle…..
    Und noch mehr darüber die Jesuiten………………………….
    Wo doch der Loyola als Katholik selber Jude war.“

    Da jammern sie wieder, die Weltzerstoerer in Persona des Michael Wuliger. Jammerprofi(t) sozusagen.

    Um das richtig einzuordnen, sollte man wenigstens Erich Glagau „Der Babylonische Talmud – ein Querschnitt“ CH-Wuerenlos; gelesen haben.
    Denn dann wird das Ganze vom Kopf auf die Fuesse gestellt.
    http://ursula-haverbeck.info/der-babylonische-talmud-ein-querschnitt-aus-dem-grossen-sammelwerk-von-erich-glagau/

    Man findet es allerdings auch kostenfrei durch Suche im Netz (archive.org). Aber egal wie, gut festschnallen bei der Lektuere.

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  40. haluise sagt:

    luckyhans
    15/07/2017 um 00:43

    und dann ist da noch mein spiegel daselbst
    er ist über und über mit infos und wissen bepackt und auch spirituell ein stück weit ,… doch spür ICH ihn nicht .
    Rah’Nea

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  41. luckyhans sagt:

    zu Hans Kolpak um 2:45 & an alle:
    „wie einige Dutzend dezentral organisierte Terrorgruppen im Straßenkampf tausende zentral gesteuerte Polizisten in Angst und Schrecken versetzen“ –
    für mich besteht keinerlei Zweifel daran, daß diese „autonomen“ Terror-Demonstranten wohlvorbereitete, bestorganisierte und präzise gesteuerte Geheimdienstleute und deren (nicht unbedingt deutsche) Schüler waren, die dort eine praktische Übung im Straßenkampf abgehalten haben und ihre neuesten Taktiken überprüft und ausgefeilt haben.
    Für das, was sie in Zukunft hier in allen Großstädten anfachen sollen: Unruhe, Durcheinander, Gewalt, Brand, Mord und Totschlag – einmal in Gang gebracht, soll sich das dann verselbständigen… Dezimieren der Bevölkerung auf „neue Weise“…

    Warum durftren die dort in Hamburg alle tagelang maskiert herumlaufen?
    Wo doch Vermummung in der BRvD strengstens verboten ist?
    Jeder einzelne Vermummte kann in der BRvD sofort und ohne weiteres ergriffen und eingesperrt werden… hat man nicht gemacht.
    Trotz überall Videoüberwachung…
    War also eine MIT WISSEN der offiziellen Polizeistellen durchgeführte Übung, wo die einfachen Polizisten wieder mal unwissend das Kanonenfutter spielen durften…

    Dieses Hamburg erinnerte mich sehr stark an die sog. Montagsdemos in Leipzig seinerzeit, wo auch nie die heftig prügelnde Bereitschaftspolizei auftauchen durfte – damit die vielen „eigenen Leute“ von der Stasi nicht verjackt wurden.

    Für mich sind diese „politischen“ Vorstellungen aller Art so durchsichtig und inzwischen langweilig geworden, weil wenn man einmal deren Hintergrund erkannt hat, sich alles, was passiert, augenblicklich erklärend auflöst als Show, als Übungen, als Vorstellungen, als Theaterstücke…

    Wie schon mal gesagt: der Ort eines kriegerischen Kampfes heißt in allen Sprachen gleich – deutsch „Kriegs-SCHAUPLATZ“, englisch „war THEATRE“, russisch „TEATR vojennych dejstvij“ (wörtlich: „Theater/Schauplatz der Militär-Handlungen“)…
    Wann wollen wir das endlich erkennen?
    Daß wir „mitspielen“ sollen?
    Damit wir „im Kampfe“ abgeschlachtet werden können?
    „Krieg ist eben Krieg, da geht es nach ‚du oder ich’…“

    Also, Leute: haltet euch da raus. Geht raus aus den Großstädten, die sich in Fallen verwandeln werden, wenn das „jemandem“ beliebt. Wer dann dort das Sagen haben wird, habt ihr jetzt vorgeführt bekommen.
    Raus aus der Großstadt, die nur die Großindustrie braucht.
    Und die Diktatur.
    Raus.
    Leben auf dem Lande: einfacher, naturnäher, von weniger, aber sauberer – selbstgesätes und selbstgeerntetes verzehrend, selbsterschaffenes benutzend. Ehrlich lebend. Mit weniger Geld auskommend, auch mit weniger Komfort und ohne Krankheitssystem.

    Laßt die Marionetten ihre Schauspiele aufführen – wir gehen nicht hin, wir hören nicht hin, wir schauen nicht hin.
    Irgendwann kapieren auch deren Büttel, daß sie nur ausgenutzt werden, und werden euch nicht mehr drangsalieren…

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  42. luckyhans sagt:

    zu haluise um 2:36
    Liebe Luise,
    das mag jede gerne so halten, wie es ihr beliebt – das respektiere ich gern.
    Ich höre mir auch gern an oder lese, was andere kluge Leute zu sagen haben. Und sinne auch drüber nach.
    Muß es ja nicht unbesehen glauben… 😉

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