bumi bahagia / Glückliche Erde

Ver-Antwort-ung

Es scheint mir angebracht, den nachfolgenden Artikel, der bereits vor einiger Zeit hier erschien, „aus der Versenkung zu holen“ und nochmals zur Diskussion zu stellen – was hiermit geschieht.
Luckyhans, 12. April 2017
——————————–

Beim gestrigen Stöbern im örtlichen Buchladen fiel mir in der antiquarischen Abteilung wieder mal die ziemlich dicke Schwarte von F.M. Dostojewski in die Hand – „Schuld und Sühne“ der deutsche Titel. Allerdings ist der russische Originaltitel mit „Преступление и наказание“ (gesprochen: Prestuplenije i nakasanije) angegeben.

Nun kann sich jeder anhand eines Online-Wörterbuches davon überzeugen, daß dieser Buchtitel des guten Fjodor Michailowitsch im Original sehr eindeutig „Verbrechen und Bestrafung“ bedeutet.
Man könnte noch, da es im Russischen keine Artikel gibt wie im Deutschen, darüber diskutieren, ob es „Das Verbrechen und die Bestrafung“ oder „Ein Verbrechen und eine Bestrafung“ oder vielleicht auch „Ein Verbrechen und die Bestrafung“ heißen müßte – aber Schuld (im russischen eindeutig „вина“, gesprochen „Wina“) und Sühne („искупление, возмездие, расплата“ – gespr. „Iskuplenije, Wosmesdije, Rasplata“)?

Warum wird uns hier im Deutschen ein derartiger Unsinn suggeriert?
Wer das Buch liest, der bemerkt sicher, daß es tatsächlich um ein Verbrechen und dessen Aufklärung und die Bestrafung des Täters geht – da ist weder von Schuld noch von Sühne die Rede, auch wenn der Autor sich sehr stark mit dem Innenleben des Täters beschäftigt und diesen nicht denunziert, sondern als Menschen in einer besonderen Situation schildert.

Warum also solche Scheinmoralbegriffe, wie „Schuld“ oder „Sühne“ oder gern auch „Sünde“, die bis heute so manche Rede von Pastoren, Politiker-Darstellern und Presstituierten „verzieren“?

Warum muß ich mich laufend „ent-schuld-igen“?
Und wie soll das überhaupt gehen: ich entschuldige mich, d.h. ich entlaste mich selbst von „der Schuld“?
Was ist das für ein Widersinn?
Es genügt doch, wenn ich Verzeihung (bei Kleinigkeiten) oder Vergebung (bei größeren Fehlern) bekomme. Und wenn ich ggf. Schadenersatz leiste – sowie dem Geschädigten danke, daß er mir – nolens volens – zu einer Erkenntnis verholfen hat.

Wen kann ich aber nur um Verzeihung oder Vergebung bitten? Doch ausschließlich denjenigen, den es betrifft, d.h. der durch meinen Fehler – in welcher Form auch immer – geschädigt wurde.
Ein beliebiger Dritter (auch als selbsternannte „moralische Instanz“) hat doch da gar nichts damit zu tun, oder?
Weder Pfaff noch „Richter“, denen es nur um Macht und Rache geht…

Aber:
dies setzt voraus, daß ich mich mit dem Geschädigten ins Vernehmen setze – denn ich kann zwar auch mir selbst verzeihen oder vergeben, aber das wäre nur „die halbe Miete“.
Letztlich ist ja wichtig, daß mir der Betroffene verzeiht oder vergibt, d.h. daß er keinen Groll gegen mich mehr hegt, weil ich ihm Unrecht angetan habe. Nur dann „hat meine Seele wieder Ruhe“…
Und was ginge das den Pfaffen an?

Es ist also zu erkennen, daß diese falsche „Moral“ von „Schuld“ und „Sünde“ nichts natürliches ist, sondern nur ein erdachtes Konzept der Fremdbestimmung, ein Machtmittel der Unterdrückung, um mich abhängig und damit gefügig zu machen.

Damit stellt sich die Frage, ob es denn etwas gibt, das uns davon abhält, andere Wesen – seien es Menschen, Tiere, Pflanzen oder Mutter Erde – nicht mehr zu schädigen.
Und wie damit umzugehen ist, wenn solche Schädigung unabsichtlich und unvorhergesehen passiert ist.

Oder andersherum:
Ist der Mensch bei natürlichem Verlauf des Lebens eigentlich in der Lage, absichtlich und zielgerichtet andere Wesen zu schädigen?
Oder ist das eher eine Folge der naturwidrigen Lebensweise und Er-zieh-ung (wer zieht da wen wohin?) in einer von Widersprüchen und Doppelmoral gekennzeichneten Gesellen-schaft?

Wenn ich verstehen will, was um mich herum geschieht und wie mein Leben tatsächlich verläuft, dann sollte ich beobachten und überlegen.
Und dann komme ich sehr schnell darauf, daß es irgendwelche „geheimnisvollen“ Verbindungen gibt, die fast alles im Leben voneinander gegenseitig abhängig machen – denn mit meinen heutigen Handlungen bestimme ich weitgehend, wie mein morgiger Tag aussehen wird. Und genauso alle Menschen um mich herum.
In diesem Sinne sind wir – bewußt oder unbewußt – jederzeit „Schöpfer“ unseres „Schicksals“.

Allerdings gibt es keine lineare „Ursache-Wirkungs“-Beziehung, wie so mancher uns gern glauben machen will. Sondern wir haben es mit einer Vielzahl von „Ursachen“ zu tun, die Ihrereseits wieder „Wirkungen“ sind, wobei aber auch jede „Wirkung“ nicht nur selbst wieder „Ursache“ für andere „Wirkungen“ ist, sondern meist auch „Gegenwirkungen“ hervorrufen und vielfältige „Nebenwirkungen“ haben wird.

Bei Lichte betrachtet haben wir es also mit gegenseitigen Abhängigkeiten und Verflechtungen zu tun, deren hochkomplexes Wirken von unserem Alltagsbewußtsein gar nicht vollständig verstanden werden kann.

Sind wir nun „dem Wirken der Elemente“ ausgeliefert? Wo bleibt da unser freier Wille?

Gemach, wir wollen doch nicht wieder das Kind mit dem Bade ausschütten. Wir sind sehr wohl in der Lage, unser Leben zu gestalten – allerdings haben wir dabei auf einen Helfer zurückzugreifen, der uns dies ermöglicht – unser sog. Unterbewußtsein.
Dieses niemals schlafende Organ mit einer vieltausendfach höheren Kapazität als unser Tagesbewußtsein ist durchaus in der Lage, das hochkomplizierte Wechselwirken der grob- und feinstofflichen Materie und auch die Beziehungen zur geistigen Welt (dem „Jenseits“) zu erfassen und adäquat darauf zu reagieren – wir müssen es nur „tun lassen“.

Und da sind wir (endlich) am entscheidenden Punkt: es liegt bei uns selbst, ob und wie wir unser Leben gestalten, d.h. ob wir uns voller Vertrauen auf die sanfte Lenkung durch unser sog. Unterbewußtsein einlassen und unser Herz entscheiden lassen, oder ob wir krampfhaft versuchen wollen, mit dem Verstand all die uns umgebenden Prozesse in ihrem Verlauf zu erkennen und zu verstehen. Was nur in Überforderung enden kann…

Bitte nicht falsch verstehen: es geht hier nicht darum, das Hirn abzuschalten und träumend durch die Welt zu spazieren – obwohl das auch mal eine ganz interessante Erfahrung sein könnte.
Ich will schon mitdenken und verstehen, was da so abläuft. Aber ich kann mich immer nur auf einen begrenzten Ausschnitt konzentrieren und diesen betrachten – das ganze Bild bekomme ich nicht „auf den Schirm“ – dazu ist dieser viel zu klein.

Was bleibt mir also übrig?

Das sog. Unterbewußtsein funktioniert ständig – ob ich will oder nicht – es nimmt ständig eine Vielzahl von Signalen auf, und zwar nicht nur über unsere fünf (oder sieben, oder noch viel mehr) Sinne, sondern auch aus der feinstofflichen Welt über unsere Auren, aus dem Erdmagnetfeld (wir haben nachgewiesenermaßen im Gehirn Millionen von kleinen Magnetsensoren), aus dem elektrischen Feld des Planeten, bei vielen Menschen auch aus der geistigen Welt usw. – und verarbeitet diese.
Und es liegt an mir, ob ich diese riesige „Zusatzkapazität“ nutze oder mich weiter mit den Krücken des reinen (?) Verstandes behelfen will.

Und wie komme ich nun an die Nutzung dieser „Zusatzkapazität“ heran?

Ein Weg könnte sein, die „Kenndaten“-Basis des Tagesbewußtseins zu erweitern, indem ich mich bemühe, meine Sensorik empfindlicher zu machen (zu üben, zu trainieren), damit ich mit meinen „Sinnen“ mehr Feinheiten wahrnehmen kann („die Sinne schärfen“). So kann ich einen „kompletteren“ Eindruck davon bekommen, was mich umgibt.
Ich kann auch daran arbeiten, zusätzliche Sensoriken zu entwickeln, z.B. zu üben die Aura bzw. Auren von Wesen zu erfassen.
Sodann kann ich versuchen, möglichst viel von dem Wahrgenommenen auch gedanklich zu verarbeiten und vorauszudenken.
D.h. vor allem mir über die Folgen meines Handelns jederzeit klar zu werden – zumindest soweit ich sie überblicken kann.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, sich stärker seinen Gefühlen hinzugeben und sich von diesen leiten zu lassen.
Das ist allerdings erst dann sinnvoll, wenn ich auch „im Überschwang der Gefühle“ mir noch meiner Existenz bewußt bleibe und mich weder von „guten“ wie „schlechten“ Emotionen überwältigen lasse.
Und wenn es mir gelingt, meine Gefühle nicht separiert, sondern im Komplex, als Gesamtbild wahrzunehmen und zu erfassen.

Das bedeutet nicht, daß ich meine Gefühle nicht ausleben darf, also mich nicht von Herzen freuen oder auch mal in tiefer Trauer versinken darf – gewiß nicht.
Aber diese Schwingungen um meine innere Mitte dürfen mich nicht zu weit aus dieser entfernen – dann brauche ich zu lange, um wieder in meine stabile Zentrierung zurückzufinden.
Es nützt also nur dann, wenn ich in der Lage bin, auch starke Gefühlsregungen in mein „gefühltes Gesamtbild“ zu integrieren und mich nicht von ihnen überwältigen lasse.

Auch könnte ich stärker meinen „inneren Regungen“ folgen, d.h. in Entscheidungssituationen gleich dem ersten Impuls folgen – denn der ist meist der richtige, auch wenn das oft nicht so erscheint.
Aber im Nachhinein wird jeder bestätigen, daß sogar alle (in der Regel selbstausgelösten) „Schicksalsschläge“ – so hart sie uns auch getroffen haben – am Ende zu unserer Weiterentwicklung beigetragen haben und so auch positiv zu betrachten sind.

Und wenn ich erst eine gute Verbindung zu meinem „Unterbewußtsein“ hergestellt habe und verstehe, daß diese „ersten Impulse“ genau das sind, was mir da als „richtig“ eingebenen wird, dann wächst auch das Vertrauen in die eigene Intuition – und in das selbstbestimmte Leben.
Denn genau das ist mein Selbst – das komplette Wesen, in seiner ganzen Komplexität und Vollkommenheit…

In jedem Falle bin ich als menschliches Wesen für alle meine Gedanken, Gefühle, mein Wollen und mein Tun vollständig und allein verantwortlich.
Auch im Zustand des „Befehlsnotstandes“ bleibt die alleinige Verantwortung bestehen – viele Soldaten mit „Kampferfahrung“ können das bestätigen, daß ihr Gewissen sich nicht mit der „Begründung“ zufrieden gibt, man hätte „auf Befehl“ gehandelt, sondern es fragt immer wieder: war das richtig? gab es keine Alternativen? warum hast du das getan?

Was ist nun Verantwortung?
Es ist – wie das Wort schon sagt – meine Antwort, die ich ständig auf die Fragen, die mir das Leben stellt, gebe.
Dem kann ich auch nicht entgehen, denn ich kann mich nicht aus dem Geflecht des Lebens „heraushalten“, sondern reagiere – in dieser oder jener Form – stets auf alle Anforderungen, die das Leben an mich als Lebe-Wesen stellt – egal ob bewußt oder unbewußt: ich kann dem nicht wirklich ausweichen.

Meine Verantwortung erwächst also aus meiner bloßen Existenz, und daher kann ich sie auch nicht „abgeben“ oder „übertragen“, sondern es kann jemand (freiwillig!) einen Teil davon übernehmen – das entlastet mich teilweise, aber nie ganz.
Und jeder, der mir versucht weiszumachen, daß er mir Verantwortung abnimmt, ist ein Schwindler, der mich in Wahrheit nur abhängig machen will.

Und so schließt sich der Kreis, denn diejenigen, welche uns ständig „Schuld“ und „Sünde“ suggerieren, habe ja auch gleich das „passende“ Instrument zur Hand, um uns wieder zu „entlasten“: die Beichte bzw. – noch perfider – das Geständnis.
Wirklich entlastend?

Spricht das von Verantwortung, wenn ich angeblich alle meine „Sünden“ (besser: Fehler) „erlassen“ („ungeschehen“ gemacht?) bekomme, nur weil ich sie dem Pfaffen erzählt habe?
Womit ich ihm gegenüber immer ein Gefühl der Abhängigkeit haben werde, denn er weiß etwas von mir, was ich selbst als falsch einschätze?
Worauf er letztlich seine „Macht“ gründet? Auf das Wissen von meinen Verfehlungen?

Oder wenn ich mich selbst belaste, indem ich (öffentlich) zugebe, was gschehen ist, und damit (nach meiner Erfahrung) leider keinen großen Rabatt bei der staatlichen Racheaktion (denn nichts anderes beinhaltet gegenwärtig der Justiz-Ablauf) bekomme?

Befreit mich das wirklich von meinen Fehlern?
Oder reizt es eher zu deren Wiederholung, da ich ja hinterher „wieder sauber bin“?
Auch ohne dem Geschädigten oder seinen Hinterbliebenen in die Augen schauen zu müssen?
Die Antworten mag sich jeder selbst geben…

P.S.

Wie soll ich Ver-Antwort-ung „übertragen“ wollen?
Jedes Lebe-Wesen gibt jederzeit seine höchsteigenen Antworten an das Leben – das ist „jedem seine“ Ver-antwort-ung.
Es kann mir jemand helfen, meine Antworten zu finden oder zu „perfektionieren“ (was nur ein Bild ist, denn alles ist „richtig“ so, wie es ist) – nimmt er mir dadurch die Antworten ab?

Ich übernehme Verantwortung“ – welchen Sinn sollte dieser Satz haben?
Da gibt es nichts zu „übernehmen“ – wir antworten ständig: mit allem was wir denken, fühlen, wollen, sagen und tun…
Man könnte vielleicht sagen: ich habe jetzt erkannt, wie ich hier verantwortlich bin…

So es diese Verantwortung gibt, steht die „Schuld“ ziemlich fraglich da – sie ist etwas ausgedachtes, genauso wie ein Kredit keine „Schuld-en“ erzeugen kann (da er mit aus der Luft geschöpftem Buch-Geld „gemacht“ wurde).
Mehr dazu hier.

Wenn jedes menschliche Wesen allein durch seine Existenz („Erbsünde“) schon „schuldig“ wäre: wie könnte da je wieder ein Mensch „unschuldig“ werden? Auch ein „unschuldiges“ Kind?

Schuld ist also etwas, das uns belasten soll, das uns in Abhängigkeit halten soll und das uns sich minderwertig fühlen lassen will vor denjenigen, die uns diese „Schuld“ zu mindern (Beichte) oder zu erlassen (Ablaß) zu können behaupten – und damit in ihre Hände bringt.
Und die wie alle Herrscher ihre Macht nur aus unserer devoten Ohnmächtigkeits-(Büßer-)Haltung beziehen

Auch die Aussage „Schuld tragen“ beweist ganz deutlich, daß es darum geht, jemanden mit diesem Konzept zu belasten – er soll daran möglichst schwer tragen, dann läßt er sich leichter steuern und schaut nicht so viel um sich…

Ein anderes Beispiel für die gezielt eingesetzte manipulative Wirkung dieses menschengemachten Konzeptes (!) ist die „Schuld“ „der Deutschen“ am Ausbruch und damit an allen Verbrechen, die im 2. Weltkrieg begangen wurden.

Wir alle fühlen uns nach wie vor reflexartig „schuldig“, wenn jemand sich uns gegenüber als Jude zu erkennen gibt, oder wenn ein Pole oder Russe uns sagt, daß sein Vater/Großvater/Onkel/Bruder im Krieg gefallen ist.

Genau das ist der Zweck dieser Schuld-Lügen: uns zu ewiger „Wiedergutmachung“ zu zwingen – bisher sollen schon weit über 700 Mrd Euro an verschiedene „bevorzugte“ Personen, Organisationen und den I-Staat geflossen sein, während die osteuropäischen „Opfer“ nur mit symbolischen Beträgen bedacht wurden – aber BEIDES ist unsinnig.
Denn niemand von den heute hier Lebenden hat mit dem Krieg auch nur das Geringste noch zu tun…
Und:
wo auf der Welt gibt es das noch: daß 7 Jahrzehnte nach einem Krieg noch an angebliche „Opfer“ gezahlt wird? Und dazu noch mit solch „differenzierter“ Zahlungsweise?
Weder die englische Königin, die Jahrhunderte lang ihr brutales Kolonialreich aufrecht erhalten ließ, wobei ein Vielfaches als Menschen-Opfern erzeugt wurde als im sog. WK2, hat jemals irgendwo auf der Welt den Opfern „Wiedergutmachung“ geleistet, noch die VSA-Adminstrationen und -Dienste mit ebensovielen Gewalt-Opfern weltweit seit 1945 in all den Aggressionen…

All das läßt deutlich zu erkennen, daß es sich bei der „Schuld“ um ein Unterdrückungsinstrument handelt und nichts anderes – also nichts, worüber man sich Gedanken machen muß, wenn man einmal das Wesen dieser Konzepte erfaßt hat.
Ähnliche Fremdbestimmungs-Konzepte sind „Sünde“, „Nation“, „Erfolg“, „Moral“, „Recht“ … – alle dienen zur Lenkung der Menschen von außen, damit sie sich nicht von ihren natürlichen (!) inneren „Regungen“ (Instinkt, Intuition, Inspiration, Gewissen) leiten lassen.

Was die Hochzeiten in den Bergen und die darauf ausgeübten Drohenangriffe betrifft, so ist durchaus danach zu fragen, wer denn da wofür verantwortlich sei.
Und da kann man ganz klar herausarbeiten, wer (und auf wessen Veranlassung!) das System des Drohnenkrieges „installierte“ (die CIA zwecks „Anheizen“ des „muslimischen“ Terrors), wer ständig die Tötungs-Befehle gibt (Obimbo – und heute?), wer sie ausführt die ganze Befehlskette hinunter (jeder Soldat hat das Recht, die Ausführung eines Befehls zu verweigern, wenn dieser eine Straftat darstellt!) usw. – also ganz konkrete Verantwortlichkeiten, aus denen sich all diese Schandtaten zusammensetzen.
Aber bitte niemals „die Amis“ oder „die Deutschen“…

.

.


10 Kommentare

  1. SecurityScout sagt:

    Guter Artikel, ich zitiere:

    Verantwortlichkeiten, aus denen sich all diese Schandtaten zusammensetzen.
    Aber bitte niemals „die Amis“ oder „die Deutschen“…

    Völkerrechtlich sieht es aber so aus, das sehr wohl die Deutschen zur Verantwortung gezogen werden, wenn sie „passiv ein Verbrechen zulassen“.

    Das hat die Vergangenheit gezeigt und so wird auch in der Zukunft ein Kriegsverbrechertribunal 2.0 in Nürnberg kommen.

    Die Leute welche heute in Ämtern sitzen und sich als Amtsperson mot hoheitlichen Rechten ausgeben, ohne dies nach zu weisen,, werden dafür zur Verantwortung gezogen. Straftatbestand ist Hochverrat.

    Rechtsgrundlage ist dafür das derzeitige Besatzungsrecht in der BRD.

    Gerade davor haben diese Leute Angst und darum werden die meisten Briefe nicht mehr unterschrieben welche von sogenannten Ämtern kommen.

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  2. Meli sagt:

    Vielen, vielen Dank, lieber Hans im Glück!
    Deine Artikel zu lesen, ist immer wieder eine Wohltat! Und dieser hier spricht mir einmal mehr aus vollem Herzen.
    Das Schuld-Konzept legte ich bewußt(!) recht schnell nach meinem recht unsanften Aufwachen vor weit über einem Jahrzehnt ab. Mir wurde klar: Es gibt keine Schuld, denn es in ein Abhängigkeitskonzept. Es gibt nur Verantwortung, genau in der Form, wie Du es beschreibst. JEDER ist für sein Denken, Sprechen und Handeln SELBST verantwortlich.
    Unbewußt habe ich das Schuld-Konzept jedoch bereits als Kind mit solch einem starken inneren Widerwillen abgelehnt, daß ich dies
    (Zitat) „Wir alle fühlen uns nach wie vor reflexartig „schuldig“, wenn jemand sich uns gegenüber als Jude zu erkennen gibt, oder wenn ein Pole oder Russe uns sagt, daß sein Vater/Großvater/Onkel/Bruder im Krieg gefallen ist.“
    NIEMALS zugelassen habe.
    Es war für mich bereits als Kind glasklar, daß niemals jemand für etwas die „Schuld“ haben kann, oder besser, niemals jemand dafür verwantwortlich gemacht werden kann, was andere Menschen getan haben. Auch als Kind hatte ich bereits einen sehr guten Kontakt mit meinem Gewissen und eine sehr ausgeprägte Intuition (vor letzterem hatten sogar die Erwachsenen in meinem näheren Umfeld… Mutter, Großeltern und sogar Lehrer… großen Respekt, denn sie konnten mir nie ein X für ein U vormachen… was ganz besonders dogmatische Lehrer zu spüren bekamen 😀 )

    Zur Funktion des Unterbewußtseins las ich vor vielen Jahren ein Buch von Kathrin Emely Springer „Der Schlüssel zum Unterbewußtsein“, was mir SEHR zu Verständnis verhalf und sich mit Deinen Beschreibungen, Luckyhans, sehr deckt.
    Kürzlich legte ich mir ein weiteres Buch zu, das mir schon mehrmals von verschiedenen Seiten empfohlen wurde und es scheint (habs momentan bis zur Hälfte durch), das Selbst-Verständnis und welch große, oder besser gesagt ultimative Rolle unsere Gefühle dabei spielen, eben im Zusammenhang mit dem Verständnis über die Funktionsweise des Unterbewußtseins abzurunden. Das Buch ist von Daniel S. Barron „Es gibt keine negativen Emotionen“. (<- Das ist klar, denn erst wir selbst nehmen eine Wertung vor, was wie sich zeigt, gar nicht so ungefährlich und daher auch nicht zu unterschätzen ist im Hinblick auf unser Selbst-Verständnis und Selbst-Bewußtwerdung.

    Nochmals liebsten Dank für Deine ausgesprochen wertvolle Arbeit, lieber Hans im Glück! 🙂

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  3. Luckyhans sagt:

    zu SS um 08:48
    Ein solcher Kom von einem aufgeklärten Menschen verwundert.
    Noch nicht angekommen, daß die sog. Nürnberger Prozesse eine reine Show-Vorstellung im Geiste der Vielfach-Standards der NWU waren? Und keinesfalls sowas wie Völkerrecht?
    Zu dem sie in eklatantem Widerspruch standen? Von Anfang an? Nicht nur in der „Befragungsmethodik“ einiger Zeugen?
    Denn nach eigenem Befinden US-amerikanischer Rechtsanwälte wären sämtliche Regierungen der VSA seit 1948 nach den Prinzipien von „Nürnberg“ als Kriegsverbrecher zu verurteilen gewesen – wurde aber nie auch nur angeregt.
    Es wird also ein solches „Tribunal“ NIE geben.

    Und der Straftatbestand „Hochverrat“ wurde aus der BRvD-„Gesetzgebung“ längst gestrichen… und nach anderen Regeln als den jeweils im Lande zur jeweiligen Zeit gültigen kann niemand verurteilt werden, wenn es gerecht zugehen soll. Siehe oben „Nürnberg“ – Widerspruch…

    Gefällt 1 Person

  4. SecurityScout sagt:

    Zitat: Und der Straftatbestand „Hochverrat“ wurde aus der BRvD-„Gesetzgebung“ längst gestrichen…

    In der BRD gilt weiterhin das Besatzungsrecht und das hat sehr wohl den Tatbestand des Hochverrats.

    Hier noch einmal ein Link dazu:
    https://lupocattivoblog.com/2017/04/10/je-mehr-man-graebt-desto-mehr-ungereimtheiten-und-luegen-foerdert-man-zutage/

    Natürlich waren die Nürnberger Prozesse Schauprozesse der Siegermächte.
    Der nächste Prozeß 2.0 Prozeß wird erneut ein Prozeß der Sieger sein!

    Man muss und wird dem Volk einen Schuldigen präsentieren.
    Wer ist da besser geeignet, als die deutschen Politiker?

    Ich sage nicht, daß dies 100% so sein wird. Es ist lediglich eine Lageeinschätzung aufgrund der Informationen die ich habe.

    Es geht NICHT um Gerechtigkeit, sondern um „Recht zu sprechen“!
    Ein kleiner aber feiner Unterschied.

    Gefällt 1 Person

  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  6. haluise sagt:

    irgend ein klugling hat gesagt, fiktionen seien nicht diskutierbar … jeder und niemand hat recht …
    gesetze sind fiktionen , sog I

    DEN SIEG tragen die eloquentesten davon nienicht die ‚GERECHTIGKEIT‘ ,…

    LUISE

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  7. luckyhans sagt:

    zu SecSco um 19:48
    „Es geht NICHT um Gerechtigkeit, sondern um „Recht zu sprechen“!“ –
    Irrtum vom Amt – bei Gericht wird ein URTEIL gesprochen, kein Recht… 😉

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  8. SecurityScout sagt:

    luckyhans
    14/04/2017 um 01:48
    zu SecSco um 19:48

    Richtig! Bei Gericht wird ein Urteil „gesprochen“ NACH dem Recht, was aber nichts mit Ge-RECHT-igkeit zu tun hat.

    Wir sind Uns einig, drücken es aber oft verschieden aus.

    Je nachdem, ob ich etwas von der Materiellen (Grobstofflichen) Seite her sehe, oder von der Geistigen (Feinstofflichen),
    Seite, dem entsprechend drücke ich mich aus.

    HA LUISE
    Den SIEG, tragen die davon, welche sich Selbst kennen und welche den Feind kennen.
    Quelle: SUNZI, die Kunst des Krieges.

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  9. Gravitant sagt:

    Wer Mitgefühl für Menschen und Tiere hat
    und achtsam durch das Leben geht,
    gestaltet die Welt zum Positiven
    nach Gottes Plan.
    Der geistige Teil im Menschen
    trägt durch seine Beschaffenheit die Aufgabe in sich,
    nach dem Geistigen zurückzukehren,
    sobald sich alle stofflichen Umhüllungen von ihm gelöst haben.
    Der Drang dazu wird frei und bei einem ganz bestimmten
    Grad der Reife und führt ihn dann empor zu seiner Gleichart,
    durch deren Kraft der Anziehung gehoben.
    (,,Ich bin die Auferstehung und das Leben.“)
    Gehirnkrüppel beherrschen seit Jahrtausenden die Erde,
    betrachten den Normalmenschen als Feind und suchen ihn zu unterdrücken.
    Materialist zu sein,ist der Ausweis für verkümmertes Gehirn.

    Im Superraum,gibt es weder Zeit noch Raum.

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  10. Luckyhans sagt:

    zu SS um 13:46
    „Bei Gericht wird ein Urteil „gesprochen“ NACH dem Recht“ –
    da sagst du’s doch auch: „NACH dem Recht“ – bedeutet doch wohl, wenn ich die deutsche Sprache richtig verstehe, daß das Recht vorbei ist, und danach (also hinterher) wird das Urteil gesprochen.

    Genauso die schöne Formulierung „Vor dem Recht sind alle Menschen gleich“ – bedeutet doch NICHT, daß die Menschen vor dem Recht stehen und dort gleich sind, denn das Recht ist KEIN Gegenstand, vor dem man sich hinstellen kann.
    Sondern es besagt ganz eindeutig, daß die Menschen gleich sind, BEVOR das Recht eingesetzt wird.

    Aus diesem falschen Verständnis der Menschen heraus werden wir – angeblich seit dem „alten Rom“, aber dazu siehe meine beiden Artikel zum angeblich „Römischen Recht“ – nach Strich und Faden veräppelt, mit (dem) „Recht“… 😉

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