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Paul Craig Roberts / Offener Brief an Präsident Putin

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Hat Bidens Bezeichnung Putins als Mörder die Hoffnungen des Kremls auf gute Beziehungen endgültig zerstreut?

OFFENER BRIEF AN PRÄSIDENT PUTIN

Paul Craig Roberts

Quelle Antikrieg

Original AN OPEN LETTER TO PRESIDENT PUTIN

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow reagierte auf Bidens inakzeptable Charakterisierung des russischen Präsidenten als Killer mit der Aussage, Biden habe deutlich gemacht, dass „er die Beziehungen nicht normalisieren will.“ Brennt im Kreml die Hoffnung ewig? Es ist für mich seit vielen Jahren offensichtlich, dass Washington keine normalen Beziehungen zu Russland oder irgendeinem Land will. Washington will eine hegemoniale Beziehung – mit Washington als Hegemon und Russland als gehorsamer Marionette, wie es Russland während des Jahrzehnts unter Jelzin war.

Man betrachte nur die letzten vier Jahre von Trumps Präsidentschaft. Trump erklärte seine Absicht, die Beziehungen zu Russland zu normalisieren, und aus diesem Grund wurde seine Präsidentschaft vom amerikanischen Establishment zerstört.

Es gibt keine Aussicht auf normale Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika und ihrem Imperium. Die Zerstörung von Trumps Präsidentschaft und der Diebstahl seiner Wiederwahl ist der Beweis dafür, dass das amerikanische Establishment keinen Präsidenten dulden wird, der normale diplomatische Beziehungen mit einem souveränen Russland beabsichtigt. Diese eine Absicht war alles, was es brauchte, um Trumps Präsidentschaft zu zerstören. Trump wurde sofort mit drei Jahren orchestriertem „Russiagate“ konfrontiert, gefolgt von zwei versuchten Amtsenthebungsverfahren aus falschen Gründen, und seine Wiederwahl wurde gestohlen. Die amerikanische Justiz weigerte sich, die überwältigenden Beweise für die gestohlene Wahl auch nur zu überprüfen. Hat der Kreml wirklich geglaubt, dass Biden Trumps Selbstzerstörung wiederholen und sich mit Russland anfreunden würde?

Trotz aller Klarheit in Bidens Anschuldigung, unterstützt von der Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, dass „die Russen zur Rechenschaft gezogen werden“, bekräftigte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Zakharova, Russlands Interesse daran, „die irreversible Verschlechterung“ der russischen bilateralen Beziehungen mit den USA zu verhindern.

Erstaunlich. Es scheint, dass der Kreml unfähig ist, die Realität anzuerkennen. Im Jahr 2016 nannte Hillary Clinton, von der erwartet wurde, dass sie die nächste US-Präsidentin wird, Putin den „neuen Hitler“. Wie unterscheidet sich das von Biden, der Putin einen Mörder nannte? Es ist offizielle westliche Politik, Putin und Russland zu dämonisieren. Die Dämonisierung von Putin und Russland ist seit Jahren im Gange.

Putins Nachsicht ist bemerkenswert. Er geht mit diesen kalkulierten Beleidigungen um, als wären sie Wasser auf dem Rücken einer Ente. Aber Putins Reaktion dient weder dem Frieden noch den russischen Interessen.

Sehr geehrter Präsident Putin, bitte erlauben Sie mir, eine Erklärung für die Bedrohung anzubieten, der Sie und die ganze Welt ausgesetzt sind. Washington und das amerikanische außenpolitische Establishment hassen Sie. Sie hassen Sie, weil Sie die Souveränität Russlands wiederhergestellt und damit ein mächtiges Land in den Weg der amerikanischen Hegemonie gestellt haben. Erinnern Sie sich an die Wolfowitz-Doktrin (1992):

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Thom Ram, 31.03.NZ9

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6 Kommentare

  1. Eckehard Arnold Hilf sagt:

    Der Rat des guten Craig ist verständlich, aber gefährlich. Angenommen „Putin“ würde darauf eingehen und mit dem “ Schurkenstaat“ Iran und so weiter eine Achse bilden – was wäre die Folge??? Endlich ein Krieg gegen die neue „Bedrohung“, die neuen Achsenmächte. Eine steilere Vorlage hätte sich das angloamerikanisch getarnte Teufels Pack gar nicht wünschen können.

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  2. Ost-West-Divan sagt:

    Ich dachte aus diesem Denken wären wir lange raus.Da der Gute und da der Böse.
    Das ist doch das , was sie wollen. Und so wird das nichts. Kein Marionetten-Führer wird uns retten.
    Niemand gibt uns unsere Souveränität, außer wir selbst. Aber da sieht es ja schlecht aus.
    Das macht den Begriff Souveränität ja aus.

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  3. Angela sagt:

    Was mag das bedeuten?

    NATO sichtet hohe Zahl russischer Militärjets
    imago0091098864h.jpg

    Russische Militärmaschinen nähern sich oft den Nato-Grenzen.
    Immer wieder tauchen russische Kampfflugzeuge entlang der NATO-Grenze auf.

    Anfang der Woche registriert das Verteidigungsbündnis allerdings eine ungewöhnlich hohe Anzahl russischer Jets. Innerhalb von wenigen Stunden können sechs unterschiedliche Geschwader identifiziert werden.

    https://www.n-tv.de/politik/NATO-sichtet-hohe-Zahl-russischer-Militaerjets-article22462130.html

    Angela

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  4. petravonhaldem sagt:

    „Russische Militärmaschinen nähern sich oft den Nato-Grenzen.“

    Amerikanische Militärmaschinen nähern sich oft über z.B. polnischem Gebiet den russischen Grenzen.

    Komisch, was die Russen da machen auf ihrem eigenen Gebiet 🙂

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  5. Thom Ram sagt:

    Angela

    NATO-Grenzen? MAN hat die NATO über diverse osteuropäische Staaten Russland auf den Pelz rücken lassen. Weißt du doch.

    Also einfach mal so.

    Ich, Schweizer General, ich lasse mal meine Truppen und die Truppen meiner Verbündeten, sach ma meine DACH Armee, in Frankreich einmarschieren. Die französische Regierung findet das prima, da sie auch von machtgeilen Arschlöchern als wie ich es bin, gebildet ist; und ich lasse sie, meine Truppen, in Nähe Spaniens Grenzen sich installieren.

    Dann empöre ich mich, wenn Spaniens Militär an seiner Ostfront irgendwie rummacht.

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  6. eckehardnyk sagt:

    Heute donnerten endlich mal wieder zwei Kampfjäger über unser Dorf. Höhe etwa dem Lärm nach 500 Meter über dem Haus, durchs Murgtl Richtung Freudenstadt. Nach Viertelstunde kamen sie etwas weniger nah und laut zurück. Ich fühlte mich sowas von sicher und geborgen, nein aber auch. Am Telefon meine Freundin aus Baden-Baden, zehn Kilometer Luftlinie: Dort war nichts zu hören. Nur im Telefon war die Hölle los.Als wären zeh Lastwagen mit Stahlbetonröhren mit 100 Km/h ineinander gefahren.

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