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Sandmännchen / Drüü Füürzüüg / Zwöi gschmugglet

Boss ist wieder mal nachtaktiv, zu müde um was Schlaues zu machen, zu energiegeladen zum Schlafen. Er tigert rum, gönnt sich den einen und andern und ich sehe grad, wie er wie ein Nachtkater vor sich hingrinst. Ja was denn, mein Guter?

Äch nüüt, das Gschichtli isch kener Erwähnig wärt. 

Ach bitte, erzähl doch, du warst grad so spitzbübisch.

Na gut, aber du bist selber schuld, wenn es dich langweilen sollte.

Du weisst doch, alles von dir finde ich spannend.

Nun ja. Die Feuerzeuge. Du erinnerst, ich hatte in der Schwiiz drei Feuerzeuge gekauft, um sie balinesischen Freunden zu bringen, schöne rote, mit dem weissen Schwiizerchrüüz drauf.

Yepp Yepp. 

Ich hatte wegen diesen Ketzern ein Problem. Wie bringe ich sie durch die Gepäckkontrolle. Das letzte Mal, da hatte ich eines, eines im aufgegebenen Koffer, und in Bali dann war es nicht mehr drin, weil die schweizer Flugsicherer es aus dem Koffer genommen hatten.

Wie also bringe ich drei rüber, wo pro Mann nur eines erlaubt ist.

Hm. Keine Ahnung. Schwierig. Ich wüsst nicht wie. 

Na, ich spekulierte.

Ich nahm an, dass der Metalldetektor ein Feuerzeug nicht erkennen würde, entledigte mich also beim Detektor wirklich jedes kleinsten Metallstückchens, ausgenommen die zwei Giftbomben, welche ich immer noch rumschleppe.

Hä? Giftbomben?

Eh ja, die Amalgamfüllungen, und das Gold konnte ich auch nicht aus der Schnörre operieren. Also Amalgam und Gold im Grind und ein Feuerzeug im Sack, das sollte schwuppen.

Und? Hat es geschwuppt?

He, langsam, eines nach dem andern, da waren ja immer noch zwei! Und auch da spekulierte ich. Ich dachte mir: Der Kontrolleur am Bildschirm, der erkennt ein Feuerzeug im Traum. Bei einem Feuerzeug bleibt er in der Halbtrance seiner langweiligen Tätigkeit. Sieht aber zwei in einem Gepäckstück, dann wird er wach, und ich muss eines abgeben. Was also tun?

??

He, ganz einfach. Eines in das Bauchtäschchen und eines in das Bordköfferchen. Also eins in der Hosentasche, und je eins in den beiden kleinen Gepäcks.

Sag schon, wutschte es?

Ich staunte selber. Die Schweizer stellen die Detektoren ziemlich scharf, die geben jede Gufe an. Aber ich schritt ohne Pieps durch, hatte mein fröhliches Gesicht, sodass die mich scharf ankuckenden Handnachkontrolleurs für Hans im Glück oder so hielten. War dann schon gespannt, ob der am Bildschirm die zwei Gepäcks meiner einen Nase zuordnen, Feuerzeug +1 Feuerzeug = 2 Feuerzeuge rechnen und darob aufwachen würde. Nö, sein Gesicht blieb ausdruckslos weiss wie junger Käse. Geschafft. Bei den nächsten Kontrollen dachte ich schon gar nicht mehr an die Feuerzeuge, das ist eh das Beste, dann sieht man normal aufgeregt unaufgeregt aus.

Geile Geschichte, Boss. Ich bin so stolz auf dich. 

Danke, lieber guter treuer Freund. Ich hoffe indes nur, dass im Blog niemand auf die Idee kommt, sie zu lesen. Die Leute müssen ja denken, ich sei beklobbd, sowas überhaupt aufzuschreiben.

Ach Bossi. Du sagst immer, was du von dir denkst, das sei entscheidend. Jetzt willst du also doch wieder, dass andere von dir denken, du seiest irgendwie was Bedeutendes? 

Recht hast du, aber schweigen solltest du, Freundchen. Zwinker zwinker.

Jetzt aber eine Portion Sand, bitte.

Tankke, liebs Sandmännli.

Trääum.

Euer Sandmännchen, 05.02.2016

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.


12 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    🙂 🙂 🙂 Für jedes Füürzüüg ein Grinsegesichtchen fürs Geschichtchen………..

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Ach ja, noch was:
    warum darf man nur ein Feuerzeug mitnehmen, bzw. ausführen?
    Schädigt das die schweizer Wirtschaft oder sind dreie zu exblosieff?
    Oder geht es nur darum, dass die Fahrgäste lernen, pokerfaces aufzusetzten?

    Dass die Fahgäscht vaängschtikt wärn solln, glaubet mer nedd…………… 😉

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  3. thomram sagt:

    och, das kommt von meinem besten Freund her. Dieser Idiot Idiot packte mal den ganzen Koffer mit Feuerzeugen voll, dazu allerlei Elektronik und dazu ausgerechnet noch drei original Schweizerwecker.
    Die Geschichte ging bis rauf zum Bundesrat. Das war der Auslöser für weltweite Beschränkunck auf ein Füürzüüg pro Mann.
    Und wenn du eine Frau bist, dann bist du, wenn es um Füürzüüg geht, auch ein Mann.

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  4. Texmex sagt:

    Aber liebe Freunde der Nacht, es gibt doch noch s Zündhölzli!!!

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  5. palina sagt:

    ich nehme grundsätzlich immer 3-4 Feuerzeuge mit. Verteile das auch. Die im Kosmetikbeutel wurden noch nie entdeckt. Ver-rückte Welt. In Kolumbien kann man sogar mit 1 Liter Wasser im Handgepäck durch die Kontrolle gehen.

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  6. Petra von Haldem sagt:

    ohh, ist das mit dem Zündhölzli schön!!!

    Das wird das Sandmännli auch erfreuen. 🙂
    Herzlichen Abenddank!

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  7. Senatssekretär Freistaat Danzig sagt:

    Hat dies auf behindertvertriebentessarzblog rebloggt.

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  8. thomram sagt:

    Landsmann Mani Matter war kongenial.

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  9. Dude sagt:

    @Petra

    Diesen verblödeten, phanatischen Sicherheits-GW-Korinthenkacker-Arschlöchern hats einfach kreuzweis ins Hirn gekackt. Bestenfalls reist man mit nem Pedalo über die Ozeane, da hat man seine Ruhe…

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  10. Ludwig der Träumer sagt:

    Die Hysterie hört nicht an der Grenze auf. Früher konnte ich Wasserstoffperoxyd 35 % problemlos in der Apotheke kaufen. Ein hervorragendes Mittel zum Reinigen von Naturstein zu einem vernünftigen Preis. Heute ist der Verkauf, auch über das I-Net an privat verboten. Man könnte ja damit Sprengstoff herstellen. Firmen müssen einen Nachweis über die Verwendung bringen. Als wäre damit alles in Butter.

    Das Mittel gibt’s zwar noch für den Privatgebrauch, niedrig konzentriert in Paste gebunden, mit nur geringem Reinigungseffekt. Dafür zum 20-fachen Preis. Alles nur zu unserem Besten äh zur Terrorbekämpfung. So geht Markt. Neben diesem hirnrissigen Überwachungswahnsinn steckt noch was anderes. Nicht die totale Herrschaft über das kleine A. Die braucht es eigentlich gar nicht. Das erledigt es von selbst, so wie es die Technologie zur Überwachung erfindet und vorantreibt. Die Elite ist dazu nicht fähig, heult und das kleine A trocknet die Tränen ab.
    Wir haben eine Zeit in der sog. Arbeitswelt mit Gelderwerb zum Überleben erreicht, die immer weniger nutzen können, da schlicht weg gesagt, die Grundlage für das Geldverdienen nicht mehr vorhanden ist, außer bei den ‚Märkten‘, denen bald das gleiche Schicksal gegönnt ist. Die Maschine, der Computer, selbst dieser hat den Geldhandel übernommen (s. Oswald Spengler mit den beiden Kapiteln zu Geld und Maschine). Er hatte genau diese Entwicklung vor 100 J. vorausgesehen. Die künstliche Intelligenz soll dem Menschen die Verantwortung abnehmen, so die Predigt. Im Geldhandel ist sie Wirklichkeit geworden. Delegiert, weil keiner mehr durchblickt, was Sache ist.

    Ein Gedanke von mir ist deshalb: Ist die totale Versklavung wirklich das Ziel der sog. Kabale? Oder nur die Angst vor dem eigenen Zusammenbruch – Also Ablenkung. Ich weiß es wirklich nicht. Spengler sieht zwar diese Zusammenhänge. Macht jedoch für mich gesehen einen fatalen Fehler, den die Meisten machen. Er macht Schuldige – Monster aus, die nix anderes im Sinn haben als uns total zu versklaven. Manchmal kann ich es nicht mehr nachvollziehen. Könnte es auch sein, daß viel weniger dahinter steckt? Der Schöpfer hat uns eine Spielwiese gegeben und das wars.

    Dieses kapitalistische dämonkratische System aufrechtzuerhalten – durch Verlustängste geprägt, hauptsächlich materieller Art dürfte die treibende Kraft für den heutigen Irrsinn sein, bei allen Beteiligten. Den Pharmas, der neugeschaffenen Überwachungsindustrie und selbst den Waffennarren geht es doch nur um eins – materiell überleben oder das eigene Elend wegschieben, sei es durch Waffengewalt. Das Thema EGO ist hier zweitrangig, den Politiker, Pfaffen ebenso wie allen NGOs. Jeder rennt nur noch deppert umher und versucht seinen Arsch zu retten, auch das kleine A. Guck dir die erbärmlichen Machthaber an, aber auch das erbärmliche kleine A. aus dem Nix etwas machen wollen und sich gockelhaft zeigen. Symbole hochhalten, eine Giftschlange mit rausgerissenen Zähnen. Die Krawatte, selbst beim kleinen Wachmann, bis hin zum Diktator gepflegt, ist dieses Symbol des Gleichdenkens. Es hängen alle Menschen in der gegenseitig selbstgeschaffenen Falle. Selbst die Zwischenschichtler außerhalb des uns bewußten Lebens, die sog. Arschlochgötter, die uns in der Vergangenheit plagten, haben alle. Schmeißt die alten Schriften fort. Die gehören ins Museum. Wenn in der Zukunft noch Symbole zeitgemäß sein sollten, dann Abbildungen aus der Natur.

    Komme mir jetzt keiner mit aber – aber die Psychopathen. Die wird es noch eine Weile weiter geben. Sollten wir unser Handeln weiterhin auf diese fixieren, haben wir unser Schicksal nicht anders verdient. Schmeißt eure Krawatten fort und die Uniformen – den äußeren Ausdruck des inneren Denkens.

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  11. luckyhans sagt:

    @ LdT:
    „Delegiert, weil keiner mehr durchblickt, was Sache ist.“ –
    Das ist nur vordergründig, dahinter steckt die Möglichkeit einer unerkannten und ungestraften Manipulation: alle denken „der Computer war’s“, in Wirklichkeit hat einfach jemand „Wissendes“ abgesahnt… man denke an den „Killswitch“ für das Zwischennetz, der (vor kurzem noch pöse VT) nun nicht mehr bestritten wird.

    „Der Schöpfer hat uns eine Spielwiese gegeben“ –
    gewiß, aber „das wars“ eben nicht, sondern wir alle haben zu erlernen, daß „Gut sein“ wichtiger ist als „Böse sein“, weil beides eben nicht gleichwertig (und damit gleich-gültig) ist…

    „Psychopathen“ – wodurch unterscheiden sich die „Mitmacher“ denn von den „Führenden“?
    Doch dadurch daß sie es sind, die das alles erst ermöglichen – ohne sie wären die Psychops längst weg vom Fenster… aber das ist, wie’s scheint, enorm schwer zu begreifen.

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  12. Texmex sagt:

    @LdT
    Das H2O2 in 35%iger Konzentration in Lebensmittelqualität war DAS Heilmittel überhaupt.
    Es wurde im deutschsprachigen Raum durch die Veröffentlichung der Schrift „Die Weltformel“ verboten und war dann nur noch in der CoL über bobys-health-shop zu beziehen. Das 3%ige H2O2 ist durch schädliche Stabilisatoren nicht zum Einnehmen und zur inneren Reinigung geeignet, 2. klassige Mittel gibt es noch.

    Die Haltung zum H2O2 wird zukünftig wesentlich darüber entscheiden, welchen Weg die Menschen gehen.

    Den letzten Absatz kann ich nur 100% unterstützen.

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