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Schweiz / Vollgeldinitiative / Das Buch dazu

Vollgeld ist immer noch Geld. Die Zukunft der Menschheit liegt im Geben, und Geld wird niemand mehr brauchen.

Als Uebergang aber ist es richtig, die sagenhaft unglaubliche Sache vom Tisch zu wischen, dass Banken so tun, als ob sie etwas geben würden, wenn sie einen Kredit gewähren, wo sie in Tat und Wahrheit weniger als 10% dessen besitzen, was sie dem Kreditnehmer „geben“.

Jeder Besucher von einem anderen Planeten würde sich an den Kopf greifen, würde er diesen Vorgang beobachten. Er würde sich fragen: Sind hier alle voll verrückt? Oder sind hier Einige auf verbrecherische Art besonders schlau und die Anderen finden es geil, sich in Tiefschlaf befindend total über den Tisch ziehen zu lassen?

Beides trifft zu.

Die, welche die Banken führen und wissen, was sie tun, sind Verrückt. Verrückt? Ja, weggerückt von jedem gesunden Gewissen. Friede sei ihrer Seelen.

Die, welche die Banken führen und nicht wissen, was sie tun, sind es ebenfalls, denn nur ein Verrückter kann die Einfachheit des Vorganges übersehen. Herr, lass Hirn regnen.

Für das Publikum, welches von der Bank zu über 90% LUFT bezieht und WILLIG richtiges Geld, weil durch Sachwert oder Arbeitsleistung gedeckte Schnipsel als Zinsen dafür gibt, für dieses Publikum gilt das Gleiche. Verrückt. Hirngewaschen. Ahnungslos. Herr, lass…..

Dass die Buchautoren von „Gewinnen“ bei der „Geldschöpfung“ durch die Nationalbank sprechen, das allerdings zeigt, dass auch sie eine Ecke des Themas nicht durchleuchtet haben. Wenn eine Nationalbank auf Komputertasten drückt und damit Banken „Geld“ gibt, so ist das keine Leistung, sondern lediglich eine Korrektur der Geldmenge nach oben.

Wenn die Nationalbank für dieses auf den Knopf Drücken eine wirkliche Leistung verlangt, in Form von Geld, welches durch des Bürgers Arbeit gedeckt ist, dann ist das Diebstahl am Bürger.

Es kommt etwas dazu.

Wenn die Nationalbank Geld (Zinsen) dafür verlangt, dass sie „Geld“ „ausgibt“, so ist da ein offensichtliches Defizit.

Welches?

Das, was die Nationalbank an Zins einziehen will, das GIBT ES NICHT, das ist nirgends vorhanden.

Und damit geht das „Sich gegenseitig Geld abluchsen müssen und darum konkurrieren statt kooperieren“ munter weiter. Satan freut’s.

***

Ich habe das Buch nicht gelesen. Ich ziehe diesen genannten Schluss lediglich aus dem Vorwort. Sollte ich falsch liegen, SOLLTE also geplant sein, dass die Nationalbank schlicht die Geldmenge bestimmt, OHNE dass sie irgend einen Zins fordert, dann ist meine Aufregung unbegründet.

thom ram, 22.09.2014

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Lieber Thomas Ramdas,

im Zusammenhang mit der Vollgeld-Initiative ist das Buch
„Vollgeld – Das Geldsystem der Zukunft. Unser Weg aus der Finanzkrise“
von Thomas Mayer und Roman Huber erschienen.
Das Buch ist allgemein verständlich geschrieben und stellt umfassend die Hintergründe der Vollgeld-Initiative in der Schweiz dar.

Eine Leseprobe können Sie hier downloaden.

Sie erhalten das Buch bei Ihrem Buchhändler oder Sie können es hier bestellen.

Viele Grüsse!
Thomas Mayer

Zum Buch:

Würden Sie einem System zustimmen, in dem der Grossteil der Geldmenge durch private, profitorientierte Unternehmen produziert und in Umlauf gebracht wird?
Nein? – Doch genau so funktioniert unser heutiges Geldsystem.

Das weltweite Bankensystem ist ein Kartenhaus aus Täuschung und Verschleierung. Denn 90 Prozent unseres Geldes ist elektronisches Geld, das die Banken herstellen und mit dem wild spekuliert wird. Nur 10 Prozent des Geldes sind Münzen und Banknoten der Schweizer Nationalbank. Immer lauter werden die Stimmen, die eine Korrektur fordern.

Vor über hundert Jahren wurde den Banken verboten, Geldscheine zu drucken. Mit dem elektronischen Geld auf unseren Girokonten (Giralgeld), welches ausschliesslich von den Banken geschaffen wurde, muss nun dasselbe passieren. Die Staaten, nicht die Banken müssen wieder Herr über das Geld werden.
Vollgeld steht für ein vollgültiges gesetzliches Zahlungsmittel, herausgegeben durch die Zentralbank. Vollgeld ist sicher vor Bankenpleiten, verhindert Finanzblasen und Inflation. Es rentiert sich – ganz ohne Steuererhöhungen und Sparpakete. Auf einen Schlag wären 60 Prozent der Euro-Staatsschulden vom Tisch, die Schweiz würde gar als erstes Land der Welt ganz frei von Staatsschulden!
In vielen Ländern wird Vollgeld bereits diskutiert, in der Schweiz ist Vollgeld sogar auf dem Weg zur Volksabstimmung. Dieses Buch macht in der Misere wieder Mut und weist einen gangbaren Weg aus der Finanzkrise.

Die Autoren:
Thomas Mayer ist Bürgerrechtler, Buchautor und Kampagnenleiter der aktuellen Vollgeld-Initiative (Schweiz). 1988 gründete er Mehr Demokratie e.V. mit und setzt sich seither für Direkte Demokratie in Deutschland ein. Er war Beauftragter des erfolgreichen Volksbegehrens „Mehr Demokratie in Bayern“ mit dem der Bürgerentscheid in den bayerischen Gemeinden und Städten eingeführt wurde.
Roman Huber ist Bürgerrechtler, Unternehmer und Trainer. Er ist seit 1996 im Vorstand von Mehr Demokratie e.V., ist Initiator der größten Verfassungsbeschwerde in der Geschichte der BRD zu den Eurorettungsschirmen.

Tectum-Verlag, 2014, 322 Seiten, Klappenbroschur, 14,8 x 21 cm, ISBN 978-3-8288-3350-0, 18,95 € (D)/19,50 € (A)

Vollgeld-Initiative
Postfach 3160, 5430 Wettingen
Telefon: 044 586 65 96, Mobile: 079 773 34 50
info@vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld.ch


2 Kommentare

  1. Marco Mauriello sagt:

    Guten Tag Herr Ramdas

    Im Vollgeldsystem kann die Nationalbank den Banken Kredite gewähren. Sie wird dafür Zinsen verlangen. Hier entsteht dann ein Zinsgewinn. Dieser Gewinn aus den Zinsen kommt dann aber der Allgemeinheit und dem Staat zu Gute. Die Demokratie wird entscheiden, ob dieser Gewinn vollumfänglich den Bürgerinnen und Bürgern zu Gute kommt, via Bürgerdividende, oder teils auch dem Staat, den Kantonen und Gemeinden.

    Heute profitieren ja vor allem die privaten Banken von der privatisierten Geldschöpfung und den Zinsgewinnen die daraus entstehen. Im Vollgeldsystem wird der Zinsgewinn aus der Geldschöpfung gerechter (breitflächiger) verteilt werden als es heute der Fall ist.

    Herzliche Grüsse
    Marco Mauriello

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  2. thomram sagt:

    @ Marco Mauriello

    Danke, Marco, für diese wichtige Klarstellung.
    Soweit ich Geldsysteme heute durchschaue, ist der Umstand, dass die Nationalbank für ausgegebenes Geld Zinsen einzieht, schädlich. Der Grund ist einfach: Dieses Zinsgeld ist nicht kreiert worden, und die Menschen müssen es sich gegenseitig abjagen, das heisst, feindliche Konkurrenz wird weiterhin bestehen.

    Dessen ungeachtet unterstütze ich die Initiative.
    Dass die Banken derzeit zu weit über 90% Luft ausgeben und dabei Bedingungen stellen, als hätten sie gedecktes Geld gegeben, muss per sofort aufhören. Dass dieses Tun nicht als das erkannt und geahndet wird, was es in Wirklichkeit ist, nämlich Diebstahl mittels arglistiger Täuschung der Menschen, spricht für die Cleverness der Banken und ist nur möglich dank krimineller Mitwirkung unserer Medien. Zudem legt es Zeugnis mangelnder Neugier und Wachheit unserer Mitbürger ab.

    Die Initiative muss unbedingt angenommen werden.

    Ich drücke alle Daumen, dass eine entscheidende Anzahl unserer Landsleute den Inhalt und die Wichtigkeit der Initiative erkennt.
    In bumi bahagia veröffentliche ich alles, was mir zum Thema erreichbar ist.

    Liken

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