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Hört hört / Gericht in Virginia setzt sich gegen Monsanto durch

Der Text stammt von Quer Denken TV:

http://quer-denken.tv/index.php/727-monsanto-zu-93-millionen-verurteilt

Der Autor des Textes ist mir nicht bekannt. Ich kann die ursprüngliche Seite

http://www.naturalsociety.com/monsanto-ordered-pay-93-million-small-town-poisoned-herbicide/#ixzz38W5C2Ln8

nicht öffnen.

Wenn ich sie zu öffnen versuche, spuckt mich das Netz raus. Auch interessant, das.

Eine gute Nachricht. Scheinbar ein Tropfen auf den heissen Stein, klar. Aber es gibt auch Zünglein an der Waage, und es gibt entscheidende Anstösse auf dieser Welt. Auf jeden Fall ein Lichtschimmer!

thom ram, 10.08.2014

.

Monsanto zur Zahlung von 93 Millionen Dollar an eine kleine Stadt angewiesen – wegen Vergiftung der Bürger!

06. August 2014  Manchmal gibt es Überraschungssiege. Da ruiniert Monsanto ganz legal Bauern, auf deren Feldern durch Windeintrag unerwünschte, genmanipulierte Pflanzen wachsen. Und wenn man meint, der Siegeszug der Saatgutvergifter sei nicht mehr aufzuhalten, da passiert es doch:  Der oberste Gerichtshof von West Virginia hat dem Gentech-Giganten Monsanto in diesem Monat einen schweren Schlag versetzt. Er muß dem kleinen Städtchen Nitro in West Virginia 93 Millionen Dollar Schadensersatz bezahlen, weil er die Bürger mit „Agent Orange“ vergiftet hat!

 

Das Städtchen NItro hat nicht nur einen gefährlich explosiv klingenden Namen, es macht diesem auch alle Ehre. Denn das Urteil gegen Monsanto ist purer Sprengstoff.

In dieser kleinen Stadt stehen seit 1948 Produktionsstätten, in denen Monsanto über viele Jahre hin gefährliche Chemikalien hergestellt hat. Bei der Produktion eines giftigen Unkrautmittels „Agent Orange“ fiel als noch giftigeres Beiprodukt dieser Substanz im Herstellungsprozess das hoch krebserregende Dioxin an. Die Tödlichkeit von Dioxin ist unbestritten. Bis 2004 wurde das Unkrautvernichtungsmittel dort hergestellt.

Das Agent Orange war ein essentieller Bestandteil des giftigen Entlaubungsmittels, das die Amerikaner im Vietnamkrieg über die Wälder sprühten, um die Pflanzen abzutöten, unter deren dichtem Blätterdach der gefürchtete Vietkong sich versteckte, und aus aus dem heraus er den Amerikanern empfindliche Verluste beibrachte. Seit Jahren und bis heute sterben die US-amerikanischen Vietnamveteranen, die dort dem Gift ausgesetzt waren, an multiplen Krebstumoren und anderen  Krankheiten.

Aber auch die Vietnamesische Bevölkerung zahlt heute noch einen hohen Preis für die Entlaubungsaktion der Amerikaner. Die Krebsrate ist sehr hoch in diesem Land und es kommen ungewöhnlich viele mißgebildete und kranke Kinder zur Welt.

„Es war eine lange, lange Plackerei“, erzählt der Anwalt der Bürger, Stuart Calwell der regionalen Zeitung „The Charleston Gazette“. Er hat für die Bürger Nitros diesen Vergleich erstritten. Ob eine Dekontamination der Stadt nach so langer Zeit noch die Folgen der jahrzehntelangen Vergiftung mildern kann, darf bezweifelt werden. Aber es ist immerhin einmal ein Anfang gemacht worden und der unantastbare Riese Monsanto hat verloren und muß für seine Taten einmal bezahlen. Es könnte ein Türöffner auch dafür werden, daß Bauern und Verbraucher auf der ganzen Welt die Schäden, die Monsanto durch die genmanipulierten Pflanzen und Feldfrüchte  verursacht hat, gegen den GMO-Riesen einklagen können. Das wäre dann sehr bald das Ende dieser globalen Giftküche. Wenn es noch mehr als diesen einen Erfolg gibt, wird eine Flut von Klagen über Monsanto hereinbrechen – und selbst diese prall gefüllten Brieftaschen sind dann bald leer, MOnsanto am Ende – und die Menschheit könnte aufatmen.

Besonders das Glyphosat ist eine Substanz, die Mensch, Tier, Pflanzen, Boden, Wasser und Luft überall vergiftet. Kaum ein Lebensmittel, in dem man das tödliche Gift nicht findet. Würde hier einmal eine Klage gewonnen, hätte Monsanto schnell Milliarden von Prozeßgegnern an Halse – denn das Teufelszeug ist praktisch überall auf der Welt, wo Ackerbau betrieben wird.

Grundsätzlich hatte Monsanto in dem Nitro-Prozeß schon letztes Jahr dem Vergleich zugestimmt, aber jetzt erst wurde eine Entscheidung darüber getroffen, wie die Entschädigungssumme zu verwenden ist.
Das endgültige Urteil verpflichtet Monsanto zu Folgendem:

  • Eine Million Dollar wird dafür aufgewandt, die 4500 Dioxinstaubverseuchten Häuser des Städtchens zu dekontaminieren.
  • 21 Millionen Dollar sind für Tests und Untersuchungen bestimmt, ob und wie sehr die Bürger von dem Dioxin vergiftet wurden.
  • Die Bürger werden die nächsten 30 Jahre betreut und medizinisch überprüft werden, welche Spätfolgen das Gift hat.
  • Weitere 63 Millionen Dollar stehen dafür bereit, weitere Tests in diese Richtung durchzuführen und weitere Dioxinkontamination zu testen.
  • Jeder, der zwischen dem 1. Januar 1948 und dem 3. September 2010 in Nitro und Umgebung lebte, wird auf Dioxin getestet. Die Betreffenden müssen zwar nachweisen, daß sie dort gelebt haben, sind aber dann berechtigt, an dem medizinischen Programm teilzunehmen, auch wenn sie nicht mehr in Nitro wohnen. Zur ordnungsgemäßen Durchführung wird jetzt ein Büro eingerichtet, die Tests organisiert und das ganze wird überwacht von dem Anwalt Thomas Flaherty, den das Gericht für diese Aufgabe ernannt hat.
  • Ehemalige oder gegenwärtige Mitarbeiter von Monsanto dürfen an diesem Programm nicht teilnehmen.
  • Die Bewohner haben das Recht, auch noch individuell Klage gegen Monsanto zu erheben, falls die medizinischen Tests belegen, daß durch die Einwirkung des Dioxins körperliche Schäden eingetreten sind.

Quelle:
naturalsociety.com/monsanto-ordered-pay-93-million-small-town-poisoned-herbicide/#ixzz38W5C2Ln8


3 Kommentare

  1. LichtWerg sagt:

    Hat dies auf LichtWerg rebloggt.

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  2. Dude sagt:

    Dann probiers mal ohne den Code am Schluss… http://naturalsociety.com/monsanto-ordered-pay-93-million-small-town-poisoned-herbicide/ 😉

    Und ja, kleiner Lichtblitz. Allerdings spielt so ein Vergleich, wenn TTIP und TISA erstmal unter Dach und Fach gebracht sind, keine sonderliche Rolle mehr im grossen Pyramidenspielchen…

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  3. Werner sagt:

    Ja super ein kleiner Lichtblick.
    Vielleicht ging die seite bei Dir nicht auf, bei mir ohne Probleme, weil du zuviel geröchelt hast, d
    a dachte die überwachungssoftware du gibts eh gleich den Löffel ab… 🙂

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