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Vital – Ich 1 / Stellvertretung

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Zwischen 40 und 52 war ich Läufer, bis und mit Jungfraumarathon, fast täglich laufen, am liebsten in hügeligem Gelände im Wald.

In dieser Zeit war ich mit meinem Vital – Ich in besonders häufigem und engem Kontakt.

Vital – Ich?

Du hast auch eines. Meines heisst Harry, ich habe ihm diesen Namen gegeben, und er ist glücklich damit. Harry ist für mein Auge unsichtbar, aber er ist immer da. Harrys Aufgabe ist es, meinen Körper in Ordnung zu halten, meinen Körper zu managen, würde man heute sagen. Harry begleitet mich schon viele Erdenleben.

Ich laufe sehr bewusst, gehe dabei in alle meine Körperregionen, kontrolliere dort die Bewegungsabläufe und Spannung / Entspannung, korrigiere disharmonische Bewegung, stoppe unnötige Anspannung, leite Energie dort hin, wo Spannung erforderlich ist. Harry hilft dabei. Er leitet sozusagen mein Auge, und er tut das, was von seiner Seite möglich ist, dass mein Körper optimal funktioniert.

Wir sind ein tolles Team. Auch wenn etwas nicht gut ist, meine rechte Achillessehne zum Beispiel, die hat sich immer mal leise gemeldet, dann haben ich und Harry gemeinsam Heilung erwirkt, mit Zuwendung, mit Streicheln, mit Energien herdenken.

So weit so gut, Harry ist immer dabei, bei körperlicher Sonderanforderung wie beim Joggen sowieso.

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Nun, eines schönen Herbstmorgens, voll der Vorfreude schnürte ich meine treuen Laufschuhe, staunte ich nicht schlecht. Gewohnt, beim Einlaufen schnell in geschmeidige Bewegungsabläufe zu gelangen, blieb mein Lauf unrund, sperrig, anstrengend. Ich ging noch bewusster in meinen Körper und ordnete da und dort an, was zu ändern sei, damit mein Lauf zügig werden möge.

Chancenlos.

Eine kleine Steigung, sonst lustvoll bewältigt, war gefühlt als kleinere Gebirgstour, bei leichtem Gefälle, was meinem Laufstil besonders entgegenkommt, kam ich mir vor wie ein neugeborenes Kalb, staksig nämlich, und die Krönung war meine Kondition. Gewohnt, dass Herz und Kreislauf freudig und leicht arbeiteten, kam ich schnell ins Keuchen und mein Puls war zu hoch.

Waddenn waddenn.

Ich setzte mich auf ein hübsches Bänkchen, sinnierte in den Herbstabend, es war herrliche Witterung zum laufen, und nahm Kontakt mit Harry auf.

?

Der war nicht zuhause. Ich holte ihn mir her, aber da war niemand zu holen, er war unauffindbar.

Grosses Fragezeichen in mir drin.

So änderte ich meinen Ruf, statt auf Harry fokussiert, fragte ich in die ganze Runde, ob denn da einer sei, der mit meinem Körper was zu tun habe.

Es war nicht ganz leicht, die Verbindung herzustellen, doch es meldete sich etwas. Ich fokussierte meine Wahrnehmung darauf und kam in Kontakt mit Leni.

Leni war Anfängerin. Sie war daran, zu lernen, was ein Vital – Ich zu tun hat. Leni gab mir Bescheid, der Harry sei weg, sei in Weiterbildung, welche für seine Entwicklung grad wichtig sei. Harry werde in etwa zwei Wochen wieder da und zur Verfügung sein.

Ich staunte nicht schlecht. Hätte sich auch abmelden können, der Schlingel. Ich fragte Leni, warum gerade sie die Stellvertretung mache, und über ihre Antwort war mein Ego hocherfreut. Leni sagte, sie sei mir zugeteilt worden, weil ich Körperbewusstsein auf einem hohen Level betreibe, sie könne bei mir besonders viel lernen, wenn es um Bewegungsabläufe und Spannung / Entspannung gehe.

Aha. Hatt ich also eine Schülerin bei mir. Auch gut, na, dann los.

Ich joggte weiter, fühlte die Verbindung zu Leni, tat mein bestes, alleine meinen Körper optimal zu managen, damit sie, zuschauend, beginnen konnte, sich in die Materie einzuarbeiten.

Die folgenden Tage war das Joggen nur halb so lustig wie gewohnt. Es ist ein Unterschied, ob die Beine schwer, die Atmung mühsam, die bewegung unharmonisch, oder ob alles im Fluss ist. Leni und ich machten Fortschritte, und selbstverständlich tat ich mein Bestes, als alleiniger Boss meines Körpers, zusammen mit meinem Lehrling etwas Geschmeidigkeit in den Lauf zu bringen.

Mittlerweile hatte ich mich daran gewöhnt, dass das Joggen eine doch eher mühsame Angelegenheit ist,

doch als ich nach ungefähr 2 Wochen aufbrach, oh oh oh, was Wunder, ich kannte mich wieder, es lief rund, es war nur Wohltat, den Körper zu fordern, der Körper lachte vor Freude, gefordert zu werden.

Er war wieder da, mein treuer Harry, welche Freude!

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Anmerkung.

Harry zeigt sich mir als eine einem kleinen Bären ähnliche Kreatur, mit 3 Fingern, drollig und immer in Bewegung.

Vital – Ich sind entwickelungsmässig in einer tieferen Schulklasse als durchschnittliche Menschen, sie sind im Verhalten ähnlich wie ein kluger treuer Hund, doch haben sie – im Unterschied zu einem noch so hoch entwickeltem Hund nicht nur etwas, was man als Fachwissen bezeichnen kann, sie haben auch die Gabe der Selbstreflexion.

thomram,  August 2013

Ueberarbeitet 01.04.0005NZ, Neues Zeitalter, da Menschen mit ihren geistigen Helfern kommunizieren.

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1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

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