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Das sogenannte Böse / Polizistische Praxis

Jaja. Sie treten Türe ein, blenden dich und dahinter steht einer mit Schnellschuss, so du nicht gebührlich aufstehst und die Unterhose ausziehst, um zu zeigen, dass sie lediglich Seil und Glocken, nicht aber Artillerie verbarg. Sodann machen sie dich fertig hinter Mauern. Seil rauf, Glocken Hammer.

Folge ich meinen Berichten, gibt es solche Auftritte.  Folge ich meinen Berichten, so sind sie die Ausnahme. Folge ich meinen Berichten, so betreiben 99% der sich der Ordnung verpflichtet habenden Menschen, Polizisten genannt,  solch Auftritt nicht, würden ihn auf Geheiss verweigern.

Thom Ram, 13.01.06

 

Schlaglicht dazu, eingereicht von „Besucherin“.

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Mich, Thom Ram betreffend, von mir geschrieben:
„Details des aktuellen Geschehens sind öffentlich nicht spruchreif, doch so viel sage ich: Bis zur Stunde haben sich ausnahmslos alle Menschen, welche sich von Amtes wegen mit bb und damit mit mir befassen müssen, korrekt und hilfsbereit verhalten, haben Augenmass bewiesen.“

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Besucherin sagt dazu:

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Ich habe mal eine Strafe – absichtlich – nicht bezahlt, und das seine Wege gehen lassen, bis dann am Ende die Polizei mit dem Zahlungsbefehl anrückte – Geld her oder Knast. Frag ich die: wie lang? – Drei Tage. Sag ich, gut, ich nehm den Knast, da war ich eh noch nie. Sie können mich gleich mitnehmen.
Da standen zwei muskelbepackte Männer in Uniform und eine Polizistin und guckten ratlos. Neeiin, das geht doch nicht, so eine halbe Portion wie ich mit 50 kg übersteht ja sowas nicht.
So ging das hin und her und ob ich denn nicht wenigstens 50 Euro zahlen könnte. Nein, weil ich das aus Prinzip nicht zahle, und es ist jetzt ihre Entscheidung, mich wg. 800 € in den Bau zu stecken, ich werde keinerlei Widerstand leisten.
Die Polizistin bot mir an, 20 € aus ihrem Geldbörsel zu verwenden um meinen Zahlungswillen und eine Aufschiebung der Inhaftierung zu verwenden, die männlichen Kollegen zogen nach und erhöhten auf 50 €. Damit wär das erstmal vom Tisch. Die zückten tatsächlich ihre Geldbörsen.
Ich war total gerührt und sagte denen, es geht mir nicht um die 800 €, und darauf sagten die mir, ihnen auch nicht, aber sie seien halt angewiesen, solche Schwachmattenbefehle auszuführen.
Seither ist *tock tock* Ruhe an allen Fronten eingekehrt, sie lassen mich in Ruhe, und ist der gute Ruf erst ruiniert, lebt es sich recht ungeniert.

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Ich beglückwünsche dich und die Menschen, die da in Polizei uni Form bei dir vorbeigekommen sind. Boah, dette waren jut Leuts. Wozu sollten die einer Schrulle, die nicht zahlen will, aus eigener Tasche Geld anbieten, statt sie stracks und leicht einfach abzuführen?

????

Das sind gute Menschen, gute deutsche Menschen nach altem Schrot  und Korn, welche Befehl entgegennehmen, doch fähig sind, über den Tellerrand „Befehl“ hinaus zu schauen, diese zwei Gott sei dank mit Muskeln bepackten Männer und die gute Frau, berufsbedingt  in Uniform.

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Thom Ram, 13.01.06

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Nachträglein. Soooo schön:

Da standen zwei muskelbepackte Männer in Uniform und eine Polizistin und guckten ratlos. Neeiin, das geht doch nicht, so eine halbe Portion wie ich mit 50 kg übersteht ja sowas nicht.

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13 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Kunterbunt sagt:

    „Schrulle“ LoL. Als ehemalige Flugbegleiterin muss Besucherin sehr hübsch sein 😉
    In Ösiland weiss man sich halt noch zu benehmen 🙂

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  3. MIca sagt:

    hab mit Polizisten eher negative Erfahrungen gemacht. Meist gibt es einen, der brutal durchzieht, währen die anderen betreten schweigen.

    naja, ich hab die Gewaltanwendung derselben zweimal überlebt, einmal davon eher knapp. Ist auch eine Erfahrung, sozusagen NWO pur.

    beim vorletzten Mal noch im Dezember 2017 (halbwegs friedliche Male gab es ungefähr zehn) waren aber dann sogar zwei nette Polzisten dabei, dank deren moralischer Unterstützung ich einen längeren Aufenthalt in der Klapse gerade nochso abwenden konnte.

    Wir leben wirklich in einer seltsamen Welt, wo Wahrheitskämpfer als Verschöwrungstheoretiker willkürlich eingesperrt oder eingewiesen werden können, Wahnsinn. Aufgeben oder Verzagen is aber nicht, dazu steht zuviel auf dem Spiel (Stichwort Bienensterben).

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  4. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  5. luckyhans sagt:

    Die Erfahrungen mit Bediensteten mit oder ohne „Beamtenstatus“ können sehr unterschiedlich sein.
    Was ich beobachte, ist eine Tendenz, zunehmend junge „unbeleckte“ Menschen in den Dienst der (Wortmarke des Bayerischen Innenministeriums) POLIZEI zu locken, und dort mit kleinsten Teilaufträgen soweit daran zu gewöhnen, alles zu tun, was man ihnen aufträgt, daß sie aufhören oder vergessen, dabei weiterzudenken.
    An einem selbst erlebten Beispiel von einer öffentlichen Gerichtsverhandlung kann ich das kurz schildern. Ein junger Mann in einem sog. Asylbewerberheim handelte mit leichten Drogen („Kräutermischungen“). Mit einem seiner „Kunden“ aus demselben Haus gab es eine Meinungsverschiedenheit, und es kam zum Messereinsatz. Ein Mit-Heim-Bewohner rief die POLIZEI (die Wortmarke gilt nur, wenn alles in Großbuchstaben geschrieben ist! ist also eine jur. Person mit einem NAMEn).

    Die erste Streifenwagenbesatzung kam und nahm den offensichtlichen Tatverdächtigen vorläufig fest, indem sie ihn im Zimmer (dem Tatort) mit Handschellen auf einen Stuhl setzte und bewachte. Die Besatzung des zweiten kümmerte sich um das nur leicht verletzte offensichtliche „Opfer“.
    Die dritte Besatzung übernahm dann den Tatverdächtigen von der ersten und brachte ihn zur Wache; die erste sicherte weiter den Tatort, bis die Kripo eintraf und die Tatortuntersuchung durchführte, sie fuhren dann sofort wieder ab. Auch die zweite Besatzung fuhr wieder ab, nachdem bald der Krankenwagen eingetroffen war, sie die Namen der Zeugen vor Ort notiert hatten und diese für den nächsten Tag zur Wache geladen hatten.
    (die „Zeugen vor Ort“ wurden dann von mehreren ganz anderen Bediensteten befragt)
    Alle drei Funkwagen-Besatzungen waren jeweils zwei junge (!) ledige Leute Anfang/Mitte 20, jede als (selbstverständlich nicht miteinander verbandeltes) Pärchen (die Mädels alle recht attraktiv). Sie alle handelten vor Ort nicht eigenständig, sondern taten (nach eigenem Bekunden) praktisch jeden Handgriff (!) auf Anweisung per Funk. Jeder hatte nur ein kleines Häppchen am Fall zu tun, wußte nichts darüber hinaus. Dies sei die übliche Vorgehensweise, bekannte einer von ihnen auf Befragen.

    Ein ähnliches Bild, nicht ganz so krass, kam dann bei der Kripo raus. Der eine Befragende hatte die Zeugen einvernommen, ein anderer den Tatverdächtigen. Beide (inzwischen in andere Amtsbezirke versetzt) haben den Fall aber nicht weiter bearbeitet, sondern das tat ein dritter. Dieser war zum Zeitpunkt der Verhandlung nicht mehr erreichbar (ebenfalls versetzt, und dann ausgeschieden), und so trat ein vierter vor Gericht, der den ganzen Fall nur aus den Papieren „kannte“ und aus diesen dann verlas. Immerhin ging es für den Beklagten um 5 – 8 Jahre Freiheitsentzug…

    Es sei jedem selbst überlassen, sich die Konsequenzen dieser „neuen Vorgehensweisen“ zu überlegen.
    Und auch darüber nachzudenken, warum nicht – so wie früher üblich – ein junges und ein erfahrenes Streifenhörnchen gemeinsam den Dienst tun.
    Und wohin das alles zwangsläufig führen wird…

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  6. jpr65 sagt:

    Deshalb haben sie in D auch die Wehrpflicht abgeschafft und holen sich jetzt frische, manipulierbare Jugendliche. Die haben einfach zu viEl über Befehle nachgedacht und die Vorgesetzten nicht ernst genommen…. Wenn die einen verhaftet haben, weil mal jemand anderes den Schlüssel holen sollte.

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  7. jpr65 sagt:

    Die Wehrpflichtigen hatten ja oft Abitur und waren selbständiges Denken halbwegs gewohnt, 1985.

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  8. Annegret Abdou sagt:

    In Frankreich wurde der Wehrdienst auch abgeschafft (1996). Aus anderen Ländern weiss ich es nicht.

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  9. ALTRUIST sagt:

    Die freundlichste , kompetenteste Polizie habe ich in der BRD nach der sogenannten Wende erlebt .

    Seit dem habe ich keinen direkten Kontakt mehr gehabt .

    Aber die Moeglichkeiten des aktuellen subjektiven damaligen Vergleiches mit der Volkspolizei der DDR , der sowjetischen Miliz , der polnischen Polizei waehrend des Kriegsrechtes in Polen in den 80 igern Jahren des vergangenen Jahrhunderts , dem sowjetischem KGB lassen mir kein anderes Urteil finden .

    Sie waren in meinem Verstaendnis die Besten , die Polizisten der BRD .

    Am furchtbarsten war fuer mich die Begegnung mit der polnischen Polizei . Zudem sprach ich mit ihnen noch russisch und war Deutscher .
    Ich dachte schon sie nehmen mich mit …….und zu dem galt Kriegsrecht !

    Die Polizei ist auch immer ein Spiegelbild der Gesellschaft . Ist die Gesellschaft am Arsch , so ist es auch die Polizei .
    Meiden , meiden den Kontakt , das ist mein Fazit .

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  10. thom ram sagt:

    Altrui 20:08

    Ich hätte Anekdoten vom Kuhschweizer Voegeli mit der Berliner Polizei, eigene Erfahrungen und Beobachtungen.
    Ich beschränke mich auf das Fazit:

    Ausnahmslos vorbildlich, was die Männer und Frauen nicht sagten, nicht taten, was sie jedoch sagten und was sie taten. Dies war in der Zeit 2000-2010. Berlin hatte damals einen Polizeichef, der auf Mediation so weit wie möglich setzte – dies ohne seine Mannschaft zu kastrieren. Sein Name ist mir entfallen.

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  11. ALTRUIST sagt:

    thom ram
    13/01/2018 um 20:34

    Eventuel meinst Du Dieter Glietsch, zu der Zeit Berliner Polizeipräsident .

    In dem Jahr , als Du nach Berlin gekommen bist , habe ich Berlin verlassen ……..

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  12. thom ram sagt:

    Altrui 21:01

    Ach weisst du, 1999 wusste ich: Ich brauche Grossstadt, und von den Städten, die mir einfielen, war Berlin klar Favorit. Ich zog Berlin rein in vollen Zügen. Nein, nicht Kulturanlässe, sondern den Geruch. Den Geruch der Geschichte. Ich war damals noch ahnungslos, wusste von Geschichtslügen kaum was, aber ich roch den Geruch. Jeder Pflasterstein sprach zu mir – mit leiser Stimme, denn die Pflastersteine in Berlin sind fast tot. Wände mit MG Einschusslöchern taten das Ihre mit mir. Und so weiter.

    Glietsch, ja!

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  13. Besucherin sagt:

    Thom
    „Wozu sollten die einer Schrulle, die nicht zahlen will, aus eigener Tasche Geld anbieten, statt sie stracks und leicht einfach abzuführen?“

    Naja, hier in unserem klein – klein haben alle irgendwie miteinander zu tun, wenn auch um sieben Ecken. Die Schwiegertochter der Polizistin war mal Kundin in unserer Firma, die sich immer wieder Wasserpflanzen für ihren Fischteich holte, das meiste geschenkt, weil ich musste eh immer wieder was ausräumen, und sie hätte sich das nicht leisten können bei dieser Größe. Ihr war geholfen und mir hat nichts gefehlt. So eine nette Person 😉 tut man nicht in den Knast.
    Und so mit stracks abführen ist hier auch nicht, Frauenhaftanstalt ist ca. 80 km von hier, und die 3 Tage wären eh nur gewesen, heute hin, morgen drin, und übermorgen wieder abholen. Und ganz viel Zettelwirtschaft, wahrscheinlich.

    Früher haben wir oft über meine kleine Nichte gelacht: jedesmal, wenn mein Bruder sagte, du pass auf, gleich gibts eine am Hintern, hat sie begeistert Jaaaa gerufen und ihm den Po hingehalten. Die Polizisten guckten irgendwie ähnlich verdutzt.

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