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130. von 144 – ELTERN, KIND UND KINDERSTUBE – Oberschicht

Eckehardnyk, Sonntag, 8. Mai NZ 10

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„Obwohl es keine Oberschicht mehr gibt, möchten immer mehr Leute ihr angehören“. Diesen Satz aus einem Spruchlexikon soll Friedrich Sieburg gesagt haben. Wahrscheinlich dachte er als „Historiker“, an die alte Oberschicht aus dem Adel. Statistisch gibt es auch heute eine solche Klasse von Menschen, die sich einkommensmäßig dorthin gruppieren lassen, wo früher die „Elite“ aus der Aristokratie angetroffen wurde. Auch ohne immer über materiellen Reichtum zu verfügen. Nicht zufällig gibt es das Wort vom „verarmten Adel“. Aber Sieburg dachte zu kurz. Denn gerade dadurch, dass „immer mehr Leute ihr angehören“ wollen, gibt es gar keine Oberschicht mehr, die diesen Namen verdient.

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Eltern werden gewiß wünschen, daß ihr Kind der vornehmsten Schicht angehöre oder zumindest in der Schicht, in der es dann lebt, zu den Besten zähle. Es ist anscheinend dem Menschen eingegeben, dafür zu sorgen, daß sein Nachwuchs Vorzügliches erreiche, ja über seine Eltern hinauswachse. Wir wissen, daß die Tatsachen dann häufig anders ausgehen und viele Elternpaare Kummer haben mit dem diesbezüglichen Erfolg ihrer Zöglinge.

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Worauf sollte es denn eine gelungene Erziehung oder Kindesbegleitung abgesehen haben, wenn nicht auf ein Erreichen von Oberschichtzugehörigkeit? Ich glaube zwar, auf nichts anderes; doch das, was „Oberschicht“ sein soll, müßte jeder für sich neu bestimmen. Denn der Lebende gehört immer zur Oberschicht in dem Sinne, daß er an der hellen Tagesoberfläche lebt. Denken wir bloß an das Gigaheer von Toten (oder Ungeborenen), das hinter und unter (oder vor und über) uns liegt, und das an seinem vergangenen Dasein Nichts mehr (oder noch nichts) ändern kann! Dann begreifen wir das Privileg, gerade jetzt und hier eine leibhaftige Existenz mit Gestaltungsmacht führen zu dürfen.

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Auf seine Art kann jeder lebende Mensch Vornehmheit und Ausgezeichnetsein erlangen. Die Chance dazu wird allerdings im Durchlaufen von Kindheit und Jugendzeit durch die Begleitpersonen beeinflußt, mitunter sogar trotz oder wegen guter Vorsätze beschädigt. Gewiß willst du Schaden fern halten. Gut, so richte alles darauf ein, daß deinem Kind die Aufmerksamkeit geschenkt werde, die seinen Bedürfnissen entspricht. Die meisten Erwachsenen verwechseln die Bedürfnisse ihrer Kinder mit eigenen Mängeln oder Empfindlichkeiten.

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Eins der wichtigsten Bedürfnisse – sagen wir dazu „Grundzuwendung“ – ist das Angenommensein. Mit jeder Stillung, mit jeder Pflege kann es einem Kind zugeführt werden. Oder, auch ohne Absicht, vorenthalten bleiben! Es tötet ein klein wenig, wenn sich mit dem Wickeln nicht immer wieder rein gefühlsmäßig das „Annehmen“ verbindet. Oder, was nützt ein Fläschchen, wenn das Kleinkind selbst danach schon greifen möchte, aber die Pflegeperson es ihm ständig in den Mund steckt? Die Folge ist, daß es sich abwendet und die Flasche, die es nicht hat greifen dürfen, von sich weist. Dazu hat es bereits Macht.

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Du wirst nun solche Fallen aus dem Weg räumen und jede Regung, ob nun das erste Sichaufrichten oder die ersten Gehversuche, mit Zulassen, Annehmen oder sonst einem aufmerksamen Gefühl begleiten. Dein bescheidenes Dazutun fördert Selbständigkeit, Experimentierlust und Intelligenz, wenn du verzichten kannst, an Stelle deines Kindes zu handeln, wo immer es schon selbst dahinter kommen will.

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Auf der anderen Seite wird ein Kind von dir Führung brauchen. Auch darin erfährt es sein Angenommensein. Ein Kind kann nicht „um die Ecke schauen“. Du jedoch hast Übersicht und Erfahrung und weißt, was von dort kommen könnte. Wenn du einem Kind Freiheit lässt, wo es Führung braucht, nimmst du ihm die Sicherheit, mit der es einst auch selbst führen soll. Es wird uns also hier noch beschäftigen, wo Führung oder wo Freiheit am Platze ist.

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Eine Grundbedingung für Eltern ist freilich, daß sie bei sich selbst ein Wissen aufkommen lassen, das ihnen den Weg weist zu kindlichen oder jugendlichen Bedürfnissen. Ein solches Wissen ist von dem bereits behandelten Feingefühl oder containment begleitet, mit dem man sich auch „aauf „Nonverbal“, also auf körpersprachlich geäußerte Weise in die Verhältnisse eines jeden Kindes einlassen kann. Angelesene oder aufgesetzte Meinungen bringen weder uns noch unseren Nachwuchs jemals ins „Oberhaus“, sondern verursachen Durststrecken im „Oberstübchen“.

© 🦄 (eah)

22. März 1999 und 8. Mai 2022


48 Kommentare

  1. palina sagt:

    „Eltern werden gewiß wünschen, daß ihr Kind der vornehmsten Schicht angehöre oder zumindest in der Schicht, in der es dann lebt, zu den Besten zähle. Es ist anscheinend dem Menschen eingegeben, dafür zu sorgen, daß sein Nachwuchs Vorzügliches erreiche, ja über seine Eltern hinauswachse. Wir wissen, daß die Tatsachen dann häufig anders ausgehen und viele Elternpaare Kummer haben mit dem diesbezüglichen Erfolg ihrer Zöglinge.“

    Solche Gedanken sind auf die Sozialisation der vergangenen Jahrzehnte zurück zu führen.

    Nach dem Motto: Aus dir soll mal was werden.

    Dabei sind diese kleinen Wesen schon was wenn sie hier auf Erden ankommen.

    Erfordert ein Um-denken. Die Grundlagen für ein solches Denken hat Rudolf Steiner oft genug in seinen vielen Vorträgen dargelegt.

    Gehört allerdings auch ein gewisses Bewusstsein dafür um sich dem zu Öffnen.

    Hat was mit Inkarnation zu tun. dies zu vertiefen würde hier den Rahmen sprengen.

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  2. eckehardnyk sagt:

    Das alte Motto ist klar erkannt. Doch wie geht es weiter in diesem Land? Aus sich selbst das Beste zu machen, ist zwar zum Lachen aber doch nie zu spät. Die Vorträge sind gut, doch schau nicht zu sehr, was daraus bei Andern hervor ging. Der Sinn meiner Serie sei, das Passende selber zu finden.

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  3. Mujo sagt:

    Da Stimme ich ganz mit Palina überein, Kinder sind schon was und müssen nicht erst was werden.
    Ich habe meinen Kindern den ganzen Leistungsdruck der Schulen rausgenommen, es sei den die haben an einer Aufgabe selber Spass daran und wollen sich selbst dabei Beweisen wie gut sie es können. Nur so und nicht anders.
    Spättestens seit Corona habe ich Komplett den Glauben an dieser Institution verloren. Das eckt an, nicht nur bei anderen Eltern mit die ich ins Gespräch komme, auch Familienmitglieder sind da mit meiner Art nicht ganz Zufrieden. Ich sehe aber wie es den Kindern dabei geht, und das stimmt mich wiederum Zufrieden weil ich auf den Richtigen Weg bin.

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  4. palina sagt:

    @Mujo
    recht so. Immer auf die Kinder schauen.
    Was aussenrum gequatscht wird, ist nicht wichtig.

    Die sind auch nur in ihren Gedanken gefangen.

    Es ist wichtig die Kinder auch an Menschen zu bringen, die „lebensnah“ arbeiten.
    Nicht so einfach heute, aber wer suchet der findet.

    Bei dir können sie ja schon handwerklich was lernen.
    Die meisten Menschen sind einfach nicht mehr lebenstüchtig.
    Ist meine Beobachtung.

    Handarbeiten, gärtnern, Pflanzenkunde, Musik, Literatur, kochen usw. es gehört soviel dazu.

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  5. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:
    ohne konkurrenzier-g e d a n k e n können WIR unseren talenten und fähigkeiten in FRIEDEN und FREUDE spielend nach- oder voekommen … sagt luise

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  6. eckehardnyk sagt:

    palina
    09/05/2022 um 17:16 (Bearbeiten) „Die sind auch nur in ihren Gedanken gefangen.“ Ja nein. In Gedanken wohl schon, aber nicht in den ihren. Und das ist die Folge: „Die meisten Menschen sind einfach nicht mehr lebenstüchtig.“

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  7. palina sagt:

    @ecky
    war ich mal wieder zu schnell und zu oberflächlich mit meiner Schreibe.
    Klar sind das nicht ihre Gedanken. Das sind Gedanken, die sie sich aufgrund der allgemeinen Meinung verinnerlicht haben.

    Also von außen geformt. Und nicht mit dem eigenen Bewusstsein erarbeitet.

    Fremdgesteuert kann man das auch nennen.

    Schlafwandelnd nennt es Rudolf Steiner.

    Sieht man sehr schön an dem was Mujo schreibt.
    „Spätestens seit Corona habe ich komplett den Glauben an diese Institution verloren.“

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  8. Kim sagt:

    “Der wahre Mensch ist die Ware Mensch” (Gerhard Polt)
    The Silent Victims: A Hidden World Where Boys Are Trafficked

    Die totgeschwiegenen Opfer: Sex- und Menschenhandel mit Jungen
    Von Bowen Xiao / Epoch Times USA2. September 2019 Aktualisiert: 2. September 2019 21:15

    Geht es um Menschen- und Kinderhandel, vor allem im Zusammenhang mit Sexsklaverei, wird meist auf weibliche Opfer abgestellt. Das fast ebenso viele Jungen davon betroffen sind, geht in der öffentlichen Wahrnehmung oft unter. Dabei spielt allerdings auch die Psyche der männlichen Opfer oft eine Rolle.

    Männliche Opfer von Menschenhandel und Missbrauch gibt es in allen Lebensbereichen und ungefähr so oft wie weibliche. Doch die meisten Männer schweigen lieber darüber. 
    Foto: iStock
    Ein Junge wurde zusammen mit seiner Mutter von ihrem Mann verkauft und für den Rest seines Lebens in Gefangenschaft gehalten. Ein anderer wurde durch Videospiele in eine Familie gelockt, die ihn zwang, sexuelle Beziehungen zu ihnen und ihren Freunden zu unterhalten. Noch ein weiterer, ein ausgerissenes Pflegekind, wurde auf der Straße aufgegriffen und man bot ihm einen Platz zum Verweilen an – im Austausch für Sex.

    Diese Fälle zeigen nur die Spitze des Eisberges dessen, was viele Jungen in den Vereinigten Staaten durchmachen. Menschenhandel oder „moderne Sklaverei“ ist ein weit gefasster Begriff, der unter anderem Opfer von Zwangsarbeit, sexueller Ausbeutung oder Sklaverei und Zwangsehen beschreibt. Menschenhandel ist ein Problem, das beide Geschlechter betrifft, aber viele weisen darauf hin, dass unter den Opfern nicht alle die gleiche Aufmerksamkeit erfahren.
    Studien haben ergeben, dass Jungen, die in den Vereinigten Staaten Opfer von Menschenhandel werden, in einigen Städten 40 bis 45 Prozent der gesamten Opferzahl ausmachen. Dennoch werden Männer bei diesem sowieso meist verschwiegenen Problem in Bezug auf Ressourcen, Hilfestellungen und Sensibilisierungskampagnen, die sich vor allem auf Frauen konzentrieren, stark vernachlässigt.
    Jungen und Männer machen einen „erheblichen Teil“ der Opfer des Menschenhandels aus, sowohl in den Vereinigten Staaten als auch international, so ein Jahresbericht 2019 des U.S. Advisory Council on Human Trafficking. Aber da sie übersehen wurden, „identifizieren sich viele Männer und Jungen nicht als Opfer oder erbitten Hilfsleistungen“, so der Bericht.
    Der Beirat verwies auf Zahlen aus dem Jahr 2010, die 222 Institutionen auswiesen, die von der Regierung finanziert wurden. Von ihnen widmeten sich nur zwei dem Kampf gegen den Handel mit männlichen Personen.

    Interviews der Epoch Times mit Experten für Menschenhandel – einer selbst ein Opfer – enthüllen ein starkes Ungleichgewicht der Aufmerksamkeit in jedem Bereich der Gesellschaft. Experten sagen, dass männliche Opfer nicht nur von den Massenmedien, sondern auch von den Strafverfolgungsbehörden ignoriert werden, was zu dem allgemeinen Mangel an Fürsorge beiträgt. Viele haben ihre Empörung über diese Gleichgültigkeit zum Ausdruck gebracht.
    Auch im Umgang mit ihrem Missbrauch gibt es große Unterschiede. Zum Beispiel entwickeln Mädchen oft das Stockholm-Syndrom – eine Traumabindung, bei der sie sich in ihre Täter verlieben – etwas, was bei Jungen normalerweise nicht vorkommt.
    Vom Opfer zum Richter
    In einem Exklusivinterview mit The Epoch Times erklärte Richter Robert Lung, der 2018 von Präsident Donald Trump zum Mitglied des U.S. Advisory Council on Human Trafficking ernannt wurde, dass es bei Jungen und Männer „außergewöhnlich“ unwahrscheinlich ist, dass sie ihren eigenen Missbrauch melden.

    Lung selbst wurde von 1976 bis 1980 von seinem eigenen Vater im Alter von 6 bis 10 Jahren verkauft. Erst als er Ende 30 war, akzeptierte er, dass er ein Opfer von Menschenhandel geworden war.
    Der inzwischen 48-jährige Richter, der 2016 von Gouverneur John Hickenlooper am 18. Gerichtsbezirk in Colorado eingesetzt wurde, sagte, es habe damals keinen Begriff wie Menschenhandel gegeben, nur „Kindersexringe“, was er für beleidigend hielt – „Es gibt keinen Kindersex“, sagte er.
    „Jungs sind einfach viel widerwilliger“, wenn es darum geht, ihren Missbrauch aufzudecken, sagte Lung.
    Es wird nicht erwartet, dass es uns passiert, wir sollen in der Lage sein, es aufzuhalten, oder wir sollen nein sagen, oder wir sollen stärker als Mädchen sein – und das ist absurd.“
    „Wenn die Botschaft lautet: ‚Es sind nur Mädchen‘, dann wird diese Botschaft von Strafverfolgungsbehörden empfangen, diese Botschaft wird von der Öffentlichkeit empfangen, diese Botschaft wird von den humanitären Diensten empfangen, diese Botschaft wird von den Opfern empfangen, denen gesagt wird: ‚Oh nein, es sind nur Mädchen‘, also glauben die Opfer nicht einmal, dass sie Opfer sind“.
    Lung erfuhr, dass er wegen Sex eingetauscht wurde, als sein Vater den Raum verließ, um ein anderes Kind zu vergewaltigen, das zum Treffpunkt gebracht wurde. Lung wurde anschließend von anderen Männern missbraucht.

    „Er hat mich gegen einen anderen Jungen eingetauscht“, sagte er.
    Lung sagte, dass sein Vater anfing, ihn für den Menschenhandel zu präparieren, als er etwa 2 bis 3 Jahre alt war. Der Handel wurde gestoppt, als er 10 Jahre alt wurde, wegen der Entdeckung von AIDS. Lung sagte, sein Vater wusste, dass, wenn er sich mit AIDS infiziert hätte, es keine Möglichkeit gegeben hätte, es zu erklären. Aber es hörte damit nicht auf.
    Sein Vater missbrauchte ihn weiter und begann später, ihn zu foltern. Sein Vater stoppte alles im Alter von etwa 13 Jahren, aber bis dahin hatte jemand anderes angefangen, ihn zu missbrauchen. Als er das 16. Lebensjahr vollendete, war der Missbrauch endlich für immer beendet.
    Die Kindheit von Lung konzentrierte sich auf ein Hauptthema: die Hilflosigkeit. Sein Vater, dessen Namen er nicht nannte, verbreitete ein Gefühl des Chaos in seiner Familie, zu dem auch seine Mutter und sein älterer Bruder gehörten. Er beschrieb, wie sein Vater häusliche Gewalt gegen seine Mutter verübte und seinen älteren Bruder körperlich missbrauchte. Niemand konnte einander vertrauen.
    Im Rückblick sagte Lung, dass sein Vater eine gängige Taktik benutzte, die von intrafamiliären Menschenhändlern, Zuhältern und Gang- Menschenhändlern gleichermaßen verwendet wird: das Opfer in einer Umgebung von Chaos und Unordnung zu halten, ohne ein Gefühl von Selbstbestimmung zu haben.
    Dieses Gefühl des Chaos ist besonders bei Opfern des Arbeitskräftehandels verbreitet, denen oft gesagt wird: „Du kannst der Regierung nicht trauen“, „Du wirst ausgewiesen“ oder „Du kannst die Polizei nicht rufen, weil du verhaftet wirst“. Ein „signifikanter Prozentsatz“ aller Fälle von Menschenhandel ist laut dem Bericht des U.S. Advisory Council Opfer von Arbeitskräftehandel, bei dem Männer und Jungen betroffen sind.
    Lung sagte, sein Vater drohte sogar damit, ihn zu töten, wenn er jemandem von dem Handel erzählte. Sein Vater, ein Arzt, hatte Zugang zu Drogen und er glaubte an dessen Drohungen.
    „Das ist mein Vater. Er ist der stärkste, mächtigste Mensch im Universum, nach meinen Wahrnehmungen“, sagte er. „Also habe ich es nicht in Frage gestellt. Ich hatte Angst davor, aber ich habe es nicht in Frage gestellt.“
    Keine öffentliche Aufmerksamkeit
    In seinen 20er Jahren begann Lung eine Therapie, heiratete später, adoptierte zwei eigene Söhne und machte eine Karriere als Justizbeamter. Er kam zu der Erkenntnis, dass er eine bemerkenswerte Erfahrung von Ausdauer, Heilung und Hoffnung hinter sich hatte. Lung fühlte, dass es seine Pflicht war, seine Erfahrungen mit anderen Betroffenen zu teilen, dass es möglich ist, traumatische Ereignisse zu erleben und später, nach viel Hilfe, sein Leben zurückzugewinnen.

    „Nachdem ich angefangen hatte die Dinge auszusprechen, wurde mir klar, dass es da draußen einfach niemanden gibt, der über männliche Opfer spricht“, sagte er. „Das ist es, was mich wirklich sehr bedrückt hat. Es wurde einfach keine Nachricht gesendet. Es gab keine Nachricht in den Medien, dass auch Jungen Opfer sind.“
    Lung erinnerte sich an seinen Therapeuten, der ihm vom völligen Fehlen von Büchern über Jungen als Opfer erzählte, und ihm anriet, einen Roman namens „The Courage to Heal“ zu lesen, der von Frauen für Frauen geschrieben wurde. In dem Buch, von dem er sprach, wurden Männer nur als Täter dargestellt.
    „Es war unglaublich schwierig zu akzeptieren, dass das einzige Material, das es gibt, für weibliche Opfer ist“, sagte er. Lung sagte, dass es zum Zeitpunkt seiner Genesung fast kein Material für Jungen gab, aber später kamen einige Bücher heraus. Lung ist derzeit dabei, eine Biographie über seine Erfahrungen zu schreiben.
    Sowohl Jungen als auch Mädchen müssten wegen ihres Traumas behandelt werden, erklärte er. Männer als Opfer zu übersehen, ist allerdings eine Botschaft an die Menschenhändler, dass es einen ganzen Teil der Bevölkerung gibt, den die Gesellschaft nicht wahrnehmen wird.
    Nachdem er im ganzen Land unterwegs war, kannte Lung nur eine einzige Organisation in den Vereinigten Staaten, die Unterkünfte für Jungen anbietet, die Opfer von Menschenhandel sind. Allein im Bundesstaat Colorado kann er allerdings ein halbes Dutzend Organisationen nennen, die sich ausschließlich um Mädchen kümmern.
    „Warum die Öffentlichkeit nicht fordert, dass es mehr Dienste für Jungen gibt, ist mir unbegreiflich“, sagte er. „Es gibt keinen Grund, keine Erklärung, aber genau so sind die Zustände.“
    Lung sagte, das, was ihn während der gesamten Zeit am Leben hielt, war Hoffnung. Er hatte sie als Kind und hat sie immer noch als Erwachsener.
    Behandlung von Traumata
    Die Organisation „U.S. Institute Against Human Trafficking „(USIAHT) hat eines der ersten sicheren Häuser ausschließlich für Jungen geschaffen, die als Minderjährige Opfer von Menschenhandel wurden. Es eröffnete seinen ersten Standort in Florida, wobei weitere im ganzen Land geplant sind. Laut ihrer Website bietet das Heim einen traumabasierten Betreuungsansatz, der als sechs- bis neunmonatiges Programm entwickelt wurde, es den Kindern aber auch ermöglicht, so lange zu bleiben, wie es für ihre Behandlung notwendig ist.
    Geoffrey Rogers, Mitbegründer und CEO von USIAHT, sagte The Epoch Times, dass Jungen oft in einem jüngeren Alter als Mädchen Opfer von Menschenhandel werden, im Durchschnitt etwa 11 Monate früher, wobei die meisten dieser Fälle etwa im Alter von 10 bis 12 Jahren stattfinden. Er beschrieb, dass weibliche Opfer überwiegend von einem Menschenhändler oder Zuhälter angelockt wurden, der darauf spezialisiert war, Mädchen mit geringem Selbstwertgefühl anzusprechen und sie zu manipulieren, indem er sich wie der Freund des Opfers verhielt und ein Gefühl der Liebe vorspielte.

    Wie Rogers sagte, waren die Fälle bei Jungen fast alle unterschiedlich, und selten ähnelten die Lockmethoden denen, die bei Mädchen verwendet wurden. Er sagte, es sei unwahrscheinlich, dass sich eine Beziehung zwischen Jungen und ihren Schleppern entwickeln würde, die vom Stockholm-Syndrom geprägt sei. Es gebe auch Fälle, in denen die Täter Frauen seien.
    Aber es gab eine Gemeinsamkeit zwischen vielen der Opfer des Menschenhandels – Mädchen wie Jungen – sie hatten oft das amerikanische Pflegefamiliensystem durchlaufen.
    „Wir haben Studien gesehen, die besagen, dass etwa 70 Prozent der Kinder, die in Amerika Opfer von Menschenhandel werden, aus dem Pflegesystem kommen… aber die Art und Weise, wie sie in das System kamen, variiert sehr stark, von Kind zu Kind“, sagte Rogers und bezog sich auf die Fälle von Jungen.
    Eine vom Justizministerium im Jahr 2016 in Auftrag gegebene Studie ergab, dass Jungen etwa 36 Prozent aller Kinder ausmachten, die im gewerblich organisierten Menschenhandel aufgegriffen wurden. Ein Befragter erzählte der Studie, dass die Darstellung, dass die meisten Jugendlichen die von Menschenhandel betroffen wären, Mädchen seien „problematisch“ ist.
    Rogers sagte, dass sie das sichere Heim aus der Not heraus geschaffen haben und die Idee vor etwa vier Jahren hatten, während sie das Land bereisten und dabei etwas über den Menschenhandel erfuhren. Er sah keine Dienste für Jungen, keine sicheren Unterkünfte für Jungen und nur sehr wenige Organisationen, die überhaupt über Jungen sprachen. Das Safe-Home Programm in Florida ist derzeit ausgelastet und die Organisation prüft den Aufbau von mehr Kapazitäten in anderen Staaten, die von diesem Projekt profitieren könnten.
    Unser Ziel ist es, ein sicheres Heim zu schaffen, das sich wie ein Zuhause anfühlt, denn im Grunde genommen haben die meisten dieser Kinder nie wirklich das erlebt, was ich als ein normales Zuhause mit Liebe und Fürsorge betrachten würde“, sagte er.
    Insgesamt leben etwa 1 von 800 Menschen in den Vereinigten Staaten in der modernen Sklaverei, so der Global Slavery Index 2018 (GSI). Der Index identifizierte rund 403.000 Opfer im Land.
    Rogers sagte, dass einer der Gründe, warum es einen Mangel an Anerkennung und Bewusstsein für männliche Opfer zu geben scheint, darin liegt, wie unterschiedlich die Fälle von denen sind, die Mädchen betreffen. Im Laufe der Jahre wurden Organisationen und einzelne Strafverfolgungsbehörden geschult, um potenzielle Täter zu finden, die Mädchenhandel betreiben. Das Gleiche kann man in Bezug auf Jungen nicht behaupten.
    Der andere Grund ist, dass sich Jungen „fast nie als Opfer von Menschenhandel identifizieren werden“, was es für Organisationen oder Strafverfolgungsbehörden schwierig macht, einen Jungen als Opfer zu identifizieren von dem sie glauben, dass er ein Opfer ist.
    „Ich würde sagen, dass fast 100 Prozent der Kinder in unserem sicheren Zuhause sich nie als Opfer identifiziert haben“, sagte Rogers. „Und das werden sie wahrscheinlich auch nie.“
    Er sagte, dass die USIAHT anerkennt, dass zur Bekämpfung des Problems des Menschenhandels mehr Gewicht auf die Eindämmung der Nachfrage gelegt werden sollte. Rogers sagte, dass sichere Häuser benötigt werden, um sich um diese Kinder zu kümmern, aber sie werden die Nachfrage nicht stoppen. Für Menschenhändler ist das alles nur ein Geschäftsbetrieb.
    Sie kümmern sich nicht um die Kinder, sie sind eine Ware. Sie verkaufen sie für Geld“, sagte er.
    „Das ist alles, worum es für sie geht. Es ist also eine betriebswirtschaftliche Gleichung von Angebot und Nachfrage.“
    Rogers brachte eine weitere Initiative mit dem Titel „Trafficking Free Zone“ auf den Weg, die eine gemeindebasierte Methode des Engagements anwendet, bei der die verschiedenen Sektoren innerhalb dieser Gemeinschaft zur Bekämpfung der Nachfrage genutzt werden. Dies könnte die Zusammenarbeit mit der lokalen Verwaltung, der Bezirkskommission, dem Stadtrat, der Wirtschaft, der Strafverfolgung, dem Bildungssystem, den Kirchen und mehr beinhalten.
    Rogers, ein ehemaliger Vizepräsident von IBM, verließ die Unternehmenswelt, um für die Kinder des Landes zu kämpfen. Er beschrieb das Problem des Kinderhandels in den Vereinigten Staaten als eine „Epidemie, die immer wieder außer Kontrolle gerät“.
    „Ich bin empört über die Tatsache, dass es in Amerika über 100.000 Kinder gibt, die jeden Tag wegen Sex verkauft werden“, sagte er. „Worüber wir auch empört sind, ist – wo ist die Empörung?“
    Wie Pornos Kinder präparieren
    Eine Expertin für Menschenhandel sprach eine „weitere versteckte Epidemie“ in den Vereinigten Staaten von Amerika an: Jungen und Mädchen werden schon in jungen Jahren der Pornografie ausgesetzt.
    Lisa L. Thompson, Vizepräsidentin für Politik und Forschung des National Center on Sexual Exploitation, sagte der Epoch Times, dass es eine Reihe von Missbräuchen gibt, die nicht auf dem populären Radar zu finden sind, von denen ein großer Teil die absichtliche Zurschaustellung pornographischer Inhalte ist.
    Thompson erklärte, wie insbesondere Jungen in immer jüngerem Alter der Pornografie ausgesetzt sind, und verwies auf die Verbreitung des Internets und der angeschlossenen Geräte. Pornografie kann, abgesehen von der bildlichen Darstellung von Sexualakten, Missbrauch, Gewalt und in einigen Fällen sogar Vergewaltigung beinhalten.
    Jungen sehen das in einigen Fällen schon vor der Pubertät und wachsen damit als Sexualerziehung auf“, sagte sie. „Es stört die natürliche Entwicklung des Kindes.“
    Thompson sagte, dass ihre Organisation mit Gruppen im ganzen Land arbeitet, um das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass die Verbreitung von Pornografie ein Problem der öffentlichen Gesundheit ist.
    „Für uns ist es eine Konditionierung“, sagte sie.
    Es ist ein Weg, die Hemmungen von Kindern abzubauen, sich an sexuellen Handlungen zu beteiligen, bevor sie überhaupt volljährig sind.“
    Die extremen Inhalte können im Grunde genommen dazu dienen, Kinder zu potentieller Ausbeutung und Missbrauch im späteren Leben zu erziehen.
    Ein vom Zentrum erstellter Bericht aus dem Jahr 2019 führte eine Meta-Analyse von 59 verschiedenen Studien durch und verglich 3.855 männliche Sexualstraftäter mit 13.393 männlichen Straftätern die keine Sexualstraftat begangen hatten, im Alter von 12 bis 18 Jahren. Der Bericht „Gegen den Anstieg des gefährlichen Sexualverhaltens von Kindern gegen Kinder“ ergab, dass es einige Verbindungen zwischen frühem Pornokonsum und Sexualstraftaten gab.
    „Jugendliche, die Sexualstraftaten begangen hatten, waren signifikant wahrscheinlicher früh Pornographie ausgesetzt gewesen, berichten von höherem Pornokonsum, haben signifikant mehr atypische sexuelle Fantasien, Verhaltensweisen oder Interessen und wurden häufiger als paraphil diagnostiziert als nicht-sexuelle Straftäter“, fand der Bericht.
    Thompson fügte hinzu, dass, wenn Kinder dem ausgesetzt werden, es wahrscheinlich ist, dass sie sich an anderen Kindern vergreifen könnten.
    Wir sehen einen echten Zusammenhang mit dem sexuellen Missbrauch von Kindern an Kindern“, sagte sie. „Besonders, wenn ein älteres Kind etwas auslebt, das es gesehen hat, vielleicht bei einem Geschwisterkind oder im Spiel mit anderen Kindern.“
    Das geltende US-Bundesgesetz verbietet die Verbreitung von obszönem Material (Hardcore-Pornografie) über das Internet, das Fernsehen, gewöhnliche Transportfirmen wie Post oder FedEx oder über den Einzelhandel. Das Justizministerium hat jedoch seit fast einem Jahrzehnt keine bundesweiten Obszönitätsgesetze gegen Großhändler von Obszönitäten für Erwachsene durchgesetzt, wie aus einem Merkblatt des nationalen Zentrums hervorgeht.
    Alaska, Maine, New Mexico, Vermont und West Virginia haben überhaupt keine Obszönitätsgesetze, während Montana und South Dakota, gemäß dem Faktenblatt, lückenhafte Staatsgesetze haben. Das Zentrum forderte, dass neue Obszönitätsgesetze in den genannten Staaten hinzugefügt werden sollten.

    Das Original erschien in The Epoch Times (USA) (deutsche Bearbeitung von al)
Originalartikel: The Silent Victims: A Hidden World Where Boys Are Trafficked

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  9. Frollein Schmidt sagt:

    Kim

    Kinderhandel ist DER Abgrund aller Abgründe. Die Zusammenhänge wurden mir klar, als ich das Jesetz der „Bundesregierung“ durchlas, das angeblich dazu gemacht worden sei Kinderpornographie im Internet zu verfolgen, dieses aber nur in ein, zwei Randsätzen abwickelt und sich im Großteil doch lieber auf die Bekämpfung „rechter Haßkriminalität“ und „Antisemitismus“ konzentriert.

    Ein Anfang wäre an solcher Stelle also, (- kleiner Wink an die Strafverfolgungsbehörden und noch nicht komplett korrumpierten Parlamentarier -), nachzuverfolgen, wer den Wortlaut dieses Jesetzes dahingehend beeinflusst hat!

    Der Dutr0ux-Fall in Belgien hat der Welt klargemacht, wie weitreichend dieser seelenlose Abschaum vernetzt ist. Wie viele Zeugen sind da verstorben worden? …dann Hanau, wo Prozesse anliefen, über die aber kaum was berichtet wurde…und die dann damit endeten, dass der Hauptbelastungszeuge plötzlich einen „rechtsradikalen“ Amoklauf unternahm und dabei sich selbst und seine eigene Mutter umbrachte… – DARÜBER berichtete die „deutsche“ Presse dann selbstverständlich schon! Klare Botschaft: wir haben kein Problem mit Kinderschändern, die größte Gefahr sind und bleiben die „Rechtsradikalen“! Auch der Fall des „beliebten“ Fernsehmoderators named „Michelle“, der, trotz nachgewiesener Verstrickung in Drogen-und Menschenhandeljeschäfte, nach rührseliger kleiner Ansprache unbehelligt weiter im TV sein Gift verspritzen durfte, ist bekannt.

    Wie viele Fälle mögen es aber sein, die nie bekannt wurden. Wo Ermittler und Zeugen einfach sang-und klanglos verschwunden worden sind…?

    Wie tief und ekelerregend dieser Sumpf wirklich ist, können und möchten wir uns alle gar nicht vorstellen.
    Wenn die unbedarften braven Wählerchen erfahren würden, was manche der ach so freundlich auftretenden Politiker und sonstigen Sternchen in den schicken Hotels, auf Kosten des Steuerzahlers, so treiben, wären sie sicher ziemlich schockiert.

    Aber was tun?
    Die Ermittlungsbehörden haben kaum noch Möglichkeiten, weil immer weiter Personal abgebaut wird, sie mit „wichtigeren“ Strafsachen, wie der Verfolgung von „Rechtsradikalen“ und „Antisemiten“ beschäftigt gehalten werden und die Führungspersonen, sowie Staatsanwälte und Richter, immer öfter selbst zur „erlauchten Jesellschaft“ gehören. Und eben, weil sie durch die diversen Präzedenzfälle eindrücklich gelernt haben, dass man höchstwahrscheinlich mit Beton an den Füssen versenkt wird oder – noch schlimmer, seine Familie gefährdet, wenn man an so ner Ermittlungssache dran bleibt.

    Leider fehlt dem Großteil unserer völlig weichgespülten Jesellschaft inzwischen auch jeder gesunde, natürliche Sinn für Selbstjustiz.
    Allerdings könnte der mit einem gewaltigen Schlage zurückkehren, wenn die Leut erfahren, was da wirklich abgeht.

    Der Ansatz, den Opfern mehr Gehör zu geben, ist schon mal gut, damit das Thema den Menschen stärker ins Bewusstsein gerückt wird.
    Wenn dabei festgestellt wird, dass „Kinderschutzbünde“ und „Pflegefamiliensysteme“ in diesen Sumpf verstrickt sind, sollte dann aber auch mal klar benannt werden, wer diese initiiert hat und woher sie finanziert werden. Und wenn festgestellt wird, dass Pornographie die Entwicklung dieses Sumpfes vorangetrieben hat, sollte diese nicht nur verboten werden, sondern man sollte auch schauen, wer sich in den Gesellschaften dafür eingesetzt hat, dass Pornographie en vogue wurde!

    Ich wünsche allen Opfern dieses perversen Abschaums viel Stärke, Kraft und göttliches Geleit! und bedanke mich bei jedem, der dazu beiträgt diesen widerlichsten aller Abgründe endlich ans Licht zu heben!

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  10. Bettina März sagt:


    Ritueller Sexhandel mit Kindern
    das Vid soll sehr oft geteilt werden….

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  11. palina sagt:

    ich schätze die Artikel von eckehardnyk sehr.

    Was hier die Einwürfe zur Kindesmisshandlung zu suchen haben ist mir allerdings ein Rätsel.

    Besser ist es auf das Thema einzugehen.

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  12. Frollein Schmidt sagt:

    palina
    11/05/2022 um 03:21

    Ich finde schon, dass das hier gut platziert ist, denn die sogenannte „Oberschicht“ und der falsche, verherrlichende Glaube, den viele Menschen ihr gegenüber haben, spielen eine große Rolle dabei, dass Kindesmißhandlungen möglich sind.
    Die Adlige, der schicke Internatsleiter, die NGO-Chefin, der smarte TV-Moderator, der hochrangige Politiker, der Konzernobere, der „Gott im weissen Kittel“,… – zu denen muss man aufschauen! Die haben was erreicht! Die würden doch nicht….

    Diese elitären Etikettierungen zerstören die gesunde, natürliche, instinktiv und intuitiv klare Sicht auf den einzelnen Menschen, welche Kinder noch haben. Einem Kind ist es egal, ob es von einer Prinzessin oder einem Penner angesprochen wird, es sieht und spürt noch die Menschenseele selbst.
    Ist diese ehrlich, rein und freundlich, freut sich das Kind; ist da was im Argen, spürt es das Kind und wird unruhig oder möchte den Kontakt nicht.

    Es sind die Erwachsenen, die die Kinder dazu erziehen, den Unterschied zwischen der Prinzessin und dem Penner zu „sehen“, – also ihre Wahrnehmung vom unmittelbar Innerlichen in die Welt der Äußerlichkeiten zu verlegen. Erst dadurch wird Maskerade und Täuschung ermöglicht.

    Ich wundere mich fast täglich darüber, wie vernebelt das Gespür der Menschen ist. Ich meine vielen Politikern, Promis und sonstigen „Obrigkeits“figuren steht es wahrlich mehr als deutlich ins Gesicht geschrieben, dass sie „keine reine Seele haben“, um es mal freundlich auszudrücken, – aber viele Menschen scheinen das tatsächlich nicht (mehr) zu sehen, sondern wählen diese Gestalten wieder und wieder in die Parlamente und klatschen ihren Gaukeleien und ihrer dummdreisten Chuzpe auch noch Beifall.
    Wir wurden zu sehr an Fassaden und Götzen gewöhnt, anstatt auf unseren inneren Kompass zu horchen.
    Das heiß ersehnte „Erwachen“ der Menschen tritt dann ein, wenn eine Mehrheit der Menschen ihren inneren Kompass wieder einschalten und daraufhin die Gaukler und Gaukeleien als das erkennen, was sie sind.

    Das Thema organisierter Kindesmißbrauch drängt jetzt gewaltig an die Oberfläche und wird diesen Aufwachprozess brachial beschleunigen.

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  13. Mukkele sagt:

    Meiner Ansicht nach gehört das Verhindern von Kindesmißbrauch sehr wohl in die Verantwortung der Eltern. Tatsächlich sind die meisten Eltern selber nie erwachsen geworden, wie erst kürzlich hier auf bb erwähnt wurde. Als im Jahr 1979 das Buch von Christopher Lasch: „The culture of Narcissism“ hetauskam, habe ich es zwar gelesen, war aber noch zu jung um es zu verstehen. Das lag nicht allein am begrenzten Wortschatz meines Schul-Englisch, sondern weil narzißtische Störungen allgemein noch kein Thema waren und es in D/A/CH auch heutzutage noch keine vernünftige Literatur dazu gibt. In USA stellt man narzißtische Eltern mittlerweile auf eine Stufe mit Suchtkranken: sie sind das toxische Element in einer Familie, welches jedem anderen Familienmitglied eine Rolle zuweist, durch die es seelisch verkrüppelt wird. Im englischsprachigen Raum gibt es dazu haufenweise Studien, auf Deutsch finde ich da höchstens: „wie entkomme ich einem narzißtischen Partner“.
    Das Trauma der Kinder in dieser Partnerschaft, die niemals um ihrer selbst willen angenommen werden, die sich Liebe und Zuwendung erst „verdienen“ müssen, die Spielball der Launen ihres narzißtischen Vaters oder Mutter sind, die unvorhersehbare Reaktionen auf banale Geschehnisse des Alltags ertragen müssen, wird meines Wissens nach bisher noch ausgeblendet. Dabei setzt sich die Tragödie von Generation zu Generation fort: da die Kinder kein „normales“ Familienleben kennengelernt haben, fehlt ihnen die Fähigkeit zu Vertrauen und Bindung. Im besten Fall geht ihre eigene Ehe zu Bruch, weil sie nicht in der Lage sind zu geben, was sie selber nie empfangen haben. In den meisten Fällen haben sie das manipulative und zerstörerische Verhalten kopiert und verinnerlicht, wodurch weitere Persönlichkeiten zerstört werden, die doch eigentlich durch Liebe und Fürsorge gedeihen sollten.

    „Obwohl es keine Oberschicht mehr gibt, möchten immer mehr Leute ihr angehören“
    Seit den Zeitgeist-Tröten wie Degenhardt und George Brassens haben wir die Diktatur des Proletariats. Es kommt nicht mehr darauf an, was man weiß oder was man kann, sondern ob man als toter Fisch mit dem Strom schwimmt. Wer als junger Mensch auf Technoparties geht und dabei Pillen einwirft, hat mehr Chancen zur „Oberschicht“ zu gehören als irgendwelche Nerds im Informatiksektor.

    „Eltern werden gewiß wünschen, daß ihr Kind der vornehmsten Schicht angehöre.“
    Das ist Definitionssache. Moderne Wohnungen versuchen den Charme internationaler Hotelketten nachzuahmen. Man findet weder Bücherregale noch Tafelsilber. Der überdimensionale Fernseher ist der Haupteinrichtungsgegenstand und die Küche ist technisch perfekt eingerichtet, aber anstatt einem selbstgekochten Suppenfond werden Brühwürfel verwendet.

    „Eins der wichtigsten Bedürfnisse – sagen wir dazu „Grundzuwendung“ – ist das Angenommensein.“
    Dazu kann ich nur sagen: es gibt aktive Kindesmißhandlung und die subtilere Form des Ignorierens. Wenn das Kind im Kinderwagen durch die Gegend geschoben wird und statt Blickkontakt die Mutter auf ihr Händi schaut bzw. geistesabwesend ihrem Knopf im Ohr lauscht. Viele Eltern wissen gar nicht, daß sie ihren Kindern das Kostbarste vorenthalten, was sie ihnen geben können, nämlich Zeit für interaktiven Umgang miteinander.

    „Auf der anderen Seite wird ein Kind von dir Führung brauchen.“
    Ja, sehr wohlfeil. Die meisten Erwachsenen haben ohnehin längst die Peilung verloren und gehen den Weg des geringsten Widerstands. Die Führung kommt längst von außen. Beispiel: jeder mit ein wenig Grips im Kopf kann sich vorstellen, daß unser Atmungssystem evolutionär optimiert ist, dabei aber nicht für eine Frischluftbremse wie die FFP2 Maske ausgelegt wurde. Die Maske sorgt für Unterversorgung des Gehirns mit Sauerstoff, sie fördert Keimentwicklung durch das feuchte Milieu der Atemluft und sie verhindert Kommunikation durch Mimik. Trotzdem tragen die Menschen den „Mund-Nasen-Schutz“, weil die Führung es so verordnet hat. Was soll denn aus Kindern werden, denen solcher Kadavergehorsam als „gute Führung“ vermittelt wurde?
    Als ewiges Mukkele („Mucksch uff? Hesch e Meinung?“) mit eigener Meinung kam meine Erlösung durch folgenden Ausspruch von Dr. Gabor Maté: „Alles was mit Dir „nicht stimmt“ begann als Überlebensstrategie in Deiner Kindheit.“ (Anything that is „wrong“ with you began as a survival mechanism in childhood).

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  14. palina sagt:

    was hier zu dem Thema Missbrauch von Kindern geschrieben wird, geht total am Thema vorbei.

    Man sollte bedenken, dass es noch Menschen gibt, die den von Eckehardnyk verfassten Artikel, ernst nehmen.
    Es gibt auch noch ganz normale Familien, denen solche Themen wichtig sind.

    Ich finde das einfach respektlos.

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  15. Kim sagt:

    @Palina: Eckehardnyk scheint auf einer Insel der Seligen zu leben. Schön für ihn. Viel Spass weiterhin beim Wattebäuschchen pusten.

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  16. palina sagt:

    @Kim
    du scheinst keine Ahnung von Eckehardnyk zu haben.

    Deine Antwort ist ebenso respektlos.

    Gefällt 2 Personen

  17. Thom Ram sagt:

    Kim 03:21

    Eckehardnyk ist ein Ehrenmann, der tut, was er auch immer nur kann, im besten Sinne.

    Lies du erst mal 1-130 seines Buches, ja? Und denne triff ihn auf ein langes Bier. Wenn du danach noch ihm Wattebäuschchenpusten nachsagen wolltest, dann würde ich annehmen müßen, du habest Watte statt Blut in deinem Herzen.

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  18. Thom Ram sagt:

    Palina 02:28

    Ja.
    Zwar ist Kindesmissbrauch (und kein Promille der Menschheit kennt dessen Ausmaß, Leut wie Du und ich mindestens erahnen ihn) ein Gigathema. Doch scheißt es mich auch an, wenn der Inhalt eines wertvollen Artikels umgebogen wird auf andere Schiene, und dies dauerhaft.

    Gefällt 2 Personen

  19. Kim sagt:

    Sorry, bin relativ neu hier. Der Name Eckehardnyk sagt mir gar nichts, ich bin als Praktiker nicht sehr interessiert an „der Seele dunkle Pfade“. Durch kurzes googeln kam ich auf einen Philipp Alsleben, vermutlich ist diese Person gemeint, ich weiss es aber nicht.
    In letzter Zeit begegne ich immer mehr Kindern und Jugendlichen, auch aus unserem (ex-)christlichen Kulturkreis, die jegliche Empathie mit unseren Mitgeschöpfen vermisssen lassen. Die auf Parties zur Unterhaltung Tiere aus Terrarium oder Aquarium entnehmen und sezieren, als pseudowissenschaftliches Anschauungsmaterial, wie ein lebendiger Körper funktioniert. Kinder, die im Garten und auf Spaziergängen Mitgeschöpfe einsammeln und diese dann lebendig in der Tiefkühltruhe versenken. Natürlich ist das Phänomen nicht neu. Wilhelm Busch (der Zeichner, nicht der Pfarrer) war ein Sadist und unschwer als ein solcher zu identifizieren. Er freute sich über jede Einladung zur „wissenschaftlichen“ Vivisektion eines Tieres und vermutlich hätte ihn ein menschliches Opfer noch mehr gefreut, aber darüber wird nichts berichtet. Aber was in unserer Gesellschaft gerade geschieht, sehe ich als zivilisatorischen Rückschritt in vorchristliche Barbarei. Schon bald wird das Besitzen und straffreie Misshandeln von Menschen wieder „normal“ sein, nicht nur in Hinterzimmern perverser Clubs und in Rotlichtvierteln. Das ist es, was mir Angst macht und nicht ob meine Kinder zu einer bestimmten Gesellschaftsschicht gehören oder ob sie aussen vor bleiben..

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  20. Mujo sagt:

    @Kim
    12/05/2022 um 20:17

    Nur mal so am Rande wer zu Tief in den Abgrund schaut dem schaut der Abgrund zurück, und trägt es in seinen Herzen.
    Ein Indianisches Sprichwort das sich immer wieder bewahrheitet wie hier auch.

    Lass es einfach gut sein und zerschiess hier nicht unnötig ein Thema um das es hier nicht geht.

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  21. Kim sagt:

    Hmm, tut mir leid wenn ich euch hier alle so runterziehe. Abmahnung kassiert, bis demnächst, ihr Lieben. Übrigens, was die Hilferufe angeht: jeder, der in einer fremden Umgebung Fuss fassen will, muss sich dort erst einkaufen. In der ersten Generation gehört man noch nicht „dazu“, frühestens in der zweiten, sofern man dort einheiratet. Jauhu wird wissen, wovon ich rede.

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  22. Waldi sagt:

    Kim 21:19 „jeder, der in einer fremden Umgebung Fuss fassen will, muss sich dort erst einkaufen.“

    Je mehr man gibt, desto mehr wird erwartet. Das kann man hierzulande auch zu Weihnachten und zu anderen Anlässen an den Wunschzetteln der eigenen Kinder erkennen. Da sieht man keine Zurückhaltung, sondern nur kindliche Naivität.

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  23. Waldi sagt:

    @Kim

    Ich schätze Deine Teilnahme an diesem Blog.
    Bitte komm bald wieder.

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  24. Waldi sagt:

    Eckehardnyks Beiträge, insbesondere sein historisches und sprachliches Wissen, schätze ich ebenfalls.
    Lieber Eckehard, danke für Deinen Hinweis auf die Coburger Geschichte!

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  25. Bettina März sagt:

    Hab das obige Vid eingestellt, weil Chantal einige Namen nennt, die sich kein Mensch vorstellen konnte, daß die auch dabei sind….

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  26. Mujo sagt:

    @Waldi
    12/05/2022 um 22:05

    „Je mehr man gibt, desto mehr wird erwartet. Das kann man hierzulande auch zu Weihnachten und zu anderen Anlässen an den Wunschzetteln der eigenen Kinder erkennen.“

    Nur wenn es in deinen Kopf so Spukt bekommst du es auch im aussen Bestätigt.
    In meinen Umfeld gibt es keinen der so denkt.

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  27. Waldi sagt:

    Mujo 22:55 „Nur wenn es in deinen Kopf so Spukt bekommst du es auch im aussen Bestätigt. In meinen Umfeld gibt es keinen der so denkt.“

    Ich glaube nicht, dass Du weißt, was ich denke. Da spukt kein fremder Geist in meinem Kopf. Einst war ich „die Unschuld vom Lande“. Damals ließ ich meinen freundlichen Geist und mein Portemonnaie von allerlei Leuten gebrauchen. Ich habe etliche Jahre gebraucht, um dies zu berichtigen und musste dafür viel Lehrgeld bezahlen. Man versucht es auch heute noch, da man sieht, dass ich ein emphatischer Mensch bin, und man etwas von mir erwartet. Ich habe keine Berührungsängste, denn ich bin inzwischen auf solche Situationen vorbereitet. Man kann freundlich seine wirklichen Grenzen aufzeigen und auf eine andere Art helfen. Die Leute mögen mich heute deswegen nicht weniger.

    Gefällt mir

  28. Waldi sagt:

    Mujo 22:55

    Mein Vater hat mir einmal in einer ernsten finanziellen Situation aus der Patsche geholfen. Die Worte die er damals zu mir sprach, werde ich nie vergessen: „Jeder Finanzminister muss auf sein Geld achten. Wenn ich dir früher jeden Wunsch bewilligt hätte, könnte ich dir heute nicht helfen.“

    Gefällt 1 Person

  29. Frollein Schmidt sagt:

    Nach Mukkeles Beitrag hätte man sehr gut den Faden aufnehmen und wieder zum Ausgangsthema (zurück)spannen können. Bzw. hatte Mukkele dies bereits getan.
    Der Autor selbst kann doch auch gar nix dafür, wenn andere in seinem Namen Wattebäuschchen schmeissen.

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  30. Frollein Schmidt sagt:

    Waldi
    12/05/2022 um 22:25

    „@Kim

    Ich schätze Deine Teilnahme an diesem Blog.
    Bitte komm bald wieder.“

    dito.

    Gefällt mir

  31. palina sagt:

    @Kim
    12/05/2022 um 21:19

    „Hmm, tut mir leid wenn ich euch hier alle so runterziehe. Abmahnung kassiert, bis demnächst, ihr Lieben.“

    du ziehst dich selbst runter. Punkt.
    Ist es so schwer bei dem Thema zu bleiben?

    Ne, man muss aus einem ernsten Thema noch Sand ins Getriebe streuen und gar nicht darauf eingehen.
    Ablenkung nenne ich das.

    Rate dir, dein Bewusstsein zu schärfen und genauer zu lesen.

    Gefällt mir

  32. palina sagt:

    @Kim 12/05/2022 um 20:17

    „Sorry, bin relativ neu hier. Der Name Eckehardnyk sagt mir gar nichts, ich bin als Praktiker nicht sehr interessiert an „der Seele dunkle Pfade“.

    Auch wenn man neu ist auf einem Blog, liest man durch was in dem Artikel steht.
    Und beleidigt nicht den Autor.

    Gefällt mir

  33. palina sagt:

    @ Mujo
    „Lass es einfach gut sein und zerschiess hier nicht unnötig ein Thema um das es hier nicht geht.“

    Mir scheint, das ist fast Absicht!!!

    Gefällt mir

  34. palina sagt:

    @Bettina
    du richtest doch immer dein Fähnchen gerne nach dem Wind.
    Und zwar nach den Leuten, die dich loben.

    Brauchst du um dein Ego zu nähren.

    Gefällt mir

  35. palina sagt:

    Frollein Schmidt
    13/05/2022 um 00:59

    „Nach Mukkeles Beitrag hätte man sehr gut den Faden aufnehmen und wieder zum Ausgangsthema (zurück)spannen können.“

    Nein, hätte man nicht.

    Ud noch einmal für Alle aus meiner Sicht.

    Eckehardnyk stellt hier sehr gute Beiträge ein.
    Wenn sich jemand über das Thema „Kinder“ auskotzen möchte, dann soll er das in den Postkasten werfen. Außerdem gibt es genug Beiträge, die darauf hin schon abgehandelt wurden.

    Es muss noch möglich sein, dass man sachlich ein Thema verfolgt.

    Danke Ecky für deine Beiträge.

    Nehmt euer Ego und eure Emotionen zurück.

    Gefällt 1 Person

  36. Bettina März sagt:

    palina
    fahr mal wieder runter.
    Wir wissen doch, daß du hier die heimliche Chefin bist…..

    Gefällt mir

  37. Frollein Schmidt sagt:

    Ganz ehrlich, palina, ich tue mich schwer, Dir, nach dem hier, aber auch nach vielen anderen Deiner Kommentare auf bb, abzunehmen, dass es Dir ehrlich um „Respekt“ geht.

    Kim ist (war?) neu hier. Woher soll Kim also wissen, dass der Rahmen des „Gestatteten“ unter Beiträgen von eckehardnyk so oder so (eng) gefasst sei? Ich sehe, wie gesagt, in den Kommentarbeiträgen sehrwohl einen nachvollziehbaren Bezug, auf den man hier gedanklich kommen kann. Auch wenn man nicht nur die Überschrift als Bezugspunkt nähme, sondern den ganzen Text gelesen hat. Ob Kim dies getan hat, weißt Du doch gar nicht. Aber Du unterstellst einfach, Kim habe dies nicht getan, weil sie/er nicht in dem Antwortrahmen geblieben ist, den DU als textbezogen siehst.

    Du hast nicht in Deinem Namen gesprochen, sondern eckehardnyk vorgeschützt. Genauso wie Du Angela vorgeschützt hast, als Du, warum auch immer (weil ich den hochheiligen Rudolf Steiner infrage gestellt habe?), mich hier kürzlich gern an den Pranger stellen wolltest. Nur bei Bettina benötigst Du keine Hilfestellung, da feuerst Du immer ganz direkt und ungeniert.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung: Du hättest es nach Mukkeles Beitrag gut sein lassen können. Du hattest Deinen Unmut bereits zum Ausdruck gebracht, es hat daraufhin auch keiner mehr weiter etwas zum Kinderschändungsthema reingestellt und man hätte auf Mukkeles Gedanken oder wieder auf den Hauptbeitrag eingehen können.
    DU bist diejenige, die es für nötig hielt, nochmals nachzutreten und damit weitere Reaktionen zu erzwingen.

    Dass dann Du anderen unterstellst, sie streuten weiter Sand oder verfolgten unlautere Absichten, ist aus meiner Sicht dann schon aberwitzig.

    Was sind denn Deine Absichten, palina?
    Alle Kommentatoren, die DIR unliebsam sind, rauszuekeln?

    Und dann? Was hast Du dann, was hat dieser Blog dann davon?

    Deine Beiträge, – wobei ich bestimmt noch nicht alle, aber viele, gelesen habe, erschöpfen sich darin, dass Du (sicher oft gute) Links in den Postkasten wirfst, in Dauerschleife Rudolf Steiner, vormals auch mal Bodo Schiffmann, lobpreist, ziemlich häufig andere Kommentatoren unterschwellig oder offensiv beleidigst, die „unrettbaren, dummen Menschen“ insgesamt beleidigst, und immer und immer wieder wiederholst, dass anderen Leuten „Bewusstsein fehle“. Genauer gesagt, das Bewusstsein fehle, das zu begreifen, was Du, eigentlich, vorgeblich, zu sagen hättest, – aber eben nie sagst, weil ja nun eben „den anderen“ das „Bewusstsein“ dafür fehlt, es zu verstehen…!
    Ich habe noch nicht einen einzigen langen, eigenen Beitrag von Dir gelesen.
    Verfasse doch mal einen, anstatt hier bloß andere, die dies tun, anzugehen und „weg zu moderieren“.

    Wenn Du wirklich in dem Glauben unterwegs bist, dass Dein Auftreten hier „respektvoll“ sei und der Gesichtswahrung des Blogs diene… , ja, dann werden halt noch sehr viele gehen.

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  38. Waldi sagt:

    @ Frollein Schmidt

    Bevor Du Dich hier endgültig verabschiedest, hätte ich gerne Deine Kontaktadresse. Du kannst auch gerne den Inhaber des Blogs Thom Ram nach meiner Kontaktadresse fragen. „Waldis“ Postfach existiert nicht. Als ich unter meinem eigentlichen Namen „Wolf“ schrieb und Thom Ram meine echte E-Mail-Adresse auf seinem Blog sperrte, weil er fürchtete, er würde von einem imaginären „Commander Jansen“ (einem Hochstapler, der sich als Befehlshaber einer „Befreiungsarmee der Alliierten“ ausgab) bestraft, wenn er meine Kommentare weiterhin zuließe, habe ich mich umständehalber zu „Waldi“ umbenannt, um hier weiterhin schreiben zu können. Dies ist der Status quo. Ich hatte niemals die Absicht, Thom Rams Blog in irgendeiner Weise zu schädigen. Man kann sich hier prima mit allerlei Leuten austauschen.

    Gefällt mir

  39. Waldi sagt:

    @ Frollein Schmidt

    Palina ist OK.
    Ich mag es, wenn Menschen ihre Meinung offen ausdrücken.

    Gefällt 1 Person

  40. Angela sagt:

    @ all

    Weil wir grad`beim Thema sind, möchte ich auch etwas dazu sagen. Gerade meine Beiträge, die ich ja nicht irgendwie abkopiere oder aus anderen Blogs übernehme, sondern selbst schreibe, werden besonders gern für ein wildes „Mäandern“ benutzt. Man kommt vom Hundertsten ins Tausendste und den meisten ist es völlig egal, was ich in meinem Beitrag geschrieben habe. ( nicht allen! ) Kaum jemand geht darauf ein. Dabei geht es mir nicht um Lob oder so etwas. Es könnten doch auch mal Gegenargumente kommen, das wäre sicher auch für mich interessant und nachdenkenswert.

    Ich habe das nicht an die große Glocke gehängt, weil ich ja sehen kann, das die „stilllen Leser“ immer noch, auch lange nach dem Erscheinen,- meine Artikel anklicken. Das freut mich sehr. Doch ein bisschen achtungslos von den hier anwesenden Kommentatoren finde ich es schon und es tut ganz gut, das einmal auszusprechen…..

    Angela

    Gefällt 1 Person

  41. Waldi sagt:

    Auszug aus dem Kapitel 130 von 144
    „Denn der Lebende gehört immer zur Oberschicht in dem Sinne, daß er an der hellen Tagesoberfläche lebt. Denken wir bloß an das Gigaheer von Toten (oder Ungeborenen), das hinter und unter (oder vor und über) uns liegt, und das an seinem vergangenen Dasein Nichts mehr (oder noch nichts) ändern kann! Dann begreifen wir das Privileg, gerade jetzt und hier eine leibhaftige Existenz mit Gestaltungsmacht führen zu dürfen.“

    Lieber Eckehardnyk,
    Du hast den Sinn meines (unseres) menschlichen Lebens in drei Sätzen zusammengefasst. Die „Toten“ haben es mir erzählt. (Ich weiß, dass die „Lebenden“ es mir nicht glauben wollen.)

    Herzlichst,
    Waldi (Wolf)

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  42. Waldi sagt:

    Die Kommentare über „Kinderfresser“ habe ich nicht beachtet.

    Gefällt mir

  43. Thom Ram sagt:

    Welch Gezerre.

    Ich schätze alle Eure Beiträge. Die Einen geben mir viel, andere wenig, das liegt in der Natur der Sache. Das losgetretene Gehacke hingegen gefällt mir nicht.

    In diesem Strang ausnahmsweise verfüge ich:

    Es sind ausschließlich Kommentare zugelassen, welche für mich nachvollziehbaren Zusammenhang mit Eckehardnyks wertvollem Beitrag aufweisen.

    Weiteres Gehacke werde ich hier löschen.

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  44. Mukkele sagt:

    Gelöscht. Kein Zusammenhang zum Artikel.
    Admin

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  45. Waldi sagt:

    Mukkele 12:21

    Gelöscht. Kein Zusammenhang zum Artikel.
    Admin

    Gefällt mir

  46. Frollein Schmidt sagt:

    @Thom und Waldi

    Der Kontaktadressenaustausch hat leider nicht funktioniert, da die „waldi“adresse ja nüscht funktioniert. Da werd ich zwar auf ganz lustige Seiten weitergeleitet 🙂 aber net zum Waldi seinem Postfach.

    Waldi, kannst Du Thom nochmal Deine Wolf’sche Addi schicken, dann kann er Dir dort meine hinsenden.

    Dankeschön!

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  47. Waldi sagt:

    Frollein Schmidt 14/05/2022 um 01:09

    Wenn Du mich erreichen möchtest, kannst Du einen Bericht an folgende Adresse schicken:
    antroposoof@yandex.com

    Nach der Kontaktaufnahme können wir die Adressen gegebenenfalls ändern.

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  48. Waldi sagt:

    @Admin

    Geschätzter Thom Ram,
    ich verstehe vollkommen, dass Du den von mir geschätzten Verfasser Eckehardnyk in Schutz nimmst und seinen hier vorliegenden Beitrag zur ihm gebührenden Geltung kommen lassen möchtest. In Deinem Eifer hast Du allerdings zwei Kommentare gelöscht, die sich direkt auf (nach meinem Empfinden) Eckehardnyks Kernaussage bezogen, nämlich darauf, dass der Lebende immer zur Oberschicht gehört, und zwar in dem Sinne, dass er an der hellen Tagesoberfläche lebt, dass er über einen Körper verfügt, der mit geschickten Fingern, Stimmbändern und einem sprachgewandten Mund ausgestattet ist, dessen leibhaftige Existenz ihm eine Gestaltungsmacht verleiht, über die die körperlosen Verstorbenen und Ungeborenen nicht verfügen. Mukkele schieb dazu in seinem von Dir gelöschten Kommentar (sinngemäß, nach meiner Interpretation), dass ein Lebender, sobald er einmal den Hilferuf eines Verstorbenen vernommen hat und ihn zu trösten vermochte, sich nicht mehr um Oberflächlichkeiten (menschliche Torheiten) kümmern wird.

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