Seit nun zwei Jahren kommen in unbewachten Augenblicken Affenhorden in unseren Garten und erleichtern uns der Früchte, Gemüse und Wurzeln, welche Suri mit Sorgfalt und Liebe gezogen hat.
Es ist logische Folge der hier kirren Bautätigkeiten. Den Affen wird die Lebensgrundlage entzogen.
Mein Thema nun:
Es kommt vor, daß wir über der 5 oder 6 Tage „affenfrei“ sind. Irgendwann fällt mir das auf, und ein jedes Mal dachte ich dies:
„Oh wie gut, schon länger kommen keine Affen.“
Ja. Und was?
Ein jedes Mal kamen sie danach des nächsten Tages, also einen Tag, nachdem ich gedacht hatte: „Oh wie gut, schon länger kommen keine Affen.“
Lieber Leser, bitte laß dies in Ruhe sacken, und so Du Dich angesprochen fühlen solltest, dann schaue mal nach, welche Fragen in Dir auftauchen und welche intuitiven Antworten Dir darauf zufallen.
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Was, bitte, fällt Dir zu?
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Mir fällt zu dies:
In Gedanken sah ich Affen in unserem Garten.
Wir alle sind eins.
Die Affen haben meine Vorstellung empfangen, haben sich unseres Gartens erinnert und sind nächsten Tages gekommen.
Was ist für mich zu tun, um keine Affen mehr im Garten zu haben?
Ich werde Gedankendisziplin aufwänden und Affen in meinem Geiste ausschließlich im restlichen Urwalde sehen.
Es ist nicht ganz so leicht, das Negativdenken zu lassen, das da heißt:“Wie schön, keine Affen im Garten.“
„Affen sind im Walde“, dies ist es, was ich zu denken habe.
Bin neugierig auf das Resultat.
Thom Ram, 16.04. im Jahre 14 des Neuen Zeitalters NZ, welches A.D. 2012 zu sprießen begonnen hat.
Ja, genau: „Affen leben im Walde“….. ein guter Spruch! Du könntest Ihnen auch einen Brief schreiben, haha, und Deine Wünsche erläutern. Bei Jani King und den Ameisen hat es funktioniert. Aber am meisten wird eine positive Einstellung ihren Besuchen gegenüber bewirken. Nicht so ganz einfach, ich gebe es zu.
A n g e l a
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Glaube eher, der Hunger zieht die an.
Wenn die Affen so aufdringlich sind, und euch alles wegfressen, müßt ihr eure Pflanzungen schützen. Einzäunen, das alles, ringsum. Wie ein Käfig, daß die da nicht rankommen. Auch von oben, und unten eine kleine „Tür“ einbauen, die abschließbar ist.
Es gibt doch Parks und Tempel in Bali, wo die Affen sich tummeln. Laß sie einsammeln und dorthin bringen.
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Ich denke nie an Affen, und doch werden wir von ihnen „regiert“
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Gibt es Stinktiere bei euch im Land, die würden vielleicht die Affen abschrecken. Die Affen haben Hunger, man könnte eine Plantage mit Affenbrotbäumen anbauen. Aber da fehlt sicherlich das nötige Geld.
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OWD
Nach gu-gell-Suche, die Stinkdachse sind nicht auf Bali. Leider. Ansonsten in Südostasien verbreitet.
Ja Affenbrotbäume wäre eine kleine Alternative.
P.S.: Du meinst, der Planet der Affen?
Das gäbe ja noch einen Sinn.
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Thom,
da sprichst Du ein Thema an, welches mich auch verfolgt: merkwürdige Ereignisse, von denen man meinen könnte, man würde von ihnen heimgesucht. Man fragt sich, woran das wohl liegen könnte, und man möchte wissen, was man dagegen tun kann. Wenn es bei Euch nur um die geraubten Früchte im Garten ginge, dann würde ich einfach nur antworten, dass der Garten meiner Eltern früher von Amseln heimgesucht wurde, die die reifen Kirschen von den Bäumen fraßen. Mein Vater ärgerte sich besonders darüber, dass diese Vogelschar die Kirschen nie ganz auffraß, sondern überall nur einen Happen nahm.
Du hast aber auch schon einmal erzählt, dass diese Affenbande Euch regelrecht überfällt und sogar in die Gästezimmer eindringt. Ich kann dazu nur sagen, dass ich in meinem Leben immer wieder aufs Neue Heimsuchungen erdulden muss. Dies geschieht eigentlich immer, wenn ich am wenigsten damit rechne, z.B. auf dem Weg nach Hause, wenn ich fast schon angekommen bin, oder wenn ich denke, jetzt habe ich es geschafft, und dann passiert plötzlich etwas völlig Unerwartetes. Dieser Kreislauf wiederholt sich immer wieder. Was tue ich dagegen? Ich kann wohl nichts dagegen tun. Ich mache einfach weiter.
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Man lies den Affen Bücher von Jack London oder Jack Kerouac vor, dann bekommen sie die Sehnsucht nach fernen Ländern und besteigen das erste beste Postschiff nach Kanada oder Indien, um auf den Hippie Trail zu gehen, dessen Begriff es zu Londons oder Kerouacs Zeiten noch nicht gab-na gut, Kerouac wird ihn erfunden haben.
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Das Alles rund um den Buckelwal gibt mir Hoffnung für die Menschheit-dieses doch angeblich so kleine Ereignis zeigt etwas ganz Großes, was die Wissenschhaft nicht erklären kann- dass wir alle miteinander verbunden sind. Und darum berührt es die Menschen.
Die klugen Redner sagen dass überall viele Menschen sterben in Kriegen-ja, das ist so gewollt von Psychopathen.
Aber gleichzeitig erwecken Tiere etwas im Menschen, was anscheinend beim Menschen gegenüber dem Menschen selbst so nicht stattfindet-eine Art tiefer Trauer und Verbundenheit-weil, ich lege das für mich so aus-die Tiere allesamt unschuldig sind und der Mensch ihren Lebensraum zerstört. Oder noch viel mehr und tiefer. Es geht zurück tausende Jahre und alles Leben entstand im Wasser, in den Ozeanen. Die Wale sind eine überlebende Urart aller Geschöpfe auf Erden. Und viele unerforschte Arten leben in den Ozeanen und sterben, bevor wir sie kannten.
Ich habe hohen Respekt vor den Leuten die nun versuchen den Wal doch noch zu retten.
Das Wichtigste ist für mich-dass der Wal da wegkommt und nicht in einem Meeresmuseum landet, wie die Vertreter dessen schon vielleicht gehofft hatten. Jedes Wesen möchte leben oder sterben wo es zu Hause ist- wunderbare Menschen die das ermöglichen.
Das wird vieles verändern-der Wal wird vieles verändern im menschlichen Bewusstsein.
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Ost West Divan 17/04/2026 um 01:55
Von der Eintönigkeit geplagte Menschen, die die seelische und geistige Einöde spüren, sehnen sich nach Abenteuern und verborgenen Schätzen in fernen Ländern, um endlich das Leben zu spüren. Wenn sie sich das nicht leisten können, dann gehen sie zur Erleichterung ins Kino, oder sie nehmen Drogen. Die ehemaligen Hippie Trails, die z.B. nach Indien oder auch nach Koh Samui führten, sind inzwischen ausgetreten. Den von Dir dargelegten Zusammenhang zwischen Hippies und Jack Londons Goldsuchern kann ich gut nachvollziehen. Diese Menschen kann man durchaus mit hungrigen Affen vergleichen, die auf der Suche nach Nahrung sind. Das ist aber ein völlig anderes Thema, als das, was in Thom Rams Garten vor sich geht. (Nimm mir meinen letzten Satz bitte nicht übel. Denn das, was Du schriebst, finde ich einen sehr treffenden Vergleich.)
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Ich empfinde mit dem Wal.
Gerade der Buckelwal, mit seinen legendären Gesängen, ist was Besonderes.
Es wird soviel geschrieben. Er habe ein Fischnetz im Maul und um seinen Körper. Ich weiß es nicht. Ich bin nicht dort. Vor Ort. Und habe ihn nicht sehen können.
Dieser Buckelwal wird mit unserem Land gemein gesetzt. Stirbt er, stirbt Deutschland.
Ich hoffe für ihn. Mehr kann ich nicht tun.
Ein liebenswertes Geschöpf – ein riesengroßes, 15 Tonnen schweres Geschöpf- zeig, was Du kannst, wir sind bei Dir.
Lebe, Überlebe, Du kannst es, Du schaffst es.
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Ost West Divan 17/04/2026 um 01:55
Ich habe Deine Anspielung verstanden.
Man braucht nicht alle Hippie Trails beim Namen zu nennen.
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