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Es gibt noch Männer / General Günzel

So ich das richtig verstanden habe, wurde General Günzel von heute auf morgen vom Dienst suspendiert, weil er das Manuskript einer Rede in einer persönlichen, privaten Antwort als gut bezeichnet hatte. Diese seine Antwort sei in einer Fernsehverblödung Fernsehsendung  unter Verletzung des Briefgeheimnisses veröffentlicht worden und war offenbar genügend bedeutender Anlass für die Bundesmarionetten Bundesbehörden, ihn beruflich auszuschalten.

Ein Vorgang, der als Romanvorlage untauglich ist, weil unmöglich. In der BRD, wie Figura zeigt, hingegen etwas ganz Normales, denn offenbar fand sich weder in der Generalität noch in den Politgremien Menschen mit Rückgrat, welche einschritten.

Nun entpuppt sich der mir bislang nicht bekannte Mann im Video als klarer Geist, als Humanist, als charakterfest, dazu noch wundervoll scharfzüngig und herrlich bissig humorvoll. Welch krasser Unterschied wieder einmal. Jedes Wort, was aus seinem Munde kommt, ist bedacht, hat Sinn und Zweck, hat Hand und Fuss, hebt sich scharf ab vom Worthülsen – Rumgeschmeisse  und von den lächerlichen Grabenkämpfchen von 90 oder mehr Prozent der „Politiker“ der oberen Ränge.

Er erzählt von seinem Fall, und er richtet des Hörers Blick auf die heutigen Zustände der Bundeswehr.

Wie angedeutet…eine Wohltat, wieder mal einem richtigen Mann zu lauschen.

thom ram, 25.11.2015

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Die Rede des Generals Günzel beginnt bei 18:10

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7 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Hat dies auf pressefreiheit24 rebloggt.

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  3. Ludwig der Träumer sagt:

    Günzel mag noch so klugen Klartext reden. Für mich ist und bleibt er dennoch ein geistig Gefangener der bisherigen Schule. Seine Rede, oft unterbrochenen durch Applaus, erinnert mich eher an einen frustrierten Kabarettisten, der seine Zuhörer gefunden hat, bis die Show vorbei ist. Dann gehen die wieder alle ins Hamsterrad und machen weiter wie bisher. Ich unterstelle ihm durchaus, daß er zu einer gewissen Erkenntnis gekommen ist, was schiefläuft. Bejammert den mangelnden Chorgeist und gleichzeitig die fehlende Courage des Individuums. Beides paßt in so einer Hierarchieordnung wie der des Soldatentums nicht zusammen. Was will er eigentlich sagen? Bin enttäuscht – Kumpel verloren oder lma²? Nur Jammern und anprangern war angesagt. Nicht mehr, nicht weniger. Solche Uniformträger bringen mich keinen Deut weiter. Noch weniger die sonstigen Zuhörer, die anschließend den Alltag wieder heiligen.

    Was mir besonders an seinem Vortrag gefallen hat, ist der Hinweis, über die inzwischen fehlende humanistische Bildung als das Gefährlichste für Entscheidungsträger. Ich erweitere auf alle Menschen, die dazu die Fähigkeit haben, diese ihnen aber durch makabre Schule und Konditionierung erschwert oder ganz verweigert wird. Er hat diese hauptsächlich auf den militärischen Bereich bezogen. Da muß ich ihn fragen, was die früheren hochgebildeten Eliteoffiziere mit humanistischer Ausbildung bisher außer Kriege zuwege gebracht haben, außer Hacke zusammenschlagen, den Politschranzen und dem Oberpfaffen die Füße lecken.

    Auch sein Hinweis auf die Angst und dadurch bedingte Feigheit ist besonders treffend. Vergißt aber dabei, daß es sich hier um einen fast unlösbaren Zirkelbezug handelt, an dem er selbst mitgearbeitet hat. Sich in ein sicheres Gefilde der Pension zu wissen um endlich das Maul aufzumachen, kann jeder.

    Für mich gab er kein positives glückliches Bild äh Vorbild um etwas in der Welt zu ändern. Eher ein klägliches, das sein Ego wieder in Ordnung bringen sollte.

    Von der Befragung am Schluß hätte ich mir etwas anderes erwartet, auch vom Publikum.

    Auf in den kampflosen Kampf. Die alte Denke hinter uns schmeißen und Eier zeigen, nicht nur bis zum Applaus.

    Ich wünsche diesem klugen Kopf, daß er jetzt eine Idee hat, wie wir aus Schwertern Pflüge machen können.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    Wir haben damals die ganze Sch…… mit Hohmann mitbekommen und ich bewundere die Stellungnahme und Haltung von Dr. Günzel, der wegen eines Briefes, den er an Hohmann geschrieben hatte,der unter verletzung des briefgeheimnisses veröffentlicht wurde, unehrenhaft…unehrenhaft aus der Bundeswehr rausgeschmissen worden war.
    Na sicher war der schon unter Beobachtung gestanden.
    Er war zuuuuu gefährlich geworden.
    Er durfte sich nicht mal von seinen Kameraden verabschieden!!! Wo gibts denn sowas?

    Jajaja-heute sind wir alle schlauer und oberschlauer und nochmals oberschlauer und wissen genau, was wer wann hätte zu tun gehabt haben sollen………………..finde ich doof…………

    Dieser Mann hat auf der Ebene der Matrix – ohne was davon zu wissen( hahahah…so wie wir Schlauen hier!!) – Rückrat gezeigt.
    Und wir alle wissen genau, was das vor 10 Jahren gewesen war, wenn man wagte, zu behaupten, dass auch noch andere eventuell mit (beteiligt) ähh…schuldig an den Kriegen hätten gewesen sein können…..
    Na klar war das truppengefährdend……………
    und dass er es dennoch tat, sich im Brief zu Hohmann zu stellen, das gefällt mir.
    Daumen hoch!!
    Freue mich, dass das Video hier erscheint.
    Außerdem freue ich mich, dass so ein klarer Kopf verunfalltfrei rumläuft…………….

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  5. Vollidiot sagt:

    LDT

    Hamsterrad.
    Wenn ich mich so informiere über die Zeiten vor 2015 fällt mir auf, daß der Krieg Vater der Dinge war (nicht die Mutter).
    Hamsterräder müssen zerstört werden, weil die konditionierte Masse es vorher nicht merkt.
    Was, sagen sie dann, Hamsterad im Arsch, ich nix kann schaffe, oh Scheiße, wa dunt mer etzta?
    Die Konditionierung erfährt eine Extinktion – das Hirn hat die Schangse klarer zu sehen.
    Das ist der Moment, der wichtig ist.

    Unseren Altvorderen wurde in dieser Situation von „klugen Freunden“ die Umerziehung als neuer Katechismus gegeben.
    Diese Art Katechismus kann nur zu einem unguten Ende führen.
    Aber Ende.
    Nach dem Ende braucht es Menschen die einen besseren Anfang initiieren.
    Dazu ist jeder aufgerufen.
    Da hilft auch das von Hohmann und Günzel gesagte.

    Auch ich bin neben meinem Idiotsein nur eine Wurst – aber für den Mäinstriehm eine vergiftete.
    Wie sagt Hölderlin:
    Begrabt sie nur, ihr Toten, eure Toten,
    Indes ihr noch die Leichenfackel hält,
    Geschiehet schon wie unser Herz geboten,
    Bricht schon herein die neue bessre Welt.

    Dann eben, und da will ich dabei sein.

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  6. Petra von Haldem sagt:

    @ Vollidiot

    da hat mir doch neulich ein lieber Freund ein wunderbares Mani Fest zugesendet,
    passt grad zu den Deinigen Worten:

    http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit/

    Schönen Tach auch noch…………….. 🙂

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  7. Vollidiot sagt:

    Darum rede ich auch schon einiche Jahre gegen die Besteuerung der Arbeit.
    So als Glaubenssatz –
    ein Satz der Lüge, der Verbrecher und Fantasielosen – die Besteuerung der Arbeit als Macht- und Betrugsmoment.
    Man sollte die Lüge besteuern, den Zins und die Entwürdigung von Menschen incl. Entmenschung.
    Als ersten Schritt.
    Dann brüderliches Wirtschaften fördern.
    Das Recht in die Unabhängigkeit entlassen.
    Danach dem menschlichen Geist die permanente Vergewaltigung durch Vorschriften und Gesetze und Regelwerke wegnehmen.

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