bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » UNCATEGORIZED » Eine „essbare Stadt“ mehr: Minden

Eine „essbare Stadt“ mehr: Minden

„Pflücken erlaubt“ statt „Betreten verboten“.

Exakt solche Geisteshaltung erlebe ich als die ersten Schwalben des Frühlings „bumi bahagia“.

thom ram 26.04.2014

Die ganze Infoseite von Minden hier.

.

Stadt Minden «unglaublich essbar» machen

Bürgerprojekt ‚Essbare Stadt Minden‘: Urban Farming im öffentlichen Raum

.

Foto: Die Fussgängerzone Scharn im SommerGemeinschaftsgärten für den öffentlichen Raum

Das Vorhaben der lokalen Bürgerinitiative ist, in Minden das Modell der «Essbaren Stadt» zu verwirklichen.

Eine erste Pflanzaktion fand am Samstag, 4. Mai 2013 in der Oberen Altstadt statt. Das symbolische Auftaktpflanzen war gleichzeitig offizieller Projektstart.
Die gärtnerische Gestaltungsidee soll danach zunächst in der zentralen Innenstadt und der Altstadt verwirklicht werden. Das nächste Teilprojekt (“Speiseraum”) ist am 15. Juni an der Martinitreppe nahe der Fussgängerzone entstanden.

 

Später soll das Stadtgärtnern auch in äußere Stadtbezirke getragen werden. Die Aufmerksamkeit wird dann vor allem den vier Stadtteilen gelten, die einen besonderen Entwicklungsbedarf haben.
Gut vorstellbar sind auch Teilprojekte auf Mindener Bracheflächen.

 

‘Pflücken erlaubt statt Betreten verboten’

Das Modell der «Essbaren Stadt» ist eine Sonderform städtischen Gärtnerns, das als weltweite urban gardening-Bewegung immer mehr von sich reden macht.
Die Variante «Essbare Stadt» hat ebenso wie das urban gardening zum Inhalt, im städtischen Raum Obst, Gemüse und Blumen anzupflanzen. Der besondere Pfiff daran ist, die angepflanzten grünen Erzeugnisse den Bürger/-innen zum Pflücken frei und kostenlos zur Verfügung zu stellen.

Als Gärten dienen dem lokalen Vorhaben Flächen im öffentlichen Raum. Statt “Betreten verboten” – wie so oft auf Schildern an bundesdeutschen Rasenflächen zu lesen – heisst die Devise dort “Pflücken erlaubt”.

 

Minden: Erste ‘Essbare Stadt’ in NRW

Die erklärte Absicht der Initiative war, die Weserstadt zur ersten «Essbaren Stadt» im Bundesland Nordrhein-Westfalen zu machen.
Das war nicht ganz leicht. Denn die bürgerfreundliche Stadtidee hat auch andernorts in NRW bereits eine Menge Interesse geweckt.

Aber mit der Pflanzaktion in altstädtischem Erdboden ist es schließlich gelungen. Das Wetter an dem Frühlingstag 2013 war toll, das Interesse der Mindener und die mediale Aufmerksamkeit ebenso.
Ein guter “incredible edible” Start als «essbarer» Vorreiter im menschenreichsten aller deutschen Bundesländer. :)


3 Kommentare

  1. ohnweg sagt:

    Ja, die ersten Schwalben zeigen sich am Firmament. Überall wird nachgedacht wie man das unmittelbare Umfeld lebenswerter gestalten kann. Anstatt Stadtautobahn wie in Stuttgart, essbares Grün. Welch ein Bewusstseinswandel. Und dies ist erst der Anfang. Stadtguerillas, Informationsguerillas. Hier haben wir unser Feld zu pflügen. Der Same für einen Garten Eden wurde gelegt.

    So viel ich weiss, ist auch in Russland ein neues Gesetz herausgekommen, das jedem 1000 qm, oder ein Hektar? kostenlos Land zur Verfügung stellt um es als Gartengrund zu benützen. Die Bewegung „Anastasia“ hat Putin inspiriert und er war der treibende Faktor für dieses Gesetz. Ich habe allerdings keine verlässliche Quellen dafür. Dazu sollte man vielleicht russisch können. Ich selbst bin von der Bewegung Anastasia begeistert und habe fast alle Bücher darüber gelesen. Die ersten zwei Bände sind im Internet inzwischen kostenlos herunterzuladen. Lohnenswert wenn man sich für Selbstversorgung interessiert. Besonders bei dem Austragen der Samen in das Erdreich.

    Liken

  2. Vollidiot sagt:

    1 Ar =10x10m
    1 ha = 100x100m
    1000m² = 10 Are/Ar oder 1/10 ha.
    Noch hast Du die Wahl!

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: