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Eine Frage der Perspektive

Angela, 03.12.2022

Eine Frage der Perspektive

Sherlock Holmes und Doktor Watson gingen zusammen zum Campen. Sie verbrachten einen wundervollen Tag in der freien Natur und wanderten durch die hügelreiche Landschaft.

Als es dämmerte errichteten sie ihr Zelt. Nachdem sie ein köstliches Mahl zubereitet und aufgegessen hatten, fielen sie beide müde in den Schlaf.

Sehr früh in der Nacht wachte Holmes auf, grunzte etwas und weckte seinen Assistenten mit einem leichten Stoß in die Rippen. „Watson“, sagte er. „Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“

Watson erwachte schlaftrunken. „Ich sehe Sterne, Holmes.“,  antwortete er. „Unendlich viele Sterne.“ „Und was sagt dir das, Watson?“, fragte Holmes. Watson dachte für einen Augenblick nach. „Tja Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten.

Und was sagt es dir?“

„Watson, du bist ein Narr!“, rief da Holmes. „Mir sagt es, dass jemand unser Zelt gestohlen hat!“

gefunden bei https://www.eagle-vision-communication.de

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von Angela

Diese lustige Geschichte kann einen tiefen Hintersinn enthüllen, wenn man  darüber reflektiert .

Wollen wir die Wirklichkeit wahrnehmen ,  wollen wir die Dinge sehen, so wie sie sind?  Das ist manchmal schwierig.  Es geht darum, die Mauern niederzureißen, sich von seinen romantischen Schwärmereien, seinen konditionierten Ideen und Vorurteilen zu befreien und einmal genau hinzuschauen. Emotionslos und voller Achtsamkeit.

Die meisten Menschen bevorzugen Blindheit. Es ist nicht einfach, die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich sind, weil es schmerzhaft ist, seine Träume und Illusionen loszulassen. Doch den Weg der Bewusstheit  zu gehen, heißt geistig zu gesunden.

Angela


16 Kommentare

  1. latexdoctor sagt:

    Dem kann man nichts hinuzufügen, danke Angela 🙂

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  2. Der Prophet sagt:

    Ja Angela du schreibst wirklich gut, aber da braucht man nicht viel zu denken, denn das Universum ist so groß, das wir als kleine Erdmenschen nicht vorstellen können was da alles gibt, nur eines weiß ich das ich schon,das ich viele Planeten besucht habe, aber es ist nur sehr wenig davon übriggeblieben ist, das meiste weiß ich über den Planeten Plamtarius.

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  3. Mujo sagt:

    Man kann es auch anders sehen. Holmes hat wenig Fantasie für das schöne dieser Welt.
    Vielleicht kommt Holmes zu erkenntnis das es viel schöner ist mit den Blick zu den Sternen einzuschlafen und die Arbeit mit den Zeltaufbauen kann man sich auch Sparen und was Sinnvolles dafür tun 😉

    Aber wie du schon sagst, alles ist eine frage der Perspektive 🙂

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  4. Angela sagt:

    @ Mujo

    Zitat: „… Man kann es auch anders sehen. Holmes hat wenig Fantasie für das schöne dieser Welt………“

    Ja, so kann man es vielleicht auch sehen.

    Ich ging mehr vom Zen aus, tun oder sehen , was „vordringlich“ ist, erst einmal die Dinge so sehen, wie sie sind. DANN , danach also,- seine innere Haltung entsprechend seiner Bewusstheit anpassen. Das Schöne erkennen, Träumen, Visualisieren etc.

    Angela

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  5. Thom Ram sagt:

    Was habe ich gelacht. Köstlich. Danke.

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  6. Wenn ich das nächste Mal den Sternenhimmel sehe, weiß ich, daß mir das Zelt gestohlen wurde. 😉

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  7. Thom Ram sagt:

    Uhu 18:55

    Lach. Der war Spitze!!!

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  8. Mujo sagt:

    @Angela
    04/12/2022 um 11:47

    „Ich ging mehr vom Zen aus, tun oder sehen , was „vordringlich“ ist, erst einmal die Dinge so sehen, wie sie sind.“

    Lach, das meine ich auch die Dinge so sehen wie sie sind. Der Sternenhimmel ist einfach Wunderschön 😉

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  9. Angela sagt:

    @ Mujo

    Die Frage war aber „Was sagt Dir das“? Alles, was Dr. Watson dann antwortet ist seine Vorstellung und keine Tatsache in diesem Moment.

    Angela

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  10. Mujo sagt:

    @Angela
    05/12/2022 um 00:01

    Also den Sternenhimmel zu sehen ist eine Vorstellung, keine Tatsache in deinen Augen !!!

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  11. Angela sagt:

    @ Mujo

    Die Frage: Was sagt Dir das ? kam erst NACHDEM er den Sternenhimmel gesehen hat.

    „Watson erwachte schlaftrunken. „Ich sehe Sterne, Holmes.“, antwortete er. „Unendlich viele Sterne.“ Und was sagt dir das, Watson?“, fragte Holmes. Watson dachte für einen Augenblick nach. „Tja Holmes, das sagt mir, dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien sind und wahrscheinlich Tausende von Planeten. Ich nehme deshalb an, dass doch eine ganze Menge gegen die Theorie spricht, dass wir allein im Universum sind. Ich schau hinauf in den Himmel und fühle mich demütig angesichts dieser unendlichen Weiten….“

    Angela

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  12. Mujo sagt:

    @Angela
    05/12/2022 um 00:13

    Richtig, das stimmt.
    Aber hat nicht Holmes einen Fehler bei der fragestellung zuerst gemacht indem er sagte „Öffne schnell die Augen und schau hinauf zum Himmel. Was siehst du?“ statt Präzise zu sagen wie „Watson was stimmt gerade nicht“ oder noch besser Watson was fehlt“. Da hat doch Holmes die Aufmerksamkeit doch wo ganz anders hingelenkt, und uns einen lacher eingebracht.
    Und wie alles im Leben die Energie folgt der Aufmerksamkeit 😉
    Aber ich mag diesen Geistreichen Humor der ganz zu der Romanfigur Holmes passt.

    Gefällt 3 Personen

  13. Angela 05/12/2022 UM 00:13
    „@ Mujo
    Die Frage: Was sagt Dir das ? kam erst NACHDEM er den Sternenhimmel gesehen hat.“

    Das „nachdem“ ist vollkommen unerheblich, denn es ging um die Frage: „Was sagt dir das?“
    Dieses das kann sich in diesem Moment nur auf den Sternenhimmel beziehen, den Watson sieht.
    Und dem Watson sagt das eben, „dass dort draußen ungezählte Sterne und Galaxien und wahrscheinlich
    Tausende von Planeten sind. …“

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  14. Vollidiot sagt:

    Holmes hat nadürlich recht.
    Wer schläft verbrät Zeit, Läbenszeit.
    Das isses und nedde die wohlfeile Hypothese zu bramarbasieren, daß es wahrscheinlich irgenwie noch dusige von Sternen gäbe, hui, mit menschlichem Läben.
    Esoschmarrn, zur Manipulation in den Ring geworfen im Großen Psychspui der Entfremdung der Menschen!

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  15. Vollidiot sagt:

    Ich als Genderforscher sähe bei diesen beiden Figuren die Archetypen der Genderei, äh -wissenschaften.
    Die unklare und unerhebliche Frage nach dem Geschlecht. Watsen ist die Frau in dieser Beziehung, die ganz klar merkt, daß sie falsch erzogen wurde, eigentlich fehlt fast nichts mehr und sie lebt ihre Weiblichkeit.
    Holms is dagegen fixiert auf sein anerzogenes Machogehabe. ihm fehlt die Einsicht, daß tief in seinem Inneren die Frau auf Erlösung wartet, ich möchte sagen, wenn ich exblizid den Hund von Baskerwill betrachte, dann wird klar, daß noch tiefer etwas verdrängt lebt, was nach der freien und unbestraften Liebe zu einem Tier schreit.
    Jeder Mensch hat die Freiheit sich zu verwirklichen, hier sehnt sich der Holms nach einer Vereinigung mit einem Tier, darum dieser mythische Hund – also tiefengenderpsychologisch die verdrängte Lust auf ein Tier.
    Also nicht wie heute so oft auf ein Kind.

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