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Eine Geburtstagsfeier

zu 100% nach meinem Geschmack.
Vorgreifend: Kein Handföhn da, und fünf Bier für 10 Leut.

Nun, was also? Was war denn besonders gut und schön?

Die Zusammensetzung bot eine der Grundlagen.

Für zwei Monate wohnen oben zwei Italiener, ein Endzwanzigerpaar. Wenn die auftauchen, dann immer steigt die Stimmung. Immer. Die Beiden strahlen Vitalität und Lebensfreude aus, unwiderstehlich.
Der P., der war der Geburtstagsknabe. Er und seine M., sie boten einfache und sauschmackhafte Cuccina Italiana. Soweit schon für den Gaumen jut.


Sodann waren da, außer meiner Vielheit meine Bali Familie von unten, Papa, Mama und Tochter (Agus wie immer war auswärts), sodann ein Freund des Italopaares und, last but not least drei Arbeiter, von Java stammend, welche dieses Abends sogenannt zufällig uns besuchten.

Stelle Dir bitte vor.

Ich kann Italienisch 2%, indonesisch 15%, englisch 30%

Pak Komang, seine Frau und Tochter Ningsih können Indonesisch, Italienisch null und Englisch 2%.

Die drei Arbeiter können indonesisch, italienisch null und englisch 5%.

Die Gastgeber können italienisch, indonesisch 1% und englisch 40%.

Was wir gelacht haben. Es war gegenseitiges Befragen, und immer immer wieder gab es 13 Male hin und her, bis klar war, was die Frage und was denne die Antwort war. Krummgelacht haben wir uns.

Dann die Musik. Meine Gäste haben da einen Kanal, da kommt Italomusik, komplett total saugut geeignet als belebender und inspirierender Hintergrund. Brauch diesen Kanal, unbedingt, für künftige Zusammenkünfte.

Tja. Und was haben wir nach Plaudern und Essen gemacht?

Wir haben gespielt.

Wir haben gespielt wie die Kinder, halb tot lachend uns dabei.
Ich packe in den Rucksack einen Bleistift. Ich packe in den Rucksack einen Bleistift und einen Tisch. Ihr alle kennt das Spiel. Wir haben gekugelt ob Vergesslichkeit.


Wir haben gespielt „Peter und Paul“. Tatsch tatsch titsch titsch, Eins ruft sieben, sieben ruft neun. usw. Wer das Spiel nicht kennt…es ist zum Grölen. Kinder lieben es. Erwachsene, in denen das Kind nicht abgetötet worden ist, sie lieben es. Wer es nicht kennt, dem gebe ich die genaue Beschreibung. Heiße Empfehlung für die nächste drohenderweise langweilige „Feier“.

Drei Stunden friedlicher Ausglassenheit.

Einige Male bewegte ich mich zur Musik. Allgemeine Begeisterung. „Mehr, mehr.“ Tja. Ich kann das. Warum? Weil ich Musik erfühle. Doch kurz ist genug, es geht nicht um Selbstdarstellung.

Mann Mann Mann. Solche Gäste. Solch Kombination von Kulturen.

Lieber Leser.

Als ich nach Berlin kam, im Jahre 2000, da las ich hier und dort „Multikulti“. Ich las dies und fand meinen Wohlgefallen daran, denn….grundsätzlich stellte ich mir darunter eben dies vor:
Wir sind eine Menschheitsfamilie ( kluge Ansage von Daniele Ganser).

Wir erfreuen uns der Begegnung, uns untereinander inspirierend, belebend, im besten Sinne befeuernd.

Danke, Bali. Danke, Bewohner Indonesiens. Dank den so lebensfrohen Gastgebern. Danke für diesen Abend.

TRV, 05.05.NZ13

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8 Kommentare

  1. Avatar von christinasuriya christinasuriya sagt:

    Thom – allein schon beim Lesen fing ich an zu lachen hihi glucksglucks…….

    als ob ich dabei gewesen wäre. Erinnerungen kamen hervor – herrlich.

    wie schön, dass Du dort so schöne Erlebnisse haben darfst – gesegnet!!!!!!!!

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  2. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    Bettina 23:22

    Fast hättest du 22:22 geschafft, lach.

    Freut mich so saumäßig, daß Du Dich da hineinfühlen und mitglucksen und lachen kannst!

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  3. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    test

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  4. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Lieber Thom,

    Du hat die Namen vertauscht.

    Danke, daß ich wieder schreiben kann. Drück Dich.

    wie geht das Spiel, Peter und Paul, titisch, titisch, tatsch, tatsch? Kenne das Spiel nicht. Freue mich auf die Erklärung.

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  5. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Verbesserung: Du hast… die Namen…

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  6. Avatar von Thom Ram Thom Ram sagt:

    04:51 Bettina

    Gerne!
    Es ist eine Herausforderung, per Schrift möglichst kurz und doch unmissverständlich zu beschreiben…:-)

    Mindestens 3 Spieler, doch gilt: Je mehr Spieler, desto lustiger.
    Jeder Spieler hat eine Nummer. Bei 10 Spielern also haben wir 1 bis und mit 10.
    Im Kreise sitzen.

    Alle zusammen klopfen zweimal und klatschen zweimal, fortdauernd.
    Also klopf klopf klatsch klatsch klopf klopf klatsch klatsch….

    Eins beginnt und ruft einen beliebigen andern Spieler auf. Ständig alle Hände sind an der Arbeit. Der aufgerufene Spieler muß den „Ball“ weiterleiten.

    So:

    klopf klopf klatsch klatsch
    Eins ruft drei …

    klopf klopf klatsch klatsch
    drei ruft siebn …

    klopf klopf klatsch klatsch
    siebn ruft zwei …

    klopf klopf klatsch klatsch
    zwei ruft acht …

    Uffaa. Das Formatieren macht Schweiß.

    Es sollte graphisch untereinanderstehen!

    Klopf und Eins
    Klopf und zwei
    klatsch und drei
    klatsch und Pause

    ERweiterung: Peter und Paul.
    Peter ist der Höchste, Paul Nummer zwei, danach folgen 1 2 3 und so weiter.

    Es erschwert ungemein.

    Ach ja, wer sich vertut, der muß aufstehen, an den Schluß der Schlange gehen und die Schlange rückt nach.

    Beispiel

    Peter und Paul und 10 weitere Spieler.
    Nummer 4 läßt sich überraschen, vertut sich, er muß ans Ende, ist neuerdings die abgeschlagene Nummer 10. Die Spieler 5 bis 10 rücken auf den nächsthöheren Stuhl auf und müssen sich die neue Nummer merken.

    Saumässig gutes Konzentrationsspiel. Meine Schüler liiebten es.

    Ja, und gestern, da spielten wir die einfache Variante, ohne Peter und Paul als König und Königin, ohne aufstehen und an den Schluß gehen, ohne Nachrücken und damit Nummer wechseln.

    Alles unklar ? 🙂

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  7. Avatar von ingo2012 ingo2012 sagt:

    Thom + Bettina, Das erinnert mich an das Spiel „Schlapp hat den Hut verloren“. Ham wir früher mit der Fußball Mannschaft oft gespielt. Im Kreis: Der Erste ist Schlapp. Der nächste ist Jakob. Dann kommt die Nr. 1. Dann wird einfach immer weiter nummeriert. Egal, wer man ist, man wird immer beschuldigt, den Hut von Schlapp gestohlen zu haben, und man muss sich wehren, indem man jemand anders beschuldigt. Sobald sich einer versabbelt, muss er ans Ende und alle hinter ihm rücken eine Position auf. Ein Ziel hat das Spiel nicht. Keiner verliert, man muss sich nur gelegentlich hinten anstellen. Zu lustig, vor allem, wenn schon das eine oder andere Bier eingeatmet hatte, was praktischerweise immer neben einem stand. Wir waren nämlich in einem Wald und konnten beliebig laut lachen, bzw. laute Rockmusik hoean…

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  8. Avatar von bettinamaerz23 bettinamaerz23 sagt:

    Danke für die Erklärung. Diese Spiele kann ich nur begreifen, wenn ich selber dabei bin. Also drin im Spiel.

    Gut finde ich auch noch, ich packe einen Koffer und nehme mit…. das ist auch zu erweitern, bis einer dann ausscheidet. Auch gut für die Birne, wie Lithium.

    Und genial finde ich auch Grusolino. Kennt ihr bestimmt auch. 8 Gegenstände auf einer Karte, die vor dir liegt. Dann wird der Stapel in der Mitte gelüftet und ein Gegenstand fehlt. Wer ist der Schnellste.

    Super für den Brain. Niemals langweilig.

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