bumi bahagia / Glückliche Erde

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Denn Poesie muss sein

Eckehardnyk, Dienstag, 13. Mai NZ 14

Sei zur geSundheit beFreit

Über den Kosmos hiNaus

Alle sysTeme des Alls

Ist der gott Der es sich Zum

Leibe schuf. In seinem Frei-

Heitsorgan Ist krank die Mensch-

Heit. sie wird Und werde Durch

SpitzenperSonal des Mensch-

Seins geheilt. – Diese krankHeit

Führt nicht zum Tod, sondern Baut

Die bildeKräfte neu Wie-

Der auf. alsDann ersteHen

Ihm neue GesprächspartNer

Auf erden. Er lernt durch Sei-

Nè leute Die MaterÍ-

E als den Stoff kennen, Der

Dem leben Freiheit bieTet.

(Zu beTonen ist Stets die Groß geschrIebene Silbe.

So ist der Text aus dem Mai Heut im NoVember geFasst)

©️🦄 (eah) 3. Mai und 9. November 2020

Wohin?

Wohin die Jahre und Wo

Ist es dem Menschen erlaubt

seine Bewegung und So

Selbst zu bestimmen, na Und?

© (eah) 18. November 2020

Straßenruhe

°

Leere Schwestern sind das Nichts

Aller Atemzüge,

Fallen Schneisen auf den Wald

Droht den Förstern Rüge.

°°

Bleiben auch die Scheuern voll,

Hebt der Tau den Nebel,

Schranken schließen sich am Zoll.

„Bis zum fernsten Hügel.“

°°°

Oh „du wunderbare Stadt“

Bist vom Ast gesäget.

Lotrecht steht der Leopard,

Der sich frei beweget.

©️

🦄 (eah) 26. November 2020

6. März (2021) weiter unten ist schwer, schwere Kost, für manchen noch grade genießbar. Doch Kunst ist heiter, ernst ist das Leben. Es gibt nichts Ernsteres, als heiter zu sein, und nichts Heitereres, als ernst zu bleiben. Schon mal probiert? Du wirst lachen, es ist ziemlich schwierig, ernst sein, und nicht lachen dürfen, zu müssen.

Ich sag dir mal was: Gedichte sind schwer. Und ich sag dir auch das: Gedichte sind leicht. Was also sind sie? Beides. Schau, du kannst es auch: Schreib es in fünf Zeilen, das ist modern, also nicht nur gereimt und gekünstelt.

Die erste Zeile sei ernst, die zweite sei heiter, die dritte tatsächlich, viertens gefragt, fünftens mit Ich.

So, vesuch ich das mal:

„Heute starb meine Katze.

Ein Papst muss selten aufs Klo.

Ein Tunnel hat immer ein Ende.

Wie kommen die Kinder zum Zoo?

Spiegelverkehrt bin ich, hoppla, mich selbst.“

©🦄

(eah) 12. April 2021

An Jesenin (Russischer Dichter)

Sag Auf Wiedersehn;

Denn bestimmte Trennung

Lässt Begegnung ahnen, und

Im Voraus geschehn.

©🦄

(eah) 24. August 1978 und 21. April 2021

EA Hilf, die Fäisbuchgruppe „goetepudel

Ich träumte von einem Zerwürfnis, das begrub eine Lawine von Schnee.

Im oberen Stockwerk wohnte, eine Dame von Rang, ach Herr je!

Es kannte sie jeder im Land, sie war in die Macht eingesetzt

Im Traum sah ich nur ihre Beine, deren eins sie vors andere setzt.

Nun wollt ihr wissen, wie’s ausgeht, das Schneetraum und Beinegedicht?

Die Wirklichkeit ist geoplastisch, vom Schnee zerdrückt ihr Gesicht.

© (eah) 15. Mai 2021

Im Genick

Streitwagen, Fleisch für den Bauch,

Knoblauch und Kümmel verkehrt,

Peitschenhiebe als Schwert

Verheiß’nes Land

Rückte näher

Die Meisten begrub man im Sand.

(c) eah

Heilig Morgen Gedicht

Umgeben von Polarlicht, stehend mit erhobenen Armen

Auf einer Felsenkanzel, umgeben vom Ende der heiligen Nacht

Hat die Gestalt im Gewand ihre Hände erhoben zum Segen

Und schaut in die Höhe selbst hoch,

Stehend auf farbigstem Dunkel

Umgeben von schweigend grün gelblich leuchtender Stille

Deute: wer Ist die Gestalt? – Du weißt es, sie ruht vor dem Tage

In sanft rundem, wärmendem Dunkel und weckt uns zur Richtigen Zeit

Den Heldenklang anzustimmen. Bescheiden ist sie gekommen.

Ein Auftrag hat dich zu ihrem Bewusstsein grad eben gereih’t.

Was mag dahinter sich finden, wenn Erstes Sonnenlicht scheint?

Bemooste Felsen und Abgrund werden, was uns sich vereint,

Als Glanz aus Weiten von Sternen, vorüber geweht und erweint.

Gewissen und Herzenstrümmer, Verstand einfriedender Schnee,

Bewusstsein, Entwickeln, Gestalten erringen dein Kommendes: Steh!

Du selbst bist es, Alles gelingt dir, wenn sich in Dir was bewegt.

Und Lagen tief unten erinnern, was frei dich zum Aufrecht erregt.

(c) eah 24. Dezember 2021

 Wohin des Wegs?

Ich hab es mir anders überleg’t.

Das Schreiben war mir in die Wiege

geleg’t und hat mich mein Leben begleitet.

Was ist daraus geworden?

Ihr seht es, die ihr auch Wünsche heg’t,

mit langen und kurzen Sorgen.

Niemand komme ins Wanken!

Ich habe es anders gedacht:

Es stehet am Rand auf der Seite

ein weiteres Feld, eine Macht,

welche das Gewissen säh’t,

und will sich begrünen mit Ranken.

Ein Dornengeflecht, es entstehet

Und ein Jahrhundert vergehet.

Ein Prinz kömmt, gehüllet in Sam’t und Gebet,

zerschlägt es mit Schwert in den Pranken.

Ich habe es nochmals überlegt:

Dornröschen ist meine Lösung,

die anders schläft, sich beweg’t,

es erstehet behütetes Schwanken.

Im Schloss ist das Leben zurück

Steckengelassene Speere

in jeder Truhe zersägt,

Lieder erklingen zur Ehre,

Ein Fest wird gerüstet,

Mit Speisen gebrüstet

Dem Koch fährt die Hand aus zum einstigen Schlag,

Weil ein vom Stift zerbrochner Teller am Boden lag

und ein Kind entweicht dem Gedanken.

Ich habe es gut überleg’t:

Behütete Träume versanken.

©(eah) 5. Januar 2022 + 26. August 2024 + 13. Mai 2026

Es gab keine Mahlzeit im eitlen Gewölbe.

Der Wille des Anfangs verlässt eine Bühne,

die auch unsre Bühne gewesen.

Das langsame Schwinden von lähmenden Schulden

verfängt nur bei Menschen, die lesen.

Und länger am Abgrund und näher den Lügen

versandet die Rettung

entstehenden Friedens. Zur Untat bereite

Besessene reiten

Dem Tod entgegen. Die einstigen Sieger

sind endlich Verlierer.

Geplündert versammeln sie ihre Gebeine.

Es lebt der Wahnsinn und stirbt, von alleine.

© eah 9. und 13. Mai 2026


9 Kommentare

  1. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Wer’s besser weiß, wie ich und Du, der hält den Mund, und schweigt dazu.

    Zungenbrecher:

    Der Whiskymixer mixt den Whisky mit dem Whiskymixer. Mit dem Whiskymixer mixt der Whiskymixer den Whisky. Dreimal schnell hintereinander gesprochen.

    Brautkleid bleibt Brautkleid und Blaukraut bleibt Blaukraut. Dreimal schnell hintereinander gesprochen.

    Loriot – Melusine

    Taubtrüber Ginst am Musenhain

    Trübtauber Hain am Musenginst

    krawehl, krawehl

    Hurz!

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  2. Avatar von eckehardnyk eckehardnyk sagt:

    Zruh, lhewark, lhewark

    tsnignesum ma Niah Rebuatbürt, Niahnesum ma Tsnig Rebürtbuat

    Enisulem – Toirol

    ein negeR mi tgaz ellezaG tim regeN nie

    Konzessionsautomobilunternehmungen <> Nengumehnretnulibomotuasnoisseznok

    und damit nicht genug <?> guneg tchin timad dnu >!<

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  3. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Wollte ein Volkslied/Gedicht einstellen. Darf ich aber nicht. Ist bei hoher Strafe verboten.

    Es geht um ein kleines Heideblümelein, das E-ri-ka heißt.

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  4. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Der Wahnsinn, möge er bald vergehen,

    können wir uns alle miteinander endlich besser verstehen.

    Dürfen sagen, was wir denken,

    ohne Angst, vor denen, die meinen, das sie uns lenken.

    Ohne Maske und Plandemie,

    reine Natur, Heilmittel und ohne Chemie.

    Mögen sie sich endlich vom Acker machen,

    wir uns umarmen – singen und über sie lachen.

    Zwang, Mißtrauen, Haß und Geifer,

    verabschieden sich schnell, wir arbeiten daran mit Eifer.

    Die Hölle mit ihnen ist dann zugefroren,

    sie haben alles, was wichtig ist, im Leben, verloren.

    Die Gewinner sind wir,

    darauf trinken wir alle, mit Wasser, Limo, Sekt, Wein und Bier.

    Lange wird es nicht mehr dauern,

    weg mit den unnötigen Mauern.

    Wir sitzen ruhig an den Ufern der Flüsse,

    ihre Leichen schwimmen vorbei und gehen uns niemals mehr auf die Nüsse.

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  5. Avatar von barbar-a barbar-a sagt:

    Ich wollte auch ein Gedicht einstellen, wie Bettina, darf ich aber auch nicht. Es kommt „schtzngrmm“ vor.

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  6. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    So.
    Mein Rechner war beim Dokter und nun bin ich wieder da.
    Seid ihr alle wohlauf, hoffe ich?

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  7. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Noch sind wir wohlauf.

    Haselnüsse lassen auf sich warten.

    Sie werden nicht kommen.

    Auch ist mein Herz nicht beglommen.

    Rechenzentren werden installiert.

    KI wartet und ist inspiriert.

    Täuscheland soll KI-Vorreiter werden und unseren Geist beerben.

    Mit Überwachung usw. – glaube eher wird es vorher sterben (Das wars Täuscheland).

    Keine Chance den Lügnern und Betrügern, sie werden nicht siegen.

    Wir lassen uns niemals verbiegen.

    Zwei Igel im Garten, auf Futter sie warten.

    So lieblich sie sind, freuen sich auf ihr Futter wie ein Kind.

    Die wahre Natur müssen wir schützen, und nicht den großen Kontrolleuren nützen.

    Wollen frei sein an Körper und Geist, am Menschsein erwachen,

    und werden am Ende über sie (die Kontrolleure) lachen.

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  8. Avatar von eckehardnyk eckehardnyk sagt:

    Ich glaube, dass heute ein Glückstag ist

    wenn jemand vom Brot eines Reichen frisst

    und wenn ein Verlorener Apfel ins Gras

    fällt und nicht beißt, und sich und dem Vordermann Märchen vorlas

    Dann erscheinen im Nibelungenkostüm

    die Türkischen Reiter mit Steppenpferd ungestüm

    Fallen über gespannten Draht

    Das war des Tells erlesenste Tat

    Unfreundlich wird endlich begraben im Meer

    Es dursten der Bauer und Holzfäller schwer

    Am hellichten Tag wurde das Singsang geboren

    Es duftet nach Rosen und lieblichen Ohren

    Die Welt zerbricht langsam, mit eiligem Stift

    zeichnet ihr Schöpfer den Schein der sich trifft

    mit dem wirklichen Amselmann hoch in den Tönen

    Lasst uns sich vergnügen und mit Austern verwöhnen

    Es töten die Lieder, der Funke erwacht

    Durch die verfallenden Flure hat der Michel endlich seine Augen aufgemacht

    Frau Holle hatte den Backofen geheizt

    Goldmarie nahm draus das Brot

    Frau Stiefmutter mit Pechmarien nimmer geizt

    Doch fällt auf sie Schnee, sind sie tot

    (c) eah 21. Mai NZ 14

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  9. Avatar von mkarazzipuzz mkarazzipuzz sagt:

    Der Vater

    Er gab in einem jähen Überwallen,
    das Leben weiter, das er einst bekam,
    und sah es in ein neues Dasein fallen,
    da er des Kindes ersten Schrei vernahm.

    Seit er in eine zweite Schale fließen,
    den Tropfen Welt ließ, den er in sich schloß,
    darf er in einem andren Selbst genießen,
    was er sonst nur im Eigensten genoß.

    Nun gleicht sein Tag, so ganz dem Wasserstrahle,
    der aus dem Quell sich in die Lüfte schwingt,
    und von der oberen in die untere Schale,
    in frohem Spiele unaufhörlich springt.

    Oft beugt er sich mit innerstem Genügen,
    auf seines Kindes Brust hinab und lauscht,
    wie klinget hell in seinen Atemzügen,
    der heitere Katarakt des Lebens rauscht.

    – Karl Bröger, (1886 – 1944 )

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