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Schweiz / Banken in die Schranken / Vollgeldinitiative

10’000 Unterschriften schon, das ist gut. Weiter so!

thom ram, 22.08.2014

.

Banken in die Schranken!
Oder: Wie sammelt es sich für die Vollgeld-Initiative

Lieber Thomas Ramdas,

Die Unterschriftensammlung für die Vollgeld-Initiative läuft.
Wie reagieren die Menschen? Wie sind die Erfahrungen? Lesen Sie dazu weiter unten die Erlebnisse von Thomas Brändle und Thomas Mayer.
Ausserdem finden Sie in diesem Newsletter Veranstaltungseinladungen und Sammelltermine und die Highlights aus unserem Pressespiegel.

Es sind nun fast 10’000 Unterschriften bei uns eingegangen. Es braucht von uns allen zusätzliche Anstrengungen um erfolgreich zum Ziel von 100’000 Unterschriften zu kommen.

VERANSTALTUNGSHINWEISE und SAMMELTERMINE

Gemäss Sammelkalender ist momentan das Zürcher Theaterspektakel der Hotspot zum Sammeln. Weitere Tipps gibts bei den Regionalgruppen.

Gemäss Terminkalender wird hier gezielt über Vollgeld-Initiative informiert:
 
Fr. 22. August 19:00 in Zug: Regiogruppentreffen
Sa. 23. August 10:15 in Aarau: Vollgeld-Infoveranstaltung
Sa. 23. August 12:00 in Basel: Vollgeld-Stammtisch
Mi. 27. August 19:30 in Luzern: Regiogruppe Innerschweiz
Do. 28. August 19:30 in Winterthur: MV-Grüne mit Thema „Die Vollgeld-Initiative“
Weitere Termine…

Romandie:
(Anmeldung für den französischsprachigen Newsletter: info@monnaie-pleine.ch)

Mi. 27.August17Uhr/18:30Uhr, Fribourg:
Conférences: Le monde financier tousse…
Kurt Specht responsable du comité romand de soutien à MoMo présentera quelques aspects économiques liés à la création de la monnaie.

Sa. 30.August10 -14Uhr, Lausanne:  
Invitation au lancement dela récolte de signatures
pour l’initiative „Monnaie pleine“

PRESSESPIEGEL

Bitte beachten Sie den ausführlichen Pressespiegel. Hier einige Highlights:

August 2014
– Ostschweiz am Sonntag / Luzerner Zeitung:
Die Geldmaschine“Die Vollgeld-Initiative verspricht mehr Geld für alle und mehr Finanzstabilität. Dafür verlören die Banken an Macht. Und es braucht eine Finanzwelt-Revolution.“
Zusatz-Interview: Währungsexperte Prof. Peter Bernholz hat Sympathien für die Vollgeld-Idee, lehnt aber die Initiative ab.
Klärendes Vollgeld-Statement (R.Harringer/P.Ulrich)
Leserbrief(Th. Brändle).

Juni/Juli 2014
– Neue Züricher Zeitung (NZZ):
Mit Gottfried Keller gegen Finanzblasen  „Hansruedi Weber hat zusammen mit anderen Kritikern des Geld- und Bankensystems die Vollgeld-Initiative lanciert.“
Im Interesse der Gesamtwirtschaft  „Mit einem Vollgeldsystem hätte die Schweiz das stabilste Geldsystem der Welt.“
Dazu ein positiver Leserbrief eines anerkannten Bankenexperten.
– Tagesanzeiger Politblog:
Elektronisches Geld muss gesetzliches Zahlungsmittel werden.
Carte Blanche für Prof. Mark Joób (Mitglied des MoMo-Vorstand).
– CASH.ch
Das will die Vollgeld-Initiative erreichen „Cash liefert die wichtigsten Fragen und Antworten“

Weitere lesenswerte Artikel erschienen bei Politnetz.ch, Schweiz. Bankiervereinigung, Zeitpunkt, Expresszeitung, Vimentis.ch, FondsProfessionell.de, Finanzen.net, Moneyland.ch, usw.

SAMMELERFAHRUNGEN  
Thomas Brändle:
„Heute Morgen war ich am Unterschriftensammeln in einer Zuger Gemeinde. Eine Dame aus der Finanzbranche fragte mich, ob diese Initiative jene sei, wovor sie ihr Chef gewarnt habe. Als ich ihr erklärte, worum es geht, sagte sie, ja, das sei sie, wovor sie ihr Chef gewarnt habe. Dann hat sie unterschrieben und darum gebeten, dass ich’s niemandem weitersage. Etwas später durfte ich einem älteren Herrn die Vollgeld-Initiative erklären, währenddessen sein Strahlen im Gesicht immer freudiger wurde. Am Ende sagte er, dass er leider einen italienischen Pass habe. Während mir das Gesicht einfror, grinste er noch mehr und meinte: ‚Nächsten Monat werde ich Schweizer und das erste, was ich dann tue, ist diese Unterschrift zu leisten.‘ Ich habe ihm natürlich einen Unterschriftenbogen mitgegeben.“

Thomas Mayer:
„Anfang August sammelte ich eine ganze Woche zusammen mit zwei Freunden Unterschriften in Basel. Es war eine sehr erlebnisreiche Zeit, denn ich sprach mit jeder und jedem: ob Jung oder Alt, ob Nadelstreifen oder Tätowierung. Wann sonst begegnet man so verschiedenen Menschen?
Meine besondere Herausforderung war, kurz und prägnant zu werden. Ich kenne Vollgeld bis in alle Tiefen und habe dazu hunderte Seiten geschrieben. Jetzt musste ich es auf den Punkt bringen.

Hier mein Sammeltipp:

Wie erklärt man es jemandem, der sich dazu noch überhaupt keine Gedanken gemacht hat und eigentlich auf dem Weg zum Zug ist? Wie schafft man eine schnelle Verständnisbrücke?

Dazu probierten wir verschiedene Slogans. Unser Favorit wurde „Banken in die Schranken!“
Inhaltlich trifft er, denn mit der Vollgeldreform wird die Macht der Banken beschränkt, diese verlieren die Möglichkeit, selbst Geld zu herzustellen.Gleichzeitig wirkt er emotional. Immer wieder hörten wir Menschen im Vorbeilaufen zustimmend wiederholen:

„Ja, Banken in die Schranken!“

Es gab natürlich auch das Gegenteil: „Nein danke, ich arbeite bei einer Bank.“
Nach der Kontaktaufnahme und Begrüssung sagte ich oft:

„Ich sammle Unterschriften für die Initiative gegen Bankenspekulation.“

Bei Interesse sagte ich weiter:

„Es geht darum, dass die Banken weniger spekulieren können und es weniger Finanzkrisen gibt.“

oder

„Wir wollen ein sichereres Bankensystem.“

Mir wurde klar, wie wichtig es ist, mit dieser verständlichen Zielsetzung anzufangen. Bei vielen reichte das schon zur Unterschrift. Wer mehr wissen wollte:

„Nur noch die Nationalbank soll das elektronische Geld erzeugen dürfen, wie bisher die Banknoten und Münzen. Die Banken sollen kein Geld produzieren dürfen, sondern nur noch mit dem Geld arbeiten können, das es tatsächlich gibt.“

Ich versuchte immer nur so viel zu erklären, dass ich es nicht zu kompliziert wurde oder ich damit langweile ….
Erstaunt war ich, dass ich in diesen Tagen etwa 30 Menschen traf, die selbst Listen zu Hause hatten und sammeln wollen.
Ich versuchte die Arbeit, die noch vor uns steht, weiter zu verteilen und bat jeden, doch auch noch einige Unterschriften zu sammeln und verteilte etwa 1000 Unterschriftskarten.
Mein eigentliches Ziel, 500 Unterschriften in dieser Woche zu sammeln, schaffte ich aber nicht. Den fehlenden Rest hole ich in Kürze nach.“

Haben Sie Lust zum Sammeln bekommen?

Dann legen Sie doch einfach los!

Weitere Sammeltipps finden Sie hier. Wenn noch Material fehlt, bestellen Sie hier.
Wenn Sie nicht alleine sammeln wollen beachten Sie den Sammelkalender oder melden sich bei einer Regionalgruppe.

Grüsse von der Vollgeld-Initiative!

Vollgeld-Initiative
Postfach 3160, 5430 Wettingen
Telefon: 044 586 65 96, Mobile: 079 773 34 50
info@vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld.ch

  Newsletter abbestellen
 


4 Kommentare

  1. Dude sagt:

    „Eine Dame aus der Finanzbranche fragte mich, ob diese Initiative jene sei, wovor sie ihr Chef gewarnt habe. Als ich ihr erklärte, worum es geht, sagte sie, ja, das sei sie, wovor sie ihr Chef gewarnt habe. Dann hat sie unterschrieben und darum gebeten, dass ich’s niemandem weitersage.“

    Köstlich! Ufsteller vom Tag! 🙂

    Ps@thomram
    Schad häsch d’Links usezensiert.

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  2. thomram sagt:

    Uff. Hab ich nicht. Wo denkst du hin.
    Knurr. Nun die Links reinholen. Hab grad null Bock auf sone Erbsenarbeit. Vielleicht morgen.

    Danke für den Fingerzeit äh -zeig.

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  3. Dude sagt:

    Ah, sorry, dachte die vermerkten Medienberichte seien im Newsletter verlinkt gewesen…

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  4. […] Schweiz / Banken in die Schranken / Vollgeldinitiative.  Weltweit steht das Volk unter dem BIZ Diktat der Bankenlobby. Alle Bankenkredite sind nur elektronisches Geld ohne Wert Hinterlage, also kein Bargeld nur Papierwert.  Jedoch nach Krediterteilung und Auszahlung  wird es nun plötzlich richtiges Geld für die Bank. Der Papierkredit muss nun mit richtigem Geld der Bank zurück gezahlt werden.  Was geschieht nun mit dem Geld das als Kredit zurück gezahlt wird.  Zirka 10% muss die Bank an die Nationalbank zahlen für die Bewilligung elektronisches Geld zu erstellen.  8% ist die Einlagesicherung für die Banken.  Der Rest 82% vom erteiltem Kredit ( richtiges Geld ) empfängt die Bank plus Zinsen um neues Papiergeld zu generieren.   Dies ist das heutige vorgehen sämtlicher Banken auf der Welt unter dem Diktat der BIZ.  Eine immer grösser werdende Schulden Wirtschaft aufgebaut mit nichts.  Die Vollgeldinitiative verhindert einen Banken Zusammenbruch durch immer mehr Papier Schulden, da die Nationalbank als Geldgeber für die Banken für  Papiergeld kein Geld verleihen darf.  Eine Unterstützung der Vollgeldinitiative als Vorreiter ist deshalb dringen notwendig. […]

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