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Ego / Programm / Seele / Hologramm / Realität

Es kann sich nicht beschreiben das, was die Schrift selber ist. 

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Das was ist, es kann etwas aussenden, um zu erleben, was es ist. 

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Das Ausgesandte, es fühlet sich verloren,

denn die Sicht ihm ist verwehret darauf,

dass es Teil des Ganzen, und dass das Ganze  im Teile darin ist.

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schilf thom ram 1

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Mein Ego ist eine Ansammlung von Programmen.

Ein Hologramm ist ebenso und ebenso wenig real wie der Tisch, der vor mir steht.

Dieter Broers hat zu diesen Sachen eine interessante Abhandlung verfasst. Ich empfehle deren Lektüre.

Geister gehen durch Wände. Hat er sich dabei angestossen? Hat er nicht. Ist für den Geist die Wand daher  keine Realität? Ist für die Wand der Geist daher keine Realität? Sind Wand und Geist daher für mich keine Realität?

Und wer ist das: „Ich“?

Meine Seele verlässt nachts im Schlaf meinen Körper. Sie benötigt dazu weder Narkose noch Skalpell. Tags haust sie in meinem Körper, jedenfalls ein Teil von ihr, und nachts haut sie ab, schwuppdich. Einfach so. Ist nun dessentwegen mein Körper keine Realität? Oder meine Seele nicht? Oder ich, der ich das beschreibe, nicht?

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Wenn ich meinen Verstand bis an seine Grenzen auslote, so bietet er mir das folgende Bild.

Es existiert unendlich Vieles, oder doch für meinen Verstand nicht fassbar Vieles. Mein Verstand tippt auf unendlich Vieles, obschon er Unendlichkeit nicht fassen kann. Er kollabiert beim Versuch, Unendliches sich zu denken, und er gibt aber zu, weil er ein schlauer Verstand ist, dass es mööglicherweise mehr gibt, als was er sich denken kann.

Ich selber (wer ist das?) bin mittlerweile soweit, dass mir Unendlichkeit nicht mehr grosse Mühe bereitet. Alles ist. Das Alles ist unbeschränkt. Es geht immer weiter, war immer da, wird immer da sein, Zeit ist eh eine spezielle Erfindung.

Wer bestimmt, wo die Grenze unseres Kosmos ist? Keiner. Ist doch leicht, zu akzeptieren, dass da keine Grenze ist. Ist eben keine Grenze da.

Der Verstand will immer terminieren, heisst begrenzen. Das ist okay! Doch ist der Verstand toll, um eine neue Boxtechnik sich auszudenken, den Grundriss eines Hauses zu Papier zu bringen und um zu entscheiden, ob der Kauf einer neuen Zahnbürste zeitlich und hygienebedingt und kostenmässig angesagt und damit sinnvoll sei oder nicht. Aber um in die Unendlichkeit zu gehen, ist es ratsam, den Verstand als Fahrzeug zu parken mit Aufschrift: Motorpanne. Sage ich. (Wer ist das, „Ich“?)

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Irgendetwas in diesem Alles was Ist, es hat einen Impuls gesetzt. Mach ma n Werkzeug. Dieses Werkzeug ist verbunden mit Allem was Ist, doch weiss es das selber nicht. Es kann aus Allem was Ist beliebig rausschälen und aus sich hinaussenden.

Das wäre dann das Hologramm. Wenn ich am Indischen hocke, oder darin meine 12 Delphinzüge mache, so ist das alles Hologramm, genauso, wie ich grad jetzt tippeltippeltippele. Und ist doch soo real? Ebend! Es gibt kein „Nicht-real“, auch dann, wenn man es Hooloogramm nennt, durch das man als Mönsch hindurchgehen kann, ohne anzustooossen.

Sodann mach ich zu diesem Werkzeug dem Werkzeug angehängte Werkzeuge. Eines dieser angehängten Werkzeuge betrachtet alles das, was das erste Werkzeug rauspustet. Dieses angehängte Werkzeug hat die Aufgabe, dem pustenden Werkzeug zuverlässige und eindringliche Rückmeldung geben, ob seine Herausschälereien gut oder schlecht und gewinn- oder verlustbringend und hologrammgefährdend oder hologrammerhaltend seien.

Du hast richtig getippt. Erstes Werkzeug: Hirni. Zweites, untergordnetes aber saumässig scharf gewetztes Werkzeug: Egöli.

Nun mach ich (Ich? Ich = Alles was Ist) einen Witz:

Ich verbinde das Werkzeug, welches aus Allem was Ist beliebig rausschält und das Rausgeschälte rauspustet, zusammen mit dem Werkzeug, welches das Rausgepustete zu betrachen imstande ist. Der Witz dabei hihihi kosmisch lach, die beiden Werkzeuge kennen sich nicht. Das eine Werkzeug pustet fleissig und lustvoll. Das Zweite Werkzeug betrachtet aufmerksam und ist stets darauf bedacht, dass die Geschichte weiterläuft und nicht etwa per Kurzschluss ende.

Die beiden binde ich an an einen Pool. Der Pool, das ist die Ausstülpung einer der unendlich vielen Seelen, die da im Alles was Ist rumlatschen und sich es bitzeli langeweilen. Diesen Seelen gebe ich die Knacknuss auf.

Ah, du kennst die Knacknuss nicht?

Hähä.

Ganz einfach. Ich schicke die Seelen in eine wohnliche Höhle, an wohnlichem Ort. Der Ort kann, unter 10001 Anderen, Erde heissen, und die Höhle heisst dort Menschenkörper, welcher aus dem Ort Erde gemacht ist. Die Seele hat nun eine Aufgabe. Sie soll dem Werkzeug eins klar machen, dass es ein Werkzeug ist, welches so Einiges aus Allem was Ist rausschält und rauspustet, und sie soll diesem Werkzeug beibringen, dass da in der wohnlichen Höhle, im Körper, noch ein anderes Werkzeug hause, welches aufmerksam betrachtet und emsig darauf bedacht ist, dafür zu sorgen, dass die Geschichte nicht etwa ende.

Ich nenne es: Bewusstheit wächst. Ist aber nicht so dramatisch, wie die Esokirris schwaderoniiren. Sind eben alles Ausstülpungen von Allem was Ist, welche listig lustigerweise sich gegenseitig erst beschnuppern und dann verbünden mögen, um dann wieder selig im Alles was Ist weiter zu glücken.

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Ich hör hier mal auf. Der Stuhl, auf dem ich sitze, der ist sowas von real, und mein Drang, den Nikotinstand wieder auf dem eines Mannes angemessenen Pegel zu bringen, ruft. Knochenäächz.

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Es kann sich nicht beschreiben das, was die Schrift selber ist. 

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Das was ist, es kann etwas aussenden, um zu erleben, was es ist. 

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Das Ausgesandte, es fühlet sich verloren, 

denn die Sicht ihm ist verwehret darauf, 

dass es Teil des Ganzen, und dass das Ganze  im Teile darin ist.

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thom ram, 16.04.0004

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schilf thom ram 1

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