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Bruder Nathanael / Deutsche Zwangsarbeitsstätten

 

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Das Original.

Eigentlich plöt, den Senzoren eine so schöne Sammlung zu säprentieren. Fleissiges Runterladen sinnvoll, indes auf eigene Gefahr.

 

 


18 Kommentare

  1. Drusius sagt:

    In jedem Krieg muß immer zwischen den Propagandalügen und -Sprüchen auf beiden Seiten unterschieden werden und der relativen Wahrheit.
    Die Propaganda dient zum anheizen des Kampfeswillens und des Hasses auf beiden Seiten. Dabei bedarf jede Diktatur immer eines äußeren und inneren Feindbildes, um Zwangsmaßnahmen zu rechtfertigen und Lemmingsverhalten zu erzeugen. In den Kriegen voriger Jahrhunderte war es meist so, daß der Sieger selbst nach dem Krieg die Propaganda als Wahrheit an die dann unterdrückten Völker verfütterte. Im ersten Weltkrieg wurde gern die Lüge von der in Holland den Kindern die Hände abschlagenden deutschen Soldaten genommen. Auch Aktionen in der Uniform des Feindes wurden gern als Beispiel für die Brutalität des Gegners organisiert (In Rußland mordete der NKWD in deutschen Uniformen in einigen Fällen Zivilisten, um die Empörung wachsen zu lassen. Ziel ist es auf allen Seiten, daß der Feind unmenschlich, außer jeder Norm. hinterlistig und unberechenbar sei. Begriffe, wie sie Klemperer in seinem Buch „LTI“ aufzeigt, wurden geschaffen oder entstanden. Heute werden ebenfalls inhaltsleere Begriffe, wie nachhaltig oder ähnliche Gruppenidentifiktationsbegriffe oder Gruppenausgrenzungsbegriffe geschaffen. Das ist auch eine Form des Krieges, der Herrschaftsansprüche über das „richtige“ Denken darstellt. Begriffe, wie Verschwörungstheoretiker oder Ketzer wurden z.B. geprägt, wobei Ketzer und Theoretiker nicht getötet haben.

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  2. Drusius sagt:

    Was in der vierdimensionalen Steuerung dahinter steht, ist ein Krieg gegen die Bevölkerung, die mit irrsinnigen Ideologien immer wieder dazu gebracht wurde, sich gegenseitig die Schädel einzuschlagen.
    Flächenbomardierungen der Zivilbevölkerung ist auch nicht durch das Völkerrecht gedeckt. Und wenn man gezielt Langstreckenbomber vor einem Krieg entwickelt mit hoher Bombenlast, so dürfte das die Vermutung der Vorbereitung auf einen Völkermord zulassen.

    „Krieg ist ein Zustand, bei dem Menschen aufeinander schießen, die sich nicht kennen, auf Befehl von Menschen, die sich wohl kennen, aber nicht aufeinander schießen.“

    angeblich George Bernard Shaw

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  3. Vollidiot sagt:

    Drusi

    Shaw war doch ooch eener von dette, der hat mit dem Spruch nur seine Seele erleichtern wollen.

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  4. Drusius sagt:

    Vollidiot
    Ich weiß, aber er hat recht. Es gibt ägyptische Papyri in denen man die Strukturen der gemeinsamen Steuerung der „gegnerischen“ Herrscher für die Kriege der Völker zeigen

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  5. Vollidiot sagt:

    Da brauch ich nur zu Trafalgar gehen.
    Da wurde beobachtet wie sich französische Offiziere an die englischen ebensolche wandten mit dem Spruch: Zu Hilfe, ihr Kinder der Witwe.
    Damit waren sie gerettet.
    Die andern, vor allem die Gemeinen, haben sich die Birne eingeschlagen.
    Und so wars mit dem Oberst Hensch, Bazaine, Herzog von Braunschweig und Rennenkampf und wie sie alle noch heißen.
    Gemeine würden bei so etwas baumeln.

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  6. Drusius sagt:

    Wer abweicht vom Weg als Gottes Sohn, ist zu vielem fähig.
    Es gibt auch das: (https://www.youtube.com/watch?time_continue=2&v=JjAIGCVPVPA&feature=emb_logo).

    Adenauer redet über die Nachkriegszeit: (https://www.konrad-adenauer.de/quellen/reden/1949-03-23-rede-bern)
    6 Millionen Deut­sche sind vom Erdboden verschwunden. Sie sind gestorben, verdorben. Von den 7,3 Mil­lionen, die am Leben geblieben sind, ist der größte Teil Frauen, Kinder und alte Leute. Ein großer Teil der arbeitsfähigen Männer und Frauen sind nach Sowjetrußland in Zwangsarbeit ver­schleppt worden. Die Austreibung dieser 13 bis 14 Millionen aus ihrer Heimat, die ihre Vorfahren zum Teil schon seit Hunderten von Jahren bewohnt haben, hat unendliches Elend mit sich gebracht.

    Es kommt darauf an, die Organisatoren der Massenmorde zu benennen, nicht nur das Leid aufzuzählen, daß diese Organisation gebracht hat.
    Vor jedem großen Krieg wurde eine groß Bank gegründet. Die FED 1913 für den ersten Weltkrieg und die BIZ für den zweiten Weltkrieg. Da könnte man ansetzen, wenn man wirklich sucht.

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  7. Waffenstudent sagt:

    Die Bezahlung der Fremdarbeiter und Kriegsgefangenen ab 1943

    ERSTER TEXT:

    War das eine Freude, zu sehen, daß mein Beitrag zum Thema Fremdarbeiter, den ich dereinst im Bremerforum plazierte, nun bei Altermedia Wiederverwendung fand. Aufklärung tut also nicht nur not, sondern sie bewirkt auch tatsächlich etwas!

    #

    a). Persönliche Anmerkung: Wenn man berücksichtigt, daß Soldaten der
    Waffen-SS für einen ganzen Kampftag an der Ostfont, das heißt für
    Schwerstarbeit unter ständiger Lebensgefahr, mit nur einer einzigen
    Reichsmark entlohnt wurden, war die Fremdarbeiterbezahlung sogar recht üppig
    und komfortabel.

    b). Persönliche Anmerkung: Es gehört zum neuen Volkssport deutscher
    Bürgermeister vermehrt nach sogenannten Sklavenarbeitern zu suchen, welche
    die deutsche Kriegswirtschaft erst im vollen Umfang möglich machten. Die
    werden dann der Presse und Schulklassen vorgeführt. Dabei ergeben sich
    teilweise komische Szenen; denn mehrmals versichern Russinnen ihren verdutzt
    dreinschauenden Gastgebern, daß der Arbeitseinsatz im Reich, die schönste
    Zeit ihres Lebens war. Und Polen berichten davon, daß sie lieber weiter in
    Deutschland gearbeitet hätten, als zurück zu gehen. Und weiter im Reich
    bleiben wollten viele Polen, obwohl sie noch gar nicht wußten, daß die Rote
    Armee jeden polnischen Fremdarbeiter und auch jede polnische
    Fremdarbeiterin, deren sie selbst habhaft wurden, oder welche die
    Westaliierten ihnen überstellte, bevorzugt in Sibirien weiter beschäftigte.
    Allerdings unter ganz anderen Bedingungen als denen, welche im
    Ministeralblatt Speer 47 aufgelistet wurden.

    c) Persönliche Anmerkung: Vielleicht ergibt sich ein ganz neues Kapitel
    zeitgeschichtliches Forschungsgebiet, wenn man untersucht, wer vor allem die
    polnischen Jungarbeiter den Briten und Amerikanern auslieferte. Denn es gab
    in der Trizone genug beherzte deutsche Frauen , die “Ihre Polen” als
    verwandte Ostflüchtlinge ausgaben, sie so vor Kollaborateuren und Besatzung
    versteckte, und die ihnen damit das Leben retteten. Also, wo sind die
    deutschen Verräter und Kollaborateure, welche die polnischen Fremdarbeiter den
    Siegern überstellten und an deren Händen das Polenblut klebt?

    d) Persönliche Anmerkung: Eine der tollkühnen Bürgermeistereinladungen an
    Sklavenarbeiterinnen durfte ich selbst einmal hautnah miterleben: Dabei
    erzählten einige Damen aus Luxemburg, daß sie früh morgens um 8 Uhr mit
    ihrer Sklavenarbeit in einer Firma beginnen mußten. Nach einer Frühstücks-
    und Mittag- und Nachmittagspause, die immer alle eingehalten werden mußten,
    wurde die Arbeit um 17 Uhr beendet, und erst danach durften sie zurück in
    ihre Unterkunft. Diese Unterkunft war ein ehemalige Direktorenvilla, die
    heute noch tadellos in Schuß ist. Nicht nur der ganze Samstagnachmittag
    sondern auch der volle Sonntag blieb den Sklavenarbeiterinnen zur
    persönlichen freien Verfügung. Auch eine Urlaubszeit war hier geregelt. Wie
    arm dran war dagegen die einheimische Landbevölkerung; denn hier galt
    Arbeitsbeginn im Morgengrauen auch für die Schulkinder, und ohne große
    regelmäßige Pausen kam das Arbeitsende außerhalb des Hauses mit dem Einbruch
    der Dunkelheit. Danach ging dann drinnen die Schufterei in verdunkelten
    Räumen nahtlos weiter. Und Urlaub und Feiertage fanden hier so gut wie gar
    nicht statt. Gerne und sofort hätten viele Töchter der deutschen Kleinbauern
    damals im Krieg ihre harte Knochenarbeit gegen die geregelte Büroarbeiten
    der Sklavenarbeiterinnen aus Luxemburg eingetauscht.

    e) Persönliche Anmerkung: Natürlich weiß ich, daß es vielen Fremdarbeitern im
    Reich übelst erging. Aber das war sicher nicht geplant und auch nicht die
    Regel, denn man hatte sie ja geholt, damit mit ihnen eine Arbeitsleistung
    erbracht werden konnte. Und eine nennenswerte Leistung ist nur aus einem
    Körper abrufbar, der halbwegs gut funktioniert. Es gibt genügend Zeitzeugen
    und schriftliche Dokumente, die belegen, daß sich die Fremdarbeiter
    außerhalb ihrer Arbeitszeit relativ frei bewegen konnten. Verweisen will ich
    noch auf die vielen russisch-polnischen und französisch-polnischen
    Liebesverhältnisse und die Eheschließungen zwischen Deutschen Frauen und vor
    allem den polnischen Fremdarbeitern.

    f) Nachdem die Mär vom Kriegsgefangenen, welcher in Deutschland seine
    unentgeltliche Sklavenarbeit abzuleisten hatte, nicht mehr aufrecht erhalten
    werden kann, bezeichnet man die KL-Insassen als Sklavenarbeiter, obwohl
    auch diese dort einer sozialversicherten Arbeit nachgingen, wie man weiter
    unten ersehen kann.

    g) Angesichts des verbrecherischen Sozialabbaues aller Leistungen, mit
    denen der Arbeiter im NS-Staat gesegnet war, erscheint die Bezahlung
    der Fremd-und KL-Arbeiter dereinst als reinster Arbeitnehmerluxus.

    Originalbeitrag von G.F. wiedergefunden bei Altermedia in einem Text von Klaus

    http://de.altermedia.info/general/ma….html#comments

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  8. Waffenstudent sagt:

    ZWEITER TEXT:

    Abschrift von Dietrich Janßen, Emden, eMail: BunkerEmd@aol.com Ministerialblatt Speer 47
    Bezahlung der Kriegsgefangenenarbeit in der Bauwirtschaft RdErl. d. G.I.W.u.E. v. 12.7.1943 – W 16 Bau 1690/43

    Nachstehender Erl. des GB.-Bau wird hiermit zur Kenntnis und Beachtung bekanntgegeben. Der im RABI. Nr, 13 1 S. 270 veröffentlichte Erl. des GBA, vom 24. März 1943 UM Nr. 19071 ist am 1, Juni 1943 in Kraft getreten. Der RdErl. des RfPr. Nr. 13/42 v. 2. März 1943 ist im RVkBl. A 1942 Nr. 9 S. 60 veröffentlicht.

    An die Mittelbehörden des Wasserwesens (Wasserstraßen- und Wasserwirtschaftsverwaltung) und deren nachgeordnete Behörden und Dienststellen Mbl Speer 47

    Anlage RdErl. da GB.-Bau v, 8, 6, 1943 – 5002-102 XII ADer GBA. hat bezüglich der Kriegsgefangenenarbeit in der Bauwirtschaft mit Erl. v. 24, März 1943 Il b 13 Nr. 19071/43 RAM v. 5. Mai 1943 Nr. 12/13 1 S. 270 mit Wirkung v. 1.7.1943 eine neue Regelung getroffen.

    Bisher hatte der Unternehmer je Kriegsgefangenen Arbeitsstunde an das Mannschaftsstammlager einen festen Betrag zuzüglich 10 % Pauschalsteuer abzuführen. Die Abgeltung der Arbeit geschah also auf Grund der Anwesenheit der Kriegsgefangenen an der Arbeitsstelle. Die Minderleistung mußte zwischen dem Bauherrn und dem Unternehmer gemäß RdErl. des RfPr. Nr. 13/42 vom 2. März 1942 festgestellt und abgerechnet werden. Der Kriegsgefangene war nicht unmittelbar am Ertrag seiner Arbeit beteiligt und entbehrte daher eines Anreizes zur Leistungssteigerung. Nach der Neuregelung wird das Entgelt des Kriegsgefangenen durch die Leistung bestimmt, und – zwar in gleicher Weise bei der Arbeit im Zeitlohn wie im Leistungslohn. Es wird auf der Grundlage des zuständigen Tariflohnes für deutsche Arbeiter (Baustellenlöhne) berechnet, wobei Zuschläge für Mehr-, Sonn-, Nacht- und Feiertagsarbeit nicht zugerechnet werden, wohl jedoch sonstige Erschwerniszuschläge. Das Entgelt wird dem Kriegsgefangenen vom Bauunternehmer unmittelbar ausgezahlt, der sich hierzu den nötigen Vorrat von Lagergeld beschaffen muß. Im einzelnen Fall trifft der Erl. folgende Regelung:

    1. Auch Kriegsgefangene sollen grundsätzlich im Leistungslohn beschäftigt werden. Ihr Anteil an demselben wird ebenso wie für die freien deutschen Arbeiter berechnet, wobei die tariflichen Bauleistungswerte die Grundlage für die Ermittlung des Leistungslohnes darstellen. Die Bewertungszahlen (s. meinen Erl. 5002/90 XII vom 17. April 1943) dürfen nicht zu hoch sein, weil dies eine ungerechtfertigte Benachteiligung der deutschen Arbeiter zur Folge hätte. Sie dürfen aber auch nicht zu niedrig eingesetzt werden, da sie sonst den deutschen Arbeitern unzulässige Überverdienste bringen und damit gegen die Grundsätze der Reichstarifordnung über den Leistungslohn und gegen den Lohnstop verstoßen würden.

    2. Wenn Kriegsgefangene im Zeitlohn arbeiten, so soll ihre Leistung ebenfalls nach den im Leistungslohn ermittelten Bewertungszahlen ermittelt werden, jedoch nicht höher als 1. Damit können sie im günstigen Falle den tariflichen Stundenlohn erhalten. Fehlt es an Bewertungszahlen, so ist die Leistung des Kriegsgefangenen mit 70 % der Leistung des deutschen Arbeiters zu bewerten, jedoch kann der Kommandant des Mannschaftsstammlagers im Bedarfsfall auch eine andere Bewertung festsetzen.

    3. Die Kriegsgefangenen sind in die entsprechende Berufsgruppe der Reichstarifordnung für das Baugewerbe einzustufen; die in den Schaubildern für die Einstufung aufgestellten Voraussetzungen müssen in jedem Falle erfüllt werden. Über die Einstufung wie auch in sonstigen arbeitsrechtlichen Fragen der Durchführung des Leistungslohnes entscheidet im Streitfall der Reichstreuhänder der Arbeit.

    4. Von dem errechneten Bruttoverdienst behält der Unternehmer 10 % für die Entrichtung der Pauschalsteuer ein, setzt dann die Kosten für Unterkunft und Verpflegung ab und zahlt die Hälfte des verbleibenden Restes an das Mannschaftsstammlager, die andere Hälfte, in Lagergeld, an den Kriegsgefangenen aus.

    5. Die Berechnung des Entgeltes für sowjetische Kriegsgefangene geschieht grundsätzlich auf die gleiche Art wie für alle anderen Kriegsgefangenen. Sowjetische Kriegsgefangene erhalten jedoch je Arbeitstag höchstens 0,40 RM ausgezahlt, während der übrige Rest an das Mannschaftsstammlager zu überweisen ist.

    6. Dem Kriegsgefangenen wird ein arbeitstägliches Mindestentgelt gewährt, soweit nicht ein schuldhaftes Verhalten (bewußte Arbeitsbeschränkung, Arbeitsunwilligkeit) die Ursache eines Minderverdienstes ist. Es erhalten je Arbeitstag mindestens ausgezahlt:

    sowjetische Kriegsgefangene 0,20 RM
    polnische Kriegsgefangene 0,50 RM
    alle sonstigen K.-Gefangenen 0,70 RM.

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  9. Waffenstudent sagt:

    DRITTER TEXT:

    Quelle:http://www.politikarena.de/showthread.php?t=10002

    Düsseldorfer Sozialrichter wundern sich:
    Aus Holocaust-Opfern werden Holocaust-Leugner

    Von Klaus Hansen

    Die neuerdings auch von hochrangigen Politikern außerhalb Deutschlands
    erhobene Forderung, Art und Umfang des sogenannten „Holocaust“ von
    unabhängigen Wissenschaftlern überprüfen zu lassen, wird hierzulande
    regelmäßig abgeschmettert. Begründung: Es gebe nichts mehr zu untersuchen;
    die Fakten seien „offenkundig“. Hunderte, ja Tausende von Zeugenaussagen
    lägen vor. Wer dennoch Zweifel hegt, wird strafrechtlich verfolgt – oder muß
    in Staaten emigrieren, in denen die Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit
    einen höheren Rang genießt.

    Vor diesem Hintergrund gewinnt eine Nachricht aus Düsseldorf besondere
    Brisanz. Sie wurde am 17. Februar 2006 von der Deutschen Presse-Agentur
    (dpa) verbreitet und von nahezu keinem Medium veröffentlicht. Eine der
    wenigen Ausnahmen bildete die „Berliner Zeitung“.

    43 000 Rentenanträge aus Israel

    Zum Sachverhalt: Mitte 2002 trat das Gesetz zur „Zahlbarmachung von Renten
    aus Beschäftigungen in einem Ghetto“ in Kraft. Damit wurden Urteile des
    Bundessozialgerichts umgesetzt, wonach eine während des Zweiten Weltkriegs
    im Ghetto aufgenommene Tätigkeit als Beitragszeit in der gesetzlichen
    Rentenversicherung anerkannt werden kann. Präzedenzfall war eine
    Beschäftigung im Ghetto von Lodz (bis 1945: Litzmannstadt). Dort
    unterhielten deutsche Firmen im Krieg Produktionsstätten, in denen die
    Ortsansässigen arbeiten konnten – gegen Lohn und freiwillig. Solche Jobs
    wurden laut Bundessozialgericht durch den an der Ghetto-Spitze stehenden
    Judenrat vermittelt, „der einer eigenen Stadtverwaltung mit umfangreicher
    Verwaltungsbürokratie entsprach“ (5 RJ 66/95).

    Bis spätestens 30. Juni 2003, so das Gesetz, mußten Rentenanträge aus
    derartigen Beschäftigungsverhältnissen bei den deutschen Behörden eingehen.
    Innerhalb weniger Monate stellten mehr als 43 000 ehemalige Ghetto-Bewohner
    und Hinterbliebene Anträge auf Rentenzahlung. Wer damit nicht gleich
    durchdrang, wurde an das Düsseldorfer Sozialgericht verwiesen. Es hat die
    bundesweite Zuständigkeit für Antragsteller aus Israel.

    Das Erstaunliche: Von den inzwischen mehreren tausend Klagen wurden mehr als
    95 Prozent abgewiesen. Zwar habe das Gesetz „zu großer Euphorie und
    Hoffnungen in Israel geführt“, zitiert dpa den Düsseldorfer
    Sozialgerichtspräsidenten Peter Elling. Aber der Justiz fiel an den meisten
    Anträgen ein grundsätzlicher Makel auf: Sie deckten sich nicht mit den
    bisherigen Erzählungen, in denen es regelmäßig geheißen hatte, man sei von
    den Deutschen zu unentgeltlicher Sklavenarbeit gezwungen worden. Auf dieser
    Grundlage kam es nach 1945 zu erheblichen Wiedergutmachungszahlungen. Und
    auch die Geschichtsschreibung folgte solchen Darstellungen.

    Das im Jahr 2002 erlassene Gesetz über Ghetto-Beschäftigungen knüpft jedoch
    die Rentenansprüche an freiwillige Arbeit gegen Entgelt. „Diese Vorgaben
    verführten die Betroffenen sogar dazu, den Holocaust zu beschönigen oder zu
    leugnen, um einen Rentenanspruch durchzusetzen“, verlautbarten die
    Düsseldorfer Richter gegenüber dpa. „Während Betroffene in den 50er Jahren
    über Gewalt, Zwangsarbeit und die drohende Deportation nach Auschwitz
    berichtet hätten, läsen sich die Angaben zu ihrer damaligen Lebenssituation
    in einigen Klageschriften nun deutlich anders.“

    Man muß vorstehende Passage fast zweimal lesen, um ihre ganze Tragweite zu
    erfassen. Sodann drängen sich Fragen auf: Was ist von Zeitzeugen zu halten,
    die mal diese, mal jene Erinnerung zum besten geben? Vor allem: Welche
    Version ist die richtige? Jede war und ist mit materiellen Überlegungen
    verknüpft. Zunächst ging es um Entschädigungen für Zwangsarbeit; dazu war es
    nötig, das eigene Verfolgungsschicksal in düstersten Farben zu malen. Jetzt
    erstrebt man zusätzliche Rentenzahlungen mit der Begründung, man habe sich
    damals doch freiwillig auf die deutschen Lohnlisten setzen lassen.

    Würde es sich um Einzelfälle handeln, könnte man abwinken: Betrügereien gibt
    es überall. Doch das von dpa zitierte Gericht hat in Tausenden von Fällen
    unauflösbare Widersprüche festgestellt. Angesichts solcher Zahlen darf man
    von „System“ sprechen. System ist es leider auch, daß solche Erkenntnisse
    von den Medien fast gänzlich verschwiegen oder nur am Rande notiert werden.
    Nirgendwo regt sich Empörung. Eigentlich müßte nach den Düsseldorfer
    Irritationen ein Gutachterausschuß eingerichtet werden, der den
    Unstimmigkeiten geschichtswissenschaftlich auf den Grund geht. Zumal die
    Lebenserfahrung dafür spricht, daß sich betrügerische Absicht keineswegs nur
    auf dem Feld der Ghetto-Renten austobt.

    Holocaust-Leugnung auch in Israel verfolgen?

    Und dann noch die delikate Frage, wie mit der von den Sozialrichtern
    festgestellten „Holocaust-Leugnung“ der jüdischen Antragsteller weiter
    umgegangen wird? Greift hier nicht der Volksverhetzungsparagraph? Gerade
    erst hat eine israelische Lobbyisten-Gruppe namens „The Civil Coalition“ den
    iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad wegen seiner kritischen
    Anmerkungen zur westlichen Zeitgeschichtsdogmatik bei der deutschen
    Generalbundesanwaltschaft angezeigt: Nach dem „Völkerstrafrecht“ sei
    Deutschland befugt, „Holocaust-Leugnung“ weltweit zu verfolgen. – Auch in
    Israel?

    Wie immer man die Vorgänge bewerten mag, es fällt auf, daß die mediale
    Empörung über Ahmadinedschad um ein Vielfaches größer war als die Reaktion
    auf die Düsseldorfer Gerichtsverlautbarungen. Letztere wurden überhaupt
    nicht kommentiert. Auch kein Politiker äußerte sich dazu – weder hierzulande
    noch in Israel. Darüber darf man sich wundern, ist doch der von deutschen
    Richtern erhobene Vorwurf, ganze Opferscharen des Holocaust würden selbigen
    verharmlosen oder sogar leugnen, um an deutsche Renten heranzukommen, von
    einer bislang nicht erreichten Originalität.

    Zur Erinnerung: 1999 brachten deutsche Wirtschaft und deutscher Staat
    zusammen zehn Milliarden Mark (plus 500 Millionen Mark Spesen) auf, um
    jüdischen und osteuropäischen Arbeitern, die während des Krieges in
    deutschen Diensten standen, nachträglich die Löhne aufzustocken. Man nannte
    es „Zwangsarbeiter-Entschädigung“. Daß ein Teil der Begünstigten nun nicht
    mehr zwangsweise, sondern freiwillig für Deutschland gearbeitet haben will,
    spricht einmal mehr für die Notwendigkeit revisionistischer Forschung.
    Vielleicht sollten die Düsseldorfer Sozialrichter ihren Kollegen von der
    politischen Justiz einen entsprechenden Tipp geben. Nicht jeder liest die
    „Berliner Zeitung“ oder „Nation & Europa“.

    Quelle: Nation & Europa Heft 4 (Apr 2006)

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  10. Drusius sagt:

    Waffenstudent
    Zwangsarbeit ist kein Zuckerschlecken. Flucht oder Liebschaften wurden häufig nach Kriegsgesetz geahndet.
    Und es bleibt Zwang und keine Freiwilligkeit und das ist unmenschlich, wie die Kriege auch.

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  11. Thom Ram sagt:

    Waffenstudent 00:48

    Issjanding. Danke für den Hinweis.

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  12. +++BÜRGERKRIEG ODER BÜRGERKOMITEE ++ RUF AN ++0511+484129

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  13. Thom Ram sagt:

    DBKBRD 03:14

    Wie wäre es mit einer Erläuterung, worum es geht? Einfach eine Telefonnummer hinschmeissen? Wenig informativ, ich jedenfalls würde mich hüten, die Nummer zu wählen.

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  14. Vollidiot sagt:

    Thom

    Recht so.
    Wemmer da amrufen tut kostet die Sekunde 200 Euro.

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  15. Thom Ram sagt:

    Volli 16:15

    In der Richtung stelle ich mir das vor. Nebenfrage: Wie kommst du auf die 200? Erfahrungswert vonnem Lollegen?

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  16. Vollidiot sagt:

    Thom

    Ich wollte die Höhe des Schotters an die Höhe des Seiches anpassen.

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  17. Waffenstudent sagt:

    Baum wie Jahn Halbjuden, labert heute über Dresden und die Pöhse AFD, die an allem Schuld war!!! —

    (Wat is ene Jud? — Do stellen mer erst mal janz dumm!)

    „Mein verwundetes Herz. Das Leben der Lilli Jahn 1900-1944“

    – Post in Auschwitz

    Fast täglich haben die Kinder ihrer Mutter ins Konzentrations-Lager geschrieben

    Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/16809736 ©2017

    http://www.berliner-zeitung.de/-mein-verwundetes-herz–das-leben-der-lilli-jahn-1900-1944–von-martin-doerry-was-soll-ich-viele-worte-machen-16809736

    Lilly Jahn stammte aus einer wohlhabenden jüdischen Familie, wurde Ärztin, heiratete einen nicht-jüdischen Studienkollegen und gründete mit ihm eine erfolgreiche Arztpraxis in Immenhausen bei Kassel. Das Paar bekommt fünf Kinder, doch dem zunehmenden Druck der Nazis auf die »Mischehe« , (äh seiner Geilheit auf BDM-Frischfleisch) hält Lillys Mann nicht stand. 1942 lässt er sich scheiden und heiratet eine Kollegin.

    Damit der stramme Obernazi seine Hurerei ungestört betreiben kann, sorgt er dafür, daß die Mutter seiner Kinder in ein KZ kommt.

    Übrigens: Gerhard Jahn (* 10. September 1927 in Kassel; † 20. Oktober 1998 in Marburg) war ein deutscher Politiker (SPD). Er war von 1967 bis 1969 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Auswärtigen und von 1969 bis 1974 Bundesminister der Justiz. ist Kind dieser Ehe!

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  18. Waffenstudent sagt:

    Blasphemisches Gebet zum Krieg gegen Deutschland

    Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten von Amerika dem Deutschen Reich und am 7. Dezember dem Kaiserreich-Königreich Österreich-Ungarn den Krieg. Dem Eintritt der USA in den Krieg gegen das Deutsche Reich und Österreich-Ungarn (aber nicht gegen das Osmanische Reich!) gab folgende Szene in der Sitzung des 65. Kongress der Vereinigten Staaten eine gespenstische Färbung: Am 10. Januar 1918 „betete“ eine größere Gruppe von Kongreßabgeordneten unter dem „Vorbeter“ Billy A.Sunday, einem Sohn von Einwanderern aus Deutschland namens „Sonntag“, folgendes gemeinsame blasphemische „Gebet“:

    »Almighty God, our Heavenly Father, … Thou knowest, O Lord, that we are in a life-and-death struggle with one of the most infamous, vile, greedy, avaritious, bloodthirsty, sensual, and vicious nations that has ever disgraced the pages of history. Thou knowest that Germany has drawn from the eyes of mankind enough tears to make another sea; that she has drawn blood enough to redden every wave upon that sea; that she has drawn enough groans and shrieks from the hearts of men, women, and children to make another mountain. We pray Thee that Thou wilt make bure Thy mighty arm and beat back that great pack of hungry, wolfish Huns, whose fangs drip with blood and gore.We pray Thee that the stars in their courses and the winds and waves may fight against them.

    We pray Thee that Thou will bless our beloved President and give him strength of mind and body and courage of heart for his arduous duties in these sorrow-laden, staggering days.We pray Thee to bless the Secretary of State, the Secretary of War, and the Secretary of the Navy; and bless, we pray Thee, the Naval Strategy Board. Bless, we pray Thee, Lord, the generals at the head of our Army. Bless the boys across the sea, „somewhere in France“, and bless those protecting our transports, lended to the water’s edge with men and provisions. Bless our boys at home who are in the cantonments. Bless, we pray Thee, the Senate and the House of Representatives, and give them wisdom and strength, for they seem to have come into the kingdom for such a time as this. And Lord, may every man, woman, and child, from Maine to California and from Minnesota to Lousiana, stand up to the last ditch and be glad and willing to suffer and endure until final victory shall come. Bless our allies, and may victory be ours. And in Thy own time and Thy own way we pray Thee that Thou wilt release the white-winged dove of peace until thou shalt dispel the storm clouds that hang lowering over this sin-cursed, blood-soaked and sorrowing world; and when it is all over we shall uncover our heads and lift our faces to the heavens and sing with a new meaning –

    My country, ‚tis of thee
    Sweet land of liberty,
    Of thee I sing.

    And the praise shall be to Thee forever, through Jesus Christ. Amen.«

    Also übersetzt:

    »Allmächtiger Gott! Unser himmlischer Vater!… Du weißt, daß wir in einem Kampf auf Leben und Tod stehen gegen eine der schändlichsten, gemeinsten, gierigsten, geizigsten, blutdürstigsten, geilsten und sündhaftesten Nationen, die je die Seiten der Geschichte geschändet haben.

    Du weißt, daß Deutschland aus den Augen der Menschheit genügend Tränen gepreßt hat, um ein neues Meer zu füllen, daß es genügend Blut vergossen hat, um jede Woge auf dem Ozean zu röten, daß es genügend Schreie und Stöhnen aus den Herzen von Männern, Frauen und Kindern gepreßt hat, um daraus Gebirge aufzutürmen. …

    Wir bitten Dich, entblöße Deinen mächtigen Arm und schlage das mächtige Pack hungriger, wölfischer Hunnen zurück, von deren Fängen Blut und Schleim tropfen. Wir bitten Dich, laß die Sterne in ihren Bahnen und die Winde und Wogen gegen sie kämpfen… Und wenn alles vorüber ist, werden wir unsere Häupter entblößen und unser Antlitz zum Himmel erheben… Und Dir sei Lob und Preis immerdar, durch Jesus Christus. Amen.«

    Quellen:

    206. Congressional record – The proceedings and debates of the second session of the 65th Congress of the United States of America, Vol. LVI, p. 761f. (Sitzung vom 10.01.1918)

    Neben den originalen Congressional Records kann als leichter zugänglich auch auf die Veröffentlichung in folgenden Werken hingewiesen werden:
    Franz Uhle-Wettler: Erich Ludendorff in seiner Zeit. Soldat Stratege Revolutionär. Eine Neubewertung, 2. Aufl. VGB Verlagsgesellschaft Berg/Edition Kurt Vowinckel Berg 1996
    Franz Uhle-Wettler: Großadmiral Alfred von Tirpitz, Hamburg 1998.
    Dort finden sich auch weitere bemerkenswerte Zeugnisse des britischen und amerikanischen politischen Denkens in der Zeit des 1. Weltkriegs sowie weitere Literaturhinweise.
    Zur Person des Vorbeters, William Ashley „Billy“ Sunday (* 19. November 1862, + 6. November 1935), siehe:

    William McLoughlin: Billy Sunday was his real name, Chicago: Univ. of Chicago, 1955, zu seiner Vorbeterrolle am 10.01.1918 s. S. 260.

    Charakteristisch ist der berühmteste Ausspruch Billy Sundays: „If you turn hell upside down you will find ‘Made in Germany’ stamped on the bottom“ (Wenn du die Hölle auf den Kopf stellst, findest du „made in Germany“ am Boden aufgeprägt).

    Mein Dank gebührt Herrn Generalleutnant a.D. Dr. Franz Uhle-Wettler, Meckenheim, der auf diesen blasphemischen Hintergrund des Kriegseintritts der Vereinigten Staaten von Amerika gegen das Deutsche Reich 1918 hingewiesen hat. Dank auch dem, der mir freundlicherweise zunächst die deutsche Übersetzung zugänglich gemacht hat, aber bei der derzeitigen „politisch korrekten“ Meinungsfreiheit in Deutschland es vorzieht, ungenannt zu bleiben.

    Quelle: http://www.christoph-heger.de/Blasphemisches_Gebet_zum_Kriegseintritt_1918.htm

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