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Endlich sehe ich klar / Die Schweizerische Nationalbank beschreibt den Geldfluss / Vollgeldinitiative

In einer Broschüre der Schweizerischen Nationalbank ist zu lesen:

„Banken sammeln Geld von den Sparern und leihen es an Kreditnehmer aus. Durch diese Kreditvermittlung schaffen die Banken neues Geld. …  

Wie bitte? Hat mir schon wieder jemand ins Hirn geschixen und ich bin zu blöd, um einen einfachen Vorgang zu verstehen?

Also:

Ich gebe der Bank 1000.- auf mein Konto. Die Bank gibt diese 1000.- dem Herrn Meier als Kredit. Wo nun ist Geld geschaffen worden?

Aber lesen wir weiter. Die Bank gibt mir Nachhilfestunde.

Nehmen wir an, ein Sparer zahlt 20’000 Franken in Noten auf sein Konto bei der Bank ein. … Der Sparer erhält dafür eine Gutschrift von 20’000 Franken auf seinem Konto. Das Geld untätig im Tresor liegen zu lassen bringt der Bank nichts ein.

Aha. Geld kann also arbeiten. Ja klar, somit trifft zu: Untätig rumliegen ist nicht gut.

… Ein Unternehmer braucht Geld für eine Computeranlage. Die Bank leiht ihm von den 20’000 Franken, die der Sparer einbezahlt hat, 16’000 Franken als Kredit und schreibt ihm den Betrag auf seinem Konto gut.

Genau. So habe ich es in der Primarschule gelernt, und neulich hat es mein Geldfachmann auch so erzählt.

Hat sich die Geldmenge dadurch verändert? 

Komische Frage. Wie sollte sich die Geldmenge geändert haben?

Der Sparer hat noch immer 20’000 Franken auf seinem Konto. Der Unternehmer verfügt als Kreditnehmer über 16’000 Franken. 

Oh. Ahaaaa. Zauberzauber. Da sind also aus den 20’000 plötzlich 36000 geworden?

Die Geldmenge hat also um 16’000 Franken zugenommen.“

Bingo. Ich hab richtig geschaltet. Aus 20’000 mach 36’000. Werd‘ ich mir merken.

Bitte gib mir 1000.-. Ich Verleihe meinem Nachbarn 800.-.

Huups, Scheixe auch, da sind nur noch 200.- bei mir? Ach, wär‘ ich doch eine Bank, dann hätt‘ ich jetzt 1800.-

***

Aber keine Sorge, liebe Leute. Ich bin eben zu dumm. Oder vielleicht sollte ich Bankbuchhaltung studieren, und danach könnte ich es verstehen.

Für mein Bauernhirn gilt bis da hin:

  •  Was an Schulen und Medien über Kredit / Einlage erzählt wird, ist ein Märchen.
  •  Die Darstellung in der Broschüre der Nationalbank Schweiz ist in sich selber widersprüchlich.
  •  Passend dazu:

Die Buchhaltung der Bank (doppelte Buchführung) ist so aufgezogen, dass der nachforschende Laie Bahnhof versteht. Zweck: Er möge denken: ich bin zu dumm, um das zu verstehen. Die Bank wird das schon richtig machen, denn da steht es ja: Eingänge und Ausgänge halten sich die Waage. Welch Irrtum.

  • Das Beispiel der nationalbänkischen Broschüre zeigt es: Die Bank hat sich wider jedes Rechtsempfinden um 16’000 bereichert.

***

Die Vollgeldinitiative wird diesem Treiben ein Ende setzen.

Unterschriften her! Wir brauchen 105’000 Unterschriften, 90’000 sind schon da.

Und Aufklärung brauchen wir, denn weder Herr Meier noch Herr Müller wissen, was seine liebe Bank in Tat und Wahrheit treibt. Wüssten sie es, wir hätten längst 500’000 Unterschriften, und es wäre keine Frage, dass die Initiative angenommen werden würde.

Lass uns aus dem „würde“ ein „wird“ machen.

thom ram, 05.09.2015

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10 Kommentare

  1. MURAT O. sagt:

    Hat dies auf MURAT O. rebloggt.

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  2. Brasil sagt:

    Es ist schon ungeheuerlich, wie Dumm doch diese Maffia die Menschheit haelt, oder ist es gar so, dass die Masse so Gehirngewaschen ist? Wenn das so ist, dann glaube ich, ist es gut und heilsam ist, dass sie so verar.cht werden!

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  3. thomram sagt:

    @ Brasil

    Sei willkommen auf bb, Brasil.

    Ja, es ist ungeheuerlich. Es läuft nun Jahrtausende so.

    Nun, es konnte nur so laufen, weil die Seelen der Sklaven die Sklavenerfahrung machen wollten. Und heute wollen die Seelen, dass ihre Inkarnation wieder zu mehr Bewusstheit gelangt. Darum werden wir uns heute mehr und mehr gewahr, wie wir funktionieren.

    Es hilft nicht weiter, wenn ich weiss, was an Kriminellem läuft.
    Es hilft weiter, wenn ich erkenne, dass dieses Kriminelle mein eigenes Inneres spiegelt.
    Damit ist es nicht getan.
    Aendern muss ich mich. Schritt für Schritt meine bislang unbewussten Programme stillegen, indem ich immer bewusster weiss, was ich will.

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  4. Dude sagt:

    Da hast Du vollkommen Recht, Basil

    Den Beweis dafür lieferst Du gleich mit. 5 Fehler in 3 Zeilen. 🙂

    Ps. Falls Du Brasilianer bist, der sich gerade in Deutsch übt, verzeih bitte…

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  5. luckyhans sagt:

    @ Dude:
    Wie war das mit dem Glashaus und den Steinen? Du schreibst „Basil“ – er schrieb „BRasil“… 😉
    Kein Mensch ist vollkommen…

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  6. Dude sagt:

    Tipfehler und Schreibfehler sind ein wesentlicher Unterschied, lieber Hans

    Zudem fehlt mir wie Du weisst hier eine Edit-Funktion.

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  7. luckyhans sagt:

    @ Dude:
    … allen anderen auch… 😉

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  8. Dude sagt:

    Klar, von Dir und Ram mal abgesehen.
    Doch bin ich durchaus befähigt zur klaren Unterscheidung zwischen Tip- & Schreibfehlern. 😉

    Ps. Übrigens war bzw. ist der Glashaus-Spruch mit Grundlage, und damit im obigen @Basil bereits enthalten. 😉

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  9. Vollidiot sagt:

    Luck

    Hätte Dude nicht vertippt, hätte er auch Basilianer geschrieben.

    Darum ist auch so extrem wichtig, wenn die sog. Nationalbanken (z.B. EZB) den Leitzins verändern.
    Oder den „Markt“ fluten.
    Die „Märkte“ wollen Hochwasser.

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