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Schweiz / Dominik Gmür / Ein Hoffnungsstrahl

Dieses Interview lässt mich hoffen. Dominik Gmür kandidiert für die Legislative des Kantons St.Gallen. Ich hoffe, er werde gewählt werden.

Dominik Gmür steht einer Phalanx Scheingebildeter gegenüber. Jeder Truther kennt das. Das Geldsystem ist ein gigantisches Verbrechen? Du siehst Gespenster verstehst Buchhaltung nicht. Chemtrails? Du spinnst bist Verschwörungstheoretiker. Bedingungsloses Grundeinkommen? Du bist Illusionist vergissest, dass Menschen dann nur rumhängen würden. Und so weiter.

Ich danke der Toggenburger Zeitung und dem Interviewer Flavio Razzino, dass sie es wagen, Fragen  an einen zu stellen, der selbständig denkt und sich seiner Eigenverantwortlichkeit schon als junger Mann erinnert. Ich gratuliere der Zeitung, dass sie die träfen Antworten Dominik Gmürs verbreitet.

Träfe Antworten! Dominik Gmür legt keine wohlklingenden Bandwürmer von Worthülsen hin, so wie ich das von Politikern gewohnt bin. Lieber Leser, überzeuge dich selber!

thom ram, 11.12.2015

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«Es läuft eine grosse Verschwörung»

09.12.2015 08:00

SCHÄNIS Dominik Gmür ist Kantonsratskandidat der SVP See-Gaster. Der Sohn des Präsidenten der Orstpartei Schänis erkärt im Interview seine Sicht auf die Welt. Und die hat es in sich. Die meisten Flüchtlinge seien instrumentalisierte junge Männder, die in Europa einfallen, Chemtrails, also Giftwolken, gäbe es tatsächlich und ganz grundsätzlich laufe eine „grosse Verschwörung“.

Herr Gmür, Sie sind offizieller Kantonsratskandidat der SVP See-Gaster und fordern einen radikalen Systemwechsel. Hätten Sie die Macht dazu, würde sich unser aller Leben ändern. Inwiefern?

Dominik Gmür: Uns wird gesagt: Das Leben ist ein Kampf. Ich sage: Wir führen einen unnötigen Kampf gegen das Leben. Es läuft eine grosse Verschwörung gegen uns Menschen und ich möchte, dass darüber diskutiert wird und wir das gemeinsam anpacken.

Eine grosse Verschwörung … Sie glauben, eine fremde Macht beherrscht uns?

Nehmen wir als Beispiel die Finanzwirtschaft. Fakt ist: Unter dem Deckmantel von freier Marktwirtschaft und Globalisierung hat sich die Finanzwirtschaft verselbstständigt. Früher war die Finanzwirtschaft ein «Ermöglicher» für die Realwirtschaft, heute ist sie völlig abgekoppelt. Das Finanzsystem ist ein sich selbst zerstörendes und übermächtiges Kon-strukt geworden: 0.5 Prozent der Menschen besitzen mehr als 50 Prozent des weltweiten Vermögens. Alle wichtigen Bereiche des Lebens werden von ganz wenigen riesigen Unternehmen einflussreicher Familienclans kontrolliert. Das ist nicht mein Verständnis von Gerechtigkeit und das Verhältnis zwischen Lohn und Leistung. Dieses von uns akzeptierte System ist der Treiber für Krieg, Hunger, Ausbeutung. Jeden Tag sterben 20’000 Kinder. Etwas ist am System «faul», und solange wir das akzeptieren, tragen wir Mitverantwortung.

Und wie nun möchten Sie als künftiger Kantonsrat die Welt verändern?

Ich kann die Welt nicht alleine verändern, um das geht es mir gar nicht. Ich kann mir aber Gehör verschaffen – etwa dank meiner Redezeit, die ich als Kantonsrat hätte. Dann kann ich die Informationen, die mir vorliegen, verbreiten. Und darum geht es mir. Ich möchte informieren und die wichtigen Themen auf die Agenda bringen. Die inszenierten Kriege, die manipulierten Märkte, Chemtrails und die Wahrheit über den 11. September 2001.

Anders gefragt: Wie sähe Ihre perfekte Welt aus?

Es geht hauptsächlich ums Menschenbild: Ich glaube, wenn der Mensch frei, selbstverantwortlich und unabhängig von Zwang und Manipulation leben kann – und das ist heute nicht der Fall – er ein friedvolles Leben führt. Der Rest kommt dann von «alleine».

Das Bedingungslose Grundeinkommen, über das wir im nächsten Jahr abstimmen werden, wäre da also ein guter Start, um eine neue Welt nach Ihrem Gusto zu schaffen.

Darüber müssen wir diskutieren, absolut. Erst kürzlich wurde auf SRF eine Studie publiziert, die sagt, dass bis 2030 48 Prozent der Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. Ein deutscher Spitzenpolitiker hatte mal gesagt: Jeder, der nicht arbeitet, soll auch nicht essen können. Das beweist: Unser System ist zutiefst zynisch – das müssen wir bekämpfen. Uns allen wird als Kind der Wettbewerb eingebläut und ich finde, der Wettbewerbsgedanke ist am Ende unmenschlich.

Sie klingen in dieser Frage wie ein Linker – warum kandidieren Sie für die SVP für den Kantonsrat?

Die SVP steht für «Freiheit» und «Selbstverantwortung». Das sind für mich die Kernpunkte und
darum fühle ich mich in dieser Partei grundsätzlich zu Hause. Die SVP hat den Slogan «Frei bleiben» – ich sage: «Frei werden». Wir sind noch nicht frei. Einige Argumentationslinien von SVP-Exponenten verstehe ich nicht.

Glauben Sie nicht, die Freiheit, die Ihnen vorschwebt, wäre der gelebte Albtraum der SVP-Führung?

Ich lasse mich nicht auf Parteigeplänkel ein. Ich möchte lieber über wichtige Themen und Ideen reden.

Allein diese Antwort ist Gold. Diesen Kommentar kann ich mir nicht verkneifen. thom ram

Hier weiterlesen!

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Hier noch die Illustration, mit welchen Gegenwinden ein Selber-Denker zu rechnen hat, gefunden im Gratisblättchen „20 Minuten“:

«Solche Ideen gehören nicht in den Kantonsrat»

Bei der SVP des Kantons St. Gallen zeigt man sich befremdet von Dominik Gmürs Aussagen: Man habe «mit grosser Überraschung» vom Interview des Kantonsratskandidaten Kenntnis genommen, so die Parteileitung in einer Mitteilung. «Die SVP des Kantons St. Gallen distanziert sich klar von den gemachten Äusserungen.»

Deutlicher wird SVP-Kantonsrat Herbert Huser: «Solche Themen gehören nun wirklich nicht in den Kantonsrat, das ist Humbug.» Huser erinnert daran, dass die SVP in der Vergangenheit bereits Kantonsrätin Verena Frick wegen deren Verschwörungstheorien aus der Kantonsratsfraktion ausgeschlossen hat. Frick hatte behauptet, dass mehrere St. Galler Ämter und Behörden von Psychosekten unterwandert seien. Kurz darauf trat sie aus der SVP aus.

Dominik Gmür war gegenüber «20 Minuten» nicht bereit, eine Stellungsnahme per Telefon abzugeben.

Herr Huser bezeichnet von Dominik Gmür aufgeworfene Themen als Humbug. Nun, damit kann Herr Huser nicht abwenden, dass auch sein Garten mit Aluminium versaut wird, und dass das Geldsystem die Schere so weit aufgrätschen lassen wird, dass auch in der heilen Schweiz es krachen wird und man ziemlich viele Menschen nicht nur am Bellevue und auf dem Bundesplatz sehen wird, welche Anderes im Sinne haben werden als zu spazieren. Es sei denn….es sei denn, es kommen genügend Dominik Gmürs an immer mehr wichtige Stellen, und Vogel Sträusse wie Herr Huser gehen Beschäftigungen nach, bei denen ihre geistige Verschlossenheit keinen Schaden anrichten kann.

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Nachtrag

Im Titel steht „ein Hoffnungsstrahl“.

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Und doch ist jedes Jahr eine Schwalbe der Vorbote von ganzen Schwärmen. So betrachte ich einen Dominik Gmür. Seiner Zeit voraus. Vorbote.

Es werden Tausende Dominik Gmürs auftreten.

 

 

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7 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    Das ist Politik – Teil der Verschwörung.
    Gmür wünsche ich ein langes Leben – normalen, also verkommenen, Politikern ein ganz kurzes (in der Politik).
    Also es muß sich rumdrehen, lebten die Moros, Palmes, Kennedys, Heiders, Rabins länger und solche, und da nenne ich nur 3 von 30000, Obama, Holland, Märkel kürzer, sähe es auf der Welt anders aus.
    Und von der SVP kann man auch nichts anderes erwarten als das Aufschlotzen des Sabbers der von den Lefzen der ganz großen Herren tropft.
    Auch wenns noch so tönt von servilen, honigweichen Charaktermollusken, mit gleich vollen Husen, wenns ans Ego geht.
    Also ein Kantönlirat weiß ganz genau über das no go und schreit dann gepeinigt auf,
    Absprachen wie bei der „Schwiizer Chefredaktorenkonferenz“.
    Demokratische Parteien haben die Aufgabe Menschen aufs Parteinivo zu hobeln.
    Und bei jeder demokratischen Partei, die ich kenne, ist das so.
    Warum soll ich gestutzte, gehobelte Menschen wählen?
    Diese Art Mittelmaß führt ins Verderben, planmäßig.

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  2. albmelch sagt:

    …und er kommt bei der Mehrheit an, wie man an den Kommentaren sehen kann:

    http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/SVP-Kandidat-glaubt-an-grosse-Verschwoerung-14102676

    In der SVP ist er lediglich, weil es die einzige Partei der Schweiz ist, welche die Urausrichtung dieses kleinen Landes pflegt. Nämlich Freiheit.

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  3. luckyhans sagt:

    @ Albmelch:
    Sei willkommen auf bumi bahagia, Albmelch.
    Ja, jede Veränderung hat mal klein angefangen. Und was „Freiheit“ wirklich bedeutet, da gibt’s sehr viele unterschiedliche Auffassungen – das geht von „Einsicht in die Notwendigkeit“ bis „tun und lassen was ich will, solange ich die Freiheit anderer damit nicht einschränke“.
    Wie ist Deine Meinung?

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  4. thomram sagt:

    @ abmelch

    Auch ich grüss dich, abmelch.

    Uffa, ja, ich war so was von glücklich, die Kommentare zu lesen. Ich dacht, ich träum!
    Ob diese Kommentare davon zeugen, dass er bei der Mehrheit ankommt…wir werden sehen. Ich drücke alle Zehen!!!

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  5. M. Borth sagt:

    Ich möchte Dominik Gmür danken für Mut und Entschlossenheit. Die SVP ist die einzige Partei, die den Wähler nicht die rosa Brille aufsetzt. Die Wahrheit ist nicht immer schön und so mancher Bürger drückt sich vor der Wahrheit, im Grunde genommen ist es Angst, dies gilt auch für viele Bürger und Politiker, die gegen die SVP reden, oder auch Dominik Gmür schlecht machen möchten.Es ist schön zu beobachten, dass Dominik in seinen jungen Jahren der Wahrheit ins Gesicfht sieht und nicht einfach vor den Medien kuscht, wie dies viele tun. Die Jugend sollte genauso erwachen wie die älteren Generationen und nicht blindlings den Politikern glauben schenken. Merkel wie auch unsere Bundesräte und Co sind auf dem besten Weg nicht Volksführer zu sein, sondern Maulwürfe, welche einer fremenden Macht gehorsam leisten und nicht Frau und Manns genug sind, entlich mit allen krummen Wegen und Lügen aufzuhören. Waren sie denn überhaupt einmal seriöse Vertreter der Bürger? Terror ist das Schreckensgespenst des 21. Jahrhunderts und niemand hat den Mut, die Verursacher aufzuzeigen, denn es sind seit Jahrzehnten immer die gleichen, welche mit Lügen einen Krieg anzetteln und auch beide Seiten finanzieren, ein Wahnsinn, wie es nur korrupte mit allen Wasser gewaschenen Menschen können. Diese Regierung ist Weltweit in den organisierten Terror verwirklicht und die CIA nimmt sich das Recht zu töten, Drogen zu schmuggeln, Kontrollen immer weiter auszubauen.
    Wir organisieren geheime Armeen und dirigieren sie, um auf jedem Kontinent der Welt zu kämpfen (John Stockwell, CIA-Offizier) Wir nenen uns selbst die grösste Demokratie der Welt – dabei sind wir absolut eine Plutokratie (Ramsey Clark, US-Justizminister unter Präsident Johnson) und Kissinger ebenfalls eine Horrorgestalt,“Ich hoffe, sie werden sich gegenseitig umbringen.“ Der Krieg gegen den Terror, ist schon als Begroff unsinig, denn Krieg ist die extremste Form von Terror. Offensichtlich ist die eine Ablenkung vom wirklichen Terror, der seine Wirzeln in der Allmach des grossen Geldes einiger weniger hat. Diese ziehen ihren Reichtum vor allem aus Kriegen, Krisen, Krankheiten und Staatsschulden und nutzen das grausige Spiel geopolitisch im Sinne ihrer „Neuen Weltordnung“. Ihre Erfolgsgarantie ist die Trägheit und Ignoranz der Massen. Wird nun dank Dummheit unserer Bundesräte und Co die Schweizer Luftwaffe ebenfalls unter die Kontrolle der USA fallen?! Die Schweizer Luftwaffe fliegt mit einem GPS der USA. Für das GPS-Gerät wird spezieller Code benötigt, der vom US-Geheimdienst NSA hergestellt wird und verändert werden kann. Unter snderem sind die F/A-18-Kampfjets mit ihrer Lenkwaffe AMRAAM mit diesem GPS ausgerüstet. Den Schweizern ist es unmöglich, den Code, welchen die Amis einbringen zu erkennen. Die Schweiz ist weder in der EU noch in der NATO und doch unter der Kontrolle der USA! Neutrale, unabhängige Schweiz, wie wird das Volk doch am Narrenseil verführt.

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  6. thomram sagt:

    M.B.

    Willkommen, M.B.

    99,99% der Schweizer sind auf den Leim gekrochen. Die SBB ist auf 5 Min. pünktlich, der Franken ist international stark genug, um per Exportrafferei zu überleben, die Strassen sind eben und sauber, und nachts ists schön ruhig, man kann Pizza essen und schlafen, um morgen wieder zu krampfen um all den unnötigen Luxiluxi zu berappen, den man sich angeschafft und anschaffen „muss“.
    Maden im Speck, welche nicht merken, dass der Speck im Rachen des lieben NWO Monsters hängt, welches nur schnappi machen muss, und aus ist mit Genuss.

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  7. thomram sagt:

    M.B.

    Mein Beifall.

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