bumi bahagia / Glückliche Erde

Berlin Pankstrasse / Der Quartiersrat

Das ist ein Beispiel dafür, was ich meine, wenn ich stets von innovativen neuen Zellen spreche. Man muss keine französische Revolution oder erst Berlin dem Erdboden gleich machen, damit eine florierende Stadt entsteht. Man kann hier und heute sich mit Menschen zusammentun und Aenderungen einleiten.

Lieber Leser, schau hinein, es kann dich auf gute Art anregen!

Hier ein Schlaglicht, aus der Website des Quartiersrates kopiert. Einer der Macher im Kurzinterview:

Heute war Jochen Küpper (33) zu Besuch. Der ursprünglich aus Köln stammende Diplomkaufmann lebt seit 5 Jahren im Quartier. Aufmerksam auf den Wedding wurde er durch das Projekt Stattbad Wedding, das er gegründet und entwickelt hat. Herr Küpper beschreibt den Bezirk als einen liebevollen, authentischen und spannenden Bezirk, dem mit seinen Ecken und Kanten vor allem hinsichtlich seiner Entwicklung, großes Engagement gebührt.

1. Worin liegen für Sie die Chancen in der Beteiligung im Quartiersrat?

Zum einen wollte ich mich sozial engagieren und zum anderen den Quartiersrat und seine Arbeit genauer kennen lernen. Daraufhin habe ich schnell gemerkt, dass dies eine tolle Möglichkeit ist, hier im Kiez etwas zu bewegen. 

2. Was macht Ihnen bei der Arbeit im Quartiersrat besonders viel Spaß?

Besonders viel Spaß macht mir, spannende Projekte kennenzulernen sowie zusammen zu kommen, um darüber zu diskutieren, wie wir im Wedding die Welt ein Stückchen besser machen können.

3. Wo sehen Sie Chancen und Potenziale im Quartier?

Als Experte für Kunst und Kultur bin ich natürlich von den kreativen Potenzialen dieses Quartiers überzeugt. Ich sehe vor allem die Standorte rund um die Gerichtstraße als großes Potenzial für das Quartier. Ansonsten denke ich, brauchen wir Aktionen, die den Raum aufbrechen, wie zum Beispiel gemeinsame Nachbarschaftsaktionen, bei denen die Menschen merken, dass der Kiez nicht nur zum Durchlaufen und Hinsetzen ist sondern man auch aktiv sein und etwas Sinnvolles tun kann. 

4. Verfolgen Sie bei der Tätigkeit im Quartiersrat spezielle Entwicklungsstrategien oder Ziele?

Ich finde Themen wie Kreativwirtschaft und Gewerberaumentwicklung sehr spannend. Projekte wie den „Grünen Lernort“ in der Wiesenburg, „Panke belebt!“ und Kunstaktionen im öffentlichen Raum finde ich sehr spannend. Außerdem interessiert mich der interkulturelle Austausch, der noch mehr gefördert werden könnte.

5. Verfolgt der Quartiersrat als Einheit generell gemeinsame Ziele?

Ich denke, da hat sich inzwischen eine ganz tatkräftige Gruppe gebildet, die inzwischen sehr gut einschätzen können, ob sie etwas gut oder schlecht finden. Ansonsten ist es natürlich so, dass beispielsweise Vertreter der Kita und ich, als Experte für Kunst und Kultur, natürlich verschiedene Schwerpunkte haben. Ich denke, dass das auch Sinn und Zweck eines Quartiersrates sein soll, möglichst breit Interessen abzudecken. Ich denke, dass Verständnis des Quartiersrates für eine gemeinsame Verantwortung hier etwas zu tun, liegt in jedem Fall vor. Ich glaube, dass man sich hier als Gruppe sehr gut zusammen gefunden hat.

6. Welche Veränderungen können Sie innerhalb der vergangenen zwei Jahre erkennen?

Positiv sind die Projekte, die umgesetzt werden konnten und dass die Gelder, die vergeben wurden auch sinnvoll genutzt werden. Negativ: Es ist nicht genug. Es fehlt noch an allen Ecken, so auch am Bürgerengagement. Für mich persönlich habe ich gemerkt, dass es sehr viel Zeit ist, die man aufwenden muss, um sinnvoll etwas zu tun aber es macht am Ende Spaß bzw.es passiert auch etwas.

7. Abschließend: Warum kandidieren?

Ich kann nur jedem empfehlen mitzumachen, um im Quartier etwas zu bewegen. Auch ich werde wieder kandidieren. 

.

Hier geht es zu der Website des Quartierrates.

thom ram, 01.07.2015

.

.


7 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Warum benutzt so ein sympathischer Mensch dieses häßliche Kürzel „Kita“ und nicht das schöne deutsche Wort (inzwischen internationalisiert) „Kindergarten“?

    Liken

  2. thomram sagt:

    Lück,
    Kita ist die Abkürzung für Kindertagesstätte. Richtig?

    Du hast die Zeichen der Zeit nicht erfasst. Mit Gärten ist fini. Kindergarten, was soll das. Blumen und so.
    Die sollen in der Tagesstätte als Mädchen lernen, wie ein Dildo richtig zu handhaben, als Junge, wie eine Möse richtig zu kitzeln ist, was soll da Garten.

    Ich erkläre dir das nun mal.

    Kinder … trifft
    Tages … korrekt, die Kinder sind des Tages dort

    Stätte … ist die Vorbereitung auf das Stattleben: Gleichgeschaltete weil Gleichaltrige, Weggestellte, mit wenig Liebe Bedachte auf einem Haufen, schlechtrecht betreut von Menschen guten Willens (keine Hähme), welche situationsbedingt gnadenlos überfordert sind.

    Liken

  3. luckyhans sagt:

    @ Thomram:
    Mein Gutester,
    ich kenn das sogar aus der unmittelbaren Praxis meiner Enkel – das heißt auch so dämlich.
    Die meisten Menschen denken sich schon gar nichts mehr dabei, wenn sie solch irre Wortblödungen gebrauchen – sogar „kulturell interessierte“ Menschen… wobei gerade die doch eigentlich…

    Liken

  4. Vollidiot sagt:

    Tagesstätte, Versammlungsstätte, Richtstätte.
    Was hat eine Stätte mit lebensvollen Kindern zu tun?
    Nomen ischt Omen.
    Wer braucht schon lebensvolle Menschen.
    Fabianistisch, sozialistisch – sozialisierte Menschen nach zukünftigen Absichten geformt.

    Wählt Loite wählt – aber demokratisch bitte. Oder??
    Bitte, Bitte, sagen unsere Parteien und setzen Kommisionen ein um herauszufinden wie man den Nichtwähler wieder zur Wahl treiben kann.
    Seht ihr, in einem solchen Hirnnebel vegetieren diese Burschen und Burschinnen.
    Krasser kann man die eigene Blödheit und Unfähigkeit nicht zur Schau stellen.

    Soll man diese Leute demokratisch befriedigen, indem man/mannin diese demokratisch wählt?
    Als guter Demokrat wählt man demokratisch – wählt nicht einfach nur.
    Wir sind „reife“ Demokraten“ wir haben die höchste Stufe der Moralentwicklung (Kohlberg) erreicht, die nämlich die staatliche Gesetzte hinterfragt und nichtmehr als alleinige Richtschnur verwendet.

    Der Staat als Leviathan hat ausgedient.
    Er, der Staat will einheitliche Arschlöcher, genormte Braten um leichter planen und handhaben zu können.
    Wir hingegen pflegen, ganz individuell, so und das zu scheißen was wir wollen – mal die Sache von hinten aufzäumen.

    Liken

  5. thomram sagt:

    @ Volli

    Ich möchte dich nun endlich nach langem Zögern und Erwägen doch entschieden persönlich und nachdrücklich und doch freundlich und nicht ernst äh nicht persönlich gemeint mal ermahnen der unaneckender Ausdrucksweise, ja?
    „Arschloch“. Nougou.
    Bitte sag‘ hirnskünftich „Hintenuntenöffnungzwecksentleerung“.
    Die Rechnung für zusätzlichen Tintenverbrauch kannst du richten ans Amt für korrekten Umgang irdischer Rassen untereineander, miteinander, übereinander, Bundeskanzleramt undsoweiter.

    Und morgen führen wir endlich ein die richtige Schreibweise von Sie und Er:

    Liebe(r)((e))(((s))) Leser(In)((nen)).
    Und der ganze hundsfotzhirnamputierte Schwachmaatsinn.

    Liken

  6. Der ehemals rote Wedding ist heute fest in tückischer Hand!
    Dort gibt es Straßenzüge, in die sich nachts die Polizei nicht hineintraut und selbst bei Tage nur mit äußerster Vorsicht, und die Polizei dort besteht heute zu einem großen Anteil selbst aus Tücken!
    Wenn man sich nun auf der Seite einmal zu Gemüte führt, wer alles das da fördert, dann erkennt man schon am Brechreiz genau, was dort eigentlich gespielt wird!
    Abgesehen von alle dem ist die Stadt heutigen Zuschnittes – Frankfurt/Main ist da mustergültig – ohnehin ein Grab, in das der Mensch lebendig eingemauert ist, und nur die wenigsten dort merken es!
    Ziel muß sein die kleine ländliche Stadt, in der es sich auch wirklich zu leben lohnt!
    Ein verstorbener Freund sagte gern:
    „Frankfurt/Main wird Truppenübungsplatz! Das garantiere ich euch!“

    Gunnar von Groppenbruch

    Liken

  7. thomram sagt:

    @ Gunnar

    Ich habe bis 2000 an der Maxstrasse gelebt (für Nichtberliner, die Maxstrasse ist im Stadtteil Wedding). Ja, es hatte sehr viele Türken. Nein, ich fühlte mich nirgends gefährdet, und ich war in weiten Teilen Weddings auch mal des Nachts zu fuss unterwegs.
    In den letzten Jahren begann sich Wedding zu mausern. Am Leopoldplatz (huch, ich hoffe, dass mein Namensgedächtnis mich nicht trügt), da kamen appetitliche Kaffees auf. Da und dort verschwand Schmuddeliges und Frisches zeigte sich.
    Es sind gut fünf Jahre seither. Aus der Sicht von damals kann ich deinen Pessimismus nicht teilen.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: