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Die Weisheit der Gänse

GÄNSE PFLEGEN GUTE GESELLSCHAFT


Angela, 05.02.2022

Wenn du diesen Herbst Gänse nach Süden in ihre Winterquartiere ziehen siehst, wird dich vielleicht interessieren, wie Wissenschaftler ihren typischen V-Formationsflug erklären:

Jeder Vogel erzeugt durch seinen Flügelschlag einen Windschatten und Auftrieb für den ihm unmittelbar folgenden Vogel. Durch das Fliegen in V-Formation erlangt so der ganze Schwarm eine mindestens 71 % größere Reichweite, als sie jeder Vogel alleine hätte. 

Menschen, die eine gemeinsame Richtung und ein Gefühl der Gemeinschaft teilen, können ihr Ziel ebenfalls schneller und leichter erreichen, weil sie der gegenseitige Anstoß voranbringt.

Wann immer eine Gans aus der Formation fällt, fühlt sie plötzlich den Windwiderstand des Alleinflugs und begibt sich schnell in den Verband zurück, um Kräfte zu sparen. 

Wenn wir so viel Verstand haben wie eine Gans, bleiben wir im Verband mit den Menschen, die in unsere Richtung gehen. 

Wenn die Leitgans müde wird, begibt sie sich nach hinten in den Schwarm, und eine andere Gans übernimmt die Führung.

Es ist lohnend, sich bei anstrengenden Aufgaben abzuwechseln – bei Menschen ebenso wie bei südwärts fliegenden Gänsen! 

Die Gänse „hupen“ von hinten, um die vorderen zu ermuntern, ihre Geschwindigkeit beizubehalten. Was meinen wir, wenn wir von hinten hupen?

Und es gibt noch etwas, auf das es sich zu achten lohnt: bei Gänsen ist es so, dass, wenn eine Gans krank oder angeschossen wird und zu Boden muss, ihr zwei Gänse aus dem Verband heraus nach unten folgen, um ihr zu helfen und sie zu beschützen. Sie bleiben bei der Gans, bis sie entweder weiterfliegen kann oder stirbt. Dann machen sie sich allein oder mit dem nächsten Schwarm wieder auf den Weg, um ihre Gruppe einzuholen. 

Wenn wir den Verstand einer Gans haben, stehen wir einander auf gleiche Art bei.

Kris Brown, Schulleiterin der Holy Rosary Kris Brown School

Angela


13 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Im großen ganzen verhält sich der Mensch schon wie Gänse.
    Es sind die vielen verlockungen an jeder Seite die den Mensch verführt auch Dummes zu machen um an ihn wachsen zu können 😉

    Leider ist Dummheit und Geld sowie Macht nicht gleichmässig auf jeden Menschen verteilt. Sonst hätten wir weniger Chaos als es jetzt ist.

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  2. latexdoctor sagt:

    Wenn die an der Führungsposition gewissenslose inhumane abartige geld- und machtgieriege Kreaturen sind, die jedoch gelernt haben oder von sich aus wissen wie man andere übereugt, dann ist es noch wichtiger daß die Folgenden ihren „eigenen Kopf“ haben und erkennen wer da führen möchte.
    Den „eigenen Kopf“ hat man uns größtenteils „ausgetrieben“, so das man uns Kreaturen vor die Nase setze kann von dem sich alles vernunftbegabte oder das noch eine funtkionierenden Instinkt hat fern hält

    Damit erklärt sich auch weshalb wir Führer haben die ihre eigenen Völker ermorden und auch Kindern gegenüber so viel Empathie haben wie ein vertrocknetes Blatt zu einem anderen, in einigen ländern lässt man es sogar zu das fremdländische welche die Kultur der indigenen verachten, an die „Macht“ kommen, diese Länder sind Paradebeispiele dafür, das die Verdummung in vollem Umfang erfolgreich war.

    Beispiele für die Dominanz fremder muss ich ja nicht geben, es gibt genug die sie eindrücklich spüren, vor allem Frauen

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  3. DET sagt:

    Das Leben ist ein Gänsespiel

    Das Leben ist ein Gänsespiel:
    Je mehr man vorwärts gehet,
    Je früher kommt man an das Ziel,
    Wo niemand gerne stehet.

    Man sagt, die Gänse wären dumm,
    O, glaubt mir nicht den Leuten:
    Denn eine sieht einmal sich ‚rum,
    Mich rückwärts zu bedeuten.

    Ganz anders ist’s in dieser Welt,
    Wo alles vorwärts drücket:
    Wenn einer stolpert oder fällt,
    Keine Seele rückwärts blicket.

    Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832)

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  4. Stephanus sagt:

    Man benutzt im Radsport eine Analogie zum Formationsflug der Gänse: Den Belgischen Kreisel!
    Dabei übernimmt der erste Fahrer der Ausreißergruppe die Rolle des Windschattengebers. Nach ein bis zwei Minuten zieht der jeweils letzte Fahrer der Gruppe nach vorne, um seinerseits Windschatten zu geben und so fort.
    Solche Teamarbeit ist auch unter den Menschen bekannt…

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  5. Vollidiot sagt:

    Ja, ja, wenn wir den Verstand der Gänse hätten.
    Dann hätten wir ein Gänsespiel.
    Und bräuchten nur nach vorne gucken.
    Und auch mal hintenrum.
    Danach gibts die Gruppenseele.

    Ham wer abber net.
    Den Verstand der Gänse – oder doch.
    Dann wunderts mich net.
    Seid keine Gänse, denn die haben einst von uns genommen, was wir nicht mehr haben sollten.
    Achten wir also die Gänse und zeigen uns würdig ihres einstigen Tuns.
    Sagen wir ihnen Dank und sind und werden das was des Menschen ist.

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  6. Waldi sagt:

    Die Weisheit der Duckmäuser

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  7. Waldi sagt:

    Die Gänse machen das schon richtig.
    Man muss auch mal vorne fliegen, wo der Gegenwind am stärksten ist.

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  8. Vollidiot sagt:

    Duckmäuser?
    Hast Du nenen Jänseverstand?
    Ick hab keenen solchen.
    Mit Jänseverstand im Jejenwind.
    Ick hab mir meenen Kinderverstand bewahrt, weil schon früh den Jejenwind hab kennenjelernt.
    Und des is jut so.

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  9. Waldi sagt:

    Vollidiot

    Unter Menschen redet man oft aneinander vorbei.

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  10. Thom Ram sagt:

    Waldi

    „Die Weisheit der Duckmäuser“ ? Sind die Gänse hinten Duckmäuser? Wenn die Leitgans ermüdet, springt eine Deiner Duckmäuser ein und übernimmt den kräftezehrenden Voranflug. Duckmäuser? Wen nur meinst Du?
    Oder verstehst Du den Begriff irgendwie anders? In meinem Sprachbegriff übernimmt Duckmaus schwere Arbeit an der Front nie.

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  11. Bettina März sagt:

    Tolle Tiere. Und das Seebild dazu, wunderschön.

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  12. Waldi sagt:

    Als ich die Überschrift des Artikels las, war mein erster Gedanke: „die Weisheit der Natur“. Dann habe ich versucht, das Verhaltensmuster der Wildgänse auf den modernen Menschen zu übertragen, und heraus kam: „die Weisheit der Duckmäuser“.

    Im Flugverband der Zugvögel muss jeder mal ran, und jeder profitiert davon. Man handelt aus Eigennutz sozial, denn wer ausschert, spürt sofort den vollen Gegenwind.
    Der Naturtrieb des Menschen – der Herdentrieb – ähnelt in auffälliger Weise dem der Wildgans. Allerdings ziehen die meisten modernen Menschen die Rolle des Duckmäusers vor. Der Duckmäuser ist nicht arbeitsscheu; er hat lediglich sein „eigennütziges“ Verhalten an die modernen Rahmenbedingungen (Erwartungen der Obrigkeit und ihrer Spitzel) angepasst.

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