bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / VERGANGENHEIT » 33 - 45 / 2.WK » Edda Göring, Hermann Görings Tochter

Edda Göring, Hermann Görings Tochter

Wie kann ich meiner Faszination Ausdruck verleihen?

Welch klares Deutsch, welch klare Artikulation. Welch kurz gefasste, träfe Antworten, geprägt von Menschlichkeit im besten Sinne. Welch faszinierende weibliche Inkarnation.

Das ist aber nicht alles!

Für mich ist es ein Volltreffer. Ich lechze nach Wahrheiten der Zeiten Deutschlands 33-45, dieser Hunger begleitet mich seit meiner Pubertät, und dies erst noch in wachsendem Masse. Nun spricht da Edda Göring, die Tochter von Hermann Göring! Hermann Göring war einer der wenigen Hitler direkt Unterstellten, einer der zweiten Garnitur also. Er war Chef der Luftwaffe. Er hatte täglichen Kontakt mit AH. Er war an der Zentralstelle Deutschlands, er war hervorragend über alles informiert und er war an vielen der schicksalsschweren Entscheidungen beteiligt.

Nun aus dem Munde seiner eigenen Tochter etwas über ihn zu vernehmen, etwas davon zu hören, wie er in Wahrheit dachte und handelte, darüber hinaus zu erfahren, wie es ihm und seiner Familie nach der Niederlage in Wirklichkeit erging, das ist für mich Ostern und Weihnachten zusammen.

.

Drei Dinge, die mir in der Sache besonders aufstossen:

A

Ich hatte früher mal gelesen (und habe es geglaubt), er sei geflohen in der Uniform eines kleinen Offiziers, und er sei nur deswegen geschnappt worden, weil er diese Offiziersuniform getragen habe. Die Schlussfolgerung des Autors war, er sei seinem „immerwährenden Grössenwahn“ zum Opfer gefallen, hätte er sich mit einer Landseruniform begnügt, hätte er sich absetzen können. Seine Flucht wurde mir als Tat eines aufgeblasenen Feiglinges präsentiert.

Lüge. Eine der millionen Lügen über Deutschland und deutsche Menschen der damaligen Zeit.

B

In der Szene könnte man zu der Ueberzeugung kommen, dass sämtliche amerikanischen Soldaten so pervertierte Deutschenhasser gewesen seien wie ihr Chef, der sagenhafte Held Eisenhauer, es war. In der Erzählung von Edda Göring taucht ein gegenteiliges Schlaglicht auf. Amerikanische Bewacher der Mutter von Edda, von Frau Göring also, sie schüttelten voll Mitgefühl den Kopf, als die 8 jährige Edda ins Gefängnis „nachgereicht“ wurde.

Ram, Ram, hüte dich vor Verallgemeinerungen. Jeder einzelne Mensch muss einzeln betrachtet werden. Weder gab es „die guten Deutschen“ noch „die vergewaltigenden Russen“ noch „die feige verlogenen Angelsachsen“, ja, es gibt nicht einmal „die verbrecherische Regierung“. Schön immer die einzelnen Menschen und ihr persönliches Wirken betrachten, gelle.

C

AH habe, als Görings Familie bereits auf der Flucht war, den Befehl gegeben, sie schön alle zu erschiessen, sollten sie gefasst werden. Würde mich interessieren, was meine Zeitgenossen, welche AH für unfehlbares Genie und Engel in Personalunion halten, dazu sagen würden. Diese Leute machen mich kirre. Sie schaden der Rehabilitation Deutschlands und der Deutschen mit ihrem blinden Fanatismus. Sie geben denen Munition, welche Deutschen hündischen Gehorsam nachsagen, indem sie AH als unfehlbar preisen und ihn vergöttern.

.

Ich bin sehr dankbar. Danke, Edda, für dein Leben in so guter geistiger Klarheit. Danke auch an die Medienleute, welche das Interview durchgeführt haben.

thom ram, 16.10.0005 NZ, Neues Zeitalter, da die alten Lügen lustig den Hang runterpurzeln und das blanke Gestein des wahren Geschehens zutage tritt.

.

.

.

.

.


25 Kommentare

  1. Du weißt schon, dass es verboten ist, das Hakenkreuz hier so zu veröffentlichen? / Paragraf 86a StGB. Bitte löschen!

    Gefällt mir

  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  3. thom ram sagt:

    Fräulein Briest

    Herzlich willkommen, mein Fräulein!

    Nein, ich habe nicht gewusst, dass es verboten ist, das Hakenkreuz zu zeigen. Ich danke dir für deinen Hinweis.

    Gefällt mir

  4. Habe eben einen Kommentar geschrieben.
    Nach dem Absenden kam der Hinweis, dass mein Kommentar nicht veröffentlicht werden könne………………….

    Gefällt mir

  5. petravonhaldem sagt:

    Nun probiere ich es nochmals.
    Allerdings nur noch rudimentär…………….

    Gibt es eigentlich noch solche Frauen?
    Wenn ja, wo?
    (weiter östlich??)

    Geliebt und liebend.
    Seelennahrung.

    Gefällt 1 Person

  6. thom ram sagt:

    Petra

    Schau ma, dir scheint es zu gehen wie mir. Ich bin entzückt von diesem Menschen. Gibts ja gar nicht.

    Gefällt mir

  7. Hans-Martin Knapp sagt:

    Ja, es ist wahr, man muß jeden Menschen individuell betrachten, wenn man verstehen will. Diese Frau ist etwas Großartiges, ich bin gerührt. Danke dafür, dass ich dieses ‚Video hören und sehen konnte. Es ist Balsam für eine alte Seele.

    Gefällt 1 Person

  8. vintage sagt:

    klingt wie vorher einstudiert…..

    freilich ist es ein hervorragendes deutsch, welches da gesprochen wird.
    aber ich vertraue ihr nicht. irgendwas fühlt sich dabei sehr komisch an.

    aber das ist nur meine meinung…

    ich hab jetzt nicht nachgeschaut.
    womit hat frau edda ihren lebens“unterhalt“ bestritten?
    welche rolle spielte sie nach der „befreiung“
    usw….

    Gefällt mir

  9. Vollidiot sagt:

    VTage

    Deine Fragen sind prinzipiell richtig.
    Sie sollten täglich Brot sein.
    Die nordschen Logen tragen bei ihren Festivitäten Malteser – und Hakenkreuze.
    Nur am Rande.

    Gefällt mir

  10. thom ram sagt:

    Vintage

    Sie erwähnt ihren Broterwerb. Wie so oft habe ich die Hälfte an Details nur präsent. Assistentin, dessen erinnere ich mich.

    Ob einstudiert oder nicht, das ist bei gewissen Menschen sehr schwer zu unterscheiden. Ich wette, dass du bei mir, wenn ich eine Rede halten würde, schwören würdest, dass ich frei ab Leber spreche – dabei habe ich die Rede vor- und rückwärts für mich vorbereitet, sie schon x mal durchgesprochen, rumlatschend, mit Vorliebe im Wald, hier würde ich es am Strand machen.

    Nach meiner Wahrnehmung spricht sie aus dem Moment – wohingegen sie eine grosse Anzahl Fragen, wohl sogar allesamt schon von anderer Seite schon gehört hat, insbesondere auch von sich selber (!) – und damit sind Antworten ziemlich gut schon vorbereitet. Von „einstudiert“ in diesem Falle zu sprechen wäre nicht korrekt.

    Gefällt mir

  11. vintage sagt:

    @tom

    es ist nur ein bzw. „mein“ gefühl
    vielleicht hab ich was überhört während meiner fahrt zum broterwerb…

    noch eine frage, was hat den der flieger so beim abendbrot erzählt, wenn frau edda so überzeugt vom deutschen „verbrechen“ ist. hc….

    noch ein punkt…den fand ich merkwürdig
    ich kann mir nicht vorstellen, dass ein flieger! nicht seine kinder mit bei seiner leidenschaft einbezieht/mitnimmt
    ich kaufte extra einen seitenwagen fürs motorrad…..

    das ist alles zu glatt …..zu distanziert

    Gefällt mir

  12. thom ram sagt:

    vintage

    ***ich kann mir nicht vorstellen, dass ein flieger! nicht seine kinder mit bei seiner leidenschaft einbezieht/mitnimmt
    ich kaufte extra einen seitenwagen fürs motorrad…..

    das ist alles zu glatt …..zu distanziert***

    Flieger? Ich kenne die Biografie von Hermann Göring noch kaum. Er war Flieger?
    Warum sollte ein Pilot besonders drauf erpicht sein, seinen Kindern von all den Wirren seines Tuns zu berichten?
    Mein Papa war lediglich Landarzt. Er erzählte am Familientisch höchst selten was von seinem beruflichen Tun.
    Ich war lediglich Schullehrer, hatte einen verd schweren Rucksack damit zu schleppen, doch wozu hätte ich meinen Kindern davon was verzapfen sollen?

    Nota bene. Die Edda war während 39 – 45 1-7 Jahre alt, um ein Jahr kann ich mich täuschen. An welche Erzählungen ihres Vaters wohl sollte sie sich da gefälligst erinnern? Bitte erzähle mir mal was DAVON.
    Du erinnerst, was deine Eltern von ihrem Beruf erzählt haben, als du 1-7 warst?

    Vintage, ich wittere bei dir Voreingenommenheit.

    Gefällt mir

  13. Bettina sagt:

    Ich hatte kein schlechtes Gefühl beim Zuhören.
    Dazu bedenke ich aber auch, was dieser Frau hinterher im Zuge der Entnazifizierung alles für Schreckensdinge erzählt wurden und doch lässt sie sich nicht erschüttern in der Liebe zu ihrem Vater!

    Wenn ich im Gegenzug an die eine Doku denke, die den Sohn von Rudolf Höß zeigte als er mit einem Jüdischen Nachfahren Auschwitz besuchte. Der hat so schlimm geweint und sich so geschämt für seinen Vater, obwohl er selbst nichts schlechtes über ihn sagen konnte.

    Hier noch eine schöne kurze Zusammenfassung über den Untergang, die auch nicht von Eddas Ausführungen abweicht:
    http://www.dieterwunderlich.de/untergang_4.htm

    Was mich dabei eher interessiert ist, wer der Verräter im Führerbunker war?
    Wer da Göring falsche Informationen zuspielte und ihn so schlecht gemacht hat beim Führer?
    Intuitiv tippe ich eher auf Martin Bohrmann!
    War ER vielleicht dieser berühmte russische Spion „Werther“?

    Um dann nachher Dönitz als Reichskanzler zu bestimmen?
    Warum nicht Rippentrop oder Keitel? Keitel der ihm all die Jahre in den Hintern gekrochen ist (die Info hab ich aus Soldatenkreisen, die sind heute noch nicht gut auf ihn zu sprechen)?

    Wenn ich mir dann dazu Hitlers Testamente anschaue, da krieg ich ein gar nicht gutes Bauchgefühl!
    http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/politisches-testament.php
    Diese dort haben ja auch in ihrem Repertoire, dass die Wannseeprotokolle eindeutig beweisen, dass dort angeblich von der restlosen Vernichtung der Juden gesprochen wurde. 😉

    Es ist schon interessant und ich glaube fest daran, dass irgendwann alles ans Licht kommt und die Puzzleteile der Wahrheit sich zusammenfinden werden.

    Lg Bettina

    Gefällt mir

  14. vintage sagt:

    @tomran

    klar war göring flieger! jagdflieger im ersten weltenbrand
    dann gab es die rivalität zu udet.

    ich sage, wenn ich eine sache liebe dann ziehe ich mein umfeld mit ein!
    das heisst wenn ich das fliegen liebe, dann nehme ich auch meine kinder mit.
    gerade wo es der person göring bestimmt nicht an flugmaterial mangelte.

    verstehst du mich?

    voreingenommenheit? wo denn bitte.
    ich habe meine meinung kundgetan. ungereimtheiten meinerseits.
    ich vernahm kein veto im bezug auf den hc.
    klar sind 7 jahre nicht das alter. für solches wissen aber jetzt mit abstand auch kein einspruch?
    mmmmh……

    stellt sich die frage
    unwissenheit?
    desinfo?
    hc doch wahr?
    umerziehung?

    jemand der so nah dran war sollte die wahrheit kennen, bzgl. sich damit befassen.

    Gefällt mir

  15. Bettina sagt:

    @vintage,
    ich kann grad nicht so ganz verstehen, was deine Einwürfe hier uns sagen sollen?

    Weil sie nichts über das Fliegen erzählt, das stört dich hier?

    Irgendwie hab ich so nach all deinen Fragen das Gefühl, dass du den Film gar nicht angehört hast!

    Edda war damals acht Jahre alt und arbeitete zur Zeit dieser Aufnahme als Arzthelferin.
    Dies alles wird in dem Interview gesprochen!

    Und da ist in keiner Weise irgendwas über Fliegen oder sonstiges geredet worden.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass du da irgendwie, irgendwie keinen Bezug dazu hast, um was es überhaupt irgendwie geht!

    Lg

    Gefällt 1 Person

  16. Bettina sagt:

    Ob vielleicht diese Junge, diese Sekräterin von Hitler als Maulwurf gearbeitet hat?
    Albert Bohrmann war der Bruder von Martin Bohrmann und hat diese dümmliche Person gefördet als Hitlers Sekträterin.
    Achtung bei Min: 10.00 und bei Min: 11:50 und bei Min: 13:15

    Sorry, aber meinem Bauchgefühl nach ist diese Person nicht der Mensch, dem Hitler gerade dieses größte Schreiben, sein Testament am 29.05.45 in die Hände legen würde.

    Ihr könnt sie euch anhören, aber mit Vorbehalt, mir wurde so was von schlecht dabei:

    Ich kann mir nicht vorstellen, das der Führer ihr so vertraut hat, dass sie als einzige Zeugin später bezeugt, das diese Testamente echt sind und von ihr geschrieben wurden.

    1. sind diese Testamente (Fakismile von oberem Link) geschrieben auf einer furchtbar schlechtschreibenden Maschine. Da hatte jeder Junker an der Front zur damaligen Zeit ein besser funktionierendes Model.
    2. Hatte Hitler noch engere Vertraute im Führerbunker, auch solche, die sich nachher verpisst haben.
    3. Warum ist dieser Frau Jung niemals der Prozess gemacht worden?

    lg Bettina

    Gefällt mir

  17. vintage sagt:

    @bettina

    frau edda erwähnt das besondere des ersten fluges…

    egal vergiss es

    sie spricht vom verbrechen, vom hc…..distanziert sich und die ihren….
    klingt für mich als sei sie sich der tatsache bewusst, dass es so war wie es erzählt wird.

    stimmt da vielleicht die wahrnehmung nicht? im bezug auf die kindheit dann aufs leben?

    braucht es nichtvdes öfteren einen ochsen vor! karren, der die fuhre in eine gewollte richtung zieht?
    bietet sich da nicht eine tochter mit geschichtlich bedeutsamen hintergrund an, um später eine bestimmte ansichht/meinung zu transportieren???

    von mir aus kannst du frau edda gerne „liken“ ich hab da eher bauchschmerzen..

    das ist mir alles zu glatt und zu aufgesetzt.

    und noch etwas! hilft es nicht oft einfach dumme fragen zu stellen?

    Gefällt mir

  18. vintage sagt:

    das nichfliegen macht sie für mich unglaubhaft!
    göring und familie wird nur per bahn zwischen den wohnorten gependelt sein…

    Gefällt mir

  19. Skeptiker sagt:

    @Bettina

    Kanntest Du den Brief schon?

    Sechs Tage vor der geplanten Urteilsvollstreckung des alliierten Hass- und Henkergerichts schrieb Reichsmarschall Hermann Göring einen Brief an den englischen Kriegspremier Winston Churchill. Görings Brief wird heute, wie die Akte Rudolf Hess, in England unter Verschluss gehalten. Allerdings sorgten wohlgesonnene Angehörige der US-Streitkräfte im Nürnberger Todestrakt dafür, dass der Brief des Reichsmarschalls auch in andere vertrauenswürde Hände gelangte. Es waren dieselben wunderbaren Menschen, die Hermann Görings Gift-Ampullen „nicht fanden“. Erst in den frühen 1960er Jahren, als Görings Brief in die Öffentlichkeit drang, versuchte man, den Brief als Fälschung abzutun. Dies ist natürlich ausgesprochener Blödsinn, denn in dem Brief steht nichts anderes, was der Reichsmarschall auch im gesamten Prozessgeschehen von Nürnberg gesagt hatte, nur eben noch einmal zusammengefasst. Darüber hinaus handelt es sich im Textverlauf des Briefes eindeutig um den Duktus von Hermann Göring.

    Beginn des Briefs:

    Herr Churchill!

    Sie werden die Genugtuung haben, mich und meine Schicksalskameraden zu überleben. Ich stehe nicht an, Sie zu diesem persönlichen Triumph und der Delikatesse zu beglückwünschen, mit der Sie ihn zustande gebracht haben. Sie haben sich und Großbritannien diesen Erfolg wahrlich etwas kosten lassen. Dürfte ich Sie für einfältig genug halten, ihm mehr als die Bedeutung eines von Ihnen und Ihren Freunden – den von Ihnen gegen das Großdeutsche Reich in den Krieg hineinmanövrierten Völkern und Ihren jüdischen und bolschewistischen Bundesgenossen – verschuldeten Schauspiels beizulegen, dann wäre die Erklärung in meiner vorletzten Lebensstunde auch vor den Augen der Nachwelt an einen Unwürdigen verschwendet.

    Mein Stolz als Deutscher und eines meistverantwortlichen deutschen Führers in einer welthistorischen Auseinandersetzung verbietet es mir, an die entehrende Niedrigkeit des von den Siegern angewendeten Verfahrens auch nur ein Wort zu verschwenden, soweit dies meine Person betrifft. Da es aber der offenkundige und erklärte Zweck dieser Justiz ist, das deutsche Volk selbst in den Abgrund der Rechtlosigkeit hinabzustoßen und es durch die Beseitigung der verantwortlichen Männer des nationalsozialistischen Staates jeder späteren Verteidigungsmöglichkeit ein für allemal zu berauben, habe ich unter dieses von Ihnen und Ihren Verbündeten beschlossene Urteil noch einige Bemerkungen zu dem geschichtlichen Gegenstand hinzuzufügen.

    Ich richte sie an Ihre Adresse, weil Sie einer der Meistwissenden um die wahren Hintergründe dieses Krieges und um die Möglichkeiten, ihn zu vermeiden oder ihn doch in einem für die europäische Zukunft noch tragbaren Zeitpunkt zu beenden, sind, aber Ihrem eigenen Tribunal Ihr Zeugnis und Ihren Eid verweigert haben. Ich will daher nicht verfehlen, Sie rechtzeitig vor das Tribunal der Geschichte zu fordern, und richte meine Erklärung an Sie, weil ich weiß, daß dieses Tribunal einmal Sie als den Mann Europas nennen wird, der mit Ehrgeiz, Intelligenz und Tatkraft das Schicksal der europäischen Nationen unter die Räder fremder Weltmächte geworfen hat.

    Ich stelle in Ihnen vor der Geschichte den Mann fest, der zwar das Format hatte, Adolf Hitler und sein europäisches Werk zu Fall zu bringen, dem es aber versagt bleiben wird, an Stelle des Gefallenen noch einmal schützend den Schild gegen den asiatischen Einbruch in Europa zu heben.

    Ihr Ehrgeiz war es, mit Versailles über Deutschland Recht zu behalten. Ihr Verhängnis wird es sein, daß Ihnen dies gelang.

    Sie verkörperten den erhärteten Trotz Ihres alten Herrenvolkes, aber Sie verkörpern auch den Trotz des Alters gegen den letzten großen Versuch der erneuerten germanischen Kraft, das Schicksal Europas in den Steppen Asiens zu entscheiden und für die Zukunft zu sichern. Sie werden, wenn meine Verantwortung in der weiteren Entwicklung der Ereignisse Ihren letzten objektiven Richter gefunden hat, die Verantwortung dafür zu übernehmen haben, daß der vergangene blutige Krieg nicht der letzte gewesen ist, der um die Lebensmöglichkeiten des Kontinents auf seinem Boden ausgefochten werden mußte. Sie werden zu verantworten haben, daß dem Blutbad von gestern ein noch größeres folgen wird und Europa nicht an der Wolga, sondern an den Pyrenäen um die Entscheidung über Leben und Tod wird antreten müssen.

    Es ist mein heißer Wunsch, daß Sie den Tag wenigstens erleben mögen, an dem die Welt und die abendländischen Nationen, besonders die britische, die bittere Einsicht erfahren werden, daß Sie und Ihr Freund Roosevelt es waren, die ihre Zukunft für den billigen Triumph über das nationalsozialistische Deutschland verkauft haben. Dieser Tag wird schneller kommen, als es Ihnen lieb sein wird, und Sie werden ihn daher trotz Ihres vorgeschrittenen Alters wahrscheinlich noch rüstig genug auch über den Britischen Inseln blutigrot aufgehen sehen. Ich bin fest überzeugt, daß er Ihnen alle jene schrecklichen Überraschungen bringen wird, denen Sie diesmal durch die Gunst des Kriegsglücks oder des Abscheues der deutschen Kriegführung vor einer völligen Entartung des Kampfes zwischen unseren artverwandten Völkern entgangen sind. Mein Wissen um den Stand und Umfang der – nicht zuletzt dank Ihrer militärischen Hilfe – der Roten Armee zur Beute gewordenen Waffen und Projekte aus unserem Besitze ermächtigen mich zu dieser Voraussage.

    Sie werden zweifellos nicht versäumen, nach Ihrer Gepflogenheit bald gute Memoiren zu schreiben, und Sie werden Sie um so besser schreiben, als Sie nun niemand mehr zu hindern vermag, nach Ihrem Belieben zu berichten oder zu verschweigen. Dennoch werden Sie gegen jene Korrekturen machtlos sein, die eine von Ihnen herbeigeführte Entwicklung unbeirrbar vornehmen wird. Ihre Sache wird es dann sein, den Völkern jene Antwort zu geben, die Sie Ihrem Schautribunal schuldig geblieben sind, und weniger uns, die wir Ihrer Fairneß nichts zu danken wünschten. Sie glauben, es geschickt angestellt zu haben, daß Sie diese geschichtliche Wahrheit den advokatischen Spitzfindigkeiten einer Handvoll ehrgeiziger juristischer Subalterner auf den Seziertisch geworfen haben und zu einem dialektischen Traktat der Propagandaschusterei verwandeln ließen, obwohl Sie als Brite wie als Staatsmann nur allzugut wissen, daß sich mit solchen Mitteln die Existenzprobleme der Völker weder in der Vergangenheit beurteilen ließen, noch in Zukunft lösen lassen.

    Ich habe eine zu begründete Meinung von der Verschlagenheit Ihrer Intelligenz, als daß ich Ihnen den Glauben an die vulgären Parolen zumuten könnte, mit denen Sie den Krieg gegen uns motivierten und Ihren Sieg über uns als ein zirzensisches Schauspiel erklären ließen.

    Ich erkläre daher als einer der höchsten militärischen, politischen und wirtschaftlichen Führer des Großdeutschen Reiches noch einmal mit allem Nachdruck, daß dieser Krieg nur deshalb nicht vermeidbar war, weil die Politik Großbritanniens unter dem Einfluß Ihrer Person und Ihrer Gesinnungsfreunde auf allen Gebieten darauf ausging, dem Lebensinteresse und der natürlichen Entwicklung des deutschen Volkes den Weg zu verlegen und – von senilem Ehrgeiz um die Aufrechterhaltung der britischen Vormachtstellung erfüllt – den Zweiten Weltkrieg einem von unserer Seite aufrecht und immer wieder angestrebten Ausgleich vorzog.

    Ich erkläre hier noch einmal ausdrücklich, daß die einzige Schuld des deutschen Volkes an dem Ausbruch des von Ihnen erzwungenen Weltkrieges die ist, daß es der von Ihnen kunstvoll aufrechterhaltenen und künstlich geschürten Bedrängnis seiner nationalen Daseinsverhältnisse ein Ende zu machen versuchte.

    Es hieße Wasser in den Atlantik tragen, wollte ich mich Ihnen gegenüber noch über die Ursachen, Zwangsläufigkeiten und Motive aussprechen, die im Verlaufe des Krieges zu den politischen und militärischen Weiterungen geführt haben, die Ihre juristisch Beflissenen hier so zielsicher einseitig auf Kosten der NS-Staatsführung des deutschen Volkes auszuweiten verstanden. Der verwüstete europäische Kulturraum und sein in Schutt und Asche liegender historischer Reichtum zeugen heute in erster Linie von der verzweifelten Erbitterung, mit der ein großes und stolzes Volk gestern noch mit einem Opfermut sondergleichen um seine Existenz gekämpft hat. Morgen werden sie aber von der Bedenkenlosigkeit zeugen, mit der allein die von Ihnen ins Feld geführte Übermacht Europa an das Rote Asiatentum ausgeliefert hat.

    Das von Ihnen geschlagene Deutschland aber wird sich gerade durch seinen Untergang an Ihnen rächen, denn Sie haben weder eine bessere Politik gemacht als wir, noch eine größere Tapferkeit gezeigt als wir. Sie haben Ihren Sieg nicht besseren Qualitäten und einer eingebildeten Überlegenheit Ihrer Kraft und Kunst, sondern einzig und allein sechs Jahren Übermacht Ihrer Koalition zu verdanken. Nehmen Sie ihn nicht für das, als das Sie ihn ausgeben möchten. Die Früchte Ihrer politischen Kunst werden Sie und Ihr Land nur allzufrüh ernten. Was Sie als erfahrener Zyniker nicht gelten lassen wollten, daß nämlich unser Kampf im Osten eine höchste Notwehraktion nicht nur für Deutschland, sondern zugleich für ganz Europa war und die eigentliche Rechtfertigung aller von Ihrer Seite her so kurz und bündig verurteilten Akte Maßnahmen der deutschen Kriegführung im einzelnen gewesen sind oder sein mögen, wird Ihnen und dem Britischen Empire Ihr heute verbündeter Freund Stalin sehr bald beweisen. Sie werden erfahren, daß auch Ihre Not dann kein Gebot mehr kennt und Sie ihm [Stalin] weder mit advokatischer Schläue noch mit dem Gewicht Großbritanniens und seiner europäischen Zwerge erfolgreich begegnen können.

    Sie haben dem deutschen Volke gegenüber immer die Behauptung aufgestellt, es sei Ihnen in erster Linie um die Wiederherstellung seiner demokratischen Lebensform gegangen. Sie haben jedoch kein Wort darüber gesprochen, daß es Ihnen auch um die Wiederherstellung der ihm nun seit einem Vierteljahrhundert vorenthaltenen vernünftigen Lebensgrundlagen geht. Ihr Name steht unter allen prinzipiellen Dokumenten dieser Ära der britischen Verständnislosigkeit und Eifersucht gegenüber Deutschland. Ihr Name wird auch unter den Resultaten stehen, die diese Ära der Liquidierung Deutschlands vor der Geschichte für den Bestand Europas herausgefordert hat.

    Mein Glaube an die Lebenskraft des deutschen Volkes ist unerschütterlich. Deutschland wird stärker sein und länger leben als Sie. Aber mich schmerzt es, daß es Ihnen wehrlos ausgeliefert ist und nun mit zu den unglücklichen Opfern gehört, die dank Ihrem Erfolge nun nicht einem Zeitalter segensreicher Arbeit für die Verwirklichung der durch die Vernunft den abendländischen Völkern gestellten gemeinsamen Aufgaben entgegengehen, sondern der größten Katastrophe ihrer gemeinsamen Geschichte.

    Ich erspare mir den Disput über die Exzesse, die Sie uns zu Recht oder Unrecht vorwerfen und die weder meiner noch der Auffassung des deutschen Volkes entsprechen, ebenso wie über die, die auf Ihrer Seite und auf Seite Ihrer Verbündeten an Millionen von Deutschen begangen wurden. Denn ich weiß, daß Sie unter diesem Vorwand das ganze deutsche Volk zum Gegenstand eines kollektiven Exzesses von weltgeschichtlich nie dagewesenem Ausmaß gemacht haben und daß Sie auf jeden Fall in der Behandlung Deutschlands nicht anders verfahren werden, weil Sie Ihr Ziel seit 1914 unentwegt und beharrlich in nichts anderem als in der Zertrümmerung des deutschen Reiches gesehen und angestrebt haben.

    Diese Ihre Zielsetzungen versagen Ihnen den Anspruch auf ein Richteramt über die vermeidbaren und unvermeidbaren Folgewirkungen, die Ihre kaltblütige Zielstrebigkeit herausforderte oder Ihnen als nachträgliches Beweismittel für die Berechtigung Ihres Bestrebens willkommen war.

    Ich bereue heute meinen in der NS-Staatsführung schwersten Fehler, dem ich und unsere Politik in der Beurteilung Ihrer staatsmännischen Einsichtskraft unterlagen. Ich bedauere, Ihnen die Einsicht in die weltpolitische Notwendigkeit eines befriedeten und lebensfähigen Deutschlands auch für den Bestand des britischen Empire zugetraut zu haben.

    Ich bedauere, daß unsere Macht und Mittel nicht dazu ausreichten, Ihnen wenigstens noch in allerletzter Minute die bessere Erkenntnis abzuringen, daß die Liquidierung Deutschlands der Beginn der Liquidierung der britischen Weltmacht sein wird.

    Wir traten an und handelten jeder nach seinem Gesetz, ich nach dem neuen, für das dieses Europa schon zu alt war, Sie nach dem alten, für das dieses Europa nicht mehr bedeutend genug ist.

    Ich werde meinen Weg zu Ende zu gehen wissen in dem sicheren Bewußtsein, als deutscher Nationalsozialist trotz allem auch ein besserer Europäer gewesen zu sein als Sie. Ich überlasse das Urteil darüber beruhigt der Nachwelt, der Sie nach meinem aufrichtigen Wunsche noch möglichst lange angehören mögen. Vielleicht bietet Ihnen das Schicksal noch eine Chance, die mir geboten war: Im Untergang eine Wahrheit zu sein!

    Hermann Göring

    =====
    Quelle:

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2014/11/03/worte-eines-toten-gorings-letzter-brief-an-churchill/

    Gruß Skeptiker

    Gefällt mir

  20. Peter Christian Vogl sagt:

    Den Krieg gegen den Rest der Welt zu verlieren, ist weder unehrenhaft, noch feige oder gar unfähig.

    Gefällt mir

  21. thom ram sagt:

    Willkommen auf bb, Peter Christian Vogl

    Schön, dass du unter vollem Namen schreibst!

    Gefällt mir

  22. Konrad sagt:

    Ach ja, das „Hakenkreuz“ kommt aus der Ayurveda und ist ein uraltes Glückssymbol
    http://www.proswastika.org

    Gefällt mir

  23. UBasser sagt:

    Man stelle sich vor, Edda hätte etwas anderes gesagt!!!???
    Es ist naheliegend, als Nachkomme der damaligen Regierung, welche heute für den Schuldkult verantwortlich gemacht wurde, genau in die Kerbe zu hauen, die in der heutigen Öffentlichkeit das Maß der „geschichtlichen Dinge“ ist.

    Am Abend des 21. April 1945 traf Reichsmarschall Hermann Göring, von Berlin kommend, mit seinem Stab im Obersalzberg ein. Am 23. April mußte Bernhard Frank, um Meldung zu erstatten, Göring in dessen Landhaus aufsuchen. Er erlebte ihn in seiner typisch barocken Kleidung, ausstaffiert mit weißer Uniform und großem Ordensschmuck, sogar geschminkt. Göring ließ Frank den geschichtlich bekannten Funkspruch an den Reichskanzler vorlesen und erläutete dem erstaunten Standartenführer Bernhard Frank die weiteren Pläne Görings, mit den Westalliierten Frieden zu schließen. Im Berliner Reichskanzleibunker legte inzwischen Reichsleiter Martin Bormann dem Führer das gleiche Telegramm vor und bestärkte ihn, in Göring einen Hochverräter zu sehen. Am gleichen Abend erreichte den Kommandanten Frank folgender Funkspruch aus Berlin: „Verhaften Sie Reichsmarschall Hermann Göring wegen Hoch- und Landesverrat“. Göring indessen äußerte Frank gegenüber, daß Hitler die Absichten des Reichsmarschalls kenne und wohl auch billige. Frank verhaftete Göring nicht, sondern überreichte ihm wiederum den Funkspruch des Reichskanzlers und wartete auf Görings Reaktion. Frank befahl seinen Untergebenen: Der innere Ring des Sperrkreises – auch Hoheitsgebiet genannt – ist sofort abzuriegeln, nach innen wie nach außen! Es fand ein erneutes Zusammentreffen mit Göring statt. Dr. Bernhard Frank zeigte ihm den Funkspruch Adolf Hitlers. Göring meinte: „Dann müssen Sie mich wohl verhaften.“ Frank antwortet: „Jawohl, Herr Reichsmarschall.“ Göring verhaftete sich selbst. Seine Bewegungsfreiheit beschränkte sich auf dessen Landhaus und die Nebengebäude.

    Am Vormittag des 25. April 1945 zerstörten 318 Lancaster-Bomber der RAF das gesamte Gebiet des Obersalzberges. Der Berghof, die Häuser Görings und Bormanns und die SS-Kaserne lagen in Schutt und Asche. Göring wurde am 29. April 1945 von Adolf Hitler in dessen politischem Testament fast aller seiner Staatsämter sowie auch der Mitgliedschaft in der NSDAP enthoben. Der Staatsgefangene Göring fuhr mit seiner Familie auf Veranlassung Dr. Franks am 30. April 1945 nach Mauterndorf. Frank sprach ein letztes Mal mit ihm und erläutete Göring seine Entscheidung. Es folgte eine freundliche Verabschiedung. Dr. Frank sah ihn danach nie wieder.

    Man kann entschuldigen, wenn ein 7 jähriges Kind ein ganz anderes Gedächtnis entwickelt…. 😉

    …und doch ließ Göring im Auftrag mit den Alliierten verhandeln!

    Gefällt mir

  24. Vollidiot sagt:

    Skepti

    Hier offenbart sich eine gewaltige Fehleinschätzung (Merkel meint ja auch sie sei mächtig – obwohl nur am Sitzfett, Fleisch kammer net sage). Wen wunderts.
    Dann ließ er auch noch mit den Briten verhandeln – Naivität pur.
    Da kann ich den Altkanzler verstehen – wenn einer verhandelt, dann er – aber das hat auch schon 1940/41 nicht geklappt, weil die Briten nicht wollten noch wollen.
    Was kammer dann noch mache?
    Totaler Krieg, alles kaputt, wenn schon, dann richtig, und fortschreitender Zerfall.
    Schau Dich um, nur z.B. Sänger und Tänzer an den meisten deutschen Theatern werden mit Mindestlohn entlohnt.
    Orchester zusammengelegt oder aufgelöst.
    Ein langsamer, aber sicherer Tod.
    Da hilft auch nicht mehr der Meister des gekräuselten Schamhaares.
    Wir haben Multikultur, die unsere Restkultur gnädig auf den Müllhaufen der Geschichte werfen wird.
    Wir werden Trommelkurse absolvieren und die Vorzüge freigelegter Eicheln begreifen.
    Prost!!

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: